Der Wahlkampf ist schon da

2024 wird das große Wahljahr, das habe ich schon geschrieben. Eu-Wahl, Nationalratswahl. etcetera.

Die letzte Nationalratswahl war im Herbst 2019. Da haben die Grünen gewonnen und dann kam Corona

und man hörte ständig, Neuwahlen müßen her.

Kam nicht dazu. Aber jetzt muß es wahrscheinlich sein. Aber wann werden wir wählen?

“Im September!”, sagt eKanzler Nehammer. Andere sagen vorher. Vor der EU-Wahl, aber dann verliert der Kanzler und die ÖVP.

Ich bin für vorgelegte Neuwahlen, denn dann ist der Wahlkampf vorbei.

Haben sich doch schon im Vorjahr verschiedene Politiker gemeldet und gesagt “Mit Kickl nie!”

Der hat aber schon seit einem Jahr bei den Umfragen dreißig Prozent. Das heißt, siebzig Prozent bleiben über.

Und mit dreißig Prozentkann man keinen Kanzler stellen und die dreißig Prozent, werden überall als Nazis und rechtsextrem beschimpft. Dabei sind das wahrscheinlich nur Menschen, die Angst um ihren Lebensstandard haben, keinen Zuzug wollen, keine Teuerung und auch die Corona-Maßnahmen aufgearbeitet haben wollen, was bisher nicht geschah, weil ja ohnehin alles richtig war und nur die Menschen diePanik und Überzogenheit nicht verstanden haben.

Der “Falter” zeigt Herbert Kickl mit Nazi-Mütze am Cover. Was ich auch nicht so toll finde, obwohl ich ihn nicht wählen werde.

Spannnedm spannend und auch ein bißchen nervig, wenn das bis zu September so weitergeht. Aber warten wirab.

Karl Nehammers Versöhnungspressekonferenz

Der ÖVP laufen ja die Wähler davon, sind die Leute ja angefressen wegen der Corona-Maßnahmen, den Rußland-Sanktionen,, der Teuerungswelle etcetera, laufen zur FPÖ die ja eine totale Corona-Maßnahmenaufarbeitung verspricht, wenn sie an die Macht kommt und das in NÖ zum Teil auch schon tut und so hat der Kanzler im Februar, glaube ich, versprochen, die Gräben zu schließen und die Maßnahmen aufzuarbeiten.

Da hat er zuerst gesagt, daß er vielleicht zu Expertenhörig gewesen wäre, was großen Widerstand erregte, so hat der die Akademie der Wissenschaften damit beauftragte und irgendwann im Frühling versprochen, die Ergebnisse noch in diesem Jahr bekanntzugeben.

Das ist ja nicht mehr lang und man hörte nicht und nichts von den Ergebnissen und ich dachte schon, da wird wiedermal was vergessen. Aber da meldete sich der ORF, der ja seine Höhrer wegen der kommenden Zwangssteuer versöhnlich stimmen muß und hat ein bißchen was dazu gesagt und im “Standard” konnte man vor einer Woche lesen, die Präsentation kommt und dann wurde am Donnerstagmittag überraschend eine Pressekonferenz bekanntgegeben.

Der Kanzler betrat das Podium, Minister Rauch ließ sich durch seine Generaldirektorin vetreten, der Unterrichtsminister war da und Alexander Bogner, der die Studie herausgegeben hat. Der hat schon bei der vorigen Pressekonferenz angedeutet, daß es nicht um die Frage, ob die Impfung gut oder falsch sei, gehe, sondern um Strategien, wie man es besser machen könne und weniger Wissenschaftsskepsis muß natürlich her. Da habe ich “Uje!”, gedacht.

“Da werden, die Maßnahmenkritiker in verschiedene Gruppen eingeteilt und das wars dann!”

Es gibt aber eine Broschüre “Nach Corona-Reflexionen für zukünftige Krisen”, die der Kanzler in der Hand schwenkte und die man sich auch downloaden konnte und in dieser wurden, die Rolle der Medien, die Polarisierung der Impfpflicht, die Schulschließungen, die Wissenschaftsfeindlichkeit und dann wurde noch einige Bürger eingeladen, die ihre Meinung sagen konnten.

Die in der Hand haltend, erwähnte Kanzler Nehammer, daß man immer Fehler machen wird, nur wenn man nichts macht, passieren keine! Das ist dann aber der Fehler! Und daß es sein höchstes Ziel immer war, Menschenleben zu retten!

Da denke ich, daß man das auf verschiedene Art und Weise machen kann. Man kann mit dem Hammer und der Flex drüberfahren. Die Polizei aufmarschieren lassen und alle bestrafen, die sich auf eine Parkbank setzen. Man könnte aber auch sagen “Passt auf Leute, seid vorsichtig, da ist vielleicht etwas im Busch!”

Und das ist meine Frage, die ich an den Kanzler und die Aufarbeitunskommission hätte. Wie gefährlich war das im März 2020 wirklich und wieso sind alle so panisch geworden, daß sie alles hinunterfuhren, obwohl es auch da immer hieß, nur die Vulnerablen werden erkranken, alle anderen es vielleicht gar nicht merken! Aber trotzdem Lockdowns, Schulschließungen und schließlich Masken-und Testpflicht. Das kann man, wenn Gefahr in Verzug ist, und die Leute reihum auf der Straße umfallen, ein paar Wochen machen und inzwischen die Spitalskapazitäten aufstocken. Aber das wurde nicht getan, sondern die Spitäler nie aufgestockt und das Ganze mehr oder minder zwei Jahre lang aufrechterhalten, obwohl bald klar war, so schlimm ist dieser Virus offenbar doch nicht. Die Kritiker wußten das und haben dazu auch Belege und Beweise bekommen, die anderen hören noch immer nicht zu und sagen, wir haben alles richtig gemacht und viele, viele Menschenleben gerettet.

Daß man am Anfang zu früh beatmet hat und überfordert war, hat sich inzwischen herausgestellt und dann kam nach Delta, das viel weniger gefährlichere Omikron und die Hausärzte sagten ja immer immer, die Viren schwächen sich ab und sind irgendwann verschwunden, aber man hörte “So ist es nicht!”

Was steckte dahinter? Nur die Panik, die sich weltweit ausweitete oder dachte man am Anfang, da ist in China vielleicht das Virus absichtlich ausgesetzt worden und da man die Digitalisierung einführen wollte, hatten die chinesischen Zwangsmaßnahmen vielleicht auch Vorbildfunktion?

“Das machen wir auch und sehen, wie es wirkt? Und dafür wurde ordentlich Angst geschürt. Höchstwahrscheinlich hatte man da auch schon so viel Impfstoff bestellt, der verbraucht werden mußte.

Also kam es vor zwei Jahren zur Einführung der Impfpflicht und vorher schon zu 2G und den Lockdown für Ungeimpfte, den man wahrscheinlich wirklich nur als Zwangsmaßnahme betrachten kann, um die Leute zur Impfung zu treiben und da wundere ich mich noch heute, daß die so eifrig mitmachten und sagten “Laß ich mich halt impfen, damit ich wieder ins Kino und zum Friseur gehen kann und damals war offenbar schon klar, daß die Impfung nicht vor Ansteckung schützt.

Omikron erwies sich doch als harmloser. So wurde die Impfpflicht wieder ausgesetzt und die Maßnahmen nach und nach aufgehoben. In Wien mußte man bis Februar noch eine Maske aufsetzen, wenn man in eine Apotheke gehen oder mit den Öffis fahren wollte. An der Stadtgrenze die Maske auf oder hinunter und dann ohne bis Salzburg oder Bregenz weiterfahren.

Inzwischen haben wir, höre ich, die stärkste Coronawelle seit ever, ohne Masken und Testpflicht. Dann war es vorher vielleicht auch nicht so nötig?

“Bitte wieder Maske tragen, denn das Gesundheitssystem ist ziemlich hinuntergefahren und haltet die vielen Grippewlllen nicht aus!”, hört man allethalben.

So war es gestern, als der Kanzler die Studie präsentierte, von Fehlern sprach, die gemacht wurden. Nachher ist man immer klüger und mit der Studie, will er es das nächste Mal besser machen! Da gibt es auch schon das neue Krisengesetz und der WHo-Pandemievertrag soll auch im Mai kommen.

Um welche Fehler es sich handelte, hat er nicht gesagt. Also wieder meine Fragen, wieso wurden die Spitäler nicht aufgestockt? Wieso haben der ORf, der “Falter” und der “Standard” die Seiten gewechselt und wieso wurden die Demonstrationen als rechtsextrem dargestellt, auf die man, auch wenn man vielleicht ein bißchen kritisch ist, auf gar keinen Fall gehen durfte?

Und das Ärgste ist, wenn die, die alles gut und richtig machten, wie es vor zwei Jahren der Kurzzeitkanzler Schallenberg, der die Zügel anziehen und Weihnachten für Ungeimpfte ungemütlich machten wolle, sich also impfen ließen und jetzt im Rollstuhl sitzen und von den Ärzten in die Psychoecke und die Psychiatrie geschickt werden und ihre Behandlungskosten selbst bezahlen müssen. Also allein gelassen werden, obwohl von ihnen vorher Solidarität verlangt wurde.

“Nie wieder!”, müßte man also ausrufen. Aber die nächsten Bedrohungswellen sind schon da und irgendwie ist nach Kanzler Nehammer ja herausgekommen, daß eigentlich ohnehin alles richtig war und man nur in Zukunft besser kommunizieren müßte, um die Zweifler mitzunehmen.

Es bleibt also dabei, es gab keine wirklichen Fehler und es wird überhaupt nicht geschaut, wie gefährlich das Virus wirklich war? Ich denke, es war nach der ersten Welle eher schwach und die Impfung ist es auch und was die Wissenschaftsskepsis betrifft, die dringend verändert werden muß, denke ich, daß sich herausgestellt hat, daß es mit der Zero-Strategie nichts wurde, daß die nicht funktionieren kann und ob eine Impfung gegen Rhinoviren wirkt, ist auch noch immer fraglich? Heißt es jetzt ja, sie schützt nur vor schweren Verläufen und betrifft nur die Älteren und vulnerablen Gruppen und da waren wir vor vier Jahren schon.

Als die Maßnahmen im März 2020 eingeführt wurden, habe ich gerade mein “Zweites Literaturgeflüster-Buch”, korrigiert und da gab es während meines ersten Nanowrimo, das H1N1 Virus und da wurde, glaube ich, auch schon versucht, ähnliche Strategien einzuführen, was aber nicht klappte.

Diesmal hat es geklappt und man sollte sich auch mit den Kollateralschädchen beschäftigen. Mit den schulischen Defiziten und den Angststörungen der Kinder und den Alten, die ohne besucht zu werden, gestorben sind. Man weiß aber jetzt, daß das Virus im Freien offenbar harmloser ist. Man also ruhig spazieren gehen kann, denn drei Jahre das nicht zu machen, kostet Kondition, wie ich derzeit an mir selbst erfahre und wieso das Virus in der Demo gefährlicher, als zwei Meter davon entfernt ist, muß mir auch erst einer erklären.

Vielleicht sind das die Kommunikationsfeheler, die der Kanzler meinte und, die er durch bessere Kommunikation das nächste Mal besser machen kann und den Maßnahmenkritiker will er auch die Hand reichen.

Sie bleiben aber das, denn selbstverständlich waren die Maßnahmen richtig und was ich mir für die Zukunft wünsche, ist mehr Eigenverantwortlichkeit und weniger Zwangsmaßnahmen, denn die hätte man, siehe Schweden höchstwahrscheinlich doch nicht so gebraucht und wenn man die nächste Wahl, die, 2024 kommt, nicht verlieren will, sollte man sich vielleicht, um die dreißig Prozent kümmern, die angeben die FPÖ wählen und nicht gleich “Lauter Nazis!”, schreien, sondern überlegen, ob das nicht vielleicht die Menschen sind, die mit den Corona-Maßnahmen unzufrieden waren, mit den Sanktionen gegen Russland, wo man auch gleich ein Staatsfeind war, wenn man für Friedensverhandlungen war und die auch vor der Zuwanderung und der Teuerung Angst haben, daß sie überbleiben und verlieren werden.

Die FPÖ verspricht da zwar eine Änderung, wenn sie den Volkskanzler stellt. Aber da bin ich skeptisch, ob das stimmt? Also vielleicht doch eine Entschuldigung und “Es tut uns leid!”, obwohl ich die, wie schon geschrieben, nicht brauche.

Wer oder was ist normal?

Wir haben da ja vor drei Jahren unsere alte Normalität verloren und müssen nun in Zeiten der größten Veränderungen, zu einer neuen zurückkommen oder die alte beibehalten und da ist ja seit Corona einiges geschehen, was wir vorher nicht für möglich gehalten hätten und uns in dystopischen Zeiten wähnten oder uns vielleicht öfter fragten, in welchen Film sind wir geraten und wann ist die Show zu Ende?

Ist sie lieber “Standard”, lieber “Falter”, lieber ORF, die Pandemie ist vorbei, Corona ist keine meldepflichtige Krankheit mehr, man muß sich nicht mehr testen lassen, wenn man einen Kaffee trinken will und auch keine Masken mehr in der U-Bahn tragen, dafür haben wir, was ja eigentlich vorauszusehen war, die größte Inflation aller Zeiten und sind diesbezüglich die ersten in ganz Europa, wir haben einen Krieg und Sanktionen denen wir uns anschließen müssen, weil wir sonst Kollaborateure oder Volksfeinde wären und impfen hätten wir uns auch lassen müssen, weil wir, wenn wir auf diesbezügliche Demos gegangen wären oder unsere Zweifel angemeldet hätten, zu den Schwurblern, Coviditoten und Volksfeinden gezählt worden wären und wenn man bei der Bundespräsidentenwahl vielleicht doch nicht den schweigenden vdB oder die FPÖ nahen Kanditaten wählen wollte war man antidemokratisch und und an einen Austritt aus der EU durfte man auch nicht einmal denken.

Ganz schön autoritär könnte man so sagen und wo bleibt da die Meinheitsfreiheit? Die Grundrechte waren ohnehin abgeschafft und jetzt haben wir Angst vor einem möglichen Hitzelockdown, wenn es da über fünfunddreißig Grad hat darf man ab sechzig vielleicht nicht mehr ins Freie gehen, weil die möglichen Kreislaufkolapse unsere Spitäler überlasten und das Gesundheitssystem ist durch die Krise ja hinuntergefahren worden. Es gibt zu wenig Ärzte, zulange Wartezeiten, ein zwei drei Klassensysteme und und und…..

Und wenn man da dagegen ist, wen könnte man da wählen? Die FPÖ meint Herbert Kickl und wähnt sich schon als Volkskanzler und wer gegen dieses Wort etwas hat, der sei an die Volkspartei erinnert, die es ja schon gibt. In NÖ und Salzburg haben das dreißig Prozent der Wähler getan, in OÖ schon früher. Da gibt es also schon schwarz blaue Regierungen mit mehr oder weniger großen Coronamaßnahmenaufarbeitung. Sonst hat das Kanzler Nehammer zwar einmal versprochen. Man hört aber nicht sehr viel davon, denn wenn die FPÖ die verfassungswidrigen Corona-Strafen zurückzahlt, das geht doch nicht und auch nicht, daß sie versprochen hat, im Falle eines Gewinnes nach der Wahl 2023, die ORF-Zwangssteuer wieder aufzuheben.

So ist die Situation und alles ziemlich durcheinander, wenn man da beispielsweise an die SPÖ-Parteitagsturbuluenzen vor einem Monat denkt, wo falsch ausgezählt wurde und dann der Traismauer- Bürgermeister Vorsitzender wurde, der angeblich oder tatsächlich eine Lenin-Büste in seinem Arbeitszimmer stehenu nd sich einmal oder jetzt als Marxis bezeichnet hat.

“Das geht doch nicht!”, hat da die ÖVP aufgeschrieen.

“Wir wollen doch keine nordkoreanischen Zustände!”

Aber was ist so schlimm daran? Habe ich doch gerade ein Buch über “Marx in Wien” gelesen, wo der sich ein paar Wochen im Jahr 1848 dort aufgehalten und wahrscheinlich gegen die Verelendigung der Arbeiter, den achtzehn Stundentag, etc, gewettert hat und inzwischen hört man doch, daß der Mittelstand zerschlagen wird. Die Mieten gehen alle paar Monate in die Höhe, die Armut steigt und wir leben in autoritären Zeiten, wo die sogenannten normalen Bürgern und Durchschnittsösterreichern, seit mehr als drei Jahren in mehr oder weniger in ständiger Angst vor möglichen Katastrophen gehalten werden.

“Die Menschen überlegen, ob sie heizen oder essen sollen!”, hört man so ständig seit einem Jahr. Zwar sind die Restaurants immer noch sehr voll, aber wenn man ständig etwas hört, dann wird es wahr, lehrt die Geschichte und ich habe vor kurzem auch dreizehnhundert Euro an die Fernwärme nachbezahlt und dem Alfred hat die EVN den Vertrag gekündigt.

Alles also keine schönen Zeiten und keinen schönen Zustände und kein Wunder, daß sich die Leute dann an die wenden, die Versprechen, diese Zustände zu beseitigen.

“Wähl doch die FPÖ!”, kommentiert mir der Uli und der Otto hat mir das am Peterbauerhof, als ich mich über die ORF- Zwangssteuer beschwerte, auch geraten.

Natürlich nicht, habe ich doch 2019 die Grünen gewählt, um einen Minister Kickl zu verhindern und das leider leider sehr bereut und es zuerst gar nicht glauben können, wie die Grünen umgefallen sind und Worte von Vizekanzler Kogler, der die, die auf die Corona-Demos gingen, als Nazis bezeichnete und auch Landeshauptfrau Mikl-Leitner präfaschistoide Tendenzen vorwarf, als die sich dafür aussprach Politik für “normale Leute” machen zu wollen.

Aber was sind die normalen Leute, für die sie sich einsetzen und die anderen links oder rechts liegen lassen will?

Die, die Angst haben durch die Inflation ihren Wohlstand zu verlieren, die die vielleicht auch gegen zu viele Ausländer sind, weil sie sich von ihnen bedroht fühlen und die mit den zwei Elternteilen und den vierhundert Geschlechtern vielleicht nicht soviel anfangen können?

Das ist wahrscheinlich die Mehrheit und die gleich, wie die Corona-Maßnahmenkritiker, als faschistoid zu bezeichnen, ist wahrscheinlich wirklich etwas seltsam und hebt die Gräben, die man ja, wie ich immer höre, zuschütten will, noch um ein bisschen aus.

“Die Gräben zuschütten!”, fordern alle. Aber dann hören sich die Parteien im Parlament nicht zu, sondern lachen sich gegenseitig aus.

Will man keine Sanktionen und den Frieden und ist gegen die Waffenlieferungen, ist man ein rechter Schwurbler und will man etwas für die Arbeiter tun, ist man ein Marxist und wenn die SPÖ von “Unseren Leuten!”, spricht und damit vielleicht ihre Wähler meint, wird das auch angeprangert und da fällt mir Erika Danneberg ein, die das auch getan hat und da wahrscheinlich die Kommunisiten gemeint hat und Kanzler Nehammer, der sich vor kurzem sehr gegen Herbert Kckl ausgesprochen hat, meint damit die Leute in der Mitte, die will er vertreten und die Ränder damit mitnehmen, aber rechts oder linksexetrem muß man bekämpfen. Aber wie tut er das könnte man fragen, was tut er gegen die Teuerung, außer, daß sich die Politiker ihr Gehalt erhöhen?

Es gibt keine Mietpreisbremse und auch keine gegen die Teuerung und die Koalition wird noch ein Jahr betehen und das sich gegenseitige Beschimpfen wahrscheinlich weitergehen.

Ist man “normal”, ist man faschistioid und wo kommt man hin wenn der Mittelstand abgeschafft wird? Dann gibt es noch die die autoritären Schreckgespenste, wie die Einführung des Hitzelockdowsn, die Abschaffung des Bargeldes und die Einführung eines sozialen Kreditsystems, die ja auch Angst machen können.

Schwierig, schwierig könnte man so sagen und wo kommen wir hin, wenn das noch ein Jahr oder länger so weitergeht und wie wird es dann mit schwarz-blau unter einem Kanzler Kickl, der ja die Frauen in der Bundeshymnde abschaffen will und wen soll man da noch wählen?

Weil das ja, wie ich so höre Bürgerpflicht ist. Wählt man nicht, ist man vielleicht ein Reichsbürger. Wählt man die Kommunisten, fallen die, wenn sie an die Macht kommen, vielleicht auch so, wie die Grünen um?

Schlimm, schlimm, könnte man so sagen. Also Gräben zuschütten, mit allen reden und schauen, wie es mit dem WHO-Pandemievertag weitergehen wird, wenn die Hitzewelle weitergeht.

Normale Zeiten, wo jeder seine Meinung sagen darf, ohne gleich als Nazi oder Schwurbler hingestellt zu werden und die FPÖ wählen zu müssen, wenn man etwas verändern will, wären wirklich schön.

Offener Brief gegen die ORF-Zwangssteuer

Ich war eine intensive Ö1-Hörerin, habe da schon ein paar Kultureintrittskarten gewonnen und ein paar Mal beim Ö1-Quiz mitgemacht. Fernseher habe und hatte ich keinen und da ein paar Mal die kontrollierenden Herren durch die Wohnung geführt.

Und dann hat sich die Medienlandschaft geändert. Es gibt private Dienstleister und Streamingangebote und immer mehr Haushalte haben offenbar den Fernseher abgemeldet. Aus Deutschland hörte man schon lange, da gibt es eine Zwangsgebühr, die alle bezahlen müssen, ob sie Fernsehen oder nicht und wer das verweigert wird sogar eingesperrt!

“Absurd!”, habe ich damals gedacht. Das war noch vor Corona-Zeiten, wo dann vieles möglich wurde, was ich vorher für unmöglich gehalten hätte und so hörte man auf einmal, das wird auch in Österreich so kommen, weil man ja den ORF streamen und daher gratis hören kann und daher hat der eine Verfassungsklage eingebracht und dort wurde entschieden, es müssen in Zukunft alle zahlen, egal ob sie fernsehen oder nicht.

Also eine ORF- Zwangssteuer in Zeiten der höchsten Inflation, wo man ohnehin immer hört, daß sich immer mehr Leute überlegen, ob sie essen oder heizen sollen und die Familienministerin hat, als das Gesetz im Parlament beschlossen wurde, ein wenig hinterhältig berichtet, daß die, die bisher brav ihre ORF-Gebühr bezahlten, ab nun nur mehr fünfzehn statt vierundzwanzig Euro zahlen werden müssen, was eine tolle Maßnahme der Regierung ist.

Aber was ist mit denen die bisher nicht fernsahen und die nun ungegfragt zum Handkuß kommen und vielleicht sogar, wie das jetzt ja Mode ist, wenn sie sich darüber aufregen, zu den Zwangsgebührengegnern gezählt werden?

Dabei gäbe es eine ganz einfache Methode das schwarzsehen abzustellen. Wenn ich den ORF streamen will, komme ich, wie bei den Zeitungen zu einer Paywall und kann bezahlen. Tue ich das nicht, weil, ich glaube, den öffentlich rechtlichen Sender nicht zu brauchen, dann zahle und sehe ich das eben nicht und ich bin zu dem Schluß gekommen, daß ich ihn nicht brauche, denn wenn ich an die Corona-Berichterstattung denke, wo ein Film über die Maßnahmengegner gezeigt wurde und da nur höchst seltsame Personen interviewt wurden, so daß die “brav zahlenden ORF-Hörer” einen falschen Eindruck von den Demonstration bekommen haben, denn da habe und das kann ich bezeugen, weil ich da auf einigen war, durchaus normale Menschen, zwar ein paar konservative und FPÖ-Wähler wahrscheinlich, aber keine Exel-Menschen und keine, die glauben, daß die Erde eine Schreibe ist und das halte ich für keine objektive Berichterstattung und natürlich bin ich gegen eine Zwangsgebühr, wie ich auch gegen den Masken– und den Impfzwang war und kann nun überlegen, was mache ich dagegen? Wie kann ich mich wehren?

Eine Petiton habe ich, wie auch hunderttausend andere unterschrieben, hat aber wie sich merken ließ nicht viel genützt. Die Regierung hat sich geweigert, die Unterschriften entgegenzunehmen, was ich sehr seltsam finde. Also wie dagegen demonstrieren? Wird es Massendemonstrationen geben und bin ich dann, wenn ich mich ihnen anschließe weine Zwangssteuergegnerin?

Bin ich wahrscheinlich und ich werde demonstrieren und weiterhin nicht fernsehen und das auch nicht streamen, habe ich auch bisher nur selten und seit Corona höre ich auch weniger Ö1 und habe, wenn ich es hörte, sehr seltsame Aussagen und Berichterstattung über die Maßnahmenkritiker gehört.

Mein Protest könnte also sein, auch nicht mehr Ö1 zu hören und ich kann mich auch allein über das Kulturgeschehen informieren. Über Literatur wurde, das konnte man beispielsweise bei den IG-Autoren hören, ohnehin viel zu wenig. Kann alleine Bücher lesen“, alleine in die “Alte Schmiede”, zu Konzerten und ins Kino gehen.

Aber das ist vielleicht zu wenig Protest und wie spare ich nun die monatlichen fünfzehn Euro ein?

Da könnte ich beispielsweise Monat für Monat einen Brief an den ORG schreiben:

“Sehr geehrte Damen und Herren! Heute wollte ich eigentlich ins Kino gehen, aber leider wurde mir meine monatliche ORF-Zwangssteuer abgezogen, wollte mir ein neues T-Shirt kaufen und mußte daher leider darauf verzichten, zu Hause bleiben und mein altes weiter tragen!”

Das Monat für Monat abschicken, aber nicht mit der Post schicken um nicht noch einen Euro oder mehr dafür zu bezahlen Also nur per Mail und das wird dann wahrscheinlich im Mistkübel landen. Leben wir doch in höchst autoritären Zeiten, wo auf die Meinung der Bürger und ihren Protest wenig bis keine Rücksicht genommen wird!

Und wenn ich mich mit einer Tafel “Ich bin gegen die ORF-Zwangsgebühr!”, vor den Küniglberg oder die Argentinierstraße stelle, gelte ich warhscheinlich, wie die, die gegen die Russland-Sanktionen und für den Frieden waren, als Volksfeindin und Kollaborateurin, als Reichsbürgerin wahrscheinlich und natürlich für rechts, wie das ja auch alle sind, die meinen, daß die Corona-Maßnahmen überzogen waren und es ist ja auch so, daß die FPÖ bereits versprochen hat, wenn sie den nächsten Bundeskanzler stellt, die Zwangsgebühr wieder abzuschaffen. Aber die werde ich nicht wählen.

Was also tun? Den ORF verweigern, nicht mehr schauen, nicht mehr streamen und darüber nachdenken, wie man die Zwangsgebühr am effektivsten einsparen kann, wenn man für die Verweigerung schon nicht ins Gefängnis gehen oder exekutiert werden will?

Es ist wirklich eine verrückte Welt in der wir derzeit leben. Mal sehen wie es weitergeht und natürlich weiter protestieren und seine Meinung äußern!

Ein Abend bei den Grünen

Ich bin, wie kürzlich geschrieben, keine Grüne, obwohl mir diese Partei immer sehr sympathisch war und das vielleicht in Teilen auch noch ist, weil ich sie immer für links und fortschrittlich gehalten habe und Umweltschutz ist ja ein wichtiges Anliegen. Ich habe sie ein paarmal gewählt, nicht sehr oft, bin immer wieder von der KPÖ dorthin zurückgegangen und 2019 das letzte Mal.

Dan kam Coronar und für mich war das eigentlich keine Frage, daß ich mich da mit den Grünen bei den Demos wiederfinde, weil da ja sehr enegisch mit Polizeigewalt, Erpressungsmethoden und Angstmache über die Freiheitsrechte drübergefahren wurde, was wie sich jetzt ja, wenn man es sehen will herausgestellt hat überzogen und unnötig war.

Aber die Grünen waren und sind ja in der Regierung und der erste Gesundheitsminister Rudi Anschober war und ist mir vielleicht noch sehr sympathisch.Ich war da mit ihm im September 2020 während der Wien Wahl auch bei einer Veranstaltung. Der Alfred hat sich ja in dieser Zeit, wo er in Pension gegangen ist, sehr für den Wahlkampf engagiert und hat, wenn man ihn gelassen hat, fast täglich Wahlzettel verteilt.

Gelassen hat man ihn nicht immer, weil da die Grünen schon mit Maske und diesem Schild, das damals noch erlaubt war, im Freien aufgetreten sind. Dann haben sie sich aber dem Druck und der Dränge angeschlossen, für die Impfpflicht gestimmt, was vor allem den Alfred teilweise sehr depressiv und verzweifelt machte.

Mch nicht so sehr, denn ich habe mir ja, glaube ich, schon in der Wahlzelle, weil ich ja den Kanzler oder Minister Kickl verhindern wollte, das werde ich bereuren, gedacht. Daß das dann so sehr passierte und, daß sie so schnell umkippten, habe ich nicht erwartet, obwohl mir der Vizekanzler Werner Kogler immer noch recht sympathisch ist. Ein lockerer Typ, der sich beim McDonald`s beim Hamburgeressen erwischen ließ, warum eigentlich nicht, ich gehe auch öfter dorthin und zwei Tage vor Einfünhrung der Maskenpflicht in einem Supermarkt ohne gefilmt wurde.

Er geht auch in das Wirtshaus in das sich der Alfred immer die Fußballspiele anschaut und hat ihn dort schon zum Bier eingeladen und im März 2022 in der Omikronhochzeit und der der geltenden Impfpflicht hat es eine “Werner-Tour” gegeben, wo der Alfred hingehen wollte.

Damals mußte man sich dafür testen lassen, was sein Pech oder auch Glück war, weil er sich ein paar Tage vorher den Virus holte und daher danach gesesen, so daß er weiter ins Wirtshaus gehen konnte und jetzt in Vorwahlkampfzeiten, wie man munkeln könnte, gab es das wieder.

Eine “Werner- Tour”, wo man seine Fragen an den Vizekanzler stellen konnte und ich denke die Grünen muüssen auch aufpassen, daß sie bei der nächsten Wahl nicht zu viele, nämlich die unzufriedenen Wähler verlieren. Deshalb reden sie auch mit dem Alfred und ich dachte, gehe ich hin, höre mir ihre Meinung an und verabschiede mich dann wahrscheinlich oder drücke meinen Unmut aus.

Die Veranstaltung gibt es in Wien, Graz, Linz, eine Österreich-Tour also und in Wien fand sie im Völkerkundemuseum statt,, wo zuerst der glaube ich, eher viel redende Werner zwanzig Minuten mit Wecker geredet hat und die Erfolge der Grünen erklärte.

Der Alfred meint, sie setzen sich zuwenig bei der ÖVp durch und haben sich zusehr angepasst. Dann konnte man Fragen stellen und die betrafen dann auch die Teuerung. Eine Frau erklärte, wie schwer es sich in Zeiten, wie diesen leben läßt. Ein Herr drückte seine Grün-Begeisterung in etwas deftigeren Worten aus und wurde von der Moderatorin prompt ermahnt oder zurückgepfiffen und das ist auch etwas, wo sich meine Einstellung gegenüber der Grünen in letzter Zeit geändert hat, hört man doch vom deutschen Uli ,oder auf deutschen Blogs ständig sie wären eine Verbotspartei, was ich zuerst nicht so ernst genommen habe.

Aber dann wird diskutiert, ob man nicht Konzerte verbieten soll, weil es da Übergriffe gegen Frauen gab? Da denke ich, der der dort nicht hingehen will, soll zu Hause bleiben und die Frauen besuchen vielleicht einen Selbstverteidigungskurzs oder nehmen einen Pfefferspray mit und, daß die Grünen auch für die Waffenlieferungen in die Ukraine sind und der Herr Bundespräsident angeblich, die,die das nicht wollen “Staatsfeinde oder Kollaborateure” nannte. Aber vielleicht hat er damit nicht Leute wie mich, sondern die Rechten gemeint.

Ein Video, wo Werner Kogler von “Schwurblern und Staatsfeinden!” spricht und dabei offenbar die meint, die auf den Demos waren, habe ich auch öfter gesehen und ob man jetzt das Rauchen auf Spielplätzen verbieten muß oderLeuten das Auto wegnehmen wenn sie zu schnell fahren, ist eigentlich auch nicht meine und dann fällt mir auch gleich der Berg von Plastikmüll ein, die die ständige Testpflicht und das Essen aus dem Restaurant holen, während der Lockdowns erzeugte.

Es gab auch Forderungen sich mehr für die Bildung einzusetzen, was ja ein hehres Ziel ist und was man von den Klimaklebern hält, wurde auch gefragt. Ein Herr hat sich beschwert, daß er nicht zu Wort kam und die Moderatorin hat sich streng an die Quote gehalten und die Frauen aufgeforderzt auch was zu sagen oder die eher vorgezogen.

Die Unzufriedenheit bezüglich der Impfpflicht hat sich am Schuß auch gezeigt und da hat Werner Kogler behauptet, daß es ohne ihn eine allgemeine Ausgangsperre gegeben hätte. So hat man wenigstens spazieren gehen dürfen. Leute aber drei Jahre vom Spazierengehen abzuhalten und sie stattdessen mit Chips und Bier wahrscheinlich depressiv werdend vor den Fernseher zu zwingen, hätte vielleicht mehr Tote durchHerzinfrarkt oder Selbstmorde, als an Corona Gestorbene erzeugt?

Dann ging es in den Garten, der sehr schön ist, das Wetter war es auch. Es gab Getränke und Brötchen und diesmal waren auch welche mit Schinken dabei und Gespräche.

Da habe ich ja Werner Kogler meinen Unmut im kleinen Kreis ausdrücken, beziehungsweise ihn korrigieren wollen, als er von den Schreckfotos von Bergamo sprach, denn die waren, hat sich herausgestellt, zumindestens teilweise nicht ganz richtig, älter oder von anderen Orten stammend, etcetera.

Das haben zwei Herren gehört, die mich dann angesprochen und von mir eine Virusdefinition haben wollte, beziehungsweise mir erklärten, wie wichtig die Maskenpficht in der Straßenbahn war.

Für mich nicht, denn ich bin ja drei jahre zu Fuß gegangen und das hat, vor allem im letzten Jahr, meine Kondiotion wieder etwas gestärkt und die Logik, die der Wiener Weg hatte, wenn man in Innsbruck in den Zug stieg, sich an der Stadtgrenze, die Maske aufsetzte und sie dann im Theater oder bei der “Buch Wien” wieder abnahm, muß mr auch einer erst erklären!

Ich habe meinen Unmut dann doch an den Vizekanzler, der ihn angehört hat, anbringen können und mich auch mit seiner Pressesprecherin, die sehr geduldig war, länger unterhalten.

Ein interessanter Abend also in jeder Weise. Ein schöner Garten, Weißwein mit Saft gemischt, roten hat es keinen gegeben. Ein paar Brötchen und ein schönes Stimmungsbild und jetzt hinein in den Sommer und abwarten, wie es mit der SPÖ, der ÖVP, den Klimazielen und auch der Neuwahl weitergeht? Und weil die beiden Regierungsparteien die Koalition wahrscheinich nicht beenden wollen, wird das wohl noch ein Jahr dauern, bis wir herausfinden, wie es politisch weitergeht.

Turbulenzen beim SP-Parteitag

Ich bin ja, wie ich immer schreibe in einem der sozialistischen Gemeindebauten aufgewachsen. Der Vater Sozialist, Parteifunktionär, Angesteller in der WGKK, am Abend Mitarbeiter in der Tanzschule Hernals, die damals den Sozialisten gehörte, Referent der Büchergilde Gutenberg und ich war als Kind einige Jahre rhythmisches Tanzen bei den “Kinderfreunden” zu Weihnachten gab es für die <kinder der Parteimitglieder immer ein sozialistisches Kinderbuch von Vera Ferra Mikura, Friedrich Feld, etcetera unter dem Christbaum und als ich wahlberechtigt war und nicht hinging, hat sich einer der Funktionäre bei meinen Vater beschwert, der auch Wahlbeisitzer war.

Die Sommer habe ich meistens in einem Ferienheim der Kinderfreunde in St. Veit an der Glan, wo ich mit fast sieben fast ertrunken wäre und kurz vorher Masern hatte, in Klein St. Paul, Kaprun etcetera und nach meinen Psychologiestudium habe ich eine Zeitlang bei den “Kinderfreunden” gearbeitet. Da war ich auch Parteimitglied, weil ich dort angestellt sein wollte. Später bin ich wieder ausgetreten und habe mich eigentlich immer linker als die immer bürgerlicher werdende SPÖ gefühlt.

Aber in den heroischen Siebzigerjahren unter Kreisky studiert, wo die Schulbücher und die Straßenbahnfahrt für Schüler und Studenten gratis waren und diese Zeit als sehr stark erlebt.

Dann habe ich mich im “Arbeitskreis der schreibenden Frauen” literarisiert, der vom “Bund demokratischer Frauen” gegründet wurde und die KPÖ gewählt. Ene zeitlang auch die Grünen. Dann wieder KPÖ und bis 2019 regelmäßige Lesungen beim Volksstimmefest. Einmal habe ich in dieser Zeit auch die SPÖ gewählt um Jörg Haider und die FPÖ zu verhindern. Da hat mir der Martin geraten, Caspar von Einem, der damals Innenminister war, eine Vorzugsstimme zu geben. Nachher war er das nicht mehr. Das war mir eine Lehre und 2018 als wir die zweite schwarz-blaue Regierung hatten, habe ich den Aufruf von GAV und IG-Autoren für den Rücktritt von Innenminister Herbert Kickl zu unterschreiben.

Da habe ich dann gleich eine Einladung der SPÖ bekommen in die Partei beizutreten und, als es nach Ibizza zu einer Neuwahl kam immer wieder Einladungen der Vorsitzenden Rendi Wagner mich am Wahlkampf zu beteiligen und Veranstaltungen zu besuchen. Ein paar Mal habe ich das getan und 2019 gedacht, jetzt muß ich die Grünen wählen um die FPÖ zu verhindern, was, wie ich hier schon angedeutet habe, ein Reinfall war und jetzt habe wir 2020 grün türkis und die SPÖ unter dem Vorsitz von Pamela Rendi Wagner einer sehr engagierten Frau, Spitzenbeamtin im Gesundheitsministerium, dann Gesundheitsministerin, bevor sie die erste weibliche Vorsitzende wurde und die Männer haben zugeschlagen und sie wegzumobben versucht, was sie vier Jahre selbstbewußt widerstanden hat. Dann kam der burgenländische Parteichef Hans Peter Dokozil und zwang sie zu einer Mitgliederabstimmung, die etwas skurril begann.

Denn da hieß es plötzlich, jeder der in die Partei eintritt, kann nicht nur mitwählen, sondern auch selbst Vorsitzender werden, was zur Folge hatte daß sich Gerald Grosz, Martin Sellner und sogar eine Giraffe bewarben und auch ein paar einfache Funktionäre. Dann hieß es, man muß dreißig Unterstützungserklärungen vorlegen und inzwischen hat sich auch Andi Babler, der sehr engagierte Bürgermeister von Traiskirchen, um den Vorsitz beworben.

Die Giraffen und auch die anderen Parteimitglieder wurden ausgeschieden, was bei einigen, die schwuren, daß sie die dreissig Stimmen hatten, Unmut erregte und dann kam es zum Kampf zwischen Pamela Rendi Wagner, Hans Peter Doskozil und Andi Babler, das heißt, eigentlich haben nur die zwei letzteren gekämpft und die Auszahlung der Mitgliederwahl hat sehr lang gedauert.

Da waren wir schon in Kitzingen als die Ergebnisse bekanntgegeben wurden und die waren ungefähr gleichverteilt. Hans Peter Doskozil mit dreiunddreißig Prozent, der erste. Andi Babler, der zweite und die Vorsitzende am Schluß, die ihre Funktionen zurücklegte.

Eigentlich arg, was Sozialisten mit ihren Frauen machen und dann wurde gestritten ist jetzt der Drittelerste der Sieger oder soll es eine Stichwahl geben, die, wie man hörte, Andi Babler, der Provinzpolitiker, wie er von manchen verächtlich genannt wurde, gewinnen würde.

Andi Babler setzte eine Wahl beim außertourlichen Parteitag durch, die am letzten Samstag in Linz stattfand. Da gab es zwei engagierte Reden, die von Hans Peter Doskozil, sprach funktionärhaft von den schlechtverdienenden Menschen, die er unterstützen würde. Andi Babler rief engagiert, die “Genossinnen und Genossen!”, auf, engagiert in die “Neue Zeit zu ziehen!”, und unterlag dreiundfünfzig und siebenundvierzig Prozent, was den Alfred, als er beim Kuba-Fest davon hörte, Frustation auslöste.

Hans Peter Doskozil rief seinen Mitbewerber auf die Bühne, versprach, daß wenn er die nächste Wahl gewinnen würde, weder mit blau noch mit schwarz koalieren würde, was unmut erregte und am Montag sollte er in Löwelstraße kommen und sein Team bekanntgeben.

Kam aber nicht und als ich um vier, zwischen meinen Stunden,, OE24 auftrehte, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen und dachte kurz an einen Schrez.

Fehler bei der Auszählung, die Ergebnisse wurden vertauscht. Hans Peter Doskozil ist der Sieger und eine fehlende Stimme nach der gesucht wurde, hat es auch gegeben. Spott und Häme, sowie großes Kopfschptteln. Das kann es doch nicht sein, um so mehr, da vorher einer der Wahlleiter wegen Befangenheit abgelöst und durch eine Doskozil Vertraute ersetzt wurde, die dann bekannte, daß sie die Stimmen, was sie eigentlich sollte, nicht nachgezählt hat.

Dann wurde wieder ausgezählt. Diesmal mit einem Notar, einem Rechtsanwalt und viel Presse und man kann nur hoffen, daß es so bleibt und gespannt sein, wie es mit der SPÖ weitergeht und ich habe mich entschlossen, das nächste Mal wieder links, KPÖ plus oder wie immer das heißen wird, zu wählen.

Was ich gern auf dem Volksstimmmesfest verkünden würde, aber da werde ich wohl wieder nicht lesen, obwohl es mir fast versprochen wurde.

Wieder eine Bundespräsidentenwahl

Im Oktober wird der Bundespräsident gewählt und da war es in meiner Kindheit klar, daß da die SPÖ und die ÖVP, eventuell noch die FPÖ, einen Kanditaten aufstellte, in den SPÖ starken Zeiten haben da Adolf Schärf, FranzJonas und später Rudolf Kirchschläger gewonnen.

Dann gabs eine Wende zur ÖVP und einen Kanditaten namens Kurt Waldheim mit sehr starken Protesten dagegen. In dieser Zeit bin ich die GAV eingetreten und kann mich an eine Protestesung im NIG, Hörsaal 1, erinnern, wo Jutta oder Julian Schutting den alten Hans Weigel hereinführte. Waldheim ist dann nicht mehr angetreten. Der nächste Präsident hieß Thomas Klestil und der hatte, glaube ich, mit schwarz-blau und der Angelobung, die er durchführen mußte, seine Schwierigkeiten und auch mit seiner Scheidung.

Der nächste Präsident war dann wieder ein Sozialist und hieß Heinz Fischer und da gab es schon andere Gegenkanditaten, an die ich mich erinnern kann.

Der Baulöwe Richard Lugner ist angetreten, die Pfarrerin Gertraud Knoll, etcetera, “Spaßkanditaten” nennt man die, glaube ich oder eher aussichtslose und gegen Heinz Fischer ist auch Benita Ferrero-Waldner von der ÖVP angetreten, die, glaube ich, sehr enttäuscht war, daß die Feminstinnen sie nicht gewählt haben. Habe ich nicht, denn Heinz Fischer war, bis auf eine Äußerung, die er einmal machte, mir sehr sympathisch und bei der letzten Wahl im Jahr 2016 war es auf einmal anders.

Zwar stellten alle Parteien ihre Kanditaten. Rudolf Hundsdorfer, der, glaube ich, inzwischen gestorben ist, wurde von der SPÖ nominiert, Andreas Khol von der ÖVP, Alexander von der Bellen von den Grünen, obwohl der, seither, glaube ich, behauptet, ein unabhängiger Kanditat zu sein und dann die Richterin Irmgard Giss und von der FPÖ, der mir damals unbekannte Norbert Hofer.

Irmgard Griss hat eine beachtlliche Stimmenzahl bekommen und Alexander van der Bellen ist mit Norbert Hofer in die Stichwahl gegangen. Da wurde es knapp und sehr emotionell und ich habe gebangt und gebangt.Hoffentlich gewinnt er. Alle seine Aussagen bei den Dikussionen haben mir auch nicht gefallen und im ersten Durchgang hatte er am Wahltag weniger Stimmen als Norbert Hofer. Die Briefstimmen haben dann für ihn entschieden. Die FPÖ hat es, als wir aus Kroatien zurückgekommen sind, angefochten. Dann gab es noch einmal Schwierigkeiten mit den Briefkuverts. Im Dezember war es dann entschieden und Alexander van der Bellen, der Präsident, der mir bei der Ibiza-Affaire als sehr kompetent “So sind wir nicht!”, aufgefallen ist.

Später hat er sich dann der Regierung und ihren Maßnahmen sehr angepaßt und geschwiegen. Am Nationalfeiertag durfte man, gaube ich, nur in die Hofburg wenn man sich impfen ließ. Also doch kein Präsident für alle und er hat, glaube ich, auch auf Briefe nicht geantwortet.

Jetzt tritt er wieder an. Die SPÖ, die ÖVP und die Neos schicken aber keine Gegenkanditaten. Nur von der FPÖ hieß es, wir treten an. Aber mit wem?

Zuerst hieß es Herbert Kickl, der 2016 Norbert Hofers Wahlkampfleiter war. Für sehr sinnvoll habe ich das nicht gehalten, denn was heißt das für sein Image wenn ihn dann vielleicht nur achtzehn Prozent wählen? Oder Susanne Fürst, da hätte ich nachgedacht, ob ich vielleicht doch, weil ,daß ich Alexander van der Bellen nicht mehr wählen wäre, war mir nach der Enttäusching mit den Grünen klar.

Es hat sich aber auch Gerald Grosz, der einma BZÖ-Politiker war und immer bei OE24-TV sehr scharf diskutiert, gemeldet, daß er Österreich “Grosz again!”, machen will und Marco Pogo ein Arzt, Musiker und Gründer seiner Bierpartei, ein “Spaßkanditat” oder ein sehr selbstbwußter junger Mann. Und, als wir diesmal nach Kroatien gefahren sind, hörten wir, Walter Rosenkranz ist der FPÖ -Kanditat, der mir vorher auch unbekannt war. Der Chef der MFG, der Rechtsanwalt Michael Brunner, hat auch seine Kanditatur bekanntgegeben, was mich auch eine Zeitlang nachdenken ließ, ob ich nicht wählen soll? War ich doch im Winter auf einigen diesbezügichen Demonstrationen und die sind für die Grundrechte, aber da es keine Impfpflicht mehr gibt und der Herr Brunner wahrscheinlich auch ein konservativer Mann ist, der “Volkspräsident” werden will, werde ich es doch nicht tun.

Die FPÖ spekulierte eine Zeitlang auch mit einem Tassilo Walentin, Rechtsanwalt und Kolumnist, der Kronenzeitung. Der tritt jetzt auch an und dann noch Heini Staudinger von den “Waldviertler-Schuhen”, da hieß es, daß das ein Kanditat für Impfgegner sein könnte, weil links und ungeimpft. Aber wahrscheinlich doch keine “Spaßkanditaten”, obwohl ich 2016 für El Awadalla, die dann doch nicht antrat, unterschrieben habe. Denn die müssen ja zuerst sechtausend Unterschriften sammeln. Interessanterweise auch der Präsident und insgesamt gibt es, glaube ich, vierundzwanzig Kanditaten, darunter nur zwei Frauen und die schon erwähnten Kandiaten haben, habe ich gehört, eine Chance. Marco Pogo alias Dominik Wlazny, hat die, als erster schon erreicht und Gerald Grosz bedankte sich gestern für zweitausendfünfhundert. Bis Anfang September ist noch Zeit dazu und dann ist die Frage Stichwahl oder nicht?

Da von den sechs Gegenkanditaten vier eher FPÖ nahe oder konservativ sind, sagt man auch, die konkurrenzieren sich gegenseitig und das Ziel ist wohl eine Stichwahl, die Walter Rosenkranz, glaube ich, für sich beanspruchen möchte.

Mal sehen, wie es wird und, ob es auch so turbulent wird, wie das letzte Mal und, daß Alexander van der Bellen sich nicht mit den “Spaßkanditaten” auf eine Fernsehdiskussion einlassen möchte, finde ich auch sehr schade oder etwas arrogant, aber warten wir es ab.

Neuerliche Angstmache

Als im März 2020 das Corona-Virus zu uns hinüberschwappte, der erste Lockdown kam, und die Welt veränderte hat man ein Video gesehen, wo man Sebastian Kurz, den damaligen Kanzler beobachten konnte, wie er probte den Bürgern Angst zu machen, damit sie auch ordentlichen mitmachen und funktionieren.

Das Gleiche wurde dann auch aus Deutschland kolportiert und siehe, es hat funktioniert. Zweieinhalb Jahre lang und auch jetzt höre ich noch von machen Politikern, wie gefährlich das Virus ist und das nur die Impfung vor dem sicheren Tod rettet, obwohl die Omikron-Variante, wie man ja gleichfalls hören kann, nicht auf die Lunge geht und höchstwahrscheinlich auch bei nicht Geimpften keine schweren Symptome auslöst.

Langsam spricht sich das vielleicht doch herum, obwohl man in den Medien noch immer hören kann, “Die Pandemie ist noch nicht vorbei! und wir werden im Herbst wieder die Maske brauchen!”

Fährt man dann nach Kroatien oder Ungarn sieht man Dort, daß es da offenbar kein Virus und keine Angst davor zu geben scheint und auch keine Masken.

Das heißt, das stimmt nicht ganz, am Freitag habe ich beim Frühstück im “Repce Gold “eine Dame mit einer roten FFP2 Maske gesehen. Ansonsten standen die Leute beim Kaffeeautomaten so dicht hinter mir, daß mir, wenn ich ängstlich wäre, Angst und Bange geworden wäre.

Nun das Loslassen ist schwer. Das ist wahrscheinlich ein allgemein menschliches Phänomen und wenn jemand das Wort “Eigenveranwortlichkeit” verwendet, fängt man in den Medien meist zu lachen an. Ich verstehe zwar nicht warum, denn das wäre die Lösung. Der der sich fürchtet, soll sich schützen, Maske tragen. Abstand halten und Hände waschen kann nicht schaden, das tue ich auch.

Trotzdem, auch wenn man es nicht wahrhaben will, das Virus geht zurück oder wird beziehungsweise von der Teuerungswelle verdrängt.

Im Februar ist der Krieg in der Ukraine ausgebrochen. Da hieß es dann, wir müssen die Ukraine unterstützen, Waffen liefern und die Sanktionen gutheißen und tut man das nicht, sondern ist für den Frieden, gilt man gleich als Volkssverräter.

Das ist genauso arg, wie, daß man ein rechtsradikaler Schwurbler ist, wenn man sagt, die Corona–Maßnahmen waren vielleicht doch übertrieben.

Sie waren es, denke ich. Aber wenn die Politiker das zugeben, haben Sie wohl einen Haufen Schadenersatzklagen am Hals und ich frage mich, die ganze Zeit, was haben die Test, die Impfstoffe und die Lockdowns gekostet?

Wahrscheinlich sehr sehr viel und das begann man schon seit Jahresbeginn zu merken, daß alles teurer und teurer wurde. Zuerst waren es die Ostereier. Dann der Kaffee und das Mehl. Dann ging es Schlag um Schlag. Der Strom wird um hundert Prozent angehoben, die Fernwäre auch. Das Gas wird rationiert, weil die Russen wegen den Sanktionen die Lieferungen einstellen. Also frieren um den Frieden und wer kann es sich leisten, wenn das um hundert Prozent teurer wird und jenes vielleicht, um noch viel mehr?

“Die Mensch müssen sich überlegen, ob Sie heizen oder essen wollen!”, höre ich schon seit Monaten in den Medienund bis jetzt scheint das zum Glück nicht zu stimmen. Denn was wäre, wenn das zuträfe? Dann verhungert man warscheinlich. Aber die Angst, die ja bei Corona wunderbar funktioniert hat wird wohl auch hier geschürt und seltsamerweise hört man jetzt gar nichts davon, daß da wieder eine Angstmache im Gang ist und was ist, wenn die Menschen Angst haben?

Sie machen dann alles mit und werden entmündigt! Da wurden schon ganze Bücher darüber geschrieben und mich ärgert es schon lang, wenn die Politiker oder die Medien sagen “Die Menschen müssen sich überlegen…., etcetera!”

Na klar hat das alles viel gekostet. Das habe ich schon vor zwei Jahren befürchtet und die meisten haben wohl keine andere Wahl, als zu verdrängen oder auch bei der Teuerungswelle mitzumachen u nd die Preise zu erhöhen .

Alles wird teurer. Die Briefmarken ab Oktober, die Fernwärme, der Strom und das Gas, der Käse und die Butter und wo führt das alles hin?

Das kann man sich gar nicht richtig vorstellen. Fürchterlich, wenn der Strom, um sechhundert Prozent mehr kosten wird und der Gas um fünfhundert. Wer soll das bezahlen und wie wird das weitergehen? Und ist jetzt Corona Schuld daran, der Angriffskrieg in der Ukraine oder ganz was anderes? Wo wir dann schon wieder bei den Verschwörungstheorien wären und die darf man ja nicht haben und auch nichts hinterfragen und auch nicht im Herbst mit der Gewerkschaft auf die Straße gehen. Denn dann ist man ja wahrscheinlich rechtsradikal und ein Volksfeind.

“Also schön die Schnauze halten und den Gürtel enger schnallen!”, denken sich vielleicht die Politiker und wer Angst hat schweigt. Also seien wir gespannt, wie es weitergehen wird. Ein schönes Gefühl ist das nicht, obwohl ich ja auch viel verdränge und meine Urlaube sehr genossen habe und da haben wir nicht gespart.

Loslassen

Vor zwei Jahren oder so hat die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky in OE24TV gesagt, daß Viren auch einmal von so verschwinden können. Dazu passen die Aussagen von Exex-Bundeskanzler Kurz, der wieder, wie ich höre, in die Politik zurückkommen soll, vom Licht am Ende des Tunnes, gut, die Auferstehung zu Ostern haben wir 2020 versäumt, aber dann kam, wenn alle ein Impfangebot haben, ist die Pandemie vorbei.

Wofür die Regierung, die das auch im Vorjahr plakatieren ließ, sehr gescholten, sie hätten nichts für den Herbst getan, 2020 und 2021 war das so, denn dann kam das Virus und die Lockdowns wieder, die Delta- Variante im Vorjahr. Omikron zuerst sehr gefürchtet, weil ja sehr sehr ansteckend und eine Durchseuchung wollen wir nicht. Die natürliche Immunsierung geht ebenfalls nicht. Alles muß die Impfung machen, deshalb muß ja auch die Impfpflicht her. Hat sich dann vielleicht doch als ein grippaler Infekt, das darf man, glaube ich, noch immer nicht sagen, erwiesen, aber alle kriegten es, die meisten waren nicht sehr krank. Milder Verlauf oder Schnupfen hörte man und dann auch, daß man Omikron als Weihnachtsgeschenk betrachten könnte, um aus der Pandemie herauszukommen.

Das hat, glaube ich, ein Virologe oder Corona-Spezialist gesagt, aber wenn man zwei Jahre tägliche Angstsinjektionen abbekommen hat, Lockdowns uud Absonderungsbescheide erlebte, ist es nicht so leicht daran zu glauben, daß die Pandemie wieder vorbeigehen kann. Obwohl da hat man schon gehört, wenn das Omikron wirklich so leichte Verläufe hat und die Spitäler nicht überfüllt, könnte man es im Herbst, wie eine Epidemie oder ein Grippe betrachten.

Das war dann auch nur eine Einzelmeinung, die schnell von den rufen “Die Pandemie ist nicht vorbei!”, übertönt wurden und “Heuer muß die Regierung wirklich etwas machen!!

Was soll sie tun? Die Spitaäler aufstocken natürlich, könnte man meinen und sagt wahrscheinlich der Hausverstand. Das medizinische Personal ebenfalls erhöhen und vielleicht vermehrt ausbilden oder umschulen. Es ist aber, glaube ich, die Impfpflicht damit gemeint, obwohl sich inzwischen, glaube ich, als ziemlich sicher herausgestellt hat, daß die Impfung zumindest gegen Omikron nicht hilft und das Maskentragen darf in den Supermärkten nicht aufgehoben werden, denn die Bevölkerung sollte ja nicht vergessen, daß die Pandemie nicht vorbei ist und außerdem hilft es gegen die Grippe, die es seit zwei Jahren nicht mehr zu geben scheint und auch, wie ich ebenfalls in OE24 hörte, gegen die Radioaktivität. Das ist, glaube ich, eher umstritten, aber höchstwahscheinlich kann man mit Masken schon virale Infekte abwehren, also das, was früher die Abwehrkräfte taten und wenn schon die Kinder nicht mehr mit Viren in Berührung kommen und sie nicht mehr natürlich bekämpfen können, sind sie wahrscheinlich immer auf Impfungen angewiesen, wie ja auch das Fieber früher ein Abwehrmechanismus des Körpers war.

Nun ja, nun ja, die spanische Grippe habe ich gehört oder gelesen ist nach drei Jahren verschwunden. Also habe ich gedacht, wird das auch hier so sein. Viren hat es immer gegeben und im Winter war man halt verschnupft, hat Zitronensaft in den Tee getan und Hustenbonbons gelutscht.

Natürlich, aber damals hat oder konnte man die Viren nicht so erforschen und wer suchtet, der findet, heißt es im Sprichwort. Ich weiß, die und der Volksmund sind heute nicht mehr so gefragt und wer an den Hausverstand und angeblich nicht an die Wissenschaft glaubt, ist ein Schwurbler.

Das ist auch so ein Problem, das mich beschäftigt, daß plötzlich jeder Kritiker zum Nazi erklärt wurde. Warum oder was hat das damit zu tun?, frage ich mich noch immer und, daß man an ein Impfstoff, der sehr schnell erzeugt wurde, glauben muß weil man sonst, als ungebildet und als wissenschaftsfeindlich gilt, ist vielleicht auch hinterfragtbar. Die Wissenschaft und ihre Erforschung ist sicher wichtig, aber wenn man sie hinterfragen kann, glaubt man vielleicht eher daran und läßt sich vielleicht freiwillig impfen, als wenn man dazu gezwungen wird, weil man sonst nicht mehr arbeiten, ins Kino oder ins Restaurant gehen darf.

Aber das ist jetzt vorbei. Momentan nur mehr Maskenpflicht im Supermarkt und wenn man in ein Einkaufszentrum geht, in dem sich ein solcher befindet und es wäre jetzt das Loslassen angesagt. Wer sich impfen lassen möchte, soll das tun, wer Maske tragen will, auch und die Wissenschaft kann die Viren ja epidemologisch erforschen und beobachten.

Aber man hört ja schon “Die Pandemie ist nicht vorbei!”

Was ist die, bitte schön, noch einmal? Nach der neuesten Definition, wenn der Virus weltweit auftritt und von Mensch zu Mensch übertragbar ist, no na und Gesundheitsminister Lauterbach warnt in Deutschland schon vor einem Killervirus, das im Herbst (sicher) kommt und dabei übersieht, daß die Viren ja immer schwächer und schwächer werden, wie man auch überall hört.

Aber wer suchet, der findet und da ist, habe ich gehört in London schon eine neue Omikon- Variante vorhanden. Sie ist zwar bis jetzt noch nicht zu uns gekommen. Wird aber sicher werden, wenn man das will. Und wenn die Bevölkerung mit den Viren, anders als früher, nämlich mit Angst und Panik umgeht, züchten wir vielleicht die Hypochonder heran.

Aber das ist ein anderes Thema und eine Sommervariante hat Karl Lauterbach gesagt wird oder kann es auch geben.

Loslassen, sagt da die Verhaltenstherapeutin und in die Eigenverantwortlichkeit übergeben! Auf sich selber aufpassen, gut mit sich umgehen und das Immunssystem durch Licht, Sonne, Bewegung, gesunde Ernährung und positive Gedanken stärken. So könnte es vielleicht auch gehen.

Null Covid-Strategie

Als vor mehr als zwei Jahren aus Wuhan die Kunde von diesem Virus gekommen und man die Bilder von den weißgekleideten Vermummten gesehen hat, die alle in ihre Häuser drängte, habe ich von einer Null Covid-Strategie keine Ahnung gehabt und mir auch nicht vorstellen können, daß so etwas bei uns passieren kann.

Die Vorstellung von der Ausgangsperre, dem Lockdown, den versperrten Geschäften und Bundesgärten, die Strafe die man zahlen mußte, wenn man vielleicht zu dicht auf einer Parkbank saß oder dort vorbei ging, beziehungsweise mit seinen Kindern Fußball spielte, kam dann bald.

Daß, das eine Null Covid- Strategie ist, mit der versucht wird, das Virus auf Null zu drängen, habe ich erst später in den österreichischen und deutschen Medien gehört, daß das angestrebt werden soll.

“Wenn sich alle testen, können wir öffnen!”, hat, glaube ich, der Physiker Werner Gruber in OE24-TV gesagt und erklärt, daß das gesetzlich möglich sei, weil man bei Tuberkolose auch eine verpflichtende Isolierung anordnen kann. Das ist bei uns zum Glück nicht gekommen. Nur der zweimalige Massentestversuch,, um Weihnachten 2020,, der glaube ich, noch nicht so besonders gewirkt hat.

Erst als man ohne Test nicht mehr zum Friseur oder sein Schnitzel essen konnte, sind die Leute in die Apotheken und in die Teststaßen gegangen und ich habe mich die ganze Zeit gewundert, wie so das möglich ist und es vielleicht immer noch nicht ganz verstanden.

Was steckt dahinter?, habe ich mich gefragt. Ist es der Plan alle impfen zu lassen, weil das ein gutes Geschäft ist, denn so dumm können die Politiker ja nicht sein, die ganze Wirtschaft auszurotten, um ein Virus zu bekämpfen, daß auf diese Art und Weise nicht zu bekämpfen ist.

Das lernt man schon in der Schule hätte ich gedacht und mich offenbar geirrt. Als ich Suchardi Bhakdis “Corona Fehlalarm” gelesen habe, hat mich da das Bild von mit Kanonen auf Spatzen schießen, alles ist dann hin und die Spatzen flattern munter davon, sehr beeindruckt und “Stimmt!”, gedacht und wenn ich so an den Lockdown eins zurückdenke und ihn mit dem vergleiche, was dann geschehen ist, kann man den Unterschied ganz schön vergleichen.

Damals war die Panik und die Unischerheit vielleicht zu verstehen, obwohl man schon damals hörte, die meistens trifft das nicht. Dann kamen die Massentests, die 3 und 2G Regeln. Der Virus ist auch in die Schule gekommen oder wurde dort entdeckt. Die Kinder nervös gemacht, das ständige Maskentragen, ist wie man jetzt weiß, sowohl für die Atmemwege, als auch für die Sprachentwicklung vielleicht doch nicht so gut und die Triagen passierten dann auch nicht nur auf den Intensivstationen, sondern auch auf den Psychiatrien.

Aber das war es dann gemacht und die Kollateralschäden, wie sich jetzt auch herausstellt vielleicht höher, als die durch Covid verursachte und die Panik, die damals entstanden ist und den Wunsch, das Virus unbedingt auszurottten verstehe ich noch immer noch nicht so ganz. Habe da aber das Bild des GeckoOffiziers im Kampfanzu vor Augen, der die Fäuste ballte und sagte “Das Virus ist unser Feind, wir müßen es besiegen!”

Und wenn wenn man sagte, wir sollten vielleicht damit leben lernen, galt man schon als Verschwörungstheoretiker und hinterfragen durfte man so und so n ichts.

Das Virus hat dann munter weiter getan, was Viren eben machen. Es ist dageblieben und der Sprung von Delta zu Omikron, es hat sich mehr verbreitet aber die meisten Leute, die man da in Quarantäne steckten waren nicht wirklich krank, fielen aber auf ihren Arbeitsplätzen aus und gefährdeten die Infrastruktur, was wieder dazu führte, daß die Maßnahmen wieder verschärft und ja nicht aufgehoben werden dürfen und das Maskentragen im Inneren wieder verordnet wurde.

Daß man damit Angst, Neurosen, Zwangsstärungen etc oder auch nur den unteranen Menschen erzeugt, hat man vielleicht nicht bedacht oder ist möglicherweise auch gerade recht gekommen. Denn ich habe gemerkt, die Kinder in den Schulen haben wirklich Angst, wenn ich den Schulsprechern so zuhörte. Angst vor der sogenannten Herdenimmunität und daß man das Virus so einfach durchlaufen lassen könnte, denn das darf nicht sein!

“Das wird passieren!”, hat die Generalgesundheitsdirektorin Katharina Reich irgendwann lakonisch gesagt und ist dafür gescholten worden und auch die Politiker, daß sie nichts tun, als ob sie etwas verhindern könnten.

Das Virus ist natürlich durchgeschossen und flacht sich jetzt langsam ab. Aber da hört man schon, im Herbst wird die nächste gefährlichere Variante kommen und da müssen wir uns jetzt vorbereiten, die Maskenpflicht auch im Sommer lassen, damit die Leute sie gewohnt bleiben und die Impfpflicht doch scharf stellen und vergißt dabei vielleicht, daß Pandemien damit vorüber gehen, daß alle angesteckt und dann immun sind. Aber davon hört man nicht sehr viel oder darf nicht sein.

Denn die Pandemie ist nicht vorbei, im Herbst geht es weiter, warten wir aber ab und konzentrieren uns auf einen schönen Sommer, denn die letzten beiden waren das ja auch und wenn jetzt schon fünfundsiebzig Prozent geimpft und die anderen genesen sind, sollte man sich nicht mehr fürchten müßen. Gesundheitsminister Lauterbach warnte aber in Deutschland schon von der Sommerwelle und will alle ab sechzig impfen lassen wenn wir jetzt wieder nach China zurückgehen, wo ich ja, als das bei uns längst noch nicht so war, maskenlose Leute eng aneinandergeschmiegt in Diskotheken tanzen gesehen habe, ist jetzt auch Omikron angekommen und da gilt die Null Covid- Strategie offenbar immer noch und ganz besonders.

Aso ganz Shanghai in den Lockdown geschickt und man darf nur zum testen die Wohnung verlassen. Aber da hört man schon, daß die Strategie gescheitert und das Virus, no na, dadruch nicht in den Griff zu bekommen ist.

Denn Viren denke ich, hat es immer gegeben und wird es immer geben, wenn ich da bei jeden Grippevirus, und die hat es die letzten Jahre nicht gegeben, hysterisch reagiere, werde ich wahrscheinlich wieder viel kaputt machen.

Besser wäre es das Gesundheitssystem gut auszubauen und der, der Masken tragen will, soll es tun und sich auch impfen lassen. Wer lieber auf die Abwehrkräfte baut, ist früher ganz gut damit zurecht gekommen.

Jetzt habe ich ja den vorigen Gesundheitsminister, einen Arzt mit TCM-Ausbildung, sagen hören, mit den Abwehrkräften allein geht das nicht. Da muß die Impfung her, die aber bei Omikron gar nicht so wirkt. Sich also vielleicht doch gut ernähren, viel spazierengehen bei jeden Wetter. Dann kommt man vielleicht mit den Viren besser zurecht, als wenn man sich hinter Masken versteckt, zu Hause bleibt und sich ständig testet.