Ich bin, wie kürzlich geschrieben, keine Grüne, obwohl mir diese Partei immer sehr sympathisch war und das vielleicht in Teilen auch noch ist, weil ich sie immer für links und fortschrittlich gehalten habe und Umweltschutz ist ja ein wichtiges Anliegen. Ich habe sie ein paarmal gewählt, nicht sehr oft, bin immer wieder von der KPÖ dorthin zurückgegangen und 2019 das letzte Mal.
Dan kam Coronar und für mich war das eigentlich keine Frage, daß ich mich da mit den Grünen bei den Demos wiederfinde, weil da ja sehr enegisch mit Polizeigewalt, Erpressungsmethoden und Angstmache über die Freiheitsrechte drübergefahren wurde, was wie sich jetzt ja, wenn man es sehen will herausgestellt hat überzogen und unnötig war.
Aber die Grünen waren und sind ja in der Regierung und der erste Gesundheitsminister Rudi Anschober war und ist mir vielleicht noch sehr sympathisch.Ich war da mit ihm im September 2020 während der Wien Wahl auch bei einer Veranstaltung. Der Alfred hat sich ja in dieser Zeit, wo er in Pension gegangen ist, sehr für den Wahlkampf engagiert und hat, wenn man ihn gelassen hat, fast täglich Wahlzettel verteilt.
Gelassen hat man ihn nicht immer, weil da die Grünen schon mit Maske und diesem Schild, das damals noch erlaubt war, im Freien aufgetreten sind. Dann haben sie sich aber dem Druck und der Dränge angeschlossen, für die Impfpflicht gestimmt, was vor allem den Alfred teilweise sehr depressiv und verzweifelt machte.
Mch nicht so sehr, denn ich habe mir ja, glaube ich, schon in der Wahlzelle, weil ich ja den Kanzler oder Minister Kickl verhindern wollte, das werde ich bereuren, gedacht. Daß das dann so sehr passierte und, daß sie so schnell umkippten, habe ich nicht erwartet, obwohl mir der Vizekanzler Werner Kogler immer noch recht sympathisch ist. Ein lockerer Typ, der sich beim McDonald`s beim Hamburgeressen erwischen ließ, warum eigentlich nicht, ich gehe auch öfter dorthin und zwei Tage vor Einfünhrung der Maskenpflicht in einem Supermarkt ohne gefilmt wurde.
Er geht auch in das Wirtshaus in das sich der Alfred immer die Fußballspiele anschaut und hat ihn dort schon zum Bier eingeladen und im März 2022 in der Omikronhochzeit und der der geltenden Impfpflicht hat es eine “Werner-Tour” gegeben, wo der Alfred hingehen wollte.
Damals mußte man sich dafür testen lassen, was sein Pech oder auch Glück war, weil er sich ein paar Tage vorher den Virus holte und daher danach gesesen, so daß er weiter ins Wirtshaus gehen konnte und jetzt in Vorwahlkampfzeiten, wie man munkeln könnte, gab es das wieder.
Eine “Werner- Tour”, wo man seine Fragen an den Vizekanzler stellen konnte und ich denke die Grünen muüssen auch aufpassen, daß sie bei der nächsten Wahl nicht zu viele, nämlich die unzufriedenen Wähler verlieren. Deshalb reden sie auch mit dem Alfred und ich dachte, gehe ich hin, höre mir ihre Meinung an und verabschiede mich dann wahrscheinlich oder drücke meinen Unmut aus.
Die Veranstaltung gibt es in Wien, Graz, Linz, eine Österreich-Tour also und in Wien fand sie im Völkerkundemuseum statt,, wo zuerst der glaube ich, eher viel redende Werner zwanzig Minuten mit Wecker geredet hat und die Erfolge der Grünen erklärte.
Der Alfred meint, sie setzen sich zuwenig bei der ÖVp durch und haben sich zusehr angepasst. Dann konnte man Fragen stellen und die betrafen dann auch die Teuerung. Eine Frau erklärte, wie schwer es sich in Zeiten, wie diesen leben läßt. Ein Herr drückte seine Grün-Begeisterung in etwas deftigeren Worten aus und wurde von der Moderatorin prompt ermahnt oder zurückgepfiffen und das ist auch etwas, wo sich meine Einstellung gegenüber der Grünen in letzter Zeit geändert hat, hört man doch vom deutschen Uli ,oder auf deutschen Blogs ständig sie wären eine Verbotspartei, was ich zuerst nicht so ernst genommen habe.
Aber dann wird diskutiert, ob man nicht Konzerte verbieten soll, weil es da Übergriffe gegen Frauen gab? Da denke ich, der der dort nicht hingehen will, soll zu Hause bleiben und die Frauen besuchen vielleicht einen Selbstverteidigungskurzs oder nehmen einen Pfefferspray mit und, daß die Grünen auch für die Waffenlieferungen in die Ukraine sind und der Herr Bundespräsident angeblich, die,die das nicht wollen “Staatsfeinde oder Kollaborateure” nannte. Aber vielleicht hat er damit nicht Leute wie mich, sondern die Rechten gemeint.
Ein Video, wo Werner Kogler von “Schwurblern und Staatsfeinden!” spricht und dabei offenbar die meint, die auf den Demos waren, habe ich auch öfter gesehen und ob man jetzt das Rauchen auf Spielplätzen verbieten muß oderLeuten das Auto wegnehmen wenn sie zu schnell fahren, ist eigentlich auch nicht meine und dann fällt mir auch gleich der Berg von Plastikmüll ein, die die ständige Testpflicht und das Essen aus dem Restaurant holen, während der Lockdowns erzeugte.
Es gab auch Forderungen sich mehr für die Bildung einzusetzen, was ja ein hehres Ziel ist und was man von den Klimaklebern hält, wurde auch gefragt. Ein Herr hat sich beschwert, daß er nicht zu Wort kam und die Moderatorin hat sich streng an die Quote gehalten und die Frauen aufgeforderzt auch was zu sagen oder die eher vorgezogen.
Die Unzufriedenheit bezüglich der Impfpflicht hat sich am Schuß auch gezeigt und da hat Werner Kogler behauptet, daß es ohne ihn eine allgemeine Ausgangsperre gegeben hätte. So hat man wenigstens spazieren gehen dürfen. Leute aber drei Jahre vom Spazierengehen abzuhalten und sie stattdessen mit Chips und Bier wahrscheinlich depressiv werdend vor den Fernseher zu zwingen, hätte vielleicht mehr Tote durchHerzinfrarkt oder Selbstmorde, als an Corona Gestorbene erzeugt?
Dann ging es in den Garten, der sehr schön ist, das Wetter war es auch. Es gab Getränke und Brötchen und diesmal waren auch welche mit Schinken dabei und Gespräche.
Da habe ich ja Werner Kogler meinen Unmut im kleinen Kreis ausdrücken, beziehungsweise ihn korrigieren wollen, als er von den Schreckfotos von Bergamo sprach, denn die waren, hat sich herausgestellt, zumindestens teilweise nicht ganz richtig, älter oder von anderen Orten stammend, etcetera.
Das haben zwei Herren gehört, die mich dann angesprochen und von mir eine Virusdefinition haben wollte, beziehungsweise mir erklärten, wie wichtig die Maskenpficht in der Straßenbahn war.
Für mich nicht, denn ich bin ja drei jahre zu Fuß gegangen und das hat, vor allem im letzten Jahr, meine Kondiotion wieder etwas gestärkt und die Logik, die der Wiener Weg hatte, wenn man in Innsbruck in den Zug stieg, sich an der Stadtgrenze, die Maske aufsetzte und sie dann im Theater oder bei der “Buch Wien” wieder abnahm, muß mr auch einer erst erklären!
Ich habe meinen Unmut dann doch an den Vizekanzler, der ihn angehört hat, anbringen können und mich auch mit seiner Pressesprecherin, die sehr geduldig war, länger unterhalten.
Ein interessanter Abend also in jeder Weise. Ein schöner Garten, Weißwein mit Saft gemischt, roten hat es keinen gegeben. Ein paar Brötchen und ein schönes Stimmungsbild und jetzt hinein in den Sommer und abwarten, wie es mit der SPÖ, der ÖVP, den Klimazielen und auch der Neuwahl weitergeht? Und weil die beiden Regierungsparteien die Koalition wahrscheinich nicht beenden wollen, wird das wohl noch ein Jahr dauern, bis wir herausfinden, wie es politisch weitergeht.
