Jurenka Jurks Schreibwerkstatt

Die Gründerin der Romanschule Jurenka Jurk bietet ja seit einigen Jahren zum Jahresbeginn immer fünf kostenlose Webinare an, wo man sein Romanjahr planen kann.

Ziel war es wohl Teilnehmer für die zweijährige Romanausbildung zu finden, die relativ teuer ist. Ich glaube, dreihundert Euro pro Monat. Was aber trotzdem ein Erfolg zu sein schien, denn sie hat inzwischen sechs Coaches, die sie dabei unterstützen.

So war die Ausbildung schon ziemlich voll und nur mehr ein Platz frei und so gibt es die zweite Idee, nämlich, die einer Schreibwerkstatt, denn zusammen schreibt man besser allein. Was natürlich stimmt, denn ich kann mich erinnern, daß ich 1973 dagestanden bin und nicht genau wußte, wie das schreiben geht und keinen Kontakt zu anderen Schreibenden hatte. Ja, damals war man ziemlich damit allein und mußte sich selbst weiterkämpfen, das heißt das Schreiben lernen durch das Schreiben.

Ich bin dann bald in den “Arbeitskreis schreibender Frauen” gekommen, Ende Siebzig war, das glaube ich, wo aber auch nicht konstruktiv kritisiert wurde. Da war man schnell bei “Das ist schlecht, ich weiß aber auch nicht wie es besser geht!”. Das war früher glaube ich auch bei den GAV-Neuaufnahmen so.

“Der ist zu schlecht, den wollen wir nicht!”

1984 war der Arbeitskreis zu Ende. Das heißt, die Anna wurde geboren und ich wurschtelte mich weiter durch den Literaturbetrieb. Verschickte ziemlich wahllos meine Texte und beteiligte man an einer Ausschreibung des “Luitpold-Stern-Preises” eine Literaturschiene des österreichischen Gewerkschaft, wo ich gewonnen habe. Ich glaube in der Sachpreiskategorie, also ein Buchgutschein. Wenn man Geld gewann mußte man drei Jahre aussetzen. Aber dann in eine Schreibwerkstatt der Eveline Haas eingeladen. Das war 2000 und sehr toill, weil es dort ein Thema gab, wo man eine halbe Stunde geschrieben und dann gelesen hat. Kritisiert wurde nicht und ich kann mich erinnern, daß da eine etwas behinderte Teilnehmerin war, die immer nur ein paar Sätze herausbrachte und niemand hat sie kritisiert.

2013 hat mich die Ruth in eine Schreibgruppe eingeladen, die sie für Robert Eglhofer organisiert hat. Das hat damals im Cafe Ludwig stattgefunden. Die Ilse Kilic, der Fritz Widhalm waren dabei. Später kam der Musiker Peter Cak und Klaus Khittl, der leider vor kurzen verstorben ist hinzu, und noch viel später meine liebe Freundin Doris Kloimstein aus St. Pölten.

Das hat ein paar Jahre gedauert bis die Leute weggeblieben, aber ich hatte das Schreiben inzwischen gelernt. Bücher geschrieben und sie ab 2000 selbst herausgeben. 2008 habe ich mit meinen Blog begonnen und Kontakt zur Literaturszene habe ich auch.

Gehe ich ja seit Jahrzehnten mehrmals in der Woche zu Veranstaltungen, lese viel, etcetera und Kontakt zu Autorinnen habe ich schon im “Arbeitskreis schreibender Frauen” bekommen, wo ich Marie Therese Kerschbaumer, Erika Danneberg, Christa Stippinger, Elfriede Haslehner, Valerie Szabo, Hilde Langthaler, etcetera kennenlernte und mit einigen von diesen Frauen habe ich mich noch jahrelang getroffen.

Ruth Aspöck, die engagierte mit dem Verlag “Die Donau hinunter” habe ich später kennenglernt und bin mit ihr auch auf ihrer Abschiedstournee 2007 mit dem Alfred von Ybbs nach Regensburg gefahren und in Vielshofen aus dem “Donaubuch” gelesen. Die Hilde Schmölzer abee ich auch erst später kennengelernt, ihr in den Siebzigerjahren erschienenes Buch “Frau sein und schreiben”, wo die Elfriede Gerstl noch nicht vorkommt, im Arbeitskreis besprochen.

Das Schreiben also gelernt, damit aber keinen Erfolg gehabt und so habe ich mich, weil es das jetzt gibt, viel im Internet umgehört, bin auf verschiedene Schreibtrainerinnen, wie Annika Bühnemann, Julia K. Stein und eben Jurenka Jurk und ihre Webinar begeistert mitgemacht, obwohl ich eigentlich schon schreiben kannte. Aber wenn man in den Literaturbetrieb nicht hineinkommt und sich sehr dafür interessiert.

Mit den “Nanowrimos” habe ich 2009 begonnen und, glaube ich, an dieseiben mehr oder weniger korrekt mitgeschrieben. Da soll man im November einen Roman von mindestens 50 000 Worten schreiben, was in der Literaturwelt auch einen schlechten Ruf hat.

Das sind die Anfänger, die Leipzig und , die “Hochschule für Sprachkunst” nicht nimmt und nicht beim “Bachmann-Preis” lesen dürfen.

Es schreiben aber mehr Leute als die, die, in den Literaturbetrieb hineinkommen und da finde ich es toll, daß es Autorinnen gibt, die für sie etwas anbietet.

Und bei Jurenka Jurk kann man wirklich viel gratis lernen. Ein bißchen diszipliniert muß man vielleicht schon sein und nicht ganz am Anfang stehen. Aber sonst, glaube ich, kann man viel lernen, wenn man diese Romanwerkstatt bucht, die an die vierzig Euro im Monat kostet.

Da gibt es einen Fokus des Monats in der Masterclass. Im Jänner ist es das “Plotten” Online in der Gruppe und da gibt es das Co-Writing. Damit das Schreiben besser geht, trifft man sich Online, dreht das Kamera auf und schreibt bis vier Stunden für sich hin und kann den anderen dabei zusehen.

Für mich als Siebzigjährige klingt das etwas seltsam, kann aber motivieren. Webinare gibt es auch, wo man zuhölren kann, Fragestunden, Schreibübungen. Also ganz toll und Jurenka Jurk macht auch eifrig Webung dafür, daß es in der Gruppe besser geht und jetzt habe ich noch das “Writersstudio”” mit seinen “Open House” Gratis Workshops vergessen, das auch ziemlich erfolgreich ist.

Offensichtlich gibt es einen großen Bedarf an Schreiben und auch genügend Leute, die dafür etwas zahlen können. Die hatten schon vor Jahren Gruppentermine.

“Schreiben mit Joga”, etcetera, wo man sich im Studio treffen und gemeinsam schreiben konnte und noch etwas ist toll am Jurenka Jurks Schreibwerkstatt, daß die sehr achtsam mit Kritik umgeht.

So steht in dem Beschreibungsbogen, was die Schreibwerkstatt nicht ist.

“Kein Platz für Trolle!”

Sehr gut, daß da der Uli mit seinem “Mitleid und Bedauern” und dem “Hopfen und Malz” draußen bleiben muß, weil man das ja nicht wirklich braucht.

Vom Umgang mit Kritik

Daß ich mit Kritik nicht umgehen kann, sondern jeden, der sagt, daß er Mitleid mit meinen schlechten Schreiben hat, für einen Spamer halte, schreibt der Uli immer und so ganz unrecht hat er damit nicht.

Aber da müssen wir in das Jahr 1973 zurückgehen, wo ich im Mai meine Matura machte und dachte, jetzt werde ich Psychologie studieren und schreiben. Da habe ich mich im Sommer an eine Geschichte gemacht, die von einer Hure handelte, die am Nachmittag Kinder unterrichtete und die ist auch fertig geworden. Daß ich sie korrigieren sollte oder könnte, davon hatte ich, glaube ich, noch keine Ahnung und ich habe auch an keine Veröffentlichung gedacht, sondern den Text einem alten Herr gezeigt, der gleich mir mit dem Studium angefangen hat.

“Das ist eine schöne Broschüre!”, hat er freundlich gesagt und ich war verwirrt. War das doch eine Erzählung.

Am Tag studieren, am Abend schreiben und am Wochenende, habe ich gedacht, was natürlich nicht klappte. Denn eigentlich hatte ich keine Ahnung, wie man literarisch schreibt, war das ja die Zeit des experimentellen Schreibens. Es gab den “Charly Tractor” und den “Lexikonroman” und die GAV hat sich auch gebildet. Aber ich habe isoliert vor mich hingeschrieben. Versuch und Irrtum und war, glaube ich, 1977 oder 1978 so weit, daß ich das nächste fertigbrachte.

“Die Einladung zum Tee”, eine kurze Dreieckgeschichte, die ich zuerst der Monika und dann dem Gerhard zeigte. Beiden haben mir gesagt “Das ist nicht gut, aber wir wissen auch nicht wie es besser geht!”

Die Monika hat mich dann aber in den “Arbeitskreis schreibender Frauen” und dann zu meiner ersten Lesung in der “Alten Schmiede” gebracht. Das hat “Literatureck”, geheißen, der Vorläufer von den “Textstellungen” und man hat bei der Anmeldung gesagt bekommen, daß man kriitisiert werden wird. Da wurden zwei Autoren eingeladen in meinen Fall den Gustav Ernst und die Marie Therese Kerschbaumer, die ich schon vom Arbeitskreis kannte. Sie haben kritisiert. Sind dann was trinken gegangen und haben mich stehen gelassen. Das war 1980, glaube ich, und da gabs eine Ausschreibung für ein rollenspezifisches Kinderbuch “Mädchen dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen” und da habe ich mit meiner “Güler” gewonnen. Das Buch ist bei “Jugend und Volk” erschienen und hat den “Kinderbuch-Preis” bekommen. Den Halben, die andere Hälfte, die Christine Nöstinger, die in der Jury gesessen ist, mit ihren “Austauschkind”.

1987 bin ich in die GAV aufgenommen werden. Das habe ich, glaube ich, schon 1986 versucht, wurde aber vertagt.

Ich habe geschieben und geschrieben, die Texte wahlos an Verlage geschickt. Da kann ich mich erinnern, daß ich die “Hierarchien” an Residenz oder den Jochen Jung schickte. Keine Antwort. Dann kam der Gerald Bisinger, den ich gern mochte, brachte was von mir im Radio und sagte “Versuch es noch einmal!”, was den Jochen Jung erboste. Denn 1987 bin ich von Klinik, wo ich an der HNO Assistentin war weggegangen und die “Hierarchien” darüber geschrieben. Die ich an zweiundvierzig Verlage schickte, weil mein Stotterer Buch, das ich gemeinsam mit Edith Thabet schrieb, war schon da. Als das nichts wurde, habe ich, kann ich mich erinnern, an den Hofrat Unger geschriebeen und, um einen Zuschuß gegeben um das Ganze schon selber zu machen. Das habe ich dann den Jack Unterweger gezeigt, der damals in Krems-Stein interniert war und der hat das Buch dann gemacht und da waren die Kritiken interessant, denn in der “Literatur aus Österreich” stand “Das ist das Schlechteste was je geschrieben wurde und man versäumt nichts, wenn man es nicht liest!”

“Gut, das ist ein Anfängerbuch!”, habe ich gedacht, als ich es aber später wiedergelesen habe, gemerkt, “Das ist gar nicht so schlecht!”

Um Stipendien und Preise habe ich angesucht, aber nichts bekommen und Ausschnitte an Zeitschriften. Das hat manchmal geklappt. Als ich in die GAV aufgenommen wurde, hatte ich die “U-Bahngeschichten” im “Wespennest”. In der “Rampe” und im “Podium” ist einiges von mir erschienen. In den “Manuskripten” nicht.

So habe ich geschrieben und geschrieben und die Texte ausgeschickt. 2000 hat mir der Alfred , die “Wiener Verhältnisse” als “Digibuch” zum Geburtstag geschenkt und 2005 oder so habe ich aufgehört meine Texte auszuschicken, sondern sie selbst veröffentlicht, was damals noch eine umstrittene Pionierleistung war.

“Das darfst du auf keinen Fall machen, denn sonst bist du weg vom Literaturbetrieb!”, hat es damals geheißen. Ich habe in der GAV 2001 und von 2003 bis 2009 den “Tag der Freiheit des Wortes” organisiert. Die Frauenlesungen veranstaltet, aber damit aufgehört weil kaum Publikum zu den Lesungen gekommen sind.

Und wenn man seine Bücher selber macht und sie auf seinen Blog präsentiert, den es seit 2008 gibt, hat man kaum Feedback, sondern höchstens ein paar Spamer. Drei Große habe ich bisher gehabt und ein paar Keine, die immer wieder stichelen. Eigentlich recht wenig, denn ich antworte immer freundlich.

Die zweite Spamerin war die JuSophie, die ich im Literaturhaus bei der Studentenlesung kennenlernte. Die hat die “Mimi” und die “Zwillingswelten” sehr verrissen.

Aber ich bin professionellerer geworden. Es gibt die Vorschauen und die Leserunden, wo sich einmal, glaube ich, der Manfred Lagler-Regal, mein treuer Blogbegleiter, der selber schreibt, meldet und ein paar Leute von der Schreibgruppe “Westbahn spontan”, die die Ruth Aspöck für ihren damaligen Begleiter Robert Eglhofer gründete. Die Gruppe gibt es auch nicht mehr, wie auch mein langjähriges Highlight, die Lesung beim Volksstimmefest.

So schreibe ich für mich allein, wie mir Pastor B. Ende Siebzig glaube ich auch geraten hat, aber damals war ich nicht so weit, das anzunehmen, sondern habe gesagt “Aber die Jelinek tut das doch auch nicht!”

Gehe regelmäßig zum “Tag der offenen Tür” des “Writersstudio” und seit ein paar Jahren verfolge ich das Romanplanjahr der Jurenka Jurk und da kann ich sagen, das ist wirklich toll. Die will natürlich Kunden für ihre Ausbildungen finden bietet aber sehr viel an, wo man mitschnuppern kann und wenn man diszipliniert und genau ist, kann man da sehr viel lernen.

So weit so what, der Uli schreibt gelegentlich “Sie können nicht schreiben!”, was mich kränkt, obwohl ich, inzwischen mit Kritik umgehen kann und mich mit ihm darüber streite, ob ich jetzt eine Hobbyautorin bin oder nicht und ob man für eine Lesung Honorar verlangen kann?

Ich weiß, was der Kritik stimmt und was nicht, obwohl er mir das nicht glaubt.

Ich bin eine sozial und gesellschaftskritische Autorin, die es vielleicht mit der Sprache und der Rechtschreibung nicht so genau nimmt und so wird man wohl auch schreiben dürfen. Experimentell bin ich nicht, gehe aber viel zu Veranstaltungen, lese viele Bücher.

Auch da kann man viel lernen und beharre jetzt auf Lob und positives Feedback. Eigentlich unverschämt liebe Eva, wie kannst du nur?

Wieder in das Romanplanjahr

Das geht ja schon seit einigen Jahren so, daß das neue Jahr für mich mit dem fünftägigen Webinaren der Jurenka Jurk beginnt. Da werden immer Arbeitsblätter ausgegebeen, wo man seine Romanziele eintragen und schauen kann, was man noch braucht, damit das Romanprojekt fertig wird?

Und das tust du jetzt schon das vierte oder fünfte Mal iwerden meine Kritker vielleicht fragen, die immer gleichen Bögen ausfüllen und dann im Herbst die Mini-Workshops des “Writersstuios“. Wie kommst du da weiter? Du brauchst doch einen Verlag eine Agentur, ein Stipendium, etcetera?

Eine spannende Frage und so habe ich das erste Arbeitsblatt heute auch schnell ausgefüllt. Habe meine vier Bücher, meine Lesungen angegeben und dann natürlich, daß ich mir mehr Feedback wünschen würde.

Das schreibe ich schon öfter, es kommt aber keine Reaktion. Es bleibt so, wie es ist und außerdem habe ich zu Weihnachten mit der “Schwurblerin” angefangen und da habe ich zwölf Szenen, zwanzig Seiten und 9103 Worte. Es beginnt ,wie schon beschrieben in der Wahlzelle und dann tritt Maria Mattuschek vermehrt auf. Die beiden Frauen sitzen vor dem Fernseher. Agathe resumiert die letzten Jahre, so weit so what und das Schreiben ist wieder erstaunlich schnell und erstaunlich gut vor sich gegangen, aber dann kommt der Uli oder jemand anderer und sagt “Quatsch!”

Die Arbeitsblätter also ausgefüllt. Ich hatte gestern und heute viele Stunden und um sieben, wo das Webinar stattfand, eine Stunde. So bin ich erst um acht in den Stream hineingekommen, wo Jurenka Jurk und Coach Katja vom regelmäßigen Schreiben, dranbleiben und sich nicht entmutigen lassen diskutieren. Da bin ich auch schon darüber und das Schlimmste, was passieren kann, ist daß die “Schwurblerin” bei 20 000 Worte endet, noch dazu wo ich ja keine Ahnung habe, wie die Wahl im September ausgeht und man mir vielleicht einen Monolog vorwerfen könnte, aber das ist egal.

Es kommen also bis Freitag noch vier Arbeitsblätter und am Freitag und am Sonntag noch Webinare. Seen wir gespannt, wie es weitergeht und was ich mir davon mitnehmen kann?

Das Arbeitsblatt zwei fragtdanach, ob man alles hat, was ein Autor braucht? Da ist interessant, daß die Romanschulleute darauf bestehen, daß man das schon ist, wenn man beispielsweise dieses Webinar besucht und dafür kein Buch bei “Suhrkamp” braucht. 

Jurenka Jurk hat da immer an die zweihundert Teilnehmer, die schreiben lernen wollen. Das finde ich schön, auch wenn die vielleicht über das Selfpublishing nicht hinauskommen und das Dranbleiben und das Fertigschreiben ist auch nicht so einfach. Ich kann das schon, schreib ich ja schon über fünfzig Jahre literarisch und was ich brauche, die Anerkennung den Erfolg natürlich, das werde ich jetzt wahrscheinlich öfter schreiben.

Was ich noch lernen muß, um mein Ziel zu erreichen? Man lernt wahrscheinlich immer bis an das Ende seines Lebens und ich lerne durch das Schreiben, denke ich, auch wenn das nach Außen keine Wirkung zeigt.

Was ich brauche um zum veröffentlichten Publikumsautor zu werden? Einen Verlag, der mich bringt, aber die schreibe ich schon lange nicht an, Einladungen zu Lesungen, positive Rezensionen, etcetera.

Chancen und Risiken die mein derzeitiges Projekt begünstigen oder bedrohen?

Das ist bei der “Schwurblerin” noch einmal ein bißchen schwierig. Denn über die aktuelle politische Situation und die Corona-Aufarbeitung darf oder soll man eigentlich nicht schreiben und wir haben jetzt Jänner. Die Wahl ist vermutlich im September. Wie soll ich da schon wissen, ob da ein Volkskanzler gewinnt. Die Agathe resumiert aber ihren Weg der letzten Jahren und hat da Unterstützung von einer dementen alten Frau.

Das finde ich ganz ehrlich originell und die Gefahr ist natürlich wieder, daß das Ganze sehr kurz wird und vielleicht schon bei zwanzigtausend Worten endet.

Beim dritten Arbeitsblatt sind wir schon beim Romanfahrplan angekommen, den die Romanschule ja unterrichtet, also wie gut ist man bei seinen Figuren, der Heldenreise, dem Plotten und der Szenenplanung und wie gut will man da noch werde. Etwas was man wahrscheinlich selbst schwer einschätzen kann und ich bin auch keine große Plotterin, sondern plane immer ein paar Szenen im Voraus und denke höchst wahrscheinlich auch nicht so viel an meine Leser, weil ich ja weiß, daß ich die ohnehin nicht finde.

Am Abend gabs ein neues Treffen, wo es ein bißchen durcheinander ging. Die heutigen Arbeitsblätter waren leichter, als die vom Dienstag, wenn man einschätzen kann, wie weit es mit der “Heldenpreise” steht? Ich weiß noch immer nicht, ob ich die brauche oder nicht, als das was man zum Autor braucht?

Da habe ich, glaube ich schon fast alles, außer der Anerkennung von außen, denn wenn immer einer kommt, der sagt, so darf man nicht schreibenl ist das ein bißchen schwierig,

Auf die Ausdauer kommt es an und was macht man, wenn die Freundin während ich beim Kaptitel sitze. kommt und sagt: “Wir gehen wir in den Biergarten!”

Da bin ich wahrscheilich eine, die eher mitkommt und eine Idee, keine richtige Schreibübung war, einmal den “Medicus” oder den Kafka weiter zu schreiben.

Bei den Arbeitsblättern vier geht es weiter mit dem Romanfahrplan. Wie weit bist du bei Dialogen? Da schreibe ich ja immer, ich kann keine. Stimmt aber nicht, denn meine Handlungen werden oft durch Dialoge vorangetrieben. Beim “Show not tell” muß ich ein bißchen passen. Da kann ich noch sicher lernen und das Überarnbeiten betreibe ich ebenfalls. Erst dann geht der Text zum Alfred und nun das Veröffentlichen.

Natürlich ein Verlag, “Suhrkamp” oder “Rowohlt,” selbstverständlich. Aber was, wenn die mich nicht nehmen? Da ist das Selbpublishing, das ja noch immer einen schlechten Ruf hat, einen wahrer Segen und da bin ich eine Pionierin, weil ich es schon seit 2000 betreibe, obwohl der Uli wieder meint, daß ich es nicht richtig mache.

Im Arbeitsblatt 5 geht es, was man 2024 alles umsetzen will. Da will ich den oder die Romane fertigschreiben und ein bißchen Anerkennung dafür bekommen und kann da gleich vermelden, daß ich mit der Rohfassung der “Schwurblerin” und das ist diesmal wirklich nur eine Materialsammlung fertig bin und bei 11 864 Worten, sechsundzwanzig Seiten und siebzehn Szenen. Das ist natürlich kein Roman, das weiß ich schon. Also das mal korrigieren und vielleicht bis zum Wahltag liegen lassen oder noch ein paar andere Handlungsstränge, zum Beispiel, die Omas einfügen.

Meine Schreibzeiten weiß ich. Das heißt, ich schreibe immer wenn ich Zeit habe. Also nicht täglich, habe aber eine gute Disziplin, weil mir das Ganze ja sehr wichtig ist.

Dann kommt der Vertrag. Was will ich in einem Jahr geschafft haben und, wie belohne ich mich damit? Das habe ich, glaube ich, schon beschrieben und jetzt kam das Neue. Jurenka Jurk experimentiert da sehr herum und bietet immer wieder Neues an, wo man sehr viel lernen kann.

Das war jetzt das Co-Writing. da schaltet man den Computer ein. Läßt die Kamera an und alle schreiben zwei Stunden gemeinsam, weil das wahrscheinlich motiviert. Da bin ich auch schon darüber hinaus und Jurenka Jurk fragte zu Beginn, wer schon alle Arbeitsblätter gemacht hätte und bot dann an, die in der Schreibzeit zu bearbeiten. Sonst gab es eine Schreibaufgabe: “Brich in die Wohnung deines Charakters ein und beschreib alles ganz genau.”

Das ist sicher eine gute Übung, die ich benützen kann, wenn ich wieder was beginne und am Abend gab es, das Abschlußtreffen, wo die Romanwerkstatt, die es seit einiger Zeit gibt, vorgestellt wurde.

Das war es, intensive fünf Tage und jetzt hinein in das Rommanjahr 2024. Obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob ich bei dem Romanfahrplan, dem tollen Geschenk der Jurenka Jurk, wirklich schon wissen kann, wann ich mit der Planung des Helden, des Antogonisten, etcetera fertig bin, denn ich plane ja nicht wirklich, bin aber gespannt.

Mitleid und Bedauern?

Das neue Jahre hat bei mir, wie schon seit einigen Jahren mit dem Romanfahrplan der Jurenka Jurk angefangen, mit dem sie auf ihre Romanschule aufmerksam machen will.

Einie gute Gelegenheit für mich mein Schreiben zu reflektieren. Nach dem Jubiläumsjahr 2023 überhaupt, wo sich ja die Frage stellt, wie es mit meinen Schreiben weitergeht?

Da denke ich ja manchmal, wenn mir nichts mehr einfällt, höre ich mit dem Schreiben auf. Habe ich doch in den letzten fünfzig Jahren sehr viel geschrieben, über sechzig selbstgemachte Bücher. Das soll mir erst einmal einer nachmachen, auch wenn ein paar schiefe Sätze darin enthalten sind und da habe ich seit einigen Jahren das Bedürfnis das auch nach außen auszudrücken.

So zum Besipiel auf meinen Blog, bei Lesungen passiert das auch ein bißchen und so habe ich auch bei den Arbeitsblättern geschrieben, daß es mir beim Schreiben ohnehin gut geht. So ist die “Schwurblerin” nach Weihnachten recht schnell gewachsen, aber ich wünsche mir mehr positives Feedback, was ja auch stimmt und für mich selbstverständlich, daß ich jemanden sage “Super mach weiter!”, obwohl er vielleicht nicht so gut wie Thomas Bernhard schreibt und auf den Blog ist ja auch der liebe Uli, der das nicht verstehen will oder kann und der hat dann auch geschrieben, daß mein Schreiben bei ihm “Mitleid und Bedauern” auslöst.

Mitleid und Bedauern? Das ist interessant, denn wenn jemand schreibt und schreibt und keinen Verlag findet und kein Stipendium bekommt, das habe ich schon lange aufgegeben, dann kann man ihn zwar bedauern und “Schade, wie kann ich dir helfen!” sagen, aber so meint es der Uli wahrscheinlich nicht, denn der redet, vom sich im Weg stellen und Geisterfahren auf der U-Bahn und vom Starrsinn und der mangelnden Bereitschaft etwas zu verändern.

So ist es aber nicht. Ich schreibe, wie ich es kann, korrigiere meine Texte und die sind halt, wie sie sind. Bei über sechzig Büchern denke ich, daß schon etwas drinsteht, was man loben kann.

Toll, daß du so beharrlich bist und beim Selfpublishing kann man es ohnehin machen will und da nützt vielleicht ein anerkennder Kommentar, mehr, alsder Satz von den schiefen Sätzen, die jeden Weiterlesewunsch killt.

Das höre ich ja öfter. Eigentlich nichts anderes als das, aber ich denke meine Themen sind interessant. Jetzt überhaupt, wo ich mich seit drei Jahren mit Corona und jetzt mit dem Rechtsruck beschäftige und das weiß ich ja von meinen Lesen.

Da lese ich oft Seite um Seite, denke “Das ist furchtbar!” und dann wird es wieder. Also ein bißchen Toleranz. Man muß ich vielleicht länger lesen und nicht gleich das Buch erbost nach der ersten Seite wegschleudern.

Natürlich nicht. Man muß mich nicht lesen, kann auf freundlich sagen, ich finde Ihr Schreiben nicht gut. De Verlage haben früher immer geschrieben “Nehmen Sie es nicht als Werturteil!”,, wenn sie einen ablehnten. Aber dann muß man auch nicht immer wiederkommen und weitersticheln. Kann sein, daß meine Sätze nicht gut sind. Hätte ich einen Verlag, wird das wahrscheinlich die Lektorin machen.

Aber stimmt. Auch da habe ich meine Schwierigkeiten. Als einmal, vor vielen Jahren, die “Sterz-Redaktion” in meiner “Ernestine” herumstrich.

Das hat mir nicht gefallen und da kommen wir auch zu der Frage, was ist schlechtes Schreiben ist? Meiner Meinung nach gibt es das nicht. Denn wenn einer dran bleibt, sich bemüht, immer weiterschreibt, wird man besser. Das ist meine Meinung und natürlich schmerzt es mich, daß ich den Erfolg nicht finde, was ich ganz ehrlich noch immer nicht verstehe.

Denn so schlecht ist das nicht oder schon? Jedenfalls habe ich im Laufe meines Lebens mehr geschrieben, als die meisten anderen. Bn bei der GAV, habe jahreang den “Tag der Freiheit” organisiert und mein erster Erfolg war die “Güler-Geschichte”, in dem “Mädchen dürfen pfeifen-Buch”.

Das erschien bei “Jugend & und Volk”. Da gabs ein Lektorat. Aber nachher war die Reaktion auch nicht gut, obwohl das Buch den “Kinnderbuchpreis” bekommen hat.

Ich schaffe es also kaum, daß jemand sagt “Super!”

Was ich aber schaffe, daß ich keine Schreibblockaden habe und inzwischen viel und flüßig schreibe. Da werde ich zwar immer kürzer. Also schauen, wie es mit der “Schwuberlin” steht und die ist noch einmal besonders heikel. Denn da überlegt die Agathe ja, ob sie den Herbert Kickl wählen soll?

Damit kann ich derzeit zwar nur in rechten Kreisen punkten und das will ich natürlich nicht und da muß ich vielleicht auch noch den Dreh zum Rechtsruck finden. Inzwischen habe ich vierzehn Szenen, dreiundzwanzig Seiten und über zehntausend Seiten und es ist mehr oder weniger eine Materialsammlung.

Die Agathe sitzt am Wahltag zu Hause und resumiert und da schreibe ich auf, was da alles von 2020 bis 2023 passiert ist und wie es weitergehen soll, weiß ich auch schon. Kurz vor fünf, wo die ersten Ergebnisse bekanntgegeben werden, kommt die Nichte Ruth und holt die Tante weg.

Also weiterschreiben. Ich glaube nicht, daß ich mir im Weg stehe und wenn, sehe ich die Hürde nicht und es geht natürlicch auch ohne Erfolg und wenn jemand seit fünfzig Jahren kontinuierlich schreibt, dann hat er auch kein Mitleid nötig. Ein aufmuntender Kommentar wär aber trotzdem schön.

Durchblicken, planen, schreiben

Am Mittwoch habe ich meine “Stalkingstory” fertig korrigiert und dem Alfred zum Druckereifertig machen übergeben. “Die Toten lassen grüßen”

sind schon in der Druckerei und sollen in der ersten Jännerwoche kommen.

Also bereit für etwas >Neues und da habe ich ja “Aus dem Leben einer Schwurblerin” geplant, um den von Links- nach Rechtsruck und umgekehrt zu beschreiben. Da hatte ich den Prolog oder die erste Szene, nämlich Agathe geht zur Wahl und denkt, daß sie eigentlich die Freiheitlicheen wählen könnte und stürzt aus dem Wahllokal.

Die nächste Szene wäre die vorige Wahl gewesen, wo sie die Grünen wählte um die Freiheitlichen zu verhindern und dazwischen liegt Covid, die Kriege, die Teuerung, etcetera und da sehe ich die Gefahr, daß ein neuerliches “Mathilde im Coronaland” herauskommt, denn eigentlich weiß ich nicht wirklich, wie so man ein Staatsfeind, ein Leugner oder ein Schwurbler ist, wenn man die Maßnahmen für zu übertrieben gehalten hat.

Aber gut, Notizen machen, Charakterbögen ausfüllen, den Plot erstellen und mir dabei Zeit lassen, die Handlung kommen zu lassen, habe ich gedacht und dann kam eine Einladung von Jurenka Jurk von der Romanschule, zu deren Jahresanfangwebinar ich mich schon angemeldet habe, am Abend, ein “Neujahrzauber-Webinar” zum Thema “Durchblicken, planen und schreiben” zu machen, um das alte Jahr abszuschließen und das Neue zu beginnen.

Das habe ich heute schon gemacht, nämlich die Charakterbögen ausgefüllt und auch schon zwei Szenen geschrieben. Da gibt es ja die achtunddreißigjährige Architektin Agathe Bischof, die zur Wahl geht, eigentlich die Lnken wählen will, dann aber flüchtet, sich im Votivpark wiederfindet und dort die Oma gegen Rechts, Thekla Morgenstern aus der “Pensionsschockdepression” trifft, die ihr verrät, daß sie schon wählen war, um den Volksskanzler Kickl zu verhindern.

Denn die zweite Idee war ja schon vorhandene Romanfiguren einzubeziehen und da sind wir die drei Omas gegen Rechts Thekla Morgenstern, Laura Augustin und Magdalena Kirchberg eingefallen und die demente Maria Mattuschek aus der “Magdalena Kirchberg” ist ihre Nachbarin und gibt ihr Tips.

So weit so gut. Mal sehen, wie es wird und Jurenka Jurk mit Weihnachtskugelohrringen und einem Weihnachtspullover stellte gleich ein paar kleine Aufgaben. So sollte man sich überlegen, was einem im Jahr 2023 alles gelungen ist?

Vier Bücher denke ich, das “Soziale Kreditsystem”, das “Dreimäderlhaus”, der “Ukraineblues” wurde geschrieben und sind erschienen. Die “Toten” sollen folgen” sowie die “Stalkingstory”, wow sehr viel.

Aber irgendwie trete ich ja im Kreis, weil ich es nicht nach außen schaffen und das sind wohl meine Hndernisse bei Aufgabe zwei, kein Feedback, sondern höchstens Kritik vom Uli “und ich komme und komme da nicht heraus und das wird mir bei der “Schwurblerin” höchstwahrscheinlich auch passieren. Die dritte Aufgabe war, glaube ich, die Schreibroutine und die habe ich nach fünfzig Jahre regelmäßig schreiben.

Ich schreibe immer, wenn ich Zeit habe, kenne eigentlich keine Schreibblockaden, nur stoße ich manchmal an meine Grenzen und habe schon gedacht, ich bin ausgeschrieben und schreibe nie mehr was Neues und dann kamen schon zwei neue Ideen.

Aufgabe vier war zu reflektieren welche Lektionen und Erkenntnis ich in diesem Jahr hatte? Da muß ich eigentlich passen, denn außer der Erkentnis, daß ich wohl den Rest meines Lebens für mich alleine schreibe werde, ist mir nicht gekommen, kann ich ja, wie ich glaube, schreiben, es nimmt nur leider niemand wahr.

Frage fünf war dann, was hat dir das Feedback gebracht, wenn du an einen Workshop teilgenommen hast. Da habe ich schon geschrieben, daß ich außer dem Uli auf dem Blog eigentlich kein Schreibfeedback habe. Ich habe die Webinare der Jurenka Jurk besucht und mich da eigentlich sehr engagiert und die Workshops des Writersstudios, wo ich an meiner “Stalkingstory” glaube ich, arbeitete.

Dann gings bei Jurenka Jurk zu den Zielen für das neue Jahr und das ist die “Schwurblerin” zu erarbeiten und damit aufzufallen.

Im Blog mache ich ja immer eine Vorschau, ein Gewinnspiel und lade zu einer Leserunde ein. Das ist noch nie sehr viel gekommen, wäre aber mein Ziel, daß sich die Leute mit meinen Schreiben auseinandersetzten.

Natürlich muß der Roman erst fertig werden und möglichst über dreißigtausend Wörter haben, denn ich bin ja in der letzten Zeit sehr kurz., Dann gings um die Frage wie man seine Kreativität im nächsten Jahr steigern kann?

Da bin ich ja sehr gut und nütze eigentlich alles aus, was sich mir bietet, die Webinare, die Veranstaltungen, die Schreiburlaube, aber es bleibt dabei, ich bräche den Erfolg von außen, den ich nicht habe und wenn ich mich auf dasm was ich habe konzentriere, was ich ohnehin sehr engagiert tue, bleibt was über, aber das ist wohl mein Problem und ich habe in den letzten fünfzig Jahren damit leben gelernt.

Was kann man noch verbessern, lautete die nächste Frage?Ja besser werden, meine Schwächen überwinden, was soll ich dazu sagen?

Ich glaube ja, daß man das Schreiben durch das Schreiben lernt und das Ziel wäre vielleicht ein dickerer Roman, da kommt aber erschwerend dazu, daß die Links-Rechts Aufarbeitung im Moment wahrscheinlich keiner lesen will, bekomme ich ja auf meine diesbezüglichen Leserbriefe kaum eine Antwort, weil ja ohnehin alles richtig war.

So ist es dahingegangen, bis Jurenka Jurk zu ihren Jänner-Romanplanjahrwebinaren ingeladen hat und die letzte Frage war, was hat man aus dem Neujahrszauber gelernt?

Ich wahrscheinlich nicht sehr viel, bin aber auf mein neues Projekt gespannt, in das ich noch in diesen Jahr starte.

Vorschau auf „Die Toten lassen grüßen“

Und jetzt geht es zu den Toten, beziehungsweise zu Julians verstorbenen Zwillingsbruder Julian, um den sie noch immer trauert.

Dann gibt es noch die Geschichte in der Geschichte in der eher kurzen Erzählung.

“2035” – ein dystopischer Roman, der natürlich dicht an der Wirklichkeit angelehnt ist.

Zwei der Dystopien kann man schon im Blog verfolgen und gelesen habe ich aus ihnen bei der “Poet-Night”, meinem literarischen Geburtstagsfest und im “El Speta”.

Kommen wir nun zu den Gewinnspielfragen, damit man das Buch gewinnen kann.

  1. Warum sind Kreuze auf dem Cover zu sehen?
  2. Wie bin ich auf die Idee zu dem Buch gekommen?
  3. Wie lautet der Untertitel?

Und hier die Schreibberichte, damit man die Fragen leichter gewinnen kann.

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Über rege Beteiligung am Gewinnspiel würde ich mich freuen und jetzt schönes Raten!

Doch nichts mit dem “Nanowrimo”

Da war ich wiedermal zu schnell und habe den “Nanowrimo” wieder einmal in den Oktober vorverlegt, habe ich ja doch, eigentlich zwischen meinen Vorbereitungsritualen, schon am sechsten oder siebenten Oktober mit dem Schreiben angefangen. Dann habe ich die Fenster geputzt und geschrieben und geschrieben, beziehungsweise den Handlungsplan entwickelt. Es kamen dann ja die GAV-Veranstaltungen, die Frankfurter-BM und die Strowitwenwoche, für die ich große Plöne hatte und da dachte ich, da renne ich mit dem Szeneplan durch Wien herum, beobachte, rechchiere und setze folgerart die Handlung fest.

Das hat dann nicht so richtig geklappt, weil das erste Wochenende ja Frankfurt Streaming. Am Montag darauf bin ich mit einer Mittagpause durch die Stadt gelaufen und dachte ich schon, während ich zur “Poet Night” marschierte, daß ich das wahrscheinlich vier Tage nicht durchhalten werde.

War auch nicht so, nämlich Dienstag, Mittwoch Stunden und am Donnerstag, den Nationalfeiertag habe ich geschrieben und geschrieben und die Handlung hat sich langsam entwickelt.

So hat sich der Severin auf sein Konzert vorbereitet, dann übers Wetter Schmalltalk betrieben, wurde da von einem “Kopftuch-Mädchen” auf eine Friday for Future” Demo eingeladen. Das hat die Laura beobachtet und ist mit der Sandra hingegangen und dem Sev ist es dann gelungen, die Lura zum Konzert einzuladen, wo sich dann herausstellte, daß er der Klavierschüler von Lauras und Barbaras Nachbarin ist. Sandra streitet ständig mit ihrem Chef Edgar Hillinger und der Comic entwickelt sich.

Es gibt da die Gretchen-Szene, die vom Mäxchen und die von seiner Oma. Die Mathilde schreibt weiter Mails und beim Konzert kommen fast alle zusammenm. Der Comic wird fertig, ob man aber in Zeitenm wie diesen einen Verlag mit diesem Thema findet, ist fraglich. Es gibt aber das Internet und das Selbfpublishing und so machen sie schließlich im Amerlinghaus eine Buchpräsentation.

Freitagnachmittag habe ich noch einen kurzen Recherchegang zum Schrank in die Stiftgasse und auf die Mariahilferstraße gemacht. Habe beim “Thalia” noch einmal beobachtet, beziehungsweise mein achtes Longlistbuch zu lesen angefangen. Dann am Abend wieder geschrieben und wollte am Samstag wenn alles korrigiert ist, den weiteren Handlungsplan machen. In der Wohnung, weil ich da ja ausbreiten kann, habe ich gedacht. Es ist dann aber nicht so weit gekommen, denn am Samstagabend mit dem unkorrierten Rotext fertig geworden.

Achtung, liebes Fräulein Rottenmeier, wenn das bei mir vielleicht ein bißchen verwirrend ist. Ich habe inzwischen 34 236 Worte, über siebenundsechtzig Seiten und achtunddreißig Szenen, also eher Mittellänge und vom “Nanowriomsoll” weit entfernt. Bin aber mit der Handlung fertig, so daß es wieder nichts wird mit dem “Nanowrimo” und ich den November wieder zu einem Korrigiermonat machen werde, denn inzwischen habe ich dreiundzwanzig Szenen und dreiundvierzig Seiten ausgeruckt, denn Rest muß ich noch reinschreiben und dannn natürlich, das Ganze nochmal durchgehen.

Verlängern, kürzen und schauen was ich noch daraus machen kann. Fünfzigtausend Worte werden es höchstwahrcheinlich nicht werden. Ich bin aber recht zufrieden und werde mich mit den Korrigierberichten weiter melden.

Strohwitwen-Recherche-Stadtschreiberwoche

Am letzten Freitag ist der Alfred mit dem Karli für eine Woche in die Toskana gefahren. Er ist ja ein reiselustiger Typ. Ich bin das weniger, bin ich ja neben meinen Brotberuf eine eifrige Schreiberin und habe da auch einiges vor, obwohl das mit dem neuen Projekt ein bisschen chaotisch ist.

Bin ich ja vor einigen Wochen mit den “Die Toten lassen grüßen” fertig geworden. Anfang Oktober war das ungefähr und für das Neue hatte ich schon seit Sommer Pläne, wollte ich ja ein traumatisiertes Corona-Opfer mit einem schüchteren Studenten in der U-Bahn zusammentreffen lassen und eine Stalking Geschichte oder auch einen neuerlichen Corona-Aufarbeitungsversuch daraus machen. Im Sommer habe ich mir da einiges aufnotiert, wollte aber eigentlich erst im November im Rahmen des “Nanowrimos” wie schon seit 2009 immer wieder, mit dem Schreiben beginnen.

Also zuerst die Rituale, die Sachen herausholen, die Charakterbögen schreiben und die Fenster putzen. Ein paar Recherchetage, wo ich in der Stadt herummarschiere und mir Notizen mache, habe ich auch geplant und da eignent sich die Strohwitwenzeit ganz besonders. Dann bin ich aber mit dem Zeitrahmen durcheinander gekommen, nämlich in Harland Radgefahren und da hatte sich schon die ersten Szene geformt.

So habe ich gedacht, macht ja nichts, habe ich am ersten November schon öfter mit zwanzigtausend Worten begonnen und dann ein paar Szenen geschrieben. Danach in Wien die Fenster geputzt und zwischen meinen Stunden weitergeschrieben. Es kam die GAV-GV und die Frankfurter-Buchmesse, die ich ja seit 2008 eifrig streame und da war der Alfred schon weggefahren und ich dachte, als ich am vorigen Freitag zur “Poet-Night” ging, wenn ich jetzt die Stundenfreientage, die ich mir für den Stadtstreicherbummel reserviert habe, zum Recherchieren nütze, ist das auch nicht gut, denn mittlerweile habe ich 17 984 Worte, neunzehn Szenen, über sechsunddreißig Seiten und habe den Beginn mit dem ich nicht so recht zufrieden war, noch einmal durchkorrigiert.

Irgendwie weiß ich nicht recht weiter. Da wäre das Recherchieren recht gut. Mit dem Block in Wien herummarschieren und schauen, wie ich mit der Handlung weiterkomme. Aber eigentlich sollte ich das Ganze fertig korrigieren, damit ich die Handlung weiter planen kann und dann wäre vier Tage in Wien herumzulaufen eigentlich zu viel.

Also nur am Montag, habe ich gedacht, weil ich auch einiges besorgen wollte. Ein paar Unterleiberln, ein paar Büroartikeln und dann auch noch ein paar Schmankerln, etcetera. Dann mache ich meine Praxistage, korrigiere am Nationalfeiertag fertig, wo ich auch auf den Heldenplatz marschieren und mir die Leistungsshow des Bundesheere anschauen oder in der Hofburg, dem Herr Bp, die Hand geben, weil man das ja im Gegensatz vor zwei Jahren, als Ungeimpfte jetzt auch darf, ich aber nicht will. Natürlich nicht, mich nicht vorm Parlament anstellen und durch die Sicherheitschecks marschieren, da bin ich nicht der Typ dafürund im vorrenovierten Parlament war ich auch ein paar Mal bei den “Ohrenschmausjurysitzungen” und dann schauen, daß ich zu einem ordentlichen Handlungsplan komme und nicht schon wieder nach zwanzigtausend Worten fertig bin und mit dem Szeneplan am ersten November, das, was ich habe, hochlade und im Sinn des “Nanowrimos”schauen, daß ich zu einem spannenden Text komme.

Gedacht, geplant und am Montag beim “Sluka” einenThunfischsalat gegessen, bei der “Aida” einen Kaffee zu einer Kolatsche getrunken, was ich das als Studentin gegmäßig tat und vor einem Jahr dadurch zu einer ersten Szene des “Sozialen Kreditsystems” gekommen, dann habe ich mich noch ein bißchen beim “Frick” umgeschaut, bin beim “Steffl” aufs Klo gegangen und nach dem Mittagsschlaf habe ich auf der Mariahilferstraße ein bißchen geshoppt, bevor ich in die Hauptbücherei ging.

Ein wenig anstrengend aber auch interessant. Mit dem Text bin ich aber nicht wirklich weiter gekommen, will ich ja über keine Touristen schreiben, die mir den Bleistift aufheben, wenn er mir herunterfällt. Das der Severin übt, Mädchen in der U-Bahn anzusprechen in dem er über das Wetter plaudert und ihn die Laura dabei beobachtet, könnte ich schreiben, habe ich gedacht, bin aber eigentlich wieder einmal mit dem Text unzufrieden, denke, ich kann es nicht und dann wieder, ich muß ja nicht schreiben, habe ich das doch schon soviel und so schlecht ist das wahrscheinlich doch nicht, auch wenn das niemand bemerkt und mir meine Spamer auch lustvoll widersprechen.

Etwas habe ich am Sonntag nach dem Frankfurtstreamen noch getan, ich bin zu meinen Bücherregal und vor die Reihe ggangen, wo meine über sechzig selbstgemachten Bücher aufgestellt sind und habe mich auf die drei Lesungen, die ich im November haben werde, vorbereitet. Haben sollte, denn das “Werkl am Goethehof”, wo ich mich am Achtzehnten ja wieder beim Open Mike beteiligen wollte, hat die Veranstaltung abgesagt, so daß nur mein literarischen Geburtstagsfest, das diesmal auch eher im Kleinformat stattfinden wird und die Lesung im “El Speta” zu dem mich der liebe Rudi eingeladen hat, überbleibt. Und beim Geburtstagsfest zum Siebziger werde ich den zehn Leuten, die vielleicht kommen, vielleicht nicht siebzig Minuten lesen, aber vielleicht meine Lieblingszenen aus der “Unsichtbaren Frau”, die schon damals im Republikanischen Club gelesen habe und dann den “Utopischen Roman” oder Szenen daraus aus den “Toten”.

Das ist schon vorbereitet und jetzt auf in das neue Projekt und in einen vielleicht chaotischen “Nanowrimo”. Aber mal sehen, was ich da am ersten November an Worten und am Handlungsplan habe, obwohl man im Sinne des Erfinders eigentlich plotlos einsteigen soll.

Die kleinen Dinge

Den “Nobelpreis für Literatur” wird heuer, wie letzte Woche verkündet wurde, der 1959 in Norwegen geborene Dramatiker und Prosaautor Jon Fosse bekommen, von dem ich schon zwei Bücher, gelesen habe und nicht ich, natürlich, lieber Uli, da habe ich wohl keine Chance, das weiß ich schon, obwohl man in den Schreibseminaren immer hört, daß man sich große Ziele setzten soll und die Hoffnung wahrscheinlich zuletzt stirbt.

Da ich aber trotzdem über fünfzig Jahre schreibe, das ich ja kontunierlich betreiben und meiner inzwischen über oder an die sechzig selbstgemachte Bücher habe und meinen unentwegten Beschäftigung mit dem Lesen und den Veranstaltungsbesuchen, offenbar ganz ganz unten stehe, das heißt keinen wirklichen Verlag oder den nur mit zwei Sachbüchern gefunden, keine Buchpreise und auch keine Stipendien, obwohl ich in einigen Jurien war und in zwei derzeit auch bin und es nicht und nicht schaffe literarisch aufzufallen, ist das schon ein Problem, das mich manchmal zum Weinen bringt.

“Konzentriere dich doch auf kleineren Erfolge!”, hat mir Maria Gornikiewicz einmal geraten, als ich ihr und das tue ich ja eigentlich nicht sehr oft, meinen “kühnen Wunsch” verraten habe und sie hat recht damit.

Natürlich muß es ja nicht gleich der hehre Schwedepreis sein, wo ich vor 2019 gedacht habe, daß den zwar 2004 die jelinek aber nicht der Peter Handke bekommt. Das hat sich jetzt geändert, aber den ist der Preis auch nicht gut bekommen und die Häme von Sascha Stanisic und vom Lteraturcafe, etc, ist über ihn drüber gefahren.

Also die kleinen Dinge, um die ich mich ja redlich bemühe, also die ganz kleinen Lesungen, wo man fast kein Honorar bekommt oder mit dem Hut herumgeht.

“Was du willst ein Honorar?”, hat der Uli mir einmal geschrieben und als ich vor Jahren die” “Mittleren” oder eine Lesung der Lesefrauen im Literaturhaus organisierte, hat sich meine Cousine Elisabeth gewundert, daß man da dreihundert Euro für zehn Minuten lesen bekam.

“Nun schreiben muß man das Ganze auch. Aber ich habe, da ich ja gerne lese, öfter Lesungen, wo man zwar als “Künstler” bezeichnet wird, aber kein Honorar bekommt, da gibt e zwar den GAV-Zuschuß den man zweimal im Jahr bekommen kann und damit wurschtle ich mich durch, habe am Volksstimmefest gelesen, bei der “Poet-night”, bei der Art Margareten, meinem literarischen Geburtstagsfest, etcetera, seit ich blogge und darüber schreibe hatte ich ungefähr zehn Lesungen im Jahr. Das heißt bis 2020, denn dann kam Corona und es war aud einmal aus. Mit den Lesungen mit dem Schreiben natürlich nicht, denn da sind ja glaube ich schon an die fünfzehn Corona-Bücher entstanden.

Jetzt ist Corona zwar noch nicht aufgearbeitet, aber keine melde- und maskenpflichtige Krankheit mehr und es gibt wieder Lesungen, das heißt beim Volksstimmefest seit 2020 auch keine mehr, weil den neuen Veranstaltern mein “Männerhassender Feminist” aus den “Hundert Tagen” nicht gefiel und so gab es im Vorjahr, wo man wieder Masken und testfrei lesen konnte, ein eher mikriges Geburtstagsfest, die “Poet night” und beim Open Mike im “Werkl im Goethehof”, habe ich auch gelesen. Das war es, glaube ich und heuer bin ich mit sehr viel Pomp und Aufwand in mein Jubiläumsjahr gegangen.

Fünfzig Jahre schreiben und fünfzehn Jahre Literaturgeflüster, wow das ist schon was und der siebzigste Geburtstag steht auch noch aus und da wird es ein Fest geben, wo ich allerdings nicht fünzig sonder nur zwanzig Leute eingeladen habe.

Und das Jahr hat ja eigentlich recht erfolgreich angefangen. Denn da hat mich ja Alex Hartl eingeladen über Erika Danneberg zu berichten und der “Ohrenschmaus” hat mich aufgefordert, das Gstöttmeier-Buch zu lektorieren, das bei der “Buch-Wien” präsentiert werden wird.

Das war es dann, der Rest des Jahres bin ich wieder bei den Veranstaltungen isoliert herumgestanden oder habe sogar einmal überraschend gelesen und als ich am vorigen Samstag der sehr bemühten Susanne Kristek, die mich danach fragte, antwortete, daß ich über sechzig Bücher habe, war mir das dann eher peinlich.

Wui, das sind ja keine richtigen Bücher, sondern selbstverlegt und kürzer werden sie auch immer und dann handeln sie noch von Corona und vom Frieden, was man auch nicht darf und dafür, wenn das heruaskommt, vielleicht für einen Spottpreis nominiert wird. Werde ich natürlich nicht, denn mich liest ja keiner und ich lese derzeit auch eher langsam. Bin ich beim dBp erst bei Buch sechs, aber doch den dreifachen Buchpreis, wo ich bei der Öst schon fast fertig bin.

Wir sind heuer auch viel herumgefahren. Waren in Leipzig, der “Literatur und Wein”, in Frankfurt bei der Poetenvorlesung des Clemens J. Setz, bei Gerhard Jaschkes Sommerfest, bei dem der Eva Brenner und beim Auden Festival und dann noch bei der Doris Kloimstein in Saint Denis d´ Oleron.

Einige Jubiläumsartikel habe ich im Jubiläumsjahr herausgestoßen und mir immer wieder gedacht, selbstbewußt zu sein. Denn das ist ja schon was, fünfzig Jahre kontuierlich literarisch schreiben, sechzig selbstgemachte Bücher, das Buchpreislesen und fast jeden Tag eine Literaturveranstaltung, auch wenn das niemand merkt und man das vielleicht auch niemanden erklären kann, ohne lächerlich zu wirken und so neigt sich das Jahr allmählich zu Ende und das passiert ja mit der Frankfurter Buchmesse, bei der ich 2002 das letzte Mal war, der dBp Preisverleihung, die ich streamen werden und dann naht auch noch die Buch Wien, wo ich mich schon akkredidiert habe und die Einladung zur Preisverleihung am sechsten November ist auch schon gekommen.

Also tut sich doch etwas, die “”Poet Night”, wo ich noch festlegen muß, was ich lesen werde, wird am zwanzigsten Oktober und diesmal im Republikanischen Club sein, wozu ich schon alle herzlich einlade und dann habe ich mich für den achtzehnten November wieder zum “Open Mike” im “Werkl” eingeladen, was vielleicht auch keine richtige Lesung mit richtigen Publikum ist und dann hat mich gestern noch der liebe Rudi eingeladen am dreißigsten November mit ihm im “El Speta” zu lesen, was ich schon einmal tat.

Es tut sich also doch etwas und eigentlich ist schon sehr literarische, denn abgesehen von meinem Brotberuf, den ich noch immer habe, dreht sich mein ganzes Leben um die Literatur und wer davon etwa mitbekommen will, den lade ich ein, meinen Blog zu lesen und vielleicht auch gelegentlich zu kommentieren.

Was ist jetzt mit dem Nanowrimo?

Das ist eine spannende Frage, da ich bei meiner “Stalkingstory”, die ich ja erst ab ersten November schreiben wollte, schon 9.245 Worte, achtzehneinhalb Seiten und acht Szenen.

Ich kann es nicht lassen. Die Fenster sind zwar noch nicht geputzt. Ich habe aber am letzten Donnerstag neun Charakterbögen ausgefüllt und wäre dann am Wochenende in Harland ein wenig ratlos gewesen. Bin da zuerst Rad gefahren und dann stand die erste Szene schon so dicht vor mir, daß ich zurückgekommen, gleich zu schreiben angefangen habe und dann noch eine Szene und noch eine. Jetzt habe ich schon acht und wenn das so weiter geht, bin ich vielleicht schon am einunddreißigsten Oktober damit fertig und das war es dann?

Das ist mir, glaube ich, schon einmal passiert und wäre auch egal. Bei dem “Arbeitstitel”, bin ich glaube ich, erst später eingestiegen und ein paarmal habe ich am ersten November an die zwanzigtausend Worte hochgeladen. Da hätte ich noch Einiges zu schreiben und ich kann meinen kritischen Lesern auch verraten, daß mit den acht Szenen vorläufig auch wieder Ende vom Gelände ist.

Das heißt eine vage Idee hätte ich noch und die achte Szene muß ich auch noch reinschreiben, denn liebes Fräulein Rottenmeier, das sind vorläufig noch Rohtexte. Beim “Nanowrimo” rät man ja alles einmal hinunterzuschreiben und dann ans Korrigieren zu gehen und ich korrigiere auch immer sehr genau.

Zwar ändere ich da, zugegeben nicht mehr viel am Inhalt, bei meinen letzten Text, den “Toten” habe ich nachher noch ein paar Szenen angefügt, sondern korrigiere mich eher auf die Rechtschreibfehler und wenn ich es dann fehlerfei finde, übergebe ich es dem Alfred, der noch einmal drüberschaut.

Ich korrigiere also und habe inzwischen schon oft beim “Nanowrimo” mitgeschrieben. Für mich allein und meistens ohne Buddies und in den letzten Jahren hatte ich Schwierigkeiten mit den fünfzigtausend Worten, denn ich werde immer kürzer und dichter und das könnte mir, ist zu befürchten, hier wieder passieren.

Aber keine Angst, ich werde an mir arbeiten und ob ich diese Woche viel zum Weiterschreiben komme, ist auch nicht so klar, habe ich ja meine Stunden und ab Freitagnachmittag GAV-Veranstaltungen und nächste Woche beginnt die Frankfurter Buchmesse, die ich ja streamen will.

Dann fährt der Alfred mit dem Karli in die Toskana. Da werde ich meine Fenster putzen und den Rest der zehn Tage recherchieren oder shoppen gehen, wenn ich keine Stunden habe. Da kann ich mir das Szenekonzept in Ruhe anschauen und weiterplanen. Bei dem letzten Jurenka Jurk Webinar, wo man seine Pläne aufschreiben sollte, bin ich daraufgekommen, daß ich zwar weiß, wie es anfängt und wie es enden wird, mir aber dazwischen noch einige Handlungs- und Spannungsbögen fehlen.

Das ist auch jetzt noch so. Also eine spannende lange Geschichte daraus machen, ist mein Plan. Inzwischen war ja der Edgar Hillinger schon in seiner Bridgerunde im Cafe Ritter, hat sich mit seiner Praktikantin Sandra Pichler gestritten, die seine Mails zum Handlungsstrang für den Comic nimmt, denn sie mitLaura schreiben will.

“Mathilde im Coronaland” soll er heißen. Denn da dachte ich ja schon, daß ich mein drittes Corona-Buch vielleicht aktualisieren sollte. Da gibt es das Mäxchen, das nicht mehr in die Schule gehen will und immer noch befürchtet zum Mörder seinerOma zu werden und das Gretchen, da ihren Johannes Faust bei seinem Sexuallexikon helfen soll, der sie dabei lüstern mustert und begrapscht. Die Laura wurde ein zweites Mal von Severin verfolgt, weil der zu seiner Klavierstunde wollte und ist vor ihm in einBlumengeschäft geflüchtet und die Olga Tokarz ermuntert ihn, nicht so schüchtern zu sein, sondern sich an die Frauen zu trauen.

So weit so what und wenn ich nicht wieder bei zwanzigtausend Worten enden will, muß mir noch einiges einfallen. Ich bin bemüht und wenn mir meine Leser dabei helfen und Feedback geben wollen, wird mich das freuen.