Das neue Buch im neuen Jahr

Hurrah,hurrah, das neue Jahr hat kaum angefangen und schon ist mein erstes Buch erschienen.

“Die Toten lassen grüßen” mit einem Roman im Roman oder besser eine Kurzgeschichte. Hauptperson des Erzählstrangs ist Julia, die vor einem Jahr ihren Zwillingsbruder Julian verloren hat, was sie, die bei ihrer dementen Großmutter lebt, noch immer traumatisiert. Da geht sie auf eine Party und lernt da den Schriftsteller Fabian Kratky kennen, der einen dystopischen Roman namens “2035” schreibt.

Ein kleines, feines Textchen, mit dem ich mich auch auf unserer Frankreichreise beschäftigt habe, obwohl ich schon im Juli mit dem Schreiben angefangen habe. Und nun ist das Büchlein fertig und ich hätte gerne wieder eine Leserunde

Freundinnen und Freunde!

Also ein paar Leute, die das Buch lesen und ihre Meinung in die Kommentare schreiben, um herauszufinden wie viel oder wenig lakonisch ist.

Und nun kommen wir zu den Gewinnspielfragen aus der Vorschau:

  1. Auf dem Cover ist ein Friedhof zu sehen, denn dort treffen sich die Julia, die Großmutter und Fabian Kratky und der liest ihnen aus seinem Roman vor.
  2. Die Idee stammt aus dem Buch “Als wir Vögel waren”, das ich in April gelesen habe, wo es auch um lebende Tote geht und dann habe ich auch als ich einmal vom Literaturhaus gekommen bin, den ersten Satz aus Szene zwei gehört.
  3. Digitaler Demenzroman

Sich also bitte melden, wenn man das Buch lesen will, dann schicke ich es zu. Es ist nicht sehr dick, hat nur etwa über neunzig Seiten! Traut euch Leute, denn es kann ja auch sein, daß euch das Buch gefällt!

Vorschau auf „Die Toten lassen grüßen“

Und jetzt geht es zu den Toten, beziehungsweise zu Julians verstorbenen Zwillingsbruder Julian, um den sie noch immer trauert.

Dann gibt es noch die Geschichte in der Geschichte in der eher kurzen Erzählung.

“2035” – ein dystopischer Roman, der natürlich dicht an der Wirklichkeit angelehnt ist.

Zwei der Dystopien kann man schon im Blog verfolgen und gelesen habe ich aus ihnen bei der “Poet-Night”, meinem literarischen Geburtstagsfest und im “El Speta”.

Kommen wir nun zu den Gewinnspielfragen, damit man das Buch gewinnen kann.

  1. Warum sind Kreuze auf dem Cover zu sehen?
  2. Wie bin ich auf die Idee zu dem Buch gekommen?
  3. Wie lautet der Untertitel?

Und hier die Schreibberichte, damit man die Fragen leichter gewinnen kann.

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Über rege Beteiligung am Gewinnspiel würde ich mich freuen und jetzt schönes Raten!

Doch nichts mit dem “Nanowrimo”

Da war ich wiedermal zu schnell und habe den “Nanowrimo” wieder einmal in den Oktober vorverlegt, habe ich ja doch, eigentlich zwischen meinen Vorbereitungsritualen, schon am sechsten oder siebenten Oktober mit dem Schreiben angefangen. Dann habe ich die Fenster geputzt und geschrieben und geschrieben, beziehungsweise den Handlungsplan entwickelt. Es kamen dann ja die GAV-Veranstaltungen, die Frankfurter-BM und die Strowitwenwoche, für die ich große Plöne hatte und da dachte ich, da renne ich mit dem Szeneplan durch Wien herum, beobachte, rechchiere und setze folgerart die Handlung fest.

Das hat dann nicht so richtig geklappt, weil das erste Wochenende ja Frankfurt Streaming. Am Montag darauf bin ich mit einer Mittagpause durch die Stadt gelaufen und dachte ich schon, während ich zur “Poet Night” marschierte, daß ich das wahrscheinlich vier Tage nicht durchhalten werde.

War auch nicht so, nämlich Dienstag, Mittwoch Stunden und am Donnerstag, den Nationalfeiertag habe ich geschrieben und geschrieben und die Handlung hat sich langsam entwickelt.

So hat sich der Severin auf sein Konzert vorbereitet, dann übers Wetter Schmalltalk betrieben, wurde da von einem “Kopftuch-Mädchen” auf eine Friday for Future” Demo eingeladen. Das hat die Laura beobachtet und ist mit der Sandra hingegangen und dem Sev ist es dann gelungen, die Lura zum Konzert einzuladen, wo sich dann herausstellte, daß er der Klavierschüler von Lauras und Barbaras Nachbarin ist. Sandra streitet ständig mit ihrem Chef Edgar Hillinger und der Comic entwickelt sich.

Es gibt da die Gretchen-Szene, die vom Mäxchen und die von seiner Oma. Die Mathilde schreibt weiter Mails und beim Konzert kommen fast alle zusammenm. Der Comic wird fertig, ob man aber in Zeitenm wie diesen einen Verlag mit diesem Thema findet, ist fraglich. Es gibt aber das Internet und das Selbfpublishing und so machen sie schließlich im Amerlinghaus eine Buchpräsentation.

Freitagnachmittag habe ich noch einen kurzen Recherchegang zum Schrank in die Stiftgasse und auf die Mariahilferstraße gemacht. Habe beim “Thalia” noch einmal beobachtet, beziehungsweise mein achtes Longlistbuch zu lesen angefangen. Dann am Abend wieder geschrieben und wollte am Samstag wenn alles korrigiert ist, den weiteren Handlungsplan machen. In der Wohnung, weil ich da ja ausbreiten kann, habe ich gedacht. Es ist dann aber nicht so weit gekommen, denn am Samstagabend mit dem unkorrierten Rotext fertig geworden.

Achtung, liebes Fräulein Rottenmeier, wenn das bei mir vielleicht ein bißchen verwirrend ist. Ich habe inzwischen 34 236 Worte, über siebenundsechtzig Seiten und achtunddreißig Szenen, also eher Mittellänge und vom “Nanowriomsoll” weit entfernt. Bin aber mit der Handlung fertig, so daß es wieder nichts wird mit dem “Nanowrimo” und ich den November wieder zu einem Korrigiermonat machen werde, denn inzwischen habe ich dreiundzwanzig Szenen und dreiundvierzig Seiten ausgeruckt, denn Rest muß ich noch reinschreiben und dannn natürlich, das Ganze nochmal durchgehen.

Verlängern, kürzen und schauen was ich noch daraus machen kann. Fünfzigtausend Worte werden es höchstwahrcheinlich nicht werden. Ich bin aber recht zufrieden und werde mich mit den Korrigierberichten weiter melden.

Ukraine Blues

Es ist da mein neues Buch, mein dünnstes, das gerade vierundsechzig Seiten und ein brisantes Thema, hat, obwohl es ja gar nicht zu glauben ist, daß Friedenswünsche und Waffenstopaufforderungen dazu gezählt werden könnten.

Aber hier sind die Meinungen gespalten und so hat mich der liebe Andi Pianka auf die Idee darüber einen spannenden Text zu schreiben, gebracht.

Nein, das spannend, kam eher von einem Webinar der “Romanschule” und da dachte ich, daß vorherige Traumatisierungen, bzw. Kriegserfahrungen, vielleicht zur Meinungsbildung beitragen und das Pro und Contra bilden und habe mir die zweiunddreißigjährige Slavenka Bubic, die aus Sarajevo kommt und ausgerechnet am vierundzwanzigsten Februar Geburtstag hat, ausgedacht.

Die wird im Laufe der Geschichte entlassen und fährt zu ihrer Großmutter nach Mostar, woher auch das Coverbild stammt und dann weiter bis nach Chisinau um nach der Mutter ihres Freundes Andreas zu suchen, um als sie zurückkommt einen Literaturpreis mit ihren friedensschaffenden Insta stories zu gewinnen.

Das ist, fürchte ich, im Moment noch nicht realistisch. Die Gewinnspielfragen, die diesmal auch zum Teil aufgelöst wurden, sind damit aber beantwortet, beziehungsweise die Antwort auf Frage drei sind die >Marmeladeglas-Geschichten” in die sie die beiden Streithähne Putin und Selenskyj stellt, um sie solange drinnen zu lassen, bis weißer Rauch des Friedes daraus heraussteigt und so kann ich meine Blogleser wieder dazu aufrufen, sich das Buch zu besorgen und sich an einer Leserunde zu beteiligen, weil das ja ein wirklich spannendes Thema ist, über das man konstruktiv diskutieren sollte.

Vorschau auf „Ukraineblues“

Und nun das dritte Buch, in diesem Jahr und das zweite das in diesem Februar sehr schnell geschrieben wurde und sehr kurz geworden ist.

Es ist dem lieben Andi Pianka gewidmet und beschäftigt sich mit dem Ukraine Krieg und der Frage, ob man für den Frieden und gegen Waffenlieferungen sein kann?

Und wieder gibt es die drei Gewinnspiel fragen, mit denen man das Buch gewinnen und sich später an der Leserunde beteiligen kann.

  1. Welche berühmte Brücke ist auf dem Cover zu sehen?
  2. In welche Städte kommt Slavenka Bubic auf ihrer Reise und
  3. Mit welchen Metaphern will sie den Krieg beenden, beziehungsweise welche Geschichten stellt sie auf ihren Blog ein?

Und hier wieder die Schreibberichte, die bei der Beantwortung der Fragen helfen können?

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Drei Frauen aus Bratislava, Prag und Budapest

Hurra, hurra, ein neues Buch, das dritte in diesem Jahr erschienene und das erste, daß ich da geschrieben habe,, ist erschienen und es ist, wie ich finde sehr schön geworden.

Ich freue mich sehr darüber in meinem Jubiläumsjahr wieder eine Neuerscheinung präsentieren zu können und besonders fein, es gibt diesmal auch einen Gewinnspielauflöser, mein treuer Kommentierer Manfred-Lagler Regall, der mich schon seit 2010, glaube ich, auf diesen Blog begleitet, mit mir über Bücher diskutiert und mir auch seine Rezensionen schickt und den ich auch manchmal bei den Osterspaziergängen der LITGES sehe, hat sie aufgelöst, also schließe ich mich seinen Erkenntnissen an:

  1. Katalin ist Geigerin, stammt aus Bratislava und möchte in der “Wilden Mischung” spielen und ihr Problem sind ihre drei kleinen Kinder, die sie das nicht immer lassen.

2. Jelena fährt an den Wochenenden nach Prag zu ihrer Mutter und ist mit ihren schwierigen Familienverhältnissen, der Mutter und den Bruder, um die sie sich kümmern will, sowie mit ihrer Lehre überfordert und außerdem lernt sie im Laufe des Buches noch ihren “Traummann” kennen.

3. Szofi ist Journalistin und hat in Budapest ihren Job verloren, weil sie zu kritisch ist, ihr Freund hat sie auch hinausgeschmissen, weil er keine Schwierigkeiten mit seinen Chef bekommen will. Er kann sich aber doch nicht von ihr trennen. So kommt er sie an den Wochenenden besuchen und sie kehrt schließlich zu ihm nach Budapest zurück.

Zweieinhalb Fragen richtig beantwortet, das Buch ist unterwegs und ich habe auch meinen anderen Stammkommentierer, dem lieben Uli zu danken, der sich seit 2016 regelmäßig bei mir meldet und mit meinen Schreiben und meinen Ehrgeiz damit doch endlich in den Literaturbetrieb hineinzukommen, nicht ganz zufrieden ist.

Er ist auch nicht mit meinem Buchrückentext-, in Österreich nennt man das, glaube ich, doch nicht Klappentext, auch wenn in “Wikipedia” steht, daß das umgangsprachlich so verwendet wird. Da ist man hier vielleicht doch genauer, ich bin es jedenfalls, – so ganz zufrieden und hat mir eine fast richtige Anregung gegeben, wie man den Text erweitern und den Leser auf das Buchneugierig machen könnte:

Drei Frauen, drei Leben, ein Haus” könnte man darunter schreiben. Eine Wohngemeinschaft ist es nicht, denn in der leben nur Jelena und Szofi, Katalin lebt mit ihrer Familie daneben.

Mir wäre es zu reißerisch gewesen. Aber das ist Geschmacksache. Also vielen Dank lieber Uli, ich lade Sie, Manfred Lagler-Regall und auch meine anderen Leser sehr herzlich zu einer Leserunde ein, wo wir über das Buch diskutieren können.

Deshalb schicke ich es zum Jubiläumsjahr jeden, jeder, der es lesen und sich mit mir drüber austauschen will, gerne zu. Fünfzig Exemplare lasse ich mir immer drucken. Aso nur bis der Vorrat reicht, aber soviele Interessenten werden sich wohl nicht melden.

Auf meiner Website kann man das erste Kapitel lesen und ob ich bei der “Poetnight” am 20. Oktober im Republikanischen Club daraus oder etwas anderes lesen werden, weiß ich noch nicht.

Es wartet ja noch der “Ukraine Blues”, der noch vom Alfred druckereifertig gemacht werden muß und die “Toten” an denen ich derzeit korrigiere und noch immer gern erweitern will.

Vorschau auf „Bratislava, Prag, Budapest oder ein Dreimäderlhaus“

Wieder ein neues Buch, Anfang des Jahres, inspiriert von dem traditionellen “Fünf Tage Workshop” der Jurenka Jurk, mit dem ich seit einigen Jahr das Jahr beginne, habe ich damit begonnen.

Die Idee über drei Frauen, eine aus Prag, eine aus Bratislava und eine Budapest zu schreiben, ist mir aber schon ein bißchen früher gekommen und nun muß das Manuskript nur noch an die Druckerei gehen und dann können meine Leser schon mein neues Werk beurteilen und ihre Meinung dazu abgeben, das ich auch bezüglich der fünfzehn Jahre Blogfeiern als besonderes Schmankerl anbieten und promoten möchte.

Also Leser, Liker, Kommentierer, Fans, löst meine Gewinnspielfragen auf und meldet euch, damit wir nach Erscheinen des Buches in einer Leserunde darüber diskutieren können!

Über Rezensionen würde ich mich ebenfalls freuen und um Lesungen werde ich mich bemühen, vielleicht geht sich bei der “Poet Night” eine Szene daraus aus.

  1. Woher stammt die Katalin, was ist ihr Problem und wer oder was ist die “Wilde Mischung”
  2. Wohin fährt Jelena an manchen Wochenenden und was setzt sie unter Druck?
  3. Und warum ist Szofi nach Wien gekommen und wird sie dort auch bleiben?

Und hier die Schreibberichte, damit die Beantworten der Fragen ein bißchen einfacher wird:

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Flora Fauns Bücherberge

Hurrah, hurrah, schon wieder ein neues Buch, das zweite in diesem Jahr “Flora Fauns Bücherberge oder ein Freund kehrt zurück”, im vorigen November im Rahmen des “Nanowrimos”, geschrieben, das sich mit einer einsamen alten Frau und einem dreizehnjährigen Jungen, der von seiner Mutter zum Wunderkind gemacht werden soll, ist aus der Druckerei gekommen.

Ich löse die Gewinnspielfragen auf.

  1. Die Idee zum Wunderkind, kam in den Kinderbuchworkshop bei den letzten Schnuppertagen des “Writersstudio”. Da konnte man sich ein Bild aussuchen und einen Text dazu schreiben und meines war der Junge am Klavier.
  2. diese

3- Da trifft die Flora Faun den Sohn ihrer Freundin Friederike und geht auch mit ihrem Freund Mortimer dort spazieren.

Über eine rege Diskussion über das Buch würde ich mich freuen und lade wieder zu einer Leserunde auf.

Schon wieder mit dem Rohtext fertig?

Ja, das geht schnell bei mir. Da habe ich Ende Februar nach der GV der IG-Autoren ein Webinar der Jureka Jurk zum Auftakt ihres “Heldenreise-Kurs”es” gehört. Da habe ich noch an den “Frauen” korrigiert und da ist mir schon die Idee für das nächste Buch gekommen, in dem es über die Ukraine gehen könnte oder darum, ob man jetzt ein Friedensschwurbler ist, wenn man sich einen solchen wünscht?

Denn da hat sich wieder einmal alles umgedreht und man wurde, als solcher beschimpft, wenn man sagte, daß man beide Seiten sehen, mit ihnen reden und keine Waffen liefern soll. Alice Schwarzer und Sarah Wagenknecht haben das getan und in Berlin zu einer Demonstration aufgerufen, die großen Protest auslöste. Die Kommunisten und Marlene Streeruwitz ,sind ja auch eher gegen den Krieg, sonst hört man man muß für die Sanktionen sein sonst ist man ein Volksfeind oder ein Kollaborateur, wie man ja auch ein solcher war, wenn man sich nicht impfen ließ.

Verrückt, verrückt. Da hat sich wieder einmal viel gewendet und es ist wirklich schade, daß nur die FPÖ gegen die Maßnahmen und gegen die Aufhebung der Neutralität ist, denn da wird nichts daraus werden, weil ja alle gegen die FPÖ sind.

Ja, so war die Stimmung und auch Andi Pianka hat mir erklärt, daß er das anders als sieht und da kam Jurenka Jurk und hat die drei größten Fehler erklärt, die man nicht machen darf, damit der Roman nicht langweilig wird.

Spannung, Spannung und da ist die Heldenreise das Allheilmittel. Man braucht eine Figur mit einer Vergangenheit und einem starken Ziel, die dann in eine Kathastrophe schlittert.

Das waren die drei Dinge, die den Roman gut machen können und es hat bei mir geklingelt. Wenn ich als Kind den Krieg erlebte und mit meinen Eltern von Sarajevo nach Wien geflüchtet bin, dann habe ich vielleicht ein Trauma und das wird durch den Ausbruch des Angriffskriegs vielleicht wieder aktiviert.

So passiert es der zweiunddreißigjährigen Slavenka Bubic, die am vierundzwanzigsten Februar, dem Kriegsbeginn, Geburtstag feiert. Ihren Arbeitskollegen Andreas Baumann und die beiden Freundinnen Kira und Esther hat sie zu einer Party eingeladen und da wird natürlich über den Krieg diskutiert. Und die starken Ziele sind die Friedensbriefe, die Slavenka ins Netz stelt. Die lösen natürlich einen Shitstorm und eine Freistellung von ihren Arbeitsplatz aus. Zwei Männer in Regenmäntel suchen in ihrem Wohnhaus und in dem ihrer Mutter nach ihr, so daß sie glaubt, daß ihr nichts anderes über bleibt, als zu ihrer Großmutter nach Mostar zu flüchten. Das ist dann die Katastrophe und ich dachte nach den beiden Vorwebinaren der, als ich den Stufenplan ausarbeitete, wie komme ich aus Katastrophe wieder heraus und in den dritten Akt hinein?

Nicht so schnell. Da muß es richtig krachen, hat Jurenka Jurk geraten und ich habe meine “Drei Frauen” fertig korrigiert, und der Alfred hat die “Flora Faun”an die Druckerei geschickt.

Dann war ich vorigen Freitag soweit, daß ich mit dem Schreiben beginnen konnte und habe das trotz Plan eher lustlos getan. Das heißt, die ersten Szenen sind sind so einfach, wie sie sollten, geflutscht, denn wie schreibt man gegen den Strom oder über etwas, das man vielleicht noch nicht wirklich überschauen kann?

Die aktuellen Ereignisse müssen natürlich hinein, das von den Volkssfeinden, den Friedensschwurblern und dem Shitstorm natürlich, aber ist das nicht vielleicht zu dicht an der Realität und wie das mit den Krieg weitergeht, kann ich jetzt auch nicht so richtig beurteilen.

Ich bin also noch ziemlich gestockt, als ich am Dienstag in der “Alten Schmiede” war und Bruno Pisek, der sich nett mit mit unterhielt und wissen wollte, ob ich täglich schreiben würde, von meinen “Ukraine-Blues” berichtet.

“Kannst du Russisch und warst du in der Ukraine?”, war, glaube ich, seine Frage und ich habe ihm geantwortet, daß das Ganze eigentlich in Wien spielt. Denn da war die Slavenka noch nicht in Mostar bei der Großmutter, was ich ja als die Katastrophe plante und die, stellte sich dann in den nächsten Tagen heraus, ist trotz ihrer vierundachtzig Jahre eine sehr starke Person und bringt Schwung in die Handlung oder die Wendung.

Da heißt, sie macht der Enkeltochter Baklava und Cevapcici und geht mit ihr zu der berühmten Brücke spazieren und dort stellt sie die zwei Marmeladegläser auf in denen sich Putins und Selenkyjs Gesichter befinden, die berühmtem Marmeladeglas-Geschichten, die ja den Shitstorm auslösten und Slavenka geht am nächsten Tag zum Fluß und findet dort George Orwells “1984” in einer englischsprachigen Ausgabe.

Die Bertha von Suttner und ihre “Waffen nieder” hat sie zum Geburtstag von ihrer Freundin Esther geschenkt bekommen, während sich die Künstlerin Kira dem Shitstorm angeschlossen hat.

Dann kommt ein weißer Fiat, Andreas Baumeister fährt heran und gesteht Slavenka, was er ihr bisher verschwiegen hat und warum er so auf der Waffenlieferungsseite ist. Er ist nämlich ein Adoptivkind, seine Mutter Sonia Filipenka hat ihn vor fünfunddreißig Jahren zur Adoption freigegeben, als sie mit achtzehn schwanger wurde.

Ein Lehrerehepaar mit unerfüllten Kinderwunsch haben ihn zu sich genommen und ihm den Putin- Haß eingeplanzt. Jetzt hat er das überdacht und besucht mit Slavenka seine Mutter in Chisinau und dann stellt sich noch heraus, die beiden Männern mit den Regenmantel waren nicht vom Vergassungsschutz sondern Literaturscouts und überbringen Slavenka in Chisinau die Nachricht ihre “Marmeladeglas-Geschichten” werden den “Bruno Kreisky-Preis” gewinnen.

Dann kommt es wieder zu einer bei mir schon üblichen Schlußszene. Alle treffen sich im “Kreisky- Forum”, Slavenka zieht mit Andreas zusammen und kann wieder in ihre Menschenrechtsorganisation zurück.

So weit, so what und die ganze Zeit beim schreiben habe ich mir gedacht, das wird nicht lang. Nach der Wende ging es zwar sehr flüssig weiter und die Spannungsbögenß sind darin, aber nur siebzehn Szenen, neunundvierzig Seiten und da habe ich diesmal eine größere Schrift gewählt und Achtung 18196 Worte.

Also sehr sehr kurz. Meine Sachen werden immer kürzer, ich weiß und ich immer schneller. Der Alfred schimpft schon, weil er jetzt die “Drei Frauen” druckereifertig machen muß und die “Flora Faun” in den nächsten Tagen geliefert wird.

Was soll man machen? Nichts oder das das Ganze jetzt korrigieren oder überarbeiten, wie es Jurenka Jurk nennt.

Viel länger wird es wahrscheinlich nicht werden, wie ich fürchte, kürzer wahrscheinlch auch nicht, aber hoffentlich klarer und spannender und natürlich bin ich zufrieden und jetzt brauche ich nur noch die Sichtbarkeit.

Also Leser, neugierig geworden? Dann seid gespannt und über ein mögliches Feedback würde ich mich natürlich freuen.

Vorschau auf „Flora Fauns Bücherberge oder ein Freund kehrt zurück“

Wieder ein neues Buch, das zweite in diesem Jahr. Ja das geht schnell bei mir. Nach dem “Sozialen Kreditsystem”,” geht es jetzt zum letzten “Nanowrimo”, wo die Corona-Krise wieder Hintergrundmusik ist und um die geht auch, nämlich um den kleinen Jürgen, der von seiner Mutter zu einem Wunderkind gemacht werden soll und ihn hört die vereinsamte Flora Faun, die in der Nebenwohnung wohnt immer Klavier spielen. Sie will indessen ihre Bürgerberge auflesen und denkt da an ihrem Jugendfreund Mortimer Morris zurück, neben den Jelleweils ihre einzige Bezugsperson, weil sie in der Pandemie alle ihre Freunde verloren hat.

Ein bekanntes Eva Jancak Thema könnte man so sagen und nun habe ich schon alles verraten.

Nach was soll ich also für die Gewinnspielfragen, die wahrscheinlich ohnehin niemand auflösen will, fragen?

Also:

1. Wo und wie ist mir die Idee von dem Wunderkind wider Willen gekommen?

2. Welche Szene kann man schon im Blog lesen und wann ist sie erschienen?

3. Was hat die Bank auf dem Coverbild zu bedeuten?

Vielleicht nicht ganz so einfach zu beantworten. Also verlinke ich wieder die Schreibberichte, wo man vielleicht die eine oder andere Antwort finden kann.

Das Buch ist schon an die Druckerei gegangen. Wird also bald erscheinen, ich hoffe auf reges Interesse und lade wieder im Jubiläumsjahr auf eine Leserunde ein.

Würde mich freuen wenn sich ein paar meiner Leser finden, die mit mir darüber diskutieren wollen.

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