Das neue Buch im neuen Jahr

Hurrah,hurrah, das neue Jahr hat kaum angefangen und schon ist mein erstes Buch erschienen.

“Die Toten lassen grüßen” mit einem Roman im Roman oder besser eine Kurzgeschichte. Hauptperson des Erzählstrangs ist Julia, die vor einem Jahr ihren Zwillingsbruder Julian verloren hat, was sie, die bei ihrer dementen Großmutter lebt, noch immer traumatisiert. Da geht sie auf eine Party und lernt da den Schriftsteller Fabian Kratky kennen, der einen dystopischen Roman namens “2035” schreibt.

Ein kleines, feines Textchen, mit dem ich mich auch auf unserer Frankreichreise beschäftigt habe, obwohl ich schon im Juli mit dem Schreiben angefangen habe. Und nun ist das Büchlein fertig und ich hätte gerne wieder eine Leserunde

Freundinnen und Freunde!

Also ein paar Leute, die das Buch lesen und ihre Meinung in die Kommentare schreiben, um herauszufinden wie viel oder wenig lakonisch ist.

Und nun kommen wir zu den Gewinnspielfragen aus der Vorschau:

  1. Auf dem Cover ist ein Friedhof zu sehen, denn dort treffen sich die Julia, die Großmutter und Fabian Kratky und der liest ihnen aus seinem Roman vor.
  2. Die Idee stammt aus dem Buch “Als wir Vögel waren”, das ich in April gelesen habe, wo es auch um lebende Tote geht und dann habe ich auch als ich einmal vom Literaturhaus gekommen bin, den ersten Satz aus Szene zwei gehört.
  3. Digitaler Demenzroman

Sich also bitte melden, wenn man das Buch lesen will, dann schicke ich es zu. Es ist nicht sehr dick, hat nur etwa über neunzig Seiten! Traut euch Leute, denn es kann ja auch sein, daß euch das Buch gefällt!

Ukraine Blues

Es ist da mein neues Buch, mein dünnstes, das gerade vierundsechzig Seiten und ein brisantes Thema, hat, obwohl es ja gar nicht zu glauben ist, daß Friedenswünsche und Waffenstopaufforderungen dazu gezählt werden könnten.

Aber hier sind die Meinungen gespalten und so hat mich der liebe Andi Pianka auf die Idee darüber einen spannenden Text zu schreiben, gebracht.

Nein, das spannend, kam eher von einem Webinar der “Romanschule” und da dachte ich, daß vorherige Traumatisierungen, bzw. Kriegserfahrungen, vielleicht zur Meinungsbildung beitragen und das Pro und Contra bilden und habe mir die zweiunddreißigjährige Slavenka Bubic, die aus Sarajevo kommt und ausgerechnet am vierundzwanzigsten Februar Geburtstag hat, ausgedacht.

Die wird im Laufe der Geschichte entlassen und fährt zu ihrer Großmutter nach Mostar, woher auch das Coverbild stammt und dann weiter bis nach Chisinau um nach der Mutter ihres Freundes Andreas zu suchen, um als sie zurückkommt einen Literaturpreis mit ihren friedensschaffenden Insta stories zu gewinnen.

Das ist, fürchte ich, im Moment noch nicht realistisch. Die Gewinnspielfragen, die diesmal auch zum Teil aufgelöst wurden, sind damit aber beantwortet, beziehungsweise die Antwort auf Frage drei sind die >Marmeladeglas-Geschichten” in die sie die beiden Streithähne Putin und Selenskyj stellt, um sie solange drinnen zu lassen, bis weißer Rauch des Friedes daraus heraussteigt und so kann ich meine Blogleser wieder dazu aufrufen, sich das Buch zu besorgen und sich an einer Leserunde zu beteiligen, weil das ja ein wirklich spannendes Thema ist, über das man konstruktiv diskutieren sollte.

Vorschau auf „Ukraineblues“

Und nun das dritte Buch, in diesem Jahr und das zweite das in diesem Februar sehr schnell geschrieben wurde und sehr kurz geworden ist.

Es ist dem lieben Andi Pianka gewidmet und beschäftigt sich mit dem Ukraine Krieg und der Frage, ob man für den Frieden und gegen Waffenlieferungen sein kann?

Und wieder gibt es die drei Gewinnspiel fragen, mit denen man das Buch gewinnen und sich später an der Leserunde beteiligen kann.

  1. Welche berühmte Brücke ist auf dem Cover zu sehen?
  2. In welche Städte kommt Slavenka Bubic auf ihrer Reise und
  3. Mit welchen Metaphern will sie den Krieg beenden, beziehungsweise welche Geschichten stellt sie auf ihren Blog ein?

Und hier wieder die Schreibberichte, die bei der Beantwortung der Fragen helfen können?

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Drei Frauen aus Bratislava, Prag und Budapest

Hurra, hurra, ein neues Buch, das dritte in diesem Jahr erschienene und das erste, daß ich da geschrieben habe,, ist erschienen und es ist, wie ich finde sehr schön geworden.

Ich freue mich sehr darüber in meinem Jubiläumsjahr wieder eine Neuerscheinung präsentieren zu können und besonders fein, es gibt diesmal auch einen Gewinnspielauflöser, mein treuer Kommentierer Manfred-Lagler Regall, der mich schon seit 2010, glaube ich, auf diesen Blog begleitet, mit mir über Bücher diskutiert und mir auch seine Rezensionen schickt und den ich auch manchmal bei den Osterspaziergängen der LITGES sehe, hat sie aufgelöst, also schließe ich mich seinen Erkenntnissen an:

  1. Katalin ist Geigerin, stammt aus Bratislava und möchte in der “Wilden Mischung” spielen und ihr Problem sind ihre drei kleinen Kinder, die sie das nicht immer lassen.

2. Jelena fährt an den Wochenenden nach Prag zu ihrer Mutter und ist mit ihren schwierigen Familienverhältnissen, der Mutter und den Bruder, um die sie sich kümmern will, sowie mit ihrer Lehre überfordert und außerdem lernt sie im Laufe des Buches noch ihren “Traummann” kennen.

3. Szofi ist Journalistin und hat in Budapest ihren Job verloren, weil sie zu kritisch ist, ihr Freund hat sie auch hinausgeschmissen, weil er keine Schwierigkeiten mit seinen Chef bekommen will. Er kann sich aber doch nicht von ihr trennen. So kommt er sie an den Wochenenden besuchen und sie kehrt schließlich zu ihm nach Budapest zurück.

Zweieinhalb Fragen richtig beantwortet, das Buch ist unterwegs und ich habe auch meinen anderen Stammkommentierer, dem lieben Uli zu danken, der sich seit 2016 regelmäßig bei mir meldet und mit meinen Schreiben und meinen Ehrgeiz damit doch endlich in den Literaturbetrieb hineinzukommen, nicht ganz zufrieden ist.

Er ist auch nicht mit meinem Buchrückentext-, in Österreich nennt man das, glaube ich, doch nicht Klappentext, auch wenn in “Wikipedia” steht, daß das umgangsprachlich so verwendet wird. Da ist man hier vielleicht doch genauer, ich bin es jedenfalls, – so ganz zufrieden und hat mir eine fast richtige Anregung gegeben, wie man den Text erweitern und den Leser auf das Buchneugierig machen könnte:

Drei Frauen, drei Leben, ein Haus” könnte man darunter schreiben. Eine Wohngemeinschaft ist es nicht, denn in der leben nur Jelena und Szofi, Katalin lebt mit ihrer Familie daneben.

Mir wäre es zu reißerisch gewesen. Aber das ist Geschmacksache. Also vielen Dank lieber Uli, ich lade Sie, Manfred Lagler-Regall und auch meine anderen Leser sehr herzlich zu einer Leserunde ein, wo wir über das Buch diskutieren können.

Deshalb schicke ich es zum Jubiläumsjahr jeden, jeder, der es lesen und sich mit mir drüber austauschen will, gerne zu. Fünfzig Exemplare lasse ich mir immer drucken. Aso nur bis der Vorrat reicht, aber soviele Interessenten werden sich wohl nicht melden.

Auf meiner Website kann man das erste Kapitel lesen und ob ich bei der “Poetnight” am 20. Oktober im Republikanischen Club daraus oder etwas anderes lesen werden, weiß ich noch nicht.

Es wartet ja noch der “Ukraine Blues”, der noch vom Alfred druckereifertig gemacht werden muß und die “Toten” an denen ich derzeit korrigiere und noch immer gern erweitern will.

Vorschau auf „Bratislava, Prag, Budapest oder ein Dreimäderlhaus“

Wieder ein neues Buch, Anfang des Jahres, inspiriert von dem traditionellen “Fünf Tage Workshop” der Jurenka Jurk, mit dem ich seit einigen Jahr das Jahr beginne, habe ich damit begonnen.

Die Idee über drei Frauen, eine aus Prag, eine aus Bratislava und eine Budapest zu schreiben, ist mir aber schon ein bißchen früher gekommen und nun muß das Manuskript nur noch an die Druckerei gehen und dann können meine Leser schon mein neues Werk beurteilen und ihre Meinung dazu abgeben, das ich auch bezüglich der fünfzehn Jahre Blogfeiern als besonderes Schmankerl anbieten und promoten möchte.

Also Leser, Liker, Kommentierer, Fans, löst meine Gewinnspielfragen auf und meldet euch, damit wir nach Erscheinen des Buches in einer Leserunde darüber diskutieren können!

Über Rezensionen würde ich mich ebenfalls freuen und um Lesungen werde ich mich bemühen, vielleicht geht sich bei der “Poet Night” eine Szene daraus aus.

  1. Woher stammt die Katalin, was ist ihr Problem und wer oder was ist die “Wilde Mischung”
  2. Wohin fährt Jelena an manchen Wochenenden und was setzt sie unter Druck?
  3. Und warum ist Szofi nach Wien gekommen und wird sie dort auch bleiben?

Und hier die Schreibberichte, damit die Beantworten der Fragen ein bißchen einfacher wird:

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Immer nur für mich allein?

Fünfzig Jahre schreiben, fünfzehn Jahre “Literaturgeflüster” und das natürlich entsprechend feiern Fünfzehn Tage lang habe ich mir vorgenommen und auch Resume zu ziehen, was in den letzten Jahren passiert ist und wie es mir mit dem Schreiben ergangen ist?

Darüber habe ich in diesem Jahr in einigen Jubiläumsartikel und auch schon früher immer wieder geschrieben und zusammengefaßt, wie es mir mit dem Schreiben geht. Das eigentlich immer für mich wichtig war und ich mich so weit ich mich erinnern kann, schon immer geschrieben habe und schreiben wollte.

Ich bin ja ein Novemberkind und als meine Mutter 1959 mit mir zu Schuleinschreibung gegangen ist, noch nicht ganz sechs und einige Sprachfehler, hat man ihr eine Sprachsonderschule empfohlen.

“Mein Kind geht in keine Sonderschule!”, hat meine Mutter empört gesagt und ist mit mir zu Hannes Aschenbrenner einen damals bekannten Logopäden oder Sprachheillehrer gegangen und der hat mir dann irgendwie das Lesen beigebracht, so daß ich es schon konnte, als ich ein Jahr später in die erste Kasse der VS kam und da kann ich mich auch erinnern, daß ich an den Wochenenden Aufsätze schrieb, die ich dann meiner Lehrerin Frau Keiler zeigte und die hat mir, glaube ich, auch den Rat gegeben nicht zwei gleiche Wörter hintereinander zu verwenden. Dann kam die Hauptschule mit der Frau Else Linser und dann die “Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe” mit der Frau Professor Friedl und irgendwann, ich glaube, im Jahr 1971 habe ich mich dann entschlossen nach der Matura zu schreiben und Psychologie zu studieren.

Da habe ich schon für mich geschrieben, mir Geschichten ausgedacht und viel gelesen. Den literarischen Zeitpunkt setze ich aber nach meiner Matura im Mai 1973 an. Da habe ich meine erste Erzählung geschrieben, die von einer Hure, die am Nachmittag Kinder betreut. Die ist fertig geworden, wurde nie korrigiert und keine Ahnung, wo die jetzt ist? Liegt vielleicht in einer Mappe in der Krongasse. Dann kamen, auch schon oft erwähnt, der Gerhard K. und die Monika J. ,dienen die “Einladung zum Tee” nicht gefielen und mein Briefwechsel mit dem Pastor B. , den ich im Workcamp im Hamburg im Sommer 1976, glaube ich, kennenlernte und der auch das Vorbild für die männliche Person in der “Einladung” war. Dem habe ich mein Leid geklagt und da kann ich mich erinnern, daß er mir den Rat gegeben hat, nur für mich selbst zu schreiben.

“Tue es nur für dich, wenn du keinen Erfolg und keine Anerkennnng hast!”

Sicher gut gemeint. Ich war damals empört und habe geantwortet, aber die Jelinek tut das doch auch nicht!”

Ein bißchen hochgestapelt, ich weiß, mich mit der Nobelpreisträgerin von 2004 zu vergleichen, die damals wahrscheinlich gerade die “Klavierspielerin” und die “Lebhaberinnen” gechrieben hat, die ich gelesen habe.

Damals war die Reaktion, denke ich heute, sicher richtig. Ich habe weitergeschrieben, mich mit den Frauen vom “Arbeitskreis schreibender Frauen” getroffen und später mit Elfriede Haslehner, Valerie Szabo-Lorenz, Bruni Langthaler und noch einigen andern in privaten Kreis und haben einander unsere Texte vorgelesen. 1987 bin ich in die GAV aufgenommen worden. Ab da habe ich meine Texte auch an Verlage und Zeitschriften geschickt, mich für Stipendien und Preise beworben und nicht viel Erfolg gehabt.

Stimmt nicht ganz. Den Wettbewerb für ein nicht rollenkonformes Kinderbuch “Mädchen dürfen pfeifen Buben dürfen weinen” habe ich gewonnen, der “Wiener Frauenverlag”, der sich damals gegründet hat, hat auf Initative von “Jugend und Volk”, wo das Buch erschienen ist, meinen Arbeitsgeschichte “Die freundlichen Stimmen oder auf einen Anruf warten” genommen und ein paar Veröffentlichungen in kleineren Literaturzeitschriften, wie das “Log” etcetera, gab es auch. Als ich in die GAV aufgenommen wurde, gabs dann die U-Bahngeschichten im “Wespennenst, ein paar Texte in der “Rampe” habe ich auch gehabt. Da hat, glaube ich, auch Gerald Bisinger vermittelt.

Dann kamen die “Hierarchien” wo ich meinen Weggang 1987 von der Klinik beschrieben habe, die hat Jack Unterweger, der schon vorher Texte in seiner “Wortbrücke” genommen hat, dann in seiner “Edition” herausgebracht. Vorher habe ich das, glaube ich, an zweiundvierzig Verlagen geschickt, darunter auch “Rowohlt” und “Suhrkamp” und schlechte Kritiken gehabt.

Weiter versucht. Bei der GAV einiges organisiert, zum “Preis der Arbeit” haben sie mich 1989 mit meiner “Slavica-Geschichte” eingeladen und die ersten Lesungen bei den Textvorstellungen in der “AS” damals noch im zweiten Stock des Hinterhauses gab es auch und so hat es sich dahingezogen, bis dann um 2000 wahrscheinlich mein erstes selbstgemachtes Buch herausgekommen ist. Das war eine Idee vom Alfred der mir die “Wiener Verhältnisse” sozusagen zum Geburtstag schenkte. Inzwischen gibt es an oder über sechzig selbstgemachte Bücher und bin damit erst recht vom Fenster weggekommen, schicke nicht mehr an Verlage, sondern blogge seit fünfzehn Jahren und das ist, das habe ich schon geschrieben, für mich einerseits sehr wichtig geworden. Andererseits erst recht wieder weg vom Literaturbetrieb. Einmal habe ich ein Interview für die Zeitschrift “Buchkultur” gegeben. Da ging es um das Thema Untergrund und da habe ich gesagt, daß ich mich eigentlich nicht als Frau im Untergrund fühle. Die Interviewerinnen haben das aber so gesehen und das Interview entsprechend formuliert, obwohl sie auch Ilse Kilic und Christine Huber und Patrica Brooks interviewt habe.

“Stiefkind Literatur!”, habe ich damals geäußert und mir dann immer wieder gedacht, “Tue ich das eigentlich immer nur für mich und komme ich jemals in den Literaturbetrieb?”

Und jetzt blogge ich schon fünfzehn J,ahre habe inzwischen über fünftausend Artikel und auch viel geschrieben in dieser Zeit. Aber eigentlich nur die negativen Kommentare vom Uli und in jüngster Zeit auch von einem Fräulein Rottenmeier.

“Sie können es nicht! Sie haben viele Fehler”

Die Frau Heidegger und die JuSophie haben das auch früher getan und der Manfred Lagler-Regall, der gute, schickt gelegentlich aufmunternde Worte und Doris Kloimstein hin und wieder ein Gedicht. Aber sonst blogge und schreibe ich im Vergorgenen und ertappe mich auch immer wieder dabei, daß ich manchmal denke “Dann tue ich es nur für mich!”, breche dann ab und frage mich, ob ich das wirklich so will?

Natürlich nicht. Aber wenn es nicht anders geht, die sechzig Büche,r sind da und die fünftausend Blogartikel und auch die Bücher, die ich inzwischen gelesen habe und deren Besprechungen man nachlesen kann und in letzter Zeit habe ich mich auch bei der Frage ertappt, ob das nun das restliche Leben so weitergeht?

Mit zehn bis fünfzehn Lebensjahren habe ich ja noch zu rechnen und wird das so weitergehen, siebzig oder achtzig selbstgemachte Bücher oder gar nicht soviel und zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre “Literaturgeflüster” und keiner nimmt es wahr und bei den Veranstaltungen zu denen ich gehe, stehe ich allein und isoliert da, mit mein Glas Wein, während sich die literarischen Insider miteinander unterhalten.

Stimmt auch nicht so ganz. Erst in der letzten Veranstaltungswoche hat sich Kurt Neumann“, der mich sonst eher ignoriert, in der “Alten Schmiede” mit mir unterhalten. aber der hat mich schon in den Neunzehnachtzigerjahren zu den “Textvorstellungen” eingeladen und einen Tag darauf auch Mascha Dabic und manchmal bekomme ich auch Kommntare von jungen Autoren, die mich kennen oder mir ihre Bücher schicken.

Wird es also so weitergehen, daß sich niemand für meine Sachen interessiert und nur der Uli schreibt “Sie sind selbst schuld, wenn sie so schlecht schreiben und unblehrbar sind!”

“Nein!”, denke ich dann!.

“Das kann es doch nicht sein!”

Denn, ich glaube, ehrlich und wahrhaftig, wenn man etwas fünfzig Jahre mit Herzblut tut, dann ist das schon etwas und auch, wenn ich mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß stehe oder die Grammatik vielleicht auch nicht so ganz beherrsche, nicht experpementell bin und wie Klaus Kastberger wahrscheinlich sagen würde, konventionell schrebe und Thomas Bernhard für viel besser hält, ist das doch etwas, denke ich. Denn schreiben lernt man durch schreiben und, daß ich am schlechtesten auf der ganzen Welt schreibe, wie mir schon mal kommentiert wurde, glaube ich, auch nicht wirklich und wenn, wäre das auch ein Kompliment. So gibt es ja Wettbewerbe für das schlechteste Schreiben, aber da habe ich mich nie beteiligt und denke es wird schon durchschnittlich sein und mehr will ich eigentlich gar nicht. Aber trotzdem Anerkennung und Interesse. Iimmer nur hören, “Das ist nicht gut genug!”, ist es auch nicht und das kommt jetzt auch nur mehr von meinen Spamern, während mich der Literaturbetrieb ja komplett ignoriert und ich auch nicht mehr viel hinschicke.

Stimmt auch wieder nicht so ganz, denn als ich der Frau Danielcyk, der unentwegt bemühten,mein zweites “Literaturgeflüster-Buch” geschickt habe, hat sie mich aufgefordert mich für eine Ausschreibung zu bewerben, bei der man eigentlich ein Buch in einem Wiener Verlag haben mußte. Gewonnen habe ich da nichts und frage mich also, wird das so bleiben, daß ich fünfzig, sechzig, siebzig Jahre schreibe und niemand interessiert es?

Fünfzig Jahre tue ich das ja schon und es geht mir eigentlichnicht so schlecht dabei. Denn inzwischen habe ich gelernt damit zu leben, obwohl ich es noch immer nicht verstehe, daß man so übersehen wird. Denn ich würde auf einen Artikel, wie diesen antworten, mich an den Gewinnspielen beteiligen und uch die entsprechenden Bücher lesen.

Muß aber nicht sein, geht auch ohne, obwohl es wäre vielleicht doch ganz schön. Also was werde ich zehn Jahren schreiben, wenn es fünfundzwanzig Jahre “Literaturgeflüster” zu feiern gibt. Werde ich es dann auch allein und für mich tun und mich nur mit gelegentlichen Spamern auseinandersetzen, was ich eigentlich ganz gern tue und auch immer freundlich antworte?

Ist eigentlich schade, würde aber natürlich gehen. Also schauen wir, wie es weitergeht und mein Leser lade ich natürlich wieder ein sich für mein Schreiben und meine Bücher zu interessieren.

Wenn sie mich schon liken oder gelenentlich kommentieren wäre ein Buchrezension ganz schön. Also warten wir ab und schauen wir wie es weitergeht? Inzwischen schreibe ich ja eifrig an meinem neuen Projekt und werde auch weiter darüber berichten. Also eine Beteiligung an einer Leserunde wäre schon sehr gut und wenn nicht geht es natürlich auch ohne, weil mir das “Literaturgeflüster” ja sehr wichtig ist. Eine schöne Kompensation für mich selbst, hat aber auch viel Information, die ich meinen Lesern bieten kann.

Kleine Werkschau

Am dritten Juli ist es soweit, da feiert das “Literaturgeflüster” im Jahr meines fünfzigjährigen literarischen Schreiben seinen fünfzehnten Geburtstag und an die sechzig selbstgemachte Bücher gibt es auch.

Ein Grund im Literaturbetrieb abseits zu stehen? Die professionellen Kritiker, die Verlage und auch die Spamer scheinen das zu meinen. Ich sehe das anders und denke fünfzig Jahre ununderbrochene Beschäftigung mit dem Literaturbetrieb und unentwegtes Schreiben ist schon was und deshalb wird es in diesem Jahr auch viele Jubelartikel geben.

Drei “Literaturgeflüster-Bücher” gibt es auch. Das Zweite, das 2020 erschienen ist, beschäftigt sich mit “Meinen Schreiben und meinen Büchern” und da sind siebenundzwanzig, glaube ich ,seit 2008, seit ich mit dem Bloggen begonnen habe, entstanden .

Ein Grund sich im Jubiläumsjahr noch etwas mehr mit meinen selbstgemachten Büchern zu beschäftigen und interessierte Leser darauf aufmerksam zu machen.

Zum Fünfjahrjubiläum, vor zehn Jahren, habe ich ein großes Gewinnspiel gemacht, dreißig Fragen zu dreißig Bücher und jetzt kann es auch ein Gewinnspiel geben, das ich am dritten Juli, wo wir wahrscheinlich auf Sladkys Wanderwoche sein werde auflösen kann.

Also welche Bücher sind 2008 erschienen? Mehr als fünfzehn. Über vierzig habe ich gezählt,, werde hier aber fünfzehn für jedes Jahr eines, auswählen und ein bißchen was dazu erzählen.

Als ich zum Bloggen angefangen habe, habe ich wahrscheinlich an der “Radiosonate” geschrieben und das ist ein sehr umfangreiches Buch, das im Laufe eines Jahres spielt. Es geht um zwei Radiomoderatoren, die sich gegenseitig konkurrieren, eine gefundene Mozart-Sonate und um eine einsame Schreiberin, die ihre Bücher überall verteilt, eines meiner bekannten Themenn, die mache meiner Kritiker als laymamant bezeichnet haben.

2009 sind dann das “Haus” und 2010 “Mimis Bücher” erschienen. In dem einen geht es um hundert Jahre “Steinhof” und um eine drei Frauen Psychiaterinnengenerationen und in “Mimis Bücher” um eine schreibende Frau mit Downsydrom, was wieder eine Anspielung an den “Ohrenschmaus” in deren Jury ich mich ja seit 2007 befinde und eine seiner Autoinnen ist, die inzwischen verstorben ist.

Seit 2011 gibt es die “Zwillingswelten”. Da geht es um eine Frau, die ihre Familie und ihre zwei Töchter verläßt und ihr Vermögen einer Katze vererbt und seit 2012 gibt es die “Frau auf der Bank”. Da haben mich zwei meiner Klientinnen dazu inspiriert und die dritte Frau, die unbedingt am Rathausplatz den Bürgermeister treffen will, könnte man als eine Art Alter Ego bezeichnen.

2013 “Beim Sterben sollten man zu Hause sein” ist glaube ich im Laufe meines zweiten “Nanowrimos” entstanden und 2014 die “Dreizehn Kapitel”, da habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob man einen Roman schreiben kann, wenn man sich in einer Art Reigen von Kapitel zu Kapitel fortbewegt.

2015 ist das “Miranda Schutzengelchen” erschienen. Da geht es schon um eine Ukraine-Krise, um einen Joint, den eine der Protagonistinnen geraucht hat, was zu seltsamen Verwicklungen und Vorstellungen führt.

2016 habe ich zwei Bücher meiner Flüchtlingstrilogie veröffentlicht und “Paul und Paula”, wo ich das Transgenderthema, das jetzt so aktuell ist, schon ein bißchen vorweg genommen habe und da hat mir die liebe Gloria G oder KlausKhittl ein wenig beim Überarbeiten geholfen.

2017 erschien “Claire-Klara-Clarisse” eine Geschichte zu der ich während meiner ersten Kroatien-Reise gekommen bin.

“Die Unsichtbare Frau” ist 2018 erschienen. Da gibt es eine Protagonistin, die während ihrer schlaflosen Nächte mit einer Tarnkappe, den damaligen Außenminister, Basti heißt er, glaube ich, mich zu erinnern, besucht und ihn die Leviten liest. Eine New-York Stipendiatin, die Daniel Kehlmann und Jonathan Franzen Bier oder Rotwein fast auf die Hose schüttet, gibt es auch und den rechten Hobbyschreiber Alfons Tratschke.

2019 ist “Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman” erschienen. Da geht eine Physiotherapeutin in Pension, beschließt der daraufflogend könnenden Depression durch das Schreiben zu entgehen, stößt dabei auf ein Auto mit drei Personen und einen afghanischen Nachbarn, der eine alte Frau betreut, die sich mit ihrem längst verstorbenen Liebhaber unterhält, gibt es auch.

2000 ist dann Corona auf uns zugekommen, was mich bekanntlich sehr zum Schreiben inspiriert hat. Zwölf Bücher darüber gibt es, glaube ich, inzwischen schon und ich erwähne das erste “Kein Frühlingserwachen mehr” wo sich der demente Egon im dritten Weltkrieg oder am Mars zu befinden glaubt, während sich seine Frau in ihren jüngeren Assistenten verliebt.

2021 erschien “Mathilde im Coronaland” da ist schon ein bißchen das Leben im Lockdown der Ungeimpften beschrieben.Es kommt aber auche eine Frau vor, die den ersten Weltkrieg und die spanische Grippe erlebte.

2022 erschienen gleich sechs CoronaBücher. Da kann ich die “Gestohlenen Jahre” erwähnen, wo es um den “Bachmann-Preis” geht und die Geschichte bei einer Lesung in der “Alten Schmiede” endet.

2023 wird wahrscheinlich noch einiges erscheinen. Müssen da doch noch “Budapest-Prag-Bratislave” oder ein Dreimäderlhaus” und der “Ukraine-Blues” fertig werden.

Erschienen sind aber schon “In den Wolken leben oder das soziale Kreditsystem” und “Flora Fauns Bücherberge oder ein Freund kehrt zurück” Zu dem Letzteren hat mich ein Bild beim letzten Gratisworkshop des Writerseminars animiert. Eine alte Frau, die durch die Corona Krise ihr soziales Umfeld verloren hat, gibt es auch.

Neugierig geworden? Dann empfehle ich das Lesen, die Probekapitel kann man auf meiner Website im Blog finden. Vielleicht gibts am dritten Juli was davon zu gewinnen oder es beteiligt sich wer von meinen Lesern an den jeweiligen Leserunden, denn das kann man immer noch tun und für Rezensionen bin ich auch sehr dankbar.

Flora Fauns Bücherberge

Hurrah, hurrah, schon wieder ein neues Buch, das zweite in diesem Jahr “Flora Fauns Bücherberge oder ein Freund kehrt zurück”, im vorigen November im Rahmen des “Nanowrimos”, geschrieben, das sich mit einer einsamen alten Frau und einem dreizehnjährigen Jungen, der von seiner Mutter zum Wunderkind gemacht werden soll, ist aus der Druckerei gekommen.

Ich löse die Gewinnspielfragen auf.

  1. Die Idee zum Wunderkind, kam in den Kinderbuchworkshop bei den letzten Schnuppertagen des “Writersstudio”. Da konnte man sich ein Bild aussuchen und einen Text dazu schreiben und meines war der Junge am Klavier.
  2. diese

3- Da trifft die Flora Faun den Sohn ihrer Freundin Friederike und geht auch mit ihrem Freund Mortimer dort spazieren.

Über eine rege Diskussion über das Buch würde ich mich freuen und lade wieder zu einer Leserunde auf.

Vorschau auf „Flora Fauns Bücherberge oder ein Freund kehrt zurück“

Wieder ein neues Buch, das zweite in diesem Jahr. Ja das geht schnell bei mir. Nach dem “Sozialen Kreditsystem”,” geht es jetzt zum letzten “Nanowrimo”, wo die Corona-Krise wieder Hintergrundmusik ist und um die geht auch, nämlich um den kleinen Jürgen, der von seiner Mutter zu einem Wunderkind gemacht werden soll und ihn hört die vereinsamte Flora Faun, die in der Nebenwohnung wohnt immer Klavier spielen. Sie will indessen ihre Bürgerberge auflesen und denkt da an ihrem Jugendfreund Mortimer Morris zurück, neben den Jelleweils ihre einzige Bezugsperson, weil sie in der Pandemie alle ihre Freunde verloren hat.

Ein bekanntes Eva Jancak Thema könnte man so sagen und nun habe ich schon alles verraten.

Nach was soll ich also für die Gewinnspielfragen, die wahrscheinlich ohnehin niemand auflösen will, fragen?

Also:

1. Wo und wie ist mir die Idee von dem Wunderkind wider Willen gekommen?

2. Welche Szene kann man schon im Blog lesen und wann ist sie erschienen?

3. Was hat die Bank auf dem Coverbild zu bedeuten?

Vielleicht nicht ganz so einfach zu beantworten. Also verlinke ich wieder die Schreibberichte, wo man vielleicht die eine oder andere Antwort finden kann.

Das Buch ist schon an die Druckerei gegangen. Wird also bald erscheinen, ich hoffe auf reges Interesse und lade wieder im Jubiläumsjahr auf eine Leserunde ein.

Würde mich freuen wenn sich ein paar meiner Leser finden, die mit mir darüber diskutieren wollen.

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Vorschau auf „In den Wolken leben oder das soziale Kreditsystem“

Wieder ein neues Buch, im vorigen Jahr geschrieben, im neuen erschienen, wo ich ein bißchen nach China gegangen bin oder mir das soziale Kreditsystem und was hier davon zu spüren angesehen habe.

Ein bißchen hat die Wirklichkeit die Geschichte inzwischen schon überholt, weil die Nullcovidstrategie in China inzwischen auch gescheitert ist und das Bild am Cover von der chinesischen Mauer, hat der Alfred, der mir wieder beim Erscheinen geholfen hat, auf einer seiner Reisen geschossen.

Neugierig geworden?

Auf der Website gibts noch eine größere Vorschau zu finden. Die Leseprobe gibts auch im Blog, habe ich eine oder sogar drei Stellen aus dem Buch schon bei der letzten “Poet Night” und beim “Open Mike” im “Werkl am Goethehof” gelesen.

Jetzt habe ich schon viel über das Buch verraten, so daß ich gar nicht so genau weiß, was ich für mein traditionelles Gewinnspiel fragen soll?

Aber machen wir es leicht, für den, der das Buch lesen will oder auch ein bißchen schwerer, denn ich verlinke natürlich auch die Schreibberichte, in denen man ein bisschen den Entstehungsprozeß nachvollziehen kann. Also:

  1. In welcher Konditorei, die in dem B uch auch eine Rolle spielt, ist mir die Idee zu der Steffi Schuster gekommen?
  2. Wie heißt die junge Chinesin, um die sich ein wenig kümmert?
  3. Wen lernt sie in der Konditorei noch kennen und von wem wird sie besucht?

Nach Erscheinen des Buches, was hoffentlich recht bald passiert, löse ich die Gewinnspielfragen auf.

Es wird dann wieder eine Leserunde geben, wo man über das Buch diskutieren kann.

Auf rege Anteilnahme und Feedback werde ich mich freuen und bin diesbezüglich schon sehr gespannt.

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Kein Schreibbericht aber eine meiner drei Johanne Amudsen-Geschichten, zu denen mir die Idee in Kroatien gekommen ist und die dann auch die österreichische Buchpreisliste bespricht und die auch in dem Buch vorkommt. Gibt es auch noch hier.