Kleine Werkschau

Am dritten Juli ist es soweit, da feiert das “Literaturgeflüster” im Jahr meines fünfzigjährigen literarischen Schreiben seinen fünfzehnten Geburtstag und an die sechzig selbstgemachte Bücher gibt es auch.

Ein Grund im Literaturbetrieb abseits zu stehen? Die professionellen Kritiker, die Verlage und auch die Spamer scheinen das zu meinen. Ich sehe das anders und denke fünfzig Jahre ununderbrochene Beschäftigung mit dem Literaturbetrieb und unentwegtes Schreiben ist schon was und deshalb wird es in diesem Jahr auch viele Jubelartikel geben.

Drei “Literaturgeflüster-Bücher” gibt es auch. Das Zweite, das 2020 erschienen ist, beschäftigt sich mit “Meinen Schreiben und meinen Büchern” und da sind siebenundzwanzig, glaube ich ,seit 2008, seit ich mit dem Bloggen begonnen habe, entstanden .

Ein Grund sich im Jubiläumsjahr noch etwas mehr mit meinen selbstgemachten Büchern zu beschäftigen und interessierte Leser darauf aufmerksam zu machen.

Zum Fünfjahrjubiläum, vor zehn Jahren, habe ich ein großes Gewinnspiel gemacht, dreißig Fragen zu dreißig Bücher und jetzt kann es auch ein Gewinnspiel geben, das ich am dritten Juli, wo wir wahrscheinlich auf Sladkys Wanderwoche sein werde auflösen kann.

Also welche Bücher sind 2008 erschienen? Mehr als fünfzehn. Über vierzig habe ich gezählt,, werde hier aber fünfzehn für jedes Jahr eines, auswählen und ein bißchen was dazu erzählen.

Als ich zum Bloggen angefangen habe, habe ich wahrscheinlich an der “Radiosonate” geschrieben und das ist ein sehr umfangreiches Buch, das im Laufe eines Jahres spielt. Es geht um zwei Radiomoderatoren, die sich gegenseitig konkurrieren, eine gefundene Mozart-Sonate und um eine einsame Schreiberin, die ihre Bücher überall verteilt, eines meiner bekannten Themenn, die mache meiner Kritiker als laymamant bezeichnet haben.

2009 sind dann das “Haus” und 2010 “Mimis Bücher” erschienen. In dem einen geht es um hundert Jahre “Steinhof” und um eine drei Frauen Psychiaterinnengenerationen und in “Mimis Bücher” um eine schreibende Frau mit Downsydrom, was wieder eine Anspielung an den “Ohrenschmaus” in deren Jury ich mich ja seit 2007 befinde und eine seiner Autoinnen ist, die inzwischen verstorben ist.

Seit 2011 gibt es die “Zwillingswelten”. Da geht es um eine Frau, die ihre Familie und ihre zwei Töchter verläßt und ihr Vermögen einer Katze vererbt und seit 2012 gibt es die “Frau auf der Bank”. Da haben mich zwei meiner Klientinnen dazu inspiriert und die dritte Frau, die unbedingt am Rathausplatz den Bürgermeister treffen will, könnte man als eine Art Alter Ego bezeichnen.

2013 “Beim Sterben sollten man zu Hause sein” ist glaube ich im Laufe meines zweiten “Nanowrimos” entstanden und 2014 die “Dreizehn Kapitel”, da habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob man einen Roman schreiben kann, wenn man sich in einer Art Reigen von Kapitel zu Kapitel fortbewegt.

2015 ist das “Miranda Schutzengelchen” erschienen. Da geht es schon um eine Ukraine-Krise, um einen Joint, den eine der Protagonistinnen geraucht hat, was zu seltsamen Verwicklungen und Vorstellungen führt.

2016 habe ich zwei Bücher meiner Flüchtlingstrilogie veröffentlicht und “Paul und Paula”, wo ich das Transgenderthema, das jetzt so aktuell ist, schon ein bißchen vorweg genommen habe und da hat mir die liebe Gloria G oder KlausKhittl ein wenig beim Überarbeiten geholfen.

2017 erschien “Claire-Klara-Clarisse” eine Geschichte zu der ich während meiner ersten Kroatien-Reise gekommen bin.

“Die Unsichtbare Frau” ist 2018 erschienen. Da gibt es eine Protagonistin, die während ihrer schlaflosen Nächte mit einer Tarnkappe, den damaligen Außenminister, Basti heißt er, glaube ich, mich zu erinnern, besucht und ihn die Leviten liest. Eine New-York Stipendiatin, die Daniel Kehlmann und Jonathan Franzen Bier oder Rotwein fast auf die Hose schüttet, gibt es auch und den rechten Hobbyschreiber Alfons Tratschke.

2019 ist “Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman” erschienen. Da geht eine Physiotherapeutin in Pension, beschließt der daraufflogend könnenden Depression durch das Schreiben zu entgehen, stößt dabei auf ein Auto mit drei Personen und einen afghanischen Nachbarn, der eine alte Frau betreut, die sich mit ihrem längst verstorbenen Liebhaber unterhält, gibt es auch.

2000 ist dann Corona auf uns zugekommen, was mich bekanntlich sehr zum Schreiben inspiriert hat. Zwölf Bücher darüber gibt es, glaube ich, inzwischen schon und ich erwähne das erste “Kein Frühlingserwachen mehr” wo sich der demente Egon im dritten Weltkrieg oder am Mars zu befinden glaubt, während sich seine Frau in ihren jüngeren Assistenten verliebt.

2021 erschien “Mathilde im Coronaland” da ist schon ein bißchen das Leben im Lockdown der Ungeimpften beschrieben.Es kommt aber auche eine Frau vor, die den ersten Weltkrieg und die spanische Grippe erlebte.

2022 erschienen gleich sechs CoronaBücher. Da kann ich die “Gestohlenen Jahre” erwähnen, wo es um den “Bachmann-Preis” geht und die Geschichte bei einer Lesung in der “Alten Schmiede” endet.

2023 wird wahrscheinlich noch einiges erscheinen. Müssen da doch noch “Budapest-Prag-Bratislave” oder ein Dreimäderlhaus” und der “Ukraine-Blues” fertig werden.

Erschienen sind aber schon “In den Wolken leben oder das soziale Kreditsystem” und “Flora Fauns Bücherberge oder ein Freund kehrt zurück” Zu dem Letzteren hat mich ein Bild beim letzten Gratisworkshop des Writerseminars animiert. Eine alte Frau, die durch die Corona Krise ihr soziales Umfeld verloren hat, gibt es auch.

Neugierig geworden? Dann empfehle ich das Lesen, die Probekapitel kann man auf meiner Website im Blog finden. Vielleicht gibts am dritten Juli was davon zu gewinnen oder es beteiligt sich wer von meinen Lesern an den jeweiligen Leserunden, denn das kann man immer noch tun und für Rezensionen bin ich auch sehr dankbar.