Durchblicken, planen, schreiben

Am Mittwoch habe ich meine “Stalkingstory” fertig korrigiert und dem Alfred zum Druckereifertig machen übergeben. “Die Toten lassen grüßen”

sind schon in der Druckerei und sollen in der ersten Jännerwoche kommen.

Also bereit für etwas >Neues und da habe ich ja “Aus dem Leben einer Schwurblerin” geplant, um den von Links- nach Rechtsruck und umgekehrt zu beschreiben. Da hatte ich den Prolog oder die erste Szene, nämlich Agathe geht zur Wahl und denkt, daß sie eigentlich die Freiheitlicheen wählen könnte und stürzt aus dem Wahllokal.

Die nächste Szene wäre die vorige Wahl gewesen, wo sie die Grünen wählte um die Freiheitlichen zu verhindern und dazwischen liegt Covid, die Kriege, die Teuerung, etcetera und da sehe ich die Gefahr, daß ein neuerliches “Mathilde im Coronaland” herauskommt, denn eigentlich weiß ich nicht wirklich, wie so man ein Staatsfeind, ein Leugner oder ein Schwurbler ist, wenn man die Maßnahmen für zu übertrieben gehalten hat.

Aber gut, Notizen machen, Charakterbögen ausfüllen, den Plot erstellen und mir dabei Zeit lassen, die Handlung kommen zu lassen, habe ich gedacht und dann kam eine Einladung von Jurenka Jurk von der Romanschule, zu deren Jahresanfangwebinar ich mich schon angemeldet habe, am Abend, ein “Neujahrzauber-Webinar” zum Thema “Durchblicken, planen und schreiben” zu machen, um das alte Jahr abszuschließen und das Neue zu beginnen.

Das habe ich heute schon gemacht, nämlich die Charakterbögen ausgefüllt und auch schon zwei Szenen geschrieben. Da gibt es ja die achtunddreißigjährige Architektin Agathe Bischof, die zur Wahl geht, eigentlich die Lnken wählen will, dann aber flüchtet, sich im Votivpark wiederfindet und dort die Oma gegen Rechts, Thekla Morgenstern aus der “Pensionsschockdepression” trifft, die ihr verrät, daß sie schon wählen war, um den Volksskanzler Kickl zu verhindern.

Denn die zweite Idee war ja schon vorhandene Romanfiguren einzubeziehen und da sind wir die drei Omas gegen Rechts Thekla Morgenstern, Laura Augustin und Magdalena Kirchberg eingefallen und die demente Maria Mattuschek aus der “Magdalena Kirchberg” ist ihre Nachbarin und gibt ihr Tips.

So weit so gut. Mal sehen, wie es wird und Jurenka Jurk mit Weihnachtskugelohrringen und einem Weihnachtspullover stellte gleich ein paar kleine Aufgaben. So sollte man sich überlegen, was einem im Jahr 2023 alles gelungen ist?

Vier Bücher denke ich, das “Soziale Kreditsystem”, das “Dreimäderlhaus”, der “Ukraineblues” wurde geschrieben und sind erschienen. Die “Toten” sollen folgen” sowie die “Stalkingstory”, wow sehr viel.

Aber irgendwie trete ich ja im Kreis, weil ich es nicht nach außen schaffen und das sind wohl meine Hndernisse bei Aufgabe zwei, kein Feedback, sondern höchstens Kritik vom Uli “und ich komme und komme da nicht heraus und das wird mir bei der “Schwurblerin” höchstwahrscheinlich auch passieren. Die dritte Aufgabe war, glaube ich, die Schreibroutine und die habe ich nach fünfzig Jahre regelmäßig schreiben.

Ich schreibe immer, wenn ich Zeit habe, kenne eigentlich keine Schreibblockaden, nur stoße ich manchmal an meine Grenzen und habe schon gedacht, ich bin ausgeschrieben und schreibe nie mehr was Neues und dann kamen schon zwei neue Ideen.

Aufgabe vier war zu reflektieren welche Lektionen und Erkenntnis ich in diesem Jahr hatte? Da muß ich eigentlich passen, denn außer der Erkentnis, daß ich wohl den Rest meines Lebens für mich alleine schreibe werde, ist mir nicht gekommen, kann ich ja, wie ich glaube, schreiben, es nimmt nur leider niemand wahr.

Frage fünf war dann, was hat dir das Feedback gebracht, wenn du an einen Workshop teilgenommen hast. Da habe ich schon geschrieben, daß ich außer dem Uli auf dem Blog eigentlich kein Schreibfeedback habe. Ich habe die Webinare der Jurenka Jurk besucht und mich da eigentlich sehr engagiert und die Workshops des Writersstudios, wo ich an meiner “Stalkingstory” glaube ich, arbeitete.

Dann gings bei Jurenka Jurk zu den Zielen für das neue Jahr und das ist die “Schwurblerin” zu erarbeiten und damit aufzufallen.

Im Blog mache ich ja immer eine Vorschau, ein Gewinnspiel und lade zu einer Leserunde ein. Das ist noch nie sehr viel gekommen, wäre aber mein Ziel, daß sich die Leute mit meinen Schreiben auseinandersetzten.

Natürlich muß der Roman erst fertig werden und möglichst über dreißigtausend Wörter haben, denn ich bin ja in der letzten Zeit sehr kurz., Dann gings um die Frage wie man seine Kreativität im nächsten Jahr steigern kann?

Da bin ich ja sehr gut und nütze eigentlich alles aus, was sich mir bietet, die Webinare, die Veranstaltungen, die Schreiburlaube, aber es bleibt dabei, ich bräche den Erfolg von außen, den ich nicht habe und wenn ich mich auf dasm was ich habe konzentriere, was ich ohnehin sehr engagiert tue, bleibt was über, aber das ist wohl mein Problem und ich habe in den letzten fünfzig Jahren damit leben gelernt.

Was kann man noch verbessern, lautete die nächste Frage?Ja besser werden, meine Schwächen überwinden, was soll ich dazu sagen?

Ich glaube ja, daß man das Schreiben durch das Schreiben lernt und das Ziel wäre vielleicht ein dickerer Roman, da kommt aber erschwerend dazu, daß die Links-Rechts Aufarbeitung im Moment wahrscheinlich keiner lesen will, bekomme ich ja auf meine diesbezüglichen Leserbriefe kaum eine Antwort, weil ja ohnehin alles richtig war.

So ist es dahingegangen, bis Jurenka Jurk zu ihren Jänner-Romanplanjahrwebinaren ingeladen hat und die letzte Frage war, was hat man aus dem Neujahrszauber gelernt?

Ich wahrscheinlich nicht sehr viel, bin aber auf mein neues Projekt gespannt, in das ich noch in diesen Jahr starte.