Bruchstellenphilosophie

Heute wieder Schreibgruppe, im kleinen Rahmen, nur die Ruth und der Peter Czak waren anwesend,  Doris Kloimstein ist in Hannover, der Robert auf Schiurlaub, Klaus Khittl hatte einen Alternativtermin, Margit Heumann ist nicht mehr gekommen und ich hatte, weil ich ja jetzt mehr Klienten hatte, keine Zeit über ein Thema nachzudenken.

Daß ich an meinem neuen Schreibprojekt, dieser Magdalena Kirchberggeschichte weiterschreiben will, war klar, aber ich korrigiere ja derzeit an der “Unsichtbaren Frau” und komme damit nicht weiter, denke der Text ist schlecht no na, und es nützt ja ohnehin nichts, ich kann nicht schreiben, das habe ich ja nun schon oft genug gehört, etcetera.

Aber wenigstens einmal im Monat eine Szene weiterzuschreiben ist keine schlechte Idee, meine Psychologiekollegin Irmgard G. hat mich  schon vor Jahren gefragt, ob ich mein Schreiben jetzt auf meinen Blog verlege?

Eigentlich nein, aber trotzdem ist es eine gute Möglichkeit und da ich kein Thema hatte, hat die Ruth in ihrem Buch bei den vorigen Vorschlägen nachgesehen, die nicht verwirklicht wurden und da hat einer “Bruchstellen” vorgeschlagen. Bruchstellen, wie passt das zu meiner depressiven Magdalena, der prekären Bloggerin, aber irgendwie hat mich das Wort angesprochen, so habe ich gesagt “Toll, nehmen wir das!” und keine Ahnung, was ich darüber schreiben werde.

Das ist daraus geworden, Klaus Khittl hätte es wieder Themenverfehlung genannt, denn ich habe eigentlich nicht recht gewußt, worüber ich schreiben möchte und die Vormonatsszene einfach mit diesem Wort forgesetzt und politisch ist es bei mir typisch natürlich auch geworden:

“Bruchstellen, brüchig, Absturzgefahr, dachte Magdalena Kirchbergetwas später, als sie das  Wohnhaus in der Margaretenstraße 54 betreten hatte und in den zweiten Stock hinaufgestiegen war. Den Schlüßel aus der Jackentasche genommen, das kleine Vorzimmer betreten und die Schuhe von den Füßen gezogen.

Bruchstellen, brüchtig, Absturzgefahr oder die einzustürzen, hinzufallen,  den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ausgerutscht, niedergeglitten und sich das Augen blau blau geschlagen.

“Küß die Hand, schöne Frau, deine Augen sind so blau!”, schwirrte es in ihrem Kopf, hatte sich dort ein Ohrwurm festgefangen, der nicht zu vertreiben war.

Bläulich schwarz, wie die neue türkise Regierung, die Österreich seit ein paar Monaten heimgesucht hatte und schon eifrig im Umformen begriffen war, was zu neuen Bruchstellen führen würde.

Was hatte die eben Heimgekommene, die ihre grüne Jacke gerade ausgezogen und auf den Garderobenständer deponiert hatte,  nur für Gedanken?

Welche hatten sie heimgesucht, als sie vor einer halben Stunde harmlos von einer Abendveranstaltung im Literaturhaus kommend, den Heimweg angetreten hatte und auf der Kreuzung Pilgramgasse-Wienzeile vor einer roten Ampel stehengeblieben war und da in einem weißen BMW hinaeingeschaut hatte, in dem sich zwei Männer und eine junge Frau befunden hatten, von denen  die Heimkehrerin nicht das geringste wußte und trotzdem munter zu assoziieren angefangen hatte.

Die Bruchstellen waren schuld daran. Die Risse und Unebenheiten, in die sie sowohl das heutige Mittaghsjournal, als auch die kürzlich stattgefundene Regierungsumbildung gebracht hatte. Die Umfärbung in blau türkis von schwarz rot war es gewesen, die die Verwirrung bruchstellenhaft veranlaßt hatte. Die Bruchlandung ihres Herzens, wenn sie so pathetisch sein wollte oder eigentlich hatte sie nur die Topmeldung des Mittagsjournals so erregt, die die gewesen war, daß die Langzeitsarbeitslosen in Hinkunft statt einer Notstandshilfe eine Mindestsicherung bekommen sollten, wofür sie zuerst ihre Vermögenslage zu deklarieren  und eventuell ihr Auto verkaufen und die Sparbücher abzugeben hatten, bevor sie vom Staat etwas bebkommen würden, was, wie Magdalenea Kirchberg merken konnte, die Gemüter sehr erregte und an ihr, obwohl sie weder Arbeitslosen- noch Mindestsicherung bezog, nicht so spurlos vorüber gegangen war, sondern zu dem schon erwähnten Bruchstellengeplänkel geführt hatte. Seit sie die Kreuzung Wienzeile-Ecke Pilgramgasse verlassen hatte, waren ihr diese Wörter durch den Kopf gegangen, seit sie den weißen BMW mit den zwei Männern und der jungen Frau gesehen hatte, waren sie in ihr eingedrungen und hatten sie seither  nicht mehr verlassen. Obwohl Brüchigkeiten, Riße, Unebenheiten, was hatte das mit den zwei Männern und der jungen Frau in dem weißen Auto und das Ganze mit der schwarztürkisen Regierungsumbildung zu tun?”

So weit so gut und was die Literatur betrifft, so geht es derzeit eigentlich nicht so schlecht, man könnte es fast die manische Phasen in meinem Leben nennen, denn am 4. 4. “Textvorstellungen” mit dem “Literaturgeflüster-Texte-Buch”, zwei Wochen später ist der “Öffentliche Kunst Spaziergang” und die Texte sollen im “Hammer”, der Literaturbeilage der “Alten Schmiede” auch vorgestellt werden.

Am Wochenende werden wir die Fotos dazu machen und bevor wir nach Leipzig fahren, können wir vielleicht noch Essen zur Verleihung des “Blogger-Debutpreises” fahren.

Veränderungen?

Ich weiß nicht so genau, ob ich im Juli 2009 zu bloggen angefangen habe, um damit literarisch aufzufallen? Wahrscheinlich ist mit dieseMöglichkeit beziehungsweise die Frage, warum das nicht geschah, erst später gekommen. Denn erstmals lief es ja ganz gut. Ich hatte sehr schnell eine Handvoll Kommentierer und  wußte, da ich wahrscheinlich auch eine Ponieren des literarischen Bloggen bin, nicht, wie sich das weiterentwickelt wird?

Und da ist die Antwort, wie ich sie mir schon einmal in meiner Büchermessie-Glosse und das war eine, gab, sowohl als auch, denn das Positive an meinem neuneinhalb Jahren bloggen ist ja zweifelsfrei das, daß ich dadurch, was mein Schreiben betrifft, selbstbewußter geworden bin.

Ich präsentiere  das und meine Bücher seither auch sehr genau, schreibe Artikel darüber und demnöchst werden noch ein paar diesbezügliche folgen, stelle meine neuen Bücher vor, mache Gewinnspiele, veranstalte neuerdings Leserunden, etcetera, was alles aber nicht so oder gar nicht läuft, weil das Netz wahrscheinlich doch nicht der Ort der literarischen Präsentation ist, vor allem wenn man so solo, wie ich unterwegs ist.

Denn da die richtige Leserschaft zu finden, die, wie ich an der Literatur interessiert ist, meine Bücher lesen und kommentieren will, ist nicht so leicht, beziehungsweise hat sich das, glaube ich, in den letzten neun Jahren auch sehr geändert.

Denn damals gab es nicht so viele literarische Blogs, da hat mich noch Christiane Zintzen, die es ja nicht mehr gibt, entdeckt und mich in der Bloggerwelt begrüßt, Paul Jaegg hat sich gemeldet und der damalige Leiter des “Residenz-verlages”….

Das gibt es, glaube ich, heute nicht mehr und die Leute kommentieren auch nicht mehr so, wie sie das vielleicht noch vor neun Jahren taten. Denn da hat sich ja auch Monika Helfer gemeldet, als ich “Maramba” gelesen habe und gesagt sie ist Paulas Mutter und Claudia Rossbacher, als ich geschrieben habe, daß ich mir ihr Buch jetzt doch nicht kaufen werde.

Jetzt gibt es die “Gefällt mir-Angaben” und da habe ich ein paar, aber derzeit eigentlich nur zwei regelmäßige Kommentierer und drei Spamer habe ich in den neun jahren auch gehabt und einige, die meine Artikel schlecht, unverständlich oder trottelig finden.

Nun ja, ich habe Recht- und Flüchtigkeitsfehler. Die Ersten, weil ich noch immer nicht davon überzeugt bin, warum ich jetzt beispielsweise “daß” nicht mit scharfen “ß” schreiben darf, die Flüchtigkeitsfehler entstehen, glaube ich, durch das schnelle Schreiben und da bin ich schon bei dem, daß mir mein Blog sehr gut gefällt.

Ich habe, als ich vor neuneinhalb Jahren zu bloggen angefangen habe, nicht gewußt, wie das werden wird?

Jetzt habe ich ein umfangreiches literarisches Archiv, habe über tausend Bücher besprochen und unzählige Veranstaltungen besucht und da sind wir schon beim nächsten thema oder bei der Frage, ob ich jetzt eineHobbyautorin bin, wie ja manche vielleicht abfällig meinen.

Ich sage nein, weil das für mich eben abfällig klingt und würde es für mich, als “Literatur ist meine Passsion” beschreiben, diesen Ausdruck habe ich einmal gefunden.

Schreiben als Lebenfsorm, Ilse Kilic hat mir da vehemt widersprochen, aber in den richtigen Brotgefurhabe ich ja, weil ich immer einen solchen hatte, nicht wirklich hineingewollt, aber in denLiteraturbetrieb, das schon und immer noch und da habe ich mich ab 1973 als ich mit meinen ersten Texten  vollkommen alleine da stand, mühsam vorangetastet, dann kam die erste und die zweite fertige Geschichte, dazwischen lagen einige Jahre des Scheitern oder Blockiertseins und die zweite die “Einladung” zum Tee” hatte dann, den zwei Leuten, denen ich sie  zeigte, nicht gut gefallen.

Die Monika, eine davon war hat mich trotzdem zum “Arbeitskreis schreibender Frauen” gebracht, wo die Kritik, die ich wahrscheinlich noch immer nicht, als konstrutiv empfinden würde, weiterging.

Ab da habe ich angefangen, wahrscheinlich mühselig und patschert, meine Texte an Verlage zu schicken und als da Abfuhren kamen, habe ich trotzizg gedacht “Macht  nichts, ich mache weiter und lasse mich nicht beirren!”, habe das auch so getan und bin, glaube ich, auch noch heute, vierzig Jahre später, immer noch so unterwegs.

Dazwischen kam mein Eintritt in die Grazer Autorenversammlung dem immer nöch größten österreichischen Schriftstellervereins, die Publikation der Hierarchien” bei der “Editon Wortbrücke”, beziehungsweise noch früher der halbe Kinderbuchpreis mit der “Güler” mit der ich ja ein oder zwei Jahre vorher einen Wettbewerb für ein nicht rollenkonformes Kinderbuch gewonnen habe.

Ich habe dann wahrscheibnlich wiederum sehr patschert, weil, wie man das Schreiben lernt, hat man damals nicht so leicht herausgefunden, beziehungsweise hieß es damals, das könne man nicht und Schreibschulen, kreative Writingskurse, Coaches und Writerstudios etcetera, hat es damals nicht gegeben, meine Texte an Verlage, beziehungsweise mich für Stipendien beworben und bei Absagen oder mehr oder weniger wohlweinenden Worte von Kollegen, daß ich noch nicht so weit sei, beim “Bachmann-Preis” lesen zu wollen oder mich da oder dort zu bewerben, immer noch trotzig  “Macht ja nichts, ich mache weiter!”, gedacht.

Das mache ich, wie schon erwähnt, immer noch, beziehungsweise schicke ich meine Texte nicht mehr an Verlage, denn ich mache meine Bücherr seit 2000 ja selber und habe schon über vierzig Stück davon und mich zumindest damals, ohne es zu wissen, wieder in ein Fettnäpfchen gesetzt, denn das durfte man ja damals nicht, während es heute auf den Messen ganze Hallen für die Selfpublisher gibt.

Aber die verlegen bei “Amazon” und das tue ich ja nicht, also wieder einmal nicht richtig drinnen und der Martin hat ja, glaube ich, auch vor Jahren, als ich ihm mein erstes selbstgemachtes Buch wahrscheinlich stolz zeigte gesagt: “Aha, ein illegales Buch!”

Aber, wie gesagt, ich habe vierzig Jahre versucht mich nicht zu beirren zu lassen, bin regelmäßig zu Veranstaltungen in die “Alte Schmiede” ins Literaturhaus etcetera, gegengen, habe geschrieben und gelesen, das letztere ich schon viel früher getan und wahrscheinlich gedacht “Das ist halt mein literarisches leben!” und wahrscheinlich auch Irgendwann kommt er noch der Erfolg!”

Rudolf B., den ich bei einem Workcamp in Hamburg in dem Jahr als in Wien die Reichsbrücke einstürzte, kennenlernte, hat mir ein paar jahre spätergeraten, ich solle halt für mich schreiben, als ich mich über das mangelnde Feedback beklagte. Damals habe ich das empört zurückgewiesen, heute versuche ich das zu tun, aber so ganz stimmt es nicht, weil der Erfolg ja und die Anerkennung trotzdem sehr wichtig ist, wie ich auch als Psychologin weiß.

Was aber nicht ist, kann vielleicht noch werden oder auch nicht und so habe ich 2009 angefangen zu bloggen und denke jetzt manchmal, das hätte es werden können und ist es aber trotzdem nicht und so folgten auf dem Blog auch bald die Artikel der Resignation.

Der Erste, glaube ich, ist erschienen, als sie mich damals beim “Alpha” hinausgeworfen haben. Das tuen sie inzwischen nicht mehr und ich habe jetzt auch sehr viele Anfragen von Verlagen, ob ich nicht ihre Bücher lesen möchte.

Dann kommen auch die Kritiker, die meinen, daß ich schlecht und unverständlich schreibe oder sich darüber mokieren, daß ich zum Beispiel Verlagsnamen unter Anführungszeichen setzte. Da bin ich immer ein bißchen hilflos und frage mich warum man das nicht darf und schreibe weiter, aber wenn man lange ignoriert wird, kommt wahrscheinlich doch die Depression, beziehungsweise die Frage, was man da verändern kann?

Und da ist mir leider nie etwas anderes einfallen, als daß ich zu schreiben aufhören müßte und das ist es ja nicht, was ich will, obwohl wenn man über vierzig Jahre über vierzig Bücher geschrieben hat, ist man ein bißchen ausgeschrieben und es fällt einer auch nicht mehr sehr viel Neues ein und wenn man in der “Alten Schmiede” oder im Lliteraturhaus meistens auf der falschen Seite sitzte, denn 2007 hat mich Silvia Bartl ja nicht mehr die “Mittleren” dort machen lassen oder, ich glaube, das war schon 2006 mit den “Prekären Verhältnissen” meine letzten “Textvorstellungen” habe ich, glaube ich, 2014 gehabt und in der “Gesellschaft für Literatur” kann man mit selbstgemachten Büchern auch nicht lesen, fragt man sich vielleicht doch, wieso gehe ich dann noch hin und höre den anderen zu und lese deren Bücher?

Das fragte ich mich manchmal, obwohl ich ja gerne zu Literaturveranstaltungen gehe und wahrscheinlich auch sehr bessessen Bücher lese, aber ich will  auch gehört werden und nicht immer überbleiben und wenn da von der anderen Seite nichts kommt, ist das schon ein resignatives Gefühl, vor allem, wenn man sich denkt, daß das wahrscheinlich so bleibt und sich nicht ändern wird, obwohl ich es ja versuche und inzwischen auch, glaube, daß ich gar nicht so schlecht bschreibe.

Aber das interessiert halt niemanden und ich falle literarisch nicht auf, während um mich herum die Literatursterne entstehen und es ist schon ein bißchen einseitig, wenn ich so viel lese, zu sovielen Veranstaltungen gehe, zu meinen aber niemand kommt und niemand meine Bücher gewinnen will.

Nun gut, ich muß ja nicht dorthin gehen, muß nicht schreiben und nicht lesen und wenn ich das denke, und das habe ich in den letzten Monaten manchmal, dann denke ich auch gleich danach, daß ich das nicht kann. Warum auch oder was sollte ich sonst tun? Aber so wie es ist, bin ich nicht ganz zufrieden..

Ein Teufelfskreis und etwas sehr Hoffnungsloses, obwohl es natürlich schon Veränderungen gibt, bald zehn Jahre Bloggen beispielsweise und bald auch fünfzig selbstgemachte Bücher, ein wahrer Berg von ungeselesenen und auch gelesenen angesammelten Büchern, ein enormes literarisches Wissen, auch ein literarisches Selbstbewußtsein, wie schon erwähnt und das mit dem Ausgeschriebenseit ist auch nicht  so arg, denn es gibt ja schon Pläne für mein neues “Work in progress”, obwohl ich derzeit mit dem Korrigieren der “Unsichtbaren Frau” nicht wirklich weiterkomme, weil ich derzeit viele Stunden habe und deshalb auch in der nächsten Zeit wahrscheinlich weniger zu literarischen Veranstaltungen komme, weil ich bis acht arbeite.

Ob das die Veränderungen sind, die mich weiterbringen, weiß ich nicht, vielleicht schon indirekt, denn ich denke ja öfter, daß ich einfach eine Zeit nichts schreiben, sondern auf Reaktkionen warten soll. Aber was soll ich machen, wenn die nicht kommen?

Vielleicht ist das Abwarten doch eine ganz gute Lösung. Inzwischen werde ich mein zehntes Bloggerjahr  mit einigen Promotionsartikel vorbereiten, das auch deshalb, weil ich ja täglich einen Artikel schreiben will, ja mein Markenzeichen ist die Quantität, auch wenn das angeblich als unprofessionell gilt und was blogge ich, wenn ich nicht in der “Alten Schmiede” war und pro Woche ja nur etwa drei Bücher lese?

Also mehr Artikel über mich und mein Schreiben? Das kostet aber auch Zeit, die mich, wie besipeielweise jetzt vom Korrigeren abhalten. Es ist aber spannend, daß mir soviel einfällt und ich bin ja, wie schon geschrieben mit meinen Blog sehr zufrieden und die Flüchtigkeitsfehler sind mir eigentlich egal.

Werkberichte

Hier wieder ein Schreibbericht, den ich in Anlehnung an den Sommerartikel “Vorgestern, gestern, heute, morgen” nennen könnte, denn bei der offenbar schreibunbegabten Autorin geht es rund zu und die Schreibereignisse überstürzen sich.

So gibt es bei dem “Vorgestern”, dem im Dezember schon erschienenen “Vor dem Frühstück kennt dich keiner”, schon drei Meinungen bei der Leserunde. Ich vergebe dafür aber noch Bücher. wer Lust hat  das Buch zu lesen, einen Kommentar zu schreiben und mit den anderen zu diskutieren, soll sich bitte melden.

Vom nächsten, den Bloggeschichten “Besser spät als nie”, wo es schon die Vorschau gibt, habe ich  erfahren, daß das Buch bereits fertig ist und demnächst ausgeliefert wird.

Also wird der Promotionsartikel mit Buch und Bild, wo ich auch zu einer Leserunde aufrufen möchte, wahrscheinlich nächste Woche erscheinen.

Da vergebe ich auch wieder fünf Bücher, für den, der sich daran beteiligen will. Da sich die Geschichten, die ich im Mai und Juni  oft nach Annikas Bühnemann Schreibimpusen geschrieben habe, aus denen sich die Erzählung zusammensetzt im Netz befinden, kann man das Buch dann, glaube ich, auch schön mit der “Urform” vergleichen.

Dann gibt es das Morgen, das inzwischen zum Heute wurde, die “Unsichtbare Frau”, eigentlich die Fortsetzung der “Besser spät als nie-Geschichten”, wenn man so möchte, da ist mir ja einiges von der Erzählung übergeblieben.

Im August oder Anfang September als ich mit dem Korrigieren fertig war, habe ich mit dem Schreiben begonnen.

Da war aber sehr viel los, das Buchpreislesen beispielsweise und dann war ich auch bezüglich Wahlkampf und den entsprechenden Videos oder Diskussionen so nah dran, daß ich nicht immer zum Schreiben gekommen bin oder das, was entstanden ist, Ende Oktober noch vor dem Nanowrimo wieder umänderte und umschrieb.

Dann habe ich flott vier Tage beim Schreibmarathon des Writersseminar mitgemacht, danach eine Woche pausiert und das Wochenende darauf die fünfzigtausend Worte fertiggeschrieben und den Rohtext beendet.

Zum Korrigerien der Rohfassung habe ich dann bei einem Writerretreat am elften Dezember begonnen, dann ein Wiener Wochenende dazu benützt, wo ich noch ein bißchen krank war und die drei Weihnachtswochenenden, die wir in Harland verbracht haben.

Da ich Harland nur einen kaputten Drucker habe, habe ich mit dem Szene für Szene Korrigieren erst gestern begonnen und da ich derzeit relativ viele Klienten habe, komme ich nicht sehr oft dazu und dann ist auch noch immer die Frage im Kopf: “Wozu tue ich mir das an? Ich korrigiere es dann fertig, lasse es fünzigmal drucken und dann meldet sich kein Mensch der das lesen will und sich dafür interessiert?”

Ich weiß, meine Art des Schreiben und des Veröffentlichens ist vielleicht ein wenig ungewöhnlich. Hat aber seine Geschichte und das Selfpublishing höre und lese ich  immer, boomt und hat schon seine Erfolgsautoren und, wo steht geschrieben, daß man das unbedingt immer nur bei “Amazuon tun muß?

Eigentlich nirgends und eigentlich tue ich das mit meiner Art der Veröffentlichung schon bald zwanzig Jahre und eine Blogpräsentation ist ja vielleicht genauso gut, wie wenn ich meine Leserunden bei  beispielsweise “Lovelybooks” mache.

Vielleicht nicht, wenn man keine Leser hat, die sich dafür interessieren, das weiß ich schon und so dümple ich mit dem Korrigeren wahrscheinlich langsam weiter, hoffe, daß ich nach Leipzig oder vor dem Sommer damit fertig bin und weil ich immer von dem “Ausgeschrieben” schreibe und, daß ich nicht wieder über eine depressive Frau schreiben möchte, kann ich gleich hinzufügen, es gibt  schon eine neue Idee.

Die hatte ich ja vor ein paar Wochen oder sind es schon Monate, ich weiß nicht mehr so genau, als ich wahrscheinlich vom Literaturhaus nach Hause kam und bei der Pilgramgasse vor der Kreuzug stand und in ein Auto sah.

Über die Insaßen könnte ich eine Geschichte schreiben habe ich gedacht. Dann ist der Name Magdalena Kirchberg dazu gekommen. Ich habe ja oft schöne, sprechenden Namen, über die man dann auch diskutieren kann und die hat sich dann in eine Magdalena,70, depressiv.

Die geht nach Hause uind bloggt ihr Leben im Netz. Da habe ich auch ein Vorbild gefunden und in eine Magda, 35, abgespaltet. Die ist ihr früheres Ich, beziehungsweise ihre Tochter, also drei Personen und den Beginn des Romans ohne zu wissen, wie ich jetzt den Chrirugen, die Krankenschwester und den Psychiater, die in dem Auto sitzen könnte, zu der Magda ein und zwei in Verbindung bringe, habe ich am Dienstag bei der Schreibgruppe begonnen.

Da habe ich gedacht, die Szene ist gut, aber, wie mache ich einen Roman daraus? Solche Fragen habe ich öfter und da bekomme ich dann manchmal auch die entsprechenden Kommentare und natürlich bin ich wahrscheinlich manchmal zu schnell, aber jetzt hat sich die Geschichte bei mir weitergentwickelt und vielleicht komme ich bei der Geschichte zu einem akzeptablen Handlungsfaden.

Es ist ja auch noch immer die Frage, wird der Text jetzt “Magdalena Kirchberg bloggt einen Roman” oder “…bloggt ihr Leben” heißen?

Momentan tendiere ich zum zweiteren und Magdalenas Bigorafie ist eine ähnliche wie man sie schon in meinen anderen Depressionsgeschichten finden kann. Vielleicht ein bißchen radikaler.  Gymnasium, abgebrochenes Studium, dann diverse Jobs bis zur Geringfügigkeitsgrenze mit denen sie sich über Wasser hält und ihr Leben finanziert. Und dann möchte die Magdalena ein guter Mensch sein, den anderen helfen, die Welt retten, etcetera, damit kommt sie in die Psychatrie und eine Schozodiagnose. Das ist vielleicht die Verbindung zu dem Auto die mir bisher fehlte.

Sie hat auch eine Tochter, die hat sich, damit habe ich  mich ja in der letzten Zeit beschäftigt, durch die psychisch kranke Mutter überfordert gefühlt, sie hat eine Sozialpädagoginnenausbildung gemacht, lebt jetzt in Graz mit einem Kollegen,  arbeitet in einem Wohnheim ist schwanger, hat den Kontakt zur Mutter abgebrochen und erfährt erst jetzt wieder über ihren Blog von ihr, wo die jetzt depressive Magdalena von ihrer Depression erzählt, beziehungsweise Autogeschichten hineinstellt, die sie erfindet, wenn sie beispielsweise von einer Vernissage oder vom Literaturhaus nach Hause geht, an einer Kreuzung stehen bleibt und sich Gedanken über das Leben der Menschen im Auto oder auch der anderen Passanten macht.

So könnte es gehen, denke ich und werde wahrscheinlich, während ich korrigiere, weiter darüber berichten und dann im Frühling oder Sommer, wenn die “Unsichtbare Frau” fertig ist mit dem Schreiben anfangen.

Ich bin ja keine große Vorausplanerin und auch keine Parallellschreiberin. Aber so könnte es gehen denke ich, bin gespannt, hoffe, daß ich an diesem Wochenende, wo es ja auch eine Demo wegen schwarz blau und vielleicht auch wegen der Reden des neuen Innenministers gab, noch ein bißchen zum Korrigieren der “Unsichtbaren Frau” komme, wo ich jetzt Szene für Szene korrigiere und derzeit bei der ersten Alfons Szene und eigentlich mit dem Ganzen sehr zufrieden bin.

Wieder einmal Schreibgruppe

Das neue Jahr ist dann gleich weiter mit einer Schreibgruppe gegangen, die Ruth, die Doris, der Peter Czak und neu als Gast Margit Heumann ist gekommen, der Robert ist auf Kur, Klaus Khittl fehlte auch und als Thema habe ich mir heute irgendwann gedacht, könnte ich  “Kreuzung” vorschlagen, denn da bin ich ja einmal vor ein paar Wochen oder Monaten gestanden, bei der Pilgramgasse, wo ich wahrscheinlich vom Literaturhaus nach Hause gegangen bin, habe in ein Auto gesehen und mir gedacht, daß ich über die Personen oder  die Phantasien, die man über die Leute, die darin sitzen, meinen nächsten Roman schreiben könnte.

Jetzt bin ich davon ja noch sehr weit entfernt, weil ich derzeit kaum zum Korrigieren der “Unsichtbaren Frau” komme, aber die Schreibgrupppen dienen für mich ja auch zum Szenensammeln und voila, für die die es interessiert, so könnte mein nächster Roman “Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman” könnte er ja heißen, beginnen:

“An diesem Abend war Magdalena Kirchberg bei einer Veranstaltung im Literaturhaus gewesen. Es war um das Thema “Buchkritik” gegangen und drei mehr oder weniger bekannte Literaturkritiker hatten ihre diesbezügliche Meinung kundgetan und sich lauthals darüber gestritten, ob gute Literatur verständlich sein müsse oder nicht?

Eine stadtbekannte Buchhändlerin war auch am Podium gesessen und hatte sich darüber beklagt, daß auf den Buchpreislisten lauter unverständliche sprachlich komplizierte Titel stehen würden, die sich in ihrem “Buchkontor” nicht verkaufen lassen würden, weil die Leute lieber Krimis oder Liebesromane lesen würden und war von der Kritikerrunde ausgelacht und nicht ernstgenommen worden.

“Es stimmt aber doch ein bißchen!”, hatte Magdalena Kirchberg, nachdem sie nach  Veranstaltung noch ein Glas Rotwein getrunken hatte, gedacht und sich dann auf ihren Heimweg gemacht.

Es stimmt aber doch ein bißchen, auch wenn es die Herren von der Kritikerrunde nicht hören wollen und lautstark eine  andere Meinung vertraten.

Meine Nachbarin liest am liebsten Andrea Camillieri und die Kids, denen ich in der Straßenbahn, im Park oder im Schwimmbad begegne, begeistern sich für Harry Potter oder Stephenie Meyer und lassen die Bücher von John Fante oder Thomas Lehr, die die Kritiker so hochgelobt haben, außen liegen.

Es stimmt aber doch ein bißchen dachte Magdalena Kirchberg, zog die Mütze  tiefer in die Stirn hinein, band den Schal ein wenig fester um den Hals und blieb vor der Kreuzung Ecke Hofmühlgasse – Wienzeile stehen.

Die Ampel zeigte auf rot. Sie mußte eine Pause machen, konnte nicht, obwohl sie gut in Schwung gewesen war,  weitergehen, obwohl vor ihr gerade  ein Auo stand. Ein weißer BMW mit, wie sie sehen konnte, drei Insaßen, hatte vor dem Rotlicht abgebremst, denn das Signal stand noch immer auf Rot und sie mußte weiter stehenbleiben, konnte nicht weitergehen, sondern abwarten, bis sich die Ampel wieder auf grün umstellen würde.

“Shit!”, dachte Magdalena Kirchberg und atmete tief durch. Warum war sie nur so ungeduldig? Denn eigentlich hatte sie ja Zeit. Es hetzte sie niemand und keiner, denn es würde sie, wenn sie zehn Minuten später, den Schlüßel in ihre Wohnungstüre steckte, ohnehin nur ein leeres Zimmer, eine leere Küche und ein leerer Abstellraum erwarten, denn Magda war war schon vor fünfzehn Jahre ausgezogen und sie lebte seither allein.

Alleine in einer leeren   Wohnung, die sie nur  für denVortrag kurz verlassen hatte und in zehn Minuten wieder betreten würde, um sich zuerst in Bad zu begeben und sich später in ihr Bett zu legen. Da kam es auf ein zwei Minuten Warten gar nicht an. Hätte man gedacht und war auch  logisch. War es aber nicht für sie. Nicht für Magdalena Kirchberg, die als Kind und Jugendliche auch Magda gerufen wurde. Jetzt aber vor ihrem siebzigsten Geburtstag stand, den Schal fest, um ihren Hals gebunden, die Mütze tief in die Stirn gezogen hatte.

Schäfchen zählen, wenn man einschlafen wollte und die Sekunden, wenn man vor einer Ampel stand und die grüne Farbe erwartete, so hatte sie es vor Jahren enmal in einem Volkshochschulkurs gelernt und das tat sie jetzt auch eifrig.

“Eins, zwei, dre!” und da fiel ihr Blick, weil das rote Ampellicht noch immer nicht auf die grüne Farbe gewechselt hatte, wieder auf den weißen BMW,  der abwartendvor ihr stand. Drei Personen befanden sich, wie sie sehen konnte darin, zwei Männer und eine Frau. Die Männer spekulierte Magalena Kirchberg, der das Zählen zu viel geworden war und daher über Gedankenspekulationen, wie sie es nennten wollte, dankbar war, waren etwa, um die fünfzig. Zwei elegant gekleidete, schlanke Körper, wie sie sehen konnten. Die Frau, die am Rücksitz saß, war etliche Jahre jünger.

Wer könnten sie sein, spekulierte Magdalena munter weiter und dachte gerade, daß es zwei Ärzte wären, die vom  AKH oder Wilhelminenspital nach Hause fuhren. Ein Psychiater und ein Unfallchirurg vielleicht, die die OP Schwester Hildegard, Claudia oder Svetlana aus Gefälligkeit mitgenommen hatten, als sich  die Ampel auf grün umstellte und Magdalena weitergehen konnte.”

Sehr originell ist das wahrscheinlich nicht und auch noch nicht wirklich ausgereift, eben der allererste Versuch und das mit den drei Insaßen ist auch sehr klischeehaft. Die Magda konnte aber sowohl, die fünfunddreißigjährige Magdalena, als auch deren Tochter sein und der Roman erscheint natürlich auf deren Blog.

Also auch nicht sehr originell und wem es interessiert, den Beginn habe ich von Ruths Vorschlag “Buchkritik” übernommen, denn da beschäftigt mich ja in den letzten Tagen, die  Buchhändlerkritik, die beim Debutpreis aufgekommen ist,  sehr, daß auf den Buchpreislisten lauter Bücher stehen, die die Leute nicht lesen wollen, weil zu schwer und unverständlich, während Krimis und Chick lits ja nicht auf solche Listen kommen.

Peter Czak hat wieder eine seine Teufelsgeschichten geschrieben, Margit Heumann überraschte mit einem Krawattenknoten der zum Mord an seine Krawattenträger fähig war. Die beiden anderen Texte waren wieder essayhaft und nun bin ich gespannt, wie es mit meinem Work on progress weitergeht, beziehungsweise, wie lange ich zum Korrigieren der “Frau” noch brauche und ein paar Bücher für meine  Leserunde zu der ich nach wie vor aufrufe, habe ich auch wieder verteilt.

Wieder einmal Jahresrückschau

Das Jahr 2017 ist fast vorbei, da blickt auch das “Literaturgeflüster” zurück und fragt sich, war das jetzt ein gutes oder schlechtes literarisches Jahr?

Politisch war es sehr turbulent, da haben wir zuerst im Jänner einen grünen Präsidenten nach sehr viel Hangen und Bangen, Geschrei und Geschimpfe angelobt bekommen, ich war am Ballhausplatz beim öffentlichen Gulaschessen leider nicht dabei, weil um diese Zeit in Salzburg bei der “Angekommen-Lesung”, aber mein vor kurzem erschienenenes Buch “Vor dem Frühstück kennt dich keiner”, bei dem man sich noch immer an einer Leserunde beteiligen kann, beschäftigt sich damit und dieser hat etwas zögerlich vor der Wahl fest versprochen, er werde nie und nimmer eine F-Regierung angeloben.

Zu viel versprochen, denn was soll man machen, wenn sie die Leute wählen und nun haben wir einen Herbert Kickl als Innenminister, einen Minister Hofer, einen Vizekanzler H.C. Strache und und…

Haben schwarz oder türkis blau und darum geht es ja auch im “Bibliotheksgespenst” beziehungsweise in der “Viertagebuchfrau” und die liest oder schreibt die Dorothea in der Hauptbücherei des Nächtens ja noch einmal.

Aber schön der Reihe nach damit sich meine Leser auskennen und nicht schon wieder schreien, “Nicht so unverständlich schreiben, du Content Queen!”

Also das Jahr hat mit einigen Kommentaren vom lieben Uli begonnen, der mich dann auch ein bißchen beim “Literaturcafe” auflaufen ließ oder glaubte das zu  können, dann hat er sich aber in einen eigenen Blog verabschiedet, wo er versucht, das dritte Reich den Linken in die Schuhe zu schieben und sich darüber aufregt, daß nicht alle Leute rechte Verlage auf der Buchmesse haben mögen.

Aber Frankfurt war im Jänner noch weit entfernt, da habe ich das “Bibliotheksgespenst” geschrieben, bin dann wieder als Bloggerin nach Leipzig mit dem Alfred gefahren und habe mich in dieser Zeit schon durch viele Frühlingsbücher gelesen, denn seit ich Buchpreisblogge, schicken die Verlage ja auch mir die Vorschauen zu und meine Leseliste bleibt liegen oder wird umgewälzt.

Luxusprobleme jawohl und welche, die man sehr genießen kann und viele Veranstaltungen, im Literaturhaus gab es ein “Werfel-Symposium”, dazu haben sowohl der Uli, als auch ich unsere Geschichten geschrieben, die “Literatur und Wein” gab es auch und vorher noch den Osterspaziergang in St. Pölten und dann ging es schon bald mit der Ruth um den Bodensee.

Da war das “Bibliotheksgespenst” im Rohentwurf fertig und ich habe mir gedacht, was schreibe ich jetzt? Aber eigentlich will ich mir ja Zeit lassen, Szenen sammeln, recherchieren, dann kam Annika Bühnemann mit ihrer zehn Geschichten-Challencge und ihren Schreibimpulsen, die sich dafür hervorragend eigeneten und “Besser spät als nie” war geboren, achtzehn Geschichten oder ein Blogroman der jetzt als längere Erzählung an die Druckerei gehen kann.

Die Ruth war auch sehr kreativ und hat mir mir während der Alfred in Amerika war den öffentlichen Raum erforscht, da wir es im April wahrscheinlich einen Spaziergang geben, aber mehr davon wenn es ans Vorausschauen geht, denn 2018 wird ja wieder ein Jubiläumsjahr, denn da gibt es das “Literaturgeflüster”  zehn Jahre lang und ein großes Fest und ein Gewinnspiel wird es dann sicher auch dazu geben, den dreitausensten Artikel hat es schom im Frühjahr gegeben und dann natürlich wieder “Bachmannpreis” in Klagenfurt, den ich von Wien aus über meinen Computer verfolgte.

Im Juni kamen dann noch die Ute und der Andreas aus Leipzig auf Besuch dann gings aufs Land zur Sommerfrische oder jetzt eigentlich nur mehr zu einem verängerten Wochenende, so daß ich wieder die “O Töne” hören und mich damit auf das Buchpreislesen einstimmen konnte.

Das dritte Mal den deutschen und das zweite Mal den österreichischen Bp gebloggt, in der Jury für das Blogger Debut war ich auch wieder, habe meine Entscheidung abgeben, die offizielle wird es dann Anfang Jänner gegeben und gelesen und gelesen, im Sommer die älteren Bücher von der Leseliste, aber auch einiges Angefragte, dann ab August ging es mit dem Buchpreislesen und den Herbstbüchern rund.

Daneben meine Praxis machen und da habe ich ja jetzt mehr WGKK-Klienten, so daß es auch ziemlich hektisch wurde und weil ich im August mit dem Korrigieren von “Besser spät als nie” fertig war, kam die Fage, soll die “Unsichtbare Frau” jetzt mein sechster”Nanowrimo” werden oder nicht?

Um die Antwort gleich vorwegzunehmen, sie ist es geworden oder auch nicht, denn eigentlich habe ich schon im September mit dem Schreiben angefangen und bin Anfang November mit elftausend Worten eingestiegen und die beim “Nanomarothon des Writerstudios” in vier Tagen auf sechsunddreißigtausend erhöht, dann kam die Buch-Wien und auch sonst noch eines zu tun und ich habe erst zwei Wochen später wieder weitergeschrieben, die fünfzigtausend Worte geknackt, die jetzt korrigiert werden müßen.

Es gab den “Ohrenschmaus” und zwei Bücher sind 2017 erschienen .

Die Kroatiengeschichte “Claire-Klara-Clarisse” und “Vor dem Frühstück kennt dich keiner”.

Geschrieben habe ich drei Bücher, wie man in “Gestern- heute- morgen” nachlesen kann.

Lesungen gab es auch wieder, die in Salzburg im Jänner mit Margot Koller, Manfred Chobot und Wolfgang Kauer, die Amerlinghaus-Benefizlesung, die beim Osterspaziergang, dann die beim Volksstimmefest, bei der “Poet-Night” und dann natürlich mein literarisches Geburtstagsfest, wo ich diesmal einen Gast aus der Schweiz hatte.

Bei den Textvorstellengen soll ich nächtes Jahren einen Termin für die “Klara” bekommen, hat mir Renata Zuniga schon des Längeren gesagt und ich habe im Dezember zweimal aus der Nika lesen lassen oder selbst daraus gelesen, habe den Adventkalender um vier neue Fenster erweitert, das Buch im Dezmber vorgestellt und jetzt das Weihnachtsfest in Harland mit dem Korrigieren der “Unsichtbaren Frau” und dem Lesen hinter mich gebracht.

Dann gabs ein wenig Literaturwissenschaft, nämlich das “Centrope-Workshop” und das zur “Partisanenliteratur” in der “Dokumentationsstelle für ost- und mitteleuropäische Literatur” und die Schreibgruppe, die ja jetzt in meiner Praxiswohnung stattfindet, ein kleiner Hinweis für die, die glauben, daß ich mich nicht literarisch weiterbilde, die Schnupperworkshops beim “Writersstudio” und und und….

War es jetzt ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Ein paar Lleser mehr habe ich hinzugewonnen, ein paar mal die fünfhunderter Aufrufe geknackt und am neunten November an meinem Geburtstag, wo wir in der “Alten Schule” bei einem Festessen und einer Eva Rossmann-Lesung waren, hatte ich sogar über dreitausend Besucher aber da bin ich skeptisch, denn die kamen aus Amerika und waren schon nach Mitternacht da.

Vielleicht wars ein Geburtstagssgeschenk von “WordPress”, werde aber bezüglich des “Gespenstes” eine kleine Leserunde haben, beziehungwsweise haben mir da Luis Stabauer und die Ruth eine Rezension eingestell und Manfred Lagler-Regall mein treuer Leser hat auch meine Gewinnspielfragen bezüglich “Besser spät als nie” aufgelöst, dafür hat mir der Uli dann gleich einen offenen Brief geschrieben, um mir mitzuteilen, was er von mir hält.

Ja, für eine Plapperin und einen Content-Messie und keine ernsthafte Autorin, nun ja, da ich 2018 fünfundvierzig Jahre schreibe, bin ich das meiner Meinung nach schon, aber sonst hat sich 2017 wohl wirklich nicht so viel geändert und ich bin nach, wie vor ein wenig ausgeschrieben, obwohl ich schon die ersten Notizen für das nächste Work on progress habe.

In diesem Sinne wünsche ich allen meinen Lesern einen gutenRutsch in das Jahr 2018 , freue mich auf das Wiederlesen und, wiegeschrieben, Anfang Juli gibts ein großes Fest und ein großes Gewinnspiel, wo man bezüglich zehn Jahre “Literaturgeflüster” wahrscheinlich meine letzten zehn Bücher gewinnen kann.

Weihnachtsretreat

Es ist soweit, der vierundzwanzigste Dezember, ein Sonntag, ich kann mich gar nicht erinnern, den schon einmal an einem Sonntag erlebt zu haben, wo alles ein bißchen anders ist und sich der Wirtschaftsbund mit dem Erzbischof darüber streitet, ob jetzt die Geschäfte offen haben dürfen oder nicht?

Wir sind seid Donnerstag Abend in Harland und vorher war es in meiner Praxis ein wenig hektisch, denn ich glaube, neun Stunden und einmal Diagnostik. Zum Glück wurden die nach fünf, aber alle abgesagt, so daß wir schon um neun oder so mit dem Laptop und der Büchertasche, ein Packerl für die Anna war auch dabei, in Harland waren und vom Ouzo gleich gegrüßt wurden.

Fünf frei Tage und dann kommt der Abrechungsstreß und wahrscheinlich dreimal ADHD-Diagnostik hintereinander, aber jetzt ausschlafen und sich erholen, denn ich bin ja noch immer ein bißchen krank.

Fünf Bücher habe ich mir zum Lesen mitgenommen, ja die Leseliste ist noch lang, obwohl jetzt schon die Frühjahrsbücher kommen und meinen Text, meine “Unsichtbare Frau” habe ich ja auch zum Korrigeren. Also fünf Tage Writerretreats, obwohl wir in Harland wie ja schon öfter beschrieben, so unsere Rituale haben.

Am Samstag Markt und der war diesmal besonders voll, obwohl die Doris Kloimstein in Innsbruck, aber den Herbert von der Wandergruppe haben wir dort getroffen und mit ihm Kaffee getrunken und dazwischen habe ich meine “Frau” auf   48 857 Worte hinunterkorrigiert, bin die hundertdrei Seiten, die das Ganze in  fünfunddreißig Szenen jetzt hat, einmal durchgegangen.

Alle Szenen sitzen noch nicht, kann ich meinen Kritikern gleich verraten, sonst finde ich es nicht so schlecht, aber ich bin sehr politisch, sehr realistisch, mit dem Erzählen übe ich mich auch und mit der schönen Sprache habe ich es wahrscheinlich noch immer nicht so.

Mal sehen, die Feiertage liegen ja heuer günstig, Montag, Dienstag ist ja auch noch Zeit zum Korrigieren, bevor es wieder nach Wien geht und ich mir das Ganze ausdrucken kann.

Die Rudolfshöhe ist diesmal bis zu Silvester geschlossen, Radfahren werde ich warhscheinlich trotzdem ein bißchen und der Alfred bereitet jetzt gerade das Gansel mit dem Rotkraut und den Knödel zum Sonntagsschmaus.

Den Christbaum im unteren Wohnzimmer haben wir gestern geschmückt, die Kekse und das Früchtebrot sind eingekauft, früher hat sie der Opa gebacken und um fünf wird es wahrscheinlich wieder die Bescherung geben, wer sich die eZit bis dahin versüßen will, kann mit mir ein bißchen in das Jahr 2015 zurückschauen, denn ich öffne wieder ein Adventkalenderfenster.

“Donnerstag, 24. Dezember

Dann war es ihr trotz aller besten Vorsätze nicht gelungen in der Mittagspause alle Geschenke zu besorgen, wie sie am Donnerstag dachte, als sie auf die Uhr schaute. Es war kurz vor eins. Eine Stunde war sie noch im Dienst. Um zwei schloß das Kaufhaus, wie auch alle anderen Geschenke, um vier sollte sie sich mit Ruth und Vera treffen, um zu den Eltern hinauszufahren und in ihrer Wohnung lag nur eine Bonbonniere für die Mutter und eine Flasche Whisky für den Vater. Die Bücher, die sie für Ruth und Vera besorgen wollte, fehlten, denn die waren in ihrem Kaufhaus nicht zu bekommen. Dazu müßte sie sich in den “Thalia” oder in das Buchgeschäft das schräg gegenüber lag, begeben. Das war sich gestern nicht mehr ausgegangen, obwohl sie sich bemüht hatte. So war sie um zwölf im Anzug und mit Mütze in den “Merkus-Markt” gegangen, hatte sich dort eine Leberkäsesemmel für den Hunger, den Whisky und die Bonbons besorgt. Da war sich noch ein Schokoladeweihnachtsmann für Jessica ausgegangen, wie sie befriedigt dachte, als sie sich mit ihren Beutestücken in die Schlange vor die Kasse stellte, die sehr lang war und die Einkaufskörbe ihrer Vorkäufer sehr gefüllt, so daß es über zehn Minuten gedauert hatte, bis sie an die Reihe gekommen war und da war ihre Mittagspause fast vorbei. Trotzdem hatte sie es sich verdrießen lassen, in das Kaufhaus zu gehen, um den geplanten Strampelanzug für Zoe-Philippa zu besorgen, als sie sich aber über an der Infotafel erkundigen wollte, wo sie die Babyabteilung fand, war Widerling Seidler neben ihr gestanden und hatte auf seine Uhr geschaut.

“Schon fünf nach eins, Frau Magister und Sie stehen noch nicht auf der Straße?”, hatte er seinem Spottnamen Ehre machend, gefeixt.

“Oder sollten Sie die Mittagspause verspätet angetreten haben? Und was sehe ich, Sie haben noch einige Päckchen, die Sie besser in der Garderobe verstauen sollten! Husch, husch, auf die Straße, Ihr Dienst ist noch nicht vorbei! Noch haben wir einen Einkaufstag und den Tag vor dem heiligen Abend sollte man nicht unterschätzen, wie uns die Marktanalysen lehren! Denn da wollen alle einkaufen, die bis jetzt noch nicht dazu gekommen sind!”, sagte er mit einem Blick auf die Bonbonniere und die Whiskyflasche, die aus Nikas Einkaufssack ragte.

Beim “Merkur-Markt” haben Sie auch noch eingekauft! Das sehen wir nicht gern, daß Sie unsere Konkurrenz bemühen, damit können Sie nicht auf die Straße! Also, husch, husch, in die Garderobe und dann auf die Straße, wenn Sie wollen, daß ich Ihr Minus übersehe und ich Ihnen keinen Schlechtpunkt eintrage!”, hatte er gedroht und Nika hatte sich verkniffen, ihn zu fragen, ob er sie dann bei der Nachweihnachtsfeier ausladen würde und nur Dragana Nikolic zugewinkt, die zu ihr hinübersah und sie mitleidig anlächelte.

“Aje, aje, Chef!”, hatte sie geantwortet und von ihm wissen wollen, ob er schon alle Geschenke beisammen habe Widerling Seidler hatte ihr nicht geantwortet und auch höchstwahrscheinlich keinen, der ein Geschenk von ihm wollte. Obwohl er, das war nicht zu übersehen, einen Ehering an der Hand trug.

“Die arme Frau!”, hatte sie gedacht, als sie in die Garderober gehetzt war, den Sack in ihrem Spind neben dem Buch von Clemens Setz gestellt hatte und überlegte, daß sie ihrer Nachbarin auch ein Geschenk bereiten mußte. Was sollte sie für sie besorgen? Ein Buch kam für die Büchersammlerin wohl nicht in Frage, aber wenn sie solche für die Schwester und für Vera besorgen wollte, wäre sie am richtigen Ort, dachte sie und schaute noch einmal auf die Uhr. Zehn nach eins! In fünfzig Minuten schlossen die Geschäfte, ihr Dienst war vorbei und Widerling Seidler konnte sie mal kreuzweise, denn sie wollte ohnehin nicht als Osterhäschen in der Karwoche in einem braunen Plüschanzug mit zwei großen Ohren über die Mariahilferstraße hüpfen. Das würde sie sich sparen und ihre Dissertation sollte bis dahin schon fertig sein, so daß sie dann wahrscheinlich auf der Suche nach einem unbezahlten Praktikumsplatz war und keine Zeit für solche Späße hatte und jetzt würde sie mit ihrem Sack in dem die letzten Zettel und die letzten Süßigkeiten steckten, langsam die Mariahilferstraße hinuntermarschieren und beim “Weltbild” eine kleine Pause machen. Das konnte ihr Widerling Seidler nicht verwehren, dachte sie aufmüpfig und steckte einem kleinen Mädechen ein “Stollwerck” zu. Überhörte, daß die  entnervte Mutter, die sich selber in einem Geschenknotstand zu befinden schien “Du sollst doch nicht so viel Süßes essen, Margareta! Denk doch an heute Abend!”, rief, sondern atmete durch und antwortete “Keine Sorger, gnä Frau, die Weihnachtsfrau ist schon da und von ihr darf  Margareta ein “Stollwerck” nehmen! Sagt man doch, einmal ist keinmal und der Weihnachtsfriede ist schon angebrannt!”

Überhörte auch das empörte “Skandal!”, der Mutter und lächelte sie betont fröhlich an. Dann hatte sie deas Buchgeschäft erreicht und lief in die Sachbuchabteilung. Ein Babypflegebuch für Ruth und etwas Psychologisches für Vera. Da war schon etwas über das “Helfersyndrom” und einen “Wien-Führer” für Fatma Challaki und Hassan Arawani konnte sie auch besorgen. Denn daraus ließ sich sicher ebenfalls Deutsch lernen und richtig, den Bücherschrank würde sie Fatma empfehlen, das war bestimmt ein geeigneter Ort für die syrische Germanistikstudentin.

“Vierzig Euro achtzig, Weihnachtsfrau!”, forderte eine sichtlich erschöpfte Verkäuferin von ihr. Nika zuckte leicht zusammen und blickte auf den letzten Fünfzigeuroschein in ihrem Portemaonnaie. Da ging sich wohl ein Strampelanzug für Zoe-Phillipa nicht mehr aus und sie hatte ohnehin keine Zeit mehr einen solchen zu besorgen, denn am Westbahnhof würde sie den nicht bekommen. Also nach dem Sonderangebot greifen, das an der Kassa lag. Ein kleines Bilderbüchlein mit einem Weihnachtsmann am Cover, um neun Euro achtzig. Das ging sich gerade aus, weil noch ein paar Euro Münzen in ihrem Geldfach lagen, die sich vielleicht in einen Weihnachtsstern für Laura Augustin verwandeln ließen. Dann fehlte zwar noch die Flasche Wein, die sie Max Schröder mitbringen hatte wollen und für Harald hatte sie auch noch kein Geschenk.

“Uje, uje!”, dachte sie noch einmal erschrocken und hoffte auf ein Geldgeschenk von ihrer Mutter, mit dem sie am ersten Weihnachtsfeiertag wchnell auf den Westbahnhof fahren  konnte.

“Frohes Fest, Weihnachtsfrau!”, wünschte die Verkäuferin, steckte die Bücher in ein Säckchen und hielt ihr den Kassenzettel hin.

“Ebenfalls!”, antwortete Nika wieder fröhlich und dachte daran, daß sie die Geschenke eine halbe Stunde vor Widerlich Seidler verstecken mußte. Am brsten steckte sie sie in ihren Weihnachtssack in dem sich ohnehin nur mehr wenig Werbematerial befand. War es jetzt doch schon fünf nach halb zwei und die, die sich immer noch auf der Mariahilferstraße befanden, hatten für sie und ihre Werbezettel wahrscheinlich ohnehin keine Zeit.”

 

Was bisher geschah gibt es in Fragmenten hier zu lesen 1, 5, 7, 9, 19, 20 beziehungsweise auch hier, hier, hier und hier und das nächste Fensterchen öffnet sich schon morgen.

Frohes Fest wünsche ich noch allen meinen Lesern und Leserinnen und hoffe ihr habt es schön und werdet die gewünschten Geschenke bekommen!

Writers Retreat im Bett

Ich bin ja seit Montag, wo ich meinen Gutschein für das Writers-Retreat einlöste und nur sehr langsam, neun Szenen und etwa dreißig Seiten durchkorrigierte, ein wenig krank, hatte aber eine intensive Woche, weil ich derzeit relativ viele Klienten habe und ich auch am Mittwoch im Literaturhaus war um mir die “Exilpreis-Texte” anzuhören, am Donnerstag beim Supervisions-Reflexions-Treffen, wo es weihnachtliche Brötchen und Sekt gegebbn hat und am Freitag habe ich es doch gschafft, wieder einmal zu den “Slams” zu gehen, vor denen ich mich ja ein bißchen drückte.

Es war also sehr intensiv, so daß ich eigentlich schon seit ein paar Tagen sagte, am Samstag bleibe ich den ganzen Tag im Bett, aber damit eigentlich meinte, daß ich jetzt einen Writers Retreat zu Hause machen wollte, die restlichen achtzig Seiten korrigieren und den Unterschied bloggen wollte.

Der Unterschied liegt natürlich in der Disziplin und in der Schreiberfahrung, denn eigentlich ist es ja nicht sehr bequem, da in ein zwei Zimmer großes Schreibstudio zu gehen, den Laptop auf die Knie zu packen und in Gegenwart anderer ebenfalls emsig Schreibender, an seinem Text zu arbeiten oder zu korrigeren.

Kann aber, wenn man eine Schreibblokade hat, sehr motivierend sein und so bietet das Writerstudio glaube ich jeden Monat solche Retreats für siebzig oder fünfzig Euro an, wenn man voraus bucht. Da bekommt man ein Frühstück, einen Schreibimpuls, kann seine Ziele äußern, sie mit seinen Schreibpartner besprechen und tobenden Applaus bekommt man, wenn man dann von seinem Erfolg erzählt, auch.

Das habe ich während des Schreibmarathons, wo ich wirklich sehr viel geschrieben habe, sehr anregend gefunden, zwei Wochen späüter habe ich aber in Harland, die noch fehlenden vierzehtausend Wörter genau motiviert zusammengebracht, ich bin eben durch meine vierzigjährige Schreiberfahrung, auch wenn mir das mein Kritiker Uli nicht glauben will und das den anderen egal ist, schon sehr erfahren und so habe ich auch ein paar Tage später die 50 477 Worte, die ich inzwischen nicht mehr habe, hochgeladen, obwohl ich diesmal wirklich geschummelt habe, denn ich habe mehr als ein Monat an dem Text geschrieben, im November aber nur an einigen Tagen.

Aber das ist egal, man bekommt ja ohnehin nichts dafür und das Korrigieren, ist dann weniger actioneich, ich habe mir aber schon vor ein paar Tage vorgestellt, wie ich mein persönliches Retreat grstalten will und da habe ich eigentlich gedacht, ich korrigiere den Text fertig, drucke ihn dann aus, nehme ihn zu Weihnachten nach Harland mit und korrigiere dann solange weiter, bis ich damit fertig bin, der Alfi das PDF machen und das dann nach einen weiteren Korrigierdurchgang an die Druckerei gehen kann.

So weit, so what und so wird es auch sein, obwohl der Einstieg nicht ganz so einfach war, denn ich lese ja immer in der Früh ein Stückchen in der Badewanne und da sind diesmal Alexanders Osangs “Weihnachtsgeschichten” daran und die haben es in sich.

Drei davon habe ich gelesen und dann gleich gebloggt, dann ein bißchen aufgeräumt, die Wäsche aufgehängt und mich in die bequeme Schreibkleidung geschmissen, die mir ja Iene Steindl letzten Sonntag geschrieben hat, daß ich sie für das Retreat anziehen soll.

Diesmal habe ich mich im Hausanzug und mit Socken ins Bett geschmissen, da eine Szene korrigiert und habe dann, weil ich ja ein bischen krank bin, noch eine Stunde geschlafen. Inzwischen kochte der Alfred das Mittagessen. Wenn wir in Wien sind, macht er am Wochenende meistens Sardinen oder Kalamari. Einen Glas Sekt mit frisch gepressten Orangensaft und einen Keksteller habe ich mir auch hergerichget, denn Kekse und Tee sind ja der Renner bei, Writersstudio, mit denen man sich für das Arbeiten belohnen oder sie in den Pausen essen kann.

Heute war es etwas erschwert, daß ich Radio gehört habe und da wurden ja nicht nur Nnachrichten von der neuen Regierungsbildung angekündigt, nein Friederike Mayröcker wird bad dreiundneunzig und hatte daher ein Hörspiel im Hörspielstudio, das habe ich während meines Mittagschlafes, den ich bis drei machte, gehört und dann eigentlich erst richtig unterbrochen von dem Sonderjournal um fünf und dem anschließenden “Diagonal” über Gerhard Rühm zum arbeiten angefangen.

Das heißt ich habe das Radio laufen lassen und dazu korrigiert, geht auch und machen auch einige und Friederike Mayröcker wird am Mittwoch 93 und Heinrich Böll einen Tag später hundert und da gab es auch eine Sendung über ihn, also ein literarischer Tag und so habe ich wieder nur sehr langsam korrigiert, bin aber jetzt bei Szene 20 und das ist die Jonathan Szene, wo ich mir im Writersstudio von Irene Steindl Feedback geholt habe und die fünfzigtausend Worte habe ich inzwischen auch auf derzeit 49 811 weggestrichen.

Aber das ist bei jeden meiner “Nanos” so, daß die im Buch nach dem Korrigieren kürzer sind und ich kann auch sagen, eigentlich geht das Korrigieren zwar langsam, aber gut, ich bin mit dem Text zufrieden, auch wenn ich gerne ein wenig Rückmeldung hier hätte, das geht aber, weil ich offenbar lange Schachtelsätze habe, vielleicht nicht, daß mir jemand darauf kommentiert, also muß ich für mich alleine korrigeren und werde in Harland in den Weihnachtsferien auch noch einige Retreats machen.

Denn das Strukturieren ist ja eine gute Sache, man setzt sich hin, legt sich,  die vom Retreat bekommenen Zettel, wo die Ziele draufstehen, daneben, stellt sich den Keksteller auf den Tisch und fängt zu korrieren an und nachher kann man überlegen, was einem gelungen ist und was man sonst noch so schaffte?

Ich gehe noch in die Badewanne, lese das Buch von Alexander Osang zu Ende und werde die restlichen Geschichten bloggen, ja und richtig, etwas habe ich vergessen, ich habe schon etwas am Vormittag zuerst gemacht, bevor ich mit der “Frau” begonnen habe

Da war ja noch die Vorläufer Geschichte “Das besser spät als nie” zu korrigeren. Da hatte ich also diesmal doch mehrere Projekte, nämlich das Heute und das Morgen sowie das Lesen gehabt, die einem  am Weiterkorrigieren hindern, aber da habe ich noch einen Fehler gefunden und bin jetzt gespannt, wann der Text an die Druckerei gehen kann, die Gewinnspielfragen sind ja diesmal schon aufgelöst.

Aber ein Buch für die Leserunde, die es wieder geben wird und für die ich wieder fünf Bücher nach Erscheinen vergebe, kann man noch bestellen und morgen werden wir wahrscheinlich wieder auf die Mostalm gehen, aber ein bißchen weiterkorrigieren, müßte sich schon ausgehen.

Schreibgruppe und Adventkalender

Wieder einmal Schreibgruppe in der Krongasse und diesmal keine Romanszene aus einem Work in Pongreß, ist der Rohentwurf der “Unsichtbaren Frau” ja fertig und soll am Montag beim Writerretreat in der Pramergasse überarbeitet werden, das “Bibliotheksgespenst” ist erschienen und an die Gruppenmitglieder ausgeteilt, damit womöglich doch eine Leserunde auf dem Blog entstehen kann und “Besser spät als nie” ist gerade auch beim Fertigwerden.

Bei allen  Texten habe ich Szenen  in früheren Gruppen geschrieben, heute aber themenlos und offen für alles, was da kommen mag und weil ja der fünfte Dezember ist, ist der kleine Weihnachtsstern, den mir die Ingrid beim Geburtstagsfest übergeben hat auf dem Tisch gestanden, zwei Wachsketzen, die ich mir einmal,  um meinen Geburtstagsgutschein bei der “Grünen Erde” eintauschte und der Alfred der das ja nicht lassen kann, hat aufgetischt. Weintraubenstrudel, Räucherfisch vom Markt in St. Pölten hergerichtet, Baguette und Käsekugeln. Mandarinen, Schokoladestückchen, Wein und Käsekräcker haben die Gruppenmitglieder mitgebracht.

Eine schöne Adventstimmung also und dann hat Peter Czak  das Thema “Ooerloaded” vorgeschlagen.

“Überladen!”, habe ich gedacht, weil ich ja nicht Denglisch sprechen will und zum Schreiben angefangen. Ohne Ziel und Plan nur von den schönen Wortspielereien, die Bodo Hhell diese Woche jeden Morgen in den “Gedanken für den Tag” in Ö1 über mich ergießt, inspiriert.

Der untrige Test ist daraus entstanden, den Klaus Khittl dann kritisch wieder als Themenverfehlung anprangerte. Vielleicht oder vielleicht auch nicht, ist mir die schwarz blaue Zwangsbeglückung doch wirklich zuviel, während ich die Flüchtlingskrise, wie Robert Englhofer kritisch einwarf, ja eigentlich nicht für eine Überladung halte.

Es ist wie es ist, hat oder würde Erich Fried vielleicht sagen.

“Überladen – Overoladed – Überfluß

Der Tisch ist überladen und biegt sich von allen den guten Sachen, die auf ihn hinaufgeladen wurden. Brot, Käse, Fisch, Schikoladentorte. Es geht uns gut, wir werden für Ggenstände Geld ausgeben, das wir gar nicht haben, einen Kredit aufnehmen,  weil wir inzwischen längst verschuldet sind. Staatsverschuldet und Leben im Überfluß oder Überdrum. Besser ein Leben im Überdruss nach dieser Schmutzkübel Kampagne, die uns eine blau türkise Regierung beschert hat.

Türkis blau, statt schwarz blau, das klingt doch sicherlich viel besser und dagegen wird man auch nicht so leicht demonstrieren. Nicht mit den Schlüsseln rasseln, wie weiland vor siebzehn Jahren auf dem Ballhausplatz.

“Haider, Schüßel, drahts auch ham ihr Rüsseln!” und wo bitte bleibt denn jetzt der Überfluß?

Denn über einen solchen wollten, sollten wir ja schreiben. Die Überladung erwähnen, die wie eine Hochleistungsrakete einschägt über uns, auf unseren Köpfen preasselt mit voller ganzer Wucht und  was bitte ist  hier jetzt überladen, aufgesetzt, überworfen?

Natürlich der Rechtsruck, den haben wir eindeutig aufgebrummt bekommen. Ist auf uns herabgefallen, hat uns heimgesucht  und jetzt können wir uns nicht mehr wehren vor all dem blau türkischen Übefluß und werden, wie man hören kann, auch sehr bald ein Heimatschutzministerium aufgebrummt bekommen, von dem ich noch immer keine Ahnung habe, wofür wir ein solches brauchen können?

Ich brauche es nicht. Die Heimat vielleicht schon, aber keinen Schutz oder ich schütze mich am liebsten selber vor allen Übergriffen, Mißbrauchserfahrungen und Überschwemmungen.

Vor allen bösen Geistern möchte ich mich gern bewahren, sie abwehren und mich nicht von ihnen überladen lassen. Keinen Heimatschutz und keine Zwangsbeglückung, wogegen ich gegen eine Ausweitung des Rauchverbotes in öffentlichen Räumen, als Nichtraucherin gar nichts habe oder besser,das ist mir eigentlich egal und denke nur, daß ich zwar keinen spzeliellen Heimatschutz, aber auch keine unbedingte Raucherlaubnis brauche. Auf die kann ich gern verzichten. Muß sie nicht haben und brauche mich von ihnen auch nicht um jeden Preis beglücken lassen.

Wehren wir uns also gegen jeden Overload, wie ich  auch nicht unbedingt, die englischen Sprachfloskeln in unserer schönen Sprache brauche. Mir genügt das Österreichische als Umgangssprache, da bin ich bescheiden.

Kann also überladen, überlasten, übergießen,  aufdrängen sagen und brauche zum Download, den ich gelegentlich auf meinem Computer betreibe, nicht unbedingt auch noch den Überfluß und, um bei den Wortspielen und der Farbenlehre zu verbleiben, die Überschüttung durch eine schwarz blaue Regierung, die  jetzt, um alle Abschreckungen zu vermeiden, sich verschämt blau türkis oder türkis blau benennt, aber höchstwahrscheinlich verjährter vorvorgestriger Wein in umgefärbten modisch aufgepääpelten neuen Schläuchen ist.”

Und dann, weil ja der fünfte Dezember ist und weil ich  auch dieses Jahr meinen weihnachtlichen Beitrag leisten will, kommen wir also zum Adventkalender oder zur “Nika, Weihnachtsfrau” und da ist ja der fünfte Dezember besonders produktiv, hat da doch vor zwei oder wahrscheinlich schon vor drei Jahren da auch einmal eine Schreibgrußße stattgefunden, wo ich das Thema “Weihnachten, Advent oder Adventkalender” vorgeschlagen habe.

Ein Jahr später und ein Monat früher sind es dann, während ich im November beim Nanowrimo meinen Adventkalender schrieb, die “Dämonen” gewesen, die mich zu einer Skizze für meine Nika aus einer anderen  Perspektive veranlaßte und am fünften Dezember des gleichen Jahres bin ich in Bük im Bad gesessen, habe die anderen Badebesucher durch mein Geklapper gestört und den fünften Dezember als Service für meine Leser eingestellt.

Am dreizehnten Deuember wird es noch eine Vorform der “Nika” geben, am siebzehnten Dezember 2015 war die Lesung im Readingbroom, am dreiundzwanzigsten dezember gibt einen “Bücheradventkalender”, am 19. 25. 29 und 30.Dezember wird es je ein Adventkalenderfenster geben.

Freunde laßt euch überraschen und das ist kein Overload, sondern ein Geschenk an meine Leser, um sie in das Weihnachten vor zwei Jahren, während der inzwischen ach so gefürchteten Flüchtlingskrise einzustimmen.

Ob Platz und Zeit ist ein weiteres Adventkalenderfenster sein wird, weiß ich noch immer nicht.

Ich habe aber noch ein paar meiner fünfzig selbstgemachten Exemplare. Wer eines haben will, um damit vielleicht seine Lieben zu Weihnachten überraschen oder auch zum  Selberlesen, kann es bei mir bestellen. Er kann mir aber auch eine Rezension für das “Literaturgeflüst”er oder ein anderes Medium  schreiben.

 

Ein nicht rechtschreibwollender erfolgsfreier Bücher-Messie?

Im Herbst 1973, ein paar Monate nach meiner Matura, bin ich, glaube ich mich zu erinnern, in die Oper gegangen, es hat den “Feischütz” gegeben und ich habe mich auf dem Weg gefragt, was wohl aus meinem Schreiben werden wird?

Ich habe, glaube ich, immer gern geschrieben, schon meiner Volksschullehrerin Aufsätze gezeigt, die ich am Wochenende geschrieben habe und die hat mir glaube ich, auch wohlwollend, den Rat gegeben, nicht zwei Adjektive auf einmal zu verwenden.

In der Hauptschule habe ich ein Krippenspiel geschrieben und mich dann nicht getraut, es der Lehrerin zu zeigen, beziehungsweise für die Aufführung vorzuschlagen. Es wird aber auch nicht viel anders, wie die üblichen gewesen sein und dann 1971 wahrscheinlich beschlossen, nach meiner “Knödel-Matura” in der Straßergasse, sowohl zu schreiben, als auch Psychologie zu studieren, was ich dann auch machte und gleich im Mai 1973 mit einer Erzählung von einer französischen Prostituierte, die nebenbei studierte, damit anfing.

Sie ist fertig geworden, ich habe sie unkorrigiert oder angestrichen wohl immer noch irgenwo liegen, hatte dann einige Schreibkrisen, bis ich mich ein paar Jahre später traute, der Monika und dem Gerhard “Die Einladung zu Tee” zu zeigen”, die beide, was mich bis heute nicht losgelassen hat, voneinander unabhängig “Das ist nicht gut!”, sagten.

Aber zurück zur Frage, beziehungsweise deren Antwort, die ich inzwischengeben kann. Was ist daraus geworden? Zwei Antworten gibt es da.

Vierundvierzig Jahre kontinuierliches Schreiben, eine GAV-Mitgliedschaft, ein Buch in einem Kleinstverlag, nämlich in der “Editon Wortbrücke”, wo ich die Exemplare immer noch in Schachteln in Harland habe, zwei Fachbücher übers Stottern in den sogenannten Publkums- oder Fachbuchverlagen und inzwischen dreiundvierzig selbstgemachte Bücher und zwei in Arbeit, zwei Jurymitgliedschaften, neun Jahre Bloggen und ein seit über vierzig Jahren regelmäßiges beschäftigen mit dem Literaturbetrieb, in dem ich vorwiegend zu Wiener Veransaltungen gehe, Bücher lese, etcetera.

Gut könnte man da also sagen, gelungen, Lesungen beim Volksstimmefest, bei der Poet Night, mein literarisches Geburtstagsfest  und gelegentliche Veröffentlichungen, wie beispielsweise in der “Linken Wort-Volksstimmeanthologie” kommen auch noch dazu.

Auf der anderen Seite ist es wieder genau das Gegenteil, denn mein Schreiben scheint niemanden zu interessieren.Ich habe abgesehen von der “Ediotn Wortbrücke” keinen Verlag gefunden, mache so seit 2000 meine Bücher selbst, vorher habe ich herumgeschickt und herumgeschickt und meistens keine Antwort oder  das Manuskkritpt zurückbekommen und spätestens seit ich blogge, habe ich damit aufgehört und damit begonnen mein Literarisches Leben nur noch im Literaturgeflüster zu besprechen.

Was für mch auf der einen Seite eine sehr gute Möglichkeit der Präsentation ist. Denn hier kann ich meine Bücher vorstellen, Gewinnspiele machen, Schreibberichte geben, mich beim “Nanowrimo” betreiligen und darüber schreiben oder überhaupt was ich ja seit nun fast zehn Jahren sehr regelmäßig umfangreich und kontinuierlich mache,  meine Ansichten über den Literaturbetrieb verspritzen.

Toll, könnte man sagen und ist es auf der einen Seite auch. Auf der anderen wieder nicht, denn da das ja jetzt jeder machen kann, seine Ansichten, Rezensionen, Texte, etcetera, einfach bloggen, geht vieles verloren und ich erreiche höchstwahrscheinlich nicht das Publkum, das ich gerne haben möchte, sondern sitze hier vielleicht wieder zwischen den Stühlen noch dazu, da ich versuche, möglichst umfangreich zu berichten, also über die Selfpuplisherszene, genauso wie über den “Bachmannpreis” und das interessiert dann halt nicht alle und ich ziehe vielleicht nur die Trolle oder die Spamer an.

Da hatte ich im Laufe der neun Jahre drei und habe mich, weil ich das irgendwie lustig finde, mich auch mit ihnen auseinandergesetzt und  immer höflich geantwortet, auf der anderen Seite haben die und wahrscheinlich auch andere, das vielleicht ein bißchen überheblich oder herablassend gefunden, zumindestens wurde mir das schon so gespiegelt.

Und dann scheint man es im Netz nicht auszuhalten, wenn die Rechtschreibung nicht vollkommen ist, man, daß vielleicht immer noch mit scharfen “ß” schreiben will oder Verlagsnamen beispielsweise unter Anführungszeichen setzt.

Dann kommen Kommentare der Empörung, die sich darüber aufregen, während anderes, beispielsweise, die Rezensionen oder die Gewinnspiele bei meinen Bücher untergehen und keine Beachtung finden, was ich sehr schade finde und ja es stimmt, ich habe meine eigene Rechtschreibung beziehungsweise meine eigenen Ansichten darüber, denn so arg ist sie wahrscheinlich nicht .Das kann sie sie gar nicht, da ich ja regelmäßig und viel schreibe, habe aber schon in der Schule nicht verstanden, warum man nicht so schreiben kann, wie man will.

Die Deutschlehrerin in der Straßergasse hat es ausgehalten. Meine Leser offenbar nicht und, daß man, wenn man seine Bücher publizieren will, da auch ein Lektorat  braucht und keine Rechtschreibfehler haben darf, höre ich auch immer wieder.

Gut, die kann man dann ja ausbessern und lektorieren lassen, da habe ich gar nichts dagegen. Der Alfred schaut mir meine Bücher durch und die lasse ich mir seit 2000 immer fünfzigmal drucken, nehme sie auf Lesungen mit oder vertreibe oder promote sie auf meinen Blog.

Bei “Amazon” stelle ich sie nicht ein, erstens weil ich nicht genau weiß, wie das dann mit der Steuer geht und zweites, weil ich auch keine Lust auf Einsternrezensionen habe, die dann vielleicht kommen würden, weil ich vielleicht einen Rechtschreibfehler habe.

Beim Blog hats mir der Alfred am Anfang auch durchgesehen, jetzt ist es ihm zuviel, denn ich blogge sehr viel und oft und habe da eigentlich den Anspruch zum Beispiel am Abend nach einer Veranstaltung das in einer Stunde zu schaffen und da stellen sich beim schnellen Tippen eben öfter “Legastheniefehler” ein, die korrigiere ich auch, wenn ich sehe sehen, aber mehr als einmal den Text durchgehen, kann und will ich eigentlich nicht.

So ist das “Literaturgeflüster” eine Momentaufnahmen, viel Spontanes aus dem Wiener Literaturbetrieb, sehr viel und genau, aber eben nicht hindertprozentig fehlerfrei, weil ich ja ein Einfrau-Betrieb bin und kein Lektorat hinter mir habe, was manche vielleicht stört.

Mich webniger, ich tue was ich kann und der Content ist, denke ich immer noch enorm und wer mich finden will, findet viel  und wer wissen will, was so in Wien die letzten neune Jahre literarisch los war, kommt, glaube ich, auch zu mir.

Natürlich subjektiv und als persönliches Tagebuch gedacht und kein wissenschaftlicher Anspruch, habe ich ja Psychologie und nicht Germanistik studiert.

Es ist ein Geflüster und Geplauder. Plappern hat es mein Kritiker Uli mal genannt, der irgenwann einmal, ich glaube über das Literaturcafe auf mich aufmerksam wurde und mir dann den Rat gegeben hat, ich solle viel lesen.

Aber mehr als hundertfünfzig Bücher pro Jahr lesen wahrscheinlich wenige und er, wie sich herausstellte überhaupt nicht  viel und so hat sie sich eben herausgebildet, die zwei,  zehn,  zwanzig oder was auch immer  Klassenliteratur.

Denn ich tue was ich kann, lese hundertfünzig bis hundertfünfundsiebzig Bücher im Jahr und bespreche sie auch. Betreibe seit drei Jahren das “inoffizielle” Buchpreisbloggen, was mir großen Spaß macht, gehe mehrmals wöchentlich zu Veranstaltungen, schreibe etwa drei Bücher im Jahr, interessiere mich für den “Bachmann-und andere Preise, fahre nach Leipzig, gehe auf die “Buch Wien”, bin in der “Ohrenschmaus-Jury” und jetzt auch in der des “Blogger-Debutpreises” und führe bei all dem, da mir Literatur sehr wichtig ist, ist da wohl zu merken, ein sehr eigenartiges Leben, denn, weil ich ja meine Bücher selber mache, werde ich halt leider nie auf einer Buchpreisliste stehen oder einen wichtigen Preis bekommen.

Über die GAV habe ich eine Zeitlang Lesungen, den “Tag der Freiheit des Wortes” und eine Frauenlesereihe organisert und wenn ein Buch erscheint, schicke ich es inzwischen fast nur mehr an die “Alte Schmiede” für die “Textvorstellungen”, das andere herumschicken, habe ich nach und nach aufgegeben, wie ich meine Texte auch nicht mehr an Verlage und Literaturzeitschriften schicke und mich nicht mehr um Preise und Stipendien bewerbe.

Aber damit bin ich weg vom Fesnster und wenn die Verkmarktungsstratiegie über das Geflüster nicht funktionliert, bleibt vieles oder eigentlich auch ich über, obwohl mein Leben ja literarisch sehr ausgefüllt ist und ich gerade die Vorschauen von drei Verlagen zugeschickt bekommen habe, das funktioniert und eine Anfrage für eine Lesung hatte ich inzwischen auch einmal, die dann mein Geburtstagsfest bereichert hat.

Trotzdem habe ich ein Problem damit nicht in den Literaturbetrieb hineingekommen zu sein, obwohl ich mich ja  sehr darum bemühe und ich eigentlich auch nicht so ganz verstehe, warum, denn inzwischen schreibe ich, wie ich  auch immer wieder merken kann, wenn ich die Bücher der anderen lese und deshalb tue ich ja auch wahrscheinlich so intensiv, gar nicht so schlecht.

Gut ich habe ein paar Rechtschreibfehler, aber die haben die anderen wahrscheinlich auch, die ihnen dann wahrscheinlich das Lektorat wegmacht. Ich schreibe realstisch und bin keine Sprachkünstlerin und auch, obwohl man das in Wien immer noch sehr ist, nicht experimentel, sondern eher politisch psychologisch, aber auf den heurigen Buchpreislisten waren einige solcher Bücher, also wird halt vieles untergehen, weil ich nicht mehr die Verlage beschicke und vorher in den Achtziger und Neunzigjerahren, wo ich es nocht tat, war vielleicht auch vieles fehlerhaft und unvollkommen, denn schreiben lernt man durch das Schreiben und wenn niemand meinen Blog oder meine Sachen liest, dann bemerkt man das auch nicht und viele, die mich in der “Alten Schmiede” oder so grüßen oder sich für meine Berichte bedanken, wissen wahrscheinlich gar nicht, daß ich schreibe, habe ich bemerkt, weil sie vielleicht nicht in der GAv sind und woher sollen sie es dann wissen.

Nun ja, sehr schwierig und sehr zweideutig die Antwort, wie es mit meinem Schreiben geworden ist, denn auf der einen Seite ist sehr viel passiert, nächste Woche wird “Vor dem Frühstück kennt dich keiner” erscheinen. Da würde ich dann ganz gern eine Leserunde machen und verschicke fünf Bücher, für die, die sie lesen und mir einen Kommentar darüber schreiben wollen.

Die Bloggeschichten, die man hier in der Rohform nachlesen kannn, werden wohl auch bald fertig werden und “Die unsichtbare Frau” mein heuriger Nanowrimo ist auch in der Rohfassung fertig und wird von mir jetzt überarbeitet und weil ja bald der Dezember anfängt, wird mein anderer Blogroman, beziehungsweise mein fünfter Nanowrimo “Nika, Weihnachtsfrau” wieder kapitelweise hin und wieder auf dem Blog zu finden sein, denn ich bin ja literarisch sehr aktiv, halte mich eigentlich für keine Hobbyautorin, obwohl ein Hobby nichts Schlechtes sondern etwas sehr Schönes ist, aber das Schreiben beziehungsweise, die Literatur ist für mich viel mehr, nämlich meine Lebensform, die ich neben meinem Brotberuf und meiner Familie sehr intensiv und mit Herzblut betreibe und da das niemand, so sehr ich mich auch  bemühe zu bemerken und wahrzunehmen scheint, ist das schon ein wenig deprimierend, obwohl ich höchstwahrscheinlich nicht damit aufhören, sondern weitermachen werde.

So könnte man in diesem Sinne die obige Frage beantworten. Das erfolgsfrei schreiben ist ein Terminus, den ich einmal von Peter Danzinger gehört und dann in meiner “Dora Faust” verwendet habe und “Büchermessie” hat die Anna einmal zu mir gesagt, weil ich ja eine Büchersammlerin bin und seit 2010, seit es sie gibt an den offenen Bücherschränken nur schwer vorüber gehen kann und mir inzwischen schon einige Bücherregale gekauft und einige Bücher auf dem Boden angestapelt habe und die Hobbyautorin, ist auch ein Ausdruck der von dem kritischen Töchterlein stammt.

In meinem Aufsatz “Poesie und Brotberuf” den ich einmal für eine gleichamige Veranstaltung der Ruth in “Poldis Galeriecafe” geschrieben habe, habe ich ihn verwendet und er hat inzwischen auch einigen Anklang gefunden.

Ich würde mich ja eher, als eine emsig schreibende Frau bezeichnen und wahrscheinlich für ein literarisches Original halten, ein Ausdruck, der glaube ich,  auch schon belächelt wurde.

Nanowrimowochenende und Fertigwerden

Dieser “Nanowrimo”, der sechste, bei dem ich mitmache, ich habe ja 2009 damit angefangen und da die “Heimsuchung” geschrieben. Dann war zwei Jahre Pause, 2012, 2013, 2014 und 2015 habe ich wieder mitgemacht.

Voriges Jahr hat es wieder nicht gepasst und ich war im Korrigierzustand der “Berührungen” oder war es schon die “Klara” und heuer habe ich ja im Winter das “Bibliotheksgespenst” fertiggeschrieben, dasdemnächst an die Druckerei geht und dann im Frühjahr, als ich eigentlich nur Szenen sammeln wollte, die Bloggeschichten “Besser spät als nie”.

Da war ich dann im August mit dem Korrigieren fertig und habe gedacht “Was nun? Was mache ich jetzt im September und Oktober, schreibe ich da das Rohkonzept der “Unsichtbaren Frau” fertig und korrigiere im November oder bin ich dann damit auch schon fertig und schreibe einen anderen “Nanowrimo”?”

Ich habe mit dem Text dann auch bei der Schreibgruppe im September angefangen, war aber, weil es ja sehr politisch ist, irgendwie zu nah dran, hatte auch zuwenig Zeit mich wirklich einzulassen, denn das Buchpreislesen hat ja auch im August angefangen, so war ich mit dem vorläufigen Rohseitenergebnisse nicht sehr zufrieden oder eigentlich recht unzufrieden.

“Ich kann es nicht, ich kann es nicht, etcetera!”

Habe es zweimal umgeschrieben, zuletzt in der letzten Oktober Woche, hatte dann so an die elftausend Worte die so einigermaßen passten und bin damit zuuerst zur “Halloweenparty” des “Writersstudios” und dann vier Tage lang, nämlich den ersten, den dritten, vierten und fünften November zum “Schreibmarathon” gegangen und hatte Sonntagabend 36.322 Worte und damit war erstmal Schluß, weil die folgenden  Tage sehr hektisch.

Die “Buch-Wien” begann und weil ich dann doch eine Autoren- beziehungsweise Pressekarte dazu hatte, bin ich dorthin gegangen und habe erst wieder am Dienstag, wo die verschobene Schreibgruppe war, denn ursprüblich war sie ja an dem Tag geplant, wo der österreischiche Buchpreis vergeben wurde, mit dem Weiterschreiben begonnen und da war ich ein wenig in Sorge, ob mir dasauch gelingen wird?

Denn beim Marathon ist es mir ja sehr gut gegangen. Ich habe geschrieben und geschrieben und hatte nur am Samstag um sieben ein Backout, da bin ich dann nach Hause gegangen, aber am Sonntag war der Schreibfluß wieder da und ich habe mir auch ein Feedback geholt, das eigentlich sehr positiv war und mir zeigte, daß ich natürlich  nach vierzig Jahren kontinuierliche Schreiben schon sehr weit bin und  nicht,wie mir manche Kommentierter vermitteln wollen,  so furcht bar schlecht schreibe.

Thomas Rothschild hat mir das zwar auch erst kürzlich gesagt, die Feedbackteilnehmer aber nicht. Ich war aber da auch schon wieder ziemlich am Ende von meinem Handlungsplan, denn ich bin ja keine große Vorausplotterin, sondern plane da immer drei bis vier Szenen in etwa voraus und hörte bei dieser Autorenmesse vor einer Woche, das das Andreas Eschbach auch so tut.

Also mußte ich wieder in meine Handlung und in meinen Plot hineinfinden und da war ich auch ein bißchen in der Sorge, daß ich, wie es mir ja schon bei den früheren “Nanons” manchmal passierte, zwar schon, um den zwanzigsten mit der Geschichte fertig bin, aber nicht die gewünschten fünfztausend Worte haben und meine letzten Texte, wie die “Klara” und  “Besser spät als nie” sind  auch immer sehr kurz geworden.

Ich habe auch in der Zwischenhzeit mir ein ungefähres Handlungszenarium, eben wieder diese drei vier Szenen weiter aufgeschrieben. Am Dienstag in der Grupppe, dann den Beginn einer Amanda-Szene mit etwa neunhundert Worte geschrieben und gewußt, dieses Wochenende mache ich meinen eigenen Schreibmarathon in Harland und habe mich auch  darauf gefreut.

Ein eigener Marathon ist dann zwar immer etwas anders, wie der in der Gruppe. Aber ich bin eigentlich sehr diszipliniert und motiviert und weiß auch, daß ich schreiben kann, ist es ja schon das sechste Mal im November und  über vierzig  selbstgemachte Bücher und einige andere gibt es ja auch und durch das Bloggen ist auch meine Hemmung ein wenig weniger geworden.

Trotzdem war ich sehr gespannt und hatte auch zu tun, nämlich in der Früh ein Debut zu lesen, das habe ich aber nicht fertiggemacht, so daß ich erst am Abend darüber bloggte.

“Das Frühstück” hatte ich schon am Mittwoch korrigiert, aber mit dem “Besser später als nie” war ich noch nicht fertig. Das habe ich also am Freitagfrüh als Erstes gemacht und dann geschrieben und geschrieben.

Die erste Tranche im Bett, drei oder vier Szenen glaube ich. Zu Korrigieren hatte ich auch noch etwas, weil ich ja wegen dem Feedback am Sonntag im Writerrstudio mit dem Korrigieren nicht fertig geworden und dann nicht mehr dazugekommen bin.

Dann habe ich Mittagessen gekocht, Kottlett, Pommes frites und Vogerlsalat. ZuMittag geschlafen und dann im Wohnzimmer mit den vielen Büchern weitergeschrieben. Da wurde ich zwar durch ein Webinar von Jurenka Jurk abglenkt, die nach der “Online Messe” eine “Ausbildung zum Romanautor” anbietet und das in einem eigenenen “Video” vorstellte und das ist ja sehr interessant, obwohl ich natürlich nicht fünftausend Euro dafür zu zahlen werde, um mir in vierzehn Webseminaren und ein paar Einzelcoaches anhzuhören, wie die “Heldenreise” geht, obwohl ich ganz ehrlich, damit meine Schiwerigkeiten habe und auch jetzt nicht sagen kann, wer der Antogonist in der “Unsichtbaren Frau” ist oder sagen wir einmal, es ist derMinister Basti und ein paar Handlungsbögen habe ich auch darin, obwohl ich mir von Annika Bühneman nicht täglich, um dreißig Cent ein Aufmunterungsmail zuschicken habe lassen. Dann habe ich weitergeschrieben und der Handlungplan hat gestimmt und hatte dann, glaube ich, am Abend so an die dreiundvierzigtausend Worte.

Und am Samstag gleich sehr früh angefangen, denn wir haben ja, meine Leser wissen es, so ziemliche Harland-Rituale. Das heißt, am Samstag Markt, am Sonntag Rudolfshöhe und ich dachte, wenn ich da täglich fünftausend Worte schreiben muß, laß ich das am besten aus. Der Alfred sagte auch zuerst etwas, daß er am Samstag selbst ein Seminar macht. Das ist aber ausgefallen und es war schon klar. Es geht sich aus, wenn ich schnell nach St. Pölten fahre, dort am Markt einen Hamburger esse, einen Kaffee trinke und einen Buchbgutschein und einen vom “Leiner” hatte ich auch noch einzulösen. Ich habe am Vormittag aber noch drei Szenen geschrieben, hatte dann über siebundvierzigtausend Worte und beim Radfahren überlegt, daß es eigentlich noch zwei Szenen sind, die ich brauche.

Nämlich, die, wo die Slavenka der Lily von Jonathan Larsens Angebot erzählt und dann das Ende, nämlich die Regierungsangelobung. Da geht dann die Amanda zum ersten Mal, wie ich es ursprüglich wollte, zu Donald Trump und der redet sie nieder und nicht zu Minister Basti und einen Werkvertrag um den Handke Nachlaß im Literaturarchiv einzuordnen bekommt sie auch.

Das habe ich vorhin  im Rohtext aufgeschrieben. Das heißt, die letzten fünf Szenen sind noch zu korrigieren. Da kommen dann noch wohl ein paar hundert Worte weg. Jetzt sind es aber 50 753 Worte, jäh und ich sage es gleich, ich glaube es ist gut geworden.

Das ist dann zwar immer schwierig zu überprüfen, weil sich ja niemand bei meinen Gewinnspielen meldet und ich nicht weiß, ob ich eine Lesung dazu bekomme oder beim Volksstimmefest, der  “Poet Night” etcetera daraus lesen werde.

Ich werde zwar jetzt immer bei meinen Büchern, beim Erscheinen, eine Leserunde anbieten und fünf Bücher dafür zur Verfügung stellen, aber ob sich da jemand meldet, ist auch fraglich.

Aber trotzdem, bis jetzt war der Schreibprozeß sehr schön und ich bin mit dem Ergebnis, obwohl ich ja noch korrigieren muß und sicher einige Details nicht stimmen, so habe ich, glaube ich, auch mit der Zeit, das heißt den realen Ereignissen, die Buchmesse, die Wahl, etcetera, meine Schwierigkeiten, weil das, glaube ich, zeitlich noch nicht stimmtt.

Die nächsten Monate gehören da sicher dem Korrigeren, bis Ende des Jahres wahrscheinlich und inzwischen wird das “Bibliotheksgespenst” und “Besser spät als nie” erscheinen und einen Fixtag zum Korrigieren habe ich auch schon. Nämlich den elften Dezember, denn da habe ich ja, weil ich darüber gebloggt habe, einen “Writerretreat” im “Writersstudio” bekommen und da werde ich mir den Feinschliff vornehmen und ein Problem habe ich noch, weil ja noch zwölf Tage  Zeit bis zum Ende des “Nanos” ist.  Da werde ich beim Korrigieren zwar wahrscheinlich nicht unter die fünfhzigtausend Worte kommen. Aber in den letzten Jahren war es immer so, daß mein Zählwerk und das des “Nanos” nicht übereinstimmten. Ich dann dort immer weniger Worte hatte und also etwas schummeln mußte.

Das wird zwar kein Problem sein, das wieder so zu machen und eigentlich ist die “Unsichtbare Frau” ohnehin sehr lang geworden, weil meine letzten Sachen alle eher kürzer sind und sehr viel nachher hineinschreiben, wie, glaube ich bei “Brüderschaft” mußte ich auch nicht.

Es hat sich so ergeben, daß ich fertig war und fünfzigtausendsiebenhundert Worte hate, also”Jäh, hipp hipp, hurrah!” und ich finde das sehr schön!