Vom Ende zum Anfang

Das Jahr geht zu Ende, das zweite Corona-Jahr, in dem sehr viel geschehen ist, 3G das Freitesten und das FFP2-Maskentragen ist gekommen und die Impfung. In diesem Jahr wurde durchgeimpft, wie es nur ging. Zuerst war zu wenig Impfstoff da, die Bürgermeister haben sich vorgedrängt, dann gabs genug und die Leute wollten nicht.

“Impfen, impfen, impfen!”, konnte man überall hören und die Sätze kamen, daß die Ungeimpften in kein Gasthaus, Kino oder Kaffeehaus gehen dürfen, denn wie komme ich dazu, neben einem Ungeimpften zu sitzen?

“Als ob die per se ansteckend wären?”, habe ich gedacht, aber da wurde nicht widersprochen. Dann stellte sich aber ganz vorsichtig heraus, daß die Impfung vielleicht doch kein Gamechanger ist, denn nach vier monaten kam es zu den Impfdurchbrüchen und ansteckend war man trotzdem auch, weil keine sterile Immunität, aber trotzdem, die Impfung wirkt! Sie ist der Gamemchanger und für alle, die alles richtig machten, wird es keinen Lockdown geben! Nur die ungeimpften werden ungemütliche Weihnachten haben, denn da müßen wir die Zügel enger schnallen! Dann kam aber doch für nur vier Wochen, der Lockdown für alle und danach die Weinachtsamnestie für die Ungeimpften, denn die dürfen dann doch zu Weihnachten ihr Haus verlassen und ihre Großmutter, etcetera, besuchen, aber die Sperrstunde für Silvester wird auf zehn herabgesetzt, denn da ist ja “Omikron” in Anmarsch, das viel viel ansteckender ist und da kann ich mich erinnern, daß vor einem Jahr um diese Zeit gerade mal “Alpha” kam, das viel gefährlicher als die Urvariante ist, deshalb kam auch das Freitesten und der Impfpaß und als Kanzler Kurz, dann das Ende vom Tunnel ankündigte, “Für Geimpfte ist die Pandemie vorbei!” und einen schönen Sommer wünschte, war plötzlich “Delta” da und jetzt sind durch den letzten Lockdown, die Zahlen wieder hinuntergegangen, die Restaurants und Geschäfte vorsichtig öffneten und da war dann, ich habe das ja fast schon erwartet, “Omikron” da, das viel viel gefährlicher ist, da werden bald ein Drittel der Leute in Quarantäne sein und die Infrastruktur wird nicht mehr gewährleistet sein, aber impfen, impfen! Das hilft unbedingt, den dritten Buster, obwohl man da schon hörte, daß der dann vielleicht nicht bei “Omikron” hilft!

Was tut man in dieser Zeit als schreibende Frau, die nicht so gerne Masken trägt? Schreiben, schreiben schreiben, denn das ist ja mein Fenster zur Welt, habe ich, glaube ich schon vor einem jahr geschrieben und auf diese Art und Weise halte ich wahrscheinlich auch den Schutzlockdown für Ungeimpfte aus, weil ich mich nach meinen Telefonstunden in die “Alte Schmiede” oder in die “Gesellschaft” streame und ich habe viel geschrieben.

Über Corona oder Covid 19 soviel wie wahrscheinlich kein anderer, ist doch jetzt gerade pünktlich zur Weihnachtszeit mein “Corona-Texte-Literaturgeflüsterbuch” erschienen, wo man die Veränderungen zwischen März 2020 bis Oktober 2021 ganz gut beobachten kann und dann auch drei Bücher die bis jetzt darüber erschienen sind.

“Das Frühlingserwachen”, wo sich die Roswitha im Lockdown eins in ihren Assistenten verliebt, während die Vierundzwanzigstundenbetreuerin ihren an Alzheimerer erkrankten Mann Egon betreut. Buch zwei da “Braunrotkarierte Notizbuch”, das den eigentlich sehr schönen fast Corona freien 2020 Sommer schildert, wo man “Die Maskenpflicht muß wieder her!”, überall hören konnte.

In Buch 1 habe ich versucht, das dystopische an der Situation zu beschreiben, beziehungsweise habe ich den Egon eine Invasion vom Mars erleben lassen, als da plötzlich alle mit Maske und die Polizisten mit Maßstäben herumliefen.

“Mathilde im Coronaland” beschreibt dann das Jahr 2020 mit dem Brief an die nie gesehene Enkeltochter, den Umzug in die NI- Wohnung und den Besuch der Großtante, die die spanische Grippe noch erlebte und in den Fünfzigerjahren an Krebs verstorben ist.

Zwei noch nicht veröffentlichte Texte gibt es auch, das “Wo wir waren oder hundert Seiten Depression” wo ich die Veränderungen des Feminismus in die Corona-Zeiten” verpackte und das “Seitengewitter” geht noch ein bißchen weiter. Da war ich wohl vom Herrn Mucha und Herrn Bohrn Mena beinflußt die ja in den Medien “Wir wollen eine Impfpflicht!” und “Wir sperren die, die das nicht wollen, nicht ein, nehmen ihnen auch ihr vermögen nicht weg, aber sie dürfen dann halt ihr Leberkäsesemmerl nicht überall essen!”, ausriefen.

Das ist jetzt geschehen und keinen scheints zu stören, nur die Wiener Gastronomen, die vorige Woche noch geschlossen halten mussten und beobachten, daß da am Karlsplatz angeblich ein paar Ungeimpfte sich ihren Punsch von Geimpften holen ließen, während am Christkindlmarkt beim Rathaus, die Security steht, die mehr oder weniger “Ungeimpfte hier unerwünscht!”, ausrufen.

Darüber läßt sich herrlich schreiben.

“Du dokumentierst das für dein Enkelkind!”, hat die Ruth einmal gesagt und ich denke, das stimmt. Da gibts bei mir viel nachzulesen. Aber trotzdem ist es schwierig,, das hab ich schon geschrieben, über etwas zu schreiben, wenn man so mittendrin in der Sache steckt. Das habe ich schon vom “Frühlingserwachen” gemerkt, daß das doch kein richtiger dystopischer Roman geworden ist, bei der “Mathilde” wars dann ähnlich und jetzt nach dem “Seitengewitter” oder dem Korrigieren der “Corona-Texte” kam der November und ich dachte ,soll ich jetzt beim “Nanowrimo” mitmachen? Nein, denn ich habe da ja noch korrigiert. Am Fünfzehnten war ich aber fertig und habe dann doch das Nächste angefangen, denn da war ja schon die Idee diesmal von der Zukunft ins Jahr 2021 zurückzugehen. Denn 2099 oder 2053 weiß man schon genau, wie es damals war und wie es zu Ende gegangen ist.

Stimmt natürlich. Aber noch sind wir nicht so weit und wenn die Drehbuchautorin Joana Bernard von NY auch nach Wien geschickt wird, um über den EDV Techniker Andreas B. zu schreiben, der da, weil ohne Maske in einer Tankstelle war und aufgefordert wurde, diese aufzusetzen, wild um sich herumgeschossen hat. Das ist, glaube ich, in Deutschland so passiert. Also schreibt die Joana über einen Wiener Neustädter Tankstellenüberfall und verbindet das auch noch mit dem Schicksal ihres Ururugroßvaters Jakob Mandelbaum, den wir ja von den “Wiener Verhältnissen” meinem ersten “DigiBuch” kennen.

Das gibt wahrscheinlich wirklich Stoff für einen Monsterroman habe ich gedacht oder gehofft und habe losgeschrieben. War dann Ende November bei der Hälfte, da hatte ich die Handlung schon von 2099 auf 2053 zurückverlegt und dann hatte ich plötzlich zwanzigtausend Worte, über vierzig Seiten über zwanzig Szenen und war fertig, der Plot der nur angedeutet wurde, war geschrieben. Die Joana wieder in NY zurück und bei der Premiere trifft sie plötzlich Andreas Brunner nach dem sie in Wien ja verzweifelt suchte.

Das habe ich vor ein paar Tagen geschrieben und war nicht glücklich darüber. Zwanzigtausend Worte sind kein Roman und meine Texte werden immer kürzer. Ich bin wahrscheinlich ausgeschrieben und sollte es wahrscheinlich lassen oder neu anfangen ,umschreiben, erweitern. Zwei drei andere Stränge einfügen, habe ich gedacht das Ganze durchkorrigiert, einiges weggestrichen und dann noch eine Szene mit dem Ärztekammerpräsidenten und dem Ärztebrief, daß man zwar, wenn man Sorgen hat, zu seinem Arzt gehen soll und der nimmt einen die dann. Aber von der Impfung abraten darf er nicht, weil er sonst seine Zulassung verliert.

Nun ja, wieder mal entschlossen es so zu belassen. Sechsundvierzig Seiten habe ich jetzt, vierundzwanzig Szenen und 22.220 Worte und ich denke, ich werde es lassen. Ob ich das dann als eigenes Buch oder vielleicht zusammen mit Text vier und fünf herausgebe, darüber kann ich noch nachdenken und wenn ich dann in ein paar Wochen mit dem Korrigieren fertig bin und vielleicht auch das Cover habe, kommt dann gleich die nächste Frage, worüber werde ich als nächstes schreiben und da habe ich mir ja schon überlegt, wann ich und ob ich wieder über etwas anderes als über Corona schreiben werde?

Die Pandemie hat bei mir zu einschneidenden Veränderungen geführt, was mein literarisches Leben, das ja eigentlich keines war, betrifft, denn jetzt bin ich weg vom Fenster. Keine Lesung in diesem und im letzten Jahr, keine Liveveranstaltungen, also weg vom Fenster, wenn ich bei den O-Tönen höchstens beim Eingang stehe.

Was das Schreiben betrifft ist das aber anders, denn da schreibe ich ja soviel wie nie. Interessiert zwar immer noch niemanden und daß das über Corona schreiben vielleicht auch was Anrüchiges hat, habe ich auch schon lang begriffen.

Also gut, literarische Karriere gescheitert, das war es dann, auch wenn vielleicht noch ein einundfünfzigstes, zweiundfünzigstes oder was auch immer selbstgemachtes Buch dazu kommt, vielleicht auch ein zweites Corona-Texte-Buch und ob ich zum Schreiben aufhöre oder weiterschreibe , weiß ich noch nicht, weil mir das Schreiben ja sehr wichtig ist.

Noch habe ich ja das Korrigieren des “Arbeitstitel” vor mir, das “Seitengewitter” und die “Hundert Seiten” müßen fertig werden und mein Blog, der ja, ich wiederhole es, mein Fester zur Welt ist, wird es auch weitergeben und es gibt, glaube ich, sogar ein paar Leute die ihn lesen.

Durch Weihnachtsamnestie kein ungemütliches Weihnachtsfest?

Meine Leser wissen es wahrscheinlich, ich habe mich auf diesen Artikel gefreut, um Ex-Kanzler Schallenberg auszurichten, daß ich trotz seiner guten Wünsche auch als Nichtgeimpfte ein schönes Weihnachtsfest verleben werde.

Also in Harland bei meiner Familie mit Weihnachtsdekorationen, Weihnachtsbäckereien, Weihnachtsbücher, Weihnachtsschreiben, etcetera, wie schon in den Vorjahren und wie man auch in diesem Blog nachlesen kann.

Dann kommt es natürlich doch nicht, wie man denkt, sondern ganz anders, denn obwohl, die Sprache in Corona-Zeiten bitte beachten, die liebe Regierung mit Neukanzler Nehammer eine sogenannte Weihnachtsamnestie für Ungeimpfte verkündet hat, daß diese also, wie im Vorjahr sich mit zehn anderen Personen treffen dürfen, vielen Dank, liebe Reigerung, aber wo bekomme ich diese her?

im Vorjahr waren wir mit dem Alfred, der Schwiegermutter, der Personenbetreuerin, der Anna, dem Andreas und der Lia sieben. Aber die Schwiegermutter und die Betreuerin sind nicht mehr da, die Anna hat Dienst, das Baby übt sich derzeit bevorzugt mit den Worten “Nein!”,, der Andreas kommt auch nicht immer und Christbaum wollte ich, weil nicht katholisch auch nicht haben und auch die Vanillekipferln,f ehlen seit 2012 oder schon früher, als der Schwiegervater gestorben ist.

Aber trotzdem gemütlich, liebe Regierung, natürich klar und selbstverständlich. Die Kekse sind gekauft, das Punschrezept ist erprobt und das neue “Corona-Texte-Buch” ist hurrah, hurrah, auch pünktlich gekommen und sehr schön geworden.

Weihnachtsgeschenke sind auch gekauft. Das dürfen Ungeimpfte zwar nicht wirklich. Der “Hofer” hat aber auch Spielzeug anzubieten und am Markt gibt es auch allerhand, Taschen, Schmuck, Kerzen, Kekse, etcetera zu kaufen, also wird es auch daran nicht mangeln und an den Weihnachtsbücher ebenfalls nicht, an diesen ganz besonders nicht, habe ich mir da in den letzten Jahren richtige Bücherchristbäume gebastelt und heuer lese ich seit dem Ersten mich durch die Liebesromanzen, also gute Stimmung trotz der Hektik, die speziell durch die Pnik wegen der neuen Omikronvariante durch das Land zieht. Die muß man halt ignorieren, an die Eigenverantwortlichkeit denken und auch die Frage außen vor lassen, wann denn jetzt der neue Lockdown kommt? Denn das neue Virus ist ja viel viel ansteckender und wir wollen keine Herdenimmunität und auch nicht mit dem Virus leben lernen, sondern es bekämpfen, denn das hat der neue Bundeskanzler ja gesagt, daß das das Ziel sein muß, obwohl ich schon lange denke, daß man das nicht kann und wenn das in diesem Tempo weitergeht, dann gute Nacht, dann wirds wahrscheinlich wirklich ungemütlich!

Aso entspannen, liebe Freunde und genießen wir mit Test, Impfungen, Maske oder auch ohne, da Weihnachtsfest.

Meinen Adventkalender biete ich natürlich neben den “Literaturgeflüstertexten” dafür an und auch das Corona-Gedicht der Doris Kloimstein, das sie mir wieder so getreulich schickte, denn Poesie soll und muß in Zeiten, wie diesen höchstwahrscheinlich auch ein bißchen sein

“Krippenspiel 22021

kleine Besetzung – Abstandsregeln

dürfen wenigstens Maria und Josef

ohne FFP2 Maske auftreten

das Christkind eine Puppe – keine virologische Gefahr

Ochs und Esel aus Pappmache – desgleichen

damals in Bethlehem – ein Stall – höchste Infektionsgefahr

jedoch lebendig

und steril war da nichts-

der Atem des Geistes zur Weihnacht

weht dennoch heut in Echtzeit

hoffnungsfroh

Erlösung”

Und jetzt für die “Nika” Leser: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24, 25. das nächste offene Fenster wird am 25. 12. sein.

Zwei Geschichten mit der sprachgewaltigen kleinen Lena, die meinen Freund Uli immer ärgern, gibt es auch.

Und abschließend teile ich an die Regierung, die Experten, die Geimpften, die Ungeimpften und alle, die es noch haben wollen, auch virtuelle Geschenke aus und da hätte ich ganz weihnachtlich an Andersen- Märchen gedacht und da würde ich sowohl an “Des Kaisers neue Kleider”, die “Nachtigall” und den “Schweinehirt” zum Wiederlesen empfehlen.

Leben als NI

Wir leben ja, seit es den sogenannten Lockdown für Ungeimpfte gibt, in sehr seltsamen Zeiten, wo man wahrscheinlich früher vor zwei, drei Jahren den Kopf geschüttelt hätte und nein, das kann ich mir nicht vorstellen, das kann und wird niemals so passieren!

Ja so schnell kann es gehen, daß Unmögliches möglich wird, die Corona Debatte ist schuld daran und hat offenbar sehr viel von links nach rechts und von rechts nach links gerückt.

Ich kann mich erinnern und das ist, glaube ich, vor einem Jahr gewesen, daß aus England, die Detatte kam, da würde es einen “Zrück in die Freiheit-Paß” geben und ich habe den Kopf geschüttelt und habe es nicht gelaubt.

Dann kamen und das war vor einem Jahr von Exex-Kanzler <kurz die Aufforderung zu einer sogenannten Massentestung. Da sind nur wenige Leute hingegangen und man kannte hören, wer das nicht tut gefährdet fünf Arbeitsplätze.

Das habe ich bis heute nicht verstanden. Dann kam das Freitesten oder das 3G und man durfte nur geimpft oder getestet in Restaurants, Veranstaltungen, Friseure und ich habe mich gewundert wie schnell das angenommen wurde und wie bereitwillig die Leute sich testen ließen oder in der “Alten Schmiede” die FFP2-Maske aufsetzten.

Viele ließen sich dann impfen, um ihre Freiheit, sprich auf Urlaub fahren zu können und ins Kino zu gehen, denn man hörte ohne Impfung kommt man in kein Flugzeug mehr hinein.

Ich bin ja eine die nicht gerne Dinge macht, die ihr nicht logisch erscheinen und, daß man im Freien einen Impfpaß oder einen Testnachweis braucht, um einen Kaffee zu trinken ist es das nicht wirklich, wenn man sich den vom Würstlstand holen und das Eis halt aus dem Stanitzl schlecken kann.

Der Herr Elmayer, der das Essen im Freien für nicht fein hält, würde zwar den Kopf vor so viel Unfeinheit schütteln, aber der ist schon gestorben und da ich ja nicht gerne Masken trage und mich auch nicht testen lassen möchte, befinde ich mich eigentlich schon seit März 2020 im Lockdown und komme eigentlich recht gut damit zurecht.

Dem Alfred der die Maßnahmen schlechter als ich verträgt, geht einkaufen und kauft soviel, daß ich auch seine Urlaube verkrafte“, statt in die “Alte Schmiede” zu gehen, streame ich mich halt hin, auf die Bank muß ich alle paar Wochen und zum Bücherschrank gehe ich auch und in Harland Radfahren, das ist auch wichtig, denn zu den vielen Widersprüchigkeiten und Fehlern, die da in der Pandemiebekämpfung aufgetreten sind, gehörte wohl, daß im Frühjahr 2020, die Parks und die Spielplätze abgesperrt wurden und man die Leute bestrafte, die auf einer Parkbank saßen, denn man soll und muß sich ja bewegen, um gesund zu bleiben und seine Abwehrkräfte zu stärken und wenn man da ewig im Lockdown vor dem Fernseher sitzt, denn da darf man ja nur aus vier berühmten Gründen hinaus, frustriert Chips und Bier in sich hineinstopft, nimmt man zu, wird adipös, bekommt Bluthochdurck oder Diabetes und zählt im Falle einer Ansteckung zu den Risikopatienten.

Nun gut, im Sommer 2020 wurde ja gelockert. Aber dann kam der zweite Lockdown, der in Wien bis Ostern anhielt, da mußte man zeitweilig auch am Donaukanal und am Karlsplatz Maske tragen. Es gab den grünen Paß, den man überall vorweisen mußte und einen relativ schönen Sommer, den Kanzler Kurz ja versprochen hat, daß da das Licht im Tunnel zu sehen sein wird und für die Geimpften die Pandemie vorbei. Das war dann nicht so, weil die Delta Variante plötzlich da, die viel viel ansteckender zu sein schien. In Wien mußte man auch in Nonfood-Geschäften Masken tragen und sich die Knder testen lassen, wenn sie ins Schwimmbad wollten.

Dann kam der Herbst und die Pandemie war offenbar auch für die Geimpften nicht vorbei, denn die Zahlen stiegen wieder an und so wurde der sogenannte Dreistufenplan kreiiert, der dann auf fünf erhöht wurde, wobei Stufe vier, glaube ich, die 2G Regel also geimpft und genesen und Stufe fünf dann einen Lockdown für Ungeimpfte bedeutete.

“Ich betone, daß diese Maßnahmen nur die Ungeimpften betreffen!”, verkündete der neue Bundeskanzler Schallenberg, denn wie kommen die dazu, die alles richtig machten, daß sie sich einschränken müßen. Das hat dann, weil die Zahlen weiter stiegen, nicht lange angehalten. Es gab Konflikte zwischen Kanzler und Gesundheitsminister und dann wurde im November, glaube ich, neben einem dreiwöchigen Lockdown für alle auch eine Impfpflicht ab Februar eingeführt und so befinde ich mich seit November im sogenannten Locown für Ungeimpfte, der mir, weil ich das ja schon viel länger bin, wie geschrieben, nicht viel ausmacht und ich mich in Wien außer auf die Bank eigentlich nur an den Samstagen auf Demos ,begebe, aber da war ich weil wir ja auch manchmal in Harland sind, nicht auf allen.

Nur auf der Letzten und da schleche ich mich wegen der Maskenpflicht eher am Rand herum, also dort wo man maskenlos stehen darf und ich halte auch Abstand. Mache meine Stunden hauptsächich telefonisch, treffe am Markt in St. Pölten regelmäßig die Doris Kloimsteinn und machmal in Wien die Ruth und denke, daß ich mich auf diese Art und Weise nicht anstecken kann, also keine Gefährderin bin, mich von der Regierung nicht schützen lassen und auch kein schlechtes Gewissen zu haben brauche.

Dem Alfred der gerne im Wirtshaus Fußballspiele gesehen hat, geht es da viel schlechter als mir, mir geht es nicht so sehr ab, daß ich jetzt in der “Alten Schmiede” oder Literaturhaus nicht mehr ignoriert werde und streame mich in die Veranstaltungen und außerdem lese und schreibe. ich ja sehr viel. Ich bin wahrscheinlich auch da die, die bis jetzt am meisten über Corona geschrieben hat.

Mein “Corona-Texte Buch” mit den Blogartikeln bis Oktober wird demnächst erscheinen und ich kann es allen sehr empfehlen, weil man da, glaube ich, recht gut die Veränderungen und Vertschärfungen beobachten kann.

Sonst gibts das “Frühjahrserwachen” wo die Roswitha mit Schal in die Bank und in ihr Museum schleicht. Das ginge jetzt nicht mehr. Dann das “Braunrot karierte Notizbuch”, das ich einmal in der Seedosen-Zelle gefunden habe und das den eigentlich sehr schönen Corona-Sommer 2020 beschreibt.

Dann das “Leben im Corona-Raum” mit der Mathilde, das endet im November 2020 und da war die NI-Wohnung noch Utopie. Jetzt ist es das offenbar nicht mehr ganz so sehr, hat doch die Frau Verfassungsministerin Edtstadler schon angedeutet, daß man, wenn es die Impflicht gibt, sich nicht mehr legal in Österreich aufhalten kann! Was das heißt weiß ich nicht so genau. Denn nach Deutschland oder sonst nach Europa kann ich wohl auch nicht auswandern und will das auch nicht. Habe aber gehört, daß ich gekündigt werden und meine Wohnung verlieren kann. Auch mein Auto und Führerschein darf ich keinen machen. Ob die Arzte mich behandeln dürfen, ist nicht so klar. Der Ärztekammerpräsident sagt “Ja!”, aber wenn ich dorthin gehe, meine Abwehrkörper zeige und frage, ob ich mich jetzt impfen lassen soll? Darf der Arzt nicht “Nein!”, sagen, weil er sonst diszipliniert wird und es gibt auch Forderungen, daß man dann gefälligst seine Intensivbehandlungen bezahlen muß und angezeigt wird, wenn man jemanden angesteckt hat!

Also alles nicht sehr lustig und ungemütlich. Da hat der inzwischen auch schon wieder Ex-Kanzler und Außenminister Schallenberg leider recht und eine Spaltung der Gesellschaft, wie man schon seit Monaten hört. Wenn man dann die Leute auf der Straße befragt, ob es eine Impfpflicht geben soll? Sagen die meisten “Ja, denn wie kommen wir dazu neben einem Ungeimpften im gleichen Raum zu sitzen?”

Als ob die per se ansteckend wären? Sind sie nicht, denn es hat sich inzwischen herausgestellt, daß die Impfung keine sterile Immunität entwickelt und offenbar eine so schwache Wirkung hat, daß sie allle vier bis sechs Monate wiederholt werden muß, was eigentich gegen eine Impflicht spricht. Aber gut, die kommt wahrscheinlich ab Februar und, wie man dagegen Einspruch erheben kann, sagt mir wahrscheinlich die FPÖ oder die MFG und nicht die Grünen, denn die sehen ja in jeden Impfgegner einen Rechtsradikalen, was auch ein wenig seltsam ist!

Die Zahlen stiegen also hoch. Als sie bei fünfzehntausend waren, gabs dann einen dreiwöchigen allgemeinen Lockdown, der jetzt mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wieder zu Ende ist. Das heißt, die Geschäfte haben wieder offen. Die Restaurants werden in Wien erst wieder nächste Woche öffnen und damit man was zum Fürchten hat, ist prompt die nächste, viel, viel ansteckendere Variante namens Omikron schon wieder da, was ich fast erwartet habe. Jetzt fürchten sich alle davor. Allerdings hört man da, daß die zwar vielleicht ansteckender, aber milde Verläufe hat und so war das, glaube ich, auch vor hundert Jahren bei der spanischen Grippe. Denn dann sind alle verseucht und das Ganze ist vorbei, worauf ich hoffe! Allerdings bin ich wegen der Maßnahmenrücknahme skeptisch, denn so schauts derzeit nicht aus. Wäre aber ein Hoffnungschimmer!

Also nicht in Panik verfallen, sich nicht fertig machen und auch nicht spalten lassen! Mit Abstand halten, Händewaschen und Lüften müßte es eigentlich gehen! Die Maske kann sich ja jeder aufsetzen, der das möchte und sich auch ohne jede Kontrolle testen oder impfen lassen! Schauen wir uns an, was noch passiert und wie lange der Lockdown für die Ungeimpften noch anhalten wird, schaut momentan so aus als ob das ewig wäre!

Mir macht das nicht so viel aus, habe ich schon geschrieben. Ich habe da einen langen Atem, weil schon in Pension und keine Kinder in der Schule und keine Eltern in einem Pflegeheim, die ich besuchen müßte. Lesen kann ich zu Hause, in die “Alte Schmiede” streamen und über Corona schreiben auch.

Die die sich das nicht leisten können, werden sich vielleicht wehren und weiter auf Demos gehen und das tue ich auch.

Impfpflichtdemowochenende

Seit die Zahlen im Oktober glaube ich hochgingen und die Spitäler sich überfüllten haben sich die Ereignisse überschlagen. Zuerst kam der Dreistufenplan, der dann auf fünf Stufen ausgedehnt wurde, 3G am Arbeitsplatz, die Kanzler haben sich verändert, Kanzler Kurz , mußte da gegen ihn ermittelt wird zurücktreten und Neokanzler Schallenberg vorher Außenminister verkündete nachdem die 600 Betten Belegung auf den Intensivstation erreicht war, einen Lockdown für Ungeimpfte, verkündete, daß für diese Weihnachten ungemütlich, werden sollte, während für, die die alles richtig machten, nämlich sich zweimal impfen ließen, es keinen Lockwon mehr geben würde, weil es nur eine “Pandemie der Ungeimpften” wäre, das stellte, sich bald heraus, schien nicht ganz zu stimmen, weil die Zahlen stiegen und stiegen und es so zu einem Disput zwischen Gesundheitsminister und Kanzler kam, der eine, sagte, eine nächtliche Ausgangssperre für alle kommt, der andere dementiere und wußte von nichts.

Der Lockdown für alle kam dann bald und damit, die nicht zu sauer wären, wurde auch eine Impfpflicht, die ab ersten Februar gelten soll beschlossen. Was im Gegensatz zum Freitesten, das zu Jahresbeginn glaube ich, problemlos angenommen wurde, zum Aufstand vor allem der FPÖ führte.

Obmann Kickl, der sich zu dieser Zeit noch in Quarantäne befand und Wiederstand mit seiner sogenannten “Wurmmittelempfehlung- Ivermectin” auslöste, obwohl ich glaube, daß es wahrscheinlich ebenfalls nur bedingt zugelassen, gute Erfolge erzielte, begann Demonstrationen dagegen zu organisieren. Die erste war am zwanzigsten November, da waren wir in Harland, also nur per Stream angesehen, wie da Hundertausende über die Ringstraße zogen. Die Woche darauf war die Demo dann in St. Pölten, da waren wir in Wien und vorige Woche war wieder Wien an der Reihe und wir am Markt in St. Pölten mit der Doris Kloimstein, dabei habe ich ja von Anfang an dieser Pandemie, eifrig mitdemonstriert und gehöre glaube ich, im Gegensatz zu den meisten ,die jetzt demonstrieren, zu denen die schon früher auf Demos war, bei den Widerstandlesungen bei schwarz-blau I und Jennifer Klauniger, die berühmte Fahne zeriß, die, glaube ich, nicht wirklich eine Regenbogenfahne war, sondern ein angebliches Erkennungszeichen der Kinderschänder.

Ich, die an der Pandemie von Anfang an die Maßnahmen kritisierte, die ich für überzogen und unverhältnismäßig fand, war, glaube ich schon im Frühling 2020 sehr erstaunt, daß da die FPÖ demonstrierte und Martin Sellner während sich die Grünen und die Linken nicht daran zu stören schienen.

Das stimmt nicht ganz, war ich doch im Winter am Platz der Menschenrechte zweimal auf einer sogenannten Donnerstagsdemonstration und Hannes Hofbauer vom “Promedia Verlag” hat sich auch einer Plattform für “Demokratie und Menschenrechte” angeschlossen oder diese gegründet, da habe ich ja das Buch “Lockdown 2020″ gelesen.

2020 gab es eher kleinere Demonstrationen, wo Österreich-Fahnen geschwungen wurden, Frauen erklärten, daß es keine Viren gäbe und das Ganze einen eher rechten oder esoterischen Eindruck machte, was dann auch medial sofort verstärkt wurde.

“Das sind alles Schwurbler und Querdenker und die, die das Parlament stürmen wollen, Nazis und Terroristen und wer nicht zu denen gehört, darf da nicht hingehen, denn die Pandemie darf man nicht hinterfragen und nicht kritisch sein!”

Als dann im 2021 3G bzw. der grüne Impfpaß eingeführt wurde, hat sich das geändert, bzw. Herbert Kickl sich den Demos angenommen, eine wurde verboten, bzw fand sie online statt, bei den anderen wurde dann sehr viel registriert, die Teilnehmer in die Enge getrieben und die Demos aufgelöst.

Im Sommer, wo ich schon dachte, da kann ich nie mehr auf eine Demo gehen, denn eine Maske setzte ich nicht auf, hat sich das dann beruhigt und die Demo gegen die Kinderimpfung fand dann weitgehend ohne Masken und diesbezüglichen Kontrolltheater statt.

Andi Pianka hat mich dann auf die Kundgebung der “Ärzte gegen Kinderimpfung” aufmerksam gemacht, wo ich statt aufs Volksstimmefest wo es mit meiner Lesung ja leider nicht geklappt hat, war und seit dem zwanzigsten November ziehen wieder tausende auf die Straße, wenn man die Videos sieht, sieht man junge, alte, konservative, linke Leute, zwar ein paar Österreich Fahnen, schaut man dann den Medien zu hört man “Das sind lauter Rechtsradikale und Schwurbler!”, was ich sehr sehr schade finde, daß da keine Diskussion stattfindet unddie Bevölkerung offenbar wirklich in zwei Teile gespaltet ist, in die Gesundheitsfanatiker und die Freiheitskämpfer, wie es der Psychiater Raphael Bonelli , dessen Videos ich gern sehe, nennt, die, die gegen eine Impfpflicht sind und die, die vor der Krankheit Angst haben.

Aber jetzt ist der Lockdown für alle bald zu Ende und man kann wieder geimpft oder genesen und mit FFP2-Masken, ins Restaurant, auf den Christkindlmarkt oder einkaufen gehen.

Der für die Ungeimpften geht offenbar bis in alle Ewigkeit weiter oder bis zum ersten Februar, wo dann die allgemeine Impfpflicht kommt. Da ist das Gesetz jetzt in die Begutachtung gegangen. Man bekommt am fünfzehnten März, wenn man nicht geimpft ist, alle drei Monate eine Strafverfügung über sechshundert Euro. Wenn man beruft, muß man bis dreitausendsechshundert Euro zahlen und Diskussionen über Beugehaft, etcetera gab es auch, beziehungsweise einen entsprechenden Gesetzentwurf.

Das ist jetzt weg vom Tisch. Dafür habe ich in den Nachrichten gehört, daß man, wenn man nicht geimpft ist und jemanden ansteckt eine Mordanklage bekommen kann und man kann auch aus seiner Wohnung geworfen werden, wenn die geimpften Bewohner nicht mit den Ungeimpften im selben Lift fahren wollen. Schlimm, schlimm, wieder sehr dystopisch und bei den Demos, wo da jetzt wirklich sehr viele Leute auf der Straße sind, gibt es wieder FFP2-Maskenpflicht und auch Gegendemonstrationen wo die sogenannte AntiFa dann den Weg absperren wollen und Rauchbomben werden, schlimm, schlimm, da sind wir wirklich weit gekommen.

Aber am zehnten Dezember wird nicht nur in Stockholm der “Nobelpreis” verliehen, sondern auch “Tag der Menschenrechte” und da fand von der schon erwähnten “Plattform für Demokratie und Grundrechte” eine Demo gegen “Impfzwang und digitale Überwachung, Selbstbestimmung statt Elitenherrschaft” statt. Es tut sich also auch etwas bei den Linken und da wir diesmal in Wien waren, bin ich natürlich hingegangen. Leider war es sehr kalt, so haben es der Alfred und ich nicht bis zum Ende ausgehalten, haben aber Maria Wölflingseder und Willi Langthaler, das ist wenn ich mich nicht irre der Sohn der Bruni und den Rechtsanwalt Michael Brunner von der MFG gehört, der sehr optimistisch war, daß die Impfpflicht nicht verfassungsmäßig ist, beziehungsweise seine Partei bei der nächsten Wahl zweistellig ins Parlament kommt und da ist, weil wir ja inzwischen schon wieder einen neuen Bundeskanzler haben, drei in einem Jahr und “Noch zwei bis drei, dann ist weihnachten schon da!”, hat Parteiobmann Herbert Kickl geätzt, der Ruf nach Neuwahlen auch sehr laut.

Christian Schubert, der Psychologe, der sich mit Psychoimmunität beschäftigt, hat, glaube ich, auch noch gesprochen, aber da war es schon zu kalt und das habe ich jetzt noch vergessen, auch eine Frau, die zum feministischen Systemwechsel aufrief.

Es tut sich also doch was und muß das wahrscheinlich auch, denn sonst kommen wir aus dieser Krise nie heraus, müßen uns alle drei oder vielleicht sogar zwei Monate mit einem Impfstoff behandeln lassen, der nicht länger wirkt, über keine sterile Immunität verfügt und auch immer nur bedingt zugelassen ist und müßen, wenn wir uns nicht impfen lassen, ewig im Lockdown bleiben, also in kein Cafe, in kein Kino gehen und auch nicht ins Ausland fahren.

Es gibt jetzt aber sehr viele Demonstrationen. Die nächste Große wird am Samstag, von der FPÖ veranstaltet, um zwöf am Heldenplatz stattfinden und dann über den Ring gehen. Andi Pianka hat mir geschrieben, daß auch die MFG etwas macht und wenn man den Meinungsumfragen so zuhört, hört man immer, daß das ganz bestimmt verboten gehört und sich die Ungeimpften ihre Krankenhausbehandlung selber zahlen müßen, daß sie auch den Führerschein verlieren und vom Wahlrecht ausgeschloßen werden sollen, habe ich auch schon gehört.

Also ganz ganz arg die Spaltung, obwohl sogar jetzt schon Kanzler Nehammer zur Versöhnung und zum Gespräch aufruft und am Samstag ist es dann zum Heldenplatz gegangen. Herbert Kickl hat da ja zur Großdemonstration aufgerufen und als ich auf den Ring gekommen bin, habe ich die Leute schon in Strömen, zum Teil wieder in die berühmten Österreichfahnen eingewickelt, hingehen gesehen.

Der Platz war dann schon sehr voll, ich habe mich eher hinter die Bühne gestellt und an die Hofburgmauer oder Pfeiler gelehnt, die inzwischen entlassene Ärztin Konstantina Rösch hat, glaube ich, als Erste gesprochen, dann kam Monika Donner und jemand von einem katholischen Verein und Michael Schnedlitz von der FPÖ und dann der Held der Stunde, Herbert Kickl, der sehr euphorisch zum Kampf für die Freiheit aufgerufen hat. Immer wieder sind Polizisten in Truppen aufmarschiert, tausend waren, glaube ich, eingesetzt, eine Österreichhymne und jemand, der fast allein die Bundeshymne und da leider nur von den Söhnen gesungen hat und dann ist es um den Ring gegangen.

Die FPÖ hatte einen Lastwagen von dem herunter Reden gesprochen wurden, Christian Hafenecker und eine junge Frau von einer Studentenintitaive habe ich gehört und mir am Würstlstand bei der Oper einen Glühwein gekauft, damit ich mich aufwärme, es war aber zum Glück ohnehin nicht sehr kalt und die haben, glaube ich, das Geschäft ihres Lebens gemacht, während die Restaurants noch geschlossen haben und in Wien erst am 20. Dezember wieder eröffnet werden.

Ich bin, glaube ich, noch nie zu Fuß den ganzen Ring gegangen, nur zweimal mit der Bim gefahren.

Jetzt habe ich es getan und es war gar nicht so weit, obwohl ich mehrmals dachte, das schaffe ich, aber spazieren ist gesund und wenn ich jetzt vielleicht mein Leben lang im Lockdown bleibe , dann muß ich, glaube ich, auf mich schauen, kein Übergewicht, Diabetes , etcetera bekommen und damit Risikopatientin werden, weil ja offenbar nicht so klar ist, ob ich dann behandelt werde.

Hin und wieder sind pyrotechnische Gegenstände geflogen, wie ich später bei OE 24 hörte, daß das so heißt, ich habe einmal gelben, einmal grünen Rauch gesehen und dann schon beim Schottentor gab es ein kleines Feuerwerk, auch sehr schön, weil dieses ja im vorigen Sylvester ausgefallen ist und es heuer wahrscheinlich wieder nicht gibt.

Beim FPÖ- Wagen haben sie etwas von einer kleinen Störung gesagt, weil es offenbar wieder Gegendemonstationen gab, die habe ich aber nicht gesehen, nur beim Ringturm, wo ja bei der Praterdemo das Gebäude offenbar gestürmt wurde, gab es eine Absperrung.

Die Polizei hat aber bald wieder durchgelassen. 44.000 Teilnehmer hat die FPÖ verkündet, daß die Polizei durchgegeben hat. Vermutlich waren es wieder mehr und besonders schön wurde es beim Rathausplatz. Da ist der Christkindlmarkt ja noch geschlossen, bzw. soll er morgen eröffnet werden und vor der Impfbox daneben stand wieder Polizei. Aber die war sowieso geschlossen. Beim Heldenplatz stand dann wieder sehr viel Polizei. Man konnte aber problemlos durch und nach Hause gehen. So habe ich die Abschlußkundgebung mit einer neuerlichen Kickl-Rede versäumt und jetzt höre ich gerade bei OE24, wie gewaltsam und rechtsextrem diese Demo wieder war.

Wo waren die und was haben die gesehen? Ich bin um den ganzen Ring marschiert, habe viele Menschen, darunter einige elegante ältere Frauen, Familien mit Kindern und auch junge Leute von denen die Mädchen Stöckelschuhe trugen, mit einer Frau, die mir erzählte, wie schlimm es ist, daß schon kleine Kinder geimpft werden sollen, habe ich mich auch unterhalten, sie hat mir alles Gute gewünscht und für mich, die ich ja in Wien nicht viel spazierengehen, war es wirklich, wie auch OE24 erwähnte, ein Event. Glühwein statt am Spittelberg am Ring trinken und durch die weihnachtliche Beleuchtung und die ist sehr schön, dem am noch geschlossenen Christkindlmarkt entlangspazieren, auch ein Adventvergnügen, wenn auch wenig verrückt, da man man am dritten Adventsamstag normalerweise die Geschäfte stürmt, Kekse backt und Punsch trinkt statt zu demonstrieren, aber schauen wir ob es was nützt, wir der Impfpflicht entkommen und die Pandemie ein positives Ende findet.

Und um auch meinen Beitrag zur Adventstimmung zu geben, verlinke ich wieder meinen Adventkalender mit den schon geöffneten Türchen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11, das nächste schon geöffnete Fenster wird dann am vierzehnten Dezember kommen.

Psychologie der Angst

Ein wichtiges Thema, mit dem sich die Verhaltenstherapeutin beruflich schon sehr lang beschäftigt und dann kam vor fast zwei Jahren die Corona-Zeit und da wurde ja von Beginn an mit Angst gearbeitet.

“Sie werden alle bald einen kennen, der daran gestorben ist!”, hat unser Ex-Bundeskanzler von dem ich vor kurzem gehört habe, daß er nicht nur Vater wurde, sondern auch den Club verläßt und in die Wirtschaft geht und da hat das Maskentragen, das Testen und die Impfparolen begonnen.

Die Impfung als einziger Gamechanger und die Polizei hat zu kontrollieren begonnen, daß die Leute auf keinen Parkbänke sitzen und in den Apotheken und Geschäften, der geforderte Babyelefantenabstand einhalten wird und die Spielplätze und die Bundesgärten wurden abgesperrt. Das war in der sogenannten ersten Welle. Dann kam der Sommer, wo die Maskenpflicht kurzfristig aufgelöst wurde und dann die zweite Welle, die zuerst mit einer Freitestaktion und dann zu der 3G -Regelordnung führte, während das Impfen langsam begann und da war was mich da besonders störte der Zwang und die Kontrolle mit dem das Ganze ausgeführt wurde, als ob es keine Eigenverantwortlichkeits gäbe und nicht jeder selbt auf sich aufpassen, selber Masken, es kam dann auch FFP2-Maskenpflicht, tragen, Abstand halten, etetera könnte, um nicht krank zu werden.

Das war nicht der Fall. Selbsttests wurden nicht anerkannt. Man mußte alles nachlweisen, sich überall registrieren lassen und interessanterweise wurde die 3G-Ordnung auch angenommen. Die Leute ließen sich testen, um ins Wirtshaus oder zum Friseur zu gehen. Im Sommer wurden dann die Zahlen wieder besser, der ehemalige Bundeskanzler sprach davon, daß die Pandemie für die Geimpften vorüber wäre, wenn alle ein Impfangebot bekommen hätten, was ich mir auch erwartet hätte.

aber da kam schon die Delta-Variante, von der alle sagten, daß sie viel viel ansteckender wäre und das Schüren der Angst ging weiter.

Das Impfangebot kam auch. Es stellte sich aber heraus, daß die Leute das dann doch nicht so gerne wollten. Es wurde von Nebenwirkungen gesprochen und vom zweiten, dritten und was auch immer Stich und die Zahlen stiegen im Herbst dann auch an. So kam es zuerst zum drei Stufenplan, der wurde dann auf fünf Stufen erweitert.

Die Fünfte war dann der Lockdown für die Ungeimpften, beziehungsweise die 2G-Regel, daß man nur mehr geimpft und genesen ins Kino, ins Cafe, etcetera gehen konnte. Das war, glaube ich, die Stufe vier, die wurde dann aber, weil die Zahlen immer höher wurden, schon vorgezogen und der neue Bundeskanzler führte dann den Lockdown für die Ungeimpften ein, während die, “Die alles richtig gemacht hatten!”, der erspart bleiben würde.

Es stellte sich aber ziemlich bald heraus, daß es wahrscheinlich, wie es hieß, keine “Pandemie der Ungeimpften” wäre, sondern es zu Impfdurchbrüchen bei den älteren zweimal Geimpften käme, weil die Impfung nur vier bis sechs Monate wirken würde, obwohl es immer noch überall hieß “Die impfung wirkt, ist gut und wichtigund es müße eine Impfpflicht her, denn wie kämen, die Geimpften dazu, daß…”, etcetera.

Die ist jetzt da, beziehungsweise wird eingeführt und soll ab ersten Februar gelten. Dann bekommt man, glaube ich, einen Impftermin und wenn man den nicht einhält, kann man 7200 Euro zahlen. Ansonsten hört man auch Führerscheinentzug, Selbstbezahlung der eventuellen Krankenhauskosten, keine Behandlung von Ungeimpften, eine monatliche Corona-Prämie und so weiter und so fort.

Die FPÖ, die einzige Partei, die gegen die Corona-Maßnahmen und die Impfpflicht auftritt, rief zu Demonstrationen auf und da gingen bis Hunderttausend auf die Straße und da hörte man überall, das sind lauter Nazis!

“Geht da nicht hin! Ein normaler Mensch darf da nicht teilnehmen!” und es gab Filme, die da diesbezügliche Zusammenhänge aufzuzeigen versuchten.

FPÖ-Obmann Herbert Kickl, dementierte zuerst, daß er sich heimlich impfen ließ, wurde dann selber positiv getestet und vorher hat er, glaube ich, einen Plan B mit dem man die Pandemie bekämpfen könne, veröffentlicht, der mir eigentlich sehr einsichtig erschien.

Denn es wunderte mich ja sehr, daß eine hohe Gesundheitsbeamtin noch im September sagte, daß kein einziges Intensiv Bett erhöht wurde und man hörte immer auf die Frage, warum das nicht passiert, daß das nicht ginge und es läge am fehlenden Personal, aber dieses könne man nicht ausbilden, weil das zwei Jahre brauche, aber die wären ja jetzt schon bald herum. Dann stört mich auch, daß man hörte, ein gutes Immunssystem, gesunde Ernährung, Vitamin C und D, könne hier nicht helfen, beziehungsweise kann ich mir vorstellen, daß man, wenn man jetzt monatelang zu Hause sitzt, zunimmt und dann Bluthochdruck und Diabetes entwickelt und daher im Fall des Falles zum Riskopatienten wird und da gibt es eine Studie, die zeigt, daß Übergewicht, Diabetes, das Alter aber auch die Angst Risikofaktoren wären, aber die Angst wurde ja in den letzten zwei Jahren geschürt, damit die Leute mitmachen und nicht widersprechen und das hat ja teilweise auch funktioniert.

Man darf nicht widersprechen nicht nachfragen, auf keine Demos gehen, etcetera und wenn man es trotzdem tut, weil man nicht nicht mit allen einverstanden ist, wird einem, habe ich beobachtet können, nicht zugehört, nicht ernst genommen, sondern ausgelacht, was etwas ist, was ich nicht in Ordnung finde.

Denn Impfung wirkt offenbar nur vier bis sechs Monate, dann muß man wiederimpfen, kann das Virus weitergeben, es gibt Nebenwirkungen und wenn man postiv getestet wird, wird man in Quarantäne igeschickt und es kommt offenbar kein Arzt, der einen behandelt, bis man vielleicht auf die Intensivstation kommt.

Das kann es doch nicht sein und als Herbert Kickl in seinem Pan B, das aufzeigte und dabei ein offenbar noch nicht zugelassenes Medikament erwähnte, wurde das als Pferdewurmmittel niedergemacht, obwohl es Studien zu geben scheint, die den Einsatz und die Wirksamkeit beweisen und dann das mit der Angst, die ja mein Thema ist und klar, daß Operationen, Krankheiten, etcetera, schlechter verlaufen, wenn man diese hat.

Deshalb gibt es ja Psychologen und Psychotherapeuten in Krankenhäusern und es ist mir auch einsichtig, daß Corona vielleicht anders verläuft, wenn man sportlich ist, kein Übergewicht hat, auf sein Immunssystem achtet und auch positiv denkt und sich nicht fürchtet. Als das der Psychiater Raphael Bonelli unlängst bei einer Talkshow äußerte, wurde er, was mich auch sehr erstaunte von den anderen Diskutanten ausgelacht .

“Danke, danke, daß ich gelernt habe, daß ich mich nicht impfen lassen muß, sondern Corona durch Psychotherapie behandeln kann!”, zynisch geantwortet.

Kann man nicht natürlich, obwohl diese als Begleitung sicherlich nicht schaden und man inzwischen auch weiß, daß die Psychiatrien durch den Lockdown überfüllt, es offenbar schon viele Selbstmorde gab und vor allem Kinder an der Situation sehr leiden.

Schlimm, schlimm, das Ganze und die Stimmung sehr gespalten. Viele Leute haben Angst krank zu werden, einige fürchten um die Freiheit und beide verstehen sich nicht, hören einander nicht zu, sondern brüllen einen nieder und wenn man so weitermacht, kommt man aus dieser Situation nie mehr heraus!

Das habe ich schon Anfang März 2020 so gedacht, als ich all das, was ich jetzt geschrieben habe, noch für eine unverwirklichbare Dystopie gehalten habe und eine vielleicht gute Nachricht habe ich auch.

Mein “Corona-Texte-Buch” mit Corona kritischen Artikel von März 2020 bis Oktober 2021 ist schon an die Druckerei gegangen und jetzt frage ich mich nur, ob die Pandemie noch solange dauert, daß sie ein zweites Corona-Texte-Buch füllen wird?

Gemütlicher Advent

Es ist der erste Dezember, der Advent beginnt und der ist, meine Leser wissen es, für mich sehr wichtig, obwohl ich nicht religiös bin.

Aber ich räume da meine Weihnachtsdekorationen aus dem Keller, die Hilfsorganisationen, denen ich spende, schicken mir Päckchen mit Geschenkpapier oder Christbaumschmuck, mache Punsch aus Rotwein, Orangensaft, Orangenstückchen und Gewürze. Habe den früher auch mal an einem Standl getrunken, aber das geht ja jetzt nicht mehr, denn wir haben ja das den zweiten Corona-Winter und die Christkindlmärkte, die vor zwei Wochen, glaube ich, aufgebaut wurden, sind inzwischen wieder geschloßen, denn wir haben jetzt ja Lockdown für Geimpfte und Ungeimpfte Geimpfte mit 2G plus und Durchgangskontrolle zugängig gewesen, also wahrscheinlich nicht sehr gemütlich, wenn ich mit FFP2-Maske durch die Stände marschiere und wenn ich mir einen Punsch kaufen will, mein Registrierungsband vorweisen muß.

Aber Weihnachten hat unser Bundeskanzler, wir haben jetzt ja einen neuen, gesagt, wird oder soll für die Ungeimpften ungemütlich werden, denn die müßen, weil sie nicht alles richtig machten, zu Hause bleiben und wenn sie auf die Straße gehen, weil sie Milch kaufen wollen oder ein Packerl Backpulver, weil sie vielleicht Weihnachtskekse backen wollen, das ist, glaube ich, nicht verboten, weil die Polizei ja, glaube ich, noch immer nicht in meine Wohnung dringen kann, außer der Nachbar hört Geräusche und ruft sie her, dann muß ich ihr meinen Impfstatus vorweisen.

Auch ein bißchen komisch und das muß ich ebenfalls, wenn mich der Polizist vor dem “Hofer” fragt “Wo willst du hin?”

Wenn ich einen Einkaufskorb und eine FFP2-Maske haben, wird er mir das vielleicht glauben, wenn ich mit den Hund spazierengehe vielleicht auch. Sonst ist es möglicherweise schwieriger, wenn ich allein durch Schönbrunn jogge oder mich auf ein Parkbankerl setze.

Aber frische Luft ist ja gesund und man sollte sich bewegen und Vitamin D tanken, obwohl ich, glaube ich, schon den Gesundheitsminister sagen hörte, daß Abwehrkräfte stärken gegen die Pandemie nichts hilft. Da hilft alleine nur die Impfung und nur dadurch kann man sich immunisieren.

Das habe ich eigentlich anders gelernt und glaube auch noch immer, daß das nicht stimmt. Aber ich war ja beim “Hofer” und beim Einkaufen, was ja auch der Ungeimpfte darf. Das heißt, er darf mit FFP-Maske dort hinein, in den Lebensmittelhandel, in den Baumarkt, zur Anna Jeller und in die Spielzeuggeschäft aber nicht. Das darf man auch im Lockdown für alle nicht und da stöhnen jetzt auch die Geschäfte, denn Weihnachten hängt ja mit Geschenken sehr zusammen.

Im Vorjahr habe ich der Lia fünfzig Euro in ein Weihnachtsbillet gesteckt. Bei der Anna mache ich das sowieso immer, weil der nie das gefällt, was ich ihr kaufen würde. Aber schon ein wenig komisch seinem Enkelkind kein Geschenk machen zu dürfen und da habe ich jetzt gesehen, der schon erwähnte “Hofer” verkauft ab dieser Woche schönes Holzspielzeug.

Aber da scheiden sich die Geister, ob man das kaufen darf? Vielleicht muß man da an der Kassa sein Impfzeugnis zeigen oder wenn man aus dem Geschäft mit der Sache kommt, steht dort vielleicht die Polizei und ruft “Impfzeugnis her!”, wenn der allgemeine Lockdown wieder vorüber ist, stellt ein Strafmandat aus und erhöht dann vielleicht noch den Betrag, wenn ich frage, was das mit der Ansteckungsgefahr zu tun hat, wenn ich statt einem Packerl Butter einen Kaufmannsladen für die Lia kaufen.

Alkohol darf ich, glaube ich, kaufen und da hätte ich auch ein wenig Angst bezüglich der Risikogruppen, wenn da nämlich die Ungeimpften, die da ja vielleicht ewig drinnen bleiben, vor dem Fernseher sitzen, Bier trinken, Chips essen und nicht aus dem Haus gehen und nicht verhaftet zu werden, essen sie sich vielleicht den Bluthochdruck und den Diabetes an, womit sie dann, wenn sie vielleicht doch einmal hinausgehen oder das Enkelkind kommt und ein Bussi gibt, womöglich auf die Intensivstation kommen, dort aber hinausgeschmissen werden, weil das Pflegepersonal die Geduld verliert, O-Ton Hacker oder wenn mans überlebt, eine Rechnung von fünfzigtausend Euro bekommt und dann erst recht ins Gefängnis, wenn man das nicht zahlen kannt!

Eine ganz schön grausliche Utopie, die, wie ich hoffe, doch noch ein bißchen übertrieben ist, obwohl ich nur Gehörtes zitierte, aber ich wollte ja vom Advent schreiben und dem Herrn Bundeskanzler beweisen, das meiner gemütlich wird.

Wird er, auf jeden Fall. Ich hole mir die Dekorationen aus dem Keller, die Vanillekipferln sind schon gekauft und Weihnachtsbücher gibt es auch. Seit ich blogge bin ich ja auf die Idee gekommen, daß es Weihnachtsbücher gibt und daß man die da lesen kann und weil ich ganz gerne zu den Bücherschränken gehen, wer es wissen will, das kann man in den Lockdownzeiten, wo jetzt ja die Anna Jeller geschlossen hat, aber bei der kaufe ich sowieso nicht ein, ich gebe es zu, haben sich da schon einige angesammelt und da ich auch ein kitschiges Gemüt habe, ich gebe das ebenfalls zu ,haben sich da auch einige “Julia- Weihnachtsromane” angesammelt. Zwölf Romane habe ich da im Viererpack. Je drei in einem Band und habe mir da vorgenommen, jeden Morgen bis zum Verundzwanzigsten einen halben davon zu lesen und dann gibt es auch noch meinen Adventkalender er also meine “Nika, Weinachtsfrau”, ich die 2015 im Rahmen des “Nanowrimos” geschrieben habe und da die Flüchtlingskrise schildere, obwohl ich die Idee schonein paar Jahre mit mir herumgestragen habe.

Da stelle ich die hier schon vorhandenen Kapitel hinein, ob es ein Neues geben wird, weiß ich nicht, mal sehen und wenn ich zu den Bücherschränken beziehungsweise zum Briefkasten oder Plastikflaschencontainer gehe, lege ich, wenn ich es nicht vergesse, auch jeweils wieder ein Buch von mir hinein, um meinen Lesern auch gemütliche Weihnachten zu wünschen!

Also auf in den Advent, ich bin gespannt und trinke auf meine Leser einen Schluck Punsch, der schon neben mir steht. Passt auf euch auf und laßt euch den Lockdown nicht vermiesen, ganz egal in welche Kategorie ihr fällt!

Dreiundzwanzigster Nanotag

Heute müßte ich eigentlich 38 318 Worte haben, um bis zum dreißigsten mit dem “Nano” fertig zu sein. In den bisher acht Malen, wo ich mitgemacht habe,, war ich, glaube ich, immer zu diesem Zeitpunkt schon fertig. Ein paar Mal habe ich, ich gebe es zu, schon früher angefangen und bin mit etwa zehntausend Worten eingestiegen. War auch einige Male mit dem Text fertig, bevor ich die fünfzigtausend Worte hatte. Dann habe ich angestückelt. 2019 zum Beispiel vier Szenen angefügt, die ich später aus dem Text wieder hinausgenommen habe und beim Korrigieren sind immer wieder Worte weggekommen.

Da ich auch während des Schreibens immer wieder korrigiert habe, sind auch ein paar Worte verschwunden, aber diesmal habe ich gerade, ich habe am fünfzehnten November mit dem Schreiben angefangen, 4.385 Worte. Am letzten Donnerstag, bevor wir nach Harland gefahren sind, waren es 4386, fünf Szenen und über elf Seiten. Die fünf Szenen spielen im Jahr 2099 in New York. Die Drehbuchautorin Joana Bernard, die Ururenkeltochter des Jakob Mandelbaums aus den “Wiener Verhältnissen”, geht mit ihrem Lebenspartner, dem Fotografen Bernie Winter auf die Party des Poduzenten Harry Goldstein, der sie auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 2021 aufmerksam macht, wo in Wien oder in Wiener Neustadt, der EDV Techniker Andreas Brunner, ein ausgegebener Corona-Leugner, von seiner Frma entlassenen und von seiner Freundin, der Krankenschwester Sabine verlassen wurde, im betrunkenen Zustand, eine Tankstellenkassiererin angeschoßen hat. Sie soll ein Drehbuch für einen geplanten Film dafür schreiben. So weit war ich bei Szene fünf.

Joana sitzt in der Küche, hat Schnitzel gebraten, die Haushalt-KI serviert veganen Cafe latte und sie nimmt sich den Artikel vor.

Dann war ich bei der Frage, wie weiterzumachen? In New York bleiben und die Joana entwickelt den Plot oder nach Wien ins Jahr 2021 zurückgehen und die Andrea Geschichte schreiben?

Donnerstag Abend war ich bei Variante zwei, habe einen Seitenumbruch gemacht und “Wien 2021” geschrieben, dann sind wir nach Halrand gefahren und am Freitag wurde sowohl der vierte Lockdown für alle, die Ungeimpften sitzen schon seit einer Woche dort, als auch eine allgemeine Impfpflicht, ab Februar bekanntgegeben, was mich daran hinderte, wie geplant die “Wiener Verhältnisse” noch einmal zu lesen, um mich zu informieren, wie alt die Hanna Richter und der Henry, etcetera, waren, beziehungsweise meine bisherigen, Corona Bücher um Stoff für den Andreas Plot zu haben, beziehungsweise diesen zu skizzieren.

Ging nicht, denn das das ginge dann vielleicht konträr an der Realität vorbei und ob in New York 2099 wirklich die KIs herumfahren, weiß ich eigentlich nicht. Mir ist zwar noch ein Ärztekammerpräsidentroboter eingefallen oder einige Minister die stereotyp “Impfen ist wichtig, gehen Sie dorthin!”, hinunterbeten, aber sonst nichts viel. Da bin ich vor meinem Laptop gesessen, habe mir OE24 und Livestreams angesehen und gedacht “Ich kann es nicht, ich kann es nicht, da habe ich mich wieder einmal übernommen!”

Ich kann mich erinnern, Anfang 1984, als ich schon im Mutterschutz war, bin ich ich durch die Cafehäuser gegangen und habe die “Elfi-Geschichte”, die eine Psychose entwickelte, schreiben wollen und bin daran gescheitert. Dann hatte ich noch ein paarmal ein paar sehr überspitzte Ideen, wie zum Beispiel, die unbefleckte Emfpängnis der Jungfrau Maria zu beschreiben, wurde auch nichts daraus.

Also habe ich das Wochenende vertrödelt. Am Samstag auf den Markt gefahren, dort die Doris Kloimstein getroffen, ihr die Bücher mitgebracht, die sich in den letzten Wochen angesammelt haben, dort gilt wegen G2 keine Getränke, die nicht in Flaschen sind, da hat man seinen Impfpaß am Standl vorweisen müßen, auch ein bißchen seltsam und eigentlich nicht wirklich nachzuvollziehen, daß das das Virus abhält und ich habe auch gemerkt, daß meine Kondition langsam nachläßt, wenn ich beispielsweise nicht nach Harland komme, um dort Rad zu fahren, da habe ich mich schon etwas mühsam abgestrampelt und ausgekeucht, habe aber in der Harlander Bücherzelle bei Amtshaus Anni Bürkls “Schwarztee” gefunden, was ich ohnehin schon lange lesen wollte.

Wird sich aber wahrscheinlich auch beim gemütlichen Weihnachtslesen nicht ausgehen und am Nachmittag habe ich wieder gesurft und gesurft. Die Bücher manchmal durchgeblättert und das Notizbuch herausgeholt, dann aber doch in den Computer geschaut, gab es da ja die “Literatur im Herbst” im “Odeon” und daneben plotten, ist wahrscheinlich nicht wirklich möglich. Die große Demo in Wien gabs auch und dazu einige Lvestreams und die Demo, wo bis hunderttausend Teilnehmer waren, war, glaube ich, bis ins “Odeon” zu hören, worauf Ilija Trojanow meinte “Da demonstrieren Idioten für ihr Recht krank zu werden!”, was die meisten wahrscheinlich nicht deshalb taten.

Am Sonntag Rudolfshöhe und dann wieder “Odeon” und gestern habe ich auch getrödelt und gedacht “Ich kann es nicht, ich kann es nicht! Laß es sein!”

Aber vielleicht den Plot verändern und von vorne anfangen.

Es muß ja nicht 2099 sein. Das habe ich ja gedacht, in die Zukunft zu gehen, damit ich über den Tellerrand hinaussehen kann. Kann ich aber auch nicht wirklich. Denn erstens weiß ich trotzdem nicht, wie die Pandemie, ausgegangen ist und vor allem weiß ich nicht wie schaut es 2099 in New York aus?

Also vielleicht ein bißchen zurückgehen. Bisher habe ich die Joana 2053 auf die Welt kommen lassen, jetzt denke ich, ich laße es 2053 spielen. Die Joana ist siebenundzwanzig und der Henry Mandelbaum war mit der Hanna Richter verheiratet. Ihre <mutter lebt noch, die Großmutter ist vor einem Jahr gestorben. Sie geht auf die Party, bekommt den Auftrag, reist nach Wien, wo sie sowohl ihre Halbtante, Hanna Richters Tochter, als auch den dreiundsechzigjährigen Andreas Brunner besucht, der ihr seine Geschichte erzählt.

Also das Ganze nochmals schreiben, es “Wien 2021” nennen und den Vorfall, wo Andreas Brunner betrunken herumschließt im November 2021 ansiedeln. Der Lockdown für Ungeimpfte und die Impfpflicht ist beschloßen, die Freundin hat ihn verlassen, der Job ist weg und ich kann die Szenerie schildern, hoffe ich oder auch was andern schreiben, weil ich ja bezüglich Corona immer noch zu dicht daran bin und außerdem derzeit ein wenig gegen den Strom zu schwimmen scheine.

Also mal sehen, der “Nanowrimo” wird es sowieso nicht, das war ohnehin schon klar, aber vielleicht bringe ich bei der wieder sehr schwierigen Ausgangslage doch einen gescheiten Plot zusammen oder habe ich mich wieder übernommen.

Wieder kein literarisches Geburtstagsfest

Ich habe ja 1987 oder so begonnen zu meinem Geburtstag ein literarisches Geburtstagsfest ,zu veranstalten. Das heißt, ich habe meine Freunde eingeladen. So etwa fünfzig Einladungen ausgeschickt, cirka fünfundzwanzig Leute sind gekommen, habe aus meinen Texten gelesen und jeweils drei bis fünf andere Autoren zum Lesen eingeladen. Zuerst waren es die Arbeitskreisfrauen, die Elfriede Haslehner , die Bruni, vielleicht auch die Valerie Szabo, später die Ruth, die Hilde Schmölzer, der Rudi Lasselsberger, der Lidio Mosca–Bustamante, der Stephan Eibel Erzberg, etcetera, es hat einmal auch die Elfriede Gerstl gelesen und einmal die Cornelia Travnicek, habe am Anfang gebangt, das keine Leute kommen, aber es kamen immer welche und es war immer sehr schön.

Einige Male habe ich es ausgelassen, einmal so, einmal weil ich vorher mein Praxiseröffnungfest hatte und 2019 weil wir nach Basel fuhren und im Vorjahr war es nicht möglich wegen des Lockdown.

Da habe ich eine Zeitlang noch überlegt, ob ich nicht zehn bis fünfzehn Leute einladen soll, sieben bis zehn kommen dann und die Ruth und die Doris Kloimstein zum Lesen, aber dann war ja Kontaktbeschränkung, also nur ein Mittagessen mit der Ruth und der Hilde Schmölzer ,und heuer könnte ich glaube ich, trotz 2G ja ein paar Leute einladen, ich dürfte halt keinen Cluster bilden, aber da ich die meisten der Einzuladenden jetzt schon zwei Jahre nicht mehr gesehen habe und auch von einigen gehört habe mit Ungetimpften treffen wir uns nicht, habe ich das gar nicht erst angedacht und denke auch das war es jetzt mit dem Geburtstaglesungen, obwohl das ja eine gute Idee war und so etwas wie Hausmusik, aber ich habe es schon geschrieben Corona ist so etwas wie ein aus meiner “literarischen Karriere”, wo ich mich die letzten Jahre vielleicht wirklich ein wenig aufgedrängt habe Leute zu meinen Lesungen zu bekommen, was oft auch nicht nicht wirklich geklappt hat und so denke ich, es muß nicht sein und wenn ich nächstes Jahr, wenn überhaupt möglich, versuche da zwanzig Leute zusammenzukratzen, kommt vielleicht niemand, weil mein Kontakt derzeit hauptsächlich aus der Ruth und der Doris Kloimstein besteht und die werden auch zu meinen heurigen Geburtstagsfest kommen.

Früher hat mich der Alfred mit der Anna da ja auch zum Essen eingeladen. Geht auch auch nicht mehr. Im Vorjahr Lockdown, heuer 2G, aber kochen kann und darf man ja, also ein sehr privates Geburtstagsfest. Aber natürlich literarisch, denn erstens sind das ja schreibende Frauen, zweitens gibt es Bücher und da habe ich mir ja schon vor Wochen als man in St. Pölten den “Thalia” noch ohne Maske betreten durfte vom Alfred Michael Köhlmeiers “Mitou” gewünscht und Eva Menasses “Dunklelblum”, die Bücher liegen jetzt in Harland und werden noch nicht gelesen, weil sie nicht auf den Buchpreislisten standen. In Wien liegt auf dem Tischen im Schlafzimmer Elias Hirschl “Salonfähig”, weil es da um Kanzler Kurz oder die österreichische korrupte Gesellschaft gehen soll und dann Brandon Taylors “Real live” weil er mich während der Frankfurter Buchmesse, fragte, ob ich ein Buch haben will und dann noch das “Virenregime”, da ist er zu einer Geschäftsauflösung gegangen und hat das Buch mitgebracht und gestern während ich mir in Ö1 die österreichische Buchpreisverleihung anhörte, ist er zu den “Wilden Worten” gegangen, weil dort Margit Heumann wieder gelesen hat, die auch schon mal bei meinem literarischen Geburtstagsfest war und hat mir ihr neues Buch “Briefe wie diese ” mitgebracht.

Also Bücher, Bücher, Bücher. Ein paar Geburtstagsgutscheine von der “Grünen Erde” gibt es auch immer und im Vorjahr, da ist die Anna mit der kleinen Lia, glaube ich, am Geburtstagstag gekommen und die Ruth und die Hilde Schmölzer , glaube ich, einen Tag früher gekommen und hat mir den dicken Dos Passos gebracht, der dann auf der Leipziger Buchpreisliste stand. Heuer kommt die Anna nicht und wir waren letzten Wochenende auch nicht in Harland, weil ich da immer Angst habe nicht ausreisen zu können. Also kein Gansl mit der Doris Kloimstein, die wir dort immer am Markt treffen und auch noch keine Bücher von der Anna.

Die Ruth hat mir schon gesagt, daß sie mir keine Bücher schenken wolle, weil ich schon so viele habe. Das hat die Anna früher auch gesagt und das stimmt ja auch, aber wenn schon kein Geburtstagsfest und keine live Buchpreisverleihung, was sich in den letzten Jahren immer irgendwie verlappte und “Nanowrimos”, wenn ich mitgeschrieben habe, meistens auch oder war ich da damit schon fertig und bin auf die “Buch Wien” gegangen, das fällt heuer auch weg, obwohl sie morgen eröffnet wird und ich sogar zur Akkredtierung aufgefordert wurde, kann ich eine Bücherschranktour machen, habe ich, wie im Vorjahr gedacht und da einen großen Sack nach Hause geschleppt, wo ich noch nicht alles gelesen habe und heuer eine kurze Tour, denn es war ja die Ruth und die Doris eingeladen und der Alfred hat Tafelspitz gemacht.

Das war der Plan. Am Sonntag Gansl in Harland, am Dienstag Tafelspitz und wir laden dazu die Ruth ein. Aber die studiert ja Theologie, nimmt das sehr ernst und hat Vorlesung. Also nicht zum Mittag, sondern erst danach und wenn schon nicht in Harland, kann die Doris Kloimstein vielleich nach Wien kommen habe ich gedacht und sie eingeladen, weil ja ein Geburtstag etwas besonders ist.

Habe mir also nur eine zehn Uhr stunde eingeteilt und wollte dann die Kurztour bis zur Zieglergasse und zur Burggasse machen. Aber dann hat das Telefon geläutet. Die Christa, meine Hauptschulfreundin, die ich jetzt auch schon lange nicht gesehen habe, hat angerufen und zum Geburtstag gratuliert, die Ute hat aus Leipzig ein Mail geschrieben und die Zahui eine Geburtstagskarte und bin erst nach dem Mittagessen, Tafelspitz und Birnentorte vom Fruth, auf die Büchertour gegangen, die diesmal nicht so intensiv, wie die im Vorjahr war, aber zum Schweizer Buchpreis passend, den ich mir ja vor zwei Jahren life in Basel gegeben habe, passend ein Buch von dem Schweizer Autor Hans Manz und dann “Berner Blut”, die Anthologie zur “Criminale 2013”, wo aber auch Sabine Naber, Nina George und Roul Biltgen enthalten sind.

Von der Ruth gab es statt Bücher Wäsche, in Zeiten der Maskenpflicht in den Geschäften, passend und die Doris ,hat mir ein Buch, das ich zwar schon gelesen aber nicht in Printform habe, also das letzte deutsche Buchpreisbuch und es gab zwar keine Lesung, aber doch ein paar literarische Gespräche und natürlich wie auch anders Diskussionen über Corona, Schinken, Käse, Sturm und Wein und der 2G Geburtstag ist vorbei und was die Buch-Wien betrifft, die ja morgen eröffnet wird, kann ich noch eine Meldung aus dem heutigen Morgenjournal wiedergeben, nämlich, daß das Papier knapp ist, die die Verlage Schwierigkeiten bekommen, ihre Weihnachtsaufträge zu erfüllen, aber da habe ich ohnehin schon Weihnachtslektüre in meinem Badezimmer liegen.

Störungen und Irritationen

In den letzten Tagen bin ich mit dem Bloggen durcheinandergekommen. Denn es geht rund um, in der Politik und auch in meinem Leben, wo vieles nicht zu klappen scheint oder zusammenbricht.

So kann ich mich erinnern, daß, als der Lockdown im März 2020 angekündigt wurde und man noch einen Tag einkaufen konnte, mich der Alfred fragte, ob er Papier besorgen soll?

“Nein, aber ein Schnürl!”,

Gemeint war die Stromversorgung für meinen Computer, weil es da schon Schwierigkeiten gab. Das Schnürl wurde nicht gekauft aber später mehrmals ausgewechselt, dann blieb mein drei Jahre alter Computer hängen und im Sommer versprach mir der Alfred dann, sich um einen neuen Computer zu kümmern.

Das hat sich hingezogen, denn der Computer wurde irgendwann bestellt, war aber nicht lieferbar. Corona oder was auch immer war schuld daran nach Osternd habe ich ihn irgenwann bekommen. Da ist dann mein Alter schon eingebrochen, wurde repariert und ich dachte, macht ja nichts, beim Neuen kenne ich mich nicht aus, schreibe ich halt ja weiter, obwohl das immer schwieriger wurde, länger dauerte und aufwendiger war. Am Wochenende war dann das Hochladen wieder eingeschränkt und der Alfred konnte, was er endlich mußte, nicht speichern. Den Computer also zum Servicedienst bringen, was bedeutete, keine E-Books und da habe ich ja einiges zu lesen und auch kein Weiterarbeiten an meinen Texten, da will ich jetzt das “Seitengewitter” ordentlich durchkorrigieren und vielleicht auch noch ergänzen. Aber der neue Computer war schnell hergerichtet, das Arbeiten darauf ist auch nicht schwer und es geht auch viel schneller, aber der alte zum Speichern kommt erst nächste Woche.

Aber macht ja nichts, dachte ich am Montag, arbeitete mich ein und erfuhr irgendwie nebenbei, daß facebook einige Zeit nicht verfügbar war.

Betrifft mich zwar nicht wirklich, denn ich schaue da ja nur passiv mit, etwa wie es mit den Veranstaltungen der “Gesellschaft für Literatur” so ist oder es mit den Buchpreisen steht?

Am Dienstag ist dann das Internet zusammengebrochen. Daß es zu Stromausfällen kommen kann, habe ich in den letzten Tagen schon öfter gelesen und auch die neue Steuerreform mit den Co2 Belastungen oder Erleichterungen waren das große Thema und klangen beunruhigend, ähnlich wie die 3G-Regel am Arbeitsplatz, obwohl die sogenannte vierte Welle irgendwie ehre flach verläuft.

Aber macht ja nichts. Vorsicht ist gut und wichtig und am Dienstagabend kein internet. Fünf Minuten vor sieben habe ich das mitgekommen und da habe ich mich ja in die “Diogenes-Zoomkonferenz” einloggen wollen, wo Louise Browns Buch Was bleibt, wenn wir sterben-Erfahrungen einer Trauerrednerin”, besprochen werden sollte, was ja, weil meine Schwiegermutter vorigen Woche gestorben ist, vielleicht besonders präsent und wichtig war.

Einen Tag kein Internet, kein Bloggen, kein Textkorrigieren, kein E-book lesen, was mache ich da?

Die Printbücher lesen natürlich! Da bin ich Angesichts der Buchpreislisten ohnehin schon im Rückstand, also den Heinz Strunk beendet, die Dana Grigorcea begonnen.

Am Mittwoch keine Lvestreamveranstaltung. Live geht da ja derzeit ohnehin nichts Internet wieder da was besonders wichtig ist, weil politisch ist ja derzeit sehr viel los, Hausdurchsuchungen im Bundeskanzleramt und im Finanzministerium, Rücktrittsforderungen an Kanzler Kurz der tapfer sagt “Ich bleibe!”

3G am Arbeitsplatz wird beschlossen und da habe ich noch gestern Abend, weil ich ja nicht streamen und bloggen konnte, auch mein mögliches neues Werk ein bißchen vorausgeplant.

Da die Joana Bernard zur Urururenkelin vom Jakob Mandelbaum aus den “Wiener Verhältnssen” gemacht, deren Mutter ist im Vorjahr, also 2098 gestorben und die wurde 2012 geboren. Hat also die Pandemie in New York live erlebt und am 9.11. 2099 feiert die Drehbuchautorin, die mit dem Fotografen Patrick zusammenlebt, ihren sechsundvierzigsten Geburtstag. Da kommt ein Produzent auf sie zu und gibt ihr den Auftrag, ein Drehbuch für einen Film über die Pandemie zu schreiben und weil sie Wiener Wurzeln hat, soll sie den Schauplatz dorthin verlegen. Er drückt ihr auch eine Zeitungsnotiz in die Hand, wo vom achtunddreißigjährigen Andreas Brunner berichtet wird, der, weil durch die Pandemie arbeitslos und von seiner Freundin als Impfverweigerer, entlassen durchdrehte und eine Tankstellenangestellte, die ihm anschnauzte doch seine Maske aufzusetzen mit einer Schreckschußpistole angeschoßen hat, weil er betrunken war. Joana soll das Drehbuch schreiben, weil sie Wiener Wurzle hat. Ihr Großvater, den sie auch nie live erlebte, lebte zwei Jahre mit Hanna Richter, die ein Buch über seinen Großvater geschrieben hat, zusammen. Sie hat aber nur im College schlecht deutsch gelernt und war zweimal mit ihrer Mutter kurz in Wien und da in einer Thomas Bernhard Aufführung vom “Heldenplatz”, so daß sie der Produzent Johanna Bernhard nennt.

So das wäre das Ausgangsszenario von “Arbeitstitel 2020/21 Wien”, das “Seitengewitter” muß natürlich vorher fertiggemacht werden und der heurige Nobelpreisträger für Literatur, der zu Mittag bekanntgegeben wurde, heißt Abdulrazak Gurnah, wurde 1948 in Sansibar geboren, lebt in GB und ich habe noch nie etwas von ihm gehört

Nicht hinterfragen?

Sind wir in der vierten Welle oder nicht, lautet ja schon seit Wochen, die große Frage, die zum drei Stufenplan mit dem sogenannten Schutz für Ungeimpfte und den Wiener Corona- Verschärfungen führte, während die Impfquote trotz niederschwelligster Angebote vor sich hindümpeln und bei sechzig oder siebzig Prozent liegen dürften, je nachdem ob man die unimpfbaren Kinder jetzt weg oder dazu rechnet und das scheint die Politik nervös zu machen, denn impfen, impfen, impfen, lautet die Devise und dann wird von Impfleugnern, Impfskeptikern, etcetera, gesprochen und alle werden aufgerufen, die Ungeimpften zu überzeugen!

“Wir müssen informieren!”, sagt der Ärztekammerpräsident und dann setzt er “Lassen Sie sich impfen, denn die Impfung ist gut und schützt vor schweren Krankheiten und wenn Sie Ängste und Zweifel haben, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, der wird Ihnen helfen!” und ich frage mich, wo ist da die Aufklärung?

Weil ich immer höre, nicht im Internet informieren, weil daher kommen die Fake-News und wir brauchen die Faktenchecker, weise ich auf die Aktion “Alles auf den Tisch” hin, wo eine Menge Schauspieler, wie etwa Nina Proll, Roland Düringer, etcetera mit einer Menge Wissenschaftler, wie Prof Haditsch, Dr. Schubert, etcetera, etwa eine halbe Stunde über aktuelle Themen, wie Impfung, Kinder, Masken, Corona, etcetera, diskutieren und ich da Informationen bekam, die ich weder bei Ö1 noch bei OE24 erfuhr, denn da höre ich in etwa nur, daß alle, die sich nicht impfen lassen wollen, Corona-Leugner sind, die falschen Informationen aufsitzen und, daß man die Impfung nicht hinterfragen soll und darf, denn, wenn ich zu einem Automechaniker gehe und der sagt, das und das, werde ich auch nicht hinterfragen, sondern “Danke schön, gnä Frau!”, sagen.

Falsch, das war das Beispiel von der Friseurin, wenn, die fragt, wie sie schneiden soll und daher darf man auch beim Arzt und Wissenschaftler nicht hinterfragen, denn die haben jahrzehntelang studiert und ich denke “Uje, uje!”, höre ich bezüglich des Corona-Themas ja seit eineinhalb Jahren immer, daß es nur eine wissenschaftliche Meinung gibt. Aber Wissenschaft ist doch Diskussion, das höre ich dann auf der anderen Seite und wenn wir das Beispiel weiter verfolgen, haben wir den mündigen Patienten, den es eigentlich geben soll, begraben!

Denn hier heißt die Devise “Impfen, impfen, impfen! Alle sollen oder müßen das, obwohl es ja keine Impfpflicht gibt! Keine Direkte, weil die wahrscheinlich juristisch nicht durchgehen würde. Aber trotzdem Zwang und Druck, impfen impfen, impfen! Denn die Impfung ist gut und wenn ich ein Gegenargument bringe und da gibt es wohl viele, bin ich ein Corona-Leugner und die Diskussion ist zu Ende. Alle sollen sich freiwillig impfen lassen und damit es für die Verweigerer unbequemer wird, gibt es die 1G- Regel, also nur geimpft in die Disko.

Ganz langsam scheint sich jetzt durchzusetzen, daß auch die Genesenen sicher sind, aber die Antikörpertests werden nicht anerkennt. Also nur mit Impfung und Test in die Gastro, auf die Uni, in die Schule. Wenn man in Deutschland positiv gestestet wird, bekommt man sein Gehalt während der Quarantäne nicht weiterbezahlt und in Österreich wird das Arbeitslosengeld verweigert, wenn man einen Job nicht bekommt, weil man sich nicht impfen läßt.

Auf der anderen Seite bekommt man eine Bratwurst oder einen Gutschein, wenn man sich impfen läßt und ich denke wieder “Hui!” oder an den Vertreter, der mir mit solchen Argumenten einen Kühlschrank aufschwatzen will. Da sagt wohl ein jeder völlig unkritisiert “Nein!” und “Hände weg!”

Aber hier wird entmündigt und von einer Impflotterie geschwärmt, wo man, wenn sich achtzig Prozent impfen lassen, ein Auto gewinnen kann. Was man realistisch betrachtet doch nicht bekommen wird und mich schüttelst wieder, weil ich denke, daß man sich impfen lassen soll, wenn es der Arzt empfiehlt, der einen vorher entsprechend aufklärt und weil es für einen nützlich und wichtig ist, aber auch dann stimmt man zu und muß die Nebenwirkungen unterschreiben und nicht, weil es eine Bratwurst gibt, denn da wären wir im Kindergarten und da gehöre ich nicht hin oder höchstens nur, wenn ich meine Enkeltochter von dort abhole und wenn man die Situation so betrachtet, scheint es ohnehin keine Wahl zu geben, denn alle sollen zur Impfung gebracht werden, weil die Impfdosen offenbar eingekauft wurden und weil man offenbar nicht mit der Polizei kommen kann, muß es anders gehen und so wird man eingeschränkt und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.

Man darf nicht hinterfragen. Jedes Argument wird weggewischt und man unterbrochen, obwohl es da viel Ungeklärtes gibt.

Zum Beispiel die Nebenwirkungen über die auch nicht wirklich gesprochen wird oder nur “Die Impfung ist sicher, es gibt keine Langzeitschäden und das bißchen Kopfweh und der Schüttelfrost nachher ist normal und gibt es bei jeder Impfung!

“Wir haben auch nie behauptet, daß man auch mit der Impfung nicht krank werden kann und jeder der etwas anderes behauptet gehört zu den Verschwörungstheoretikern!”

Die Impfung wurde aber sehr schnell entwickelt und ich frage mich auch, warum der indirekte Zwang?

Warum die 1-3Gs? Wenn du das nicht tust, darfst du nicht mehr ins Kaffeehaus gehen und jetzt auch nicht mehr arbeiten oder in die Kantine und das Denken ist hier ohnehin schon ausgeschaltet und wird nicht gefragt, sondern alle Gegenargumente vom Tisch gewischt.

Wenn einer sagt “Ich glaube, an mein Immunsystem, denn ich gehe viel spazieren und esse Obst!”, wird der Kopf geschüttelt, unterbrochen und gesagt “Ja, ja die Erde ist eine Scheibe! und getan, als gäbe es kein natürliches Immunsystem und jeder, der das glaubt, ist ein ungebildeter Wissenschaftsleugner!

Aber natürlich ist das positive Denken, die richtige Ernährung und Sport wichtig und ich glaube auch, daß man, wenn einem das Virus trotzdem erwischt, vielleicht nur einen milden Verlauf bekommt und nicht, daß jeder, der sich nicht impfen läßt mit Sicherheit schwer krank wird und da ist auch seltsam, daß man sich so wenig um die Dunkelziffer kümmert, weil es ja vielleicht schon viele gibt, die das Virus hatten und es gar nicht bemerkt haben, weil sie sich nicht testen ließen und die sind dann vermutlich immun und werden nicht auf die Intensivstationen kommen!

Obwohl das auch schwierig ist, weil man durch den Lockdown und den versperrten Fitneßstudios und der Ausgangssperren in den Riskobereich vor den Fernseher mit Chips und Bier gedrängt wird und ich frage mich wieder, wo bleibt die Eigentverantwortlichkeit?

Warum muß ich vorgeschrieben bekommen, wo ich welche Maske tragen? Warum kann ich das nicht selbst entscheiden und wird mir nicht zugetraut, daß ich schon selber verantwortungsbewußt umgehe, weil ja keiner wahrscheinlich krank werden will?

Und ich glaube, daß das ohnehin schon sehr viele angstgebeutelte Menschen freiwllig tun und warum werden die Selbsttest nicht anerkannt?

Warum dieses Mißtrauen und das ist auch meine Kritik und wahrscheinlich auch der Grund, warum ich keine Masken trage und mich nicht testen lasse, da ich dazu nicht gezwungen werden will und da sind wir wieder bei der Angst, die da jetzt eindreiviertel Jahre geschürt wird und es dazu auch nachweisbare Unterlagen gibt!

“Es werden bald alle einen kennen, der an Covid gestorben ist!”, hat der Bundeskanzler im März 2020 gesagt, um die Leute zum Mitmachen zu bewegen und diesen Sommer “Wenn alle ein Impfangebot haben, ist es Privatsache und wir heben alle Maßnahmen auf!”, was auch meine Meinung, aber offenbar nicht, die der Politik, ist, denn jetzt darf man ja nicht hinterfragen, nicht zweifeln und auch keine eigene Gesundheitsfürsorge treffen, weil es , die viel ansteckendere Delta-Variante gibt, die Leute sich nicht impfen lassen wollen und die Intensivstationen schon voll sind, aber auch nicht aufgestockt werden und das führt, fürchte ich, zu Verwirrung und der Entmündigung, die ich nicht will!

Schnell zur Eigenveantwortlichkeit zurück, würde ich mir wünschen! Die, die es wollen, sollen sich impfen lassen, Masken tragen und sich testen lassen! Dazu sich informieren, Fragen stellen, kritisch sein!

Das haben wir alle doch einmal gelernt und jetzt soll das auf einmal nicht mehr gelten, weil alle zur Impfung gezwungen werden müssen. Obwohl es, wie ich ebenfalls höre, die sogenannte Herden- oder sterile Immunität ohnehin nicht gibt.

Also das Argument, daß ich es zum Schutz, der anderen oder aus Solidarität tun muß, wegfällt. Die Kollateralschäden, die durch, die ständige Angstmache wird man wahrscheinlich erst in den nächsten Jahren so richtig bemerken! Da werden dann die Pyschologen und Psychotherapeuten viel zu tun haben, um all die Traumatisierungen, Angst-Zwang-und Eßstörungen, die dadurch entstanden sind, zu heilen und ich möchte eigentlich auch mein normales Leben zurückhaben!

Will ins Restaurant, in die “Alte Schmiede” oder einkaufen gehen, ohne irgendeinen Nachweis vorzeigen oder irgendeine Maske tragen zu müßen, weil ich glaube, daß ich als eigenverantwortliche Frau, schon selbst auf mich aufpassen kann und auch nicht die Dumme bin, wie beispielsweise, die Ex-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky allen Ungeimpften unterstellt, die nicht an die hehre Wissenschaft glaubt, wenn sie Fehler und Widersprüchlichkeiten aufdeckt und kritische Fragen stellt, weil da vieles wirklich nicht zusammenpasst und widersprüchige Informationen kommen, die aber nicht von der angeblichen Verschwörungsseite stammen.

Und da ist die Ärztin und Gesundheitsmanagerin, wie sie immer betont, in einem Gespräch mit Ex-Vizekanzler Strache, der ja eher Corona kritisch ist, ziemlich bös geworden und hat gemeint, die Leute sollen der Wissenschaft glauben, sich impfen lassen und wenn sie mit den Politikern unzufrieden sind, können sie die ja bei der nächsten Wahl abwählen!

Das hat man in Graz und in Oberösterreich schon letzte Woche getan und hat da die Kommunisten und dort die Impf- und Maßnahmen kritische MFG gewählt. Das war dann auch wieder nicht recht und man hat von der Maßnahmen kritischen FPÖ einen Schulterschluß mit den anderen Parteien verlangt, um die Leute zur Impfung zu bringen!

Am Samstagnachmittg war ich wieder auf einer Demonstration am Karlsplatz, wo unter anderen Konstantina Rösch und Roman Schiessler gesprochen haben, es “Kurz muß weg!-Rufe” und schöne Sticker, sowie auch eine Gegendemonstration mit Polizeieinsatz gab.