Das einundvierzigste selbstgemachte Buch

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Es ist da, mein einundvierzigstes Selbstgemachte oder vierundvierzigste, wenn man die “Hierarchien”, in der “Edition Wortbrücke”, die es schon lange nicht mehr gibt und die beiden “Stotter-Bücher” mitrechnet.

“Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung”, das Buch, an dem ich im Feburar, nach der Kurzgeschichte “Paul und Paula” losgeschrieben habe, obwohl ich gar nicht wußte, worüber.

Bin ich da ja einmal auf einen Recherchetag gegangen, habe mir ein Gespräch mit einem Bankberater und der Idee darüber zu schreiben, wie man die Welt verbessern kann, mitgenommen.

Dann war noch die Idee über Romanfiguren zu schreiben, Autoren sind es geworden. Stefan Zweig, Heimito von Doderer, Anne Frank, Franz Kafka steht auch noch auf irgendeinem Notizzettel. Dann habe ich geschrieben und geschrieben, dazwischen Stefan Zweig und Doderer gelesen und es ist etwas nicht ganz Neues geworden.

Eine Collage aus meinen bisherigen Büchern ist es, wie ich am Dienstag merken konnte, als ich Christel Fallenstein sozusagen eine Privatlesung daraus gegeben habe geworden.

Kommt doch die sogenannte “Flüchtlingstrilogie” darin vor und die Protagonisten aus der “Frau ohne Bank” und die “Vorschau” daraus ist diesmal ein “Mimikryspiel” geworden.

Etwa zehn Personen habe ich diesbezüglich angefragt. Gloria G., die mich bei “Paul und Paula” schon ratgebend unterstützt hat und Anke Dörsam, die mir im Frühling einige Kommentare schickte haben mir Romananfänge dazu geliefert.

Und wenn man bei den Original Mimikryspielen, die Eigenarten der Autoren nachahmen sollte, haben diese zwei wohl ihre Sprachoriginale geliefert und so war es wohl nicht allzuschwer zu erkennen, daß Text zwei von mir ist.

Der Erste stammt von Anke Dörsam und führt wahrscheinlich in ihre Moabiter Seefahrtwelt, den dritten hat Gloria G. geliefert. Vielen, vielen Dank dafür!

Leider hat sich wieder niemand unter meinen Lesern, an die hundertfünfzig habe ich wohl täglich, wovon man wohl sechzig Prozent Spamer abziehen kann, gefunden, die das Rätsel lösen und das Buch gewinnen wollte, was ich ein wenig schade finde, daß sich nur gelegentlich ein paar Spamer oder Glaubenskrieger einfinden, die mich beschimpfen aber niemand die sich für die Literatur einer, die seit vierzig Jahren unermüdlich neben und abseits des Literaturbetriebs schreibt, interessiert.

Eigentlich sehr schade, aber leider kann ich es nicht ändern und präsentiere trotzdem stolz mein einundvierzigstes selbstbemachtes Buch.

Szene acht habe ich Anfang September schon beim Volksstimmmefest glesen, diese Szene gibt es auch auf meiner Website als Leseprobe zu finden.

Das Pflichtexemplar an die NB ist ausgeschickt und auch ein Buch an die “Alte Schmiede”.

Würde mich sehr freuen, wenn es wieder einmal etwas mit den “Textvorstellungen” werden würde. Aber leider macht das Reinhard Wegerth, der mich ja ein paarmal diesbezüglich eingeladen hat, nicht mehr.

Auch über eine Rezension, wenn mir einer oder eine eine solche schreiben will, würde ich mich sehr freuen und verschicke gerne ein diesbezügliches Rezensionsexemplar.

Ansonsten kann man das Buch bei mir bestellen oder das Probekapitel lesen.

Ich korrigiere inzwischen weiter an “Claire- Klara-Clarisse” meiner Sommergeschichte, die ich mir aus Kroatien mitgenommen habe und bin bei meinem selbsternannten Korrigiermonat noch nicht sehr weit gekommen.

War im November ja die “Buch-Wien” und das Buchpreisbloggen ist nahtlos in ein solchen für das “Bloggerdebut” übergegangen. Da lese ich inzwischen das fünfte Buch und habe darin wahrscheinlich höchstwahrscheinlich schon meine Favoritin gefunden.

Details folgen später und ich habe, obwohl ja schon etwas ausgeschrieben und von den mangelnden Erfolg und den harten Spamerfeedback sehr entumutigt, trozdem schon wieder eine Idee für etwas  Neues.

Könnte ich ja über eine Bibliothek oder über eine Frau, die dort wohnt, schreiben und diese könnte vielleicht Dorothea Wewerka heißen, was ja ein sehr schöner sprechender Name ist.

Aber jetzt einmal sehr stolz über mein einundvierzigstes selbstgemachtes Buch, das, obwohl ich ja nicht wirklich wußte, worüber ich schreiben sollte, schließlich doch sehr schön und höchstwahrscheinlich auch sehr stimmig geworden ist, wie ich  am Dienstagnachmittag bei meiner Privatlesung bei Christel Fallenstein feststellen konnte.

Vorschau auf “Nicht berühren oder Notizen zur Romanentstehung”

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Wie bin ich nur auf dieses blöde Wort gekommen und was
hat es mit Zoran Simcic zu tun, der sie in diesem Augenblick
aus seinem roten Rucksack nimmt und auf den Cafehaustisch
stellt, den er vorher auf die Bühne des Turnsaals trug, in dem
sie Zarah Bashramis Stück zum zwölften Februar 1934 pro-
ben? Sehr verwirrend, die Idee über eine Schreibblockierte,
die einen Roman verfassen will und keine Ahnung hat, worü-
ber er handeln soll? Denn sie hat ja alles schon geschrieben
und die Dose mit der Aufschrift „Gösser“ auf dem Marmor-
tisch passt auch nicht dorthin. Hat man doch wahrscheinlich,
als am 12. 2. 1934, die Sozialdemokraten aus den Gemeinde-
bauten schossen , eine solche nicht gekannt und in dem be-
rühmten Cafe Central, hat der Dichter Doderer, eine solche
auch nicht bestellt, sondern sicher eine Schale Gold. Das Wort
„Bierdose“ ist auch eine Verwechslung. Denn eigentlich woll-
te die Schreibblockierte eine „Wurfgeschichte“ über das Wort
„Dosenbier“ verfassen. Weil sie keine Romanidee hatte, wollte
sie sich an Kurzgeschichten ausprobieren und da ist ihr ein
Schreibratgeber in die Hände gefallen. In eine Bibliothek ge-
hen, sich mit dem Rücken vor das Regal stellen und nach ei-
nem Buch fassen. Ein Wort heraussuchen und notieren. Das
Ganze wiederholen. Dann man fünf bis sechs Wörter, über die
man eine Geschichte schreiben kann. Das erste Buch, das mir
in die Hände fiel, ist Cornelia Travniceks „Chucks“ gewesen
und da stand „Dosenbier“ im Klappentext.

 

Wieder  gibt es einen Vorgeschmack auf mein nächstes Buch mit Cover, Textbeschreibung und einem Gewinnspiel, das diesmal aus drei ersten Romananfängen, nach dem Vorbild  eines “Mimikry-Spiel des Lesens” besteht.

Ich danke Gloria G. und Anke Dorsam für die zur Verfügungstellen von zwei Textbeispielen, die sie jeweils zu meinen ersten Satz geschreiben haben:

1.

Es war ein trüber  Märzmorgen, an dem Anna Augusta  Augenstern in ihren orangeroten Filzpantoffeln zum Fenster tappte, die Vorhänge beiseite schob und auf die Terrasse blickte. Es regnete nicht, aber die Feuchtigkeit, die in den Sträuchern hing, schlug sich im Kies der Einfahrt nieder. Seit gestern Abend hatte niemand die Einfahrt genommen. Anna Augusta hatte gehofft, die Postbotin oder besser, Besuch würde kommen, bevor sie das Haus verlassen musste, und würde ihr die Entscheidung abnehmen. Am Tag zuvor hatte sie einen Kasten Briefe gefunden, der daraufhin deutete, dass das Haus tief verschuldet war, als sie es gekauft hatte. Sie wußte wenig über den Voreigentümer, vielleicht, daß er gerne Hüte trug, sie erinnerte sich nicht genau. Aber sie hatte eine Absende-Adresse der Briefe. Kein angenehmer Vormittag, um aus dem Haus zu gehen. Lieber würde sie den frischen Tee, der in der Küche auf einem Stövchen stand, mit jemanden teilen, um über etwas anderes zu reden. Was im Dorf vor sich ging. Ob die Bushaltestelle verlegt  würde. Wie der Fischfang war?

 

2.

Es war ein trüber Märzmorgen, an dem Anna Augusta Augenstern in ihren orangeroten Filzpantollfeln zum Fenster tappte, die Vorhänge beiseite schob und auf die Terrasse blickte. Viel Erfreuliches gab es nicht zu sehen. Der Himmel war grau, der Wetterbericht hatte Regen und drei Grad über Null vorhergesagt. Kein Grund zur Freude, aber auch keiner zum Trübsalblasen. Eher Anlaß zum Weiterarbeiten und das hatte sie auch vor. Hatte sie doch wieder einen Roman geplant und würde sich nach dem Frühstück vor den Laptop setzen und an der Geschichte, der gerade sechzig Jahre alt gewordenen Hildegar Hadringer oder H. H., weil man das so schön verkürzen kann, die nach ihrer Pensionierung beschlossen hat, ihre Ersparnisse zu beheben, um sich damit ein schönes Leben zu machen, zu schreiben. So weit, so what und noch nicht wirklich ausgereift, war sie doch erst vor kurzem, mit dem letzten Band ihrer “Flüchtlingstrilogie” fertiggeworden. Vielleicht also nur ein Wunschtraum Anna Augustas, die sich ebenfalls in A. A. verkürzen ließ.

 

3.

Es war ein trüber Märzmorgen, an dem Anna Augusta Augenstern in ihren orangeroten Filzpantoffeln zum Fenster tappte, die Vorhänge beiseite schob und auf die Terrasse blickte. Was sie dort sah, war wie immer, und doch etwas war anders. Oder war vielleicht  Anna Augusta Augenstern nicht mehr diesselbe? Woher dieses Gefühl, daß nichts mehr so war, wie es einmal war. Woher diese Fremdheit, die alles Vertraute wie eine Imitation des Originals erscheinen ließ, hundertprozentig gleich und doch nicht mehr identisch. Sogar die orangeroten Filzpantoffeln, in den Siebzigerjahren an einem Marktstand am Brenner erworben und mittlerweile, was man ihnen ansah, um die halbe Welt gegangen – die Welt der Anna Augusta Augenstern war nicht sehr groß, aber die Wege addierten sich-, diese Filzpantoffeln, die es in besseren Zustand in jeder Nostalgieboutique zu hohem Ansehen gebracht hätten, jemand mußte sie in ihre feinsten Bestandteile auseinandergenommen und dann wieder zusammengefügt haben, bis sie aussahen wie vorher, oder jedenfallls beinahe, denn irgendwo steckte jetzt ein Fehler drin.

 

Meine Leser können nun erraten, was das Original und was die “Fälschung” ist?

Für den, der  errät, welcher Text von mir ist, gibt es nach Erscheinen  das Buch.

Wenn ich es mir so ansehe, dürfte die Beantwortung eigentlich ganz leicht sein, als  Hilfestellung verlinke ich aber trotzdem zu den Schreibberichten und wünsche viel Spaß beim Raten!

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Der große Roman

Nachdem ich vor einigen Wochen, als ich gerade die “Berührungen” durchkorrigierte und bis Seite achtundsechzig oder so nur mehr einen Fehler fand, habe ich ein Mail mit der Nachricht bezüglich meiner Kommentare auf dem “Literaturcafe” bekommen, daß ich nicht schreiben kann, weil ich so flüchtig ohne Punkt und Beistrich, das heißt Beistriche setzte ich ohnehin viel zu viele, durch meine Texte hetze, so daß der Absender schon Sorge hatte, ob ich nicht vor Erschöpfung hechelnd vor meinem PC zusammengebrochen bin?

Nein, hyperaktiv bin ich, glaube ich, nicht, werde aber trotzdem immer schneller und schneller, so sind in diesem Jahr schon vier neue Bücher herausgekommen, was zwar auch ein bißchen am Alfred liegt, denn die ersten drei hatte ich schon im vorigen Jahr geschrieben.

Die “Berührungen” sind der zweite 2016 er Text und solche Kommentare, wie, das ist das “Schlechteste was ich je gelesen habe”, etcetera, gehen mir, no na, natürlich zu Herzen, obwohl ich, wie ich fürchte, nicht wirklich viel daran verändern kann.

Ich versuche es aber und so habe ich einige Tage nach dem Mailverkehr mir vorgenommen, die “Berührungen” jetzt laut zu lesen, wo man dann immer wieder erstaunlich viele Fehler findet, die mich dann schon den Kopf schütteln lassen und angestachelt vom User Uli, der mir riet, meine Texte mit dem Maßband zu vermessen und Punkte und Absätze zu machen, in meinen Texten, habe ich das, aber, glaube ich, sowieso, das heißt in den Mansuskripten gibt es nicht so viele Absätze, aber die direkte Rede und Kapiteln.

Und so habe ich den Text jetzt an die fünf Mal laut gelesen und am Montag, als ich in der Mittagshitze auf der Harlander Terrasse saß, dann wieder schnell leise weitergelesen und als ich keine Fehler mehr fand, den Text mit der Beschreibung, die der verkürzte “Bierdosen-Text” ist, zur weiteren Bearbeitung geschickt, weil ich in keine Beistrichmanie hineinkommen will und dann am Schluß hunderttausend Beistriche haben, die angeblich nicht gehören und worüber dann alle stöhnen.

Der Alfred geht den Text dann auf Rechtschreibfehler durch, macht den Satz, beziehungsweise das PDF oder wie ich das jetzt nennen soll und gibt es mir zurück, wo ich es mir dann nochmal solange anschaue, bis ich keine Fehler finde.

Dann gehts an die Druckerei, die macht mir fünfzig Stück, ein paar verschicke ich dann an die NB, die “Alte Schmiede” für die “Textvorstellungen”, etcetera, stecke eines in die Tasche, um es herzuzeigen, lege es bei Lesungen auf und eine “Vorschau” gibt es diesmal mit dem “Mimikry-Spiel”, wozu ich alle noch einmal recht herzlich einlade,  mit einen Absatz dazu zu schreiben.

Da kann man dann das Buch gewinnen und wenn man möchte Fehler suchen oder sich überzeugen, wie verständlich oder unverständlich, die Geschichte über das Schreiben eines Romanes, beziehungsweise zwei Studenten und einer Studentin, die ein Stück über Stefan Zweig und Heimito von Doderer schreiben, während sich die beiden Dichter mit dem Fräulein Anne im Cafe Wolke am Himmelsbogen treffen.

Und bis das geschieht geht es zum nächsten Werk. Ja, ich bin eine Schnelle. Ob ich schreibsüchtig bin, weiß ich nicht. Bis vor kurzem dachte ich eher, ich wäre etwas ausgeschrieben und von der ewigen Nichtbeachtung mehr oder weniger frustriert, aber dann bin ich ja mit dem Alfred nach Kroatien gefahren und habe von dort ein Souvenier, beziehungsweise ein halb vollgeschriebenes Notizbuch mitgebracht und habe da, da ich damals ja erst am Anfang des Korrigierens war, gedacht, daß ich das Buch über die Buchpreisjurorin Clara, die nach der Trennung von ihrem Freund in Trogir einen alten Russen und die junge Claire, beziehungsweise die Geschichte von Sergejs Großmutter Clarisse kennenlernt, während des nächstenn “Nanowrimos” schreiben werde.

Dann habe ich gedacht Juli und August brauche ich noch mit den “Berührungen” und dann drehe ich ja sicher nicht zwei Monate die Daumen, sondern fange an und wenn ich mit dem Rohtext Anfang November fertig bin, laße ich den “Nanowrimo” heuer aus oder korrigiere dort weiter, etcetera und das ist sich jetzt ja sehr gut ausgegangen, beziehungsweise hat der August noch zwei Wochen, so daß ich die Sommergeschichte im Sommer schreiben kann, was ja auch ein wenig seltsam wäre, damit im November anzufangen.

Also alles herholen und mir das Notizbuch durchlesen, denn ich habe mir in Kroatien ja sehr viel ausgeschrieben, ganze Szenen konzipiert, die ich jetzt schon wieder vergessen habe und die nötige Atmosphäre will ich mir auch schaffen, so das Sträußlein Lavendl, das ich mir Trogir pflückte, auf das Tischen ins Schlafzimmer in die Krongasse stellen, die Bücher über Kroatien habe ich in Harland gelassen, die Prospekte sind zum Teil aber da und auch die Souveniers, wie die Zuckerpackerln vom Cafe Monaco, das ja auch eine Rolle spielen wird und das Buch “Bora”, das ja auch in Kroatien spielt, aber nichts mit meiner Geschichte zu tun hat und in Harland steht, habe ich mir gedacht, werde ich mir herausholen und nochmals lesen.

Bis die “Buchpreis-Bücher” kommen, habe ich Zeit dazu und da Klara ja “Buchpreis-Jurorin” ist, werden diese Bücher, beziehungsweise, die hundertvierundfünzig, die die Juroren zu bewerten hatten, auch eine Rolle spielen.

In Kroatien habe ich mir ja hauptsächlich die Liebes- und die Familiengeschichte aufgeschrieben, aber hier manchmal gedacht, daß die “Buchpreis-Bücher” auch eine Rolle spielen werden und sie ein zweiter Handlungsstrang werden könnten und diese Liste wird es ja am nächsten Dienstag geben.

Da die Handlung aber im Juli anfängt, Klara also mit den hundertvierundfünfzig eingereichten Büchern am E-Book Reader nach Trogir fährt, sind die ausgewählten zwanzig gar nicht so wichtig, aber natürlich werde ich mich, da ich sie ja bald kennen werde, einbeziehen, da ich die Identität, der anderen ja nur erraten kann.

Der Reiseführer und die Geschichten von der Jagoda Marinic sind auch wichtig, beziehungsweise spielt die Handlung ja am Campingplatz, Clara wohnt dort in ihrem Bus und in der “Campinggeschichte” habe ich auch einiges aufgeschrieben und bis ich wieder nach Harland komme und mir “Bora” heraussuchen kann, wird mich die Slavenka Drakulic und ihr 1999 erschienener Roman “Als gäbe es mich nicht” begleiten, der von “Aufbau” als Taschenbuch neu herausgekommen ist und den ich am Dienstag bekommen habe.

Also auf zum neuen Roman, den meine Leser ja durch meine Schreibberichte beim Entstehen beobachten können und endlich einen großen Roman schreiben, jetzt wirklich oder jetzt erst recht, Das nehme ich mir ja jedesmal vor und ist auch mein zweiter großer Wunsch oder mein zweites Ziel, um mich an die drei Wünsche Marketingregeln der Annika Bühnemann zu halten.

Ich weiß zwar schon, daß mein Problem sein wird, das trotz der kontunierlichen Schreibberichte, das der Öffentlichkeit hinüber zu bringen, denn bisher war es ja immer so, ich starte mehr oder weniger euphorisch. Das wird es jetzt, dann schreibe ich in drei bis sechs Wochen das Rohkonzept hinunter, stimmt, da werde ich immer schneller, dann korrigiere ich ein zwei Monate, gerate mehr oder weniger in Krisen oder Trödelphasen dabei, die ich dann auch beschreibe.

Dann suche ich mir das Foto aus oder der Alfred bestellt wieder ein professionelles Cover, aber diesmal wird er ja schöne Fotos haben, ich mache die “Vorschau”, vielleicht wirds wieder ein “Mimikry- Gewinnspiel” geben, worauf sich niemand meldet, der das Buch gewinnen will.

Dann wirds gedruckt, ich stelle es wieder mit Foto in den Blog hinein, lese vielleicht schon vorher daraus und zeige  stolz, dem Ersten, den ich treffe, das neue Buch, der zögert es anzugreifen und “Das habe ich schon gesehen!”, sagt und das wars dann schon.

So entstehen wahrscheinlich keine großen Romane, die  auf die “Buchpreis-Liste kommen”, aber Klara ist ja in der “Buchpreis-Jury”, findet vielleicht ihre Schwester in Kroatien, deren Vorbild mich ja in Split sehr beeindruck hat und die ich inzwischen für eine der Filmfestspielkuratorinnen halte und zu ihrem Freund, der der Jury-Sprecher ist, findet sie auch wieder zurück.

Mal sehen, was daraus wird und wie ich meine Ziele verwirklichen kann? Ich habe ja am Sonntag beim Fest vom Alfred mit Doris Kloimstein vereinbart, daß wir uns am ersten September trotzdem im Cafe Fortuna zum Schreiben treffen werden.

Vielleicht entsteht da eine Szene, das wäre dann ja, glaube ich, das zweiundvierzigste Selbstgemachte. Für eine, die nicht schreiben kann, also ein erstaunlicher Output, aber man muß auch manchmal hinschauen, um etwas zu bemerken.

Ein Adventkalender im August

Das neue Buch

Das neue Buch

Jetzt kommt etwas scheinbar ganz und gar Unpassendes, nämlich die Präsentation meines, wenn ich richtig gezählt habe, da tue ich mir schon etwas schwer, neunundreißigstens selbstgemachten Buches und dem dritten Teil der sogenannten “Flüchtlingstrilogie”, obwohl das “Serienschreiben” nicht geplant war und es eigentlich auch keine richtige Serie ist.

Aber das “Sommerbuch” und das “Winterbuch” hängen durch die Person der Fatma Challaki zusammen, die in beiden Büchern vorkommt. Bei den “Sommererlebnissen” ist die Literaturstudentin Sandra Winter Protagonistin ist und die ist die Freundinvon Nika Horvath und beide Bücher habe ich mehr oder weniger unfertig im “Read!!ingroom” vorgestellt, beziehungsweise probegelsen.

Die Fatma Challaki, wenn auch noch in einem anderen Rahmen, kommt auch in der “Pensionsschockdepression”vor und  in allen drei Büchern geht es um den IS Terror und die Flüchtlingsfrage.

Um die prekären Arbeitsverhältnissen von Literaturstudentinnen geht es in Buch zwei und drei und so hängen die drei, glaube ich, irgendwie zusammen und so habe ich sie auch “Flüchtlingstrilogie” genannt und um die Sache weitervoranzutreiben, wird auch in den “Berührungen”, wo es noch keine Vorschau gibt, auf sie Bezog genommen, da hat allerdings die Schriftstellerin Anna Augusta Augenstern sie geschrieben und schreibt jetzt einen Roman über eine pensionierte Lehrerin, die auf Reisen gehen will oder nicht will und die eine ehemalige Schlerin trifft, die mit zwei Studenten, ein Stück probt, in dem sich Heimito von Doderer und Stefan Zweig am 12. 2. 1934 im Cafe Central  treffen.

“Die Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch” habe ich im Frühjahr 2015 geschrieben und das Buch am 23. 1. 2016 hier präsentiert, die Sommergeschichte, im vorigen Sommer in der Sommerfrische geschrieben, wurde im März fertig und zu Ostern hier präsentiert und da inzwischen, die im Jänner und Februar geschriebene Transgendergeschichte “Paul und Paula” nach dem Urlaub erschienen ist, sieht man, daß ich heuer bresonders schnell oder besonders fleißig bin, denn “Nika Weihnachtsfrau oder ein Dezember” ist schon das vierte Buch das 2016 von mir erscheint.

Flüchtlingstrilogie

Flüchtlingstrilogie

Manche werden das zu Recht oder zu Unrecht vielleicht kritisch sehen, ich bin aber stolz darauf und freue mich und die Idee des Adventkalenders ist ja eigentlich auch eine, die ich schon lange vor mich hertragen.

Eigentlich hat sich die Figur der Nika, Weihnachtsfrau schon 2013 entwickelt, als ich da in der Sommerfrische “Die Dreizehn Kapitel” geschrieben habe.

Beim vorigen “Nanowrimo” im letzten November habe ich dann den “Adventkalender” geschrieben und das Korrigieren der Geschichte hat ein bißchen länger gedauert, so daß das Buch erst jetzt nach der Transgendergeschichte erschienen ist.

Hurrah, Hurrah, ich präsentiere stolz und löse die Gewinnspielfragen auf, auch wenn es gar nicht zur Jahreszeit passt und ich meine Leser natürlich um Rezensionen bitte und solche Exemplare verschicke, kann man damit auch noch einige Monate warten und vielleicht inwischen vorher, wenn man noch nicht hat und noch will die “Sommergeschichte” lesen und rezensieren.

Die “Nika” schließt sich ohnehin thematisch daran an und man trifft bekannte Personen wieder.

Wer die “Prekären Sommerereignisse” beziehungsweise die ersten drei bis vier Szenen daraus, noch dazu mit Musikbegleitung  live hören will, dem kann ich empfehlen nächsten Montag um zwanzig Uhr ins Kulturcafe 7’* zu kommen, da ich da die Lifestimme bei einem Konzert mit Bernadette Zeilinger und Diego Mune darstelle. Die Bücher werden dort auch aufliegen.

Die Antworten aus der Vorschau sind:
Wie schon erwähnt, die Idee kam nach dem Schreiben der “Dreizehn Kapitel” und geschrieben habe ich die Geschichte im vorigen November anläßlich meines fünften “Nanowrimos”.

Die “Nika Weihnachtsfrau” kommt schon in den “Dreizehn Kapitel” vor.
Joe Prohaska ist ein Schauspieler, der in einem Kellertehater in Goegthes “Faust” den Faust spielt und der Vater der noch nicht geborenen Zoe-Philippa.

 

So das Gewinnspiel ist jetzt geschlossen, zwei Bücher habe ich gestern an die NB und an die “Alte Schmiede” um vielleicht wieder einen Textvorstellungstermin, vieleicht im Dezember, etcetera zu bekommen und ein drittes in den “Wortschatz gelegt.

Als ich von der Post zurück gekommen bin, war das Buch schon weg und kurz darauf hat mich, die Dame die es gefunden hat, angerufen, sich dafür bedankt und sich gefreut, daß es sie so frisch und neu, datiert mit dem 2. August gefunden hat und ich habe mich auch gefreut, bekommt man ja gerne Rückmeldungen. wer seine Bücher liest oder findet und in meinem Blog wird es im Dezember sicher wieder das eine oder andere Häppchen aus dem Kalender geben, habe ich ja vor einen Blogroman daraus zu machen.

Jetzt bin ich nur noch neugierig ob die “Berührungen”, die ich ja, wie ich hoffe, im Endstadium gerade korrigiere und dabei bin das Ganze derzeit laut zum zweiten oder dritten Mal laut vor mich hinzulesen, auch noch in diesem Jahr erscheinen werden und wann ich die Vorschau bei der es diesmal statt der drei Fragen ein “Mimikry-Ratespiel” geben wird,  präsentieren kann.

Das nächste wäre dann der Kroatienroman “Claire-Klara-Clarisse”, aber dem wird es wahrscheinlich erst 2017 geben. Alles andere wäre ohnehin zu viel, wie mir der Alfred immer sagt, der allerdings meine letzten Bücher sehr schnell lektoriert und die Endfassung erstellt hat, so daß ich heute stolz mein neues und viertes Buch in diesem Jahr präsentieren kann.

 

 

Drei Dinge ändern

Für die, die es wissen wollen, ich bin jetzt mit dem Korrigieren, des “Adventkalender” fertig. Das heißt der Alfred kann es an den “Digitaldruck” schicken und das “Dummie” bestellen, daß ich dann noch einmal durchsehen werde und dann gibts ein neues selbstgemachtes Buch in wieder fünfzig Exemplaren, das ich hier vorstelle und dann wahrscheinlich in der Sommerhitze vergessen werde, bis es dann im Dezember die alten und die neuen Bloghäppchen geben wird.

Das heißt man kann es sich natürlich schon bestellen, lesen, eine Rezension schreiben, etcetera.

Das Gewinnspiel in der “Vorschau”, kann man bis zur Erscheinung des Buches übriges auch noch auflösen und das Buch gewinnen.

Ich korrigere dann den Sommer über, solange bis ich damit fertig bin, die “Berührungen” oder “Nicht Berühren oder Notizen zur Romanentstehung”, wie es jetzt heißen wird.

Die Beschreibung dazu habe ich schon, da habe ich die “Bierdosen-Szene”, die ich in der letzten Schreibgruppe geschrieben habe, entsprechend abgekürzt.

Bezüglich Cover müßen wir uns noch etwas einfallen lassen. Da habe ich ja schon vor einigen Jahren geschrieben, daß ich bei der Fülle meiner selbstgemachten Bücher nicht mehr so recht weiß, was ich dazu nehmen soll?

Ein Foto von den Büchern Zweigs, Doder und Anne Frank, die auf einem Tisch liegen? Solche Covers habe ich schon und der Alfred hat ja bezüglich “Paul und Paula” wo ich das einfach auf einen roten Karton geschrieben habe, ein professionelles Cover bestellt.

Das wird den Selfpublisher ja so empfohlen. Ich bin da ja etwas skeptisch, ob das wirklich etwas bringt und habe auch noch keine wirklich entsprechende Rückmeldung bekommen.

Aber an der haperts bei mir  sowieso, denn da schreibe ich meistens in ein paar Wochen das Rohkonzept, korrigiere  ein paar Monate bis ichs fehlerfrei finde, dann kommt das Buch, die “Vorschau” hat mir bisher keiner aufgelöst, ich lasse mich mit dem Buch fotografieren, stecke es dann in die Tasche, um es  herzuzeigen, um meistens die Reaktion “Das haben wir schon gesehen!”, zu bekommen.

An die Nationalbibliothek schicke ich das Pflichtexemplar, und eines an die “Alte Schmiede” für die “Textvorstellungen”. Da hat mich ja Reinhard Wegerth einige Male eingeladen, aber der ist da nicht mehr in der Reaktionen und ob ich bei den anderen Redakteueren wieder einen Termin bekomme, ist fraglich.

Bei mir scheint das ja sehr schwierig zu sein. Warum eigentlich? Da ist eine, die schreibt seit mehr als vierzig Jahren und hat vor sechzehn, weil sie außer der “Edition Wortbrücke” keinen Verlag gefunden hat, angefangen, ihre Bücher selber drucken zu lassen. Damals noch ein Sakrileg, jetzt boomen zwar die Selfpublischer, aber das geht an mir auch vorbei.

Da bin ich zwar wieder selber schuld, so wie ich mir damals aus Übermut und Juxerei auch keine ISBN-Nummer kaufte, habe ich meine Bücher auch noch immer nicht bei “Amazon” hineingestellt, sondern promote sie nur auf meiner Seite und da ist die Reaktion ja so gut wie null.

Was ja nichts macht, aber, wie man an meinen Artikeln sehen kann, auch nicht lustig ist, immer übersehen zu werden und nur von den Erfolgen der anderen zu berichten. Wo ich mir dann schon öfter denke,  “Na so viel schlechter bin ich nicht!”

Den Beweis, kann ich mit meinen Digitaldruckbüchern aber offenbar nicht antreten, obwohl ich mich ja schon sehr bemühe, sie auf Lesungen vorstelle, Artikel darüber schreibe, etcetera.

“Wikipedia” hat ja einmal angefangen meine bei “Digitaldruck” erschienen Bücher hinauszuschmeißen, weil sie nur Verlagsprodukte wollen, das war noch knapp vor den Selfpublisherzeiten, die bei “Novum” gedruckten haben sie offenbar nicht, als selbstgemacht erkannt und drinnen gelassen.

Jetzt habe ich, weil sich die Zeiten geändert haben, sie wieder hineingestellt und warte noch immer auf die Freigabe derselben und über etwas anderes grüble ich auch nach.

Denn die Selfpublisher, die es jetzt schon zu Haufen gibt, müßen sich ja auch selbst vermarkten und besuchen dazu schon regelrechte Marketingkurse, die im Netz offenbar auch zu Hauf angeboten werden und da habe ich bei Annika Bühnemann, deren Vlogs ich ja sehr gerne schaue, vor kurzen einen Artikel über drei Ideen, wie man sich am besten vermarktet, gefunden.

Die erste war, sich große Ziele zu setzen, voila, das kann ich bieten, denn auf meinen Wunsch nach literarischer Anerkennung, bin ich ja schon vor vierzig Jahren darauf gekommen, daß ich gerne den “Nobelpreis” will. Zugegeben, das ist ein bißchen sehr hoch gegriffen, aber wir leben ja in eine Leistungsgesellschaft, wo alle nur auf den Gipfel wollen und die Mittelmäßigkeit ein Schimpfwort ist.

Ich spreche das auch manchmal aus oder blogge es und meine Autorenkollegin Elfriede Haslehner hat mich einmal diesbezüglich gefragt, ob ich betrunken bin?

Keine sehr nette Reaktion.

“Das ist aber ein sehr hoher Anspruch, den du wahrscheinlich nicht erreichen wirst!”, wäre wahrscheinlich passender gewesen. Aber seis drum, die anderen denken sich das wahrscheinlich auch und Anika Bühnemann rät ausdrücklich zu hohen Zielen, weil die mehr motivieren und anspornen, als wenn man sich was Kleines wünscht.

Das Zweite wäre dann, das aufzuschreiben, das mache ich auch und komme nur mit dem dritten Punkt in Schwierigkeiten, der, die Frage, was man machen kann, um seinem Ziel näher zu kommen, betrifft?

Da rät Annika Bühnemann zu drei Änderungsschritten und ich bin ein wenig ratlos, habe ich ja mit dem Meisten, was ich probiere, beispielsweise mit  meiner Art, der Selbstvermarktung keinen Erfolg und  es auch nicht geschafft, im Literaturhaus eine weitere Rezension unterzubringen, obwohl, die es mir versprochen haben und ich auch diesbezüglich einige Bücher verteilt habe.

Was kann ich also machen, um meinen Erfolg zu steigern? Irgendwie klappt bei mir nichts wirklich und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich beim Korrigieren manchmal in Trödelphasen komme, obwohl ich mir ja bei den “Wilden Worten” Gedichte für meine Bücher schreiben lassen.

“Die Sommerereignisse” und die “Nika” habe ich als “Work in Progress” im “Read!!ingroom” vorgestellt  und die erste Zweig, Doderer, Anne Frank-Szene werde ich auch beim nächsten Volksstimmefest lesen, dann gibt es noch die “Poet-Night”, wo ich vielleicht auch ein Stückchen daraus lesen kann.

Sonst fällt mir nicht sehr viel ein, was ich machen könnte, um voranzukommen, habe ich bei den meisten Anfragen, die ich in den letzten Jahren versucht habe, um zu Lesungen oder zu Rezensionen zu kommen, kein Glück gehabt.

Um Stipendien und Preise bewerbe ich mich nicht mehr, sondern versuche mein literarisches Leben, das mir ja sehr wichtig ist, auf meinen Blog darzustellen, wo es allerdings genauso untergeht, wie ich auch bei meinen Lesungen meistens nur sehr wenig bis keine Zuhörer habe.

Ich kann auf der einen Seite damit leben, auf der anderen  ist es aber ziemlich resignativ und zu schreiben aufhören, was ich manchmal als einzige Alternative sehe, möchte ich eigentlich nicht.

Dann denke ich wieder, daß  nur das Schreiben wichtig ist. Wir leben  aber in einer Erfolgsgesellschaft und auch die Selfpublisher suchen den, in dem sie ihr “Amazon Ranking” abzählen und auf ihre Verkaufszahlen schielen und wenn ich da ganz danebenstehe, geht es mir auch nicht sehr gut.

Was ich aber  sehr interessant finde, ist ihr Anspruch beispielsweise alle paar, manchmal sogar jedes Monat ein Buch veröffentlichen, was sie von den sogenannten Publikumsautoren, die ich  auf Buchmessen immer sagen höre, daß sie mehrere Jahre für ihre Bücher brauchen, unterscheidet.

Und da  hatte ich schon Schuldgefühle, daß ich ungefähr sechs Wochen für einen Rohtext brauche und inzwischen  drei Bücher  pro Jahr herausbringe.

Vielleicht ist aber meine Schnelligkeit eine  Stärke und eine Änderung das positiv zu sehen und mich nicht fortwährend dafür zu entschuldigen, daß es schon wieder ein neues Buch von mir gibt.

Dann gab es noch den Einfall, meine Digitalbücher wieder bei “Wikipedia” einzutragen und wenn  es mit den “Berührungen” und dem nächsten “Nanowrimo” wunschgemäß klappt, bleibt vielleicht noch Zeit für einen zwanzig Minuten Text, den ich vielleicht im Jänner oder Februar ohne Verlagsempfehlung an die Bachmannjuroren schicken könnte, habe ich vor zwei Wochen auch gedacht.

Das wird zwar höchstwahrscheinlich außer einem Text, den dann keiner lesen will, nicht nicht viel bringen, man sieht aber,  die Ideen kommen und Hoffnung ist auch noch ein bißchen da.

Vielleicht hat auch einer meiner Leser einen diesbezüglichen Einfall oder Lust, sich meine Bücher anzuschauen, zu meinen Lesungen zu kommen, etcetera und wenn noch jemand “Mimikry” mit mir spielen könnte, damit die nächste Vorschau auch ein bißchen anders wird, wäre das sehr schön.

Acht Jahre Literaturgeflüster

Hurrah, Hurrah, das “Literaturgeflüster” gibt es nun schon acht Jahr!, denn am dritten Juli 2008 habe ich noch recht kurz und knapp und keine Ahnung, wie es werden wird, den ersten Artikel geschrieben. Seither sind zweitausendsiebenhundert Artikel über das Lesen, das Schreiben und den Literaturbetrieb entstanden und der Blog ist die Dokumentation meines literarischen Lebens geworden.

Die Bloglandschaft hat sich seither sehr verändert, die Bücherbloger boomen, die Autoren haben ihre Webseiten und das “Literaturgeflüster” hat sich sehr bald als eine Mischung zwischen Bücher- Literatur und Autorinnenblog herausgestellt, denn ich lese und schreibe auch sehr viel.

Wenn man auf meine Leseliste geht, die zugegeben, eine sehr gigantische ist, habe ich seither an die tausend Bücher besprochen und auch einundzwanzig Bücher seither veröffentlicht.

Ansonsten gehe ich nach wie vor an die drei Mal in der Woche zu literarischen Veranstaltungen, schreibe über die Buch-Wien, Leipzig, den “Bachmannpreis” und seit einem Jahr betreibe ich auch das “Buchpreisbloggen”.

Mein Blog ist, denke und schreibe ich immer, inzwischen ein sehr schönes und umfangreiches literarisches Archiv geworden und auch eine Gedächtnisstützte, denn, daß ich Barbara Köhler, die ja im Rahmen der Poliversale einige poetische Vorlesungen hielt, schon zweimal in der “Alten Schmiede” gehört habe, hatte ich fast vergessen.

Ich dokumentiere also sehr viel und sehr genau, interessiere mich eigentlich für alles, was die Literatur betriefft, lese ChickLits, Krimis, Experimentelles, wie auch Selbstgemachtes und versuche auch den Literaturbetrieb, neben dem ich ja sehr stehe, so weit, wie es geht, zu erfassen.

So ist das “Literaturgeflüster”, das nach wie vor seine hundert bis hundertfünzig tägliche Leser hat, jedes Monat gibt es eine zweihunderter Spitze und  “Friederike Mayröckers Radiotag”, war mit 376 Zugriffen der bisher bestebesuchte Tag, für mich sehr wichtig geworden.

Ich blogge für mich könnte ich so sagen und so auch Hans Raimunds Frage beantworten, ob ich damit im Literaturbetrieb präsent sein will?

Wahrscheinlich schon, obwohl ich es nicht bin, denn ich habe nicht zweihunderttausend Followers, sondern gerade zwei bis drei Stammleser, also dokumentiere ich für mein Gedächtnis und präsentiere hier  mein Schreiben.

Gibt es seit 2011 zu den jeweiligen “Works in Progess” ja die Schreibberichte, wenn das Buch dann fertig ist oder kurz davor  in den Vorschauen und gibt es dann das Buch, wird es auch hergezeigt.

Seit einiger Zeit mache ich das mit einem Gewinnspiel, das heißt mit drei Fragen, mit denen ich das Buch ein bißchen vorstellen kann.

Zum fünften Geburtstag hat es ein großes Gewinnspiel und fast zeitgleich dazu eine Sendung auf Radio Fro gegeben.

Sonst sind die “Literaturgeflüster-Präsentationen” schon länger her, 20010 habe ich den Blog von Ilse Kilic eingeladen im “Amerlinghaus” vorgestellt und Visitenkarten mit enem schönen Bild vom Alfred gibt es inzwischen auch, die ich an Interessierte austeilen kann.

So hat sich mein Blog in den acht Jahren wahrscheinlich sowohl verändert, wie er auch gleich geblieben ist. Ich schreibe immer noch über das Lesen und das Schreiben, schreibe aber länger und kann inwischen auch auf mein beachtliches Archiv verlinken.

Die Bonmots, die ich erzählen könnte, sind immer noch die der Ulrich Becher Briefe, die der “Arco-Verleger” nach meiner “Kurz nach 4-Besprechung” bei mir vermutete, in Wahrheit wren die von mir zitierten aus einem “Aufbau–Taschenbuch” und er hatte schließlich sogar, glaube ich, die Originabriefe selbst zu Haus.

Auf einigen Begräbnissen  bin ich inzwischen gewesen.

Das “Rund um die Burg Festival” hat sich verändert und findet nicht mehr die ganze Nacht lang statt, was für mich auch ein ziemliches Highlight war und zum “Alpha” habe ich inzwischen dank meines beharrlichen Flüstern, eine Einladung bekommen.

Sonst hat sich für die Abseitsstehende ja nicht so besonders viel getan, im Gegenteil, denn ich habe ja mit 2009 aufgehört “Den Tag der Freiheit des Wortes” für die GAV zu organisieren. Die “Mittleren” gibt es auch nicht mehr.

Dafür, wie, ich hoffe, nach,wie vor die Lesungen bei der “Poet-Night” und beim “Volksstimmefest” und meine “Digitaldruckbücher” zweiundzwanzig an der Zahl, die sie mir bei “Wikipedia” ja einmal hinausgeschmissen haben, habe ich mir jetzt sozusagen als Geburtstagsgeschenk wieder eingetragen.

Mal sehen, ob sie es löschen werden oder drinnen lassen, da das Argument mit den Verlagsproduktent zu den Selfpublisherzeiten, die in Frankfurt und in Leipzig, inzwischen  schon ganze Halle füllen, ja nicht mehr wirklich zählen kann.

Aber die diesbezüglichen Vorurteile, da darf man sich nicht täuschen, sind immer noch sehr stark und wahrscheinlich unausrottebar, so kann man sich auf “Literatucafe.de” ja das Gelächter von Doris Brockmann auf die Frage anhören, ob Selfpublisher beim “Bachmannpreis” antreten dürfen?

Sie können offenbar nicht, weil sie ja seit ein paar Jahren eine Verlagsempfehlung brauchen, um eingeladen zu werden. Catarina Satanik ist aber 2009 auch ohne Publikationen angetreten und Stefanie Sargnagel, die einzige Österreicherin, wenn man den in Salzburg lebenden Marko Dinic, nicht mitrechnet, ist als Facebookautorin bekannt und hat als solche ihre zwanzig- oder zweihunderttausend Followers.

Da würde ich zwar nicht sehr viel Unterschied sehen, bin aber von solchen Dimensionen weit entfernt und mein Blog ist ja auch ein selbstgemachter und so habe ich bei “Wikipedia” auch das “Literatur-Geflüster-Texte-Buch” eingetragen, das 2013 aus den ersten Blogbeiträgen, bei denen es inzwischen ja auch Glossen, Reiseberichte, Textbeispiele, etcetera gibt, entstanden ist.

Das erste Textbeispiels “Der wunderbare Tintenpreis” ist aber auch vor sieben Jahren, kurz nach dem damaligen Bachmannpreis und “einem Jahr Literaturgeflüster” entstanden.

Ich bin also wahrscheinlich auch eine Blogautorin und die “Nika”, das nächste Buch, das ich eintragen werde, wenn ich  mit dem Fehlerteufelchen fertig bin, ist  auch ein Blogroman und wird oder hat es schon im Dezember immer wieder häppchenweise geben.

Das sind so meine Wege in den Literaturbetrieb, den ich schon seit über vierzig Jahre suche und als  meine einunzwanzig im “Digitaldruck” entstandenen Bücher zum Eintragen aus den Regalen genommen habe, war ich selbst über die Menge erstaunt und auch ein bißchen deprimiert.

Einige meiner Leser haben meine “ironische Art” mit dem Danebenstehen fertig zu werden gelobt, voila, das passende Gedicht dazu, das mir sozusagen Richard Weihs zum Geburtstag schenkte und das es in den “Berührungen” als Motto geben wird.

“Da steh ich da und steh auch voll daneben

mit Schreibblockaden kann ich aber leben

nur eines schmerzt mich dabei wirklich tief

So komm ich nie ins Literaurarchiv!”

Wie wahr könnte man sagen oder auch wie ungerecht, die Schreibblokade, die mich im Frühling wieder quälte, ist aber verschwunden, denn ich habe ja aus Kroatien eine Idee für einen “Sommerroman” mitgebracht, den ich, wenn ich, mit dem Korrigieren fertig, also vor, während oder nach dem “Nanowrimo” schreiben will und weil wir schon bei den Geschenken sind, wenn meine Leser mir, beziehungsweise dem “Literaturgeflüster” zum achten Geburtstag ein solches machen wollen, fordere ich wieder zum “Mimikry spielen” auf, denn da will ich ja bei den “Berührungen” bezüglich der “Vorschau” statt den üblichen drei Fragen, worüber handelt das Buch, welche berühmten Dichter treffen sich im Himmel mit Anne Frank und was stellt Zoran Simcic im Studentenheim während der Proben auf den Marmortisch?, die falschen und den richtigen Romananfang hineinstellen und meine Leser können raten, was von mir und was eine Fälschung ist?

Und einen Fortsetzung, das kann ich gleich verraten, habe ich schon, es wird also ein solches “Literaturspiel” geben.- Da aber zwei Beispiele ein bißchen wenig ist, fordere ich meine Leser auf, mir zu meinem ersten Satz einen Absatz dazuzuschreiben, am besten per Mail, damit ich den Kommentar nicht löschen muß!

Vielen Dank, es gibt auch ein Buch dafür und jetzt, nach dem das“Bachmannpreislesen”, mit dem vor acht Jahren ja alles begonnen hat,  vorüber ist, auf in das neunte Jahr, beziehungsweise in das Feiern, denn da habe ich mir ja acht spezielle Tage vorgenommen, mit denen ich den Bloggeburtstag, die Sommerfrische und das Sommerschreiben feiern will,  über die ich auch berichten kann.

Kleindetails

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Am meisten hat mich bezüglich meines Urlaubs gestört, daß wir da Sonntagnachmittag nach Harland kommen werden, damit der Alfred seinen Hausmeistertag, also Rasen mähen, das Spritzmittel holen, mit seiner Mutter einkaufen fahren kann und ich  am Montag ohne meinen Computer herumsitze und denke, ich muß meine Mails abrufen, bloggen, vielleicht Bücher holen, abrechnen und und und….

Dann ist der Alfred auf die Idee gekommen, daß wir zwischen Motovun und Harland einen Abstecher in die Krongasse machen können,  um meinen Computer zu holen und dann habe ich den Montag in Harland zum größten Teil im Bett verbracht und gebloggt und gebloggt.

In cirka fünfzehn Artikeln habe ich die dreiwöchige Abwesenheit nachgeholt, ein paar Reiseglossen geschrieben und die Bücher, die ich in Kroatien gelesen habe, besprochen.

“Mimikry” habe ich  in der Badewanne ausgelesen. Da hat mir schon der Kopf geraucht und da wir ohnehin erst nach acht von Harland weggefahren sind, war es keine Frage, ob ich nicht vielleicht doch zu den “Wilden Worten” ins Amerlinghaus gehen könnte, denn ich mußte ja noch meine Sachen ausräumen, abrechnen, etcetera.

Dann sind wir zurückgekommen und ich habe festgestellt, daß alles geklappt hat und nichts Böses, wie man ja immer irgenwie erwartet, inzwischen geschehen ist.

Die Überweisungen von den Krankenkassen, die kommen sollten, sind gekommen, ein paar Klienten haben ihre Stunden verschoben und am Dienstag wieder neue ausgemacht und am Dienstag ist auch, wie erwartet, mein neues Buch gekommen.

“Paul und Paula” mit dem professionellen Cover, um das es im Vorfeld einige Aufregungen gegeben hat und das ich auch zweimal umgeschrieben habe.

Es ist, wie ich finde, sehr schön geworden und jetzt ist es  nur trauig, wenn es keine Beachtung findet, aber an die NB habe ich es schon geschickt, in den “Wortschatz” hineingelegt und Glora G. wegen dem Belegexemplar angeschrieben.

Es sind auch einige andere literarische Kleindetails passiert. Die großen literarischen Wunder, die man sich vielleicht erhofft, daß jemand in der Abwesenheit anruft oder schreibt, daß ein Preis gewonnen wurde oder sich ein Verlag für einen Text interessiert, leider nicht, aber Christoph Kepplinger hat bezüglich der neuen Volksstimmeanthologie seine Korrekturvorschläge geschickt und Margot Koller hat mir gestern gemailt und mich zu einer Lesung nächsten Jänner nach Salzburg eingeladen.

Also doch ein Erfolg, wenn auch ein erwartbarer, da wir bei meinem letzten Salzburgbesuch schon davon gesprochen haben und jetzt ist auch alles fertig ausgeräumt, die Wäsche gewaschen, das Lavendlsträußchen, das ich mir aus Trogir mitgenommen habe, auf die Vorzimmerkommode gestellt, das kleine graue Buch mit dem nächsten Romankonzept ist mit einem passenden Bild geschmückt, ich war beim Friseur und werde mich jetzt daran machen, die “Nika, Weihnachtsfrau” nochmals durchzusehen, damit sie möglichst auch bald an die Druckerei gehen kann und dann an den “Berührungen” weiterarbeiten, da hat mir ja Richard Weihs vom letzten Mal ein Gedicht, geschickt, das ich als Motto nehmen werde:

“Da stehe ich da und steh auch voll daneben

mit Schreibblockade kann ich aber leben

nur eines schmerzt mich dabei wirklich tief

So komm ich nie ins Literaturarchiv!”

Wie wahr und passend, ich habe mir ja schon einmal ein Gedicht für die “Berühurngen” von Richard Weihs zu den Worten “Bierdose”, “Rasierklinge” und “Lügen der Frauen” gewünscht, das war dann aber nicht so treffend. Also habe ich jetzt auch das entsprechende Motto und könnte eigentlich nicht klagen, einen Text, den ich für das nächste Volksstimmest lesen könnte, muß ich auch noch heraussuchen und natürlich  die Gewinnfragen von der Vorschau zu “Paul und Paula” auflösen, die lauten:

  1. Paul und Paula sind in Linz zur Schule gegangen

2. Paul Schneider singt als Fräulein Paula im “Marbou “Kann denn Liebe Sünde sein”, “Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt” und “Je ne regrette rien”

3. Zur Recherche wurden John Irvings “In einer Person”, Sibylle Bergs “Vielen Dank für das Leben” und etwas verspäte Antje Ravic  Strubels “In den Wäldern des menschlichen Herzens” gelesen.

Leider hat mir niemand die Frage, wie das professionelle Cover gefällt, beantwortet. Aber das läßt sich ja nachholen.

Pfingststorming

Jetzt kann ich auf das übliche Pfingstprogramm hinweisen, daß in Harland aus der Radfahrt zum Pfingstfest nach Nußdorf an der Traisen besteht, als Studentin und junge Psychologin bin ich mit den logischen Denkern zum Pfingsttreffen nach St. Gallen in der Steiermark gefahren, einmal war ich in Wien und das gabs das Bachmann-Symposium, so daß ich mit einem netten Führer zu den Orten gefahren und gegangen bin, wo sie in Wien wohnte und der hat uns dann das Cafe Raimund gezeigt und gesagt, da hat einmal der Hans Weigel, der ja jetzt eine Tafel dort hat, einen Roman über sie geschrieben. Den habe ich seitdem gesucht und inzwischen (ohne den offenen Bücherschrank) gelesen und einen Lesemarathon habe ich einmal, als der Alfred auf Reisen war, auch gemacht und einmal habe ich einen Bücherstapel aus der Galerie Splitter auf den Judenplatz getragen.

Heuer sind wir wieder in Harland und das Wetter ist wieder nicht besonders schön, es ist eigentlich scheußlich, kalt und naß, was mich ja nicht so besonders stört, aber der Alfred jammert ständig und so habe ich in der “Schokolade” auch einen “Wetternörgler”, der ihn zum Vorbild hat.

Was tut man an so einen Wochenende, außer am Samstag in der Regenjacke, wie gewohnt zum Markt fahren und dort ein Würstel oder wenn vorhanden einen Burger essen, eine Leberkässemmel steht auch zur Alternative, am Sonntag zu der Frau Herziger auf einen Kaffee bezeihungsweise ein Glas Wein und am Montag auf die Rudolfshöhe, aber dort hatte ja der Wirt im vorigen Jahr geschloßen?

An ein Pfingststorming habe ich am Freitag, als ich nicht schlafen konnte gedacht und mir die vorhandenen Alternativen ausgemalt, die hauptsächlich in einem Lese- und Schreibmarathon gipfelten und das habe ich dann auch  wenig spekulär getan.

Denn es gibt ja drei Schreibprojekte, um es mal, wie Annika Bühnemann ausdrücken, deren täglichen Vlogs ich mir ja seit Leipzig gerne ansehe und da ist am Donnerstag gerade rechtzeitig, so daß ich noch zum klinischen Mittag gehen konnte, wo es um das Trinken ging,  der Probedruck von “Paul und Paula” gekommen und o Wunder, es gibt keine Fehler. Vielleicht habe ich was übersehen, aber ich habe es ja vorher zweimal dem Alfred wieder weggenommen und umgeschrieben, einmal um die Rückmeldungen meiner Testleserin einzuarbeiten, das zweite Mal um keine Personenrechte zu verletzten, jetzt kann es an die Druckerei gehen und wenn wir Glück haben, kommt das Buch schon vor dem Urlaub.

Das Probekapitel und das schöne Cover kann man sich auch schon ansehen und wenn man will noch die Gewinnspielfragen beantworten.

Dagegen hat mich das Fehlerteufelchen bei der “Nika” noch immer nicht ausgelassen, so daß dieses Buch jetzt höchstwahrscheinlich nach der”Paula” erscheinen wird, obwohl ichs ja im November beim “Nanowrimo” geschrieben habe und die Transgendernovelle im Jänner, was aber gar nichts macht, denn es ja ohnehin ein Weihnachtsbuch beziehungsweise Adventkalender.

Und dann gibt es ja die “Berührungen”, die habe ich am Freitag eher lustlos, es gab in Ö1 ein Gespräch mit Renata Schmidtkunz und Klaus Amann über Christine Lavant, das ich mir anhören wollte,zum Korrigieren vorgenommen habe, da habe ich ja vorige Woche den Rohtext fertiggestellt, war eigentlich zufrieden und jetzt bin ich wieder über den Anfang gestolpert und  mir gedacht, das sitzt noch nicht so recht, da muß ich noch was ändern, aber was?

Da müßte ich vielleicht was umschreiben, den Beginn anders anlegen, da bin ich vielleicht zu schnell hineingesprungen, so daß nicht wirklich glaubhaft ist, warum die Hildegard keine Reise machen soll und die Anna Augusta zum Psychiater geht und dann könnte man es mir vielleicht auch wieder als Jammerrei oder larmojant auslegen und wirklich ausgefeilt ist das mit dem “berühren” auch nicht….

Andererseits denke ich mir dann wieder, ist ja egal, wenn ich ohnehin keine Leser habe, schreibe ich es so, wie es mir gefällt und da stelle ich halt  meine Bücher und mein Schreiben vor.  Einige werden darin erwähnt und auch, daß die ausgeschriebene Anna Augusta schon so viel geschrieben hat, denn eine Reise kommt ja in den “Dreizehn Kapiteln” vor, die depressive Thekla Morgenstern trifft die Jasmin im Park die ihr von der IS gefährdeten Selma erzählt, eine Agathe holt in der “Begrenzten Frau” ihr ersparten von der Bank ab, um in den Waltd hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, eine “Flüchtlingstrilogie” kommt vor, etcetera

Interessant dazu vielleicht das Gespräch mit Klaus Amann, dem emeritierten Klagenfurter Literaturprofessor und Literaturarchivgründer, in dem auch erwähnt wurde, daß Christine Lavant irgendwann zum Schreiben aufgehört hat und, daß das viele Autoren tun, weil sie mit dem Druck endes zweite Jahr ein Buch schreiben zu müssen nicht mehr mitkommen und irgendwann, wenn man vierzig Bücher geschrieben hat ist man vielleicht auch ausgeschrieben und beginnt sich zu wiederholen. Martin Walser hat Klaus Amann angemerkt, schreibt zwar auch in den Neunzigern fleißig weiter, aber das wurde ja auch schon kritisiert und wiederholt sich, glaube ich, auch.

Nun ja , das Schreiben ist mir wichtig, obwohl ich keinen Erfolg habe es niemand außer mir bemerkt wahrnimmt und als interessant befindet, aber ich schreibe wahrscheinlich auch, entgegen der Ratschläge, die man in den Schreibratgebern und Marketingkursen für Autoren, hören kann, eher für mich, als für die anderen, sollte den Text aber trotzdem  noch  gründlich korrigeren und bearbeiten, den Anfang wenn ich es zusammenbringe, vielleicht doch noch umschreiben, etcetera.

In Harland, wo ich keine Drucker habe, muß ich das Ganze durchgehen, in Wien kann ich es wieder Szene für Szene machen und vielleicht bringe ich es hin, daß es mir gefällt.

Aber es ist mein über vierzigstes Buch und die Themen wiederholen sich, denn man schreibt ja immer dasselbe Buch, sein Leben lang, daß das nicht von mir, sondern von Doderer ist, weiß ich inzwischen und da bin ich schon beim nächsten, nicht nur Pfingstschwerpunkt und da habe ich mir jetzt auch  Doderer als Ziel gesetzt, beziehungsweise die Dtv- Taschenbüchlein aus den Achtzigerjahren, die Wasserfälle von Slunj” und die “Merowinger”, die ich in Harland habe und ich habe außer dem “Doderer-Buch” und den “Dämonen” keine anderen “Doderer” in meinen Regalen, obwohl ich im Gedächtnis hatte, daß ich mir den in der Studentenzeit sehr viel kaufte und gelesen habe.

Mit den “Merowingern”, die ich ja  angelesen habe, habe ich auch schon begonnen, die “Wasserfälle” passen irgendwie in den Urlaub, weil sie in Kroatien sein dürften und Stefan Zweig habe ich auch noch ausgelesen. Da gibt es im Juni auch einen Film, wo  Josef Hader seine Rolle spielet und den ich mir vielleicht ansehen kann.

Das alte Bücher lesen ist sehr interessant, bezüglich Zweig habe ich ja noch den “Fouche” in Wien liegen, “Brasilien” soll auch noch kommen und ich könnte auch wieder habe ich gedacht zur Bücherzelle beim Viehofener See und nachschauen, ob mir da einer die “Strudelhofstiege” oder “Die Sternstunden der Menschheit” hineingelegt hat.

Das wäre ja auch so eine Idee für einen Pfingstmarathon, ein anderer wäre nach Wilhelmsburg oder nach Traisen fahren und dort ein wenig shoppen und das Baden mit den vielen Durftölen, die mir die Anna immer zu Weihnachten schenkt, gibt es natürlich auch, denn ich bin ja eine Badewanneleserin und in meine Bücherregalen kann ich mich auch umsehen, staunen, lesen, umsortieren, etcetera.

Es scheint also ein etwas leises Stürmen zu werden mit der Hoffnungen meine Begrenzungen ein wenig aufzulösen, mit dem Berühren vielleicht besser zu werden, meine Bücher und die Themen über die ich noch schreiben könnte, zu ordnen und am Montag fahren wir auch schon früher zurück, weil der Alfred am Dienstag immer seinen Betriebsausflug hat.

Vorschau auf “Paul und Paula”

Umschlaggestaltung: Pavlina Delcheva

Umschlaggestaltung: Pavlina Delcheva

Paul Schneider hat mit Paula Billinger in Linz vor zwanzig Jahren dasselbe
Gymnasium besucht.

Dann ist er nach Wien gegangen, hat Informatik studiert und begonnen, in
seiner Freizeit als „Fräulein Paula“ im roten Seidenkleid und Stöckelschuhen
im „Maribou“ Schlager von Zarah Leander und Edith Piaf zu singen, wo er eines
Tages Paula als Paul wieder trifft.

 

Anbei das Cover meiner Transgendergeschichte “Paul und Paula” zu der ich durch einige Transformationen   inspiriert wurde, den Inhalt und die Personen aber erfunden habe, so daß etwaige Ähnlichkeiten Zufall beziehungsweise der Thematik geschuldet sind.

Man sieht es gibt ein professionelles Cover und nun wieder drei Fragen, die Antworten sind im Text, behiehungsweise in den Schreibberichten zu finden.

 

  1. Wo sind Paul und Paula zur Schule gegangen?
  2. Welche Lieder singt Paul(a) im “Maribou”?
  3. Welche drei Bücher habe ich zur Recherche gelesen?

 

Es gibt wieder ein Buch nach Erscheinen zu gewinnen.

 

Und hier die Schreibberichte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Nun würde mich noch interessieren, wie da neue Cover, in Vergleich zu den selbstgemachten gefällt?

Jeden Dienstag “Read!!ingroom-Tag”

Vor einem Jahr bin ich Dienstag nach Ostern in den “Reading!!room” marschiert, denn ich hatte Gabi Rökl, bei einem der Kreativen Brunch, die es nicht mehr gibt, in der Galerie in der Krongasse, getroffen, die mir sagte, daß ich mir meine Bücher abholen soll, die ich ihr damals nach meiner Lesung sogzusagen zum Verkauf überlassen hatte und mich auch auf den Büchertausch aufmerksam machte.

2Den gab es damals, glaube ich, jeden ersten und dritten Dienstag im Monat und an jenm Dienstag wurden außerdem noch die Postkarten beziehungsweise deren Gewinner vorgestellt.

So bin ich in Kontakt mit Christian Schwetz, den Stiefsohn meiner Cousine Irmgard gekommen und habe mich auch für den “Summa in der Stadt” angemeldet, weil ich ja schon die Idee geborenen hatte, im Sommer in der Sommerfrische einen Roman über prekäre Studentinnen zu schreiben.

Das war der 13. 7. dann dachte ich, das wäre viel zu früh, denn bis dahin würde ich in der Sommerfrische noch nichts geschrieben haben und disponierte um, denn es gibt ja schon einige Sommergeschichten.

“Tauben füttern” spielt glaube ich im Sommer und “Sommer am Wasser”, dann habe ich in der Schreibgruppe im Juni den Beginn der ersten Szene geschrieben und in der zweiten Sommerfrischenwoche dann einige, bis zur Seite vierzig den Rohtext, glaube ich.

Die ersten vier Szenen habe ich dann gelesen und dann das Fatma Challaki Kapitel, glaube ich auch, bei meinem Geburtstagsfest, nicht am Volksstimmefest, da bin ich mit dem “Miranda Schutzengelchen” hingegangen und jetzt ist das Buch, das inzwischen der “Mittelteil einer Trilogie” ist fertig geworden.

“Selmas Kopftuch” ist, wenn man es so will der erste, der “Adventkalender”, meinen letzten “Nanowrimo”, den ich am siebzehnten Dezember im “Read!!ingroom” vorstellte, der dritte.

Die Fatma Challaki kommt jedenfalls in jedem der drei Bücher vor und das Buch ist langsam langsam fertig geworden und eigentlich habe ich gedacht, daß ich es am Dienstag, bevor wir nach Leipzig fahren, schon hintragen kann, habe ich doch den “Read!!ingroom-Blogbeitrag zur Veranstaltung” als Buchtext verwendet, dann hatten die beim “Digitaldruck” aber so viel zu tun, daß es erst am Gründonnerstag fertig wurde.

Die Fatma Challaki Szene habe ich dann auch beim Osterspaziergang in St. Pölten gelesen und der “Read!!ingroom” öffnete, habe ich auf der dortigen Homepage gelesen, seine Pforten ab April jeden Dienstag  für den Büchertausch, dem Tratsch oder dem Smalltalk.

Es gibt inzwischen dort auch eine Schreibegruppe, die sich die “Dienstagschreiber” nennt und dieser Dienstag habe ich dem Programm entnommen, war vor allem für Schauspieler und Vortragskünstler reserviert, die bei den dort stattfindenenden Lesereihen mitmachen wollten.

So standen schon ein paar junge Leute vor dem Portal, als ich den” Read!!ingroom” mit meinem Buch, beziehungsweise noch zwei anderen Büchern, “Selmas Kopftuch” und “Miranda Schutzengelchen”, das ich immer noch in der Tasche hatte, Maria Gornikiewicz, die mit mir ja den “Buben dürfen Weinen Mädchen dürfen pfeifen” Wettbewerb für ein nichtspezifisches Kinderbuch, im Jahre 1980 oder so gewonnen hat, saß an der Theke und es haben sich, glaube ich, an die zwanzig junge Vortragskünstler gemeldet, die bei den Vortragsreihen mitmachen wollen.

So gab es zwei Gesprächsrunden im Vortragsssaal, während ich meinen Wein trank und mit Maria Gornikiwicz, die öfter zum Büchertausch zu kommen scheint und mit Gabi Rökl smalltalkte und mich auch in den Bücherreihen umsah.

Kurt Raubal ist dann auch noch gekommen.Ich habe mein “Sommerbuch” abgegeben, jetzt muß noch die “Nika Weihnachtsfrau” fertig werden und das “Summa in der Stadt- Festival” ist für heuer auch schon ausgeschrieben “Hülsenfrühchte und Knallschoten” lautet, glaube ich, das Thema, für das man sich schon amelden kann.

Ein E-Book zum Thema “Pack die Badesachen” ein, wo ich meine vier Szenen einschicken werde, wird es auch geben und eine Reise nach Prag auf den Spuren Kafkas und Kish, aber da werde ich mich wahrscheinlich wieder in meiner Sommerfrische in Harland bei St. Pölten befinden und so wie es ausschaut, an meinen “Berührungen” weiterschreiben.

Die “Sommergeschichte” hat auf diese Art und Weise ein Jahr von der Planung bis zur Fertigstellung gebraucht und der “Readi!!ingroom” ist ein sehr interessanter Ort für die kulturelle Nahversorgung, den ich jeden nur empfehlen hat, und der für mich auch schon eine sehr persönliche Geschichte hat.