Doch nichts mit dem “Nanowrimo”

Da war ich wiedermal zu schnell und habe den “Nanowrimo” wieder einmal in den Oktober vorverlegt, habe ich ja doch, eigentlich zwischen meinen Vorbereitungsritualen, schon am sechsten oder siebenten Oktober mit dem Schreiben angefangen. Dann habe ich die Fenster geputzt und geschrieben und geschrieben, beziehungsweise den Handlungsplan entwickelt. Es kamen dann ja die GAV-Veranstaltungen, die Frankfurter-BM und die Strowitwenwoche, für die ich große Plöne hatte und da dachte ich, da renne ich mit dem Szeneplan durch Wien herum, beobachte, rechchiere und setze folgerart die Handlung fest.

Das hat dann nicht so richtig geklappt, weil das erste Wochenende ja Frankfurt Streaming. Am Montag darauf bin ich mit einer Mittagpause durch die Stadt gelaufen und dachte ich schon, während ich zur “Poet Night” marschierte, daß ich das wahrscheinlich vier Tage nicht durchhalten werde.

War auch nicht so, nämlich Dienstag, Mittwoch Stunden und am Donnerstag, den Nationalfeiertag habe ich geschrieben und geschrieben und die Handlung hat sich langsam entwickelt.

So hat sich der Severin auf sein Konzert vorbereitet, dann übers Wetter Schmalltalk betrieben, wurde da von einem “Kopftuch-Mädchen” auf eine Friday for Future” Demo eingeladen. Das hat die Laura beobachtet und ist mit der Sandra hingegangen und dem Sev ist es dann gelungen, die Lura zum Konzert einzuladen, wo sich dann herausstellte, daß er der Klavierschüler von Lauras und Barbaras Nachbarin ist. Sandra streitet ständig mit ihrem Chef Edgar Hillinger und der Comic entwickelt sich.

Es gibt da die Gretchen-Szene, die vom Mäxchen und die von seiner Oma. Die Mathilde schreibt weiter Mails und beim Konzert kommen fast alle zusammenm. Der Comic wird fertig, ob man aber in Zeitenm wie diesen einen Verlag mit diesem Thema findet, ist fraglich. Es gibt aber das Internet und das Selbfpublishing und so machen sie schließlich im Amerlinghaus eine Buchpräsentation.

Freitagnachmittag habe ich noch einen kurzen Recherchegang zum Schrank in die Stiftgasse und auf die Mariahilferstraße gemacht. Habe beim “Thalia” noch einmal beobachtet, beziehungsweise mein achtes Longlistbuch zu lesen angefangen. Dann am Abend wieder geschrieben und wollte am Samstag wenn alles korrigiert ist, den weiteren Handlungsplan machen. In der Wohnung, weil ich da ja ausbreiten kann, habe ich gedacht. Es ist dann aber nicht so weit gekommen, denn am Samstagabend mit dem unkorrierten Rotext fertig geworden.

Achtung, liebes Fräulein Rottenmeier, wenn das bei mir vielleicht ein bißchen verwirrend ist. Ich habe inzwischen 34 236 Worte, über siebenundsechtzig Seiten und achtunddreißig Szenen, also eher Mittellänge und vom “Nanowriomsoll” weit entfernt. Bin aber mit der Handlung fertig, so daß es wieder nichts wird mit dem “Nanowrimo” und ich den November wieder zu einem Korrigiermonat machen werde, denn inzwischen habe ich dreiundzwanzig Szenen und dreiundvierzig Seiten ausgeruckt, denn Rest muß ich noch reinschreiben und dannn natürlich, das Ganze nochmal durchgehen.

Verlängern, kürzen und schauen was ich noch daraus machen kann. Fünfzigtausend Worte werden es höchstwahrcheinlich nicht werden. Ich bin aber recht zufrieden und werde mich mit den Korrigierberichten weiter melden.