Gut von der BM wo wir jetzt ja seit 2018, nicht mehr waren zurückgekommen und vier Taschen voller Bücher, Leseproben und Prospekte mitgebracht.
Die Messemitbringsel von denen ich ja in früheren Zeiten sehr begeistert war und dicke Taschen mit Prospekten nach Hause schleppte.
Jetzt bin ich da zurückhaltender. Keine Zeitungen mehr und keine Verlagskataloge und wirklich nur was mich interessiert.
Trotzdem sind es vier Taschen geworden. Denn ich bin ja literarisch sehr engagiert, die eigentlich an alles Interesse hat, obwohl ich schon längst darauf gekommen bin, daß ich nicht alles lesen kann. Vorher habe ich das wirklich geglaubt. Jetzt weiß ich, daß ich außer den Buchpreisbüchern und dem, was mir die Verlage anbieten nicht mehr wirklich zum Backlistlesen komme, also zu dem, was ich aus den Bücherschränken nehme oder mir zum Geburtstag wünsche.
Also zuirückhaltender sein. Denn das Ganze ist ja auch ein Platzproblem und ich bin ja eine Printleserin, obwohl ich vor allen zum Buchpreiszeiten auch E-Pubs lese und heuer war die BM ja auch besonders, nämlich Österreich als Gastland und da könnte man eigentlich sagen, daß das für mich nicht so interessant ist, weil ich die österreichische Literatur ja kenne und mehrmals in der Woche in die “AS”, ins Literaturhaus und in die “Gesellschaft” gehe.
Aber die haben ihr Programm zum größtenTeil auch nach Leipzig verlegt und waren dort aufzufinden und natürlich hat man auch so etwas wie einen patriotischen Stolz und dann gab es auch die Gastlandmitbringsel.
Ob Katja Gasser wirklich wollte, daß ich mir die “Lichtungen” und die “Manuskripte” wieder nach Österreich schleppe, weiß ich nicht, habe aber zugegriffen und die speziellen Sondernummern sind auch sicher interessant und später einmal auch historisch wichtig, wenn die Lia vielleicht einmal in zwanzig Jahren Germanistik studiert und sich dafür interessiert und dann hatte ich auch eine Einladung von “Wagenbach” zu einem Bloggertreffen.
Nur eines diesmal, da bin ich sehr bescheiden, obwohl mich von “Diogenes” mit denen ich ja auch intensiven Bloggerkontakt habe, ein Buch erwartete, als ich nach Hause kam.
Daß ich mir in dem schönen Roten Sackerl mit den Gedichten von Erich Fried Milena Michiko Flasars “Ich nannte ihn Krawatte” in einer TB-Ausgabe nach Hause nahm, habe ich schon geschrieben und dann bin ich am Freitagm glaube ichm beim “ARCO-Stand” gelandet und habe den Herrn Haacker auf Bücher angesprochen. Er wollte mir ja noch vor Corona eines schicken und der hat mir dann Paul Binnerts “Lügenlayrinth”, einen Autor den ich nicht kannte, übergeben.
Am letzten Tag, ganz am Schluß, bin ich noch über den “Braumüller Verlag” gestolpert und kann jetzt Jürgen Kaiziks “Die gerühmte Frau” wo es, glaube ich, um Brigitte Schwaiger “geht und Isabella Feimers “Fieda lesen und dann gibt es noch eine Menge Leseproben, die ich mir da und dort zusammengesammelt habe, die zwar meistens nicht meinen Lieblingsgenres entsprechen und die ich wahrscheinlich auch nicht als Ganzes lesen werde, aber trotzdem interessant, weil es ja die Messestimmung wiedergibt und da ist es auch soziologisch interessant, wer überhaupt liest?
Rolf Schwendter, hat sich glaube ich, einmal über Cospy-Pplayers aufgeregt, die mit ihren Reifröcken den Platz in der Straßenbahn verstellen. Der Direktor meinte, daß das, das Angebot an die Jugend ist, ob das alles Leser sind oder werden, weiß ich nicht? Habe aber für die kleine Lia eine ganze Tasche mit Proben, Postkarten und Prospekten zusammengesammelt.
Da gab es auch einen Österreich-Katlog mit den schönsten Büchern. An einem Stand habe ich eine Anthologie eines Kurzgeschichtenwettbewerbs eines Selbstzahlerverlags in die Hand gedrückt bekommen.
Ein Buch üb er die “Preissträger des Deutschen Verlagspreises 22″ gibt es auch und dann zwei Kataloge über das Museum der Westlausitz Kamenz”, wo ich wahrscheinlich nie hinkomme und gar nicht so genau weiß, wo sich das befindet und beim Luxemburg Stand, habe ich die freundliche junge Frau, die meinen österreichischen Dialekt nicht verstand, auch gefragt, ob sie mir vielleicht etwas über Elise Schmidt, die ich ja in Wien hörte, geben könne?
Es ist dann ein dickerer Katalog über die Luxemburgische Literatur von der ich nicht viel weiß, geworden und im nächsten Jahr ist ja die Niederlande und Flandern das Gastland. Da kann ich schon ein bißchen vorlesen und habe mir auch ein paar Broschüren mitgenommen.
Ein Büchlein übner die “Writers im Exil” “des PENs, befindet sich auch in meiner Ausbeute und das “Schundheft” Nummer 28 von 2019, also die “LOGOtheSEN” mit Texten von Anestis Logthesis.
Interessant, interessant und jetzt lesen, lesen. Ich lese mich ja immer noch durch die Leipziger- Buchpreis Nominierungeni und habe mir da ja auch Angelas Stedeles Bach Roman “Aufklärung” das in Leipzig spielt, zur BM mitgenommen. Die Ulrike Draesner der wartet und noch drei der Übersetzungsbücher, dann eines der Nobelpreisträgerin von 2018 0der 19 Olga Tocarczuk und ein Buch aus dem “Wiener Verlag”, das ich in Leipzig am Stand aufliegen sah.