Hinter der Hecke die Welt

Jetzt kommt noch ein Klimaschutz- und Umweltroman, was in Zeiten wie diesen ja sehr modern ist.

“Hinter der Hecke die Welt” von der 1988 in Basel geborenen Gianna Molinari, die beim “Bachmann-Preis” gelesen hat und mit ihren Debut sowohl auf der dBp als auch auf der Schweizer-Liste stand. Auf dieser hätte sie mit ihrem neuen Buch auch stehen können, also eine kleine Vorschau auf das Schweizer Buchpreislesen, das demnächst folgen wird und das Buch ist eigentlich eine Sammlung von kleinen Stückchen und Zeichnungen gibt es auch dabei.

Da gibt es ein Dorf, das sich an das Verschwinden macht. Da gibt es ja auch ein Buch auf meiner Leseliste. Um das Dorf gibt es eine Hecke, die wächst und wächst und Touristenbusse zum Bewundern bringt und es gibt nur zwei Kinder in dem Dorf. Lobo und Pina, die nicht wachsen, weshalb die Experten auch immer zum Vermessen kommen.

Pina lebt mit ihrem Vater in der einzigen Pension, die keine Gäste hat und Lobo bei seiner Großmutter Loma. Pinas Mutter Dora forscht dagegen in der Anarktis und ihr sind immer wieder Kapitel gewidmet. In dem Dorf gibt es ein Museum, das von Loma bewacht wird und eine Gärtnerin, die die Hecke betreut, gibt es auch.

Dann gibt es einen Brandt, der die Hecke zertört und die Touristen zum Verschwinden bringt, wie auch immer wieder andere Dorfbewohner und auch Gegenstände verschwinden. Am Schluß verschwindet auch noch Lobo, der dafür den Getränkeautomat geplündert hat und am Buchrücken kann man lesen: “Nach ihrem vielfach preisgekrönten Debut “Hier ist noch alles möglich” – legt Gianna Molinari ihren zweiten Roman vor, der unsere Vorstellungen von Wachstum und Stillstand hinterfragt und dabei ebenso viel poetische wie politische Kraft entfaltet.”

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