Der Tod der Helena Adler

Die Salzburger Autorin  die ihre Bücher bei “Jung&Jung” verlegte, wurde 1983 in Oberndorf geboren und ist auf einen Bauernhof aufgewachsen.

2023 hätte sie beim “Bachmann-Preis” lesen sollen, hat aber krankheitshalber abgesagt und jetzt die Nachricht, daß sie am fünften Jänner gestorben ist und offenbar einen Brustkrebs hatte.

Die Schriftstellerin, die eigentlich als Stephanie Helene Prähauser geboren wurde, nannte sich, um nicht mit Theresa Präauer verwechselt zu werden.

Helena Adler, studierte in Salzburg Germanistik und Psychologie und begann, wie beispielsweise auch Gertraud Klemm mit ihrem Debut “Hertz” beim “Arovell-Verlag”.

Dann muß sie der “Jung & und Jung” entdeckt haben, denn “Die Infantin trägt den Scheitel links” ist schon dort erschienen.

Es stand auf der Öst und hat mir, glaube ich, gut gefallen. Obwohl das Cover, das die Autorin, glaube ich, selber machte, etwas auffällig war, wie auch Helena Adler selbst, die immer stark geschminkt war und große Ohrringe trug.

“Fretten” ist dann 2022 erschienen und hat mir eigentlich nicht so gut gefallen, weil ich es für eine starke Thomas Bernhard Annäherung hielt.

Helena Adler, die neue Königin der Provinz, die sich mit deren Schwierig- und Abscheulichkeiten auseinander setzt und damit meiner Meinung nach, wieder das österreichische Provinzklischee verstärkte.

Auf den “Bachmann-Text” wäre ich neugierig gewesen und jetzt die Nachricht. Die Autorin, die mit einem Künstler und einem Kind in der Nähe von Oberndorf zusammenlebte, ist nach schwerer Krankheit verstorben und hinterläßt ihr Kind, das ohne Mutter aufwachsen muß.

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