Nichts mehr davon hören wollen

Die Corona-Maßnahmen sind ja jetzt vorbei. Stillschweigend wurde die Pandemie für beendet erklärt, obwohl es eine Zeitlang täglich fünftausend Neuninfektionen gben. Aber jetzt sind ja alle geimpft oder genesen und die große Aufregung istvorbei. Man darf wieder ohne Paß und Impfnachweis ins Kaffeehaus und ins Kino gehen und die meisten Leute, die sich aus diesen Gründen impfen ließen, wollen nichts mehr davon hören.

Das läßt sich wahrscheinlich psychologisch erklären und viel ehaben vor dem Virus noch immer Angst, obwohl eigentlich kaum mehr in den Öffis und Theatern Masken getragen werden.

Als aber bei den letzten Landtagswahlen, die ÖVP überall verlor, verkündete Kanzler Nehammer, daß er die Corona-Maßnahmen aufarbeiten und eine Versöhnungskommission ,gründen wollte um die Gräben zu schließen.

“Toll!”, habe ich gedacht und als in NÖ, die schwarz blaue Regierung gebildet wurde, wurde da ja eine Corona-Aufarbeitung versprochen.

Leider kam diese Initiative von der FPÖ, deshalb schrieen alle “Das geht doch nicht, wir können und wollen den Schwurblern nicht die Hände reichen und die Bevölkerung will ohnehin nichts mehr davon hören!”

Für die ist Corona Gott sei Dank vorbei und man kann wieder ins Kino gehen, zum Friseur gehen und auf Urlaub fahren und jetzt sogar ins Spital ohne Maske. Da stehen zwar die jungen Leute mit den Securtiyjacken am Eingang und fragen dich “Hast du einen Termin?”

Maske braucht man nicht. Aber wie steht es jetzt mit der Aufarbeitung? Vor Ostern oder bis Ostern sollte die kommen.

Dann kam aber danach eine Konferenz, wo der Kanzler fehlte und beschlossen wurde, daß die “Akademie der Wissenschaften”, die, glaube ich, auch vorher in die Maßnahmen einbezogen wurde, die Aufarbeitung übernimmt und gleich sagte, daß sie keine Schuldzuweisungen geben würde, sondern Leute zu Diskussionen einladen würdeund diesen offenbar erklären, daß sie wissenschaftsfeindlich sind oder eine solche fördern wollen.

Denn der Durchschnittsmensch hat Corona satt und will nichts mehr davon hören, lebt wie vorher und freut sich, daß er ohne Maske wieder Straßenbahn fahren kann.

Verständlich oderdoch nicht ganz, denn wenn man nicht aufarbeitet, was da schief gelaufen ist und wieso so energisch mit Polizeigewalt Maßnahmen beschlossen wurden und über die Menschen drüber gefahren wurde, obwohl sich jetzt nach und nach herausstellt, daß das meiste unnötig war, ist die Gefahr sehr groß, daß das weitergeht, wenn der nächste Virus oder die nächste Krise kommt und die sind ja schon da, wir leben inzwischen in der zweiten, dritte, vierten oder was auch immer Angstwelle.

Die zweite war der Angriffskrieg auf die Ukraine und da hörte man vom Bundespräsidenten und von Frau Meinl-Reisinger, daß alle Volksfeinde wären, die keine Sanktionen und keine Waffenlieferungen wollen.

“Ist das nicht ein bißchen oder ein bißchen viel autoritär?”, habe ich gedacht und dann kam die Teuerung und die Inflation, unter der man inÖsterreich beispielsweise vielmehr, als in Deutschland, in dem ich mich gerade befinde, leidet.

Dort ist alles billiger. Kunststück denn in Österreich wurde sechszehnmal mehr getestet, als anderswo, obwohl sich jetzt herausstellt, was ich mir ohnehin immer schon dachte, daß das nichts brachte und, daß die Wissenschaftler, die dachten, daß sie durch eine Nullcovid-Theorie vielleicht den “Nobelpreis” bekämen, scheiterten und da denke ich, daß das nicht wissenschaftlich ist, wenn die das wirklich glaubten.

Die Inflation ist da und man hört täglich, der Mittelstand wird zerstrt, die Menschen wissen nicht mehr, ob sie essen oder heizen sollen und die Angstwelle geht munter weiter obwohl keiner davon spricht, daß das geschieht und die nächste Krise ist die Klimawende, wo sich die Klimakleber täglich irgendwo ankleben, weil sie ein Tempo Hundert erzwingen wollen, die haben auch Angst vor der Klimakatastrophe, obwohl es derzeit eigentlich sehr kalt ist und wenn die nächste Pandemie kommt, warum soll die kommen, wenn die vorige, die spanische Grippe 1918 oder 1920 war?

Aber wer suchtet, der findet, daher sind die Gesetze schon da, die das jederzeit wieder möglich machen und werden da die Menschen wieder so bereitwillig mitmachen und sich entmündigen lassen, obwohl das Ganze, wie sich jetzt herausstellt, mehr Schaden anrichtete, als daß es nützte.

Die Pharmafirmen haben ihren Profit gehabt, die Maskenfirmen und die Testhersteller. Da wurde Geld vergeudet und Millionen <impfdosen müßen weggefworfen werden.

Das wäre das, was aufgearbeitet werden sollte und was man nicht den Rechten in die Schuhe schieben kann, wenn die das verlangen .

“Den Schwurblern reiche ich nicht die hand!”, soll unser Gesundheitsminister, den ich eigentlich für sympathisch halte, gesagt haben.

Braucht er nicht, ich brauche keine Entschuldigung und ich bin auch keine Schwurblerin. Möchte das Ganze aber nicht noch einmal erleben. Deshalb braucht es eine Aufarbeitung, für die offenbar die Zeit noch nichgt reif ist.

Irgenwann wird sie kommen, höre ich dann immer, aber ob ich das erleben werde, bin ich eigentlich skeptisch und das wäre wirklich schade.