Ins neue Jahr

Ich bin ja eigentlich kein Silvestertyp und habe es lange nicht geschafft bis Mitternacht wach zu bleiben. Mit dem Alfred sind wir früher zum Martin gegangen, da war es auch schwierig ihn zum Heimgehen zu veranlassen.

Als ich schon bloggte waren wir öfter bei Hilde Schmölzer, der es jetzt aber nicht mehr so gut geht.

Die Ruth war ein paar Mal bei uns in Harland und einmal die Gerlinde,

Vor zwei Jahren als es ja diesen Lockdown gab und die Lokale zum zehn Uhr schloßen und man die Hälfte seiner Gäste ausladen mußte, war die Ruth bei uns. Da waren wir auf der Rudolshöhe und das ist ein Ritual, wo wir jedes Jahr am Nachmittag hingehen.

Diesmal sind wir wieder in Harland. Wir sind schon die ganze Woche da und sind allein in das neue Jahr hineingegangen. Am Balkon oder Terrasse, ein Glas Sekt und dann wars schon da, das Jahr 2024, wo es viele Wahlen geben wird und sich die einen vor dem Volksskanzler Kickl fürchten. Die anderen ihn dagegen haben wollen. Die ORF-Zwangsgebühr wird kommen, obwohl ich keinen Fernseher habe. Ansonsten habe ich meinen WGPV-Vertrag, mein Schreiben, meinen Bücher, da habe ich ja in den letzten Tagen das neue Projekt “Aus dem <leben einer Schwurblerin”, angefangen.

Mal sehen, wie es wird. Wär ja schön, wenn ich damit erfolgreich bin. Auf meine Gesundheit sollte ich auch ein bißchen achten. Da haben ja die Maßnahmen meine Kondition gekostet und jetzt habe ich mir auch noch den Magen verdorben.

Was wird es also bringen, das neue Krisenjahr? Wo nach Corona, die beiden Kriege folgten. Die Teuerung ist auch noch da und die Klimakatastrophe wird uns wohl im Sommer wachrütteln. Die ORF- Zwangsgebühr habe ich schon erwähnt. Da muß ich noch herausfinden, wie ich Einspruch erheben kann? Einen Bescbed verlangen, für alle die da vorhaben zu protetieren, wär mein Tip.

Die Teuerung ist immer noch da, die Co2- Steuer wird erhöht.Alles keine erfreulichen Aussichten. Das Medizinsystem und das der Schule ist kaputt und der WHO–Pandemievertrag soll im Mai auch kommen, wo man als Einzelner nicht viel machen kann.

Also wieder schreiben, lesen, schauen, daß ich das mit dem Radfahren wieder schaffen, die Buch-Wien wird kommen, mein Geburtstagsfest, der “Ohrenschmaus”, wo ich meine Vorschläge schon bekanntgegeben habe und ein paar Lesungen wären auch sehr schön!

Also Posit Neujahr und ich wünsche meinen Lesern diesbezüglich alles Gute!

Mit der Ruth ins neue Jahr

Auf in das dritte Corona-Jahr, wo wahrscheinlich die Omikron-Variante auf uns wartet und die Zahlen nachdem die Silvesterparties um zehn zu Ende gingen, in die Höhe schnellten, wo die Impfpflicht auf uns zukommen wird, obwohl schon dreißigtausend Leute ihre Einwände auf den Gesetzesentwurf brachten und man, weil die Weihnachts– oder Silvesteramnestie für die Ungeimpften auch noch gilt, bis zehn Personen feiern kann, ist man geimpft kann man mit fünfundzwanzig Leute feiern, muß aber eine Maske aufsetzen und ab zehn, wenn auch die Lokale schließen, fünfzehn hinauswerfen.

Also ganz schön kompliziert und zeigt wahrscheinlich die Widersprüche auf, die wir jetzt haben.

“Für Geimpfte ist Corona vorbei!”, hat der Exexbundeskanzler, der jetzt nach Amerika geht, im Sommer gesagt. Jetzt haben sich siebzig Prozent zwei -bis drei mal geimpft. Das Omikron-Virus schießt aber trotzdem in die Höhe und da müßen die Politiker natürlich vorsorgen.

Also als Lockdown fünf für alle zu Ende war, Sperrstunde bis elf für die Geimpften. Dann hieß es Silvesterparties dürfen gefeiert werden und dann, weil die Zahlen in Europa in die Höhe schoßen, Sperrstunde um zehn. Das ist gegen das Vorjahr ein Erfolg, denn da mußte man ja zu Hause bleiben, was, glaube ich, keinen Widerstand erregte. Aber da waren die Leute noch nicht geimpft. Jetzt war der aber vor allem bei den Gastronomen da. Die riefen “Das macht uns kaputt und Sperrstunde um zehn ist ein Wahnsinn! Denn da gehen die Leute nur nach Hause und feiern trotzdem weiter, stecken sich an, aber wir machen kein Geschäft!”

Die Regierung blieb stur, die radikalen Impfgegner, da gibt es übriges eine Untersuchung, die herausgefunden hat, daß, die Rechtsradkale natürlich, sowie Schwurbler und hört, Leute ohne Bildung aber dafür esoterisch sind, an die Homöopathie und an das Leben nach dem Tod glaubend, nun ja, nun ja, ich finde mich da nicht wieder und kenne auch ein paar andere Leute, die da nicht hinein passen und ich bin sowieso wieder in Harland und kann da nicht auf die Partydemonstration gehen, auf die illegale, wie die Medien betonen, sonst hätte ich es wahrscheinlich getan und Silvester war bei uns in den letzten Jahren sowieso ganz ruhig. Die Oma ist im Bett gelegen und wollte mit uns nicht um Mitternacht anstoßen, die Betreuerin Martina, die die letzten zwei Jahre da war, wollte das auch nicht, die Anna hatte ihre eigenen Freunde, also haben wir die Covid-Regeln total erfüllt und sind gerade, um zwölf auf der Terrasse gestanden und haben ein paar Raketen abblitzen gesehen. Vorher waren wir ein paar Jahre bei der Hilde Schmölzer und noch früher beim Martin und der Gerlinde in der Porzellangasse. Die Gerlinde war einmal bei uns in Harland und einmal auch die Ruth und heuer haben wir die auch eingeladen, wenn schon nicht zehn Personen, aber die kriegen wir beim besten Willen nicht zusammen.

Also die Ruth und die ist schon am einunddreißigsten, um zehn Uhr angekommen und zu Silvester auf die Rudolfshöhe, das ist bei uns auch schon Tradition. Immer am Nachmittag, denn im Dunklen fahre ich nicht Rad und steige nicht vom Berg. Diesmal sind wir schon zu Mittag hinaufgefahren und da war das Wetter wunderschön. Sonne und siebzehn Grad und die Leute sind in T-Shirts herumgelaufen. Also auch ganz schön verrückt. Wir haben wie im Vorjahr eine Flasche Sekt mitgenommen. Denn da war ja, wie erwähnt, strengster Lockdown und die Leute sind mit ihren Sekt- und Bierflaschen auf den Blumenkisterln gesessen. Jetzt war Rstaurantbetrieb und Takeaway fünfzig Meter von der Hütte zu essen und Sekt haben wir noch weiter entfernt genossen und dann ins Haus Silvester feiern und auf ins neue Jahr das hoffentlich ein besseres und wir mit dem Virus endlich leben lernen werden, weil man es ja wahrscheinlich doch nicht ausrotten kann, auch wenn die Generäle in den Krisenkonferenzen in Kampfanzügen aufmarschieren.

Meine Neujahrswünsche? Meine Leser werden es nicht fassen, ich wünsche mir wieder mir weniger Bücher zu bestellen und lieber die alten meinen Sub zu lesen. Ob das schaffe, weiß ich das nicht, da bin ich schon einmal grandios gescheitert und dann die Impfpflicht beeinspruchen, wieder mehr auf Demos gehen,, wenn es sein muß auch auf die der FPÖ, würde lieber auf die der Grünen und der Linken gehen und beim Lichtermeer ein Kerzerl anzünden, das natürlich auch. Gegen die Spaltung für das Miteinander und hoffen, daß das Virus vorübergehen kann.

Auf ins neue Jahr, das hoffentlich ein besseres werden wird. Am Montag wieder nach Wien zurückfahren und dazwischen die Bloggerdebutshortlist lesen und heute nach dem Neujahrskonzert die Ente mit dem Rotkraut und den Erdäpfelknödel essen, die der Alfred zubereiten wird.