Ich bin ja eine, die eigentlich täglich ihren Senf über den Literaturbetrieb, mein Schreiben, meine Bücher abgeben will und habe das, weil ich ja Alfreds Computer hatte, während unserer Main-Radreise ganz gut geschafft. Aber jetzt zurückgeklmmen von Montag bis Mittwoch bis sechs oder sieben Stunden, ist doch der Donnerstag wieder Feiertag und das “Bett mit dem goldenen Bein”, das ich gerade lese, ist wieder sehr dick.
Am Montag eine sechs Uhr Stunde, da hätte ich in die “Gesellschaft” streamen oder schnell hingehen können, aber der Alfred hat mich auf eine Edith Kneifl Lesung im “Krimisalon” , der Lisa, Schippel, die einmal auf die kleine Anna aufgepasst hat, aufmerksam gemacht.
Nun lese ich angesichts meiner langen Leselisten und meines inzwischen eher langsamen Lesens eher weniger Krimis, aber von der 1954 in Wels geborenen Edith Kneifl mit der ich ziemlich zeitleich an der Uni Wien Psychologie studiert habe, habe ich schon einiges gelesen und jetzt wurde im Rahmen der Beirksfestwochen ihr dritter Urlaubskrimi “Klippensturz” vorgestellt und da wir zu Lias vierten Geburtstag zwei Bücher bei der Lisa bestellt haben und ich in Hassfurt und in Kippingen, ein drittes, nämlich Petra Hartliebs “Zu Hause in unserer Buchhandlung” gesehen habe, bin ich hingegangen, obwohl es ja in der politischen Siituation wahrscheinlich einen spannenderen Krimi gegeben hat, nämlich, daß um vier plötzlich überall aufploppte “Auszählungszähler – Andreas Babler ist der neue SPÖ-Vorsitzende” und gerade noch zurecht- und einen der letzten Stühle bekommen.
Der Bezirksvorsteher hat eröffnet und istangesichts der politischen Ereignsse schnell wieder gegangen und Edith Kneifl hat, bevor sie gelesen hat, von einer Einladung in Bad Ischl und der, eine Geschichte dafür zu schreiben, erzäbhlt und dann ist es in den dritten Tel ihrer Urlaubstrilogie gegangen, wo sie ihre Protagonistin Laura Mars nach Istrien schickte, da waren wir glaube ich schon, auf inserer ersten Kroatienreise und davon habe ich mir ja auch ein literarisches Souvenier mitgebracht und Edith Kneifl erwähnte, daß es damit Schluß sei und ihr nächster Kimi, der im Rohtext fertig ist, wieder in Wien spielt. Lassen wir uns überraschen und diese Laura, die einen Teil ihrer Familie in Istrien hat, hat von einem Notar einen Brief bekomme, daß sie von ihrer Großmutter, die eigentlich schon längst gestorben ist, ein Haus geerbt hat. Als sie hinkommt, findet sie den Notar tot vor, seine Sekretärin wird auch ermordet und sie scheint sich in einen feschen Kommissar mit deutschen Namen zu verlieben und fährt mit ihm in einem Polihzeiboot herum und das Tagebuch der Großmutter hat sie auch eingesteckt und liest daraus immer wieder ein Stückchen.
Nachher gabs ein kleines Buffet und Gespräche mit Günther Neuwirt dessen Triest-Krimi ich auch gelesen habe, und eine andere Krimiautorin, von der ich, glaube ich, einmal ein Buch von der Judith Gruber-Rizy zum Geburtstag gekommen habe.
Interessant, interessant und einmal etwas anderes, den im “Krimisalon”, bin ich nur einmal bei einer Weihnachtsfeier gewesen, obwohl ich die Lisa Schippel einmal bei einer kriminalistischen Hundertjahr- Feier der österreichischen Republik getroffen habe.