Fünfundsiebzigste Frankfurter Buchmesse

Es geht wieder los in Frankfurt und wieder ganz normal, denn 2020 und 2021 war es ja ziemlich virteell, aber ich streame mich seit 2008 ohnehin nur immer hin. 2000 und 2002 waren wie live anwesend und begonnen hat es am Montag mit der Verleihung des deutschen Buchpreises.

Gastland ist diesmal Slowenien, mit dem Motto “Waben der Worte, da habe ich schon ein bißchen in Wien hineingeschnuppert fund bei der Pressekonferenz habe ich erfahren, daß da in Frankfurt fünundsiebzig Sessel und fünfundsiebzig offene Bücherschränke aufgestellt wurden um auf das Ganze aufmerksam zu machen.

Die Eröffnung konnte man streamen und hören, was die Politiker, die Vorsteherin des Börsevereins und der Messedirektor zur politischen Situation zu sagen hatten.

Sie lobten die Wichtigkeit von Bildung und des Lesens, dann kam slowenische Musik und die slowenischen Eröffnungsredner , die Lyrikerin Miljana Cunta und den Philosophen Slavoj Zizek, der eine sehr provozierende Rede hielt, in dem er daruf hinwies, daß man bei dem Hamas-Angriff beide Seiten beachten müsse und das mit Beispielen bewegte, was Widerspruch erregte und Jürgen Boos beruhigen und auf die “Freiheit des Wortes”, es wurde aber auch die Preisverleihung an Adania Shibli für ihren Roman “Eine Nebensache” verschoben, obwohl bedeutende Schriftsteller wie Olga Tokarczuk, Eva Menasse und Annie Ernaux dagegen waren.

“Waben der Worte” ist das Motto des Gastlandes, so hängen in dem Pavillon gehäkelte Waben hinunter und präsentiert werden die neuen Bücher von Dragan Jancar, Goran Vojnovic und Nastasa Kramberger und die Kärntner Slovenin Katja Gasser erklärte die Grundlagen der Sprache, betonte, daß die Slowenen ein belesenes Volk wären und dreihundert Gedichtbände pro Jahr erscheinen würden. Über Ivan Cankar dem großen Dichter habe ich schon einen Film gesehen und in Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens steht das Denkmal von France Preseren, dessen Gedichte alle kennen, am Hauptplatz statt eines Kriegshelden.

Das “Blaue Sofa” scheint es wie in Leipzig nicht mehr zu geben, es gibt aber livestreams von der gemeinsamen Lesebühne von den ARD- ZDF und 3 SAt, wo ich am Mittwoch gleich die Vorarlbergerin Doris Knecht mit ihrem autofiktionalen Roman “Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe”, hörte, die von Philip Oemke der seinen Bestseller “Schönwald” vorstellte, gefolgt wurde, wo es um einen queren Buchladen geht.

Dann kam der 1988 geborene Shortlistautor Necati Öziri und erzählte was es mit seinen Protagonisten und seinem “Vatermal” auf sich hat. Dann wurde ein Buch über Hannah Arendt vorgestellt und Elke Heidenreich hat ein Kinderbuch oder ein Buch für Kinder geschrieben, in dem es um eine grantige Nachbarin ging. Nach einer Pause habe ich mich dann zum Buchpreisträger von 2015 Frank Witzel gestreamt der über sein neues Buch “Der ferne Ort des Versagens” referiert, das aus dreizehn Geschichten besteht.

Und den “Falter-Bücherherbst”, wo sechsundsiebzig Bücher auf achtundvierzig Seiten vorgestellt werden kann und der sicher auch in Frankfurt aufliegt, habe ich inzwischen auch bekommen, so daß ich darin auf meinen virtuellen Messetrip auch ganz real blättern kann.

Dann wurde es spannend, den Jagoda Marinic von der ich schon was gelesen und sie auch beim “Bachmannpreis” erlebt habe, beschäftigte sich mit einem aktuellen Thema und stellt da zwei verschiedlich Autorinnen vor. So hat Nastasha Kelly ihr siebentes Buch, glaube ich, geschrieben und unter dem Titel “Schwarz deutsch weiblich” einige Frauen interviewt, um herauszufinden, wie es ihnen geht und in welchen Schwierigkeiten sie leben und über Zana Ramadanis “Woke wie eine moralische Minderheit unsere Demokratie bedroht” kann und soll man sicher diskutieren, was bei der Diskussion geschah und sich die beiden Autorinnen auch nicht ganz einig waren, was jetzt rassistisch ist oder nicht.

Dann kam in der “Sheeroes-Reihe” der Eröffnungsredner Savoj Zizek auf das Podium um mit Jagoda Marinic über sein neues Buch “Die Paradoxien der Mehrlust” zu diskutieren, was auch nicht so konfliktfrei war, und nicht so einfach nicht aneinander vorbeizureden, da die Eröffnungsrede natürlich polarisierte und auch Doron Rabinovici seine Meinung dazu sagte.

Dann gibt es einen Film “Geist, Geschäft und Party”, der auf ARTE gezeigt wird, wo die fünfundsiebzig Jahre durchgegangen werden. Da gab es ja früher die DDR und dann verschiedene Skandale mit den Friedenspreisträgern und ihren Reden, wo nicht alle einverstanden waren. Es gab und gibt wahrscheinlich noch die wilden Parties, wo sich die Eingeladenen besaufen, die anderen die Parties stürmen und im Naturkundemuseum die Skelette erklettern wollten, wie der ehemalige “Hanser-Verleger” Michael Krüger launig erzählte. Hute würde da die Polizei kommen und da gab es auch die Aufregung mit den rechten Verlagen, ein Thema, das, glaube ich, heute erledigt ist, weil ja alles nach rechts gerückt ist. Ein Film, der zeigte, wie sehr Frankfurt immer polarisierte und, daß der Messedirektor schon sehr viel Erfahrung mit Eingreifen, Schlichten, etcetera hat.

Als ich dann wieder auf die Messebühne streamte war gerade Charlotte Gneuß mit ihrem auf der Longlist stehenden Debut “Gittersee”, für das sie auch den “Aspekte-Literaturpreis” bekommen hat,

auf der Bühne, was auch ein gewisses Aufsehen erregte und zu der Frage führte, darf eine nicht DDR-Autorin über die DDR schreiben und es gibt da glaube ich auch eine Liste mit den Wörtern, die in dem Buch falsch verwendet wurde, weil man das in der DDR nicht so sagte, die Autorin hat aber wie sie auf der Bühne sagte, Eltern, die von dort kamen.

Nach der Mittagspause war Denis Scheck mit seinem “Druckfrisch” auf der Bühne, begann mit den Hitler-Gedichten der Ina Seidl und ging dann zu seinen Lieblingsbüchern über, die da beispielsweise “Muna oder die Hälfte des Lebens” waren. Mit dem Buchpreisträger Schachinger konnte er weniger anfangen. Dafür lobte er Ilija Trojanows Zeitreiseroman “Tausend und ein Morgen”, das er anschließend vorstellte. Denn Trojanow ist ein großer Optimist, der meint das Lesen die Welt verändern kann und so zie ht er in seinem neuen Buch in die Vergangenheit zum Beispiel in das Petersburg oder Leningrad von 1917/1918 wo der Dichter Majakovski von Revolutionscafe auf die Straße geht, um den Arbeitern die Literatur beizubringen.

Das kann die Literatur war seine Antwort, aber die französische Revolution ist sehr blutig gewesen, die russische auch und die Klaviere auf denen dann die Arbeiter spielten, wurden vorher aus den Bürger- und Adeligenwohnungen entfernt.

Und die Broschüe zum Ehrengast Italien 2024 habe ich mir auch schon ausgedruckt und dann zu einer Diskussion zu “Generation Book”, wie man die Jugendlichen zum Lesen bringen kann, hinübergeschwenkt, sowie zu der wie die Literaturberichterstattung der Zukunft aussehen wird.

Dann gabs auf der Gemeinschaftsbühne eine Diskussion über Barrierfreiheit bzw. Behinderungen, was man ja heute nicht mehr so nennen kann.

Jagoda Marinic diskutierte am Nachmittag in der “Sheroes-Reihe” mit Liz Hirn und andere Frauen über die künstliche Intelligenz und die Rolle, die die Philosophie darin hat.

Danach ging es um den zweiten Teil der “Heimkehr-Trilogie-Zwischen den Sommern”, von Alexa Henning von Lange, wo es um die nationalsozialistische Vergangenheit einer fiktiven Großmutter geht, da die Autorin im Nachlaß ihrer Großmutter einen Karton mit Tonbandkassetten fand, die sie zu diesem Buch veranlasste. Und dann folgte am Donnerstag noch ein Poetry-Slam mit dem aus der Ukraine stammenden Artem Zolotarov, der auch Ausschnitte aus seinem zweiten noch nicht veröffentlichten Roman brachte.

Der Freitag begann auf der Lesebühne mit Florian Illies Buch über Caspar David Friedrich, der Goethe sehr verehrte und ihm kistenweise seine Bücher schickte, die er aber ablehnte.

“Schade!”, sagte Florian Illies.

“Denn sonst hätte Weimar jetzt ein “Caspar David Friedrich-Museum”.

Dann kam Terezia Mora auf die Bühne und erzählte was zu ihrem Shortlistbuch “Muna oder die Hälfte des Lebens”, das ich gerade lese und danachdas Buch für die Großeltern oder besser Mütter, denn die 1958 in Marburg geborene Theologin Margot Käßmann ist eine solche und erklärt in ihrem Buch, wie wichtig solche sind und interessant, auch daß sie von denen erzählten, die in Corona-Zeiten trotz des Besuchsverbot, “Weil du sonst deine Großeltern tötest!”, den Laden schupften, weil die Eltern sonst im Homeoffice überfordert gewesen wären.

Dann kam der 1977 geborene Fernsehmoderator und Notfallssanitäter Tobias Schlegl, der mit “Strom” ein Buch über die Pflegesituation, dem Leben mit Demenzen und den überforderten Pflegern, die dann vielleicht zur Spritze greifen, geschrieben hat.

Goran Vojnovics “18 Kilometer bis Ljubljana” habe ich schon in der “AS” kennengelernt.

Danach kam wieder Denis Scheck und erklärte warum er lesen würde?

“Aus Mangel!”, behauptete er, weil ihm sein Leben nicht reiche. Da würde ich eher das Reisen empfehlen, denn dann hätte er es aus erster Hand und es ist ohnehin sehr schwierig, die fünfundachtzigtausen Neuerscheinungen, die jedes Jahr erscheinen, alle zu lesen.

“Muß man nicht!”, tröstete Denis Scheck, denn manche Bücher sind nur Attrappen und zitiert dann das Buch eines Rappers, das man seiner Meinung nach, nicht zu lesen braucht. Ich habe ja, glaube ich, ein einen anderen Literaturgeschmack als Denis Scheck, der beispielsweise Daniel Kehlmanns Buch über G. W. Papst sehr lobte. Das müßte ich also noch lesen, um zu erfahren, ob ich mit ihm überein stimme.

Danach stellte Denis Scheck das neue Buch des 1940 geborenen Uwe Timm, von dem ich “Ikarien”, gelesen habe, das ich mir neulich doppelt holte “Alle meine Geister” vor, der eine Kürschnerlehre machte und darüber mit dem Moderator redete.

Die 1941 geborene umstrittene Autorin Monika Maron folgte, die jetzt ein Buch über ein “Haus” geschrieben hat, in dem alte Menschen eine Wohngemeinschaft bilden und im “Bücherherbst des Deutschlandfunk Kultur” sollte eigentlich Navid Kermani mit Nele Pollatschek diskutieren, die aber absagte, so sie von dem 1956 in Paris geborenen Mchel Friedmann vertreten wurde und sich das Gespräch um die politische Situation drehte, die ja ziemlich krisengeschüttelt ist.

Danach kam der von Denis Scheck sehr gelobte Daniel Kehlmann auf die Bühne und stellte mit Thea Dorn seinen G. W. Papst-Roman “Lichtspiel” vor und erklärte sehr genau, was er davon aus der Biografie entnommen und was er erfunden hat, weil ja Daniel Kehlmann einer ist, der da einen sehr weiten Wahrheitsbegriff hat.

Dann kams zum “ARTE-Talk” wo “100 Jahre Ottfried Preußler”, der Autor vom “Räuber Hotzenplotz”, “Krabat” und vielen anderen, gefeiert wurde. Dann waren wieder die “Streierinnen für die Zukunft” dran, wo es diesmal um die Transgenderdebatte ging und diskutiert wurde, daß Veränderungen Angst machen kann. Man aber vielleicht auch sagen darf, daß man eine Frau bleiben will, ohne gleich als transphob beschimpft zu werden. Danach kam sehr laut und euphorisch, Sophie Passmann mit ihrem “Pick me girls” auf die Bühne und wunderte sich einmal, daß Publikum zuhören durfte. Dann wurde diskutiert, ob sich eine Frau ausprobieren und mit geschminkten Lippen und kurzen Röckchen flirten darf, was ein schöner Gegensatz zur vorigen Veranstaltung war.

Das Buch des Journalisten Kai Dieckmann “Ich war Bild” wurde auch vorgestellt, bis es zum “ZDF-Zuschauerquartett” kam, wo man sichm glaube ichm bewerben konnte, mit Thea Dorn über Charlotte Gneuß “Gittersee”, Thomas Hettche “Sinkende Sterne” und Deniz Utlus “Vaters Meer” zu diskutieren.

Der Samstag begann mit dem sehr selbstbewußten Modeschöpfer Guido M. Kretschmer, der gut gelaunt Lebenstips abgab. Dann flashte ich über die Messe, erfuhr, daß da TicToc der neue Trend ist um die Jugend wieder zum lesen zu bringen, bis die israelische Autorin Lizzie Dorn auf der Messebühne Platz nahm.

Der in England lebende australische Historiker Christopher Clark hat ein Buch über die Revolutionen im neunzehnten Jahrhunderts geschrieben und diskutierte mit der Moderatorin Vivian Perkovic die Bezüge zur Gegenwart.

Dann erschien wieder der druckfrische Denis Schick und erklärte die Aufgaben der Literaturkritik. Damit die Leute aus der Vielzahl der Bücher das Richtige lesen. Denn da gabs vor vierzig Jahren einen Bestsellerautor namens Heinz G. Konsalik. Heute wurdeder durch Sebastian Fitzek ersetzt, meine der Literaturkritiker, da sind wahrscheinlich nicht alle Messebesucher seiner Meinung, auch wenn er das Buch in seiner nächsten Sendung in den Mülleimer kippen wird.

Dann stellte er eines seiner Liebingsneuerscheinungen nämlich Thomas Hettches “Sinkende Sterne” vor, das vom Zuschauerquartett am Freitag ja verissen wurde.

Von der 1986 in New York geborenen Deborah Feldman habe ich mir ja einmal ihr “Unorthodox”, schenken lassen, aber noch nicht gelesen. Also sollte ich das bevor ich ihr neues Buch “Judenfetisch” schenken lassen, tun, habe mir aber als die Anna vorhin von mir wissen wollte, was ich mir zum Geburtstag wünsche “Lichtspiel” geantwort. Das muß ich dann auch lesen, denn zu meinen letzten Geburtstagsbüchern bin ich wegen meiner überlangen Leseliste nicht wirklich gekommen.

Dann folgte ein Gastlandauftritt oder ein Kulturzeit Talk mit Katja Gasser, die mit Drago Jancar, Ales Steger und Mojca Kumerdej über ihre neue Bücher sprach. Das Buch des 1948 in Maribor geborenen Drago Jancar heißt, als die Welt entstand. Der 1973 geborene les Steger hat sowohl eine “Gebrauchsanweisung für Slowenien” als auch den Erzählband “Das Lachen der Götter”.

Auch die 1964 in Ljubana geborene Mojca Kumerdej hat mit “Unter der Oberfläche” einen Erzählband geschrieben und seltsamerweise habe ich von ihr auch einen “Blauen Sofa- Auftritt” gefunden. Also scheint es das auch zu geben, wenn auch nicht so leicht zu entdecken.

Aus dem Roman “Eine Nebensache” von Adania Shibli, die auf der Messe einen Preis bekommen sollte, was dann aber verschoben wurde, wurde dann vom PEN-Berlin organisiert, doch gelesen. Eva Menasse, Deborah Feldman, Sasha Salzmann und andere Autoren haben das getan. Die Autorin hat eine Grußbotschaft geschickt.

Auf der Messebühne ging es mit Andrej Kurkows “Samson und das gestohlene Herz”, das ich im Sommer gelesen habe.

Danach ging es mit einem Gespräch über “Russlands schlechtes Gewissen” oder auch über die Situation in Israel mit der in Moskau geborenen Friedensnobelpreisträgerin von 2022 Irina Scherbakowa weiter.

Otto Waa lkes kam noch auf die Bühne und der für den Schweizer Buchpreis nominierten Matthias Zschokkes mit seinen “Grauen Peter”, wo ich schon gespannt bin, wie mir das Buch gefallen wird? Dann kam die berühmte Kinder- und Fantasyautorin, der “Tintenwelt”, Cornelia Funke, von der ich eigentlich nichts gelesen habe, die ich schon vorher über ihre Lieblingsbücher referieren hörte und diskutierte mit Bärbl Schäfer über die politische Lage und ihre Lebenseinstellung.

Die Sieger des deutschen Jungendbuchpreises wurde auch vorgestellt und auf der Geemeinschaftsabend wurde der Samstag wieder mit einem Poetryslam und da mit Leah Weigand, die auch Medizin studiert, beendet und über das Pflegen slamte.

Am Sonntag begann es dann auf der Fernsehbühne mit Sebastian Fitzeks neuen Roman “Elternabend”, der der Moderatorin erklärte, daß auch er durch das Lesen zum Schreiben gekommen ist.

Um elf wurde dann in der Paulskirche der “Friedenspreis” an Salman Rushdie vergeben, da habe ich die Übertragung nicht gesehen, weil ich zu Ruths vorletzten Privatissimum gegangen bin und als ich dann vom Mittagessen im Cafe Frey zurückgekommen bin, hat gerade ein Gernot Rücker erklärt, daß Alkohol sehr gefährlich sei und reglementiert werden müße.

Dann gabs noch einige Diskussion, die mit Ahmed Masour, ob die Integrationsbemühungen, anläßlich der palästinischen Proteste in Berlins und auch Wiens Straßen, gescheitert sind und wieder eine mit Jadoga Marinic in der “Sheroes-Streiterinnen für die Zukunft-Reihe”, wo es um das Klimakleben ging.

Rufus Beck, die Stimme, Harry Potters wurde vorgestellt und gefragt, ob Joanne K. Rowling transphob ist, weil sie, glaube ich, sagte, daß es (nur )zwei Geschlechter gibt, was ich eigentlich auch glaube und deshalb viele Fans verloren hat.

Das war es dann von Frankfurt 2023. Auf Facebook habe ich gelesen, daß es sehr voll gewesen ist. Es gab einige Konflikte oder brissante Themen, die angesprochen oder offengelassen wurden.

Ein gutes Geschäft war es wahrscheinlich auch und ich habe wieder, obwohl ich nur ein kleines Teilchen mitbekommen habe, wieder viel Neues erfahren.

2008 war das Rafael Chirbes, der inzwischen gestorben ist, den ich dort oder sein “Krematorium” kennenlernte. Diesmal hat mich Denis Scheck auf Daniel Kehlmanns “Lichtspiel” aufmerksam gemacht, das ich mir gleich zum Geburtstag wünschte.

Das war mein Resume, für die Leser, die das wissen wollen und jetzt gehts bald weiter auf der “Buch-Wien” wo unter anderen das Gstöttmaier-Buch präsentiert wird. Also seinen wir gespannt und lesen wir inzwischen weiter. Meine Leseliste ist ja, wie manche vielleicht wissen sehr voll und da habe ich noch an die fünfunddreißig Neuerscheinungen, die ich in diesem Jahr noch lesen soll.