Gleich nach dem “Bachmannpreis”, Christiane Zintzen hat das ja einmal “Bachmannpreis-Kolloquium” genannt und mitten drin in meinen “Fünfzehn Jahre Literaturgeflüsterfeiern” wieder ein aktueller Bericht über mein Schreiben.
Bin ich da ja sehr fleißig, obwohl der Erfolg ausbleibt und wenn ich mir so die “Bachmannpreis- Diskussionenen” an und Klaus Kastberger beispielsweise sagen höre, daß er von Thomas Bernhard schwärme und er viele der vorgetragenen Texte für zu konventionell halte, bin ich nicht sehr ermutigt, obwohl in diesem Jahr schon sehr viel passierte. Zwei zugegeben nicht besonders lange Texte sind entstanden, die aufs Fertigwerden warten.
“Die drei Frauen” haben shon ein Cover, so daß es bald eine “Vorschau” geben kann.
Der eher kurze “Ukraine-Blues” liegt beim Alfred” und während ich den “Bachmann-Preis” nur sehr entfernt aus der Publikumssicht betracht, habe ich mir in diesem Jahr schon einige Gratis-Webinare der Jurenka Jurk gegeben und muß schreiben, sie haben mich sehr motiviert.
Haben die “Fünf Tage Workshops” doch die “Drei Frauen” hervorgebracht und der Ukraine Workshopü ist aus dem “Heldenreise-Webinar” oder dem Webinar über die drei Fehler, die den Roman nicht spannend machen, entstanden. Ob da mein Ziel stark genug war, bin ich mir nicht ganz sicher und vor ein paar Wochen hat es wieder ein Webinar gegeben und daraus hat sich dann die Idee zu “Die Toten lassen grüßen” geformt.
Das heißt, das stimmt nicht ganz. die erste Idee ist mir schon im April gekommen. Da habe ich “Als wir Vögel wären”, gelesen wo es ja um ein paar Tote geht, die miteinander kommunzieren. Da habe ich ein bißchen mitgeleckt. Mir etwas aufgeschrieben und dann darauf vergessen. Bin ich doch gleich darauf zur “Literatur und Wein” gefahren und dann nach Leipzig. Dann war es bei mir sowieso sehr intensiv. Fünfzig Jahre GAV wurde gefeiert und fünfzig Jahre schreiben. Ich habe beim “Tag der Freiheit des Wortes “gelesen und völlig ungeplant bei der Krit Lit. Dann sind wir von Bamberg nach Mainz geradelt und dann war das Gstöttmeier-Buch zu lektorieren. Mein erstes Lektorat, lieber Uli, höre und staune, das ist jetzt abgegeben.
Der “Ukraine Blues” wurde fertig korrigiert und dann nach dem vier Stunden Webinar war wieder Zeit mich mit dem Romanprojekt zu beschäftigen und da habe ich schon einen vorläufigen Szenenplan und einen Roman im Roman, wo ich noch nicht so sicher bin, wie ich den, da gibt es ja schon zwei Utopie– Geschichten im Blog. “Literaturgeflüsterfeierschmankerl zum fünfzehnten Geburtstag habe ich sie genannt, in den Roman integrieren werde oder ob man den nur im Blog finden wird?
Eine interessante Frage, die ich lösen muß und nun zu dem Roman, wo ich schon vier Szenen, fünftausendzweiunddreißig Worte und elfeinhalb Seiten habe und die zwei schon erwähnten Roman-Szenen.
Da geht es ja um die Volksschullehrerin Julia, deren Zwiillingsbruder Julian vor zwei Jahren einen Schlaganfall hatte. Das Trauma wurde noch noch bewältigt und zu Beginn trifft Julia auf der Geburtstagsparty ihrer Freundin Mila auf Fabian, dem Germanisten und Literaturwissenschaften, der gerade den utopischen Roman “2035” schreibt, von dem es schon die bewussten zwei Szenen gibt.
Julia lebt bei ihrer dementen Großmutter Emilie, die sie betreut und die lässt sich nicht überzeugen, daß Fabian, der Julian zum Verwechseln ähnlich sieht, nicht der Zwillingsbruder ist. Julia verliebt sich in Fabian oder hat damit wegen der Ähnlichkeit Schwierigkeiten. Fabian schreibt seinen Roman und die demente Großmutter, digitaler Demenzroman, ist der Untertitel, spielt auch ihre Rolle. Dann gibt es noch den obdachlosen Soziologen Juri Steiner, der mit Mila eine Beziehung aufbaut und ich hätte schon Stoff für drei oder vier Romane.
Mal sehen, wie lang es wird? Wie lange ich durchhalte und ob mir damit endlich der Durchbruch gelingt oder ich wenigstens ein bisschen Beachtung bekomme. Ich werde darüber berichten und bin auch sehr gespannt.