Vom Ikigai Workbook zur Online-Autorenmesse

Der Sommer beginnt sich langsam zu verabschieden, die Veranstaltungen und das dreifache Buchpreislesen hat beginnen und da kamen in den letzten Tage verschiedene Mails von Julia K. Stein und Jurenka Jurk, den beiden Autoren oder Schreibtrainerinnen, die im Netz Workshops für Autoren die höchstwahrscheinlich nicht in Leipzig, Hildesheim oder Wien studieren anbieten. Jurenka Jurk habe ich, glaube ich, über Julia K.Stein kennengelernt und die wahrscheinlich über Annika Bühnemann, deren Videos ich einige Zeit sehr verfolgte und die mir auch einmal Nanowrimotips gab.

Die erste Online Autorenmesse der Jurenka Jurk war 2017, ich glaube, zeitgleich mit der “Buch Wien”, und den “Nano” so daß ich wenig Zeit hatte, mir die Videos anhzusehen, denn da gab es verschiedene Interviews mit Autoren, die den Schreibwilligen Schreibtips gaben, denn es gibt ja trotz des funktionalen Analphabtismus immer noch sehr viele Leute die Schreiben und Bücher veröffentlichen wollen.

Aus der Messe hat sich dann Jurenka Jurks Romanschule entwickelt, die inzwischen eine Menge Coaches hat und eine zweijährige Ausbildung zum Romanautor mit gratis Workshops, die ich regelmäßig frequentiere und damit versuche meinen Texten mehr Schwung und Peep zu geben beziehungsweise die Heldenreise zu begreifen und für mich anzuwenden. Gelingt mir nicht ganz, obwohl ich die letzten drei Texte nach ihren Webinaren geschrieben habe und die Onlineautorenmesse hat sich auch perfektioniert.

Es gibt jetzt Videos, die man sich ansehen kann und jeden Abend ein Webinar mit zum Teil schon bekannten Themen und es gibt jetzt auch ein Workbook, das man sich kostenlos hinunterladen kann.

Julia K. Stein hat die Idee zu einem Schreibclub und eine andere mit dem japanischen Ikigai seine Schreibideen festzulegen und das erste Workshop der Messe war wieder “So überzeugt deine Romanidee die Leser”.

Beim ersten Webinar hat Jurenka Jurk aber als Überraschungsgast den Rapper Quichotte eingeladen, der ein paar Sprachwitze erzählte und sich dann verschiedene Worte zurufen oder in den Chat stellen ließ, zu denen er einen Rap formte.

Dann kam Natascha Birovljew und erklärte, wie man zu einer Romanidee kommt oder den Keim dazu findet, denn es wurde ja schon alles geschrieben. Es ist aber wichtig, seine Idee einzigartig zu machen oder das Einzigartige was man bieten kann, auszuloten. Man braucht einen Protagonisten und Ziele, beziehungsweise Stolpersteine und Hindernisse und dann muß man seine Einfälle kombinieren und dann sollte man seine Romanidee in drei Sätzen formulieren.

Also zu meiner “Stalking Story”, meinem nächsten Projekt. Der erste Satz soll den Auslöser der Geschichte beschreiben. Da fährt oder kommt die Laura also von ihrem Vorstellungsgespräch in der U-Bahn und sieht dort Severin Sickinger.

2. Worum geht es im Text, welcher Konflikt und was ist der Kampf der Figur?: Es geht um die Begegnung zweier Personen in der U- Bahn. Der Konflikt ist Lauras Traumatisierung, sie wurde während Corona vom Lebensgefährten ihrer Mutter sexuell belästigt und fühlt sich von Severin gestalkt, der Kampf ist ihr Widerstand sich in die Beziehung einzulassen.

3. Wie löst sich der Konflikt und wie endet die Geschichte? Laura gelingt es ihre Blokaden aufzulösen, sie kann sich in die Beziehung einzulassen, bzw. sich mit Severin anzufreunden.

Das konnte man in den Chat stellen. Da kamen viele Vorschläge, die dann von den Coaches besprochen wurden, die daran erinnerten, daß Romane immer größer und dramatischer als das Leben sein müssen. Und die Frage, die mich ja derzeitig beschäftigt, ist, wie bekomme ich aus meinen Ideen das Futter um zweihundertfünfzig Seiten zu füllen? Und da ist es wohl hilfreich, daß die Coaches zu mehr Konkretismus mahnten und in meinen drei Sätzen fehlen ja noch die anderen Protagonisten und Handlungssträngen, also sollte ich mir wieder mehr Zeit geben, die Geschichte auszuarbeiten und dazu habe ich ja im November Zeit, weil ich die Geschichte ja für den “Nano” benützen will.

Das nächste Workshop wird dann dem “Show not tell” gewidmet sein. Es wird auch Interwiews von Ronny Rinderer, Elisabeth George und Stefanie Seiler geben. Stefanie Seiler ist eine Selfpuplisherin, die, die Romanschule absolvierte, Elisabeth George eine erfolgreiche Krimiautorin und mit Ronny Rinderer, dem Schaupieler, habe ich ja im Quarantänejahr mein “Frühlingserwachen” geschrieben.

Eine Sponsorenseite, wo man weitere Interviews findet und sich bei “Tolino”, “Uschtrin”, “Dramaqueen”, etcetera Schnäppchen holen kann, gibt es auch.

Und dann ging es los mit den Gefühlen mit Jurenka Jurk und einer Annika, die sich gegenseitig Bälle zuwarfen und diskutiert wurde, wieviel show oder tell man nun in seinen Texten haben soll und ob Tolkien solches verwendete? Gefühle beschreiben, zeigen und sehr sinnlich sein und es gab wieder eine Schreibaufgabe, wo ich meine Laura vom Vorstellungsgespräch kommend in der U-Bahn sitzen ließ “Sie war blaß geworden und starrte vor sich hin.

“Nicht hinsehen!”, murmelte sie dabei und merkte, daß sich ihre Finger verkrampften.

“Nicht hinsehen auf den schönen jungen Mann und dabei an Helmut denken, tief durchatmen und von zehn nach eins rückwärtszählen!”

So hatte es ihr die Therapeutin geraten, was ja eigentlich Unsinn war. Blaß geworden und nicht wegrennen können, obwohl sie das doch wollte. Die Notbremse ziehen und aus der U-Bahn rennen. Das war doch lächerlich. Denn eigentlich war er ein schöner junger Mann. Langsam von zehn bis eins nach rückwärts zählen. Was starrte er sie so an. Nach dem Handy greifen, wenn es schon die Notbremse nicht sein konnte, weil sie deshalb keine Strafe zahlen wollte, die sie gar nicht hatte.

“Was stellst du dich so an, Laura, würde ihre Mutter sicher sagen, wenn sie sie jetzt sehen könnte. “Was ist Fräulein? Ist ihnen schlecht, brauchen Sie vielleicht Hilfe?”, fragte die Frau neben ihr. Tief durchatmen und den Kopf schütteln, zu lächeln versuchen und wegschauen. Jetzt hatte sie es geschafft, Helmut aus dem Kopf bekommen und schaute auch nicht mehr hin. Starrte stattdessen auf den Boden und zuckte mit den die Achseln.

“Es geht schon, keine Sorge, vielen Dank!”, antwortete sie und hatte es geschafft endlich aufzustehen und wegzugehen.”

Ganz schön stark die Gefühle, der traumatisierten Laura. Mal sehen, wie es weitergeht und da ging es ja am Samstag mit Hera Lind, von der ich kürzlich ein Buch gefunden habe und mit der “Figurensprache” weiter. Die Bestsellerautorin Hera Lind, die Sängerin war und während einer Schwangerschaft mit “Ein Mann für jede Tonart”, der auch verfilmt wurde, berühmt wurde und dann auch das “Superweib” geschrieben hat und jetzt das “Fach” gewechselt hat und Tatsachenromane mit Schicksalen von realen Personen schreibt, die schon im Vorjahr bei der Autorenmesse war, rät in ihrem Video zu Mittelmäßigkeit und davon ab, sich unter Druck zu setzen.

“Schreib einfach man nur für dich hin, verbessern kannst du nachher!”

Etwas, das auch Jurenka Jurk rät und ich wahrscheinlich vor fünfzig Jahre gebraucht hätte und da von der Bruni zu sagen bekam, daß jeder Satz sitzen muß. Kann man nicht mehr ändern, aber ich kann sagen, lieber Uli, ich habe bei den letzten zwei Workshops viel gelernt.

Ein Interviews wie man Tips für Lesungen bekommt, hat es auch gegeben, da denke ich, daß die Leser jetzt ja Performances statt den “üblichen Wasserglaslesungen” fordern, aber jeder Autor ist kein Schauspieler, ich bin das jedenfalls nicht.

Am Abend hat sich das Workshop also mit der “Figurensprache” beschäftigen und darauf geschaut, daß jede Figur eine eigene Sprache hat und nicht die des Autors verwendet. Also einen Dialog mit acht Sätzen zwischen zwei Personen schreiben, wo man die Herkunft, die Lieblingsworte, das Alter der Personen und dann auch noch die Konflikte und, wo das Ganze spielt, erkennen kann?

Wie mache ich das also in meiner Stalkinggeschichte und wie unterscheiden sich der Severin von der Laura? Beide sind etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre alt. Er kommt aus Tirol, sie aus Wien, er ist ein bißchen schüchtern, sie traumatisiert?

“Entschuldige, ich bin der Severin? Haben wir uns nicht schon einmal gesehen?”, könnte er sie in etwa stotternd fragen. Sie bleibt aber abwehrend und schüttelt den Kopf. Was macht er dann, wenn sie nicht antwortet, weil sie nicht angesprochen werden will?

Da hätte mir also etwas mehr Dialog ausdenken können, aber spannend die Texte der anderen zu analysieren und war es ganz schön spannend, was man da aus den Sätzen der anderen herausfinden konnte, ob die Person arrogant oder ruppig war und die Szene auf der Straße oder in einem Hörsaal spielte? Ein spannendes Thema auf das man sicher achten und das mach auch üben muß, damit die Unterschiede sichtbar werden.

Und am Sonntag gibt es noch ein paar verlagslastige Interviews einer Lektorin aus dem “Piper-Verlag” und von Sandra Uschtrin und einen Workshop, wo es um das Veröffentlichen geht, wenn man den Roman dann fertig hat.

Da wurden dann die Vor- und Nachteile bei der Verlagssuche diskutiert. Braucht man eine Agentur, soll man unverlangt einsenden, etcetera. Was ist ein Expose oder soll man die inzwischen existierende Möglichkeit des Selfpublishing nützen?

Da hat sich in den letzten Jahren ja einiges geändert. Als ich zu schreiben angefangen habe, hieß es lang, nein darf man nicht, dann kriegst du nie einen Verlag. Inzwischen gibt es bei den großen Messen ganze Hallen mit Selfpublisherbücher und einige Autoren leben davon.

Ich mache es, weil ich keinen Verlag gefunden habe, in den letzten Jahren, die aber nicht mehr suche. Ich mache es über das Print und versuche über meinen Blog auf meinen Bücher aufmerksam zu machen, alles im kleinen Kreis und werde das wahrscheinlich auch nicht mehr ändern, obwohl ich in der letzten Zeit schon öfter denke, ich muß etwas machen um mich sichtbarer zu machen, weiß aber eigentlich nicht, wie ich das machen soll, weil ich ja ohnehin meine Vorschauen, meine Gewinnspielfragen, mein Aufruf zur Diskussionsrunde und auch gelegentliche Lesungen habe?

In dem Workshop “Dein Roman im Buchregal” gab es dann eine Abstimmung, ob man es beim Verlag oder selber machen will und das Ergebnis war 60 zu 40 und ich denke, wenn man es kann, soll man es tun, denn ohne Verlag hat man es immer noch schwer.

Keine Buchpreisliste, keine Preise, etcetera und Jurenka Jurk stellte dann auch eine Teilnehmerin ihrer Romanschule vor, die von ihrem Erfolg berichtete. Sie war zuerst im Selfpublishing erfolgreich, hat dann aber über ihren Buchhändler einen Verlag gefunden und jetzt ihr Buch stolz in die Höhe gehalten und erklärt, daß sie hoch hinaus und erfolgreich werden, sich also eine Agentur suchen, will und das war dann auch der Übergang zu der “Romanwerkstatt”, die Jurenka <jurk ihren Autoren jetzt auch noch anbietet.

Eine Übung gab es auch in der man schreiben sollte, warum man schreiben und sein Buch irgendwann in den Regalen sehen oder bei Lesungen präsentieren will, gab es auch.

Ich habe “Mich selbst verwirklichen geschrieben!” und, daß mir noch die Anerkennung der Erfolg fehlt und ich bin inzwischen sehr pessimistisch und glaube nicht, daß sich da noch etwas verändern wird, auch wenn ich noch immer nicht weiß, warum es gerade mir nicht gelingt, aber inzwischen habe ich damit leben gelernt und ich gebe auch nicht auf.

Autorenmessen und Schreibkursboom

Als ich 1973 zu schreiben angefangen habe, habe ich mich diesbezüglich sehr allein und einsam gefühlt. Die GAV hat sich in diesem Sommer zwar gegründet, aber was ist die GAV, da hatte ich keine Ahnung, habe mich zwar sehr für Literatur interessiert, aber keine Autoren gekannt und keinen Mentor gehabt.

Ich habe ja gleich nach Matura mit einer Geschichte begonnen, die von einer Hure in Paris handelte, Satre und Caums auf jeder Seite, habe ich flapsig einmal darüber geschrieben und im ersten Psychologie-Semester in dem ich damals war, einen lieben Seniorenstudenten gezeigt, der sie freundlich “eine nette Broschüre” nannte, was mich damals sehr verunsichert hat.

Ich kann mich auch erinnern, daß meine  Mutter, als die müde von der Arbeit in das Gartenhäuschen am Almweg kam,  den Text zeigen wollte, sehr damit überfordert war und mich mit einem diesbehzüglichen Blick angesehen hat und als ich der Monika und dem Gerhard ein paar Jahre später eine andere Geschichte “Die Einladung zum Tee” zeigte, haben die sie, woran ich immer noch sehr nage, beide voneinander unabhängig als “sehr schlecht” bezeichnet.

Die Monaika hat mich aber danach in den “Arbeitskreis schreibender Frauen” gebracht und mich später für eine Lesung im “Literatureck” die Vorläufer der “Textvorstellungen” in die “Alten Schmiede” gebracht, wo man seine Texte lesen konnte, die dann von zwei Autoren, bei mir waren es Marie Therese Kerschbaumer, die ich schon vom Arbeitskreis kannte und Gustav Ernst, sehr “kritisiert” wurden, was einem aber schon bei der Anmeldung gesagt wurde, daß das passieren konnte.

Seit damals hat sich sehr sehr viel geändert, denn damals gab es ja noch keine Schreibschulen, die “Schule der Dichtung” hat sich erst viel später gegründet. Es gab nur diesen Fernlernstudiengang die “Schule des Schreibens”, wo ich mir mehrmals das Informationsmaterial  schicken ließ und mich über die “Fünfzehn goldenen Regeln des Schreibens”, die man dort bekam, sehr sehr freute, denn damals war man ja der Meinung daß man schreiben nicht lernen kann, und niemand da, der einen in seine Schreibwerkstatt schauen ließ und man mußte, glaube ich, auch, wenn man einen solchen Fernlehrgang buchte, unterschreiben, daß man niemand in das Lehrmaterial schauen ließ.

Das ist heute wo die Internetforen und Schreibratgeber boomen, nahezu unvorstellbar und mein ersten Buch über das Schfreiben war auch das von James N. Frey “Wie man einen verdammt guten Roman schreibt”, auch um das, habe ich mich, herumgeschlichen, bis ich es dann einmal in einer Buchhandlung fand und mir kaufte und seit ich blogge oder auch schon etwas früher befasse ich mich ja mit den Schreibakademien und Schreintrainern, die es dort gibt.

Eine der erste war Anni Bürkl, mit ihrem “Texte für Tee”, die habe ich schon verfolgt, bevor es das “Literaturgeflüster” gab und sie hat mir eine Zeitlang auch  kommentiert.

Auf das “Writersstudio” bin ich 2008 oder 2009 gekommen, da gab es schon die die “Leondinger Akademie” und der “Hochschullehrgang für Sprachkunst” hat sich auch gegründet und durch das “Writersstudio zu dessen Schnupperworkshops” ich ja sehr gerne begeistert gehe, bin ich auch auf den “Nanowriomo” gestoßen, bei dem ich gerade das sechste Mal mittmache und 2015, glaube ich, nach der Leipziger Buchmesse auf Annikas Bühnemanns Blog “Vom Schreiben leben” gestoßen und man kann auch da nur staunen, in wieviel Videos sie den Leuten das schreiben beibringen will.

Die Schreibkurse sind ja irgenwie wie die Litertaturinstitute auch ein bißchen verpönt, da gibt es ja immer noch das Gerücht, daß man schreiben nicht lernen kann, was man ja doch irgendwie muß und, daß die Texte dort glattgebügelt werden, was, wie ich denke zum Teil nur stimmt. Aber natürlich hört man dort oft, daß man das nur so oder so machen kann, da gibt es ja beispielsweise die Regeln, ob man jetzt plotten oder nicht plotten soll und darüber gibt es ja vielleicht  regelrechte Glaubenskämpfe.

Chris Baty, der Erfinder des Nanos, ist glaube ich, dagegen, das man das für den Nano macht, hat das Buch “No plot, no problem” geschrieben, das ich mir 2009 kaufen wollte, aber nicht bekommen habe, während Annika Bühnemann heuer einen kostenlosen Onlinevorbereitungskurs, den ich buchte, angeboten hat, wo sie einem erklärte, daß man vor dem Nano sein Thema, seine Figuren aussuchen soll und das Ganze auch nach der “Heldenreise-Methode” vorbereiten soll.

Dann gibt es auch noch die “Schneeflockenmehtode” und sicher vieles anderes und für den, den es interessiert, ich bin eigentlich keine große Vorausplotterin, habe aber immer ein paar Szenen im voraus, nach denen ich schreibe und mit den Spannungsbögen habe ich auch meine Schwierigkeiten, habe aber die letzten Tage beim “Schreibmarathon des Writersstudio” zugebracht, mit dem dieses seinen fünfzehnten Geburtstag feierte.

Da hatte ich Annika Bühnemanns zehn Lektionen mit, die außerdem in nstagram noch ein “Ein “Roman in 30 Tagen Projekt” gestartet hat, wo man jeden Tag ein Bild zu seinem Lieblingsgetränk, seinen Plot, seine Figuren, etcetra posten kann.

Man sieht die Schreibtips im Netz boomen und zufällig oder nicht hat auch die Schreibtrainerin Jurenka Jurek eine konstenlose “Online Autorien Messe” veranstaltet, vom man vom fünften bis zwölften November sich jeden Abend vier Vedos herunterladen und später in einem Messepaket kaufen kann.

Ich habe mir ein paar davon angesehen und denke, wow wie informativ und kann den Besuch der Messe sehr empfehlen, den Schreibexperten, Schreibcoaches etcetera, werde da von der Autoren interviewt und geben wirklich sehr sehr konkrete Innformation zu Schreibblockaten, Schreibbeginn, Schreibprogrammen, etcetera.

Nun bin ich ja der Meinung, auch wenn Thomas Rothschild, wie  Lucas Uli, Yu Sophie und wahrscheinlich noch ein paar andere, mir das nicht glauben, daß ich inzwischen schreiben kann.

Denn wenn man das seit über vierzig Jahre ununderbrochen tut, kann man wahrscheinlich gar nicht anders, auch wenn ich ein paar Rechschreib-und Flüchtigkeitsfehler habe, schaue mir diese Schreibratgeberflut aber immer noch sehr gerne an und suche mir die Streu von Weizen und da hat mich beim ersten Video von Andreas Eschbach aus seinem Nähkästchen plauderte, auch sehr erstaunt, daß er offenbar die gleichen Schreibmethoden, wie ich hat.

Auch er plottet immer ein paar Szenen voraus und überlegt sich dann, wie er wieder in den Schreoflow hinein kommt, wow dann bin ich vielleicht gar nicht so schlecht, habe jetzt aber auch auf Julia Stein vergessen, bei der ich auch einmal ein kostenlosen Onlineseminar machte und die jetzt auch jeden Tag ein Video zum “Nanowrimo” macht und natürlich auch auf Jaqueline Vellguth, die ich schon länger kenne, mich 2009 mit ihr über meinen ersten “Nanowrimo” ausstauschte und die iinzwischen auch zwölf Bücher in einem Jahr geschrieben hat.

Da gibt es ja viele Experimente und die Buchmessen beweisen es, viele Leute die schreiben wollen und offenbar auch schon sehr viele, die unterrichten, wie man veröffentlichungsfähige Romane schreiben kann und das Selbpublishing gibt es auch und bei mir wird es bald mein neuesten Buch das Bibliotheksgespenst, mein zwei oder drei oder was auch immer vierzigsten Selbstgemachte und die <kurzerzöhlung, die ich bei Annika Bühnemann dreißig Geschichten Callenge “Besser spät als nie” geschrieben habe, muß ich jetzt auch noch korrigeren, da es der Alfred inzwischen fertig gesetzt hat.