Stefan Zweigs “Rausch der Verwandlung”

Jetzt gehts hurtig vom Literaturhaus in die “Gesellschaft”, denn dort findet eine Stefan Zweig- Veranstaltung statt.

Stefan Zweig 1881-1942, der, glaube ic,h von Klaus Zeyringer aus dem Kanon hinausgeschmissen wurde, aber in Salzburg sein Zentrum hat, wo Klemens Renoldner an seiner Gesamtausausgabe arbeitet oder über die Einzelbände der Neuausgabe Auskunft geben kann. Wo es um sämtliche Erzählungen und drei Romane geht.

“Rausch der Verwandlung”, ein Roman aus dem Nachlaß, wurde da genau skizziert, der schon im Oktober erschienen ist.

Spielt 1926 in Österreich, wo es einegroße Armut gab. Es gibt zwei Teile, der erste Teil handelt von einen Postfräulein ChristineHoflehner.. Da kommt eine Einlaidung von einer reichen Tante aus Amerika, mit ihr zwei Wochen in einem Luxushotel verbringen. Christine verläßt ihre kranke Mutter und wird von der Tante in dem Schweizer Hotel neu eingekleidet und da hat dann der “Rausch der Verwandlung” begonnen, obwohl Stefan Zweig dem Roman keinen Titel gab.

Sie wird aber beleidigt und als Hochstaplerin verdächtig. Die Tante schickt sie zurück in die österreichischen Provinz zurück.

Im zweiten Teil versucht Christine ihr Leben in der großen mondänen Welt wieder aufgenommen.Sie lernt einen Ferdinand kennen, der ihr Geliebter wird und ihr den Vorschlag macht gemeinsam in den Tode zu gehen. Er verleitet sie auch in die Postkasse zu greifen.

Es gibt einen umfangreichen Anhang, der einen helfen soll, den hundert Jahre alten Roman zu begreifen.

Ich glaube, ich habe schon öfter geschrieben, daß ich die “Welt von gestern” und die “Ungeduld des Herzens” für die besten Zweig-Werke halte, während ich mit den Biografien Schwierigkeiten habe.