Interview mit Cornelia Stahl

Ich habe die Journalistin, Lyrikerin und Erwachsenenbildnerin, cornelia Stahl, die auch Schriftführerin bei der LitGes ist bei der “Anderen Buchmesse” kennengelernt, denn da habe ich ja einige Jahre bei den Literaturslams gelesen, aber leider nie etwas gewonnen und da hat sie mich bei dem der in einem der Stadtbahnbögen stattfand, angesprochen und mir gesagt, sie wolle mich im Juni interwiewen.

Das war im März  2014, seither habe ich sie mehr oder weniger regelmäßig in der “Alten Schmiede” oder bei anderen Veranstaltungen getroffen, habe ihr meine Bücher gezeigt und auch das “Log”, wo die sehr gute Rezension des “Literaturgeflüsterbuchs I” drinnen ist und habe sie immer mehr oder weniger geduldig gefragt, wann das Interview  stattfinden wird?

Sie hat mir dann von dem “Literaturfenster” das  sie fürs Radio Orange machen will erzählt, das sie organisert, das war auch schon vor einigen Jahren und ich habe mir gedacht, ” Das ist wieder eine, die Vorurteile gegen das “Selbermachen” hat und habe mich  ein bißchen geärgert, weil das ja nicht das erste Mal wäre, daß mir soetwas passiert und das Ganze dann mehr oder minder aufgegeben.

Das heißt, so ganz natürlich nicht, denn es war mir schon sehr wichtig und so habe ich sie am achten März, als ich nach der “Hörspielwerkstatt” mit dem Alfred beim Frauentag der Grünen war und sie dort traf, noch einmal darauf angesprochen und jetzt schien es zu klappen, denn sie hat mir gleich einen Termin gegeben , beziehungsweise mich zwischen den siebenundzwanzigsten und dreißigsten April aussuchen lassen. Ich habe mich für den Dreißigsten entschieden und dann, als dann kurz darauf die Ausgangsperren kamen, gedacht, jetzt klappt es wieder nicht und ich habe schon sehr viel literarisches Pech.

Manchmal auch Glück, denn das Interview hat stattgefunden und die Sendung wirds, wie ich hoffe, im Juni im “Radio Orange” geben und das ist etwas, was mich freut und seit es das “Literaturgeflüster”, sei Juli 2008 gibt, hat es auch einige Interviews gegeben. Das Erste hat, glaube ich, Robert Eglhofer 2010 fürs “Etcetera”, die Zeitschrift der “LitGes” mit mir gemacht, ich war dann auch bei der Jubiläusveranstaltung. Ilse Kilic hat mich einmal mit dem “Literaturgeflüster” ins Amerlinghaus eingeladen und hat die Veranstaltung das “Alltägliche Leben” genannt.

Nun so alltäglich finde ich mein literarisches Leben nicht, halte mich auch nicht für eine Hobbyautorin und als ich im jahr 2013 fürs Fünfjahresjubiläum  mein Gewinnspiel vorbereitet habe, hat mich Wally Rettenbbacher fürs “Radio Fro” interviewt.

Ein bißchen kann ich mich also in Szene setzen und mich und mein literarisches Außenseitertum präsentieren und ich bereite ja jetzt mein “Literaturgeflüster-Schreibebuch” vor, in dem die meisten “Literaturgeflüster-Artikel” übers Schreiben enthalten sind mit den Leseproben der siebenundzwanzig Bücher, die, seit dem es das “Literaturgeflüster” gibt, entstanden sind.

Das Dummie davon ist schon da, wenn ich keine Fehler finde, kann das Buch an die Druckerei gehen und das habe ich ja vor,  sowohl an die Stadt Wien, also an die Frau Danielcyck, als auch an Gerhard Ruiss zu den IG-Autoren zu schicken, denn ich habe da ja bei der letzten GV einen Selfpublisherantrag in dem Bemühen, daß die vielleicht ein bißchen mehr gesehen und ein bißchen ernster genommen werden, gestellt.

Das hatte zur Folge, daß sich eine Studentin bei mir meldete, die ihre Dissertation über das “Selfpublishing” machen will, die war am 12. 3. also knapp vor der Ausgangssperre bei mir und hat mich interveiewt und Cornelia Stahl hat mir auch sehr viel Fragen gestellt und wollte meine Sicht auf das weibliche Schreiben, beziehungsweise Erzählperspektiven ausleuchten und die sind ja sehr interessant, denn als Anita C. Schaubs “Frau sein und Schreiben-Buch”, in dem es auch ein Portrait von mir gibt, in der “Gesellschaft für Literatur” vorgestellt wurde, kann ich mich erinnern, daß ich vor Marianne Gruber behauptet habe, daß ich, wenn ich ein Blanco-Buch lesen würde, erkennen könnte, ob es von einem Mann oder einer Frau geschrieben wurde?

Da bin ich mir zwar nicht mehr so ganz sicher, ob ich das wirklich kann, aber beim “Deutschen Buchpreislesen” stoße ich ja öfter auf Bücher über mittelalte Männer, die über ihr Leiden am Sex, den Frauen und dem Älterwerden schreiben und da denke, ich daß die Frauen schon ein wenig anders schreiben und ich wurde ja auch in den Siebzigerjahren im “Arbeitskreis schreibender Frauen” literarisiert, und in dieser Zeit wurde ja auch der “Wiener Frauenverlag” gegründet, der heute “Milena” heißt und längst nicht nur Frauen mehr verlegt und das Bild der weiblichen Autoren oder auch der männlichen hat sich inzwischen auch verändert.

So hat  Cornelia Stahl, Marie Louise Kaschitz zitiert, die von den am Küchentisch schreibenden Frauen gesprochen hat und da ist es dann nicht mehr weit zu Virigna Wollfes Forderung nach einem “Zimmer für sich allein, und ein Gehalt”, glaube ich, um nicht von den männlichen Günsten abhängig zu sein.

Da habe ich es ja mit meinem Psychologiestudium von dem ich ja immer leben konnte, gut getroffen, während es mir nicht so gut gelungen ist, in den Literaturbetrieb einzudringen. Aber ich schreibe immer noch, unentwegt seit fast fünzig Jahren könnte man so sagen, fast fünfzig selbstgemachte Bücher sind seither entstanden, die ich ja selbst herausgeben. Also fünfzig Mal bei “Druck.at” drucken lassen, weil es mir leider außer den “Hierarchien” nie gelungen ist, einen Verlag zu finden.

Ich las bisher aber immer beim Volksstimmefest und seit den achtziger Jahren auch gelegentlich bei den Textvorstellungen in der “Alten Schmiede”, die “Linke Wort-Lesung” wird es, glaube ich, ja nicht mehr geben und heuer höchstwahrscheinlich Corona bedingt auch kein Volksstimmefest, dafür aber demnächst ein neues Buch, nämich das “Literaturgeflüster-Schreibebuch “, das einen guten Einblick in mein Schreiben geben könnte und dafür, daß ich auf meinen Bücherregalen Platz  habe, wenn demnächst die fünfzig Stück-Lieferung kommt, habe ich am Montag auch mein Wohnzimmerregal, das inzwischen schon sehr überfüllt ist, frei geräumt, denn als ich 2018 beim Gewinnspiel vonm “ZehnJahre-Literaturgeflüster” Manfred Lagler-Regall meinen treuen Blogkommentierer seinen gewünschten Gewinn “Das Haus” schicken wollte, habe ich festgestellt, es ist vergriffen und als ich 2018 bei der “Buch Wien” die “Mimi” vorstellte, habe ich das Buch, das ich dorthin mitnehmen wollte, auch nicht gefunden, aber aus Platzgründen alles durcheinandergemischt.

Aber ich habe mir zum Jahresanfang für Harland zwei neue Bücherregale gekauft, die derzeit noch durch teilweise Leere glänzen, also bringe ich ein paar Bücher dorthin und habe mein Bücherlager geordnet.

Das “Fräulein No” kommt ja, wenn ich Glück habe, in diesem Jahr auch noch dazu und wem es interessiert, dem kann ich, wenn es klappt,  das “Lliteraturfenster” von Juni, am vierten Dienstag soll es stattfinden, schon sehr empfehlen und ich habe ja auch einmal vor Jahren mein “Tauben füttern” mit der “Frauen lesen Frauengruppe des ersten Wiener Lesetheaters” bei Radio Orange, ich glaube, gemeinsam mit der Bruni, der Elfriede Haslehner, wenn ich mich nicht irre, der Marlen Schachinger und der Judith Gruber-Rizy, beziehungsweise Hilde Schmölzer und der Mechthild Podzeit-Lütjen vorgestellt und am 30. 4, dem “Tag der Arbeitslosen”, 2003 bin ich wenn ich mich nicht wieder irre, auch zu “Radio Orange” marschiert und den “Tag der Freiheit des Wortes”, den ich damals das erste Mal im Literaturhaus organisierte, dort vorzustellen weil das Literaturhaus dort  eine Programmschiene hatte.

Es tut sich also doch ein bißchen in Sachen Literatur, auch wenn ich schon manchmal an das Aufgeben und resignieren denke, aber ich schreibe und lese weiter und Cornelia Stahl hat mich auch nach meinem Leseverhalten gefragt, da lese ich gerade die “Rote Kreuze” von Sasha Filipenko und Lutz Seilers “Stern 111”, das Buch, das Cornelia Stahl, glaube ich, demnächst rezensiert, habe ich auch schon gelesen.

Negatives Feedback

Jetzt kommen wieder einige Artikel über mein Schreiben, zu meiner eigenen Orientierung, denn ich habe ja jetzt wieder ein Projekt begonnen und mich diesbezüglich schon mit dem Konzept, dem Zeitmanagement und dem regelmäßigen Schreiben, was sicher sehr zu empfehlen wäre, bei mir wahrscheinlich aber nicht so stattfindet, beschäftigt und dann kommt auch noch ein wichtiges Thema, das man in diesem Blog auch öfter finden kann, nämlich mein Handicap, warum geht es ausgerechnet bei mir nicht? So blöd bin ich ja auch nicht, daß ich immer und ewig an der untersten Stelle stehen bleibe, obwohl ich ja doch so sehr bemühe?

Negatives Feedback habe ich diesen Artikel genannt und das ist, glaube ich, etwas das mich prägte und ich vielleicht  noch immer nicht so ganz verstehe, warum ausgerechnet ich nicht das Interesse, der anderen finde.

Gut ich habe Flüchtigkeits– und Rechtschreibfehler, schreibe auch knapp am Gebrauchsstil und der Journalistik vorbei, habe aber doch interessante Themen, schreibe politisch, realitstisch und übers Schreiben und schreibe auch schon sehr lang und sehr viel.

Warum also klappt es bei mir ausgerechnet nicht? Ich fürchte, das wird mir auch dieser Blogartikel nicht beantworten. Habe aber, glaube ich, schon als Volksschülerin am Wochenende Aufsätze und Geschichten geschrieben,  die auch meiner Lehrerin gezeigt, die mir, wie ich mich erinnern kann, auch positives Feedback gegeben hat.

1971, zwei  Jahre vor meiner Matura habe ich dann gewußt, nach der Matura will ich sowohl schreiben, als auch Psychologie studieren und habe im Mai 1973 auch damit angefangen. Eine Geschichte über eine frazösische Hure. Sie ist fertig geworden. Ich habe sie nicht bearbeitet und damals auch keine Ahnung gehabt, wie das gehen könnte und, daß man das muß.

Denn Schreibschulen gab es damals, wie ich Jurenka Jurk gerade in einem Video sagen hörte, nur in Amerika und in Leipzig. Ich habe sie aber einem alten Herrn, der mit mir nach seiner Pensionierung Psychologie zu studieren begonnen hat und der hat wohwollend “Eine nette Broschüre!”, gesagt, was mich verunsicherte, denn es war ja eine Erzählung.

Rückfragen habe ich mich aber nicht getraut. Damals dachte ich in den Ferien und am Abend zu schreiben, merkte bald, das geht nach dem Studium, das ja auch neu für mich war, ich aber nach der Straßergasse, als eher leicht empfunden habe und ich habe auch einmal versucht meiner berufstätigen Mutter, den Inhalt meines Schreibertags zu erzählen, habe aber erschrocken aufgegeben, als sie mich hilflos angesehen hat. Man merkt schon, feed back war  nicht da, ich habe zwar einmal im Gartenhäuschen im Sommer 1973 im Radio gehört, daß sich die GAV gegründet hat. Aber GAV, was bitte ist die GAV und, daß ich eigentlich nicht wie Gert Jonke, Andreas Okopenko, die damaligen Größen, des letzteren Lexikonroman gerade im Radio gleaufen ist, schreiben möchte, habe ich auch erst später herausgefunden.

Ich habe dann noch ein paar Geschichten angefangen, bin aber daran gescheirt und bin erst 1976 mit der “Einladung zum Tee” mit einer Geschichte fertig geworden, die ich wieder herzeigen wollte. Dazwischen habe ich aber, glaube ich, etwas über den Torquato Tasso, das heißt die Aufführung davon und eine nach dem Lohengrin inspirierte Erzählung geschrieben, aber das war wohl auch nicht, was ich für gelungen hielt. “Die Einladung zum Tee” diese kurze und sicher sehr traditionelle Dreiecksgeschicte, aber dem Gerhard K. und der Monika gezeigt. Die Beide, obwohl sie sich nicht kannten und es nicht gleichzeitig geschah, ungefähr sagten “Das ist schlecht, ich kann dir aber auch nicht sagen, wie du besser wirst!”

Uje uje, sage ich noch heute und habe mir schon damals gedacht, ob ich jemanden so kritisieren könnte? Heute denke ich, daß man das einer jungen gehemmten Studentin nicht sagen soll.

Da sagt man “Gut, ich sehe das ist dir wichtig, fein!” und wenn man will und kann, kann man ja noch die Textkritik hinzufügen.

Es stimmt schon, daß, ich glaube, daß Daniel Kehlmannns erste Geschichten vielleicht auch nicht besser waren und, daß der vielleicht jemanden hatte, der nicht “Fein!” und auch nicht nur nur “Schlecht!”, sagte, sondern “Komm, setz dich hin und mach es so uns so!”

Das fehlte mir oder eigentlich doch nicht so, denn die Monika hat mich ja dann in den “Arbeitskreis schreibender Frauen” gebracht und 1980 habe ich auch in der “Alten Schmiede ” bei diesem “Literatureck”, dem Vorläufer der “Textvorstellungen” gelernt. Da bekam man kein Honorar, aber hatte zwei Dichter, die dazu was sagten, bei mir waren es die Marie Therese, die ich damals schon vom Arbeitskreis kannte und der Gustav  Ernst und bei der Anmeldungen sagte sie einem schon, man würde kritisiert werden.

Man sagt mir manchmal, daß ich sehr empfindlich auf Kritik reagiere. Es stimmt auch, daß ich mit der ersten harschen Kritik nichts anfangen konnte und sie auch nicht verstanden habe.Heute würde ich verstehen, wenn mich jemand kritisiert und auch wissen, was stimmt und was stimmt nicht, es kommt aber keine mehr, da ich ja selbst veröffentliche, beziehungwweeise, die auf den Blog von mir gewünschten Leserrunden keinen entsprechenden anklang finde, was ich eigentlich sehr schade finde.

Über den Arbeitskreis, wo ich ja die MarieTherese Kerschbaumer, die Elfriede Haslehner, die Erika Danneberg, die Christa Stippinger, Hilde Langthaler, El Awadalla und und kennenlernte, bin  dann 1987 in die GAV gekommen,  habe dann herumgeschickt und herumgeschickt und die “Hierachien” den Roman, den ich über meinen Abgang in der Klinik geschrieben habe in der “Edition Wortbrücke” dem Kleinverlag den der berühmte Jack Unterweger damals in der Strafanstalt Krems Stein hatte, herausgebracht. Da hatte ich was mich sehr erstaunte und auch nicht so wirklich verstanden habe, einige sehr scharfe Kritiken, einige in dieser Nö  Literaturzeitschrift von diesem Kleinverleger von dem ich eigentlich gedacht hätte, er wäre an dem Manuskirpt nicht so unin teressiert. So kann man sich täuschen. Der “Falter” hat eine kleine uninteressierte Kritik bebracht und ein paar kleinere Zeitschriften haben sich wirklich darum bemüht.

Später habe ich dann keinen Verlag mehr gefunden und ab  2000 damit begonnen es selbst zu machen, da ist man bezüglich Kritik natürlich weg vom Fenster. Das heißt ein paar Rezensionen hat es schon gegeben, aber viele davon haben auch nur eher den Inhalt widergegeben, so daß ich gedacht habe, die fangen nicht wirklich was damit an und nehmen sich auch nicht die Zeit dafür und seit ich seit 2009 blogge nehme ich mir hier den Raum für meine Bücher, es gibt die Vorschauen, die Buchpromotionen, die Schreibberichte, die Artikel über mein Schreiben und meine Bücher, die aber, glaube ich, auch nicht wirklich interessieren oder Anklang finden. Manchmal denke ich, die Leute trauen sich nicht meine Bücher zu lesen, was ich auch nicht versthe, denn ich habe schon Bücher rezensiert, wo ich immer noch der Meinung bin, sie sind schlechter als meine, aber das muß und habe ich nicht geschrieben.

Es reicht ja, ich fasse den Inhalt zusammen und gebe meine persönlichen Eindrücke wieder und das würde mir auch bei mir genügen. Nun gut, der Otto, mein literarischer Begleiter des ersten bloggerjahr hat mir ein paar wohlwollende Rezensionen geschrieben und Jusophie hat bei der “Mimi” was ich auch noch nicht so ganz verstehe zuerst geschrieben, sie würde nur” ungern im Sinne einer Schreibanleitung darüber schreiben”, obwohl sie sich das Buch da deshalb genommen und und ich eigentlich die “Mimi” für nicht so schlecht halte.

Sie hat es dann doch getan und mir was darüber geschrieben, was ich auch nicht so ganz verstanden habe, glaube aber inzwischen mein eigenes Schreiben inzwischen einschätzen zu können, mich damit auszukennen und es in Vergleich zu anderen stellen zu können.

Kunststück, wenn man so viel liest, wie ich, so viel schreibt und sich mit dem Schreiben, dem eigenen und dem der anderen beschäftige und ich glaube auch, daß ich mit wohlwollender konstruktiver Kritik etwas anfangen kann und die wird ja  in den Schreiseminaren inzwischen geboten. Aber die besuche ich ja nicht wirklich, ich war zwar, um das Jahr zweitausend einige Zeit in dieser Schreibwerkstatt, der Eveline Haas, die die Gewerkschaft veranstaltete, nachdem ich den “Luitpold Stern-Preis” gewonnen habe, die ich als sehr angenehm empfunden habe. Dort wurde nicht kritisiert und mit dem Arbeitskreisfrauen habe ich mich auch lange getroffen. jetzt gehe ich zu den Schnuppertagen des Writerseminar, dort habe ich mir Feedback geholt und ansonsten glaube ich mein Schreiben auch gut einschätzen zu können, bin damit mehr oder weniger zufrieden. Erfolg und Feedback hätte ich natürlich gern und viel mehr und starte jetzt mit der “Magdalena Kirchberg und ihrem Roman weiter” ein Projekt, das zumindestens bis jetzt sehr sehr gut geht und ich auch damit zufrieden bin.

Gedanken zur Romanentstehung

“Daß mir bei meinen Romanideen nur ein paar Bruchstücke, ein paar wenige Szenen, aber kein großes Ganzes vorschwebt!”, hat mein mein Kritiker Uli geschrieben und hat in diesem Fall ganz recht.

Bei “Vor dem Frühstück kennt dich keiner”, meinem momentanen Work in Progress ist das so und bei den “Berührungen” war es ähnlich.

Da könnte man, wenn man superkritisch sein will, schreiben, daß ich den ganzen Roman sozusagen intuitiv, von einer Szene zur anderen, ohne eigentlich zu wissen, wo ich hinwill, geschrieben habe.

Ist das schlecht? Nein, denke ich, es ist eben so wie es ist und ich bin ja, auch wenn ich schon seit 2008 über meine Schreibprozesse blogge, eine sehr einsame Schreiberin und die größten Schwierigkeiten, gegen die ich zu kämpfen hatte oder vielleicht immer noch kämpfe, war die Hemmung, die innere Stimme, da da schreit “Du darfst, du kannstt, nicht schreiben, du hast keine Lizenz dazu!”

Bei mir schreien das noch ein paar andere Leute, obwohl es sich eigentlich bei den sogenannten Hobbyschreibern, für die ich mich ja nicht halte, also in der Schreibschulenszenen durchgesetzt hat, gegen den innteren Kritiker anzukämpfen, einfach den Bleistift nehmen, die Uhr einzustellen und loszuschreiben.

Korrigieren kann und soll man dann ja noch immer und aus diesen Grund ist auch der Nanowrimo entstanden, den kenne ich auch seit 2008 und habe 2009 das erste Mal daran teilgenommen, wie lange es das National writing month in Amerika schon gibt, weiß ich nicht, aber als ich 1973 professionell zu schreiben angefangen hatte, da war eigentlich niemand da, der einem sagte, wie das geht.

Da hatte man auf den Musenkuß zu warten, es gab keine Schreibschulen und die Kritik, die es damals gegeben hat, war alles andere als konstruktiv, sondern wahrscheinlich von der heimlichen Freude druchtränkt, die Werke der anderen zu zerfetzen.

Seit immer mehr Autoren einen Nebenerwerb in kreativen Schreibseminaren sehen ist das anders und da hat sich auch eine Kritikkultur entwickelt und das Feedback geben läuft so ab, daß man meistens nur, was Positives sagt und der andere hört schweigend zu und entscheidet für sich, ob es passt oder nicht.

Aber 1973 gab es auch noch keine Schreibseminareund keine Schulen des Schreibens, oder doch die DDR hatte schon ihr Literaturinstitut in Leipzig, in Amerika konnte man das kreative Schreiben sicher auch schon auf der Uni lernen, aber Ameriksa ist ja weit weg und in Hamburg gab es diesen Fernkurs, den glaube ich Jack Unterweger einmal absolvierte, ich mir die fünfzehn goldenen Regeln schicken ließ, die Kurse sehr teuer waren und man sich verpflichten mußte, die Unterlagen, die man da zugeschickt bekam, streng geheim zu halten.

Jetzt ist das alles anders, jetzt boomt das Netz von Schreibtips und es gibt Blogs, wie den von der Annika Bühnemann, auf dem ich im letzten März nach Leipzig gestoßen bin, der sehr konstruktiv ist und den ich nur empfehlen kann.

Es gibt auch das “Writiersstudio” eine nach amerikanischen Muster konzipierte Schreibschule, wo ich regelmäpßig zu den Tagen der offenen Tür hingehe und meine erste Schreibschule, war der “Arbeitskreis schreibender Frauen”, wo ich wichtige Autoren, wie Marie Therese Kerschbaumer, Erika und Bärbl Danneberg, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler, Christa Stippinger und höre und staune Arthur West kennenlernte, die Kritik die es dort gab, war alles andere als konstruktiv, zuminest hab ich es so empfunden und es war, obwohl ich dort nette Frauen kennenlernte, auch ein bißchen nach DDR-KP ausgerichtet.

Den Arbeitskreis gab es auch nicht sehr lang, nur bis 1984 glaube ich, mit der Valerie Szabo, der Elfriede Haslehner, der Hilde Langtthaler und auch mit anderen Frauen habe ich mich noch lange lange getroffen und treffe sie, wie erst letzten Silvester zum Teil immer noch und dazwischen habe ich geschrieben und geschrieben. In dieser Zeit meine gelungenen und auch nicht so gelungenen Texte an Literaturzeitschriften und Verlage ausgeschickt, nach meiner Sichtweise nicht sehr viel Glück gehabt, obwohl ich gleich beim zweiten Anlauf in die GAV aufgenommen wurde und dann auch einen Text, meine “U-Bahngeschichten” im “Wespennest” hatte und dachte, jetzt geht es los.

Es ist aber nicht losgegangen oder doch vielleicht, denn mit den “Hierarchien” habe ich ja, weil ich ja auch immer Texte in der “Wortbrücke” hatte, einen Kleinstkleinstverlag gefunden, aber die gab es dann auch nicht mehr lange und ab 2000 habe ich beim “Luitpold Stern Preis” öfter gewonnen, ein Preis so zwischen Amatuer und Profischreiber würde ich sagen, war dann eine Zeitlang in der Schreibwerkstatt der Evelyne Haas, die ich sehr konstruktiv fand, gerade weil da nicht kritisiert und zerpflückt wurde.

Es sind einige Texte in diesem Rahmen entstanden, die zum Teil im “Best off-Geschichtenband” enthalten sind.

2000 kam dann der Alfred auf die Ideee mit dem Selbermachen, die “Wiener Verhältnisse” entstanden. Ich habe noch eine Zeitlang trotzdem an Verlage geschickt, aber kein Glück gehabt, so daß ich um 2004 damit aufhörte und inzwischen eine Pionierin des Selbermachens mit bis dato einundvierzig selbstgemachten Büchern bin, wow, inzwischen entstehen ungefähr drei im Jahr, im letzten waren es fünf und ich schreibe auch so viele, wie am Fließband könnte man wieder selbstkritisch sagen, bei den sogenannten Profis, zwischen oder neben denen ich ja zu stehen scheinen, gilt das als Out, die Selfpublisher sind da anders und da kann ich auch gleich schreiben, Jaqueline Vellguth ist ihr zwölf Bücher im Jahr Projekt, das sie sich für 2016 vornahm gelungen.

Gratulation, für mich wäre das nichts, weil ich in diesem Tempo wohl nicht Qualität schreiben könnte. Ich kann es bei zwei oder drei Bücher im Jahr, brauche ungefähr sechs Wochen für den Rohtext und korrigiere dann ein paar Monate und solange dauert es dann noch, bis der Alfi das Buch fertig hat, damit es an Digitaldruck.at gehen kann.

So habe ich mich also langsam langsam und mehr schlecht, als recht gegen meine Hemmung angeschrieben, obwohl das habe ich ja schon geschrieben, ich bei meinen Büchern immer wieder die Erfahrung mache, so schlecht sind sie nicht, aber die “Hierarchien”, die sogar bis zum “Falter” kamen, sind durchaus schlecht besprochen worden und mit dem Selbstgemachten hat man auch nicht viele Rezensionen. Aber das Literaurgeflüster auf dessen Idee ich ja im Sommer 2008 kam, als ich schon ein paar Blogs verfolgte, hat mir da sehr geholfen und die Idee über mein Schreiben zu schreiben ist ja auch bald gekommen.

2008 hab ich die “Radiosonate” geschrieben und um den Jahreswechsel 2009 “Das Haus”, die Geschichte von hundert Jahre Steinhof, an Hand einer Psychiaterinnengeneration, es die dann die “Mimi” gefolgt, wo es um das Down Syndrom geht, da war ich ja schon in der “Ohrenschmaus Jury”, mein erster “Nanowrimo” wo ich über das Bloggen und den Literaturbetrieb schrieb und und….

Ja, ich wollte von den Ideen schreiben und wie man zu seinen Romanen kommt, da es im Netz für die sogenannten Hobbyschreiber und Selfpublischer ja inzwischen sehr viel Hilfreiches gibt, bin ich auf die sogenannte “Schneeflockenmethode” gestoßen.

Ich glaube Jaqueline Vellguth hat sie vorgestellt und ich habe sie auch bei der “Wiedergeborenen” ausprobiert. Aber da war ich schon in der Krise, denn vorher habe ich ja “Absturzgefahr” geschrieben und “Zwillingswelten” und hatte da auch meine zweite Kritikerin, Yu Sophie, mit der ich mich einemal bei der ersten Studentenlesung im Literaturhaus getroffen habe und die mich dann auch ziemlich auflaufen ließt und beispielsweise an der “Mimi” die sie rezensieren wollte, hasche Kritik übte, die ich nicht für konstrutktiv halte, ich bin  bein den “Zwillingswelten” auch irgendwie angestanden, habe das gebloggt und dann auch eine harsche Kritik von einer Lesernin bekommen, die so unter der Gürtellinie war, daß sie es nur in die Spamkiste schaffte, ich habe sie mir aber trotzdem zu Herzen genommen und seither meine Schreibprozesse bei den Vorschauen verlinkt, so daß man den Prozeß nachlesen und daher besser nachvollziehen kann.

Denn es ist ja eigentlich gar nicht so leicht über das Work in Progress zu schreiben, ich habe zwar keine Angst, daß mir da einer etwas stehelen kann, denn wenn es fertig ist, wird das Buch ja auch veröffentlicht. Seit ich es selber mache, ja jedes, aber wie beschreibe ich das? Eigentlich kann ich ja nur die Idee aufzählen von der ich ausgehe, dann die Personen aufzählen und danach den Handlungsprozeß beschreiben: Ich habe beim jetztigen drei Personenstränge, und gestern die Therese Schwarzenberg nach Graz fahren lassen, jetzt kommt eine Fabi-Sophie Szene und dann fragt die Dorothea, die Karoline nach der Therese und die lädt sie ins Cafe oben zum Frühstück ein, so etwa.

Etwas verstanden? Vor allem wenn man nur kurz in den Blog hineinschaut und kein regelmäßiger Leser ist, wird das wohl schwer geschehen, deshalb verlinke ich bei den Vorschauen, damit man es ein bißchen leichter hat, wenn das Buch dann da ist, gibts auf der Website ein Probekapitel und man kann es natürlich auch kaufen, bestellen, rezensieren, gewinnen, etcetera.

Das finde ich eigentlich interessant, die Schreibprozesse öffentlich zu dokumentieren, für mich ist es hilfreich und es ist auch das, was ich 1973 oder auch 1980 gern gelesen hätte, als ich mich mit meinen Schreibanfängen quälte, aber damals gab es das noch nicht.

Jetzt gibt es sehr viel, das internet ist sehr voll davon und die Leute haben warhscheinlich keine Zeit und keine Lust bei mir einer nicht so erfolgreichen literarischen Frau zu lesen und so ziehe ich nur ein paar nicht sehr konstruktuve Kritiker an, die ihren Spaß daran haben in die Wunden zu stechen, aber trotzdem, ich glaube, ich habe auch von ihnen gelernt und ich glaube es ist auch sehr hilfreich sein Schreiben öffentlich zu dokumentieren, mir hilft es jedenfalls sehr viel.

Aber ich wollte von der “Schneeflockenmethode” und von der “Widergeborenen” schreiben, das ist ja die Geschichte von der Thersia Brunner, die auf einer Demo einen dürkischen Studetnten trifft, eine Mutter hat, die ungarische Flüchtlinge versteckte und eine Großmutter, die das bei einer jüdischen Freundin tat.

Da hatte ich wahrscheinlich auch eine Idee, ich glaube, sogar vierzig Seiten, die ich schnell  dahingeschrieben habe, und dann nicht mehr weiterwußte. Ich habe darüber gebloggt, die “Schneeflockenmethode” ausprobiert, bin damit auch nicht weitergekommen, die vierzig Seiten dann nicht, wie ich eigentlich wollte, weggeschmissen, denn irgendwie ist es dann wieder gekommen.

Ich hatte danach aber die Idee aus meinen bisherigen Blogartikeln oder aus den literarischsten das “Literaturgeflüster-Textebuch” zu machen und das war so zwischen 2013 und 2013 und dann ist es auch wieder mit dem “Nanowriomo” weitergegangen und und…

Aber irgendwie stimmt es natürlich schon, daß ich vielleicht zu schnel und zu flüchtig schreibe, zu schnell fertig bin, die Themen nur anreiße, sie unfertig stehen lasse, mich dann wiederhole und so habe ich, wenn ich eine Idee habe, jetzt auch oft auch schon die, daß ich das ja schon in dem oder in dem Buch geschrieben habe.

So gibts ja schon einige depressive Frauen bei mir und die Idee über Bücher zu schreiben habe ich auch schon öfters, aber irgendwie komme ich  auch nicht so recht weiter damit.

Da bin ich wohl zu schnell und zu flüchtig und statt es richtig auszuarbeiten fange ich im nächsten Buch wieder damit an.

Ich habe einen sehr lieben Kritiker, einen ganz sanften,der mich auch bei “Paul und Paula” beraten hat, der mir das sehr lieb und vorsichtig durch die Blume sagt und dann auch noch fünfmal nachfragt, ob er mich jetzt nicht kränkt damit, und ich sage, nein, denn ich weiß ja, daß es stimmt, kann aber irgendwie nicht anders und so sind dann noch ein paar Bücher über das Sterben entstanden und dann, weil ich schon wirklich nichts mehr Neues wußte, das Sommerbuch und der Adventkalender und aus der Idee über eine depressive Frau zu schreiben, die ihre Bücher auflesen will, ist sowohl die “Pensionsschockdepression” geworden, als auch der erste Teil der Flüchtlingstrilogie und wenn jetzt jemand genauer wissen will wie das jetzt ist mit meinen Ideenfragmenten, die dann irgenwann doch zu einem veröffentlichten Buch werden, kann das in der “Nika, Weihnachtsfrau” sehr gut nachlesen.

Denn da hatte ich ja schon ganz lang, die Idee über eine Studentin, die erste Idee war glaube ich, ein Ausländer, ein Pole oder Tscheche, der im Dezember als  Weihnachtsmann verkleidet vor dem Kaufhaus Gerngroß steht, dann habe ich in den “Dreizehn Kapitel”, das ist die Ideen aus dreizehn Kapiteln einen Roman zu machen, in dem man einfach von einer Person zur nächsten geht, bis man am Schluß wieder bei der erwten is, und da ist mir auch etwas Prominentes passiert, denn ein Kaptiel ist ja die Biografie des Sinologen Ernst Schwarz, da habe ich auch bei einem Volksstimmefest gelesen und ist auch in der entsprechenden Anthologie abgedruckt, ein weiteres ist der Nika, Weihnachtsfrau gewidmet und das, wo die Lehrerin Uschi Bischof in thereran auf einem Campingplatz steht und sich über ihr verrutschendes Kopftuch ärgert, habe ich bei den letzten Textvorstellungen, zu denen ich eingeladen wurde gelesen.

Also die Nika ist ein Kapitel bei den dreizehn, im daraufolgenden Dezember füllte sie einige Blogartikeln und dann habe ich sie im November 2015 während meines letzten Nanowrimo an dem ich teilnahm geschrieben, im Readingroom zwei Adventkalenderfester vorgestellt und da hatte ich auch schon die Idee einen Blogroman daraus zu machen, also nach und nach im Dezember immer ein Fenster in den Blog zu stellen, bis dann einmal der ganze Roman im Netz erhältlich ist.

Wenn es also einer oder eine genau wissen will, dann kann er zu der Vorschau gehen, die Schreibberichte die dort verlinkt sind, nachlesen und sich dann die bis jetzt vorhandenen Kapiteln, die da sind 1 5 19 25 29 und 30 und die Ideenfragmente mit den Ganzen vergleichen.

Es geht so einen Roman zu schreiben, habe ich ja schon einundvierzig Indie Bücher und weiß natürlich, daß man einen Anfang, eine Mitte, einen Schluß und auch eine Handlung brauch und wieder von Jaqueline Vellguth, deren Blog Schriftstellerwerden.de, ja auch sehr hilfreich ist, habe ich mir einmal Charakterbögen hinuntergeladen und die fülle ich auch meistens vorher aus.

Aber dann hantle ich mich meistens von Szene zu Szene, die ich mir auch immer getreulich in meinen Notiuzbüchern notiere, darüber schreibe ich auch, und wenn man das mitverfolgt, wird man vielleicht nicht sehr viel haben, denn es ist ja ein Gerüst, aber vielleicht doch sehr interessant.

Die “Schneeflockenplaner”, um das vielleicht auch kurz zu beschreiben, schreiben zuerst einen Satz über ihre Geschichte, ich will über eine Frau, die in einer Bibliothek wohnt schreiben, beispielsweise,  dann mehr und mehr und am Ende haben sie Szene für Szene konzipiert, bis sie sich hinsetzen und das Ganze in einem Fluß hinunterzuschreiben.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das nicht vielleicht eine gute Methode für die Gebrauchsschreiber ist, für die vielleicht, die mit vier oder fünf Pseudonymen bis an die zwölf Bücher und vielleicht drei oder vier noch gleiczeitig schreiben.

Mir wäre das wahrscheinlich zu langweilig, denn wenn man mit einer vagen Idee anfängt, kann man das Ganze sich  entwickeln sehen, kann abwandeln, verändern und oft machen ja die Figuren, wie ich schon manche Autoren sagen hörte, mit einem was sie wollen und das finde ich, sollen sie auch, das ist ja sehr spannend und ich denke, mir inzwischen jedesmal oder sehr oft, wenn ich in der Korrekturphase bin und ich noch keinen Einfall für das nächste Buch habe, daß ich dann eine Weile nichts schreiben werde. Ich glaube das kann ich gar nicht und irgendwann kommt eine Idee, die mehr oder weniger konkret ist und an der ich mich vorwärts hantle und über die  oder auch ihr mißlingen und nicht weitkommen, ich im Blog dann auch entsprechend jammere.

Wenn ich das öffentlich mache, setze ich mich auch der Gefahr aus, von einem harschen Kritiker zu hören “Sie haben nichts verstanden, Sie können nicht schreiben, besuchen Sie doch ein Schreibseminar!”

Nun ich tue es, so gut, wie ich es kann, lade den, den es interessiert zum Verfolgen meiner Schreibprozesse nach dem Motto “try and error” ein und dem, dem es zu trival ist, der soll es lassen und so hantle ich mich also derzeit durch mein Bibliotheksgespenst und stimmt, Herr Lucas, sehr konkret ist es noch nicht, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

In diesem Sinne wünsche ich mir alles Gute, freue mich über konstruktive Kommentare und Ermunterungen und habe derzeit neunundzwanzig Seiten, zehn Szenen und 19327 Worte. Das Worteszählen kommt vom “Nanowrimo”, wirkt vielleicht ein wenig zwanghaft, ist aber auch sehr hilfreich. Ideen für drei weitere Szenen stehen schon in meinem kleinen chinesischen Notizbuch, das ich mir am Heiligenabend in dem “Ein Euro Shop” am Rathausplatz von St. Pölten kaufte und dann kann ich wieder von vorne anfangen, wieder zum Rechercihieren in der Stadt, beziehunsweise in der Hauptbücherei herumlaufen, wieder konzipieren, plotten, meine eigenen Bücher lesen, etcetera, um das Ganze ganz langsam entstehen und kommen zu lassen und wem es interessiert dabei zu sein und den Schreibprozess mitzuverfolgen, den lade ich dazu sehr herzlich ein.

Und um die Promotion abzurunden, hier noch ein paar Artikeln, wo man Informationen über meine Bücher finden kann, ohne die sich jetzt einzeln aus dem Literaturhaus, wo es einen Teil davon gibt oder der Nationalbibliothek herauszusuchen.

Gibt es ja die Lieblingsbücher, die Coverfragen, Romananfänge, die Geburtstagslesung und die im “Werkl im Goethehof”  und natürlich das Gewinnspiel zu dreißig Büchern, da gibt es zwar nichts mehr zu gewinnen, aber doch ein paar Informationen zu meinem selbstgemachten Werk, das ja schon ein ziemlich umfangreiches ist, obwohl da noch die letzten fehlen und ich ja schon am dreiundvierzigsten Selbstgemachten schreibe.