Hommage auf Wislawa Szymborska

Eine musikalisch literarische Hommage auf die polnische Nobelpreisträgerin von 1996, die heuer ihre hundertsten Geburtstag hätte.

In der “Gesellschaft für Literatur” angekündigt, im Polnischen Institut am Gestade veranstaltet und drei Frauen, Alix Dudel, Celina Muza und Michaela von Pilsach am Cello, haben da Texte und Musik zu Ehren der 2012 verstorbenen Lyrikerin, die in Polen zur Nationalliteratur zählt und auf Deutsch von Karl Dedecius übersetzt wurde, vorgetragen.

Ich bin ein bißchen zu spät gekommen und habe in der ersten Reihe Platz gefunden und der Veranstaltungssaal im ersten Stock war sehr voll und ich muß gestehen, daß ich nicht viel von der alten Dame gelesen habe.

Helene 2Hofmann, die ich wieder getroffen habe“, aber schon. Sie ist ein Fan von ihr, hat sie mir gesagt und war auch die Einzige im Publikum die ich gekannt habe. Das Gesellschafts-Publikum” ist nicht gekommen. Auch Manfred Müller nicht. Wahrscheinlich, die polnische Gemeinde und nachher gabs Brot und Wein und Helene Hofmann hat mich auf das Sommerfest der Buchhandlung “Orlando” aufmerksam gemacht zu dem wir, als der Wein getrunken und das Brot gegessen war, aufgebrochen sind.

Die Buchhandlung “Orlando” befindet sich in der Lichtensteinstraße und das Veranstaltungsprogramm, das es wahrscheinlich gegeben hat, war vorbei, als wir die Buchhandlung erreichten.

Also noch ein bßchen Wein getrunken und ein Liptauerbrot gegessen und mich am Büchertisch umgesehen, bzw. Rotraud Schöberl gefragt, ob sie “Empusion”, das Buch, der anderen polnischen Nobelpreisträgerin schon gelesen hat, weil ich gern die Expertenmeinung über die “Zauberberg- Parodie” oder was auch immer wissen will.

Hatte sie nicht. Dafür ein paar Leseproben gefunden und ein Heftchen in dem Margit Schreiners Festrede über Caroline Pichler enthalten ist und als ich am Heimweg schaute, ob ich den Alfred– beim Schleifgassen-Fest finden kann, hat mich Armin Baumgartner angesprochen und mir geesagt, daß er ein Foto von mir bei dem fünfzig Jahre GAV-Festival aufgenommen hat.

Gerhard Jaschkes Sommerfest in Unterretzbach

Saxophonquartett
Gerhard Jaschke

Der 1949 geborene Gerhard Jaschke Herausgeber des “Freibords”, der auch eine Zeitlang Generalsekretär der GAV war, war der Lebensmensch der 2018 verstorbenen Malerin Ingrid Wald, bei deren Begräbnis ich war und die hat 2002 in Unterretzbach eine “Sommergalerie” gegründet, die heute von ihren Sohn Thomas geleitet wird und seit dieser Zeit findet offenbar jedes Jahr dort ein Sommerfest statt.

Waltraud Haas

Einladungskarten lagen in der “Alte Schmiede” auf, die ich öfter gesehen habe, mich aber erst heute entschlossen habe, mit dem Alfred dort hinzufahren. Offenbar war es mir zu weit und zu umständlich. Da habe ich wohl viel versäumt, denn die Galerie liegt in einen schönen Garten.

Man konnte die bunten Bilder, der 1943 geborenen Ingrid Wald bewundern, die sich, wie ich mich erinnern kann, immer nett mit mir unterhalten hat.

Der Vortragssaal war mit den bunten bemalten Sessel ausgestattet, die ich auch schon auf Karten gesehen habe. Ein Buffet gab es auch, das offenbar von Freunden zusammengestellt wurde. So sah man Leute mit Kuchenschüsseln. Käse, Wurst und Auftriche gab es auch und natürlich Wein und Bier und gleich beim Eintrittviele Bekannte getroffen, wie Jopa Joakin, Waltraud Haas, Gabriele Petricek etcetera.

Richard Weihs

Um circa zwei beginnt es, stand auf der Ankündigungskarte, die ich schon vor einigen Monaten in der “AS” gefunden habe. Wir waren um viertel vier, glaube ich, dort und da hat es bald begonnen.

Gerhard Jaschke, der mir bei Begrüßung sagte, daß ihm die Organistation schwer gefallen ist und bei der Verabschiedung, daß es das letzte Mal sei, daß er das Fest veranstalte, hat er ja vor einigen Jahren einen Schlaganfall erlitten, der ihn ziemlich einschränkt, moderierte und es begann sehr musikalisch mit dem Saxophonquartett, das auch im Dezember im Rathaus spielte, als Lisa Spalt den “Veza-Canetti-rPeis” bekommen hat.

Dann kamen Markus Köhle und Mieze Medusa auf die Bühne beziehungsweise zum Vortragstischchen, die ebenfalls musikalisch, von Veronika Humpel und Wolfgang Seierl unterstützt wurden und die jeweils einige Stellen aus ihren neuen Büchern vorlasen.

Markus Köhle aus “Das Dorf ist wie das Internet, es vergißt nichts” aus dem ich ihn schon lesen hörte und Mieze Medusa aus “Was über Frauen geredet wird“, das ich schon gelesen habe.

Dann lasen Waltraud Haas und Günther Kaip aus ihren neuen bei “Keiper” erscheinenen Büchern und Gerhard Jaschke wies auf das neue “Freibord hin, in dem beide Autoren enthalten sind, das er mir bei den GAV-Feierlichkeiten überreicht hat, sowie auf seine nächsten Veranstaltungen, die im Herbst in der “AS” und auch an anderen Orten stattfinden werden.

Geriatrico

Claudius Kölz sang vor der Pause noch einige Chansons und Saxophoneinlagen gab es auch. Dann gings zum Buffet und zu den Gesprächen. In der zweiten Runde wars dann nur mehr musikalisch. Da gab es zuerst einige Lovesongs und dann die “Kroat” und anderes von Richard Weihs und dann noch ein Konzert von “Geriatrico” und es war ein schönes Fest in einer schönen Atmosphäre.

Susanne Ayoub, die im nächsten “Freibord” vorkommen wird, habe ich auch noch gesehen und sie hat mir auch, ich bin da ein bißchen ungeschickt, beim Öffnen einer Weinflasche geholfen und Barbara Neuwirth die im Nachbarort wohnt, sowie denLehrer aus Retz, den ich früher öfter in der “AS” gesehen habe.

Schade, daß es das nicht mehr geben wird, denn jetzt wäre ich wahrscheinlich regelmäßig hingefahren.

Von den IG-Autoren zum Kuba-Sommerfest am Pfingstwochenende

Die letzten zwei Jahre war ich ja nicht bei der GV der IG-Autoren. 2020 gab es wahrscheinlich keine und 2021 mußte man mit Maske und 2G etcetera, antreten. Da waren dann glaube ich nur fünfzehn Leute anwesend, die sich mit Maske und Impfausweis hineingesetzt hätte. Es ist aber oder in den Vorstandssitzungen eine Statutenänderung beschlossen worden und die wurde nun in einer außerordentlichen Generalversammlung mit vier Tagesunkten eben der Besprechung und Abstimmung der Änderung die, die Geschäftsordnung und die Statuten betrafen.

Gerhard Ruiss hat dann noch ein bißchen was zu den Plänen der nächsten Zeit erzählt und da ist die Leipziger-Buchmesse 2023 interessant, die im April stattfinden wird und da wäre Österreich das Gastland und das betrifft auch die IG-Autoren, die da einen noch größeren Stand und einige Aktionen haben werden.

Um elf hat die Versammlung angefangen. Es waren weniger Leute als sonst dabei. Ich habe die Elfi Resch gesehen, die ich ja auch gestern im Werkl getroffen habe, die Ruth, die Christl Greller, die Sylvia Treudl, die Margit Hahn, Peter Paul Wiplinger, der, glaube ich, zum Ehrenvorstandmitglied ernannt wurde und noch einige die ich nicht kenne.

Erika Kronabitter war auch da und die hatte mich auch zu einer Lesung in einer Gartenbuchhandlung am Flötzersteig eingeladen. Aber am Nachmittag war auch das Sommerfest der österreich-kubanischen Gesellschaft, wo der Alfred hinwollte und Flötzersteig wäre auch ein bißchen weit, obwohl ich zu meinen Steinhof Supervisionen auch immer zu Fuß gegangen bin.

Aber vorher gab es noch ein gemeinsames Essen in der Neubaugasse. Mittagessen kann man nicht sagen, denn es war um vier angesagt.Die Sitzung hatte um elf begonnen. Wir waren schon nach halb drei fertig. Es hat aber länger gedauert bis die Bestellungen aufgegeben waren.

Ganz früher in den Neunzigerjahren fand am Samstag nach der GV immer ein Essen in der “Goldenen Glocke” in der Kettenbrückengasse statt, das nicht mehr im Betrieb ist. Dann gabs immer ein Würstl- und Käsebuffet. Aber das Literaturhaus hat noch die Corona Regeln, wo es nur Kaffee und Getränke in verschlossenen Behälter gab.

Warum weiß ich nicht wirklich, weil es ja schon Veranstaltungen mit Wein und Buffet gibt. Aber die großen Häuser haben offensichtlich ihren Corona-Regeln und so war es im Literaturhaus auch sehr kalt, weil die offenbar vorgeschriebene Klimaanlage sehr abkühlte und das ist eigentlich nicht sehr umweltfreundlich, wie auch die Müllberge, die das Impfen, Testen, die Masken und das gelieferte Essen erzeugen, sicher ein Problem darstellen, über das sich eigentlich die Umweltministerin Gedanken machen sollte. Man hört aber nicht viel darüber.

Aber zurück zur “Goldenen Glocke” und zum verspäteten Mittagessen. Ich habe Plejskavica genommen und bin dann in die Seisgasse gegangen, wo schon das Zelt aufgestellt war und ich einige Bekannte getroffen habe. Literarisch war es nicht so sehr, aber interessant zu plaudern und sich zu unterhalten und so bin langsam in das Pfingstwochenende gerrückt und da werden wir morgen zuerst nach Harland fahren und dann mit dem Rad zum Pfingstfest nach Nußdorf an der Traisen. Hoffentlich hält das Wetter aus und das wäre dann mein heuriges Pfingstprogramm, das diesmal normaler, als das der letzten zwei Jahre sein wird, seien wir gespannt.

Genfer Impressionen

Eichhörnchen am Camp

Eichhörnchen am Camp

Camp am Genfer See

Camp am Genfer See

An einem Samstag im August nach Genf fahren, um dort ein verlängertes Wochenende an einem Campingplatz am See zu verbringen.

Das war Alfreds Plan und so sind wir Samstag früh von einem Campingplatz bei Bregenz nach dem Frühstück, das aus Croissants und Automatencafe bestand und wir vor dem Campinglädle, denn in Bregenz spricht man auch schon ein schweizerisches Deutsch, genossen und dabei beobachteten, wie sich einige Männer schon um acht Uhr früh ihr Bier reinzogen, los und durch die Schweiz gefahren.

An Rorschach, wo wir vor einem Jahr mit der Ruth und der Erika Kronabitter mit dem Rad nach Bregenz gefahren sind, vorbei über Bern, wo der Alfred, der nicht in einem Autobahnrestaurant essen wollte, Halt machte, das Auto in der Rathausgarage abgestellte und wir dann in den Rathauskeller eingefallen sind und ich statt dem Berner Geschetzelten, die geschnetzelte Leber mit dem Speck-Rösti gegessen haben, dann kam die Sprachgrenze, nämlich der sogenannte Röstigraben, der laut den Reiseführerbüchern, die ich zwischendurch gelesen habe, keiner ist und wir fuhren am Nachmittag durch die Stadt und der Alfred fluchte, weil ihm die Genfer Polizei nicht dorthin fahren ließ, wo er laut Navi sollte, weil wegen dem großen Feuerwerk am Abend schon alles abgesperrt und umgeleitet war.

Camp in Vesenaz/Genf

Camp in Vesenaz/Genf

Camp am Genfer See

Camp am Genfer See

Irgendwann sind wir dann doch am Camp beim See gelandet, wo der Alfred schon seinen Premiumplatz am See bestellt und angezahlt hatte. Direkt ein paar Meter vor uns, wo wir das Zelt aufstellten, der See, mit einer Kette abgetrennt und da schwammen oder paddelten die Camper. Enten watschelten herum und auf dem großen Baum beimZelt spielten die Eichkatzerl fangen.

Vor der Rezeption fand die “Mercedes-Sommertour” statt, das heißt Wasserbälle lagen wahrscheinlich für die Kinder zur freien Entnahme bereit und vor einem Grill verteilten zwei jungeLeute in weißen T-shirts Würstchen, fragten auf Deutsch, nicht auf Franhzösischt “Is die guat?”, die Kinder und die Erwachsenen, die sich dafür antellten und wir fuhren nach dem Genfer Überraschungsessen,  mit dem Bus in die Stadt, der weil das Feuerwerk das Ereignis, wie wir bald erfahren sollten, war, schon sehr voll war.

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

Überall drängten sich die jungen und auch älteren Menschen, saßen im Gras oder an der Kaimauer, Buden, wo man Bier, Drinks, Süßigkeiten und auch Essen kaufen konnten, waren aufgestellt. Wir spazierten durch das Gedränge, erfuhren, daß das Feuerwerk, um halb zehn beginnen würde und fanden dann auch ein Plätzchen auf einem Mauerstück.

Das Feuerwerk war sehr  imposant, Musik und Reden gab es auch, die Stimmung gut, obwohl ich denke, daß wir vom Zeltplatz das Ganze wahrscheinlich in einer ruhigen Atmosphäre auch sehr gut gesehen hätten, wohl aber nicht die Stimmung dieses Genfer Volksfestes mitbekommen hätten, so daß das Gedränge im Bus bei der anschließenden Heimfahrt wohl einzurechen war.

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

In Genf in Erwartung des Feuerwwerks

Die nächsten zwei Tage noch ein bißchen in der Stadt und am See herumspaziert, in ein berühmtes Messergeschäft gegangen und dort  den Uhrenverkauf an ein japanisches Paar beobachtet, die englischsprechende Verkäuferin brachte Proben, erklärte, räumte die Schaustücke dann weg und holte ein Köfferchen um an der ausgesuchten Uhr dann herumzuschrauben und zu hämmern. Einmal Pizza gegessen und einmal Mozarella mit Tomaten, als wir in einem schönen Gasthausgarten vor einer schönen buchhandlung verspätetet Alfreds Geburtstag feierten, denn Genf befindet sich jenseits der Röstigrenzi, obwohl das, wie schon beschrieben, wohl ein Vorurteil sein dürfte, aber ein Genfer Rösti, stimmt, habe ich nirgendwo gesehen.

Buchhandlung in Genf

Buchhandlung in Genf

Bücherschrank am Genfer See

Bücherschrank am Genfer See

Dafür aber an der kulturellen Bademeile, an der wir auch vorübergekommen sind, so etwas, wie einen offenen Bücherschrank. Ich habe neugierig darin gewühlt, obwohl ich wegen der Sprachgrenze sehr viel Französisches erwartet habe und wurde nicht enttäuscht, sehr viel Readers Digst und ein Comic, die Stimmung aber war gut und Genf sehr schön.

Das Henri Dunant- Denkmal, dem Begründer des roten Kreuzes haben wir gesehen, im Universitätspark sind wir herumspaziert und irgendwo wurde auch die Kaiserin Sisi 1898 ermordet.

Rousseau-Denkmal in Genf

Rousseau-Denkmal in Genf

Wohnhaus von Jean Jacques Rousseau

Wohnhaus von Jean Jacques Rousseau