Große Überraschung auf der Longlist

Da habe ich mir ja in den letzten Wochen so meine Gedanken gemacht, was da heuer auf der Longlist stehen könnte, habe mir die sechs Bücher gewünscht, die ich von den Neuerscheinungen schon gelesen habe oder auf dem Nachtkästchen liegen und bei den anderen offiziellen und inoffiziellen Bloggern ihre Wunschlisten durchgeschaut, so daß ich mir ein genaues Bild machen konnte und am Schluß dann schon ziemlich sicher war, was dann auf dieser Liste stehen könnte.

Köhlmeier und Glavinic ganz klar, Gstrein vielleicht und auch Sabine Gruber, Julie Zeh, Tilman Rammstedt, die beiden Bücher mit den ausländischen Autorinnen, vielleicht auch der Broken Speaker Tomer Gadi, um Sylvie Schenk habe ich gehört, kommt man nicht herum , Isabelle Lehns “binde zwei Vögel zusammen”, Jakob Hein “Kaltes Wasser” und und und.

Und dann kam die große Enttäuschung oder Überraschung, denn enttäiuscht werde ich nicht sein, ganu egal was auf dieser Liste steht, habe ich gestern noch Tobias Nazemi gemailt, der glaube ich, auch ganz andere Vorstellungen hatte, denn fast lauter unbekannte Bücher und ich habe auch kein einziges davon gelesen oder auf meinem Nachtkästchen liegen, wohl aber schon von einigen gehört und bei einigen bin ich auch auf Lesungen gewesen, für Favoriten hätte ich die meisten aber trotzdem nicht gehalten.

Macht aber nichts und so sieht man wieder, wie man sich täuschen und verspekulieren kann.

Die Jury macht es dann immer wieder anders und ich würde fürs Erste sagen, es ist eine spannende Liste und ich werde viel neues erfahren, wenn ich die Bücher bekomme.

Angefragt habe ich sie schon alle, da fünf davon aus den “Fischer-Verlag” sind, war das gar nicht so umständlich und von fünfen habe ich auch schon Nachricht erhalten, daß ich sie bekommen werde, beziehungsweise habe ich von Hans Platzgumers “Am Rand” und von den “Jung-und Jung-Büchern” schon das PDF erhalten,  so daß ich gleich mit dem Lesen beginnen, beziehungsweise es mir am Freitag am E-Book Reader auf den Berg mitnehmen kann, denn das Buch, das ich jetzt lese, wär mir  ohnehin zu dick dazu.

Also gehen wir sie durch, die spannende neue Buchpreisliste:

Da steht einmal Akos Doma “Der Weg der Wünsche” aus dem “Rowohlt Verlag” darauf, ein Buch, von dem ich bisher, glaube ich, noch nicht sehr viel gehört habe.

Bei Gerhard Falkners “Apollokalypse” aus dem “Berlin-Verlag” geht es mir ebenso.

Dafür kenne ich Ernst-Wilhelm Händler wenigstens vom Namen, er stand auch schon auf der Liste, eines seiner Bücher habe ich, glaube ich, auch auf meiner Leseliste oder war schon bei einer Lesung, die anderen Blogger haben “Hundervierzehn” glaube ich, auch als Favorit genannt.

Von Reinhard Kaiser-Mühleckers “Fremde Seele, dunkler Wald”, habe ich auch noch nichts gehört, wohl aber “Wiederstehen in Fiumcino” und den “Langen Gang durch die Stationen” gelesen und den Autor auch einige Male bei Lesungen gehört.

Bodo Kirchhoffs “Widerfahrnis”, das ich bekommen werde, haben sich, glaube ich, auch einige der Blogger auf die Liste gewünscht.

Michael Kumpfmüllers “Die Erziehung des Mannes” war für mich auch eine Überraschung, ich habe ihn aber schon in Leipzig auf dem  blauen Sofa daraus lesen gehört.

Von Katja Lange-Müllers “Drehtür habe ich, ebenso wie von Dagmar Leupolds “Die Witwen” bei “Jung und Jung” erschienen, noch nicht sehr viel gehört.

Vom Thomas Melle habe ich schon ein “Buchpreisbuch” gelesen, dieses ist mir ebenfalls so gut wie unbekannt.

Hans Platzgumers “Am Rand” habe ich schon erwähnt, da habe ich auch gedacht, daß es eventuell auf die Liste kommen könnte, hätte aber eher an die österreichische gedacht und bei der Lesung  in der “Alten Schmiede”, hat mir auch nicht so gefallen. Mal sehen, ob ich jetzt eine Überraschung erlebe und schreiben werde, “Ich habe mich wieder geirrt!”

Bei Eva Schmidt “Ein langes Jahr” ist es ähnlich, da war ich bei einer Lesung in der “Alten Schmiede”, mein Eindruck war eher neutral, daß es auf die Liste kommt, hätte ich eher nicht gedacht, es wurde aber von einigen Bloggern empfohlen.

Michelle Steinbeck “Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch” ist  ein Buch aus einem Schweizer Verlag mit einem sehr originellen Titel. Ich bin gespannt und neugierig, mal sehen, ob es zu mir kommt.

Daß Peter Stanm mit “Weit über das Land” auf die Liste kommen könnte, hätte ich dagegen eher vermutet und habe von ihm auch schon einiges gelesen und ihn auf Lesungen gehört.

Thomas von Steinaecker sagt mir auch nicht sehr viel. Sein “Die Verteidgung des Paradieses” wurde aber von einigen Bloggern gewünscht und dann kommt Anna Weidenholzer, deren literarische Karriere ich ja ähnlich wie die der Valerie Fritsch auch schon sehr lang verfolge.

Sie verlegt jetzt bei “Matthes und Seitz-Berlin”, deshalb habe ich nur auf einen Blog erfahren, daß sie ein Buch “Weshalb die Herren Seesterne tragen” geschrieben hat. Matthes und Seitz, die mir im Vorjahr das “Buchpreisbuch” nicht schickten, hat mir aber schon geschrieben, daß ich es bekommen werde, fein und dann bleibt noch Philipp Winkler mit einem Buch namens “Hool” über, auch noch nichts davon gehört, weder von Buch noch vom Autor.  Es ist aber “Aufbau” erschienen, so daß ich es wahrscheinlich bekommen werde und Ronja von Rönne und Jan Böttger, auf die ich eigentlich gehofft habe, stehen nicht darauf, wie schade.

Und jetzt lesen, lesen und in die Finger spuken, denn in zwei Wochen gibt es ja die andere “Buchpreisliste” und viellecht stehen da Köhlmeier, Gstrein, Gruber, Glavinicund hoffentlich die Frau Mairöcker, die ich mir ja als Favoritin wünsche, darauf.

Und nachschauen was die offizielle und die inoffiziellen Blogger von der Longlist halten, wie empört oder zufrieden sie damit sind, werde ich natürlich auch und meinen Lesern berichten, wie es mir bei Lesen geht, welche Bücher ich bekomme werde, welche Erfahrungen ich beim Lesen mache, Lust, Frust, etcetera.

Das Buchpreis-Archiv

Während um mich herum die “Frequency” stattfindet, ich dem Alfred wieder mit Thuljen  half und  sehr schnell und flüchtig den Beginn der zweiten Szene von “Claire-Klara-Clarisse” entworfen habe, hat in Frankfurt die dBp-Jury die lange Liste erstellt, die am Dienstag bekannt gegeben wird.

Die sechs “offiziellen Buchpreisblogger” beginnen sich schon zu rühren und Mara Giese, die diesmal nicht dabei ist, aber 2013 das “Fünf lesen zwanzig” ins Leben berufen hat, wo es dann 2014 das “Longlistenlesen” und im vorigen Jahr dann die ausgewählten offiziellen Buchpreisblogger gab, hat jetzt mit einigen anderen bemühten Bloggern, die teilweise schon bei den früheren Aktionen dabei waren, sowie “Zeilensprünge”, die glaube, ich außer mir im letzten Jahr die gesamte LL ggelesen haben, einen vom dBp unabhängigen “Buchpreisblog” gegründet und ich lese wieder daneben, von einigen Bloggern vielleicht gelöscht, unbachtet wieder mit, diesmal wahrscheinlich nicht mehr alles, das heißt, ich habe nicht vor in Buchhandlungen zu gehen, mir Bücher auszuborgen und mir meine Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke auch erst zum gegebenen Anlaß zu wünschen.

Die ersten Jahre ist ja der dBp, den es seit 2005 gibt,  ziemlich an mir vorbeigegangen. Ab 2008, als ich schon bloggte bin ich, glaube ich, durch Christiane Zintzens Blog, den es in dieser Form ja nicht mehr gibt, auf diese Aktion aufmerksam geworden, da hatte, glaube ich, die FAZ ein Lesespezial und 2009 habe ich mich dann auf die Suche nach diesem “Longlistenheftel”, das es in Österreich nicht gibt, gemacht.

Ab 2010 bis 2013, glaube ich, habe ich es mir dann bestellt und  habe seither auch über die Listen gebloggt, gelesen aber nicht sehr viel, mir höchstens einige der Bücher zum Geburtstag und zu Weihnachten gewünscht.

2013 kam dann Mara Giese auf die Idee des Buchpreisbloggens und ich habe, glaube ich, schon daran gedacht, mitzumachen und die Bücher zu lesen. Es dann aber doch nicht getan, mir nur die Nellja Veremej bestellt und das Buchpreisheftchen besprochen, da aber festgestellt, daß das keineswegs die Bücher ersetzt und man wahrscheinlich auch keinen ungefähren Eindruck bekommt.

Ich habe da, glaube ich, auch immer Prognosen abgegeben, aber wenn man die Bücher nicht gelesen hat, kann man nicht wirklich was darüber aussagen und so habe ich eher nur geraten und mich auch regelmäßig verschätzt.

2014 waren wir in Elsaß im Urlaub und sind von dort zurückgefahren, als die Liste bekanntgeben wurde, ich war in Ansbach in einer Buchhandlung und habe nach dem Heftchen gefragt und Mara Giese startete das “Longlistenlesen”, das heißt drei Blogger haben die Bücher  vorgestellt, man konnte sie gewinnen und sollten sie  besprechen.

Ich habe “Kastelau” gewonnen und den Lukas Bärfuß und die Marlene Streeruwitz erst später gelesen, sowie den Thomas Melle, den ich mir ja zum Geburtstags wünschte.

Im Vorjahr gab es dann schon die “offiziellen Bloggen” die sich dann alle bedankten, daß sie ausgewählt wurden. Ich habe mich darüber geärgert und gedacht, daß das doch jeder tun kann und lange mit mir gehadert, bzw. überlegt, ob ich mir die Bücher jetzt kaufen und vier bis fünf hundert Euro darin investieren soll, dann habe ich sie angefragt, eine gute Hälfte bekommen und habe darüber gebloggt.

Ein Longlistentagebuch hat es gegeben und ich habe alle Bücher gelesen, obwohl ich nicht allle habe, den Peltzer und den Vertlib habe ich mir vom Otto ausgebort, den “Dr. Shimamura” in einer Buchhandlung gelesen, “Risiko” auch, aber das kam als Rezensionsexemplar und die Alina Bronsky, die ich mir vom Alfred vorzeitig zum Geburtstag schenken ließ, hätte ich auch  bekommen und dann auch noch einmal bei Mara Gieses Gewinnspiel gewonnen.

Es war eine interessante Aktion und ich habe Blut dabei geleckt, obwohl mich ja Jacqeline Masuck gelöscht hat und habe, glaube ich, schon bald beschlossen, daß ich da weiter mache und weiter inoffiziell oder eigentlich selbstbewußt und unabhängig, wie das besser heißen sollte, weiter lesen werde, wenn auch nicht, siehe oben, alles.

Aber meine Buchpreisprognosen habe ich schon abgegeben und ich finde diese Aktion sehr interessant und nur  schade, daß es auf der offizielle Facebookseite keinen Aufruf gibt, daß sich alle, die  mitlesen wollen, melden sollen und auf sie hingewiesen wird.

Ich bin auch gespannt, ob sie den Buchpreisblog verlinken werden oder weiterhin so tun, als gäbe es nur  die “offiziellen Buchpreis blogger”, denn eigentlich ist das ja Werbung für den dBp und die Bücher sind, das habe ich im letzten Jahr festgestellt, relativ leicht zu bekommen.

Aber natürlich man muß sie lesen und sich damit beschäftigen und das habe ich im letzten Jahr glaube ich auch  getan. So gibt es eine Longlist und eine Shortlistrefexion, das Lesetagebuch und natürlich die entsprehende Besprechung, die ich  auch insgesamt verlinken wollte, aber da kam das Löschen meiner Kommentare und als ich dann das letzte Buch, den “Teennager mit der roten Armee Fraktion”, das ich mir von der Trude Kloiber zum Geburtstags wünschte gelesen habe, wollte ich die Liste, der neunzehn anderen eigentlich in den Kommentaren verlinken und habe das auch getan.

Aber ich war wieder etwas im Voraus und voraus kommentieren geht nicht, so hole ich das hiermit nach und verlinke die Longlist angefangen von dem Preisbuch, der Shortlist und dann die vierzehn anderen.

  1. Frank Witzel “Die Erfindung der roten Armee Fraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969”
  2. Jenny Erpenbeck “Gehen, ging, gegangen”
  3. Monique Switters “Eins im anderen”
  4. Rolf Lappert “Über den Winter”
  5. Ulrich Peltzer “Das bessere Leben”
  6. Inger.Maria Mahlke “Wie ihr wollt”
  7. Gertraud Klemm “Aberland”
  8. Steffen Kopetzky “Risiko”
  9. Kay Weyand “Applaus für Broniskowski”
  10. Ralph Dutli “Die Liebenden von Mantua”
  11. Alina Brosky “Baba Dunjas letzte Liebe”
  12. Ilija Trojanow “Macht und Widerstand”
  13. Peter Richter “89/90”
  14. Anke Stelling “Bodentiefe Fenster”
  15. Valerie Fritsch “Winters Garten”
  16. Feridun  Zaimoglu “Siebentürmeviertel”
  17. Christine Wunnicke “Der Fuchs und Dr. Schimamura”
  18. Heinz Helle “Eigentlich müßten wir tanzen”
  19. Clemens J. Setz “Die Stunde zwischen Frau und Gitarre”
  20. Vladimir Vertib “Lucia Binar und die russische Seele”

Denn so ein Archiv ist ja sehr schön. In dem Artikel über den deutschen Buchpreis habe ich ja, glaube ich, auch geschrieben, welche Bücher von der Liste ich seit 2005 gelesen habe. Das sind dann meistens die, die ich in den Abverkaufskisten fand.

Für heuer steht noch der Arno Geiger mit “Uns geht es gut”, das erste Gewinnerbuch auf meiner Leseliste und jetzt bin ich gespannt, einige Blogger, die auch nicht zu den “offiziellen” gehören, haben ja schon ihre Prognosen abgegeben und ich denke, es ist ja auch nicht so schwer aus den Verlagsvorschauen die 154 herauszufinden, die eingereicht wurden, obwohl es dann ja immer Überraschungen gibt.

Ich bin also sehr gespannt, welche Bücher von der Liste mir dann vollkommen unbekannt sind und welche ich erraten und  vielleicht schon gelesen habe, was mich auch freuen würde, obwohl ich mir gar nicht so viele Rezensionsexempalatre bestellt habe.

Bis dahin habe ich aber mit William Faulkner “Licht im August” begonnen, daß ich zu meinen Erstaunen erstaunlich gut finde, obwohl ich ja mit den großen Amerikanern eigentlich meine Schwierigkeiten habe, es ist aber ein interessantes Buch, das “Atalante”, die 2013 zu den “Buchpreisploggern” zählte und die immer getraulich ihre Liste zusammestellt, als probates Mittel gegen die “Buchpreis-Bulimie” empfiehlt.

Nun denn, mag es kommen, das große Lesen und ich lese mit, zuerst die deutsche und dann die österreichische Liste, auch wenn ich dann vielleicht, was  auch sehr schade ist, nicht oder nur verspätet zu meinen Vicki-Baum Schwerpunkt komme, aber ich bin schon sehr gespannt und werde natürlich wieder “Buchpreisbloggen” und kommentieren und bin auch schon neugierig, welche Bücher ich jetzt in den nächsten Monaten lesen werde?

Doppeltes Buchpreisgeplauder

In einer guten Woche ist es wieder soweit, da wird die Longlist des deutschen dBps bekannt gegeben und nochmals zwei Wochen später, am sechsten September, die des österreichischen Buchpreises, den es heuer, auf Initiative der österreichischen Autorenschaft, die ihn wahrscheinlich gewinnen will, zum ersten Mal gibt und da werde ich mir jetzt  ein paar Gedanken  machen, was daraufstehen könnte, beziehungsweise ab dreiundzwanzigsten August wieder mitlesen, wenn auch nicht so verbissen und intensiv, wie letztes Jahr und höchstwahrscheinlich auch nicht alles, sondern nur das, was auf meine Anfrage  kommt und nicht mehr in die Buchhandlungen lesen gehen und mir auch nichts mehr vom lieben Otto ausborgen.

Das heißt meine Leser könnte ich natürlich fragen, ob sie mich nicht dabei unterstützen und mir eines der Bücher im Gegenzug mit eines von mir  tauschen wollen.

Das habe ich schon im vorigen Jahr so gemacht und es ist keine Reaktion darauf gekommen, also nehme ich an, daß es auch heuer so sein wird, die Verlage haben mir aber, glaube ich, so zehn, elf Bücher geschickt und das denke ich wird auch heuer  so sein.

Den deutschen Buchpreis gibt es ja seit 2005 und da hat ihn Arno Geiger gewonnen, dessen “Es geht uns gut” auf meiner Leseliste steht, weil ich es im Schrank gefunden habe und ich sehe diese Aktion, das habe ich schon öfter geschrieben, als Versuch des Buchhandels, den Käufern das angeblich beste Buch des Jahres unter siebzig- oder neunzigtausend Neuerscheinungen schmackhaft zu machen und unter dem Christbaum zu legen und dabei noch zuerst auf neunzehn und dann auf fünf andere Bücher aufmerksam zu machen.

Das halte ich, wenn man sich bewußt macht, daß das ausgewählte Buch nur eines von vielen ist, für eine gute Idee und bin, glaube ich, seit 2009 besonders an dem Preis interessiert.

Vorher kann es sein, daß er eher an mir vorbei gegangen ist. Aber da habe ich schon gebloggt und bin auf dieses Leseprobenhefterl aufmerksam geworden, daß es in Wien nicht gibt und bin ihm nachgejagt.

Daß ich alle Bücher lesen könnte auf diese Idee bin ich erst 2013 gekommen, als “Buzzaldrin” die Aktion” fünf lesen vier” oder “vier lesen fünf” startete.

Ich könnte ja auch die Bücher anfordern und habe es dann wegen meiner Bücherliste nicht getan, aber voriges Jahr, als sich diese “offiziellen Bücherblogger” gebildet haben, habe ich nicht mehr widerstehen können und alle Bücher gelesen.

Heuer werde ich mich, wie geschrieben mit den zugesagten begnügen, denn am sechsten September geht es ja noch einmal mit dem österreichischen Bp los und das sind wieder zehn Bücher auf der Longlist und dann gibt es noch einen Debutpreis mit drei Titel, also werde ich sehr viel zu lesen haben und raten kann ich auch schon ein bißchen, was dann am 23. 8 und 6.9. draufstehen wird und da tue ich mir ein bißchen schwer, denn ich bin ja keine Vorschauleserin und habe auch von den Frühjahrsneuerscheinungen nicht wirklich viel gelesen, war aber in Leipzig und ein paar Debuts habe ich auch angefordert.

Also schauen wir mal was mir so bei dem deutschen Bruder, wo ja auch österreichische und Schweizer Bücher beziehungsweise Autoren enthalten sind, so einfällt. Da wurden  156 Titel eingereicht, wo dann zwanzig Romane auf der langen Liste stehen werden.

Der Martin Walser fällt mir da ein, Julie Zehs “Unterleuten” und dann Sarah Kuttners 180 Grad Meer. Ronja von Rönnes “Wir kommen” und Jan Böttchers “Y” habe ich gelesen, da mir ja “Aufbau” inzwischen seine Titel schickt. Antje Ravec Strubels “In den Wäldern des menschlichen Herzens” und Nellja Veremejs “Nach dem Sturm” wäre auch schön, wenn es darauf kommt, denn dann müßte ich nicht soviel lesen.

Benjamin von Stuckhard Barre hat ein Kultbuch geschrieben und dann gibt es noch die Österreicher Norbert Gstrein, Michael Köhlmeier und Thomas Glavinic, die ich auf der Liste vermute.

Tilmann Ramstdts “Morgen mehr” fällt mir noch ein und dann vielleicht einiges von den heurigen “Bachmannpreis-Lesern”.

Da wäre ich über der Hälfte, bei den anderen lasse ich mich überraschen und was, die Österreicher betrifft, gibt es ja, außer dem Eigenverlag, keine Vorgabe, da können, glaube ich auch Erzählungen, Lyrikbände und dramatische Werke eingereicht werden, womit ich zu den drein schon erwähnten, die alte Dame Friederike Mayröcker setze und da gleich für den Preis plädiere, ansonsten habe ich in der literarischen Soiree gehört, Anna Mitgutsch hat eine Chance, Andre Heller, wenn es nach den dortigen Diskutanten geht, eher nicht, dafür würde ich aber Sabine Gruber mit ihrem neuen Buch schätzen und mir Juliya Rabinowichs “Krötenliebe” wünschen, dann vielleicht noch Gertraud Klemm und Marlen Schachinger oder Emily Walton mit ihrem Fitzgerald-Buch und wir wären schon über zehn und was die Debuts betrifft habe ich ja einige gelesen beziehungsweise bei den O Tönen gehört, da gibt es im Septebmer auch eine Veranstaltung in der Arbeiterkammer, wo die drei ausgewählten Titel vorgestellt werden.

Die Shortlist für den östBp gibts dann am 11. 10 und am 8.11. am Vorabend der “Buch Wien” gibts dann ähnlich wie in Frankfurt die Preisverleihung.

Spannend, spannend und auch sehr interessant, was davon in der Öffentlichkeit hängen bleiben wird und wie gut ich in meiner Vorschau bin und wenn wir schon bei der “Buch-Wien” beziehungsweise dem “Hauptverband des österreichischen Buchhandels” sind, der diesen Preis ja mit dem Bundeskanzleramt ausrichtet und auch ein Longlistenheftchen herausgibt, Inge Kralluper, die langjährige Geschäftsführerin, die ich bei den your fixes und anderen “Hauptverband-Veranstaltungen” kennenlernen durfte, ist vorige Woche noch nicht ganz fünfzigjährig gestorben.