Noch einmal Republikanischer Club

osef Steinbach, Peter Huemer, Alfred Noll

Josef Steinbach, Peter Huemer, Alfred Noll

Den Saisonbeginn, bis die “Alte Schmiede” und das Literaturhaus aufsperren, habe ich jetzt dreimal im Republikanischen Club verbracht, wo es ja eher politische als literarische Programme gibt, obwohl ich schon zweimal dort gelesen habe, einmal im Rahmen der GAV in einer von Irene Wondratsch organisierten Veranstaltung zum Thema Männer und Frauen  und im Mai habe ich aus der “Unsichtbaren Frau” gelesen, ein sehr politisches Buch, das den Wahlkampf 2017 beschreibt, ohne zu wissen, daß es ein paar Tage später diese Regierung nicht mehr geben wird und sich seither politisch viel verändert hat.

Es gibt eine Übergangsregierung, eine Wahl am 29. September. Bücher wurden geschrieben, Journalisten sind zu Parteien und Nationalratsabgeordnete von dort wieder weggegangen.

ich bin seither auf einigen Widerstandsdemos gewesen und zu zwei Wahlveranstaltungen der SPÖ.

Am Samstag zum Wahlkampfauftakt der Grünen und am Freitag davor stellte im Republikanischen Club der vormalige” Kurier-Herausgeber” und jetziger Neos-Kanditat Helmut Brandtstätter sein Buch “Kurz und Kickl – Ihr Spiel mit der Macht und der Angst” vor.

Da war es im RC natürlich viel voller als  bei meiner  Mai – Lesung, wo ich gerade fünf Zuhörer hatte und gestern war es dann literarisch mit Günter Kaindlsdorfers Debut. Ein bißchen weniger Leute aber schöne Gespräche und heute wollte  der Alfred in den Club , ist er doch ein Fan von Alfred Noll, dem Rechtsanwalt und gerade noch Abgeordneten, den wir im Jänner im Schauspielhaus hörten, der zu Josef Steinbach bei “Sisyphus” erschienen Politthriller, der vom ehemaligen Journalisten Peter Huemer moderiert wurde, diskutieren sollte.

Josef Steinbach ist ein 1941 geborener, ehemaliger Universitätsprofessor, der in seiner Pension zu schreiben angefangen hat und in “Narren führen Blinde” offenbar die österreichischen Ereignisse vorweggenommen hat.

Hat er doch das Buch, das im Frühjahr erschienen ist, in dem es, wie im Klappentext steht, um “Trägheit, Freunderlwirtschaft und populistische  Parolen geht”.

Ein Salzburger Unternehmer wird von seinen Freunden in die Politik gedrängt und findet sich offenbar auch in einer Art Übergangsregierung, als Bundeskanzler wieder, was offenbar der Grund war, daß das Buch so prominent im RC vorgestellt wurde.

Josef Steinbach hat ein Kapitel aus der Mitte des Buches gelesen, wo es nur so von Ministern, Erpressungen und schönen Frauen wimmelte, nachher drehte sich die Diskussion natürlich um das österreichische Politikgeschehen.

Alfred Noll wurde zu der gegenwärtigen Parlamentssituation befragt. Peter Huemer erwähnte  die Gründlichkeit des Autors, der in einem Detail erwähnte, daß man den Niedergang eines Landes daran erkennen würde, daß sich die Frauen mehr Lippenstifte kaufen würden, weil sie sich alles andere nicht mehr leisten können.

Das ist mir zwar bisher nicht aufgefallen, wäre aber interessant nachzuprüfen.

Anschließend gab es wieder Wein und Knabberein. Man konnte sich das Buch signieren lassen, das jetzt  auf meinen Lesestapel kommt.

Da ich aber im Rahmen meines Buchpreislesens schon über dreißig Bücher warten, werde ich es wohl erst sehr lange nach der Wahl lesen können, wo wahrscheinlich schon wieder alles anders sein wird, ob es aber besser wird, würde ich bezweifeln.

Widerstandskampf im RC

Der 1963  in Bad Iaschl geborene Günter Kaindlstorfer bekannt als Literaturjournalist von Ö1 und Programmdirektor der “Buch Wien”, hat 2010 unter dem Namen Günter Wels, weil er in Wels aufgewachsen ist, sein literarisches Debut herausgegeben.

Das war, glaube ich, ein Erzählband, im Vorjahr ist sein Romandebut “Edelweiß” erschienen, ich habe auf der letzten “Buch Wien”, ein Stück daraus gehört und war eigentlich erstaunt, daß das Buch heute unter der Moderation von Doron Rabinovici im “Republikanischen Club” vorgestellt wurde. Denn für so politisch hätte ich es, sowie seinen Autor nicht gehalten.

“Welch ein Irrtum!”, würde wieder Ernst Jandl reimen, denn Günter Kaindlsdorfer und Doron Rabinovici haben sich, als Studentien öfter im Cafe Engländer getroffen und haben einander ihre Dichtungen vorgelesen und zu Beginn des RCs also in der Waldheim-Aira ist Günter Kaindlsdorfer auch öfter im RC aufgetreten.

Die Frage des Psedonyms ist eine, die ich nicht verstehe. Gut um seine Identität als Literaturkritier zu schützen, hilft aber nicht viel, wenn der Name Kaindlsdorfer dann in der Biografie genannt ist.

“Gut es ist ein Spiel!”, hat es Günter Kaindlsdorfer genannt und das Debutbuch ist politisch, geht es da doch um den Widerstand im World war II und um die Überläufer, die noch im Jahr1945, in Salzburg, glaube ich mit dem Fallschirm abgesprungen sind, aber verraten wurden.

Günther Kaindlsdorfer hat nach einem authentischen Fall recheriert. Dann literarisch und fiktiv abgewandelt, weil er ja keinHistoriker ist und so ist ein Friedrich Mahr daraus entstanden, der 2010 oder so im Sterben liegt, 1945 aber zu den Amerikanern übergelaufen ist und eine Schiene mit dem Enkelsohn, der sich der IB oder einer Form davon zuwendet, gibt es, glaube ich auch.

Günter Kaindlsdorfer hat den historischen Teil aus seinem Buch gelesen und viel dazu erzählt. In der Diskussion wurde er auch angegriffen, daß man angeblich so ein Buch nicht schreiben können, aber warum nicht?

Es wurde auch sehr viel über den Widerstand gesprochen, die Namen Franz Kain und Erich Hackl erwähnt. Dann gab es wieder Wein und Knabbereien oder eigentlich schon vorher und einer der mich vom Volksstimefest beziehungsweise von der Abschiedsveranstaltung von Franz Hütter kennt, hat mich angesprochen und ich habe eine Weile mit ihm diskutiert.

Wilde Septemberworte

Harald Jöllinger

Harald Jöllinger

Harald Jöllinger

Harald Jöllinger

Nach der Sommerpause geht es weiter mit den “Wilden Worten” die pünktlich jeden zweiten Montag des Monats stattfinden, diesmal mit Harald Jöllinger.

“Kenne ich nicht!”, habe ich zum Alfred gesagt und dann ein “Kremayr & Scheriau-Buch” auf dem Tisch liegen sehen, eines der wenigen, die ich noch nicht hatte, denn eigentlich lese ich mich ja seit 2015, seit es die literarische Schiene des Verlags gibt, durch das Programm.

Aber man erlebt eben immer seine Überraschungen, Harald Jöllinger wurde 1973 in Mödling geboren, lebt in Maria Enzersdorf, sieht optisch ein  bißchen, wie Helmut Qualtinger aus, zumindest wurde er mit ihm verglichen und hat in “Marillen und Sauerkraut” sein erstes Buch geschrieben.

“Gschupfte und grantige Geschichten voll schwarzen Humor”, steht in der Verlagsbeschreibung,  die “Leondinger Akademie” hat er auch absolviert und beim “FM 4-Wortlaut” einige Male gewonnen.

Drei solcher Geschichten hat er gelesen, von einem, der sich wegen der Strahlenbelastung mit Marillenschnaps vollfüllt und dann, die Schnecken Häuser tauschen sieht. Dann von einem. der sich von einer Vera einladen läßt, während sein Gummibaum unendliche Dimensionen annimmt, so daß er fast sein Schlafzimmer nicht mehr erreicht und dann von einer Fremdenführung durch die Stadt Horn und der Autor saß anschließend pheglmatisch da und beantwortete auf diese Art und Weise auch, die Fragen, ließ die Vergleiche mit dem Qualtinger an sich abprallen und sich von der Christa Nebenführ, die neuesten “Instagram-Eintragungen” erklären.

Nachher gab es die Wunschgedichte, nur sieben wurden im Juni gewünscht. Vielleicht sind es diesmal mehr und das nächste Mal im Oktober wird Stefan Slupetzky mit seiner “Mischkulanz”, auftreten.

Entführung

Wieder ein Krimi und eigentlich ein Nachtrag meines Schweizer Lesens, denn Petra Ivanov von der ich im Vorjahr schon “Alte Feinde” gelesen habe, wurde 1967 in Zürich geboren, lebte aber in Amerika und ihr neues Buch, Ende August erschienen, gefiel mir besser als das letzte, obwohl ich mir auch hier mit dem Ermittlerteam schwertat.

Denn Petra Ivanov schreibt Serien und setzt da vieles voraus, was in den vorigen Büchern geschah.

Es geht hier, um einen Anwalt mit kosovarischen Wurzeln, einem Moslem namens Pal Palushi, der wurde zum Pflichtverteidgers eines Entführers, einem zum Islam konvertierten eher unsicheren Burschen, der jetzt Mustafa, vormals Daniel, heißt, der hat eine Studentin entführt, wurde aber geschnappt, weil er sich so ungeschickt anstellte.

Jetzt weiß man nicht,wo die Entführte ist, der Entführer schweigt und Palushi gerät in das Fahrwasser der Presse, wird beschimpft, weil er sich des Täters animmt und er gerät auch in große Schwierigkeiten, was seine Schweige- beziehungsweise Berufsverletzungspflicht betrifft, unternimmt er doch Ermittlungen, um an den Fall, beziehungsweise an die Entführte heranzukommen, was er ja eigentlich nicht darf.

Aber tut er nichts, kommt das Opfer vielleicht um.Interessante Fragen, die hier aufgeworfen werden und ich spoilere gleich, daß es am Ende zu einem Berufsverbot kommt, was ich eigentlich nicht ganz verstanden habe, daß Petra Ivanov das Buch so enden läßt, denn eigentlich hat sich Pal Palushi nichts zu schulden kommen lassen und der Fall wurde auch glücklich aufgeklärt.

Es geht aber weiter, begiehungsweise ist vorher noch so einiges geschehen. So hat Pal Palushi eine Lebensgefährtin, die ExpolizistinJasmin Meyer, die offenbar in einem vorigen Fall entführt wurde. Ihr Entführer sitzt im Gefängnis, Jasmin zu Beginn des Buches in Thailand. Sie kommt aber zurück nach Zürich, wo der Fall offenbar spielt, um Pal zu helfen und der hat auch noch einen Neffen namens Rinor, der sich plötzlich verändert, von seiner Mutter verlangt, daß sie ein Kopftuch trägt und offenbar in die Fänge eines radikalen Imans oder Gebetgruppe geriet und den Onkel aushorchen soll und dann gibt es immer wieder Kapitel, die von einer Ich-Erzählerin handeln, die ein Fotoalbum durchblättert, in dem Fotos ihrer Tochter Delia zu sehen sind. Die wurde, bekommt man nach und nach heraus, Opfer eines islamischen Terroranschlags und nun versucht der Vater sich zu rächeln, der heißt eigentlich Richter, was auf Arabisch Faisal bedeutet. Der will auf einer islamischen Friedenskonferenz eine Bombe schmeißen und Jasmin und Pal haben sehr viel zu tun, den Anschlag zu verhindern und die entführte Lara Blum auch heil in ihrer Familie zurückzubringen.

Das entzweit das Paar während des Geschehens, sie haben Geheimnisse voreinander, kommen am Schluß aber doch wieder zusammen. Nur Pal bleibt über und muß sich rehabilitieren, aber vielleicht gelingt ihm das in einem späteren Buch, das Petra Ivanov gerade schreibt oder schon geschrieben hat und wir haben  einiges über den Islam, die Islamfeindlichkeit und das mulitkulturelle Leben, das offenbar nicht nur in Deutschland und in Österreich, sondern auch in der Schweiz vorherrscht, gelernt, so daß ich das Buch wirklich sehr empfehlen kann.

Das Licht ist hier viel heller

Der Leseherbst 2019 ist den starken Frauen in allen Varianten und den Debuts natürlich gewidmet, könnte man so sagen, sechs Debuts auf der Longlist des dBps, darauf auch Marlene Streeruwitz und Karin Köhler, Gertraud Klemm nicht und auch nicht Mareike Fallwickl, die 1983 geborene Bloggerin und Texterin, der mit ihrem “Dunkelgrün fast schwarz”, im Vorjahr ein Sensationserfolg, zumindest nach Meinung der Bloggerszene, gelungen ist. Sie stand damit auch auf der Longlist des östBs und hat nun ihr ihr drittes Buch herausgebracht, das sich, 2017 geschrieben mit der “Mee too” Debatte beschäftigt und was ich sehr interessant finde, auch mit dem Literaturbetrieb.

Maximillian Wenger, so Mitte fünfzig ist ein Erfolgsautor, zumindest war er das einmal. Denn jetzt ist er in der Krise. Seine Frau hat ihn aus der schönen Villa hinausgeworfen und lebt dort nun mit einem viel jüngeren Fitnesstrainer. Der literarische Erfolg ist auch weg, so haust er in Salzburg zwischen Schachteln und Flaschen in einer viel kleineren Wohnung. Seine Schwester Elisabeth, eine Integrationslehrerin, kommt regelmäßig putzen und legt ihm Tupperdosen mit gekochten Essen in den Kühlschrank.

Einmal bringt sie ihm auch einen Brief von einer Unbekannten geschrieben aus San Remo, an den Vormieter. Er macht den Brief auf und bekommt dadurch Inspiration für seinen späteren Romanerfolg. Aber das passiert erst später,dazwischen gibt es noch zwei weitere Romanstränge.

Der eine wären die Briefe, die von Gewalt erzählen. Eine ehemalige Buchhändlerin schreibt sie an ihren Geliebten, einem verheirateten Mann. Der Buchladen wurde ihr von einem Spekulanten wegenommen, der das mit sehr viel Gewalt durchzog, um daraus eine” Mozartwelt” zu machen und der dritte Strang kommt von der achtzehnjährigen tochter Chloe oder Zoey die sich  in letzteres umbenannt hat, weil sie in der Schule “Klo” gerufen wurden.

Ihr jüngerer Bruder Spin, heißt eigentlich Finnegan und die Eltern haben nicht viel Zeit für Kinder, die von einer guten Seele namens Barbara aufgezogen wurde.

Jetzt hat die Mutter Patricia einen Fitnewahn, will, daß Zoey Pilates betreibt und nach der Matura in ihre Firma einsteigt. Der Vater will, daß sie Jus studiert, warum ihm das so wichtig ist, wird erst später klar.

Zoej will aber Fotografin werden. So hilft sie, während die Mutter glaubt, daß sie in einem Pilateskurs ist, bei einem Fotografen aus, um sich das Geld für eine analoge Kamera zu erspraren, der versucht sie bei einem Fotoshooting zu vergewaltigen und erkauft anschließend mit derKamera ihr Schweigen.

Zoey hat auch einen Freund, Jonathan, der aber inzwischen mit Maja liiert ist, trotzdem nähert er sich ihr bei ihrer Geburtstagsfeier wieder an, obwohl er die Beziehung zu seiner Freundin nicht aufgibt.

Diese drei Handlungsstränge wechseln einander ab. Interessant dabei ist, daß die Wenger-Kapitel von zehn bis null nach Rückwärts gezählt werden. Die Zoey-Kapitel haben Hashtags und die Briefe sind mit dem Jahr 2017 datiert, denn da ist ja die Mee too- Debatte losgegangen und da beginnt Wenger für den Frauenbeziehungen sehr wichtig sind, wieder zu schreiben. Wie in einem Rausch schreibt er einen Roman, wo ein Politiker eine junge Frau vergewaltigt. Dem Verleger ist das nicht persönlich genug, so fügt er noch die Originalberiefe an, was Zoey, die die Briefe auch gefunden hat, entsetzt.

Die Eltern lassen die Geschwister überhaupt viel allein, sind nie vorhanden, wenn sie sie brauchen. So muß Zoey handeln. Sie verläßt die Dunkelkammer und zertrümmert die Kamera, der Fotograf wird später auch von Wenger und Patricas neuem Freund zusammenschlagen wird und sagt Jonathan beziehungsweise Maja was sie von ihnen hält. Dann bewirbt sie sich mit ihren Fotos, um ein Stipendium und fängt solcherart ein neues Leben an und ich muß feststellen, daß mir “Das Licht ist hier viel heller”, besser als “Dunkelgrün fast schwarz” gefallen hat, was vielleicht auch logisch ist, da mir Romane über den Literaturbetrieb ja sehr gefallen und auch Gertraud Klemm kürzlich dieses Thema behandelt hat.

Mareik Fallwickl tut das glatter und weniger litaneihaft als Gertraud Klemm. Zeigt aber auch ihr großes Wissen über Literatur. Blogger und Bücher kommen immer wieder vor und sie hat ja jetzt auch gemeinsam mit dem Instagrammer Florian Valerius, der auch am Klappentext ein paar Zeilen geschrieben hat, einige Bücher übers Lesen herausgegeben.

Auf die Longlist des deutschen und des österreichischen Buchpreis ist Mareike Fallwickl mit ihrem dirtten, nicht dem zweiten verflixten Roman, wo sich angeblich das Talent erweist, nicht gekommen, trotzdem kann ich das Buch, das auch irgendwie abgrundtief bösartig ist und wenn man es so pathetisch sagen darf, den Finger auf die Wunden der Zeit und der Gesellschaft legt, sehr empfehlen, obwohl es im letzten Drittel Längen hat, das erste Drittel habe ich sehr spannend gefunden und es sehr begierig gelesen.

Zu Felix Saltens hundertfünfzigsten Geburtstag

Der am 6. September 1869 geborene und 1945 gstorbene Felix Salten, Autor von “Bambi”, vom “Wurstlprater” und vielleicht auch von der “Josefine Mutzenbacher”, feiert seinen hundertfünfzigsten Geburtstag, was offenbar ein Anlaß für die Wien-Bibliothek war, seinen Nachlaß aufzukaufen und aus diesem Grund gab es auch am Donnerstag und am Freitag eine Tagung von der “Wien Bibliothek”  im Rathaus.

Ich glaube, daß ich von Salten einige Bücher in meinen Regalen habe, den “Wurstlprater” hat mir die Hansi Berger geschenkt und sonst wußte ich einiges, aber nicht besonders über ihn, so bin ich begierig in den Wappensaal gewandert, habe mir den Donnerstag und Freitag für ihn freigehalten und wurde auch nicht enttäuscht, obwohl das Symposium vielleicht ein wenig anders, wie erwartet und sonst üblich war.

Das heißt, Marcel Atze begann mit seiner Rolle im Nationalsozalismus, da wurde Salten, als Jude natürlich sehr verfolgt und mußte viel von seinem Vermögen abgeben, bis er endlich zu seiner Tochter, die schon mit einem Schweizer verheiratet war, dorthin auswandern mußte.

Dann kamen erst ein paar Beiträge zu seiner Biografie. In Ungarn, glaube ich, geboren, Redakteuer in der “Freien Presse”, einige uneheliche Kinder, verheiratet mit der Schauspielerin Ottilie  Metzl, Mitglied des Jungen Wiens”, befreundet mit Arthur Schnitzerund Erzfeind von Karl Kraus, zumindestens gab es ein Referat darüber, das berichtete, wie sehr er sich mit ihm duelliertm beziehungsweise es Ohrfeigen im Cafe Griensteidl gegeben hat.

Mit Hermann Bahr war er auch befreundet und ein Teil seiner Familie, das heißt, die ehelichen oder unehelichen Enkelkinder waren mit ihren Familen da.

Die Enkeltochter Lea Wyler gestaltete mit Marcel Atze das Abendprogramm und erzählte über ihren Großvater, den sie eigentlich nicht bewußt erlebt hat, beziehungsweise über den Rechtstreit der Familie bezüglich “Bambi”, denn da haben ihm ja “Warner Brothers” um tausend Dollars die rechte abgekauft. Disney hat den Film gedreht und daran verdient, während niemand Saltens “Bambi” und auch  seine anderen, glaube ich, zweiundfünzig Bücher gelesen hat.

Um das ein bißchen nachzuholen gab es am Abend eine Lesung, wo Wolfram Berger einige Texte las.Dann gab es Brot und Wein, wo ich mich mit der Angela und dem Josef sehr intensiv unterhalten habe und am Freitag ging es dann, was für mich überraschend war, mit dem Referat des stellvertretenden Direktor und, ich glaube, auch Leiter der Musikabteilung Thomas Aigner für mich sehr überraschend mit einem Vortrag “Dreierlei Musikalisches” weiter, denn Felix Salten und Musik, fragt sich die literaturwissenschaftliche Laiin und war auch dann erstaunt, als sie hörte, daß es da um Adele Strauß ging, die, als sie Witwe war, die Musik ihres Gattens zu Geld machen wollte und dafür sämtliche Operetten umschreiben und neuauflegen ließ und Felix Salten hatte Erstens ein Theater, Zweitens wirkte er als Librettist, obwohl ich ihn bisher nicht so gesehen habe.

Das was ich mir eigentlich von der Tagung erwartet habe, nämlich Einblick in Saltens literarisches Werk zu bekommen, wäre wohl im Vortrag von Konstanze Fliedl “Zu Felix Saltens früher Novelistik” gekommen, aber die war nicht da, so ging es mit Daniela Strigl weiter und die stellte den Pferderoman “Florian” vor, wo es um einen Lipizzaner ging, der mit dem Zerfall der Monarchie auch seinen persönlichen Niedergang erlebte.

Dann wurde es interessant, denn es ging um die “Mutzenbacher”, wo man ja immer hört, daß sie Salten geschrieben hat und dann wieder, daß das noch nicht sicher ist oder sogar erwiesen wäre, daß ein Ernst Klein sie geschrieben hätte.

Die Erben haben jedenfalls darum prozessiert, aber nicht Recht bekommen, weil sich auch im Nachlaß von Salten keineHinweis auf seine diesbezügliche Autorenschaft findet und so fand ich das Referat vonMurray G. Hall sehr aufschlußreich, obwohl es mir persönlich eigentlich ganz egal ist, wer die “Geschichte einer Wienerischen Dirne” geschrieben hat und man zu den Entstehungszeiten, das wohl auch noch geheimhalten hat müßen, weil man sonst ins Gefängnis gekommen wäre.

Am Schluß gab Marce Atze noch Ausblick auf eine Ausstellung, die nächsten Oktober zum fünfundsiebzigsten Todestag des Meisters im Wien Museum stattfinden wird und der Tagungsband wird dann auch vorgestellt.

Saisoneröffnung mit Christoph W. Bauer

Der Sommer ist vorbei, die literarischen Veranstaltungen fangen an, könnte man so sagen und in der Tat liegen schon die Programme von der “Gesellschaft”, dem Literaturhaus und der “AS” auf meinem Schreibtisch, beziehungsweise hängen sie an der Pinwand im Praxiszimmer und wem es interessiert, die “Gesellschaft für Literatur” hat als Erstes angefangen und da im Rahmen einer Bibliothekstagung zu einem Abend zur neuen österreichischen Literatur eingeladen, was an dem Tag, an dem die österreichische Buchpreisliste veröffentlicht wurde, sicherlich sehr passend ist.

Der 1968 geborene und in Innsbruck geborene Christop W. Bauer steht zwar mit seinem neuen Roman nicht auf dieser Liste, ich kenne ihn aber seit circa 2011 denn da hat ihn mir Gerlinde Tamerl auf der “Buch Wien” vorgestellt und er sagte auch in seiner Einleitung, daß er heuer sein zwanzigstes “Haymon-Jubläums” feierte, das neue Buch “Niemandskinder” aber das erste Mal in Wien und nicht in Innsbruck vorstellte.

Ich habe von Christoph W. Bauer, den ich meistens in Göttweig bei “Literatur und Wein” sehe, auch schon einiges gelesen.

Das “Alphabet der Häuser” fällt mir ein und “mein lieben, mein hassen, mein mittendrin du” und jetzt hat der Lyriker wieder einen Roman geschrieben, der von einem aktuellen Thema handelt und wie Manfred Müller in seiner Einleitung betonte, an der Autobiografie vorbeischrammt, beziehungsweise hat Christoph W. Bauer wieder einmal damit gespielt, sich zu verstecken oder Lebensdaten von sich in seinen Protagonisten einzubauen, die dann nicht ganz stimmen.

Der ist ein Historiker und hat lange in Paris gelebt, in dem Paris von 1999 und 2000 mit einer Samira, die offenbar algarische Wurzeln hat, dann kehrt er wahrscheinlich wieder nach Innbruck zurück und findet dort in einem Archiv einen Zeitungsartikel beziehungsweise, das Foto einer Frau namens Marianne, die seiner Samira erschreckend ähnlich sieht.

Sie ist 1948 geboren und die Tochter eines Besatzungssoldaten, einem Marokkaner ein Niemandkind also, dessen Geschichte in Tirol und Voralberg untern Tisch gekehrt wurde.

Christoph W. Bauer deckt sie auf und verbindet sie mit der “Haiderzeit” und dem Jahr 2015 mit den Anschlägen in Paris.

Ein sehr aktuelles Thema wie ich finde und ich beobachte ja sehr interessiert, wie und in welcher Art und Weise sich die Schriftsteller der Gegenwart annehmen und sie literarisch verarbeiten.

Das Buch steht nicht auf der öst. Ich wünsche ihm, wie auch Manfred Müller sagte, trotzdem viele Leser.

Die vierte österreichische Buchpreisliste

Obwohl ich ja noch nicht wirklich zum Lesen der deutschen Buchpreisbücher, die sich inzwischen fast alle bei mir angesammelt haben und ich gerade Mareike Fallwickls “Das Licht ist hier  viel heller” ausgelesen habe, war ich auf die Bekanntgabe der vierten österreichischen Longlist sehr gespannt.

Meine Prognose, die sich bei mir ja immer hauptsächlich auf das inzwischen Gelesene bezieht, habe ich schon gegeben und habe inzwischen auch ein paar neue Bücher, wie beispielsweise das der Mareike Fallwickl oder die österreichischen Bücher, die auf der deutschen Liste stehen hinzugefügt oder mir überhaupt eine komplett weibliche Liste ausgedacht.

Auch da wäre ich auf mehr als zehn Bücher gekommen und hätte dabei natürlich “Die unsichtbare Frau” dazugenommen und dann ist es wieder anders gekommen, als erwartet, obwohl eigentlich schon viel Bekanntes oben steht.

Da spekuliere ich bei der deutschen und der österreichischen Liste ja immer mit den O-Tönen und wurde nicht enttäuscht, denn es sind einige Bücher dabei, die dort vorgestellt wurden.

Im letzten Jahr hatte ich ja schon fünf von den zehn Büchern gelesen, so gut geht es mir heuer nicht. Gelesen habe ich noch keines, weil Marlene Streeruwitz “Flammenwand” ja in Harland überm Bett liegt und Raphaela Edelbauers “Das flüssige Land” im Wiener Badezimmer.

Das sind die beiden Bücher, die auch auf der deutschen Longlist stehen und was den Debutpreis betrifft, den es in Österreich ja auch immer gibt, steht  Angela Lehners “Vater unser” darauf.

Das steht auch auf der deutschen Longlist und wurde  bei den O-Tönen vorgestellt. Ich habe es als E Book und was die O-Töne betrifft, stehen von dort auch noch Marco Dinic, Clemens J. Setz und Karl Markus Gauss auf der Liste. Ein paar ganz wenige mir bisher unbekannte Bücher gibt es auf der neuen österreichischen Longlist auch, aber wieder schön der Reihe nach:

1.Harald Darer “Blaumann” von dem 1975 in Mürzzuschlag geborenen, den ich einmal in der “Kolik Lounge” hörte, habe ich schon “Herzkörper” gelesen und habe, glaube ich, auch noch etwas in den Regalen stehen.

2. Raphaela Edelbauer “Das flüssige Land”, steht, wie schon beschrieben, auf der deutschen  LL und von der Autorin, die auch in Klagenfurt las, habe ich das erste Mal etwas auf einer “Buch Wien” gehört.

3.Karl Markus Gauss “Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer”, das wurde schon bei den O-Tönen und bei “Buch und Wein” in Göttweig vorgestellt.

4.Norbert Gstrein “Als ich jung war”, das Buch habe ich eigentlich schon auf der deutschen LL erwartet und von Norbert Gstrein habe ich zuletzt die “Kommenden Jahre” gelesen.

5.Florjan Lipus “Schotter” ein Dojen der österreichischen oder österreichisch slowenischen Gegenwartsliteratur und wenn nicht auch noch Gerhard Roth auf der <liste draufstehen würde, würde ich mir da den Buchpreisträger erwarten.

6.Sophie Reyer “Mutter brennt” eine Überraschung, obwohl ich von Sophie Reyer schon einiges auf Lesungen gehört habe.

7.Gerhard Roth “Der Himmel ist leer die Teufel sind alles hier”.

Von Gerhard Roth habe ich schon einiges gelesen, von dem Buch noch nichts gehört und wenn ich es nicht noch bei “Netgalley” finde, wird es wohl eine Leselücke bleiben.

8.Clemens J. Setz “Der Trost runder Dinge”.

Von Clemens J. Setz, dessen literarischen Werdegang, ich, glaube ich, schon seit 2009 verfolge, habe ich schon einiges gehört und gelesen. Das Buch wurde auch bei den <o-Tönen vorgestellt.

9.Marlene Streeruwitz “Flammenwand”. Da war ich, wie schon beschrieben auf einer Lesung, es steht auf der deutschen Longlist und ich werde es lesen, sobald ich nach Harland komme.

10.Ivna Zic “Die Nachkimmende”, die mir bisher einzige völlig unbekannte. Ich bin also sehr gespannt und freue mich auf das Lesen, wenn das Buch zu mir kommt.

Und nun zu den Debuts:

1.Marco Dinic “Die guten Tage”, habe ich erwartet und bei den O-Tönen versäumt

2.Angela Lehner “Vater unser” steht auf der deutschen Liste.

3.Tanja Raich “Jesolo” habe ich so nicht erwartet, das Buch aber schon auf einer Lesung gehört und Doris Kloimstein die es schon gelesen hat, hat auch versprochen es mir zu geben, beziehungsweise mit dem Buch der Uli Fuchs, das doppelt zu mir gekommen ist, zu tauschen, was sehr spannend wäre, da sich hier Verlegerin und Verlagsbücher kreuzen.

Eine schöne Liste, schreibe ich wieder, obwohl ich, sowohl Gertraud Klemm, als auch Mareike Fallwickl und Susanne Gregor darauf vermisse. Auf jedenfall Robert Prosser und mir auch noch einiges andere darauf vorstellen könnte.

Aber, wie ich ja schon bei der deutschen LL geschrieben habe, macht ja nichts. Man kann ja lesen, was man möchte und so gesehen, ist diese Auswahl sicher spannend, was meine Leser davon halten, würde mich jetzt sehr interessieren.

Letztes Spiel Berlin

Bevor es an das heurige deutsche Longlistlesen geht, kommt noch ein Politthriller des 1955 geborenen osteuropa Experten Olav Kühl, der mit seinem “Wahren Sohn”, 2013 auf der Longlist gestanden ist.

Ein Thriller ist schnell und spannend zu lesen, würde man vermuten, bei dem dreihundertvierzig Seiten Buch habe ich fast eine Woche herumgetan und war am Anfang sehr verwirrt, weil der Klappentext, der interessant klang, sich nicht mit dem Inhalt deckte.

Denn der Anfang ist wahrhaft langatmig, da spaziert ein amerikanischer CiA Agent mit deutschen Wurzeln, der sein Creatives Writingstudium abgebrochen hat und am liebsten gegen die Araber kämpfen will, durch Berlin, observiert einen Polen namens Pawel und schreibt endlose poetische Berichte an seinen Vorgesetzten, dem “Gesichgtlosen” die diesen nerven.

Der Pole ist ein Nietzsche-Spezialist, der den ganzen Tag durch die Stadt läuft, seine Geliebte, die Kurdin Evin besucht, während seine Frau Frieda Honegger, man sieht auch Olav Kühl hat es mit sprechenden Namen, als Gestalttherapeutin undPsychologin traumatisierte Mädchen und Frauen betreut.

Jetzt hat Pawel aber auch etwas zu tun, er sucht seinen  Freund Konrad, der Reiseleiter war und amerikanische Gruzppen im Hotel Adlon betreute. Der ist verschwunden und der CIA sucht ihn auch, denn in einer  aus seiner Reisegruppe war ein Spion, der offenbar zu den Russen überlaufen wollte.

Allmählich wird es dann doch spannender, obwohl das Ganze wahrscheinlich mehr eine Parodie auf einen Thriller, als ein solcher ist.

Was ich sehr spannend empfunden habe, ist das scharfe Bild des Multikulti- Berlins von heute, wo die Araber und die Libanesen vor der Haustür stehen und die kurdische Frau eines türkischen Geschäftsmannes mit deutschen Pass überwachen, sowohl auf die Nazis als auch auf die vielen Ausländer geschimpft wird und die siebzehnjährige Jana aus dem Osten Deutschlands, deren Mutter vor Jahren abgehauen ist, was ihren Vater so fertig machte, daß sie ihn nun betreuen muß, gibt es auch.

Die trifft Pawel und hilft ihm seine Forschungen etwas schneller voranzutreiben und am Schluß klärt sich alles auf oder doch nicht so ganz und dasLeben geht weiter.

Pawel ist nach Polen zurückgekehrt, Frieda hat ihn hinausgeworfen, nachdem er mit einer ihrer Klienteinnen geschlafen hat, was nicht ganz so stimmt, denn Jana ist erst in ihre Beratungsstelle zu einem Antiaggressionstraining gekommen, als sie Pawel längst schon kannte und nachPolen hat ihn offenbar der CIA gebracht.

Der junge Agent Jonathan Cowley ist auch verschwunden, nachdem er, als er zu Evin wollte, zuerst von dem Araber und dem Libanesen zusammengeschlagen wurde, dann, als der Fall offiziell als gelöst erklärt wurde, auf eine egine Faust weiterrecherchieren wollte und da, Gag am Rande, in einer Burka bei Evin auftauchte.

Jana versuchte sich zuerst umbrubringen, wird von ihrem Hund gerettet und fängt in einem Supermarkt zu arbeiten ab und Konrad Mauser, der Reiseleiter mit dem alles begann, geriet nach seiner Flucht offenbar in den Ukrainekrieg und kommt darin um und das Leben füge ich hinzu, geht in dem aufgehetzten multikulturellen Berlin weiter und die Spiele wahrscheinlich auch, so daß es wahrscheinlich noch einige interessante Gegenwartsromane darüber geschrieben werden könnten.

Joes Achtzigster

Georg Biron

Georg Biron

Sara Berger

Sara Berger

eim Lesetheater scheint es einige Joe Berger Fans zu geben, schließt doch die Sommerlesereihe im Weinhaus Sittl ziemlich regelmäßig mit einer solchen Veranstaltung und diesmal galt es den achtzigsten Geburtstag des am zweiundzwanzigsten Oktober 1939 in Kaltenleutgeben geborenen und am dreißigsten Mai 1991 in Wien verstorbenen Lyriker, Dramatiker, Erzähler, Schauspieler, Journalist und Aktionisten, wie in “Wikipedia” steht zu geben.

Bei einigen dieser Veranstaltungen war ich und auch bei dem “Hirnhäusl-Symposium” in der “Wienbibiothek”, denn  ich mag das Wiener Original sehr und seine Witwe Sara hat diesen Abend auch veranstaltet.

Susanna Schwarz-Aschner, Gerhard Jaschke, Christian Katt und Georg Biron haben seine Märchen, wie das vom “Rotkäppchen” und von Vampir, sowie Gedichte gelesen und dabei immer wieder ihre eigenen Bezugspunkte zum Joe eingeworfen.

Musikalische Begleitung gab es von Gidon Öchsener und Claudius Jelinek. Claudius Kölz hat wieder die “Wiener Depressionen”, Joe Berger Gedichte, die von seinem Vater Ernst vertont wurden, vorgetragen.

Gerhard Jaschke

Gerhard Jaschke

Claudius Kölz

Claudius Kölz

Weil das Wetter nicht mehr ganz so schön, wie am Volksstimmefest war, hat die Veranstaltung im <pelikan-Stüberl stattgefunden. Es waren wieder einige Bekannte da und damit ist die Sommerlesereihe des ersten Wiener Lesetheaters bendet und der heiße oder kühle Herbst kann beginnen.

Anmerken kann ich noch, daß ich das “Pläydoyer für den Alkohol” woraus Gerhard Jaschke einige Texte vortrug in meinen Regalen habe und die “Wiener Depressionen” gesungen von Ernst Kölz habe ich auch, hat er mir die doch einmal auf eines meiner Geburtstagsfeste mitgebracht.