Wieder ins Kalenderglück

Nach Wien zurückgekommen, galt es die Weihnachtsdekorationen, die alten Kalender wegzuräumen

und die neuen für das Jahr 2024 aufzuhängen. Da gibt es ja immer einiges, die die Hilfsorganisationen schicken. Der Alfred hat mir diesmal die beiden Literaturkalender schon zum Geburtstag übergeben und von Anton Blitzstein habe ich auch einen “Vienna, Vienna, Vorstadt 2024” in den Regalen liegen. Dann gibts den “Augustin-Kalender” mit Bildern von “Augustin-Verkäufern” und in meinen Vorwartezimmer hängen schon ein paar immerwährende Kalender, vom “Holzbaum-Verlag”, die man lebenslang verwenden kann und da ist wieder einer dazu gekommen.

“Wien in Cartoons-Wiener Antwort auf alles”- “Oarsch!”, flucht der ältere Herrr mit Melone und dem Bierglas. Dann geht es los mit Bildern, die ich zum Teil schon in anderen “Holzbaum-Büchern” gesehen habe.

Im Jänner geht es, um die Frage, was die Wiener am liebsten tun? “Matschgen, sudern, raunzen, etcetera.”

Um Februar gibts den Kaiser Franz Joseph mit dem nackten Arsch. Im März gibt es ein Geheimnis und eine Döner-Bude. Dann gehts wieder um die Wiener-Cartoons.

“Im Rausch ist man in Wien dem Schnitzel wesensverwandt paniert & in Öl”, heißt es im Mai. Das nächste Geheimnis ist, daß der Tod gar kein Wiener ist, sondern aus St. Pölten kommt. Das “Sackerl fürs Gackerl” habe ich auch schon wo gesehen und im August geht es zum “Wiener Schaf”. Im September knallts und und dem lieben Herrn vom Cover treffen wir im Oktober wieder.

“Wozu ist der Wiener Schmäh gut?”, heißt es im November und der Dezember will wissen, wo man schon überall besoffen war?

Fein, wieder ein Kalender, der mich länger begleiten wird.

Dann gibts den Kalender der Fußmaler, der wahrscheinlich in mein Praxiszimmer kommt und die beiden von dem Bibelwerk, die ich mir von der “Buch-Wien” mitgenommen habe.

Hund 51

Jetzt kommt ein Buch, das ich eigentlich schon im Sommer in Frankreich lesen hätte können, denn der dystopische Thriller des 1972 in Paris geborenen Laurent Gaude, hätte wunderbar zum Krimilesen im Auto oder auf den Campingplatz gepasst, wo ich mich stattdessen mit dem Morden in Altausseee oder im Lainzer Tiergarten beschäftigt habe.

Leider war mir das Buch von dtv nur angekündigt und noch nicht da, als wir unsere Taschen packten und als ich zurückgekommen bin, war ein Postzettel da und das Buch zurückgeschickt. Da gab es eine Diskussion um das Buch von Amir Gudarzi, das auch kommen sollte. Das ist dann zwischen dem deutschen und dem österreichischen Buchpreislesen, gekommen und den anderen Büchern die es gab und als es gekommen ist, habe ich es 2023 nicht mehr geschafft. es fertig zu lesen.

Also das erste Buch im neuen Jahr und kann nur lobend darauf hinweisen, obwohl ich mit dem Titel eigentlich nicht viel anfangen konnte. Beim Frankfurtsurfing habe ich ein bißchen darüber gehört, was mich aber nicht beeindruckt hat, weil es mir zu gewalttätig erschien. Jetzt kann ich schreiben, es ist gewaltvoll, aber spannend.

Was ist das Buch? Literarischer Cyberpunkt kann man bei “Deutschlandkultur” lesen. Ein Genre aus den Achtzigerjahren und dann wird das Buch ein wenig zerirssen. Nun ja, den Literaturwissenschaftlern zerreißt es das Herz, wenn es um Thriller geht.

Ein dystopischer Thriller würde ich schätzen und hinzufügen, dicht an die Wirklichkeit angelehnt, wie mein “2035”. Alles was da beschrieben wird, ist irgendwie schon da und wird nur ein bißchen zugspitzt.

Es geht also um Griechenland, das es nicht mehr gibt. Das Land liegt in Schutt und Asche. 2015 war das ja so weit und wird von einer Privatfirma namens GoldTex aufgekauft und die Bewohner in ein Wunderland namens Magnapolis verschickt. Dort gibt es drei Zonen. Zone 1 ist für die Intellektuellen und Mächtigen, Zone 2 für die mit einer Ausbildung und Zone drei gehört dann den Parias. Es gibt den sauren Regen, der dort herunterströmt, während die beiden anderen Zone eine Kimkuppel haben, die sie beschützt.

Wer ist nun Hund 51? Das ist ein Hilfspolizist namens Zem Sparak, der in Zone 3 zu Hause ist. Da wird von Sklaverei gesprochen und ein Detail am Rande, Laurent Gaudes Buch ist voll von solchen ist, daß das Kühlschrankzustellungssystem kaputt ist und so die Milchflaschen aus dem Schrank quellen und schon die ganze Straße bevölkern.

Zem Sparak ist ein bewußter Grieche, hat an den dortigen Demos teilgenommen, als es die noch gab, seine Freunde wegen seiner Freundin Lena verraten, die aber ohnehin schon von der Polizei gekappert wurde und nun tröstet er sich mit Beruhigunsdrogen, die ihn in das schöne Griechenland versetzten.

Es gibt aber einen Toten auf der Zone 3. Ein Mann, der von oben bis unten aufgeschlitzt wurde und als Zem Sparak, die Daten eingibt, wird er auf Zone 2 verweisen und mit einer Polizistin namens Salina Malberg zusammengebracht. Und nun wird, immer wieder von Rückblenden unterbrochen, recherchiert und recherchiert. Es gibt in der autoritären Wunderstadt eine Wahl und da beteiligen sich der Gesundheits- und der Sicherheitschef und die versprechen den Deklassierten wahre Wunder.

Der Ermordete hatte aber ein Implantat in sich, das hinausgerissen wurde und nun wird diskutiert, ob das echt war oder nicht? Denn man konnte sich auch an einer Lotterie beteiligen, um in die Zone 2 zu kommen und die die implantiert werden wollten saßen oft Fälschungen auf.

Es wird also recherchiert und ermittelt. Salina gerät in die Fänge, der darin Beteiligten, wird gefoltert und Zem Sparak klärt alles auf, recherchiert auch seine Vergangneheit und nimmt Salna dann zu sich, um sie aufzupäppeln und offenbar ein neues Leben mit ihr zu beginnen, wenn da nur nicht die vielen Milchflaschen wären.

Ins neue Jahr

Ich bin ja eigentlich kein Silvestertyp und habe es lange nicht geschafft bis Mitternacht wach zu bleiben. Mit dem Alfred sind wir früher zum Martin gegangen, da war es auch schwierig ihn zum Heimgehen zu veranlassen.

Als ich schon bloggte waren wir öfter bei Hilde Schmölzer, der es jetzt aber nicht mehr so gut geht.

Die Ruth war ein paar Mal bei uns in Harland und einmal die Gerlinde,

Vor zwei Jahren als es ja diesen Lockdown gab und die Lokale zum zehn Uhr schloßen und man die Hälfte seiner Gäste ausladen mußte, war die Ruth bei uns. Da waren wir auf der Rudolshöhe und das ist ein Ritual, wo wir jedes Jahr am Nachmittag hingehen.

Diesmal sind wir wieder in Harland. Wir sind schon die ganze Woche da und sind allein in das neue Jahr hineingegangen. Am Balkon oder Terrasse, ein Glas Sekt und dann wars schon da, das Jahr 2024, wo es viele Wahlen geben wird und sich die einen vor dem Volksskanzler Kickl fürchten. Die anderen ihn dagegen haben wollen. Die ORF-Zwangsgebühr wird kommen, obwohl ich keinen Fernseher habe. Ansonsten habe ich meinen WGPV-Vertrag, mein Schreiben, meinen Bücher, da habe ich ja in den letzten Tagen das neue Projekt “Aus dem <leben einer Schwurblerin”, angefangen.

Mal sehen, wie es wird. Wär ja schön, wenn ich damit erfolgreich bin. Auf meine Gesundheit sollte ich auch ein bißchen achten. Da haben ja die Maßnahmen meine Kondition gekostet und jetzt habe ich mir auch noch den Magen verdorben.

Was wird es also bringen, das neue Krisenjahr? Wo nach Corona, die beiden Kriege folgten. Die Teuerung ist auch noch da und die Klimakatastrophe wird uns wohl im Sommer wachrütteln. Die ORF- Zwangsgebühr habe ich schon erwähnt. Da muß ich noch herausfinden, wie ich Einspruch erheben kann? Einen Bescbed verlangen, für alle die da vorhaben zu protetieren, wär mein Tip.

Die Teuerung ist immer noch da, die Co2- Steuer wird erhöht.Alles keine erfreulichen Aussichten. Das Medizinsystem und das der Schule ist kaputt und der WHO–Pandemievertrag soll im Mai auch kommen, wo man als Einzelner nicht viel machen kann.

Also wieder schreiben, lesen, schauen, daß ich das mit dem Radfahren wieder schaffen, die Buch-Wien wird kommen, mein Geburtstagsfest, der “Ohrenschmaus”, wo ich meine Vorschläge schon bekanntgegeben habe und ein paar Lesungen wären auch sehr schön!

Also Posit Neujahr und ich wünsche meinen Lesern diesbezüglich alles Gute!