Leicht chaotischer Franz Schuh Abend

Als ich mir nach Ostern die Veranstaltungsprogramme durchgesehen habe, bin ich auf den doppelten Franz Schuh Abend in der “Alte Schmiede” gestoßen. Am Mittwoch und am Donnerstag und begann schon um sechs, wo ich eine Stunde hatte. Also ins Literaturhaus flüchten, wo es die übliche sieben Uhr Veranstaltung gab und einen Franz Schuh Abend hat es schon im vorigen Jahr gegeben. Das war kurz nach dem Wegfall der Maskenpflicht und es war sehr voll.

Franz Koglmann hat die Musik gemacht und dann fiel die fünf Uhr Stunde aus und ich konnte los in die Musikbibbliothek in die Bartensteingasse. Denn da ist die Veranstaltung habe ich im Programm gelesen und heute morgen wurde die Veranstaltung auch im “Leporello” vorgestellt.

Dann ging ich nach einen hektischen Tag, viele Stunden, viele Anrufe und Terminverschiebungen, wo ich erst um vier zum Essen kam in die Barteinsteingasse, weil ich das im Programm so angekündgt stehen sah, wo ich schon lange nicht war und nichts, die Tür verschlossen, und keiner der hineinwollte.

Also doch in die “Alte Schmiede” und wenn da auch nichts ist, ins Literaturhaus und in der “Alten Schmiede” war auch was, als ich um halb sieben hingekommen bin und natürlich sehr voll, so daß ich mir den livestream, den es ja eigentlich sonst nicht gibt, im Schmiedesaal ansehen konnte und die Bartensteingasse mit Franz Koglmann kommt erst morgen an die Reihe.

Da bin ich aber in Krems und so habe ich wahrscheinlich die Einleitung von Walter Famler versäumt und konnte gerade Thomas Macho hören der in seinem Vortrag zum Thema “Hegel lacht” etwas über Totenköpfen erzählte.

Dann kam Franz Josef Czernin und sprach über den Realisimus. Richtig, ich würde ja den Philosophen und “Wespennest-Mitbegründer” Franz Schuhs auch al eher realistischen Autor einordnen. Franz Josef Czernin ist das eher nicht so sehr und der letzte Referent vor der Pause war der Organisator Bernhard Kraller, der über Franz Schuhs Kriegstexte referierte. Da gab es einmal einen über Israel und vor einem Jahr einen über den Angriffskrieg zur Ukraine und da ging es mir ähnlich wie bei dem zweiten Leipziger Buchpreis-Sachbuch, das ich gerade ausgelesen habe. Die Linken außer die KPÖ vielleicht sind für Waffenlieferungen, die sogenannten Schwurbler sind die, die den Frieden wollen und wenn man “Waffenlieferung stoppen!”, postet dann wird das als “magisch” gedeutet.

Unrealistisch? Ja, natürlich, den Krieg wird das nicht beenden. Aber die Waffen vielleicht oder sicher töten und dann kam eine Pause, wo ich ein paar Prominente, wie den Peter Rosei sah. Die Meisten waren ja im Keller unten und herausfand, welches Klo man benützen konnte und dann kam Agnes Palmsiano und sang begleitet von Andreas Teufel Wienerlieder mit Franz Schuh Texten.

Etwas ungewöhnlich, wie die Sängerin sagte, die ich schon einmal bei einen WGPV-Treffen in einem Heurigen hörte, wie die Sängerin einleitete und am Schluß diskutierte Konrad Paul Liessmann mit Franz Schuh über Hegel, Nietzsche, Canetti und noch viel mehr.

“Ich bin kein Philosoph!”, betonte der 1947 Geborene und kam von Hunderste ins Tausenste und morgen geht es, wie schon erwähnt, in der Bartensteingasse mit Franz Schuh gelesen und vertont, weiter und man kann auch, wenn man das nicht hören will und nicht nach Krems zur “Liiteratur und Wein” fahren will, auch ins Konzerthaus zu Agnes Palmisamo gehen, die herzlich dazu einlud. Aber da winkte Walter Famler programgemäß ab.

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