Interessantes von “Haymon” in der “Gesellschaft”

Am letzten Donnerstag ist ja mein Computer eingegangen, was mich in größeres Schwierigkeiten brachte, denn kein Bloggen über die “Literatur und Wein” und auch kein Abrechnen am Montag, da wir ja am Mittwoch nach Leipzig fahren werden und da hatte ich den Montag und den Dienstag voller Stunden, so daß ich die “Gesellschaft” eigentlich stramen wollte, aber dann ist es sich doch ausgegangen, hinzugehen, weil ich ja den Debutpreisblogger Fabian Neidhardt, dessen ersten Romanich gelesen habe, persönlich kennenlernen wollte und sein neuer Roman “Nur ein paar Nächte” ist auch besonders interessant.

Geht es da ja um einen Vater, der seine Tochter Mira oder Miriam erzieht, die Beziehung zu seiner Mutter und die Trennung von Mias Mutter, die eigentlich kein Kind wollte und es deshalb von ihm alleine aufziehen läßt.

Daran schloß sich die Diskussion an, was eine Rabenmutter ist, wieso es keine Rabenväter gibt und ob Frauen unbedingt Kinder haben müssen oder alle Frauen eines wollen?

Ich wollte eines und die Tochter Mira, die alleine oder mit einem Freund nach Hamburg zu ihrer Mutter fährt, hat auch ein Geheimnis, nämich das Down Syndrom und das hat Fabian Neidhart eigentlich in seinem Buch versteckt.

Da bezweifle ich zwar, ob die Down-Kinder wirklich alle allein nach Hamburg fahren können? Verweise aber auf den “Ohrenschmaus”, der ja auch einer für Menschen mit der Trisomie einundzwanzig ist und auf meine “Mimi” und auf Ludwig Lahers “Einleben”, das ja auch einmal in der “Gesellschaft” vorgestellt wurde und das zweite Buch war vielleicht noch interessanter.

Auf jeden Fall aber radikaler, denn in Anna Herzigs Buch, die mit ihren Kind und ihrem Hund in der “Gesellschaft” war “Zwölf Grad unter Null”, da geht es um ein Schuldengesetz, das wie mir die Autorin sagte, bereits existiert, nämlich, das alle Frauen alles Geld, das sie jemals von Männern bekommen haben, zurückzahlen müssen oder an den Pranger gestellt werden und da ist eine Frau endlich schwanger geworden und nun will der Verlobte das Geld für die Kinderwunsch-Behandlung zurückhaben.

Da habe ich gleich an die Pandemie gedacht, denn da habe ich mich ja vor drei Jahren auch gefragt, wie man einen dystopischen Roman darüber schreiben kann?

Vielleicht auf diese Art und Weise, habe ich gedacht und Anna Herzig nach der Pandmie und ihrer Einstellung dazu gefragt und während ich auf sie gewartet habe, habe ich mir das infomaterial über “mea ois wia mia” das in der “Gesellschaft” auflag, sozusagen als kleinen Schwerpunkt-Vorgeschmack zusammengeklaubt und mich auch mit Nicole Kiefer und, ich glaube, Ines Scholz über die “Schreibart “Austria” unterhalten, die auch in der “Gesellschaft” auflag, das neue Heft und dann habe ich das dann auch bekommen, das ich bei dem Preisausschreiben gewinnen hätte können, wenn meine Mails nicht zurückgekommen werden.

Und jetzt auf nach Leiüpzig, wo ich Fabian Neidhardt wieder treffen könnte und auch die Leute von der “Gesellschaft” und wahrscheinlich noch viele andere Österreicher.

Ich bin gespannt und habe am Montag in der “Gesellschaft” wieder zwei sehr interessante Bücher kennengelernt, die ich lesen könnte, wenn ich die Zeit dazu hätte.

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