Barbi Markovics Minihorror

Die 1980 in Belgrad geborene Barbi Markovic kenne ich seit 2010, zumindestens dem Namen nach, weil sie da für die Buch Wien bloggte. Später hat sie mit ihren “Superheldinnen” den “Alpha” gewonnen und vorher, glaube ich, auch in Klagenfurt gelesen.

Die “Superheldinnen” sind drei Frauen mit serbischen Hintergrund ,die sich in einem Cafe am Siebenbrunnenplatz treffen und da ihre magische Kräfte entwickeln. Ja Barbi Markovic ist eine sehr außergewöhnliche Autorin und hat mit ihrer “Verschissenen Zeit” vielleicht auch ein wenig Pech gehabt, weil es da, glaube ich, auf der “2G Buch-Wien” vorgestellt wurde, die ich ja versäumte, das Buch aber gelesen habe. Den “Priessnitz-Preis”, wo ihre Freundin Mascha Dabic, die Laudatio hielt, hat sie auch gewonnen und jetzt das neue Buch den “Minihorror”, wo es um einen Micky und einen Mini geht. Donald Duck läßt grüßen könnte man sagen und das Buch ist eigentlich eine Kurzgeschichtensammlung, die dann zum Roman hochstilisiert wurde. Ein paar dieser Kurzgeschichten hat Barbi Markovic von Daniel Terkl moderiert, gelesen.

Das Literaturhaus war bummvoll, viele junge Leute ,die jubelten. Thomas Olah, den Shortlistnominierten habe ich gesehen, Mascha Dabic, Barbara Zwiefelhofer und die erste Geschichte handelte davon, wie Mini mit ihrem Micky am Land auf einen Weihnachtsmarkt geht und dort einen Hund statt einem Stern auf eine Weihnachtskarte malt.

Dann macht sie eine Journalistin, die den Schreibstil der Autorin erforschen will, fertig, weil sie nach ihrem schlimmsten Erlebnis fragt, das dann aufschreibt und keine Zeit mehr für das Fernsehinterwiev hat.

Eine Gastautorin hat die ungewöhnliche Autorin auch eingeladen. Nämlich Mercedes Kornberger, die eine Geschichte in dem Buch hat und dann gab es noch eine kleine Horrortombola. Man durfte eine Zahl rufen und Barbi Markovic las dann die entsprechende Kurzgeschichte.

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