Writers in Prison, Writers at Risk

Der fünfzehnte November ist seit einiger Zeit der Tag wo der PEN Writers in Prisons gedenkt und seit einigen Jahren findet um diesen Tag eine Veranstaltung in der “Alten Schmiede” statt. Die hatte ich in Corona-Zeiten gestreamt und hatte dann Schwierigkeiten mit den Namen. So habe ich am nächsten Tag den PEN angeschrieben und um Informationen ersucht und ein Mail zurückgekommen, was man mit der skurillen Anfrage machen soll?

Ich habe die Namen dann doch bekommen und heuer war die Veranstaltung von einem Mark Kenk und einer Marion Wiesinger perfekt organisiert. Es lag ein eigenes Programmblatt auf und die Veranstaltung stand unter dem Bachmann-Motto: “Mit meiner verbrannten Hand” und drei Autorinnen wurden eingeladen, die Texte drei verfolgter Autorinnen zu lesen.

Die Erste war Cornelia Travnicek, die sich der 1953 geborenen im Iran inhaftierten Lyrikerin Mahvash Sabet annahm und erzählte, daß sie 2018 im Ian war. Da war die Autorin frei und sie hat drei oder vier Gedichte über sie oder andere verfolgten Frauen geschrieben.

Katharina Tiwald hätte sich der Autorin und Politikwissenschaftlerin Trifonia Melibea Obono annehmen sollen, die zwar nicht inhaftiert, aber doch verfolgt wird. Ist aber erkrankt, so ist die 1988 in Bratislava geborene Didi Drobna, die ihre Karriere bei den Exil-Preisen startete für sie eingesprungen und hat ihre Würdigung und Ausschnitte aus dem ebenfalls bei der “Edition Pen” erschienen Buch gelesen.

Die dritte Autorin war dann die 1994 in Südtirol geborene Lorena Pircher, die sich der perunanischen Investigativ-Journalistin Paola Ugaz, die nach dem sie einen Korruptionsskandal aufdeckte Verleumdungsklagen ausgesetzt ist und Mark Klenk forderte die Anwesenden aus, sich für die verfolgten Autoren einzusetzen. Mails an den PEN oder die Regierungen zu schreiben, weil das helfen würde.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *