Zwei kritische Texte im El Speta

Der liebe Rudi, der leider nicht zu meinen literarischen Geburtstagsfest kommen konnte, hat mich ja wieder eingeladen mit ihm gemeinsam und mit musikalischer Begleitung von Stephan Brodsky zu lesen.

Einmal habe ich das schon mit ihm dort getan und einmal hat er mich in dieser Zusammenstellung ins “BEBOP” eingeladen und ich habe mir gedacht, ich lese das, was ich auch bei meinen Geburtstagsfest gelesen habe, beziehungsweise, weil er von zweimal fünfzehn bis zwanzig Minuten gemailt hat, habe ich von der “Stalking Story” noch eine dritte Szene vorbereitet und da kann ich gleich berichten, daß ich heute mit der Schlußkorrektur von “Die Toten lassen grüßen” fertig geworden bin. Jetzt brauchen wir noch das Coverfoto und dann kann der Text schon an die Druckerei gehen und die “Stalking Story” habe ich jetzt auch einmal Szene für Szene durchkorrigiert und stehe da bei 35 718 Worten, zweiundsiebzig Seiten und einundvierzig Szenen und so wird es auch bleiben.

Ich habe mich also auf die Lesung vorbereitet, aber auf den Büchertisch vergessen, beziehungsweise mir wahrscheinlich gedacht, daß da ohnenin keiner was kauft und ich habe auch aus unveröffentlichten Texten gelesen.

Es war auch nicht sehr voll, als ich das Lokal in der Hofmühlgasse erreichte, wo es manchmal auch einen offenen Bücherschrank in Koffern davor gibt und, daß dort den besten Apoerol Spritz serviert wird, war auch angeschrieben.

Dann ist es losgegangen, ich habe fünf Szenen aus meinen dystopischen Roman gelesen, wo ich die ersten zwei auch bei der “Poet Night” gelesen habe und wurde da von einer Dame unterbrochen, die sich nach einer interaktiven Lesung erkundigt.

“Wir können nachher darüber diskutieren!”, habe ich ihr geantwortet. Hat sie aber nicht getan und der Rudi wieder im diesmal gelben Programmleiberl, hat glaube ich aus seiner “Gelben Linie” also auch ein sehr politischer Text, der allerdings nicht so aktuell war gelesen und hat mich sein neues Buch “Die Spur des Ungewissen” mitnehmen lassen.

Nach der Pause habe ich dann meine Begegnung in der U-Bahn gelesen und die dritte Szene ausgelassen, weil das Publikum eher unruhig war und der Rudi ist vom Winnetou zu seiner Forderung “Zweitausend Euro für alle und nicht mehr als fünftausend für jeden und dann schau ma weiter!” gesprungen.

Nach der Lesung kam dann, glaube ich, auch das Publikum. Es war aber ein interessanter Abend und wahrscheinlich die letzte Lesung in diesem Jahr womit ich auch mein Jubliäumsjahr abschließen kann.

Ich war übrigens diesmal allein bei der Lesung, weil der Alfred auf einer Weihnachtsfeier war. So wird es wahrscheinlich auch keine Fotos geben, wenn mir nicht der liebe Rudi vielleicht welche schickt.

Und jetzt auf in den Dezember zu den Weihnachtsvorbereitungen.

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