Ilse Aichinger Hommage, versäumtes DichtFest und mehr denn je vdB

Ilse Aichingers fünfneunzigster Geburtstag wurde am ersten November gefeiert. Die 1921 geborene Autorin, die mit der “Größeren Hoffnung” bekannt geworden ist, trat ja schon lange nicht mehr öffentlich auf.

Als bei der “Edition Korrespondenzen”, 2001 oder so, einige ihre Bände,  herausgekommen bin, war ich bei einer Veranstaltung, ich glaube, in der Felderstraße und habe mir, stat dem Buch, das ich mir dann vom Alfred zu Weihnachten schenken ließ, das Verlagsprogramm signieren lassen, womit ich einige böse Blicke erntete.

2001, nach nine elfen, war sie, glaube ich, auch einer der ersten, die darüber geschreiben haben und beim “Rund um die Burg” hat sie da, ich glaube, im Ramen des “Literaturhauses” daraus gelesen.

Vor ein Uhr Mittag, die zittrige kleine Frau, die die Uhrzeit ein wenig überzog, um eins füllte sich das Zelt plötzlich mit älteren Damen, die etwa fünf Minuten später “Wir wollen den Grieser hören!”, schrien und nicht zu bremesen waren, als ich ihnen sagte, daß da wohl die berühmteste zeitgenößigsche österreichische Autorin am Podium saß.

Die wollten sie nicht hören und als sie fertig war, erschien Dietmar Grieser mit seinem neuen Buch, stellte es den Begeisterten vor und ich dachte mir, daß er vielleicht einmal hier sitzen und ein Kapitel über Ilse Aichinger lesen wird und alle hören ihm andächtig zu.

Diese Geschichte habe ich ihm auch einmal erzählt und er hat mir, glaube ich, geantwortet, daß er geduldig gewartet hätte, bis er an der Reihe war.

Ilse Aichinger ist dann später krank geworden, ein Pflegefall und nicht mehr zu ihrer Hommage bezüglich des neunzigsten,  auch nicht mehr ins Kono und ins Kaffeehaus gegangen und, um den fünfundneuzigsten waren die Ö1 Programme auch voll von den Hommages an sie.

Als wir am ersten November von Harland nach Wien zurückgefahren sind, gab es gerade die “Größere Hoffnung” im Radio. Ein Buch, das ich als Studentin gelesen habe und jetzt erst erkannte, wie sprach experimentell und ungewöhnlich es eigentlich ist.

Als ich bei der “Buch Wien” endlich beim “Bücherquizz” antratt und offensichtlich so nervös war, daß ich statt des Büchergutscheins, nur die Trostweinkiste gewonnen habe, wurde nach ihr gefragt.

Das Hörspiel “Knöpfe” habe ich erkannt, denn das hat mir meine entfernte Cousine Elisabeth einmal zum Geburtstagsfest gebracht, dafür den Clemens mit den Günther Eich verwechselt, den Sohn mit dem Vater und als ich am Freitag darauf zum Stand des Hauptverbandes kam, um mich mit den “Ohrenschmaus-Leuten” zu treffen, erfuhr ich die Nachricht, Ilse Aichinger ist gestorben.

Zum Geburtstag hat es eine Reihe von Veranstaltungen gegeben, die dann zu einer Totenfeier wurden.

Die in der “Alten Schmiede” habe ich wegen der Hilde Schmölzer versäumt. Die Ruth ist dort gewesen und heute hätte ich wieder eine große Auswahl an Veranstaltungen gehabt, weil wieder der “Umgang durch den siebenten Bezirk”, aber auch das Archivgespräch im Literaturmuseum und Elisabeth Wandeler-Deck hat mir ein Mail geschrieben, daß sie in der “Alten Schmiede” beim Dichtfest liest und da gab es ja schon einmal eine Doppelveranstaltung, wo ich gerade noch beim vorletzten Leser und nachher zum Glas Wein zurecht gekommen bin. Das läßt sich wiederholen, habe ich gedacht und Elisabeth Wandeler-Deck diesbezüglich gemailt und dann war es im Literaturmuseum, als ich kurz vor sieben dort eintraf, weil ich mir vorher noch eine neue Batterie für meine Uhr holen mußte, sehr voll.

Aber zum Glück hatte meine Hauptschulkollegin Christa Unterauer, die ich öfter bei solchen Veranstaltungen treffe, den Platz neben sich frei und dann gab es ein tolles Programm zum fünfundneunzigsten Geburtstag beziehungsweise zum Gedenken.

Die Burgschauspielerin Anne Bennet las Gedichte und ein Stück aus der “Größeren Hoffnung”, Pamelia Stickney spielte dazu auf dem Theremin, dann gab es eine Gesprächsrunde mit Andrea Winkler und den Literaturwissenschaftlerinnen  Christine Invovic und Vivian Liska. Ronald Pohl hätte moderieren sollen, war aber krank, so wurde er  vertreten und die drei Diskutantinnen stellten jeweils ihren persönlichen Zugang zu der berühmten Dichterin vor.

Vivian Liska begann mit zwei kurzen Texten aus den “Kurzschlüssen”, wo die Aichinger durch Wien, üer den Stephansplatz, in die Judengasse, etcetera geht und die Germanistin erklärte genau den literarischen Bezug.

Die Sprachkünstlerin Andrea Winkler zietierte die “Notizen” aus “Kleist, Moos Fasanew” und Christine Ivanovic deren Studentenprojekt ich, glaube ich, schon in der “Gesellschaft für Literatur” hörte, kam wieder mit dem “Dover-Text”.

Sie scheint auch eine wahre Aichinger Expertin zu sein, erzählte von ihrem Leben und ihrem Aufenthalt in Ulm, wo sie mit  Inge Scholl in Kontakt kam und meinte in der Schlußrunde, daß man sich mit Ilse Aichinger ganz beschäftigen müsse, weil das Halbe, also das Anlesen nicht reiche.

Es war auch eine Diskussion auf sehr hohen Niveau. Ich habe ein etwas niederes und so ist auch mein oben geschilderter Zugang zu der berühmten Dichterin und diese Veranstaltung hat ein bißchen länger, als die letzte gedauert, so daß ich diesmal wirklich nur zum Wein in die “Alte Schmiede” gekommen bin.

Elisabeth Wandeler-Deck und Gerhard Jaschke, die ich versäumte begrüßte und ein bißchen Wein getrunken habe und noch etwas gibt es außer auf den Hinweis zu meinem Adventkalenderfenster bezüglich der “Nika, Weihnachtsfrau” zu erwähnen.

Wir haben juchu, fast zum Krampus einen Nikolo bekommen und mehr denn je, vdB, statt der vorherigen angezweifelten dreißigtausend Stimmen sind es dreihundertfünfzigtausend geworden oder 53,79%

Schreibgruppe und Adventbeginn

Unsere Schreibgruppe, die von Ruth Aspöck, Robert Eglhofer und Ingeborg Reisner 2013 gegründet wurde, dümpelt seit sie im Sommer von Peter Czak, der sie nach der Lesung weiter organisierte, aufgelöst wurde, so dahin.

Im September und Oktober haben wir uns mit Doris Kloimstein, der Ruth, Klaus Khittl, dem Robert und jeweils einer weiteren Person weitergetroffen.

Im November rief mich zuerst Doris Kloimstein an und sagte, daß sie krank sei, danach Robert, der auch nicht kommen wollte und ich wollte ja eigenlich zum Pup n pub ins “Siebenstern“, so daß ich die Gruppe absagte und diesmal bekam ich am Montag einen Anruf vom Robert, daß er und Doris Kloimstein nicht kommen und ich dem Wirt absagen soll, aber da habe ich mich mit Klaus Khittl, der mir ja für mein “Berührungen-Mimikry-Spiel”, einen Text geschrieben hat, halb verabredet, daß ich ich ihm das versprochene Buch in die nächste Gruppe bringen will und er hat “Fein!”, geantwortet, so daß ich dem Robert mailte, ich gehe auf jeden Fall hin und warte mit dem Ausmachen der weiteren Termine vorläufig ab, weil ich sie ja nicht jedesmal absagen will.

Gestern habe ich dann die Ruth auf dem Weg in die “Alte Schmiede” getroffen, fragte sie, ob sie kommt und sie antwortete, sie hätte sich mit Ingeborg Reisner verabredet.

Fein, vielleicht wird noch was aus dem Treffen, das ich mir eigentlich schon abgeschminkt hatte, mir dann aber einfiel, daß ich ja, als Thema “Bibliothek” nehmen könnte und da vielleicht eine Vorstudie zu meinem nächsten Projekt, daß ja, um eine Frau namens Dorothea Wewerka gehen soll, die in einer Bibliothek wohnt.

Wir waren dann zu dritt, Ruth, Klaus Khittl und ich und haben lange über die Rolle der Literatur geredet, bis wir dann doch zu schreiben anfingen und das war diesmal, im Gegensatz zu den letzten zwei Malen, auch noch sehr intensiv, schlug Klaus Khittl doch vor, daß wir intensiver über die jeweiligen Texte diskutieren und jeder etwas Positives und was Negatives dazu sagen solle und das haben wir bisher eher nicht getan, sondern vorgelesen “Schön oder toll!”, gesagt und dann von etwas anderem zu reden begonnen. Was mir eigentlich sehr recht war, denn meine Erfahrungen vom “Arbeitskreis schreibender Frauen” waren nicht so, als daß ich, die dort geübte Kritik, als konstruktiv empfunden hätte und in der Schreibgruppe der Gewerkschaft in der ich einige Zeit war, wurde auch nichts dazu gesagt, was ich als sehr angenehm empfand. Aber man lernt nur durch Feedback, da hat Klaus Khittl schon recht und so empfindlich bin ich nach vierzigt Jahren Schreiberfahrung auch nicht mehr und weiß ohnehin, was stimmt oder nicht, also habe ich zu meinem Erstaunen gesagt, ja machen wir das so!

Von Klaus Khittl kam dann der schöne Satz “Zur Bibliothek fallen mir nur Bücher ein”, er ist ja ein Sätzeschreiber und was soll man da positiv und negativ sagen?

Positiv, der Satz ist schön und  ich hätte ihn auch gern in meinem Text, zum negativen, er ist kein Text und die Ruth brachte wieder, was in der Gruppe ja oft geschrieben wird, eine Art Essay zu ihren Büchererfahrungen, mit einer überraschenen Wende, daß sie sie nach ihrem Tod verschenken will, worüber wir dann sehr lange diskutierten und ich habe wieder einen sehr langen Text geschrieben, den ich dann nicht recht lesen konnte und wo ich sicher noch zwei, dreimal drüberfahren hätte müßen, daß er einigermaßen zum Diskutieren wäre.

Es wurde aber dann sehr lang darüber geredet, ob man sich zum Kaffe oder aufs Klo begeben kann oder ob das zu überhöht, beziehungsweise schon eine ironische Brechung ist?

Sehr interessant und ich habe viel gelernt, denn eigentlich weiß ich ja noch nicht wirklich, was und worüber ich schreiben will.

Über die Begegnung mit den Büchern oder doch über Dorotheas soziale Situation? Der Satz mit dem “Bibliotheksgespenst” ist schon aufgetaucht und eigentlich könnte  Dorothea auch woanders wohnen und eine Oberschicht oder bürgerliche Vergangenheit haben, also nicht nur eine ganz arme Frau sein.

Eine intensive kleine Schreibgruppe zum Adventbeginn und über den will ich ja auch schreiben.

Der Dezember ist ja auf meinem Blog immer eine Art Adventkalender, da hat bei mir schon Tradition, aber diesmal kommt mir vor, ist der Dezember bei mir schaumbegrenzt und wir wissen ja auch noch nicht wirklich, ob wir heuer einen Krampus oder einen Nikolo bekommen und den vielleicht auch noch zu Ostern mit einem Osterhasen wiederholen müßen.

Die Weihnachtsdekorationen sind aber schon hergeholt und am letzten Samstag, dem ersten Advent, waren wir auch  Punschtrinken in Nußdorf an der Traisen, der Adventkalender für die Anna ist gekauft und werde, nachdem ich im September meine Leseliste entrümpelt habe und jetzt trotzdem noch zu viel draufstehen habe, heuer wahrscheinlich  nur ein Weihnachtsbuch lesen, nämlich “Weihnachten im Weltall” von meinem Kritiker Uli und das Adventwandern am Montag werde ich auch auslassen, weil es da im Literaturmuseum eineVeranstaltung über Ilse Aichinger und in der “Alten Schmiede” wieder ein “DichtFest” gibt.

Auf meinen Blog will ich Weihnachten aber nicht auslassen, denn da gibt es ja einen Adventkalender, nämich die “Nika, Weihnachtsfrau” und da ich diesbezüglich sehr fleißig war, kann ich  schon einige Fenster präsentieren.

Daie Idee dazu ist mir ja schon 2013 bei den “Dreizehn Kapitel” gekommen” und dann habe ich schon zwei Fenster in den Dezember gestellt. Vor zwei Jahren, habe ich glaube ich, in der Schreibgruppe dazu eine Krampusgeschichte geschrieben und im Vorjahr eine andere zum Thema “Dämonen”, eine Szene in einer anderen Perspektive, aus der des alten Lehrers mit Parkinson, der eine Einkaufshilfe in der kleinen Jessica findet.

Zum fünften, achtzehnten und fünfundzwanzigsten  Dezember gibt es schon ein Fenster, aber die werde ich erst dann verlinken, jetzt genügt die Website, denn da gibt es ja den Beginn, als Leseproben.

Und für alle die sich nicht auskennen, die Nika Horvath, eine Germanistikstudentin verdingt sich im Dezember bei einem Kaufhaus auf der Mariahilferstraße als Weihnachtsfrau,  Fatma Challaki und ein afghanischer Flüchtling namens Hasan kommen vor, Nika findet ihre große Liebe, ihre Schwester bekommt ein Kind von einem Mann den sie nicht will und ihre Lebenspartnerin einen Toten in ihrer Praxis und das ganze wird wie ein Adventkalender von Tag zu Tag erzählt.

Meine Leser können sich von den Schnäppchen überraaschen lassen, wenn es sich ergibt, stelle ich auch ein neues Fenster ein, aber das Programm ist wahrscheinlich sehr dicht, habe ich ja noch einige andere Bücher zu lesen, wenn ich zumindest die Rezensionsexemplare auf meiner Leseliste schaffen und vielleicht doch noch zu der einen oder anderen Vicki  Baum kommen willl und man kann das Buch natürlich auch als Ganzes lesen, das ich vorigen Jahr im November während des Nanwowrimos geschreiben habe und jetzt, da wir ja keine Willkommenskultur mehr haben, auch nicht mehr so aktuell ist oder doch vielleicht und vielleicht auch interessant zu lesen, also werde ich im Dezember öfter auf meine “Weihnachtsfrau” hinweisen, lade herzlich zum lesen ein und schaue was sonst noch passiert.

Abgesehen vom Punschtrinken und Vanillekipferlessen, gilt es ja auch noch den “Kroatienroman” fertig zu korrigieren und das ist ja eine Sommer oder Frühlingsgeschichte und vielleicht fällt mir dann auch etwas zu meiner Bibliotheksbewohnerin ein.

Es gibt aber auch die “Auge-Weihnachtssfeier”, am Freitagabend und was das Netz betrifft den bewährten Adventkalender vom “Literaturcafe” und “Aufbau” heuer einen  mit der Weihnachtsgans Hermine, wo man, glaube ich, auch etwas gewinnen kann.

Sommergeschehen

Daß der heurige Sommer mit den Sommerfrischenwochenenden ein wenig anders werden wird, als die vorigen, habe ich schon geahnt, bin ich ja nur für ein verlängertes Wochenende in Harland bei St. Pölten, wo ich dem Alfred an den Freitagen meistens helfe, die Thujen, die er abschneidet, wegzuräumen, am Samstag sind wir am Markt, am Sonntag auf der Rudolfshöhe, da bleibt nicht sehr viel Zeit für mein Schreiben, beziehungsweise dem Korrigieren der “Berührungen”.

Das habe ich dann in Wien, in den Zeiten wo ich keine Stunden habe, getan, habe da wieder gedacht, ich bin bald fertig und kann bald mit meinem Sommerroman “Claire Klara Clarisse” beginnen, dann aber prompt Fehler um Fehler gefunden und da ich in der vorigen Woche ja einige Mails vom User Uli bekommen habe, der meinte, daß ich nicht schreiben kann und nur unverständliches Zeug fabriziere, bin ich in mich gegangen und habe angefangen, den Text laut vorzulesen, womit ich mit dem Korrigieren wieder am Anfang war und wahrscheinlich den Rest des Sommers damit beschäftigt sein werde.

Aber eigentlich habe ich das ohnehin so vorgehabt und ist mir bei meinen früheren Texten auch so gegangen.

Diese Woche hatte ich aber nicht viel Zeit dazu, denn am Montag habe ich dem Alfred nicht mit den Thuljen geholfen und bin auch nicht. wie die zwei Wochen davor in Wien gewesen, weil ich doch Stunden hatte oder der Alfred seine Begtriebratsitzungen, sondern wir haben einen Auflug in das Mühlviertel gemacht.

Einen alternativen Shoppingtag könnte man so sagen, denn der Alfred hat eine Sendung des bayrischen Rundfunks über das alternative Handwerk in Oberösterreich gesehen, dann sind wir zuerst in das Landbrauhaus Hofstetten gefahren, um einzukaufen, weil es im August wieder ein Geburtstagsfest geben wird,  dann waren wir in Lembach in einem tollen Bio-Restaurant Mittagessen, bevor wir zu “Naturfaser Fölser”, einem kleinen Betrieb in Helfenberg fuhren, wo sich der Alfred zwei Hosen bestellte.

Dann haben wir noch seinen früheren Arbeitskollen besucht, der in der Nähe mit seiner Frau einen alternativen Bauerhof betreibt, haben seine Schafe und seine Enten bewundert und Felizitas hat mir von ihrer Tante Maria Hauser erzählt, die eine Lokaldichterin ist und da bin ich darauf gekommen, daß ich mir aus Leipzig ein Buch von ihr mitbrachte, da dort der Stand der Oberösterreicher ja immer Gratisbücher zu freien Entnahme hat, das ich noch lesen muß.

Ja, das Mühlviertel ist, sowohl was den Genuß und die Naturfasern betrifft, als auch bezüglich der Literatur aktiv, hatte die Ruth ja auch einmal ihren Verlagssitz dort, als sie noch die “Edition die Donau hinunter” betrieb und diesen Freitag und Samstag bin ich mit dem Alfred auf dem Hochschwab gewesen, etwas was mich fast ein wenig übernommen hat, aber auch sehr schön war.

Morgen werde ich mir den Text weiter laut vorlesen und hoffen bald damit fertig zu werden und die “Nika” wird am Montag warhrscheinlich auch ausgeliefert werden.

So daß es eigentlich ein intensiver Juli gewesen ist, der mit dem “Bachmannpreis” und der “Sommerakademie” begonnen hat.

Bei einigen literarischen Festivals bin ich in Wien gewesen, habe mir zweimal die Ö-Töne und zweimal die “Podium- Sommerlesungen” angehört, am Karlsplatz beim Filmfestival bin ich gewesen und vorigeWoche auch zweimal am Rathausplatz und im August wird es mit einem Ausflug nach Innsbruck und dem Besuch eines Hauermarktes weitergehen und natürlich auch mit dem Korrigieren der “Berührungen”, die ich wirklich hoffe einigermaßen fehlerfrei hinzukriegen, so daß es bald auch eine Vorschau mit einem “Mimikry-Gewinnspiel” geben wird.

Das Cover mit den Bücher, die in dem Roman vorkommen, haben wir schon gemacht und die “Bierdosengeschichte” aus der letzten Schreibgruppe werde ich verkürzt, als Beschreibungstext nehmen und ein schönes Gedicht von Richard Weihs wird es als Motto auch geben.

Pfingststorming

Jetzt kann ich auf das übliche Pfingstprogramm hinweisen, daß in Harland aus der Radfahrt zum Pfingstfest nach Nußdorf an der Traisen besteht, als Studentin und junge Psychologin bin ich mit den logischen Denkern zum Pfingsttreffen nach St. Gallen in der Steiermark gefahren, einmal war ich in Wien und das gabs das Bachmann-Symposium, so daß ich mit einem netten Führer zu den Orten gefahren und gegangen bin, wo sie in Wien wohnte und der hat uns dann das Cafe Raimund gezeigt und gesagt, da hat einmal der Hans Weigel, der ja jetzt eine Tafel dort hat, einen Roman über sie geschrieben. Den habe ich seitdem gesucht und inzwischen (ohne den offenen Bücherschrank) gelesen und einen Lesemarathon habe ich einmal, als der Alfred auf Reisen war, auch gemacht und einmal habe ich einen Bücherstapel aus der Galerie Splitter auf den Judenplatz getragen.

Heuer sind wir wieder in Harland und das Wetter ist wieder nicht besonders schön, es ist eigentlich scheußlich, kalt und naß, was mich ja nicht so besonders stört, aber der Alfred jammert ständig und so habe ich in der “Schokolade” auch einen “Wetternörgler”, der ihn zum Vorbild hat.

Was tut man an so einen Wochenende, außer am Samstag in der Regenjacke, wie gewohnt zum Markt fahren und dort ein Würstel oder wenn vorhanden einen Burger essen, eine Leberkässemmel steht auch zur Alternative, am Sonntag zu der Frau Herziger auf einen Kaffee bezeihungsweise ein Glas Wein und am Montag auf die Rudolfshöhe, aber dort hatte ja der Wirt im vorigen Jahr geschloßen?

An ein Pfingststorming habe ich am Freitag, als ich nicht schlafen konnte gedacht und mir die vorhandenen Alternativen ausgemalt, die hauptsächlich in einem Lese- und Schreibmarathon gipfelten und das habe ich dann auch  wenig spekulär getan.

Denn es gibt ja drei Schreibprojekte, um es mal, wie Annika Bühnemann ausdrücken, deren täglichen Vlogs ich mir ja seit Leipzig gerne ansehe und da ist am Donnerstag gerade rechtzeitig, so daß ich noch zum klinischen Mittag gehen konnte, wo es um das Trinken ging,  der Probedruck von “Paul und Paula” gekommen und o Wunder, es gibt keine Fehler. Vielleicht habe ich was übersehen, aber ich habe es ja vorher zweimal dem Alfred wieder weggenommen und umgeschrieben, einmal um die Rückmeldungen meiner Testleserin einzuarbeiten, das zweite Mal um keine Personenrechte zu verletzten, jetzt kann es an die Druckerei gehen und wenn wir Glück haben, kommt das Buch schon vor dem Urlaub.

Das Probekapitel und das schöne Cover kann man sich auch schon ansehen und wenn man will noch die Gewinnspielfragen beantworten.

Dagegen hat mich das Fehlerteufelchen bei der “Nika” noch immer nicht ausgelassen, so daß dieses Buch jetzt höchstwahrscheinlich nach der”Paula” erscheinen wird, obwohl ichs ja im November beim “Nanowrimo” geschrieben habe und die Transgendernovelle im Jänner, was aber gar nichts macht, denn es ja ohnehin ein Weihnachtsbuch beziehungsweise Adventkalender.

Und dann gibt es ja die “Berührungen”, die habe ich am Freitag eher lustlos, es gab in Ö1 ein Gespräch mit Renata Schmidtkunz und Klaus Amann über Christine Lavant, das ich mir anhören wollte,zum Korrigieren vorgenommen habe, da habe ich ja vorige Woche den Rohtext fertiggestellt, war eigentlich zufrieden und jetzt bin ich wieder über den Anfang gestolpert und  mir gedacht, das sitzt noch nicht so recht, da muß ich noch was ändern, aber was?

Da müßte ich vielleicht was umschreiben, den Beginn anders anlegen, da bin ich vielleicht zu schnell hineingesprungen, so daß nicht wirklich glaubhaft ist, warum die Hildegard keine Reise machen soll und die Anna Augusta zum Psychiater geht und dann könnte man es mir vielleicht auch wieder als Jammerrei oder larmojant auslegen und wirklich ausgefeilt ist das mit dem “berühren” auch nicht….

Andererseits denke ich mir dann wieder, ist ja egal, wenn ich ohnehin keine Leser habe, schreibe ich es so, wie es mir gefällt und da stelle ich halt  meine Bücher und mein Schreiben vor.  Einige werden darin erwähnt und auch, daß die ausgeschriebene Anna Augusta schon so viel geschrieben hat, denn eine Reise kommt ja in den “Dreizehn Kapiteln” vor, die depressive Thekla Morgenstern trifft die Jasmin im Park die ihr von der IS gefährdeten Selma erzählt, eine Agathe holt in der “Begrenzten Frau” ihr ersparten von der Bank ab, um in den Waltd hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, eine “Flüchtlingstrilogie” kommt vor, etcetera

Interessant dazu vielleicht das Gespräch mit Klaus Amann, dem emeritierten Klagenfurter Literaturprofessor und Literaturarchivgründer, in dem auch erwähnt wurde, daß Christine Lavant irgendwann zum Schreiben aufgehört hat und, daß das viele Autoren tun, weil sie mit dem Druck endes zweite Jahr ein Buch schreiben zu müssen nicht mehr mitkommen und irgendwann, wenn man vierzig Bücher geschrieben hat ist man vielleicht auch ausgeschrieben und beginnt sich zu wiederholen. Martin Walser hat Klaus Amann angemerkt, schreibt zwar auch in den Neunzigern fleißig weiter, aber das wurde ja auch schon kritisiert und wiederholt sich, glaube ich, auch.

Nun ja , das Schreiben ist mir wichtig, obwohl ich keinen Erfolg habe es niemand außer mir bemerkt wahrnimmt und als interessant befindet, aber ich schreibe wahrscheinlich auch, entgegen der Ratschläge, die man in den Schreibratgebern und Marketingkursen für Autoren, hören kann, eher für mich, als für die anderen, sollte den Text aber trotzdem  noch  gründlich korrigeren und bearbeiten, den Anfang wenn ich es zusammenbringe, vielleicht doch noch umschreiben, etcetera.

In Harland, wo ich keine Drucker habe, muß ich das Ganze durchgehen, in Wien kann ich es wieder Szene für Szene machen und vielleicht bringe ich es hin, daß es mir gefällt.

Aber es ist mein über vierzigstes Buch und die Themen wiederholen sich, denn man schreibt ja immer dasselbe Buch, sein Leben lang, daß das nicht von mir, sondern von Doderer ist, weiß ich inzwischen und da bin ich schon beim nächsten, nicht nur Pfingstschwerpunkt und da habe ich mir jetzt auch  Doderer als Ziel gesetzt, beziehungsweise die Dtv- Taschenbüchlein aus den Achtzigerjahren, die Wasserfälle von Slunj” und die “Merowinger”, die ich in Harland habe und ich habe außer dem “Doderer-Buch” und den “Dämonen” keine anderen “Doderer” in meinen Regalen, obwohl ich im Gedächtnis hatte, daß ich mir den in der Studentenzeit sehr viel kaufte und gelesen habe.

Mit den “Merowingern”, die ich ja  angelesen habe, habe ich auch schon begonnen, die “Wasserfälle” passen irgendwie in den Urlaub, weil sie in Kroatien sein dürften und Stefan Zweig habe ich auch noch ausgelesen. Da gibt es im Juni auch einen Film, wo  Josef Hader seine Rolle spielet und den ich mir vielleicht ansehen kann.

Das alte Bücher lesen ist sehr interessant, bezüglich Zweig habe ich ja noch den “Fouche” in Wien liegen, “Brasilien” soll auch noch kommen und ich könnte auch wieder habe ich gedacht zur Bücherzelle beim Viehofener See und nachschauen, ob mir da einer die “Strudelhofstiege” oder “Die Sternstunden der Menschheit” hineingelegt hat.

Das wäre ja auch so eine Idee für einen Pfingstmarathon, ein anderer wäre nach Wilhelmsburg oder nach Traisen fahren und dort ein wenig shoppen und das Baden mit den vielen Durftölen, die mir die Anna immer zu Weihnachten schenkt, gibt es natürlich auch, denn ich bin ja eine Badewanneleserin und in meine Bücherregalen kann ich mich auch umsehen, staunen, lesen, umsortieren, etcetera.

Es scheint also ein etwas leises Stürmen zu werden mit der Hoffnungen meine Begrenzungen ein wenig aufzulösen, mit dem Berühren vielleicht besser zu werden, meine Bücher und die Themen über die ich noch schreiben könnte, zu ordnen und am Montag fahren wir auch schon früher zurück, weil der Alfred am Dienstag immer seinen Betriebsausflug hat.

Rohentwurf, fast zweimal fertig und andere Ereignisse

Jetzt kommt der wöchentliche Schreibbericht mit einem fast freudigen Ereignis, denn gestern war ein großer Korrekturentag und “Paul und Paula”, das ich ja zweimal von Alfreds Schreibtisch wieder weggenommen habe, einmal um Gloria G.s Anmerkungen einzuarbeiten, das zweite Mal, um ganz ganz sicher zu sein, daß in dem Text keine Personenrechte verletzt werden, ist fertig korrigiert und kann an die Druckerei gehen.

Mit der “Nika, Weihnachtsfrau” hoffentlich, die ich ja vorher geschrieben habe, aber darin sitzt noch das Fehlerteufelchen und schreit diabolisch “Atsch, Atsch,Atsch!”, wenn ich es nochmal durchchsehe.

“Da sind ja noch zwei Besitrichfehler!”

Trotzdem war dann noch Zeit, den Rohentwurf der Berührungen fertigzumachen, denn da habe ich wahrscheinlich, seit ich Stefan Zweig lese und mich da historisch sicherer fühle, Schreib- und Planfortschritte gemacht und das Konzeptieren ist zügig weitergegangen.

Zwar sitzt noch nicht alles richtig, so bin ich anfangs davon ausgegangen, daß Zweig am 12. 2. 1934 nicht in Wien gewesen ist, er war, hat aber von den Kämpfen, wie er schreibt nichts mitbekommen und wie das mit Doderers Nazimitgliedschaft, den “Dicke Damen oder den “Dämonen der Ostmark” war, gehört auch noch besser ausgearbeitet.

Vielleicht wird auch noch etwas eingefügt, beim Fertigschreiben gestern war ich wieder sehr schnell und hatte vorher auch eine etwas andere Szenenfolge. Die Hildegard fährt jetzt nach der Wahl los, nach Istanbul vielleicht und ihre Kinder besuchen, die in Brüssel und in Rom leben, aber wer die Wahl jetzt gewonnen hat, kann ich ja noch nicht sagen, gibt es einen freiheitlichen Präsidenten könnte ich das auch noch erwähnen, ausführen oder erweitern und bei einem eher grünen natürlich auch.

Vorläufig also sechsundachtzig Seiten, fünfunddreißig Szenen und 40.085 Worte, kein ganzer “Nanowrimo” also, muß auch nicht sein, in der Kürze liegt die Würze sagt man doch und ich habe auch “viel” länger gebraucht oder auch nicht wirklich, habe ich zwar schon Ende Februar angefangen und da eigentlich ziemlich blind hinein, nachdem ich auf “Stoffsuche” gegangen bin und irgendwie, von dem “Ein guter Text muß berühren!” und der Frage, ob man sich in Zeiten, wie diesen so einfach auf eine Weltreise begeben und sein Leben genießen darf?, ausgegangen,beziehungsweise hineingestopert bin. Bin gleichmal festgehangen und dann war da ja noch die Idee von Romanpersonen auszugehen und bin da  bei Stefan Zweig, Anne Frank und Heimito von Doderer gelandet, aber wie schreibt man über was, von dem man nicht wirklich was versteht und ein so richtiger Recherchiertyp bin ich trotz Google eigentlich nicht?

Außerdem kamen auch Unterbrechungen, wie der “Leipzig-Aufenthalt”, zu Ostern habe ich Harland zwar geschrieben, hatte dabei aber mindestens einmal  das Gefühl, das ist jetzt wirklich ein großer Käse und ich kann es nicht, ich kann es nicht.

Dann habe ich nach dem “Doderer-Buch” und “Der Welt von Gestern” gesucht und die “Ungeduld des Herzens” gelesen, die Stefan Zweig Bücher herausgesucht, während es die Aufregungen um “Paul und Paula” gab, die mich zusammen mit der “Literatur und Wein” auch vom Schreiben abgehalten haben.

Bis dahin habe ich die ersten Szenen immer und immer wieder durchkorrigiert und abgeändert, verkürzt hauptsächlich und habe immer wieder gedacht, notfalls schmeiße ich das Ganze weg und fange nochmals oder anders an. Da war da ja auch schon sehr früh die Idee von den Wurfgeschichten, die ich stattdessen schreiben könnte, die sind es dann nicht richtig geworden.

Obwohl das Wort “Bierdose” oder “Dosenbier” im Text herumspukt, die “Rasierklinge” und  “Notizbuch” sind in Bezug auf Stefan Zweig noch hinzugekommen und in der April Schreibruppe habe ich zwar keine richtige Wurfgeschichte, aber wohl eine Schreibzusammenfassung gemacht.

Der Titel “Berührungen oder wie ein Roman entsteht”, könnte zwar ein bißchen holzig beziehungsweise unbedarf klingen, es ist aber so, von drei Ebenen ausgehend,  wird die Entstehungsgeschichte beschrieben und am Ende sitzt das Fräulein Anne allein im Cafe Wolke und schreibt in das von Stefan geschenkt bekommene blaßblaue Wachsheft hinein.

In den letzten zwei oder drei Wochen ist der Schreibfluß dann gekommen oder eigentlich schon nach der April-Gruppe, aber da kamen dann auch Chris Baders Mails und Blogbeiträge und jetzt bin ich eigentlich zufrieden, obwohl noch sehr sehr viel Korrekturarbeit auf mich wartet, da vorallem, die letzten Teile noch sehr unausgeformt sind.

Jetzt fahren wir ja bald auf Urlaub, so daß es da auch noch Unterbrechungen geben wird, dann kommt die Sommerfrische, die wegen Alfreds Altersteilzeit und weil wir in Wien ausmalen müßen auch anders und kürzer werden wird, so daß ich mal denke, daß ich den Sommer zum Korrigieren brauchen werde und dann wieder auf Stoffsuche gehe, weil ich da ja schon wirklich sehr viel aus- oder angeschrieben habe

Die Idee von den dreizehn Wurfgeschichten gibt es  auch noch und sollte vielleicht ausgeführt werden und bezüglich des nächsten “Nanowrimos” habe ich gedacht, daß ich mir den wirklich aus “Wurf oder Greifworten” zusammenstellen könnte. Es könnte auch wieder eine depressive Rahmenfigur geben, die das auführt.

Das Jahr wäre damit schon geplant, das diesmal wahrscheinlich vier Bücher bringt, die sogenannte  “Flüchtlingstrilogie” und die Transgender-Geschichte.

“Paul und Paula” habe Ich geschrieben, “Die Berührungen”, einige Wurfgeschichten, etceta und wahrscheinlich wenige Lesungen, denn bisher habe ich ja nur die Fatma Challaki-Szene beim Osterspaziergang gelesen und so, wie es ausschaut scheint es nichts mit dem Volksstimmefest zu werden, denn Christoph Kepplinger meldet sich bei mir nicht und es gibt zwar wieder “Ein Fest für Kunst und Kultur” in Margareten, aber da werde ich gerade in Kroatien sein, beim “Tag der Freiheit des Wortes”, den ich ja nicht mehr organisiere, werde ich auch nicht mehr eingeladen und mit dem “Literaturgeflüster” schreibe ich mich offenbar auch eher an die Wand, als daß ich Aufmerksamkeit damit errege oder berühre und was das Lesen betrifft, bin ich, glaube ich, dabei meine tolle Leseliste endgültig umzuschmeißen und nicht und nicht zum “Vicki Baum-Schwerpunkt” zu kommen, weil ich, wenn wir nächste Woche nach Harland fahre, mir wahrscheinlich auch die “Merowinger” und “Die Wasserfälle von Slunj”, die ich dort haben sollte, herausssuchen und zum”Stefan Zweig Schwerpunkt” noch einen bezüglich Doderer setzen werde und im Dezember dann den ganzen Bücherstoß vom Badezimmer wieder zuückbringe?

Ich fürchte fast, denn im August kommt ja die deutsche Buchpreisliste und da will ich die Verlage ja wieder anschreiben und lesen, was zu bekommen ist und im September gibt es, die des neuen “Österreichischen Buchpreises” und da habe ich gedacht, schreibe ich mal den Hauptverband an und erzähle ihm von meinem Buchpreisbloggen und nehme den österreichischen dann auch mit, einen “Debutpreis” soll es da auch geben.

Dann bleibt wahrscheinlich vieles ungelesen, worüber ja auch andere Blogger stöhnen und die vielen Neuerscheinungen verfluchen, aber macht ja nichts, ich finde es noch immer gut, daß soviele Leute schreiben, tue es selber, sage dann bei Anfragen auch nicht nein und Jaqueline Vellguth, hat inzwischen tatsächlich das vierte Buch in diesem Jahr geschrieben und online gestellt.

Vorschau auf “Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember”

20160214-005830

Die achtundzwanzigjährige Germanistikstu-
dentin Nika Horvath verdingt sich im Dezem-
ber prekär als Weihnachtsfrau, mit einem
roten Mantel weißen Kragen und einer rot-
weißen Nikolomütze, auf der Mariahilfer-
straße, um für ein Kaufhaus Werbezettel zu
verteilen und den Kindern Zuckerln und
Schokoladestückchen in den Mund zu schie-
ben. Dabei kommt sie in Kontakt mit Passan-
ten, Käufern, Flüchtlingen, Angepassten und
Ausgeschlossenen und ein Adventkalender
der besonderen Art eröffnet sich.

 

Und wieder gibt es eine Vorschau auf ein neues Buch, sozusagen der dritte Teil der”Flüchtlingstrilogie” oder die Fortsetzung des “Sommerbuchs”, der im November im Rahmen des “Nanowrimos” geschrieben wurde.

Das zweite Buch mit dem  Puppencover, diesmal mit der Weinhnachtsmannmütze, vielleicht nicht ganz passend zur Jahreszeit, aber es wird ja noch eine Weile brauchen, bis das Buch gedruckt und erschienen ist.

Daher jetzt schon die drei Fragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann:

  1. Wie ist es zu der Entstehung des Buches gekommen und in welchen Rahmen wurde es geschrieben?
  2. In welchen meiner vorigen Bücher gibt es schon eine “Nika, Weihnachtsfrau-Geschichte”?
  3. Wer ist Joe Proshaka und in welchen Theaterstück spielt er eine Hauptrolle?

Zur leichteren Beantwortung der Fragen gibt es wieder die Schreibberichte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Ich wünsche viel Spaß beim Raten und schicke dem Ersten, der die Fragen beantwortet, das Buch gerne zu.

Eine Lesung daraus hat es schon am 17. Dezember im “Read!!ingroom” gegeben.

Ausschnitte daraus sind im Blog am 5. 19. und 25. Dezember zu finden.

Im Dezember werde ich im Blog sicher auf meinen Adventkalender hinweisen, beziehungsweise weitere Ausschnitte daraus einstellen, so daß es neben dem Printbuch nach und nach ein richtiger Blogroman werden kann.