Anna-Elisabeth Mayers neues Buch

Die “Gesellschaft für Literatur” hat ein neues Programmdesign und das, größer und in Buchform, ist heute zu mir gekommen und da habe ich gesehen, daß es da schon eine Veranstaltung gibt.

Die 1977 in Salzburg geborene Anna-Elisabeth Mayer, die den “Alpha–” und den “Priessnitz-Preis” gewonnen hat, hat da ihr viertes dicht an der Wirklichkeit angelehntes Buch, wie Ursula Ebel sagte, das sich in Corona-Zeiten mit der Digitalisierung auseinandersetzt, vorgestellt und eigentlich hätte die Veranstaltung im Rahmen des “17 Wiener Seminar für Mitarbeiterinnen der Österreich Bibliotheken im Ausland” stattfinden sollen, wie das, glaube ich, auch früher schon der Fall war, dieses wurde aber abgesagt, so war es eine Saisoneröffnungsveranstaltungen. Es waren aber einige Bibliothekarinnen aus Polen und aus Rumänien da und mir ist dieVeranstaltung eher unerwartet gekommen, hatte ich doch schon gebloggt, dann noch eine sechs Uhr Stunde und wollte am Abend eigentlich lesen.

Also habe ich mir zugeredet “Du mußt nicht hingehen und vielleicht wirst du auch erst später fertig!”

Dann ist die Klientin aber nicht gekommen und ich war erstaunt, wie wenig Leute im Publikum waren.

Ursula Ebel hat moderiert und die Autorin vorgestellt, deren Buch an mir, die ich mich in den letzten Tagen ja sehr intensiv mit der deutschen und der österreichischen Liste beschäftigt habe und die österreichischen Bücherauch schon fast alle über die Netgalley bezogen habe, vollkommen vorbeigegangen ist.

Dabei ist das Thema ja sehr sehr interessant, beschäftige ich mich doch seit drei Jahren mit dem Thema Corona und beobachte voll Neugier, wie sehr das in der Literatur wiederzufinden ist und da hat Ursula Ebel die Pandemie öfter in ihrer Einleitung erwähnt, die Autorin eigentlich weniger und es geht gar nicht darum, obwohl die Zeit vorkommt, wie sie mir später erklärte, sondern darum, daß in einer Wiener Volksschule eine digitale Lernplattform eingeführt werden soll und eine Lehrerin wehrt sich dagegen, weil sie die totale Überwachung der Kinder darin befürchtet. Das und, wie das ausschaut wird gar nicht so sehr erläutert. Es gibt aber zwei Handlungsstränge und hier wird der Protagonist vom Antogonisten sehr klar unterschieden. Da gibt es also diese Martha mit ihren zwei Freundinnen und die befindet sich gerade auf einer Art Kur, als sie von ihrer Direktorin, die Information von der Einführung bekommt. Sie empört sich dagegen und schreibt an das Bildungsministerium, bekommt aber keine klare Antwrt und dort gibt es einen Anatol und ein Startup, die diese Plattform gibt es auch.

Anna-Elisabeth Mayer hat drei Szenen immer wieder vom Gespräch unterbrochen, gelesen und dann gab es noch ein Glas Wein und da hat sich der Vater ,der Autorin, der mir ja einmal ihr erstes Buch geschickt hat, weil sie mich ja damals vom “Alpha “hinausgeschmissen haben, an mich erinnert und die Autorin habe ich auch gefragt, wie weit Corona

in dem Buch eine Rolle spielt.

Also interessant, interessant und jetzt kann ich mir überlegen, ob ich das Buch anfrage, was in Bezug auf die Buchpreisbücher, die noch auf mich warten, vielleicht keine so gute Idee ist.