Saisoneröffnung im Literaturhaus, in der “Gesellschaft für Literatur” hat es die schon letzte Woche gegeben und das war eine Festveranstaltung zu der man sich anmelden mußte und dann eine halbe Stunde vorher vor dem Eingang warten, bis alle Namen abgehakt waren. Die Veranstaltung fand im ersten Stock fand. Die Sitzplätze waren reserviert. Die Mitarbeiter freundlich. Ich bin da ja, glaube ich, schon bekannt und nach und nach trafen die Festgäste ein.
Die österreichische Exilbibliothek wurde 1193 gegründet, aber schon ein Jahr vorher fand eine Fotausstellung statt, wo die Portraits von ins Exil gegangenen Schriftsteller abgebildet waren.
Ein Jahr später hat Ursua Seeber die Leitung der Exilbibliothek übernommen und dann bis zu ihrer Pensionierung geleitet. Jetzt ist Veronika Zwerger die Leiterin und Ursula Seeber hätte eigentlich begrüßen sollen, war aber krankheitsmäßig verhindert. So hat Klaus Amann ihre Rede verlesen. Die Festrede hielt Rudolf Scholten, der damals Unterrichts oder Kulturminister war, in diesem Sinn hat er mir einmal die Hand gegeben, jetzt hätte ich ihn nicht mehr erkannt. Wir alle werden älter und die Kunststaatssekretärin Andrea Mayer hat dann die Ausstellung eröffnet.
Musik gab es auch, eine Dame hat Lieder von Jimmy Berg gesungen, den Kabaretisten, der auch emigrieren mußte. Eine Dame von ihren Vater erzählt, der vor einigen Jahren sein Buch über die emigrierten Schriftsteller Ursula Seeber übergeben hat.
Dann gabs ein Buffet und ich habe Konstantin Kaiser gesehen, wo ich mich schon fragte, wie die Verbindungen der “Kramer Gesellschaft” zu der Exilbibliothek wären? Alexandra Millner war da. Robert Schindl, die Frau Schmidt Dengler, Josef Haslinger und und und……
Astrid Nischkauer und Anne Cotton haben die Ausstellung mitgestaltet und da gab es dreißig Erinnerungsstücke, denn, wie das Motto heißt “Die Erinnerung wohnt in allen Dingen” und einige diesbezügliche Veranstaltungen zu Exilbibliothe “Von Grünfeld zu Greenville” und “Fünf gute Enkel” wird es in nächster Zeit auch geben.
Mir, die ich mich in der letzten Zeit ja bevorzugt mit den Buchpreisbüchern und ihrer Beschaffung beschäftigtem war die Ausstellung zu wenig literarisch oder zu wenig bekannte Nmen, habe mich aber mit Robert Huez, der sich sich ja immer sehr freundlich mit mir unterhält, über die Österreicher auf diesen Listen diskutiert und natürlich auch über Corona, das jetzt wiederzukommen scheint und einen Bücherflohmarkt wird es in einigen Tagen im Rahmen der Literaturmeile Zieglergasse im Literaturhaus auch geben, aber da werden wir in Harland sein.