Priessnitz-Preis an Bastian Schneider

Das ist ja ein Preis der seit 1994 vom Bundesministerium vergeben, kuratiert und vorgeschlagen von Gustav Ernst und Robert Schindel besteht. 1994 hat ihn Margit Kreidl bekommen. Das ist noch komplett an mir vorbeigebangen.

Das erste Mal war ich, glaube ich, dort als er 1998 an Sabine Gruberc vergeben wurde, da hat sie gesagt, daß sie schon früher vorgeschlagen worden wäre, da sie aber mit Robert Schindel zusammen war, aber jetzt ist es genug und sie nimmt ihn an.

Da sind wir glaube ich an dem verängerten Wochenende zwischen dem Nationalfeiertag und dem ersten November mit der Anna am Traunsee wandern geewesen und irgendwann habe ich angefangen regelmäßig dorthin zu gehen und darüber zu bloggen.

Reinhard Priessinz wurde1945 in Wien geboren und 1995 am fünften November dort gestorben, den ich, glaube ich, gar nicht kannte. Ferdinand Schmatz ist, glaube ich, sein Nachlaßverwalter und außer an Lotto Podgornik die ich vom Bund demokratischerr Frauen kannte und die, glaube ich, eine Journalistin ist oder war, wurde der Preis an die junge Avantgarde vergeben.

Also nicht an mich, sondern an Angelika Reitzer, Michael Hammerschmid, Andrea Winkler, Richard Obermayr, Judith Nika Pfeifer, Anna Weidenholzer, Robert Prosser, Anna Eisabeth Mayer, Sandra Gugic, Hanno Millesi, den ich ja sehr mag, die Verleihung meiner Stunden wegen, versäumte, Antonio Fian, Barbi Marcovic, Elias Hirschl, Simone Hirth, Jana Volkmann und jetzt an Bastian Schneider vergeben wurde und den 1981 in Deutschland geborenen kenne ich glaube ich von den Sprachkunstlesungen. Er hat auch beim “Bachmann-Preis” gelesen” und sein beim “Sonderverlag” erschienenes reichen Werk, kenne ich, eher nicht, wie ich zugeben muß.

Desmal viele bekannte Gesichter im Lteraturhaus, Marcus Fischer, den Trainer beim Writersstudio, Ferdinand Schmatz, der mich sogar angesprochen hat, Daniel Terkl, der Moderator, hat das auch getan und dann habe ich auch zwei Leute gegroffen die ich, glaube ich, seit Corona nicht mehr gesehen habe, interessant.

Peter Rosei hat die Laudatio gehalten. Dann kamen die lobenden Worte der Jury und eine Priessnitz-Geamtausgabe bekommt der Preisträger neben dem Scheck auch als Geschenk und Bastian Schnieder bedankte sich dafür mit einem Brief an den “Lieben Reinhardt” in dem er seine Werke einbaute. Nachher gabs diesmal zur Abwechslung Prosecco.Ich bin da gestanden und habe dann Robert Huez gefragt, wer den österreichischen Buchpreis gewinnen wird?

Das frage ich ihn jetzt immer. Teresa Präauer meinte er und die fünf der sechs österreischischen Nominierten auf der dBp hat er mir auch nicht sagen können. Bei Raphaela Edelbauer und Teresa Präauer war ich bei der Präsentation, bei den anderen wahrscheinlich nicht.

Nächste Woche werden wir den österreichischen Buchpreisträger wissen und ich hatte ja auch ein Österreicherinnen Buch nämlich Kathin Rögglas “Laufendes Verfahren” zu lesen begonne, weil ich mir jetzt ja immer ein Printbuch zu den Veranstaltungen mitnehme und Gustav Ernstn habe ich von der Lesung in St. Pölten erzählt, wo eine seiner Akademieteilnehmerin ihr Buch präsentierte und da den Schweinbraten erwähnte, den er dort gegessen hat, als sie wissen wollte, was ein Erssay ist?

Interessant, interessant und alles Gute, lieber Bastian Schneider, dem ich beim Hinausgehen gratuliert habe und dazwischen eifrig die Bücherschränke plünderte, wo ich seine Werke nicht fand.

Zwanzig Lehrgangskostproben, Bahoe-Comic und Amerlinghaus-Strassenfest

Die 1920 Party zum zwanzigjährigen Bestehen des “Writersstudios”,” das inzwischen ein neues Quartier auf der Rechten Wienzeile hat, habe ich ja am Donnerstag versäumt, weil ich doch zu den neuen Textvorstellungen” in die “Alte Schmiede” gehen wollte, weil mich sowohl der Reinhard Wegerth, als auch der liebe RudiProbeworkshops weitergegangen und da hat sich das “Writersstudio” seit ich einmal einen Infoabend in der Kaiserstraße besuchte, enorm weiterentwickelt. Inzwischen gibt es zwanzig Probeworkshops in den zwei Räumen des neuen Quartiers, obwohl kürzer, als in der Pramergasse, denn am Freitag hat es erst um zwei angefangen und da gab es Proben aus den Lehrgängen “Schreibkompetenz fürs Business”, “Positoniere dich mit einem Buch als Expertin” und “Training on Progress-Auszügen aus der Schreibtrainerinnenausildung”, also nicht umbedingt etwas, was mich interessiert, obwohl ich ja zwei Sachbücher in zwei Publikumsverlagen geschrieben habeund da die Seminarhilfe nicht brauchte, denn mein Herz gehört ja der Literatur ,aber zwei Workshops gab es schon die mich interessierten.

Das erste hat Michaela Muschitz, bei der ich einmal einige Krimiworkshops hörte, und die ich fast nicht erkannte, weil sie sich optisch sehr verändert hat, moderiert und da ging es um die “Heldin” beziehungsweise um die “Heldenreise” mit der ich mich ja sozusagen in einer Art Hassliebe befinde.

“Sich schreibend neu erfinden – sei Heldin”, hieß es und beim “Writersstudio” dreht sich alles, um das “Freewriting”. Also eines darüber machen, wie man sein Leben, wenn man in einer Krise oder Schwierigkeit steckt, verändern kann und das ist ja mein Trauma “Wieso bekomme ich nicht den NB oder schaffe es nicht in den Literaturbetrieb?“, wenn man das erstere, als zu überspannt empfindet. Aber “Sei realistisch und verlange das Unmögliche!”, heißt es doch. Aber beim “Freewriting”, kann ich schon erraten ist nichts rhausgekommen. Denn da bräuchte ich wohl die Hilfe oder die Anerkennung anderer. Also weitermachen, bloggen, meine Bücher selbst herausgeben, weil ich ja nicht wirklich einen Rechtschreibkurs machen oder experimentell schreiben will und dann wurde es besonders spannend und deshalb bin ich wahrscheinlich überhaupt hingegangen: “My favourite F- Words- feminstischen freewriting”, das ist, glaube ich, neu im Angebot und die Dame, die das machte, trug einen grellen Lippenstift und hätte ich eigentlich als nicht besonders feministisch eingeschätzt. Sie war aber sehr begeistert und man sollte auf einer Skala einschätzen, wie feministisch man sich zwischen 1 und 10 fühlt und darüber ein Freewriting machen und das war, kann ich auch verraten, sehr toll, denn wie feministisch fühle ich mich?

Komme ich ja noch von der alten “Auf-Generation”, kenne die Ruth, habe eine Zeitlang “Emma” gelesen und war jetzt auch bei der Buchpräsentation der Mieze Medusa, die mich ja auch zu einem feministischen Buch inspirierten, aus dem ich nicht beim “Volksstimmefest” lesen durfte, weil denen mein “Männerhassende Feminist” nicht gefiel oder war es doch meine Corona-Kritik, weil ich ja einige Männer kenne, die unter ihren feministischen Müttern sehr gelitten habe.

Ich habe also mit dem bunten Lippenstift der Trainerin begonnen und auf einmal stand der Satz “Und wie feminstisch ist der Alltag, wenn Frau sich demnächst zwischen sieben Männern entscheiden muß?”, da. Denn habe ich dann vorgelesen oder geteilt, wie das jetzt so schön Neudeutsch heißt und dann habe ich “Dem Business eine starke Stimme geben” ausgelassen und bin ins Literaturhaus gegangen, weil dort ein Comic aus dem “Bahoe Verlag” über den Kaiser Maximillian von Guilo Camagnis vorgestellt wurde, das derzeit, glaube ich, überall in Wien plakatiert ist und, wie das mit den Comics so ist, war es im Literaturhaus sehr voll. Es hat Wein und Käsecracker gegeben und wenn man das Buch kaufte, hat der Zeichner, der sowohl Maler, als auch Historiker ist, etwas hineingezeichnet und am Samstag ging es mit dem Passion Writing weiter.

Es gibt zwei Räume in dem neuen “Writersstudio”, die “Factory”, die man auch üper Zoom erleben konnte und “Schönbrunn”, weil sich das Ganze ja in der Nähe der Schönbrunnerstraße und auch vom Schloß Schönbrunn befindet, da bin ich am Freitag auch gewesen und habe den Samstag auch dort begonnen, wo es zuerst eine Einführung die “Writers Tricks” gab, was inzwischen das Einstiegsseminar ist, wenn man andere Workshops buchen will.

“Laß dein Schreiben fließen”, hieß es da. Da wurde zuerst nach den Schreibhindernissen gefragt.

Angst nicht gut genug zu sein oder vor negativen Feedback ist mir da eingefallen, obwohl es bei mir eigentlich um die Ausseneinflüße geht, also wenn der Uli wieder “Sie können es nicht!”, schreibt, während ich mich ohnehin für gut halte. Keine Zeit wäre auch ein Hindernisgrund. Wenn ich schlafe, ist mir dann noch eingefallen, was die Trainerin Daniela Pokorny etwas irritierte. Dann wurde geclustert, um herauszufinden wie man mit seinen Projekten weiterkommen kann und da stellte sich bei mir heraus, daß mir das Strukturieren gut tut.

Die nächste Trainerin Anna Ladurner, die ihre Workshops immer sehr gut vorbereitet, habe ich schon gekannt, das heißt einige Schnuperseminare zum “Life writing”, bei ihr gemacht. Da teilt sie immer Zettel aus mit Situationen über das man das ein Feewriting machen kann. Meine Zettel waren “Eine besonders gute Tasse Kaffee, mit wem hast du sie getrunken?” und “Woran hast du erkannt, daß etwas zu Ende geht, was dir sehr wichtig war”, da habe ich mich mit meinen Komplexen die ich einmal Ärzten gegenüber hatte und mit der Frage, ob ich mit dem Schreiben aufhören soll, wenn es nichts bringt beschäftigt. Etwas was ich aber nicht machen werden. Dann durfte man sich noch ein paar Zettel mitnehmen und da bin ich auf den “Schulhof”, den wir glaube ich, gar nicht hatten und die “Schultasche der ersten Klasse” gekommen. Mal sehen was daraus wird?

Dann gings ums Kinderbuch und da wurde, glaube ich, eine eher unkonventionelle Trainerin engagiert, nämlich Irmgard Kramer, die viel über ihr Schreiben erzählte. Dann ein Bild aussuchen ließ, über das man zwanzig Minuten schreiben sollte und da habe ich ein sehr Gutes erwischt, nämlich eines mit einem klavierspielendes Buben und da ist ein recht flüssiger Anfang herausgekommen. Der Junge spielt, weil ihn seine Mutter dazu drängt, daß er ein Star werden soll. Sie hat ihre Karriere aufgegeben müßen, als sie ihn bekommen und der Vater sie verlassen hat. Jetzt verdingt sie sich als Musiklehrerin und der Sohn soll es einmal besser haben, obwohl er lieber Fußball spielen will.

Dann habe ich doch den Raum gewechselt und bin zum “Joke Writing im Angesicht nahender Katastrophen übergegangen und interessant war da, daß man in der “Factory auch bei per Zoom teilnehmen konnte. Also eine Hybridveranstaltung, wo mir eine Teilnehmerin erklärte, daß sie das recht schwierig fand. Das war beim “Joke Writing” aber gar nicht das Thema. Da hat mich der Bildschirm nicht irritert und das Thema war spannend. Man sollte zehn Katastrphen aufzählen. Da ist Corona neben einigen persönlichen Ausschlüssen zum Beispiel beim “Volksstimmefest” ausgeladen wurde, sicher das Größte und da konnte man sich die Katastrophe neu definieren oder ihr eine Neudeutung geben, beziehungsweise sie in drei Farben darstellen und wie kann man Corona nun humorvoll darstellen?

“Corona ist eine gewaltvoll erlebte Maßnahmenstrategie, die zur ewigen Gesundheit mit rosaroten Lollypops und bunten Maskenzauber, führen soll”, wäre ein Versuch. Vorzulesen habe ich mich das aber nicht getraut und dann wurde es wieder spannend. Denn Erstens war eine der Trainerinnen online zugeschaltet. Zweitens ging es um “Flash Fiction” oder “Kurz und gut” ins Deutsche übersetzt und da hat man einen vierhundertneununddreißig Worte langen Text bekommen, den man, um siebzig Prozent kürzen sollte.

“So nah” hat er geheißen. Ich habe ihn auf “Geheime Gedanken – indiskrete Spekulationen” umbenannt und auf sechzehn Worte gekürzt:” Max fährt mit Dinas Auto, findet dort ihr Handy und alles wird gut”.

Schwierig war dann das hybride Vorlesen, das ich dreimal wiederholen mußte, bis es endlich klappte.

Spannend, spannend die Probeworkshops und sehr professionell und dann bin ich zum Amerlinghaus gegangen. Denn dort gab es ein Strassenfest, wo der Alfred seine “AUGE-Freunde” traf und Christa Stippinger mit ihrer “Edition Exil” vor dem dortigen Bücherschrank lesen hätte sollen. Aber das habe ich verpasst oder nicht gefunden, nur Karin Gayer ein paar Gedichte lesen gehört.