In die Schreibwerkstatt

Ich habe ja die Sommer, als ich mich noch die “richtige Sommerfrische” begeben habe, also Montag, Dienstag meine Praxistage machte und dann nach Harland fuhr meistens mit einer sogenannten Schreibwerkstatt begonnen oder mir auch vorgestellt, daß ich jetzt Stadtschreiberin von St. Pölten wäre und auch einige diesbezügliche Texte verfaßt.

Lesemarathone habe ich da auch manchmal veranstaltet und meistens an einem “Work on Progress” gearbeitet, daß ich dann diesbezüglich geschrieben habe.

Meine Art mich im Literaturbetrieb festzuhalten, von dem ich, seit ich blogge ja vielleicht noch ein wenig weiter draußen bin und vielleicht noch weniger ernst oder wahrgenommen werde, obwohl das natürlich ein Paradoxon ist, weil man ja auf einem oder ein paar Klicks in mein gesamtes literarisches Schaffen oder zumindestens in das das, was seit dem Sommer 2008 passiert ist, eintauchen kann.

Das Interesse daran hält sich in Grenzen, für mich ist mein Blog, der ja demnächst seinen elften Geburtstag hat, sehr wichtig, obwohl ich ihn ja  immer mehr nur für mich betreibe.

Es ist aber eine sehr gute Reflexion über mich, mein Schreiben, die siebenundzwanzig Bücher, die seither, glaube ich, entstanden sind und natürlich über die, die ich lese. Das ist ja ein Vorteil des Bloggen, daß einem die Bücher angeboten werden, ich sie ziemlich ungeniert anfrage und die Bücherschränke gibt es ja seit 2010 auch und die Veranstaltungen, die ich besuche.

Mein Blog ist also der ausdruck meines literarischen Lebens und seit der Alfred in Altersteilzeit ist, als nur Dienstag bis Donnerstag arbeitet, gibt es die klassische Sommerfrische nicht mehr, denn da fahre ich dann im Sommer jede Woche, sonst nur jede zweite oder dritte am Donnerstag nach Harald und komme Montag oder Dienstag früh zurück nach Wien.

Donnerstags erst sehr spät, denn da gibt es in Wien ja die O-Töne, die ich vorher versäumt habe, die aber sehr interessant und wichtig sind, weil man sich da ja ganz gut ausrechnen kann, was dann später auf den Buchpreis und Debutpreislisten stehen wird und Montagabend verlocken auch die Sittl-Sommerlesungen, so daß die Sommerfrische eigentlich keine mehr ist, denn am Freitag will der Alfred meistens, daß ich ihm im Garten helfe, am Samstag fahren wir zum Markt und am Sonntag üblicherweise auf die Rudolfshöhe, so daß für ein wirkliches Eintauchen in eine Schreibwerkstatt eigentlich keine Zeit ist

Das wird heuer vielleicht auch ein bißchen anders und ein Schreibwerkstadtprojekt habe ich dieses Jahr auch, sogar ein monumentales und umfassendes, das weit mehr, als bis in den August, wo wir ja wieder in die Schweiz und diesmal nach Locarno zum Filmfestival fahren werden, dauern wird.

Habe ich doch vorige Woche endlich die erste Korrekturphase der “Magdalena Kirchberg” beendet und nach meinen üblichen Ritualen, wie Fensterputzen oder Bücherräumen bin ich zu meinem nächsten Monsterprojekt, das mich wahrscheinlich mindestens bis Ende des Jahres, wenn nicht noch länger, falls ich es nicht für den “Nanowrimo” unterbrechen, beschäftigen werde.

Habe ich doch vor ein zweites “Literaturgeflüsterbuch” herauszugeben, das sich diesmal mit meinen Schreiben und den siebenundzwanzig Bücher, die seit es den Blog gibt, beschäftigten wird.

Denn irgendwann habe ich ja angefangen, den Blog zum Vermarkten meiner Bücher oder der Vorstellung meines Schreibens zu benützen, daß das nicht funktioniert hat, habe ich schon geschrieben. Das heißt, das Interesse meiner Leser, die sich wahrscheinlich nicht wirklich für mein selbstgemachtes Schreiben, mit den falschen scharfen “ß” interessieren, habe ich nicht geweckt, aber ich habe für mich selbst mein Schreiben reflektiert, die Themen zusammengefaßt und da vorallem im vorigen Jahr im Jubiläumsjahr zehn Jahre  einige diesbezügliche Artikel verfaßt, die ich jetzt in Buchform zusammenfassen möchte, damit man, wenn man es so will, schön alles hintereinander und in einem lesen kann.

Da habe ich dann auch die in der Website erhaltenen Probekapitel der bücher seit der “Radiosonate” und der “Magdalena Kirchberg” zusammengestellt und werde dann im nächsten oder übernächsten Jahr wieder ein sehr dickes Buch haben.

Nämlich eines, das derzeit im Rohtext 269 Seiten und 97.981 Worte hat, die bin ich jetzt dabei durchzusehen. Vorläufig löse ich noch die Verlinkungen auf und schreibe die Buchbeschreibungen aus der Website neu. Dann werde ich mir das ganz ausdrucken und korrigieren und korrigieren, was zwar einerseits leichter sein müßte, da es sich ja schon, um veröffentlichte Texte handelt, ew werden aber, würde ich jetzt einmal schätzen, auch sehr viele Wiederholungen darin sein, von denen ich entscheiden muß, was ich drinnen lassen und was ich verändern muß.

Ein Glossar, um die Namen und die Anspielungen zu verstehen, wenn ich die Verlinkungen weglasse, werde ich vielleicht auch noch brauchen und und und…..

Seit einer Woche gehe ich jetzt schon durch den Text, bin derzeit bei der Hälfte und denke, daß es ein sehr spannendes Projekt ist, das mir Einsicht in mein schon vorhandenes Schreiben gibt und da denke ich wohl, so viel habe ich schon und so genau habe ich das beschrieben und verlinkt und keinem fällt es auf und ist daran interessiert.

Schade eigentlich, es ist aber auch egal, für mich ist es wichtig, habe ich schon oben geschrieben und da wird es auch sicher spannend sein, sich das nächste halbe Jahr oder länger mit meinem Schreiben zu beschäftigen und auf einem Blick ein schönes Stück Literaturgeschichte in der Hand zu haben, obwohl ich mir schon öfter dachte, daß der Vorteil im Blog, die Verlinkungen sind, die im Buch dann wegfallen.

Die Bilder tun es auch. Dafür hat man alles auf einem Blick zusammen und kann, wenn man das möchte, sich in mein literarisches Schaffen einlesen.

Ich weiß nicht, wer und wieviele das möchten, bin jedenfalls gespannt und freue mich sehr auf das nächste, schreiben wir mal, halbe Jahr, wo ich mich intensiver mit meinem Schreiben befassen werde und da habe ich auch vor, nicht nur im Blog, sondern auch in einem eigenen Schreibjournal darauf zu reagieren und zwar habe ich ja kurz nach dem ich mit der “Magdalena” fertiggeworden bin, mir eines der schönen Notizbücher, die ich in meinen Regalen liegen habe, genommen und mir vorgestellt, daß mich die Schreibtrainerin Fritzi Jelinek bekannt aus der “Absturzgefahr” und der “Pensionsschockdepresseion” ja bei meinem nächsten “Work on progess” begleiten werden.

Das war dann für den nächsten Roman geplant, wo ich ja mit Hilfe der “Heldenreise” oder Jurenka Jurks “Romanfahrplan”, die Geschichte eines Arztes beschreiben will, der einer Psychose wegen seine Berufslaufbahn unterbrechen muß und in einem Cafe sowohl eine literaturinteressiere Obdachlose, als auch die Schauspielschülerin Fräulein No, die dort kellnert, kennenlert.

Das wird  noch ein bißchen dauern, bis ich dazukomme, aber über meine Schreibwerkstattberichte könnte ich ja Buch führen und da könnte ich auch die Fritzi ein bißchen über meine Schultern schauen lassen und vielleicht Notizen über das schon vorhandene oder auch schon das Neue einfließen lassen.

Also das Buch mitnehmen, wenn ich mich in zwei wochen in meine verkürzte Sommerfrische oder verlängerten Wochenenden begeben werde und das Buch vielleicht auch in die Handtasche stecke, wenn ich vielleicht doch längere oder kürzere Rechercheschnupperzüge machen.

Da habe ich ja auch gedacht, daß ich mich, wenn mir mal fad ist und nichts weitergeht, damit neben den “Wortschatz” oder anderen Bücherschrank setzen können und aufnotieren, was die Autorin Eja Augustin, die ja wieder einen Roman schreiben will und das nicht so kann, vielleicht erlebt.

Mal sehen, noch bin ich ja noch nicht so weit oder es liegt noch ein Restwochenende vor mir, wo ich den Samstag ja zuerst bei der Regenbogenparade, auf dem Wehrgassen-Straßenfest und dann bei der Besichtigung von Ruths neuer Wohnung verbracht habe, vor mir, wo ich  mein Mankuskript durchgehen kann, dann ein verlängertes Wochenende in Harland, bevor es in den Sommer geht und da folgt diesmal das Bachmannlesen vor meinem elften Geburtstagfest.

Eine Lesung gibt es im Juli auch und Ende August, die Lesung beim “Linken Wort am Volksstimmefest”, wo ich diesmal aus der “Magdalena”, eine der “Maria Mattuschek-Szenen” lesen werde, ich weiß noch nicht genau welche, aber eine wird auch in das “Literaturgeflüsterbuch” über das Schreiben hineinkommen.

Und noch ein Nachsatz für alle, die es interessiert, die kleine Lia wurde Samstagmittag im Universitätsklinikum St. Pölten auf die Welt geholt und sieht derzeit noch ein wenig verschlafen aus.

Dann schlaf auch du

Jetzt kommt ein Buch, das, 2017, als Frankreich das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse war, in aller Munde war und das, glaube ich, auf einen wahren Fall basiert.

Hat ja doch in Amerika, glaube ich, ein überfordertes Au Pair- Mädchen einmal ihre Gastkinder umgebracht und Leila Slimanis Debut, mit dem sie den Prix Goncourt gewonnen hat, beschäftigt sich damit und zeichnet auf diese Art und Weise haarscharf die französischen Verhältnisse.

Vor dem Buch habe ich ja die “Subutexs-Trilogie” gelesen, die das noch stärker aufzeigt und Leila Slimani ist eine französisch markkoanische Autorin, die 1981 in Rabbat geboren wurde, in Marakko aufwuchs, auf einer franhzösischen Eliteuniversität sutdierte und jetzt in Paris mit ihren zwei Kindern lebt.

Das Buch, habe ich  bei “Amazon” gelesen, nimmt die Spannung gleich vorweg, denn auf der ersten Seite erfährt man gleich, was geschehen ist.

“Das Baby ist tot.”, lautet der erste Satz und, ich denke, schon das erste Kapitel, gibt eine haarscharfe Schilderung der französischen Verhältnisse mit all ihren Problemen.

Dann wird es ein wenig verworrener und widersprüchiger, als die Portraits von Myriam, Paul und vor allem Louise, dem wunderbaren und doch so widersprüchigen Kindermödchen, der weißen Nanny oder Nounou,  wie sie genannt wird, die am Anfang des Buches an Mary Poppins erinnert.

Das heißt, nicht ganz am Anfang, denn da erfährt man was geschehen ist. Die Kinder, der kleine Adam und die etwas ältere Mila tot. Der Bub ist gleich gestorben. Mila hat sich gewehrt. Das Kindermädchen hat versucht, sich umzubringen, was aber nicht gelungen ist. Die Mutter, Myriam eine erfolgreiche Rechtsanwältin, ist geschockt und weinend in ihr Zimmer geflüchtet und muß von den Ärzten niedergespritzt werden.

Dann erfährt man, daß Myriam, die glaube ich, wie die Autorin, eine marokkanische Herkunft hat, die aber nicht näher ausgeführt wird, mit Mila ein paar Wochen vor ihrer letzten Juraprüfung schwanger wurde. Paul begann da gerade eine Karriere als Musikproduzent. Myriam scheint keine Eltern zu haben, Pauls Eltern lassen aus und ziehen sich lieber auf Land und auf Reisen, als zu ihren Enkelkindern zurück.

Zuerst geht aber Myriam ohnehin in ihrer Mutterrolle auf und damit sie noch länger daheim bleiben kann, schummelt sie auch ein bißchen mit der Verhütung, so daß sie wieder schwanger wird.

Dann wird es ihr doch zuviel. Die Decke fällt ihr auf den Kopf. Mila ist auch noch ein eher schwieriges, schreiendes Kind, das ununderbrochen Karusell fahren will und so findet ein früherer Studienkollege, die abgehetzte Myriam vor dem Karussel und bietet ihr an, in seine Rechtsanwaltkanzlei einzutreten.

Paul murrt zwar, daß, das, was sie da verdient, für die Nanny aufgehen würde. Aber die muß her, denn sie verdienen zuviel, um einen staatlichen Kindergartenplatz zu bekommen. Zu wenig eigentlich sich eine Nanny leisten zu können. Miriam geht aber doch in eine Agentur, hängt dann überall Zettel auf und das Paar nimmt sich  einen Tag Zeit, die Bewerberinnen zu überprüfen.

Da bleibt dann nur Louise über, denn Myiriam will keine, die mit den Kindern Arabisch spricht und auch keine, die Schwierigkeiten mit ihren Papieren hat. Alles soll legal sein und Louise, eine etwa fünfzigjährige Frau, deren Mann gestorben und deren Tochter verschwunden ist, erweist sich auch gleich, als Wohltäterin.

Sie kocht und putzt, schickt das Paar am Abend ins Restaurant, um sich zu entspannen, kocht für die Freunde der Familie, alle sind happy und Paul und Myriam bemühen sich sehr, Louise nicht zu kränken, sie nicht auszunützen und die sozialen Unterschiede nicht merken zu lassen.

Die bilden sich allmählich heraus. Zuerst kommt ein Kapitel, in dem Stephanie, Louises Tochter vorgestellt wird, die mit den Tageskindern der Mutter aufgewachsen ist und als sie einmal von deren Arbeitgebern in den Urlaub mitgenommen wurde, durfte sie sich nicht rühren und sich nicht bemerkbar machen.

Louise wird aber von Myriam und Paul in den Urlaub nach Griechenland mitgenommen, die freut  sich sehr, herrscht die Kinder aber das erste Mal an, als Mila ins Wasser will, sie aber nicht schwimmen kann.

Das ist noch nicht so das Problem, Schwimmflügerl werden besorgt, aber einmal, als Paul nach Hause kommt, ist die kleine Mila sehr geschminkt da herrscht der Vater, die Nanny an und sagt, das darf nicht sein.

Eine Nachbarin, die die Polizei gerufen hat, erzählt der, Louise hätte sie, weil sie sich in finanziellen Nöten befand, um einen Zweitjob gebeten und Paul muß noch einmal mit Louise sprechen, weil sich das Finanzamt gemeldet hat, Louise soll ihre Sachen in Ordnung bringen, aber die verbrennt nur die ungeöffneten Briefe und hat auch Schwierigkeiten mit ihrem Untermietzimmer, wo die Dusche verschimmelt ist und der Vermieter sie hinaushaben möchte.

Deshalb bleibt sie auch, als Myriam und Paul sie beim nächsten Urlaub nicht mehr mitnehmen, heimlich in deren Wohnung, ladet dorthin auch eine andere Nanny ein, aber sonst hat sie mit diesen nicht viel Kontakt und Paul und Myriam überlegen schon, daß sie, wenn Adam auch in den Kindergarten kommt, Louise dann nicht mehr brauchen.

Das darf nicht sein, denkt die, denn wo soll sie dann hin und versucht Myriam ein drittes Kind einzureden, aber die träumt davon, als Partnerin in die Kanzlei einzusteigen und schüttelt den Kopf.

Da gibt es eine bizarre Szene, wo Louise, damit Paul und Myriam  im Bett zueinanderfinden, mit den Kindern nachts auf ihre Kosten essen geht, ihnen beim Chinesen ein Würstchen aufzwingt, dafür ihr letztes Geld ausgibt und die Kleinen dann durch das nächtliche Paris zerrt.

Louise kann nichts wegwerfen, so hebt sie alles auf, Myriam verbietet ihr aber, den Kindern abgelaufene Sachen zum Essen zu geben. So schmeißt sie ein Hühnchen in den Müll, findet dann am Abend, als sie müde von der Kanzlei heimkommt, das Gerippe am Tisch und Louise hat die Kinder gezwungen, das Hühnchen zu essen, was die ihr dann auch brühwarm erzählen.

So werden nach und nach die Klassenunterschiede aufgedeckt. Louise blieb für mich dennoch ziemlich widersprüchlich und das Buch hat bei “Amazon”, sowohl, ein als auch fünf Sterne-Rezensionen bekommen.

Die Ein-Sterner mokieren sich über die einfache Sprache und, daß sie nach dem ersten Kapitel schon alles wissen. Gut der “Subutex” war komplizierter und ein ziemlich genaues Bild der heutigen französischen Gesellschaft mit all ihren Problemen, hat mir das Buch trotz all seiner Widersprüche  gegeben.

Leila Slimani lese ich bei den Blogs, hat gerade ihr zweites Buch herausgebracht, wo es, glaube ich, um eine moderne “Madame Bovary” geht.

Die kommenden Jahre

Norbert Gstrein zukunftsträchtiger Roman, 2018 erschienen, der sich mit den zwei aktuellen Themen dieser Zeit, die Klimafrage und die Flüchtlingskrise beschäftigt, ist im Vorjahr zwar weder auf der dBd noch auf der österreichischen Buchpreisliste gestanden. Ich habe aber sowohl in Göttweig als auch bei den O-Tönen daraus gehört und mir das Buch von meiner Straßergassenschulkollegin Trude K. zum Geburtstag gewünscht.

Ich habe von dem 1961 in Tirol geborenen Autor schon einige Bücher gefunden, war auch auf seinen Lesungen, aber noch nicht soviel von ihm gelesen, aber das thema ist sehr zukunftsweisend und ich interesse mich ja für die gesellschaftspolitischen Fragen der Zeit.

Da ist Richard, ein etwa fünfhzigjähriger Gletscherforscher mit Frau und Kind in Hamburg lebend. Aber das Buch beginnt auf einem Kongreß in New York zu den Wahlkampfzeiten, wo alle noch versicherten, daß sie nach Kanada auswandern würden, wenn Donald Trump die Wahl gewinnen würde?

Der Kollege Tim macht Richard auch eine solches Angebot und die mexikanische Kollegin Idea unterstützt ihn auch darin. Er reist aber nach Hamburg zurück, beziehungsweise in das von seiner Frau Natascha, einer Schriftstellerin geerbte Häuschen im ehemaligen Osten, das sie, medienträchtig vermarktet, an die syrische Flüchtlingsfamilie Fahri vermietet haben.

Richard ist das ein wenig peinlich und er spart auch nicht an zynischen Kommentaren. Natascha ist aber begeistert und es gibt auch gleich Probleme und Gerüchte.

Zuerst will aber Herr Fahrdi nur konvertieren und wird deshalb öfter vom Pastor besucht. Es gibt auch vermummte Jugendliche, die sich dem Haus nähern, die beiden Söhne entführen und in einem Baumhaus gefesselt liegen lassen. Die Nachbarn streuen Gerüchte und Natascha, die sich mit Herrn Fahrdi anfreudet und mit ihm auch an einem Kunstprojekt arbeitet, weigert sich mit Richard und der Tochter Fanny den Rest des Sommers, wie geplant in <kanada zu verbringen.

Das Ganze ist und das ist sehr interessant, in dreizehn Kapiteln geschrieben, oder in zwei Teilen, die zwölf Kapitel enthalten. Dann gibt es zwei dreizehnte, die das schildern, was sich zugetragen haben könnte, als Richard wieder nach New York geflogen ist, dann kommt das, was verrät was wirklich geschehen ist.

Richard kommt in Kanada an, wird aber von Natascha angerufen, die erzählt, Herr Fahrdi hätte mit der Waffe, die sie ihm gegeben hat, auf die Angreifer geschossen und sei verhaftet worden.

Norbert Gstrein hat, glaube ich, im MQ gesagt, daß er absichtlich nicht Stellung bezogen hat, also nicht für oder gegen die Flüchtlinge ist, sondern das Ganze neutral gehalten hat.

Das könnte man dem Buch ankreiden, daß es die Themen nur anreißt, aber nicht wirklich eine Lösung bietet und, daß das, was da erzählt wird, eigentlich alltäglich ist.

Der weiße Intellektuelle ist frustriert, die Annäherung an die Flüchtlingsfamilie gelingt nicht wirklich, die Gletscher schmelzen und Norbert Gstrein hat ein hochaktuelles Buch geschrieben, das, glaube ich, auch in der Literatursendung von Ellen Kositza und Susanne Dagen besprochen wurde.

Lese.Auslese mit Erdbeerbowle

Die Lese.Auslese mit den persönlichen Empfehlungen von Cornelius Hell und Katja Gasser gibt es zweimal im Jahr in der “Gesellschaft für Literatur”, vor Weihnachten mit Punsch und Keksen, im Juni mit Erdbeerbowle und obwohl ich ja nicht soviel von Leseempfehlungen halte und mein Sommerlesestoß schon längst im Badezimmer in Wien und in Harland überm Bett liegt, gehe ich eigentlich ganz gern dorthin, um einzutauchen in die persönlichen Empfehlungen der beiden Literaturexeperten und sie mit dem, was ich davon gelesen habe zu vergleichen und kann gleich fröhlich vermelden, ich habe von den acht vorgeschlagenen Büchern noch nichts gelesen. Von einigen habe ich schon was gehört und zwei habe ich mir gerade bestellt, mal sehen, ob sie zu mir kommen?

Manfred Müller stellte gerade, als ich den Saal im Palais Wilcek in der Herrengasse erreichte, ein neuntes Buch vor, nämlich Cornelius Hells letzte Übersetzung aus dem Litaurischen, erschienen im “Residenz-Verlag”, so saß Jessica Beer, die früher in der Hauptbücherei gearbeitet hat, hinter mir, Henrike Blum war da, Christl Greller und noch einige literarisch Interessierte.

Cornelius Hell begrüßte gleich mit dem bekannten Satz, daß man einen Abend wie diesen besser bei einem Heurigen zubringen sollte und es begann dann gleich nichts desto trotz mit der Vorstellung von Claudio Magris “Schnappschüßen”, dann wurde Slobodan Snajders “Reparatur der Welt” vorgestellt, das glaube ich, einmal Ö1 buch war und der Ex Libris Redakteur Peter Zimmermann hat auch ein neues Buch geschrieben.

“Der himmel ist ein sehr großer Mann” heißt es und handelt, wie könnte es anders sein von der Liebe zum Lesen.

Der Ungar Andras Forgach hat ein Buch über seine Mutter geschrieben, die bei der unarischichen Stasi gearbeitet hat und Damir Ovcina eines über den Balkankrieg und einen bosnischen Jungen, der “Zwei <jahre Nacht” in einem von Serben besetzten Stadtteil von Sarajewo verbrachte. Das habe ich angefragt und die Tagebücher von Gerhard Fritsch, die von Klaus Kastberger herausgegeben wurde und von denen ich schon einiges auf seinen Twitterseiten gelesen habe.

Katharina J. Ferner hat bei “Limes” ein kleines feines Gedichtbändchen herausgegeben und Thomas Stangl einen Erzählband in denen vielen kurze Geschichten und Notizen enthalten sind.

Interessant, interessant, könnte man so sagen und wenn ich meinen eigenen Senf beziehungsweise Service dazugeben darf, dann empfehle ich acht Frühjahrerscheinungen plus einen Gedichtband, die ich vor kurzem gelesen habe und die mich mehr oder weniger beeindruckt haben:

1.John Wray “Gotteskind”

2.Matthias Nawrat “Der traurige Gast”

3.Tanja Maljartschuk “Blauwal der Erinnerung”

4.Jiri Weil “Mendelsohn auf dem Dach”

5. Andrea Stift-Laube “Schiff oder Schornstein”

6. Fernanda Melchor “Saison der Wirbelstürme”

7.Corninna T. Sievers “Vor der Flut”

8.Lisa Kränzer “Coming of Carlo”und der Lyrik Tip

9.Hilde Langthalers “Podium Portrait”, um noch einmal an eine liebe Freundin beziehungsweise Arbeitskreiskollegin zu erinnern.

Ich habe mich dagegen vor kurzem an meine Backlist gemacht, habe Peter Henischs “Suchbild mit Katze” und Norbert Gstreins “Die kommenden Jahre” gelesen, gerade mit Thomas Lehrs “Schlafende Sonne” dem Ll- Buch von 2017, das ich derzeit noch für unlesbar halte, begonnen, möchte mich dann an Nina Bußmanns “Große Ferien”, Sabine Grubers “Daldossi”, Katharina Tiwalds “Die Wahrheit ist ein Heer” Anna-Elisabeth Mayers “Fliegengewicht” und an noch einiges anderes als Sommerlektüre machen, es warten aber schon einige Rezensionsexemplare, die ich im Juli beziehungsweise im Augsust lesen soll auf mich.

Da werden wir dann in die Schweiz und nach Locarno zum Filmfestival fahren und dann kommen wieder die Buchpreislisten und meine Leseliste wird vermutlich expolodieren.

In diesem Sinne einen schönen Lesesommer, liebe Lesefreunde und wem es interessiert, ich werde jetzt wahrscheinlich bis Ende des Jahres aber zumindestens bis November in eine intensive Schreibwerkstatt begeben und mein zweites “Literaturgeflüsterbuch” über mein Schreiben und meine Bücher  zusammenstellen und die Einladung zum “Linken Wort am Volksstimmefest”, wo ich eine der Maria Mattuscheks Szenen lesen werde, am Samstag den 31. August ist auch schon gekommen.

Es wird also wieder intensiv werden, aber vorher ist ja noch die Lesung im Cafe Westend aus der “Unsichtbaren Frau”.

Maja Haderlaps Grundbuch

Die 1961 in Bad Eisenkappel geborene Dramaturgin und Lyrikerin Maja Haderlap war mir als GAV-Mitglied vom Namen her bekannt, als sie 2011 beim “Bachmann-Preis” gelesen und für mich  und vielleicht auch für andere überraschend, mit einem Textausschnitt ihres Romans “Engel des Vergessens” gewonnen hat.

Sie hat ihre Lyrik bisher und vielleicht immer noch auf Slowenisch geschrieben, den Roman über ihren Vater und ihre Großmutter, die in das KZ-Ravensbrück verschleppt worden ist, auf Deutsch und es ist ihr damit der Durchbruch gelungen, beziehungsweise ist sie, wie der Germanistikprofessor Karl Wagner in seinem Referat betonte, zu einer öffentlichen Person geworden.

Das Buch wurde inzwischen in viele Sprache übersetzt und ist in mehreren Auflagen hunderttausend Mal erschienen. Maja Haderlap hat unzählige Lesungen daraus gehalten, 2014 die Klagenfurter Rede und 2018 auch die Rede zur “Hundertjahrfeier der Republik Österreich”  und heute wurde das Buch in der Grundbuchreihe  der “AS” besprochen, die Kurt Neumann, der sich jetzt schon in Pension befindet, die Reihe aber offenbar weiterführt, vor einigen Jahren gegründet hat.

Bei einigen dieser Veranstaltungen, bei weiten nicht bei alllen, bin ich gewesen, kann mich aber an die “Tante Jolesch”, an die von Veza Canetti und  Anna Migutsch erinnern.

Da gibt es immer eine Lesung aus dem Buch, dann wird ein Referat dazu gehalten und am Schluß gibt es eine Diskussion, die von Klaus Kastberger moderiert wird und am nächsten oder übernächsten Tag wird das Ganze  in Linz im Stifterhaus wiederholt.

Ich bin ziemlich zuspät gekommen, da eine sechs Uhr Stunde und dann ist die U-Bahn zehn Minuten wegen eines Polizeieinsatzen in der Braunsschweiggasse nicht gekommen, was mindestens dreimal durchgesagt wurde.

Aber ich habe das Buch ohnehin gelesen und auch Maja Haderlap inzwischen, glaube ich, auch mit ihren Gedichten einige Male gehört.

Die Diskussion darüber war sehr interessant und auch, daß die Kärntner Slowenin, damit den Nerv der Zeit getroffen hat und mit diesem Buch so berühmt geworden ist und eigentlich hätte ich, weil ich ja nicht so gerne zu Veranstaltungen gehe, wo ich schon das Buch gelesen habe, nicht hingehen wollen, aber sonst hätte es nur eine Lesung aus dem “Kloimstein-Buch” gegeben und das habe ich auch schon gelesen.

Es war aber trotzdem ganz spannend, daß ich hingegangen bin, gab es ja im “Literaturcafe” heute schon den ersten Podcast über den heurigen “Bachmann-Preis”, der diesmal wieder eine Woche früher, nämlich schon ende Juni stattfindet und da hat Wolfgang Tischer sehr bedauert, daß die Festlegung der Shortlist nicht für alle öffentlich und einsichtbar ist, weil er da voriges Jahr, glaube ich, eine Schiebung vermutete, weil Anna Stern, die in der Diskussion nicht so gut weggekommen ist, plötzlich in der Shortlist war.

Das möchte er gerne verändern, mal sehen, ob es ihm oder einen der sechs österrreichischen Autoren die heuer antreten, auch ein solcher Durchbruch gelingt?

Pfingstmontag mit Christoph Braendle

Publikum

Publikum

Richard Weihs

Richard Weihs

Weil der Alfred am Dienstag nach Pfingsten immer auf Betriebsausflug fährt, sind wir schon am Montagnachmittag von Harland nach Wien gefahren und konnten so zu den “Wilden Worten” ins Amerlinghaus gehen.

Denn Richard Weihs ist ja ein Hardliner, der ja auch am Ostermontag und zu Pfingsten seine Veranstaltungen macht, diesesmal mit dem 1953 in Bern geborenen Christoph Braendle, von dem ich, als es noch die Büchertürme und die “Literatur im März” gab, mir von dort “Jede Menge Kafka” mitgenommen und gelesen habe.

Den “Meermacher” sehe ich gerade, muß ich auch wohl irgendwo gefunden haben und wenn ich mich nicht täusche, war ich auch schon einmal in der “Alten Schmiede” bei einer Lesung.

Jetzt ging es, um das noch druckfrische neue Buch, wieder in der “Bibliothek der Provinz” erschienen.

“Aus den Augen”, heißt es und der Text der im Programm steht, lautet: “Eine Dreiecksbeziehung im Schatten männlicher Altersimpotenz”.

“Nun ja, nun ja!”, könnte man da schreiben, vor allem wenn man es als ältere Frau, nicht so gerne mit der männlichen Erotik hält.

Der Journalist und Autor, der glaube ich, auch in Marokko lebt und dort Zimmer vermietet, las jedenfalls drei Stellen daraus, nämlich die, wo der Ich- Erzähler in einem Cafe in Rom von einem Deutschen angesprochen wird, der möchte, daß er seine Frau nackt malt.

Dann, die, wo der Deutsche etwas aus seinem Leben erzählt und dann noch, weil, wie Christoph Braendle meinte, die Veranstaltung ja “Wilde Worte” heißt, noch eine sehr erotische, wo der Maler, die üppigen Formen der üppigen Lisa malt, sich dabei vorstellt, wie er den Auftraggeber mit dieser Frau betrügt, bezeihungsweise mit ihr nach Üaris durchgehen wird.

Man soll sich nicht über den Inhalt täuschen, meinte der Autor noch am Schluß, denn da ist vielleicht nichts so, wie es scheint und solle das Buch kaufen und sich selbst überzeugen.

Christoph Braendle

Christoph Braendle

Christoph Braendle

Christoph Braendle

Der Alfred hat es getan, jetzt kann ich es auf meine lange Leseliste sitzen und abwarten, bis ich zum Lesen komme, vorläufig ist aber Norbert Gstrein mit seinen “Kommenden Jahren” dran, was ich mir von der Trude K. zu meinem letzten Geburtstag wünschte.

Ja und das Wunschgedicht vom letzten Mal, wo Richard Weihs schon eine prophetische Wende vorausnahm, denn das Gedicht habe ich mir ja vor der “Ibiza-Affaire” gewünscht:

“Mausi, Mausi komm heraus und lauf,

im Reiseladen ist heut Schlußverkauf!

Buch einen Flug gleich bei Ibiza-Tours,

dort geht der Herrenmensch auf Kuschelkurs.

Und Red Bull- Wodka macht geistige Nullen

in Nullkommanichts zu geilen Bullen.”

Spannend, spannend, für meine Works on progess werde ich es wohl nicht brauchen, obwohl ich das “zweite Literaturgeflüsterbuch” wieder mit dem “Literaturarchiv-Gedicht”, einleiten werde.

 

Das zweite Literaturgeflüsterbuch

Das erste “Literaturgeflüsterbuch”, das Texte von 2008 bis 2013 enthält, ist im Dezember 2013 erschienen und  entstand, als ich, während oder nach der Arbeit an der “Widergeborenen” in eine Krise gekommen bin.

Irgendwie war ich mit dem Text nicht zufrieden, ich glaube, es hat mir auch das Feedback und die Rückmeldung gefehlt und die Art der Krisenbewältigung, die ich betrieb, war, daß ich mich 2012 entschlossen habe, statt das nächste Werk anzuschreiben, damit nicht zufrieden zu sein und kein Feedback zu bekommen,  ein Buch mit den literarischen Texten meines Blogs zusammenzustellen.

Gefragt, ob ich ein Buch aus meinem seit Juli 2008 bestehenden Blog machen möchte, wurde ich da schon öfter und ich habe meistens geantwortet “Da müßte  ein Verlag auf mich zukommen!”

Es ist, wie meine Leser wahrscheinlich wissen, keiner gekommen. Das “Literaturgeflüster-Texte -Buch” ist erschienen und vorher pünktlich zur Fünfjahresfeier ist auch ein großes Gewinnspiel mit “Dreißig Fragen zu Dreißig Büchern” herausgekommen.

Da kam es wahrscheinlich schon zu der Idee meine Bücher und mein Schreiben auch auf meinen Blog vorzustellen, der ja im Sommer 2008, so daß ich bald das elfte Jahr  feiern kann, ziemlich spontan und konzeptlos entstanden ist und ich dann bald ziemlich allgemein über mein literarisches Leben, also die Veranstaltungen, die ich besuchte, die Bücher, die ich gelesen habe, zu plaudern begann.

Und ein wichtiger Teil meines literarischen Lebens ist ja mein Schreiben. 2008 habe ich gerade “Die Radiosonate oder das einsame Jahr” geschrieben, das von der eher kürzeren Erzählung “Das Haus” gefolgt wurde und als die zwei Bücher fertig waren, sie sind, weil ich die “Radiosonate” voher an einen Kleinverlag schicken wollte, der mir allerdings nicht geantwortet hat, gleichzeitig entstanden, habe ich schon eine Vorschau und dann die sogeannte “Präsentation” gehabt, die ich mit jeden meiner Bücher fortsetzte und die elf Jahre in denen ich nun schon blogge, habe ich auch sehr viel und sehr intensiv geschrieben, so sind inzwischen siebenundzwanzig Bücher, von der “Radiosonate” angefangen bis zur “Unsichtbaren Frau”, da ist die “Magdalena Kirchberg”, die es ja noch nicht gibt,  nicht mitgezählt und für jedes dieser Bücher gibt es eine Vorschau und  nach Erscheinen ein Bild von mir mit dem Buch.

Ein Gewinnspiel dazu, das sich, ich gebe es zu, keiner großen Ressonanz erfreut, gibt es seit einiger Zeit auch und bei den letzten Büchern würde ich auch  gerne eine Lese- und Diskussionsrunde veranstalten.

Auch da melden sich nicht sehr viele, die über meine Bücher diskutieren wollen, trotzdem habe ich seit ein paar Jahren angefangen, meine Bücher, meine Themen, etcetera in eigenen Artikeln vorzustellen, habe meine “Lieblingsbücher” beschrieben, über “Coverfragen” gesprochen, die ersten Sätze zusammengestellt und zum Jahresanfang beschlossen, ein zweites “Literaturgeflüsterbuch” über mein “Schreiben und meine Bücher” zu machen.

Da war ich noch intensiv mit dem Korrigieren der “Magdalena Kirchberg” beschäftigt, womit ich erst vor einigen Tagen fertig geworden bin und mich nun, nachdem die Fenster geputzt sind, an das neue Buch machen kann.

Da habe ich dann als erstes am Samstag zwischen die Kapitel jeweils die Beschreibung und das Probekapitel aus meiner Website gestellt, was sich, da ich noch einen Artikel über meine “Nanwowrimos” zu dem Buch gab und am Schluß,  die noch nicht erschienene “Magdalena Kirchberg” mit einer “Maria Mattuschek-Szene” dazustellte, auf ein ziemlich umfangreiches Buch ausweitete.

Meine Bücher werden ja immer kürzer, weil ich wohl schon ein bißchen ausgeschrieben bin und alles angerissen habe, so hat auch die “Magdalena Kirchberg”, die nicht im “Nanowrimo” entstanden ist, ich aber am ersten November, als ich den Rohtext fertig hatte, etwa die fünfzigtausend Worte hatte,  jetzt im Rohtext, den ich den Alfred am Dienstag schickte, 46  068 Worte.

Der Text, den mir der Alfred gestern aus dem Blog  kopierte, hat jetzt 273 Rohseiten, 98.632 Worte und besteht derzeit aus neunundzwanzig Artikel und den schon erwähnten achtundzwanzig Buchkapitel samt der Buchbeschreibung.

Ob ich alle Artikel in dem Buch lassen werde, weiß ich noch nicht, das werde ich bestimmen, wenn ich es jetzt langsam durchkorrigiere und mir das Ganze einmal durchlese.

Vielleicht fällt die “Laudatio” oder sonst was, was sich vielleicht wiederholt oder doch nicht so passend ist, heraus. Die Bücher, die ich in dieser Zeit geschrieben habe, würde ich aber gerne drinnenlassen.

Mal sehen, jetzt kommt die Korrigierarbeit. Ein Vorwort wird es auch geben, das ich noch schreiben muß. Das “Wunschgedicht” von Richard Weihs, das es schon in den “Berührungen” gibt, werde ich wieder an den Anfang stellen und dann korriegeren und korrigieren.

Jetzt zuerst einmal  alle Verlinkungen löschen  und das Ganze so weit durchgehen, daß ich es ausdrucken kann. Dann kann ich entscheiden, was bleibt drinnen, was kommt noch hinein, damit ich  in einen oder zwei Jahren  ein literaturwissenschaftliches Werk über mein Schreiben haben kann, bezeihungsweise ein Buch, wo man sich auf einen Blick in meine Bücher einlesen kann und alles  komprimiert nebeneinander findet.

Das wird mich also dieses Jahr begleiten, ob ich dann zum “Nanowrimo” schon zum meinen nächsten buch komme oder ob es ein solches überhaupt gibt, wird sich weisen.

Die “Magdalena Kirchberg” , wo ich am Dienstag, dem Alfred, den Text, das Wunschgedicht und die Beschreibung schickte, ist ja irgendwie auch ein Abschlußwerk und als ich nach dem “Literaturgeflüsterbuch I” , nach der “Widerge borenen”, sind noch die “Paula Nebel”,”Kerstins Achterln” und der zweite “Nanowrimo” erschienen, weitergeschrieben habe, sind zuerst die “Dreizehn Kapitel”, dann die “Flüchtlingstrilogie”, ein paar weitere politische Bücher, aber auch “Paul und Paula” und noch anderes mehr entstanden.

Ich bin gespannt,  werde darüber berichten und ein Cover für die “Magdalena”, das wollte ich noch schreiben, gibt es inzwischen auch.

Nämlich die alte Schreibmaschine, die Alfreds Mutter aus ihrem Büro  mitgenommen hat und die schon länger auf meinen Schreibtisch, den es in der Harlander Küche gibt, steht.

Da habe ich ein Blatt Papier eingespannt und wollte darauf “Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman” tippen.

Aber leider war das Farbband schon etwas eingerostet, beziehungsweise verblichen, es hat also nicht funktioniert.

Was habe ich gemacht? Ich bin ins Wohnzimmer, in dem es inzwischen zwei große Bücherregale und auch wieder einen Drucker gibt, gegangen und habe mir die erste Seite des Manuskkriptes ausgedruckt und in die alte Maschine eingespannt, was, wie ich hoffe, ein gutes Titelbild für mein, glaube ich, sechsundvierzigstes selbstgemachtes Buch geben wird.

Der trübe Morgen

Jetzt kommt nach den “Schwestern”, gleich Teil drei von Alexej Tolstois Trilogie “Der Leidenweg” über die russische Revolution, denn den zweiten Teil habe ich ausgelassen, obwohl ich ihn mir von Stephan Teichgräber ausborgen hätte können, denn der hat ja  im November in dem Antiquariat in der Margaretenstraße alle drei Bände für das “Doml”, beziehungsweise seinem “Revolutionsworkshop” gekauft.

Aber damals war ich noch so mit meinen Rezensionsexemplaren beschäftigt und hatte wahrscheinlich weder die deutschen noch die österreichischen Buchpreisbücher alle gelesen, so daß ich gar nicht daran dachte, mich an die mehrfach umgeschrieben und dem sozialistischen Realismus angepassten Bücher des 1945 verstorbenen Alexejs Tolstois zu machen.

Aber es kommt ja immer anders als man denkt, die Rezensionsexemplare sind ausgelesen, jetzt könnte ich mich an meine Backlist machen, wo  noch einiges wartet, aber da bin ich vom “Theodor Kramer-Sommerfest” nach Hause gefahren,  am “Wortschatz” vorbeigekommen und da lag der “Trübe Morgen” diesmal nicht in der schönen Ausgabe, die Stephan Teichgräber, um zwanzig Euro erstanden hat, sondern in einer schon recht vergilbten “Globus-Ausgabe” aus dem Jahr 1984, die vierte durchgesehene Ausgabe, aus dem “Ragusa Verlag in Moskau”, die in der UDSSR gedruckt wurde.

Das sieht man dem Papier auch an. Die Übersetzung stammt wieder von Maximilian Schick, der, wie ich “Wikipedia” entnehme, 1884 in Moskau geboren und dort 1968 gestorben ist. Von 1882- bis 1907 lebte er in   Berlin, wo er auch studierte und war außer als Übersetzer auch als Balletkritiker tätig.

Daß ich den zweiten Teil, “Das Jahr Achtzehn” ausgelassen habe, könnte man bereuen, denn ich habe mich, da in dem Buch keine Inhaltsangabe und auch keine Notizen zum Autor, noch ein Vorwort oder ein Nachwort enthalten ist, mit dem Lesen, beziehungsweise den Lücken recht schwer getan.

Teil eins endet mit der Revolution und dem Sturz des Zaren. Teil drei spielt, glaube ich, von 1919 bis 1920 und schildert hauptsächlich Kampfhandlungen, die sich bis in die Ukraine ziehen. Die Rote Armee und die Bolschewiken müßen gegen die “Weißen” und die “Kosaken” kämpfen und da bräuchte man wahrscheinlich ein historisches Vorwissen, um die Abläufe zu verstehen und dann habe ich ja, natürlich selbstgewollt, eine Lücke, was mit den Schwestern im Jahr 1918 passiert ist, was man leider auch nicht in “Wikipedia” nachlesen kann, denn offensichtlich haben sich die Paare getrennt.

Darja ist mit einem ehemaligen Popen in einem Dorf unterwegs. Ihr Mann Iwan Iljitsch Telegen kommandiert ein Matrosenregiment, wo es auch eine Köchin namens Anissja, eine ehemalige Bäuerin gibt, die durch die Kosaken oder die “Weißen” ihren Mann und ihre zwei Kinder verloren hat.

Katjas zweiter Mann Wadim Petrowitsch ist auf der Suche nach ihr und erfährt in einem Restaurant von einem deutschen  Offizier, daß sie noch am Leben ist.

Sie ist inzwischen als Lehrerin in der  Ukraine tätig, muß von dort aber nach Moskau flüchten, siedelt sich in ihrer ehemaligen Wohnung, die inzwischen von einem  Genossen Maslov bevölkert ist, der sie fragt, ob sie nicht wisse, “daß man in Moskau des Hungers stirbt!”, sie dann aber doch in ihrem ehemaligen Zimmer wohnen läßt, sie aber sexuell bedrängt.

So daß es gut ist, daß sie zuletzt doch zu ihrem Wadim Petrowitsch und natürlich auch zu Telegin und ihrer Schwester findet, am Ende, das ist dann schon im kalten Winter 1920, begeben sie sich alle zu einem Vortrag in ein Theater, wo auch der Genosse Lenin anwesend ist und das Buch schließt mit den dramaischen Sätzen:

“Der Würfel ist gefallen!”, sprach der Mann an der Karte, auf den Stock wie auf eine Lanze gestützt. “Wir kämpfen auf den Barrikaden für unser und der Welt Recht, ein für allemal der Ausbeutung des Menschens durch den Menschen ein Ende zu machen.”

Die Leserin weiß im Sommer 2019, daß das nicht gelungen ist und kann noch hinzufügen, daß “22. Juni 1941”, darunter steht.

Unter den “Schwestern” in der schönen Moskauer Ausgabe ist “1921” gestanden, so daß man raten kann, ob es sich bei Band drei schon über eine überarbeitete Ausgabe handelt, während der erste noch eine Frühform ist, das Buch ist aber in den Fünfzigzerjahren erschienen.

Anmerken kann ich auch noch, daß es einige sehr beeindruckende Stellen gibt, wie beispielsweise die, wo der Kommandant den ehemaligen Popen in eines der Dörfchen schickt. Denn es naht ein christliches Fest, die sind zwar jetzt abgeschafft, die Bauern aber noch immer gläubig und sie brauchen auch die Feste, um ihre Jungfrauen zu verheiraten und die Kinder zu taufen. Vorher liefern sie kein Getreide ab. So kommt der Pope und traut und die Mädchen haben sich auch alle mit kostbaren Kleidern herausgeputzt, die sie wohl vorher den Bürgerlichen oder dem Adel entwendet haben.

Eine zweite ist dann die, wo die Truppe um Telegen Schillers “Räuber” mit Anissja als “Amalie” und dem Popen als “Franz” aufführt.

Bücher spielen in Tolstois Trilogie, beziehungsweise den zwei Teilen, die ich gelesen habe, auch eine große Rolle und ein spannendes Detail ist da, daß sich der Genosse Maslow mit dem “utopischen Sozialismus” beschäftigt und Katja seine Bücher zeigt, wo ich mich frage, ob eines davon, vielleicht Samatjatins “Wir” ist, mit dem wir uns bei Stephan Teichgräbers “Utopieworkshop” ein wenig beschäftigt haben, aber das war damals vielleicht noch nicht erschienen.

Büchertag vor Pfingsten

Pfingsten naht, das wir wieder in Harland verbringen werden, ein Radausflug nach Nußdorf an der Traisen ist geplant und am Samstag die Radfahrt in die Stadt zum Markt und Pfingsten, das ich ganz früher noch als Studentin und junge Psychologin in St. Gallen in der Steiermark mit dem “Klub der logischen Denker” verbracht habe, hat auch öfter etwas mit dem Lesen zu tun.

Habe ich doch einmal als sich der Alfred irgendwo befand, einen Lesemarathon gemacht und habe da entweder den ganzen Tag gelesen oder einen Rundgang von einem Bücherschrank zum anderen gemacht.

Heuer hatte ich etwas zeitversetzt etwas Ähnliches vor, denn ich habe es ja am Dienstag geschafft mit etwas Schummeln, also einem eher flüchtigen Korrigierdurchgang die “Magdalena” zu beenden und dem Alfred zur Endkorrektur und Formatierung zu übergeben und da beginnen dann immer meine Rituale.

Als Erstes habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich mich damit befasste, wie mich meine schon vorhandenen Fguren, der Psychiater Theo Hardenberg vielleicht, aber auch die Schreibtrainerin Fritzi Jelinek mit ihrer Bibbliotherapiegruppe, sowie die pensionierte Bibbliothekarin Lisbeth Hahenpichler durch meinen nächsten Schreibprozeß führen können, aber der wird ja auch im Korrigieren der schon im Blog entstandenen Schreibetexte bestehen.

Die Figurenanalyse habe ich dann am nächsten Tag auch in ein schönes Notizpunkt aufnotiert, das mir, glaube ich, meine Hauptschulfreundin Christa U. zum Geburtstag schenkte und dann habe ich am Mittwoch nach meiner Einuhrstunde schon einen kleinen Shoppinggang zum Bacherpark und die Spengergasse zu Stephans Teichgräbers “Revolutionsworkshop” gemacht, das heißt, ich bin vorher auf die Post gegangen, habe mir Unterwäsche gekauft, ein Eis gegessen und dann eine Stunde lang im Bacherpark im Alexejs Toistoi gelesen.

Eine größere Rechercherunde werde ich wohl erst machen, wenn ich mit dem nächsten Romanprojekt beginne. So habe ich am Donnerstag, was auch schon sehr notwendig war, die Wohnung und die Fenster geputzt und am Freitag wieder einen Büchertag, wie das ja manchmal mache, daß ich mit dem Staubtuch durch meine Bücherberge fahre und mir ansehen, was ich mir so von den Bücherschränken nach Hause getragen habe und lesen sollte, aber noch nicht dazu kommen.

Mit den Rezensionsexemplaren bin ich ja vorerst fertig. Jetzt habe ich im Badezimmer den Bücherstapel von meiner 2019 Bücherliste, die längere, die ja bis ins Jahr 2030 reichte, habe ich inzwischen gelöscht, vor mir.

Also mich einen Tag lang durch meine ungelesenen Bücher zappen, da ein Kapitel, dort eine  Seite lesen und mir Notizen machen, habe ich geplant und es dann doch nicht geschafft, die Bücher anzulesen und auch das Anlegen neuer Leselisten nicht, ich habe mir nur ein paar Booktube Videos angehört und meine Bücherreihen ein wenig durchforstet.

Julia K. Stein, die Schreibtrainerin im Netz, die mich einmal zu einem Webinar eingeladen hat, mir seither ihre Rundbriefe schickt und von der ich vor kurzem auch im Schrank ein Buch gefunden habe, hat mir vor kurzem ein Lese-Journal und ein Referat darüber geschickt, wie man das Lesen effenzieller gestalten kann, in dem man sich ein Bookjournal bastelt, in das man dann alle Bücher einträgt, die man liest und sich seine Notizuen darüber macht. Ein solche Buch habe ich auch schon mal im Schrank gefunden und es mir im Vorjahr auf unseren Schweiz-Urlaub mitgenommen.

Ansonsten befindet sich mein Buchjournal ja im Netz, denn da gibt es ja meine Leseliste, die inzwischen fast nur noch aus den schon gelesenen Büchern, aber das sind ja auch eine ganze Menge und meine Rezensionen beziehungsweise Buchbesprechungen besteht, denn ich schreibe ja über jedes Buch, das ich gelesen habe und ich lese auch alle aus.

Eine Bücherabbrecherin bin ich ja nicht und ich lese auch nur sehr selten parallel, vor einer Woche habe ich ein E-Book und eine Printausgabe parallel gelesen, weil man seinen Computer nicht in die “Alte Schmiede” und auch nicht ins Landesklinikum nach St. Pölten mitnehmen kann und ich den E- Bookreader, den ich habe, eigentlich kaum benütze.

Der Uli, der mich auf seinen Blog inzwischen sperrt, weil ich ihm seiner Meinung nach zuviele unpassende Fragen, wie, wie er das Strache-Video oder, daß die Grünen bei der Europa Wahl so stark gewonnen habe, findet, stelle, meint zwar,  ich würde die Bücher nur sehr flüchtig und oberflächig lesen, aber das stimmt , glaube ich, nicht.

Ich lese eigentlich auch nicht sehr schnell, schaffe keine hundert Seiten in der Stunde, sondern eher fünfzig, streiche mir  sehr viel an, aber natürlich zwei bis drei Bücher pro Woche, sollte ich angesichts meiner Bücherberge doch schaffen und so werde mir für einen Arno Schmidt kein Jahr lang Zeit nehmen, sondern notfalls überfliegen, wenn ich nichts mehr verstehe.

Im Moment lese ich auch sehr lange und langsam am Alexej Toistoi, was daran liegt, daß ich beim “Leidensweg” den Band zwei ausgelassen habe und daher mit  Band drei, wegen der dazwischen liegenden Lücke meine Schwierigkeiten habe.

Bei dem “Lese-Journal”, das sind die sechs Seiten, die man sich bei julia K. Stein ausdrucken kann, kann man sich die Bücher ankreuzen, die man in der nächsten Zeit lesen will, man kann auch seinen Eindruck in Form von eins bis sechs Sternchen wiedergegeben, etwas was ich auch nie mache, ich bewerte keine Bücher, sondern fasse sie zusammen und schreibe ehrlich und offen was mir gefallen hat und was nicht, man kann auch seine Lieblingssätze herausschreiben und sogar das Cover übertragen.

Und natürlich schleppe ich  immer ein Notizbuch herum in das ich mir eintrage, was ich demnächst schreiben will und jetzt habe ich auch eines, wo mich meine Lieblingsfiguren bei meinem übernächsten Buchprojekt begleiten werden, während ich am “Literaturgeflüsterbuch” über mein Schreiben arbeiten werde.

Bora Cosics Reisen

Als wir 1916, knapp nach der Bundespräsendientenwahl nach Kroatien gefahren sind, habe ich mir Bora Cosics “Die Rolle meiner Famkilie in der Weltrevolutionunter anderen als Lektüre mitgenommen und in Montenegro gelesen.

Es war ein tolles Buch, das, glaube ich, aber in Belgrad spielte und als ich diesen April noch mit Gips zu “Buch und Wein” gehumpelt bin, hat dort der 1932 geborene Bora Cosic im Literaturhaus aus seien Reisen nach “Italien und Österreich” gelesen, da ging es, glabe ich, viel um die Donau und Adalbert Stifter und heute war Bora Cosic mit seinen bei “Folio” erschienenen “Immer sind wir überall” zu Gast in der “Alten Schmiede”.

Das Buch ist bei “Folio” erschienen und der Südtiroler- Verlag, wo ich immer um Eva Rossman Rezensionsexemplare anfrage, feiert sein fünfundzwanzigstens Bestehen und als ich verspätet, wegen meiner sechs Uhr Stunde im “Literarischen Quartier” eintraf, war gerade der Verleger Ludwig Paul Michel am Wort, der sich mit dem Jetzigen “AS-Leiter” Daniel Terkl unterhalten hat.

Dann kam der Autor mit seiner Übersetzerin Mascha Davic und ein Hang out, der in Serbisch gelesenen Stellen lag auf und in dem Buch sind offenbar zwei Texte enthalten, der erste heißt  “Italienreise”, der zweite “Donaubadeker” aus dem wurde, glaube ich, auch in Krems gelesen.

Jetzt las der Autor einen langen Text auf Serbisch aus seiner “Italienreise” und dabei geht es  um Triest, um Claudio Magris und, um den Surrealismus geht es auch.

Danach hat  Daniel Terkl im Gespräch gefragt und im zweiten Text ging es von Linz nach Hadersdorf am Kamp, wo offenbar Daniel Spoerl lebt, auf den hat sich der Autor jedenfalls in seinen Text bezogen und nach Wien ging es dann auch.

Da wurde  der Nachschmarkt und die tolle Gegend um die “Alte Schmiede” erwähnt und am Schluß gab es gleich unten und nicht, wie sonst üblich im Zeitschriftensaal, Wein, den offenbar der Verlag gespendet hat.

Ich bin sehr lange isoliert herumgestanden, habe Astrid Nischkauer und Ursula Ebel von der “Gesellschaft” beobachtet, bis sich die Frau des Autors meiner erbarmte und ein Gesoräch mit mir angefangen hat, wofür ich ihr sehr herzlich danke.

Dann bin ich versuchsweise zu Fuß nach Hause gegangen, habe das bis zum “Bärenmühlendurchgang”, wo auch gleich der Bus gekommen ist, geschafft und bin gespannt was ich noch, von dem jetzt in Berlin lebendenden Autor lesen und hören werde.