Buch der Zahlen

Jetzt habe ich wieder eine Woche für ein Buch gebraucht und mich mühsam von Seite zur Seite, noch dazu elektronisch, durch das neue Opus eines amerikanischen Wunderkindes gequält.

Ein Buch, das sie wie ein Sturmflug liest und mich stellenweise an Arno Schmidts “KAFF  mare Krisium” erinnerte, die “Handlung ist ein Datenstrom”, habe ich bei Deutschland Radio Kultur gelesen, der Verlag hat es, glaube ich, als den neuen “Ulysses” angekündigt und die “New York Times” hat geschrieben “Josuhas Cohens “Buch der Zahlen”  liest sich, als hätte jemand die Werke von Philip Roth zusammen mit einem von  David Foster Wallace in einen Teilchenbeschleuniger geschmissen” und bei der Verlagsbeschreibung kann man noch lesen: Autobiografie, Familiengeschichte, Ghostwriting für Anfänger, Sillicon Valley Historie, internationalerThriller, Sexkomödie – Buch der Zahlen ist ein überschäumendes Buch und in Amerika Kult.”

Worum geht es also in dem bei “Schöffling & Co” neuerschienenes Buch des 1989 in Jew Jersey geborenen Josuhua Cohen von dem auf Deutsch, glaube ich, schon “Solo für Schneidermann”, dessen Cover ich schon bei verschiedenen Blogs gesehen habe und das sehr eindrucksvoll ist und “Vier neue Nachrichten” erschienen sind.

Der Klappentext verrät das auch, denn, wie schon geschrieben, ist das Lesen äußerst schwierig und wahrscheinlich, wie das so schön heißt, nur für geübte oder die anspruchsvollen Leser.

Es geht also um einen gescheiterten Schriftsteller, der interessant Josuha Cohen heißt, der nach nine eleven, Schwierigkeiten mit der Herausgabe seines Buches und mit seiner Frau Ava hat und da den Auftrag  bekommt, die Autobiografie eines Medienmogul, der ungefähr “Facebook” und “Googl”e auf einmal erfunden hat, nur, daß das hier “Tetration” heißt und der Gründer, der auch der “Große Vorsitzende ” genannt wird, heißt zufälligerweise auch noch Josuha Cohen.

So weit, so gut und man könnte hier an eine Größenphantasie, wahrscheinlich auch an etwas anderes denken und wenn man das Buch noch dazu, wie ich elektronisch liest, aber mit E-Books nicht so gut umgehen kann, hat man gleich seine Schwierigkeiten und quält sich durch das Buch, ohne etwas zu verstehen.

Denn die Kritiken haben es schon angedeutet, es liest sich wie ein Sturmflug, eine Fahrt durch einen Teilchenbeschleuniger oder eine Hochschaubahn und dann ist es wieder erstaunlich konkret, fast banal konventionell, bevor es wieder an die Zeichen, Zahlen, durchgestrichenen Sätze über, die die kritiker sich dann streiten, ob man das jetzt lesen soll oder nicht, etcetera, geht.

Die Handlung springt vom Tausendsten zum Millionsten, wie das im World Wide Net eben so ist, könnte man so sagen, springt durch die Weltgerschichte, kommt von Moses zur Shoah und reist dann auch noch durch die ganze Welt, reist von Dubai, Palo Alto, Wien, Berlin, Frankfurt, London, Paris, etcetera überall hin, hat sehr viel Unverständliches und auch einige, mich sehr beeindruckt habende, konkrete Stellen.

Ein Buc,h das man weder lesen noch bloggen kann, habe ich, in der letzten Woche, glaube ich, mehrmals geschrieben und das auch einigen Leuten erzählt, die ich auf literarischen Veranstaltungen gegtroffen habe.

Ich versuche es trotzdem, habe ich das ja auch bei Arno Schmidt versucht und damit ist das Buch und sein Autor wahrscheinlich nicht zu vergleichen, auch nicht mit James Joyce und meiner Meinung nach überhaupt nicht mit Philip Roth zu vergleichen, aber weil ich mit dem Lesen  nicht weitergekommen bin, habe ich am Donnerstag einen Füllartikel über die großen Amerikaner und Amerikannerinnen geschrieben, die ich seit ich blogge, gelesen habe und da kommt Philip Roth, der ewige  Nichtnobelpreisträger vor.

Beeindruckend ist auch die Sprache, sie liest sich, wie das internet, haben die Kritiker geschrieben und sie ist neumodern und unverständlich mit vielen Neuschöpfungen, vielen Sprachen, so wie der Digital Nerd und globalisiert Aufwachsende eben ist, der mal in Asien, mal in Dubai und mal nur in Wien ist und dort auf der Ringstraße spazieren geht, wo einmal die Stadtmauer stand, die laut Cohen errichtet wurde, um die Türken abzuwehren und wo sich die ehemaligen Würstelstände befinden, die zu Kkebabbuden wurden und die Türken  ihre Böreks, etcetera verkaufen.

Vielleicht sollte ich, die mich beeindruckenden Stellen erwähnen, das ist einmal die, wo Josuha Coben, der gescheiterte Schriftsteller, mit seinem Lektor Ron oder Aron, glaube ich, in ein Deli  geht, wo man sich Beagles bestellt und die Getränke in Pappbecher bekommt. Sie haben, weil ja gerade den Ghostwritervertrag unterschrieben, eine Flasche Schampus mit, die sie dann heimlich, weil man das ja da nicht darf, in die Pappbecher gießen. Dann kommt auf einmal die gepearcte Kellnerin herbei, der man laut Cohen, die Medikamente und Drogen ansieht, die sie nimmt. Sie hat  zwei Pappbecher in der Hand, bedient sich am Schampus, um ihn dann gemeinsam mit der Schankkraft auszutrinken.

Das hat mich beeindruckt, vieles andere war und ist mir, wie schon beschrieben, unverständlich. Aber im Netz versteht man auch nicht alles und hat nicht die Zeit und auch nicht die Möglichkeit all das zu lesen. Vielleicht ist es das, was Jousha Cohen ausdrücken wollte.

Das Buch ist am 23. Jänner erschienen, am 18. war in Berlin eine Preview mit dem Autor, der ja, glaube ich, derzeit in Berlin Gastprofessor ist. Ich hätte mich dazu anmelden und hinfahren oder fliegen können, um jetzt vielleicht etwas mehr über das Buch zu wissen. Aber ich bin ja nicht so global, wie sein Autor und seit der Jahrtausendwende nicht mehr geflogen, die neuen Sicherheitsmassnahmen halten mich davon ab. Mein letzter Flug war aber und das ist, glaube ich, interessant, 1998 und da waren wir vierzehnTage in New York. Sind dort herumspaziert, ich bin den  Broadway entlanggelaufen, habe die berühmten Zwillingstürme besichtigt, wo es laut Anna Lindner den besten Kaffee gegeben hat. Hinaufgefahren bin ich nicht und habe vielleicht dabei auch berühmte Schriftsteller, wieJosuha Cohen, der aber damals warhscheinlich noch Student oder Schüler war, getroffen oder auch nicht.

Die beiden Cohens reisen aber viel herum, der Ghostwriter muß dabei, um seine Spuren zu verwischen, auch verschiedene Pässe benützen und verschiedene Flügen nehmen oder auslassen. Er ist von seiner Frau Ava getrennt, die er bevor er den Auftrag annimmt, ja, glaube ich, auch auf einer Bank im Central Park mit den Schauspieler Adam, ihrem späteren Lebensgefährten sitzen sieht, der ihm dann wütende E-Mails  und Klagsandrohungen schickt, weil er meint, Josuha hätte mit der Kreditkarte seiner Frau arabische Nutten bezahlt und ihnen Unterwäsche gekauft.

Es gibt auch eine Beziehung zu einer Araberin namens Izi, dann noch einen Besuch auf der Frankfurter Buchmesse und über das Lesen, beziehungsweise das Nichtlesen in Zeiten des Internets, wo die E-Books, die richtigen Bücher, die man riechen und schmecken kann, wird auch viel geschrieben.

In den schon erschienenen Rezensionen habe ich vergleiche zu dem “Circle” gefunden, aber da geht es zwar um eine Internetfirma, ist aber viel, viel konventioneller erzählt und ich würde eher das im Vorjahr sehr gehypte “Ich hasse dieses Internet” dazu empfehlen.

Neugierig geworden? Einen Versuch hineintzulesen, ist das Buch sicher wert. Ich bin auch sehr gespannt, wie andere das Mammut- Monster- oder Jahrhundertwerk empfunden haben und, wie weit sie durch die siebenhundertfünfzig Seiten gekommen sind?

“Ein abenteuerliches Buch um Identitätsverlust und die Macht der neuen Meden”, hat Christoph Schröder vom Journal Frankfurt auch noch geschrieben und  Felix Stephan von der “Literarischen Welt” meinte “Der große Epochenroman der Zehnerjahre”, wie wahr.

Veranstaltungsbesprechung und Regionalversammlung der IG-Autoren

Ich habe ja mit der Ruth im Mai und im Juni des vergangenen Jahres an verschiedenen Orten die Kunst des öffentlichen Raumes aufgesucht und dort mit ihr Spontantexte zu den jeweiligen Objekten geschrieben, die die Ruth bei der GAV eingereicht hat und die, beziehungsweise einen Teil davon, wir nun am achtzehnten April abklappern und unsere Texte vorlesen wollen.

Robert Eglhofer, der ja auch Kunstgeschichte studierte, wird die kunstgeschichtlichen Details dazu geben und wir werden vom Ballhausplatz ausgehend, wo es ja das Denkmal für die NS Verfolgten gibt, zur Servitenkirche fahren, wo es die “Schlüssel  gegen das Vergessen gibt” und uns dann noch im Thuryhof die Installation zu der damaligen <nazikunst ansehen.

Die Ruth, hat dazu einen Text geschrieben, den sie mit mir besprechen wollte, so bin ich heute nach meiner vier Uhr Stunde zu ihr gegangen, habe bei ihr Kakao getrunken, eine Topfenschnecke gegessen, an dem Text, der ohnehin schon sehr klar war, ein bißchen was verändert und dann bin ich mit ihr ins Literaturhaus gegangen, weil es da die Regionalversammlung der IG Autoren gab.

Die findet, glaube ich, alle ein zwei jahre in allen Bundesländern statt, ich war zum Beispiel einmal bei einer in Innsbruck, die ich, glaube ich, während eines Böp-Kongressen entdeckte, zu dem ich damals dorthin gefahren bin und einmal in St. Pölten, wo ich  Doris Kloimstein kennenlernte, da werden dann auch die Einzelmitglieder für die GV im Februar delegiert und dann kann man eineinhalb Tage an der Generalversammlung teilnehmen und sich annhören, was die IG für die Mitglieder, das heißt die österreichischen Autoren tut und einen kleinen Vorgeschmackt dazu gab es schon auf der Regionalversammlung.

Dazu kommen meistens die nicht so bekannten Autoren, ich habe aber auch Hilde Schmölzer dort kennengelernt und diesmal waren die Rizys da, Irene Wondratsch, Margit Heumann und, ich glaube, wenn ich mich nicht irre, auch Topsy Küppers, die Kabarettistin, die auch ein Buch über ihr Leben geschrieben hat.

Es gab ein Tagesprogrogramm und so hat Gerhard Ruiss über die Neuerungen im Steuerrecht berichtet und dann die “Funkhausanthologie” vorgestellt, die die IG herausgegeben hat, um die Auflösung des Funkhauses in der Argentinierstraße und damit von ö1 zu verhindern.

Ich habe auch eine kleinen Text drinnen, also endlich wieder einmal eine nicht selbstgemachte Publikation, es wurde aber auch die Entwicklungen im Buchmarkt und im Verlagswesen gesprochen und man konnte Fragen stellen.

Eine Petiionen gegen die Lliedertexte in den Burschenschaftlerbücher gab es auch und eine Diskussion darüber und dann wurde wieder einmal darüber diskutiert, warum Selfpublischer nicht im Katalog der Neuerscheinungen aufgenommen werden und ihre Bücher auch nicht von der IG auf den Messen ausgestellt werden.

Ein endloses Thema, über das, glaube ich, schon vor Jahren diskutiert wurde und das sich immer noch nicht geändert hat und die Situation der Autoren, wird, wie Gerhard Ruiss betonte, wahrscheinlich auch mit der neuen Regierung nicht besser werden, obwoh. er da schon Verhandlungen führt.

Mit Margit Heumann und Sigrun Höllriegl, die ich ja auch einmal im Literaturhaus vor Jahren kennenlernte und deren bei “Keiper” erschienenes Buch über Sylvia Plath ich gelesen habe, bin ich ein Stück nach Hause gegangen und dort erwartete mich ein  Anruf von Renata Zuniga, die mich ja mit der “Klara” zu den “Textsvorstellungen” einladen will. Am vierten April soll das soweit sein, es geht also doch aufwärts und man muß nicht alles so pessimistisch sehen.

Die großen Amerikaner

Jetzt kommt ein Füllartikel, weil ich mit Josua Cohens “Buch der Zahlen” noch nicht fertig bin und ich heute wieder so viele Stunden hatte, daß sich keine Literaturveranstaltung ausgegangen ist.

Wieder einmal eine kleine literarische Plauderei, ich weiß nicht, ob ich es Glosse nennen kann, eher ein Einblick in meinen Literaturgeschmack und meine Lesegewohnheiten.

Denn ich höre und lese ja immer, daß die Amerikaner, die großen Vorbilder und die größten Schriftsteller sind, höre und lese die Blogger und die Booktuer von ihnen schwärmen. Denke mir “Na ja!” oder zucke mit den Achseln, wenn ich eines der Bücher der großen Männer lese und feststelle, daß es eigentlich wieder, um das Schnackseln, die Frauen und das Älterwerden geht.

Da war ja Philip Roth der erste, wo ich darauf gerstoßen bin und das war noch in den 1990 Jahren, als es bei “Libro” diese Bestselleraktion gab, wo man das Buch bekommen hat, wenn es auf der Liste stand und nicht vorrätig war und da war Phillip Roths “Amerikanisches Idyll”, das erste  das ich auf diese Art und Weise bekommen habe und auch meine erste Begegnung mit dem 1933 in Newark geborenen amerikanischen Schriftsteller, denn ich habe damals, glaube ich, nur einen Gerhard und einen Joseph Roth gekannt.

Inzwischen habe ich noch einige andere Bücher des ewig verhinderten Nobelpreisterägers gelesen, der inzwischen, glaube, ich auch zu schreiben aufgehört hat, wie “Der menschliche Makel”, “Exist ghost” auf Englisch und “Mein Mann der Kommunsit” und da habe ich wohl den Eindruck bekommen, daß es bei den großen Amerikanern, die ja so hochgelobt werden und uns als Vorbild vorgehalten werden, um den Sex die Frauen und das Älterwerden geht.

Der Alfred hat mir einmal vom “Thalia” in St. Pölten ein Postkartenbücklein mit Zitaten der großen Amerikaner mitgebracht und ich bin beim Durchblättern daraufgekommen, daß ich viele davon gar nicht kannte.

Inzwischen habe ich einige gelesen Thomas Wolfe “Schau heimwärts Engel”, um einen älteren Klassiker zu zitieren, der dem obigen Klischee nicht entspricht.

Dann war aber Richards Ford “Kanada” in aller Munde und als ich das Buch kurz darauf im Schrank gefunden und gelesen habe, war ich etwas enttäuscht und dachte, was ist das großartige an dieser Geschichte und habe das, glaube ich, bis heute nicht ganz mitbekommen.

Bei James Salters “Lichtjahre” ging es mir ähnlich, ebenso bei Louis Begley alle schwärmten und ich dachte, was ist so toll daran?

Eine Ausnahme, die die Regel bestätigt, gibt es aber schon und das wäre John Udike mit seinem “Hasenherz”.

Da habe ich die Folgebände nicht gelesen, war aber sehr beeindruckt von der starken Schilderung dieses jungen amerikanischen Mannes, der sich in sein Auto setzt und dann doch zu Frau und Kind und seinem amerikanischen Kleinbürgerleben zurückkehrt.

Da wären wir schon bei den Frauen und die bilden wohl wieder eine Ausnahme, obwohl man ja eigentlich gar nicht so viel von den großen Amerikanerinnen hört.

Die gibt es aber schon für mich jedenfalls und das würde ich Sylvia Plaths “Glasglocke” anführen obwohl ich schon früher Grace Metallous “Die Leute von Peyton Place” und die “Rückkehr nach Peyton place” gelesen habe, obwohl die vielleicht gar nicht als große Ameriknerin gilt, haben mich ihre Bücher sehr beeindruckt.

“Wer die Nachtigall stört” habe ich nicht gelesen, wohl aber Harper Les umstrittenes Folgebuch “Gehe hin uns stelle einen Wächter” und würde auch hier den <unterschied ziwschen dem weiblichen und den <männlichen amerikanischen Schreibens feststellen.

Und wenn wir zu den jüngeren amerikanischen Superhelden kommen, nachdem ich jetzt fast William Faulkners “Licht im August” vergessen hätte, fällt einen wahrscheinlich Jonathan Franzen ein. Von dem habe ich sowohl die “Korrekturen”, als auch vor kurzen “Unschuld” gelesen.

Sex spielte im letzteren eine große Rolle, obwohl ich da das sich beschäftigen mit dem einen großen Thema nicht feststellen könnte, würde ich wohl sagen, daß Jonathan Franzen ein vor sich hinschreibender und recherchierender Großstschriftsteller ist, der es bestens versteht menschliche Schicksale mit Komik und Übertreibung auf mehreren hunderten Seiten zu verbinen.

Von Jonathan  Safran Foyer habe ich auch etwas gelesen und war da über die lockerer Darstellung des Holocaust beeindruckt und eher ich zu dem jungen amerikanischen Wunderkind, nämlich dem 1980 geborenen Josuha Cohen, der mit seinem “Buch der Zahlen” angeblich oder tatsächlich den zweiten großen Internetroman neben dem “Circle” geschrieben hat, muß ich wohl zu Charles Bukowski und seinen Aufsätzen “Über das Schreiben” erwähnen, denn die habe ich ja im Sommer gelesen und bin da auf den Namen John Fante gestoßen und habe da vor kurzem, als eines der letzten Bücher im letzten Jahr “Den Weg nach Los Angeles” gelesen, der mich ähnlich, wie “Hasenherz” sehr beeindruckt hat.

Sie können doch etwas, die großen Amerikaner, auch wenn sie über das Schnackseln und dem Hangen und Bangen zwischen der erste Liebe und der Großmäuligkeit schwanken, können sie das auch sehr eindringlich beschreiben, zumindestens in den Debutromanen, die anderen habe ich, sowohl von Fante als auch von Updicke nicht gelesen und vielleicht wäre ich auch vom ersten Ford und ersten Roth beeindruckt gewesen.

Ich weiß es nicht und kann es noch nicht sagen, nur erwähnen, daß mich Tom Woolfes “Fegefeuer der Eitelkeiten”, den ich im Sommer 1989 gelesen habe, sehr beeindruckt hat. Dann habe ich noch 2007 auf unserer Radreise von Ybbs nach Regensburg, glaube ich “Ein ganzer Kerl” gelesen und war nicht begeistert.

Es klappt also nicht so ganz mit mit den großen Amerikanern, obwohl ich einige ihrer Bücher schon toll gefunden habe. Sie sind sehr sexlastig und vermitteln mir den Eindruck, als würden sich da einige alte Männer ein Leben lang mit dem Sex, ihren Krankheiten und den Frauen beschäftigen und das auf vielen hundert Seiten beschreiben.

Die deutschen Buchpreisnominierten tun das mit ihrer Midlifekrisis könnte man erwähnen und hier Bodo Kirchhoff, Gerhard Falkner, Mirco Bonne und und zitieren. Sie tun das sehr sprachgewaltig und sehr kunstvoll, werfen aber trtotzdem die Frage auf, wen das interessieren könnte und bei den großen Amerikanern geht es mir ebenso.

Ich habe noch einige andere ungelesene Bcher von anderen Größen auf meiner Leseliste und von John Irving, der den Eindruck bestätigt natürich auch etwas gelesen und werde mich jezt wieder Josuah Cohen gigantischen Iinternetroman zuwenden, bei dem es mir ähnlich wie mit Arno Schmidts “Kaff Mare Krisium” geht, obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob ich den jungen amerikanischen Shootingstar damit nicht überschätze.

Die Bücher von Sinclair Lewis und Henry James, das mir übrigens auch nicht gefallen hat, hätte ich jetzt fast vergessen und habe sicher auch noch andere Bücher von anderen amerikanischen Autore, wie zum Beispiel Pearl S. Buck, etcetera gelesen.

 

Vicki Baums verstreute Feuilletons

Nach dem Partisanenworkshop wo wir uns heute neben einer Nachbesprechung des Nadas-Symposiums damit beschäftigt haben, wie die russischen Ausdrücke in der Original Mnacko-Ausgabe aufs Deutsche übersetzt wurden, ist es am Abend doch ins Literaturhaus gegangen.

Ich habe ja am Wochenende darüber geschrieben, daß ich derzeit öfter Abendstunden habe, so daß es sich für die Literatur nicht mehr ausgeht, heute habe ich aber in der Früh, ich glaube im “Leporello” von einer Vicki Baum Veranstaltung im Literaturhaus gehört und dann ist es sich, nachdem ich doch nicht, wie ich schon fast befürchtete, den sechs Uhr Termin doppelt besetzt hatte, ausgegangen, um dreiviertel sieben hinzufahren, denn ich bin ja nicht gerade eine Viki Baum Spezialistin, habe aber, nachdem in dem Bücherkasten meiner Eltern einige Büchergilde-Gutenberg-Ausgaben von ihr gegeben hat und man auch in den Bücherschränken immer wieder etwas von ihr findet, einges gelesen und im vorigen Jahr auch einen eigenen Vicki-Baum Schwerpunkt machen wollen, der ist dann nur in etwas verkürzter Form passiert, aber einiges ist mir von der 1888 in Wien geborenen, die heute noch dazu ihren einhundertdreißigsten Geburtstag hätte, bekannt.

Sie hat sich als Harvinistin ausbilden lassen, hat dann für ihren ersten Ehemann Kurzgeschichten geschrieben, wie die Literaturwissenschafrtlerin Veronika Hofeneder sowohl im Radio, als auch beim Vortrag sagte und ist dann mit ihrem zweiten Ehemann, einen Dirigenten nach Berlin gegangen. Dort war sie nach ihrem Erfolg mit der Helene Willfuer bei “Ulstein-Redakteurin” und hat in den zwei Zeitschriften, die der Verlag hatte, über einige Jahrzehnte sehr viele Artikel über Mode, Kosmetik, die neue Frau etcettera geschrieben.

Veronika Hofeneder hat sie gesammelt und bei “Atelier” unter dem Titel “Makkaroni in der Dämmerung” heruasgegeben.

Mit Christa Gürtler hat sie diesen Band nun vorgestellt, Birgit Lehner hat einige Texte gelesen und Christa Gürtler und Veronia Hofeneder haben auch einiges aus dem Leben der Autorin, die der neuen Sachlichkeit zuzuordenen ist und sich selber für eine Schriftstellerin zweiter Klasse in ihrer Autobiografie beschrieb erzählt.

1960 ist sie in Amerika gestorben, da hat sie schon auf Englisch geschrieben und einige ihrer Texte handelten auch über die “Sklaven inHollywood”, mit der Filmproduktion hat es bei ihr im Gegensatz zu Gina Kaus mit der sie befreundet war, nicht recht geklappt,und dem Leben in New York.

Die Titelgeschichte handelt von der damals modernen Fotografie, wo sie sehr kritisch beklagte, daß die Leute nicht mehr Lesen sondern nur mehr Bildbände beschauen würde. Dann gab es einen Artiel über die Anforderungen, die an die moderne Frau von 1930 gestellt werden und und…

Sehr interessant, wie sowohl die Herausgeberinnen, als auch Robert Huez, der die Veranstaltung einleitete, meinte und die Leute zum Kaufen des Sammelbandes aufforderte.

Ich habs nichrt getan, mir aber gestern einen Roman von Dorothea Zeeman aus der “Edition Atelier” um vier Euro gekauft und auf meiner heurigen Leseliste stehen noch “Die goldenen Schuhe” und das “Hotel Berlin” würde ich auch gern lesen. Mal sehen ob ich ich das Lesen schaffe, momentan quälte ich mich ja immer noch durch den Joshua Cohen.

Parallelgeschichten-Symposium

Ich habe von dem 1942 in Budapest geborenen Schriftsteller und Fotografen Peter Nadas, glaube ich, noch nichts gelsesen, wohl aber von ihm einmal bei einem “Morawa-Flohmarkkt”, die drei Stücke “Ohne Pause”, um einen Euro  gekauft und ihm im vorigen Jahr sowohl im Literaturhaus, als auch im Literarturarchiv gehört.

Beim Ersten hat er, glaube ich, aus seinem letzten Buch “Aufleuchtende Details” gelesen, beim Zweiten einen vortrag gehalten. Eine Klientin hat mir auch einmal von ihm sehr vorgeschwärmt und über seine Nahtoderfahrung, die er 2002, nach seinem Schlaganfall niedergeschrieben habe, habe ich einmal, so weit ich mich erinnern kann, in “Ex Libris” gehört.

Ein sehr sympathischer älterer Herr, der sehr gut Deutsch spricht und immer höflich lächelt, ist mein Eindruck von ihm und jetzt gab es in der “Alten Schmiede” ein Symposium über seine “Paralellgeschichten”, das der ungarische Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Gabor Schein und Wolfgang Müller-Funk von der Universität Wien ausgerichtet haben.

Zwei Tage nur über seine “Parallelgeschichten”, das  fünfzehnhundert Seiten Buch, das 2012, auf Deutsch, 2005 auf Ungarisch unter dem Titel “Üarhuzamos Törtenetek” herausgekommen ist und da Peter Nadas, wie ich auf dem Symposium  hören konnte, in Ungarn und wahrscheinlich auch sonstwo, ein bedeutendet Schriftsteller ist, habe ich seine drei bedeutendsten Werke auch im Ohr, beziehunsweise sind sie auch in der “Alten Schmiede” zur Ansicht oder  zum Kauf aufgelegen.

Da gibt es das “Buch der Erinnerungen”, laut “Wikipedia”, 1991 erschienen, die “Parallelgeschichten”, 20012 auf Deutsch und die “Aufleuchtenden Details”, 2017, die wohl die wirklichen Erinnerungen oder die Meomoiren sind und noch sehr viel anderes.

Ein paar Fotobände sind  auch aufgelegen und ich habe im Publikum auch ein paar bekannte Gesichter gesehen. So war zum Beispiel die Sozialpädagogin da, mit der ich auch auf Kafkas Spuren in Klosterneuburg gewandert bin und dann noch die Lehrer, die ich mehr oder weniger regelmäßig sehe und das Symposium wurde, sowohl auf Deutsch und auch in Englisch abgehalten, weil  auch Gäste von der Budapester Universität am Programm standen.

Begonnen hat es mit Karoly Kokay, der etwas zu den historischen Details erzählte. Er hat dazu gesagt, daß er voraussetzt, man den Roman gelesen hat und das Buch gut kenne, was bei mir, wie schon erwähnt, nicht der Fall war.

Daß die “Parallelgeschichten” aber nach dem Mauerfall in Berlin beginnen, wo eine Leiche gefunden wird und dann in die Vergangenheit zurückgehen, habe ich verstanden, beziehungsweise mich in der Pause am Büchertisch duch die ersten Seiten gelesen.

Dann kam Gabor Schein und der erzählte etwas von den Straßen und den Budapester Gegenden, in denen das Buch spielt und Florian Huber, den Literaturwissenschaftler, den ich, glaube ich, schon öfter gehört und gesehen habe und der jetzt, wie im Programm steht, in Lüneburg lehrt, erzählte etwas von den Bildern in Nadas Werken und projezierte ein solches, nebst einigen Zitaten an die Wand.

Dann folgte eine längere Diskussion über die Bürgerlichkeit in Nadas Werken, für mich ist er, glaube ich, ein sehr bürgerlicher Schriftsteller. Die Dienstbotenzimmer, die sich neben den Küchen befinden, wurden, glaube ich, von Gabor Schein in seinem Vortrag auch erwähnt und daran kann ich mich von meinem ersten budapester Aufenthalt im Jahre 1983 erinner, wo ich mit dem Alfred privat in einem solchen Haus logierten.

Dann folgte, wie schon erwähnt die Pause mit Kaffee und Mohn oder Nußstrudel und einigen Gesprächen, beziehungsweise einer schnellen Paralelllektüre.

Dann kam der kritische Psychiater Alfred Springer, den ich noch von meinem Studium und meinem Vorlesungen im Strotzka-Institut kannte, der einen Einblick in die Sexualität und die Körperlichkeit von Nadas Werk gab, denn die “Paralellgeschichten” sind, wie ich erfahren habe und mir eigentlich gar nicht vorstellen konnte, ein sehr sexuelles Buch, der sich auf der Margareteninsel abspielt, vorher hielt noch Marta Bartal aus Budapest, ein Referat auf Englisch über das Gelächter bei Nadas und ihre Kollegin Orsolya Rakai erzählte etwas über die Rezeption, die ist in Ungarn gar nicht so gut angekommen, whrend man, wie Ursula Knoll erwähnte, im deutschen Sprachraum eher von dem Buch begeistert war und nur die sexuellen Darstellungen bemängelte.

Dann folgte wieder eine Pause und dann ging es in den Keller, wo Peter Nadas eine Traumsequenz aus dem Buch vortrug und zwar scheint es in einer der “Parallelgeschichten”, um einen Studenten namens Döhring zu gehen, der nicht nur in Berlin die Leiche findet, sondern auch der Tätergeneration angehört, die die am dritten Reich beteiligt, beziehungsweise die Nachkommen solcher Täter waren und diesen Traum, wo er dann angeschissen, also sehr direkt erzählt, ertwacht, hat Peter Nadas in zwei Teilen vorgelesen und dazwischen folgte eine Diskussion, wo der Autpor wieder sehr freundlich lächelnd  von seiner Art des Schreibens erzählte.

Am Dienstag ging es dann mit drei sehr ähnlichen Vorträgen von Laszlo Földenyi, Wolfgang Müller Funk und Tibor Gintli weiter, die sich alle mit den Erzählprerspevtiven und den narrativen Strukturen oder der Dramaturgie, wie Kurt Neumann einwarf, befassten.

Es ging um die Frage, wie allwissend der Erzähler ist, denn man weiß bis zum Schluß nicht genau, wer die Liche ist, die da zu Beginn gefunden wurde, der Erzähler hält sich zurück, spielt mit den Geheimnissen, wie Kleist oder Pproust, wie immer wieder als Vergleichdaten genannt wurde.

Eine Szene kommt vor, wo ein Telefonat auf fünfzig Seiten erzählt wird und eine Fahrt mit einem Taxi in ein Krankenhaus einige StundenLesezeit erfordern würde und die unterschiedlichen Paralellgeschichten, die da eine Rolle spielen, wurde mir, der nicht gelesen habenden, immer klarer.

Da gibt es einen Christoph, der sah zu wie sein Vater deportiert wurde, erlitt dadurch ein Trauma und wird auf der Margareteninsel in seine Männlichkeit, die auch homosexuelle Elemente enthält, eingeführt.

Während in einer bürgerlichen Wohnung, das ist die, wo der Anurf kommt, ein provinzielles Mädchen mit einem bürgerlichen Juden im Bett liegt und dabei ihre Schwierigkeiten hat und eine Psychoanalytikerin, die durch den Holocaust ihren <mann und ihre Kinder verloren hat, gibt es auch, die verliert dadurch die Kraft des Erinnerns und muß ihren Beruf aufgeben, noch ehe ihr en die Kommunisten verbieten und eine Damerunde, gibt es wie Ursula Knoll nach der Mittagspause erzählte auch.

Am Vortag wurde ja diskutiert, das die weiblichen Figuren in dem Roman eher schwach und Schemenhaft bleiben.

“No na!”, habe ich mir da vorwitzig gedacht, es gibt sie aber schon, allerdings nur auf hundert Seiten über das ganze Buch verteilt, nämlich vier Frauen, die jeden Tag miteinander Bridge spielen und dabei auch ihre Erlebnisse haben und am Schluß gab es noch einen Vortrag auf Englisch, nänlich den  von Zsolt Bagi “Peter Nadas and the realism”, wo es um Wirklichkeit und Realität ging, das erster Wort hat Zsolt Bagi auf Deutsch ausgesprochen und Schluß bedankte sich Wolfgang Müller Funk für die Veranstaltung, kündige einen Tagungsband und eine weitere Veranstaltung, um ihn zu präsentieren, Ende des Jahres an und ich denke jetzt müßte ich hergehen, und den Roman, wo auch der Vergleich mit Doderer aufgekommen ist, von Anfang bis zum Ende lesen, um all das Erfahrene verstehen und einordnen zu können. Dazu müßte ich das Buch erst finden, aber dann käme ich ja mit meiner elendslangen Leseliste in Bedrängnis, qäule ich mich ja derzeit mit dem neuen amerikanischen Wunderstar Josua Cohen und seinem “Buch der Zahlen”, der vielleicht auch ein ähnliches Thema, wenn auch in einer ganz anderen Form aufgegriffen, hat, herum und komme mit dem Lesen nicht recht weiter.

Es war aber interessant, in die Parallelwelten von Peter Nadas einzutauchen und ich habe zweifelsfrei sehr viel dabei gelernt.

Bekannte Gestalten

Weiter geht es mit der Buchpromotion aus der Selbstgemacht-Kiste, denn da habe ich mir ja vorgenommen im Jubiläumsjahr ein wenig aus der Schule zu plaudern, damit man dann das Gewinnspiel, das dann folgt, problemlos beantworten kann.

Die dreißig Fragen zu den dreißig damals vorhandenen Büchern waren wahrscheinlich zu schwer. Die dreizehn oder besser vierzehn Bücher, die danach folgten, habe ich ja schon vorgestellt und ich habe auch schon einige Artikel verfaßt in denen man über meine Buchproduktion so einiges erfahren kann.

Da gibt es die Themengebiete, die Coverfragen, die Lieblingsbücher, die Romananfänge, das Ranking, die Bücherschrankgeschichten und noch einiges mehr und ein Thema, das vielleicht ganz interessant ist und über das ich hier plaudern, beziehungsweise flüstern will und das sehr zum Thema “Ausgeschrieben” passt, über das ich ja auch manchmal jammere, ist das mit den bekannten Gestalten, beziehungsweise den Figuren, die man in mehreren meiner Bücher finden kann.

Ich schreibe ja eigentlich keine Serien und so ist auch meine Flüchtlingstrilogie, die eigentlich gar keine wirkliche ist, mehr oder weniger zufällig entstanden, denn eigentlich ist es ein Sommer- und ein Winter- oder Weihnachtsbuch in dem die Fatma Challaki vorkommt und die finden wir auch schon in der “Pensionsschockdepression.”

Aber wieder schön der Reihe nach. Meine Lieblingsthemen sind ja zweifellos das Schreiben, Bücher kommen immer wieder vor, die Bücherschränke habe ich schon erwähnt, die depressiven oder auch die alten Frauen, dann Themen, wie Sucht, Sterben, Krebs, Demenz, Down-Syndrom, Transgender, etcetera.

2010 habe ich die “Absturzgefahr” geschrieben und da war der Ausgangspunkt dieser Flugzeugabsturz mit dem polnischen Präsidenten. Darum habe ich eine Geschichte gewoben und da kommt eine Lehrerin vor, die ihrer Tochter, weil sie mit einem Herrn Jelinek verheiratet war, den Namen Fritzi gab, die literarischen Vorbilder eben. Die verflucht das auch und versucht sich von dem Vorbild der Mutter zu lösen, was ihr nicht ganz gelingt und sie nimmt eine platonische Beziehung zu dem Sohn des Absturzpiloten auf, der Priester ist und die Fritzi treffen wir dann ein paar Jahre später in der “Pensionsschockdepression” wieder, wo es ja um eine depressive Frau geht, die ihre Bücher loswerden will und von der Fritzi, ihrer Nachbarin in die Pfarre ihres Freundes gebracht wird, weil sie dort eine “Bibliotherapiegruppe” hält.

Mit der Fritzi Jelinek und ihter platonischen Beziehung liebäugle ich auch sehr und so könnte es passieren, daß wir die beiden später vielleicht noch einmal in einem anderen Buch begegnen. Momentan beschäftige ich mich aber mit der “Unsichtbaren Frau”, beziehungsweise den verschiedenen Ichs der Magdalena Kirchberg und die hat noch keine Vorläufer, wenn man von den depressiven Frauen absieht, die unter den Namen Thekla Morgenstern, Laura Augustin und wie sie alle heißen, immer wieder auftauchen.

Und wenn wir schon bei der Laura Augustin sind, die kommt in den “Dreizehn Kapitel” vor und hat da eine Nachbarin, die Nika Horvath oder ist es noch Nika Richter, heißt und die ist ja eine prekäre Studentin, die sich im Dezembert auf der Marihalilferstraße als Weihnachtsfrau verdingen will.

In den “Dreizehn Kapitel” hat sie ein Kapitel, im Adventkaldender der “Nika, Weihnachtsfrau”, aber ein ganzes Monat und da treffen wir natürlich die Nachbarin wieder, die hat den Clemens j. Setz  im Bücherschrank gefunden und schenkt ihm der Nika zu Weihnachten.

Noch früher nämlich in der “Frau auf der Bank” begegnen wir dem Psychiater Theo Hardenberg, denn der ist ja Oberarzt im AKH, wo die Svetlana Mihic, eine der drei S, ihre Facharztausbildung macht. Er verliebt sich in sie und heiratet sie später und weil es so schön ist oder ich einen Psychiater brauchte, begegnen wir dem Theo, einer von mir als fortschrittlich geschilderte Psychiaterfigur, sowohl in den “Berührungen”, da heißt die depressive Frau Anna Augusta Augenstern und will einen Roman schreiben und weil das nicht so geht, wie sie will, konsultiert sie dem Psychiater, der sie beruhigt und ihr wertvolle Impuse gibt und im “Frühstück” treffen wir ihn noch einmal, denn da gibt es ja auch eine depressive Frau, namens Therese Schwarzenberg, die soll ihre Freundin Karoline treffen und auch zum Psychiater gehen, weil sie beiden aber nicht sagen will, daß sie ihre Deutsch für Fremdsprachen Stunden verloren hat, setzt sie sich in einen Bus, um nach Belgrad zu einer anderen Freundin zu fahren, die aber in Graz eine Vernissage hat, so wird eine Odyseee oder ein Roadmovie von Graz-Linz-Salzburg-Berlin daraus, wo Therese in den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt kommt und da Theo Hardenberg die Roma-Ärztin Svetlana inzwischen geheiratet hat, kommt die dann auch immer wieder vor.

So das war es mit meinen Serienfiguren, die Fritzi Jelinek und natürlich der Janusz Warszinski, den ich jetzt vergessen habe, extra herauszuheben, die Llaura Augustin und die Nika, der Theo Hardenberg und die Svetlana, sowie, die Fatma Challaki in der Flüchtlingstrilogie und jetzt habe habe ich auch meine letzten  Bücher vergessen, denn in den “Berührungen”, gibt es ja mehrere Ebenen und eine davon geht in den Himmel zu Stefan Zweig, Heimito von Doderer und Anne Frank und die beidenDichter kommen auch in einem Theaterstück vor, das Zarah Bashrami, Zoran Simcic und Jurij Abrahamovic proben und Stefan Zweig und Heimito von Doderer kommen ja, das kann ich gleich verraten, auch in der “Unsichtbaen Frau” vor, denn da gibt es das Nobelpreiskomiteemitglied Jonathan Larsen, dessen Frau gestorben ist, mit der sich in seiner Verzweiflung unterhält und die erzählt ihm, daß sie sich im Cafe Wolke sowohl mit Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, als auch Stefan Zweig und Heimito von Doderer trifft.

Und in “Vor dem Frühstück kennt dich keiner”, treffen wir auf Dorothea Wewerka, die keine Wohnung hat oder vorübergehend in einer Bibliothek wohnt und dort liest sie oder schreibt sie mein fünftes Digitbuch “Die Viertagebuchfrau”, wo es ja um die ersten hundert Tage von schwarz blau I, geht und da gibt es ja eine Felizitas Fee über die ich damals geschrieben habe und die war eine wohnungslose Frau, ist also, wenn man es so will, die Vorform der Dorothea Wewerka.

Welche Themengebiete könnten jetzt noch interessieren? Vielleicht über die depressiven Frauen und ihre sprechenden Namen noch einmal extra schreiben oder die Bücher- und die Schreibmotive noch besser abgrenzen?

Denn manche Figuren treffen wir ja wieder, auch wenn sie andere Namen haben, so gibt es ja einen Ex-Verleger, der in “Anna kämpft gegen das Vergessen” aufjtaucht und da der Johanna, der Enkeltochter mit ihrem Blogroman zu einem Verlag hilft, der heißt K.M.

In “Besser spät als nie”, heißt der Exverleger des Starverlags Moritz Lichtenstern und klar, natürlich gibt es da eine Fortsetzung in der “Unsichtbaren Frau”, die wahrscheinlich ein richtiger Forsetzungroman sein könnte, denn hier treffen wir ja alle wieder, die Mathilde Schmidt, den Moritz, die Lily und auch die Slavenka Jahoda wieder und hier wird das Motiv der “Unsichtbaren Frau” jerzählt, für die in den Fortsetzungsgeschichten kein Platz war.

Habe ich etwas vergessen? ich weiß nicht ob es einen Leser gibt, der es bemerken könnte, aber wenn, dann gäbe es natürlich wieder ein Buch dafür und auch für eventuelle weiteren Themenvorschläge über die man Artikel schreiben könnte, wäre ich dankbar.

Und wer jetzt etwas mehr von mir lesen will, ohne sich gleich eines meiner Bücher zu kaufen, den kann ich auf das “Literaturgeflüster-Texte-Buch” beziehungsweise auf die Blogartikel, die darin enthalten sind, verweisen, auf die “Bloggeschichten” aus denen dann die kürzlich erschienene Erzählung “Besser spät als nie” wurde und natürlich auf die “Nika”, die jeden Dezember immer wieder hier ein Kapitel haben wird.

Unschuld

Die die meinen Blog aufmerksam verfolgen, wundern sich wahrscheinlich, daß jetzt fast eine Woche keine Buchbesprechung mehr erschienen ist, obwohl ich durchschnittlich drei Bücher in der Woche lese, aber Jonathan Franzens 2015 erschienener Roman hat über achthundet Seiten und da brauchte ich eben länger und ich habe ihn auch jetzt erst gelesen, obwohl ich das Buch schon 2015 vom Karl zu meinem Geburtstag bekommen habe. Das liegt an meiner elendslangen Leseliste und noch einmal interessant, als ich im Jänner 2016 oder so zum “Wortschatz” gegangen bin, lag das Buch darin, ich habe mich kurz geärgert und hoffe jetzt, daß es einen interessierten Leser gefunden hat, obwohl wenn man bei “Amazon” nachschaut, hat der Roman auch viele Einsternrezensonen, was mich, die ich zum Zeitpunkt des Nachschauens, das erste Kaptiel gelesen hatte, wunderte. Später nicht mehr, jetzt würde ich mich den Meinungen von der platten Handlung, etcetera, die dort vertreten sind, anschließen aber schön der Reihe nach.

Der 1959 geborene amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen, der, glaube ich, auch Deutsch spricht und in Berlin studierte, wurde mit seinem Weltbestseller “Die Korrekturen” schlagartig berühmt. Das Buch habe ich gelesen und mich gewundert, daß dort ein Elch beschrieben wurde der dann als typisch österreichisch ausgewiesen wurde.

Karl Markus Gauss hat das in einem Essay beschrieben und das ist wahrscheinlich auch typisch für die Franzensche Literatur, obwohl Annika Bühnemann auf ihrem Twitter Account, ein Zitat von ihm hat, daß der oder die, die einen Computer benützt, keine guten Schriftsteller sein kann, vielleicht eine späte Erkenntnis, der falschen Zuordnung wegen.

In der “Unsichtbaren Frau”, an der ich ja gerade  korrigiere, kommt eine Lesung im österreischischen Kulturkinstitut von New York vor, die Jonathan Franzen gemeinsam mit Daniel Kehlmann macht.

Unschuld heißt auf Englisch Puritiy, so heißt das Buch im Orignal und so heißt auch die Heldin oder eine davon. Puritiy Tyler, Pip genannt,  gehört das erste Kapitel und das ist sehr faszinierend, es gehört ihr auch ein großer Teil des Klappentextes.

Pip ist also drei- und vierundzwanzig und hat viele Probleme, so weiß sie zum Beispiel weder ihr korrektes Geburtsdatum, noch wer ihr Vater ist.

“Wie geht das Erste?”, habe ich eine Zeitlang gedacht. Aber die Mutter, die Pip “Miezchen” nennt, hat alle ihre Spuren verwischt und eine falsche Identität angenommen und erzählt der Tochter auf die Frage nach dem Vater eine Geschichte, die man schon in einem Roman nachlesen kann.

Pip ist also drei oder vierundzwanhzig, lebt in einem besetzen Haus mit einem Mann in den sie verliebt ist, obwohl er verheiratet ist, einem Behinderten und einem Schizophrenen in einer Kammer, hat studiert und von daher Schulden und arbeitet in einer Umweltschutzfirma am Telefon mit einem Chef der ihr Schwierigkeiten macht.

Das steht so ungefähr im Klappentext und der erste Teil hat einige sehr packende Szenen. So nimmt Pip zum Beispiel einen Mann, den sie immer in einer Cafeteria trifft mit in das Haus. Kommt, als sie schon beim Ausziehen sind darauf, daß sie keine Präservative hat, hetzt hinunte,r um die aus dem Badezimmer zu holen, kommt dabei an der Küche vorbei, in der Annagret, ein deutscher Gast sitzt und die holt sie herein und bedrängt sie einen Fragebogen auszufüllen, um sich in Boliven, als Praktikantin bei einem Whistleblower namens Andreas Wolf zu bewerben und ködert sie, die keine rechte Lust dazu hat, damit, daß sie da auch herausfinden könnte, wer ihr Vater ist. Damit geht natürlich das Date zu flöten und als ihrer Mutter, die sehr gesundheitsbewußt ist, zu ihren “Nicht Geburtstag” einen selbstgebackenen veganen Kuchen bringen will, fällt ihr der am Klo des Busbahnhofs hinunter, so daß es nichts wird mit dem Geschenk und weil die Mutter ihr noch immer nicht sagen will, we rihr Vater ist, startet sie los nach Südamerika.

Das habe ich sehr spannend und frisch erzählt gefunden und das sind ungefähr die ersten hundert Seiten. Dann wird es schwieriger. Denn dann werden noch einige andere Personen und Schicksale in das Buch verwoben, etwas, was ich bei meinen Texte auch mache, aber meine Bücher sind ja nie so lang.

So geht es im nächsten Teil in die DDR. Andreas Wolf kommt ja von dort und Markus Wolf, der DDR Staatssicherheitschef, ist angeblich sein Onkel. Etwas was ich sehr interessant finde, wie man das macht, in seine Texte real lebende bekannte Persönlichkeiten zu verweben, denn Alfred hat mir ja gesagt, ich könnte meinen Alfons in der “Unsichtbaten Frau” nicht Tratschke nennen, weil man da an H. C. Strache denken könnte, der ist aber ein Sachse und der neue österreichische Vizekanzler kommt in dem Buch auch vor und ein Minister Basti Quasti, da hat mir der Alfred auch abgeraten, aber der ist ja inzwischen Bundeskanzler und wenn man ein Weltbestsellerautor ist kann man wahrscheinlich alles, weil einem ein Rechtsanwaltsbüro berät und wenn man seine fünzig Bücher selber macht, kann man das wahrscheinlich auch, weil sie ohnehin niemand liest.

Es geht also in die DDR der fünfziger und sechzigerjahre bishin zur Wende und da würde ich, obwohl ich das nicht mache, auch eine Einsternbewertung geben, denn die DDR war vermutlich alles, aber keine erotische sexbesessene Diktatur, wie sie Franzen darstellt, wahrscheinlich eher das Gegenteil.

Andreas Wolf war jedenfalls der Sohn von hohen Funktionären, die Mutter Englischprofessorin, der Vater Mitglied des Politbüro und so einen Roman habe ich auch einmal gelesen, wo einer seine glückliche Jugendsch schildert, weil der Vater ihn im Sommer mit tausend Mark zurückläßt, während er in die Schweiz fährt.

Andreas Wolf ist aber nicht glücklich, sondern wird von der Mutter mißbraucht, dann schreibt er irgendwelche erotische Gedichte, wird darauf von der Partei verstoßen und lebt fortan als Jugendhelfer im Keller einer Kirche, wo seine Aufgabe  besteht, gefährdete Mädchen zu vögleln. Ich glaube nicht, daß das so war und da kommt eines Tages ein schönes Mädchen namens Annagret, man sieht die Verbindung, sagt, ihr Stiefvater ist ein Stasispitzel, ihre Mutter drogensüchtig, er hat sie sexuell belästigt, beziehungsweise dazu erpresst und sie kann ihn nicht anzeigen, weil sonst die Mutter ins Gefännis kommt, worauf er gleich beschließt, ihn umzubringen.

So ein Unsinn würde ich nochmals sagen. Später wird dann erklärt, er hätte aus Notwehr gehandelt, was nachvollziehbarer wäre. Annagret hilft ihm dabei.  Er begräbt die Leiche im Garten in der Datsche seiner Eltern, die er nicht sehen darf und als er vorher dort war, um ein anderes Mädchen zu vögeln, das, das nicht in der Kirche wollte, kam gleich die Polizei und hat ihn verscheucht. Jetzt kann er den Stiefvater aber gefahrlos  vergraben, obwohl er sich dabei sehr tolpatschig anstellt.

Dann leben beide einige Jahre in der Angst erwischt zu werden. Annagrets Mutter kommt auch ins Gefängnis. Die Stasi läßt aber beide in Ruhe und als es zur Wende kommt, nimmt er Kontakt zu seinem Vater auf, um sich seinen Stasiakt zu besorgen. Der läßt noch einmal seine Verbindungen spielen und er geht in die berühmte Normannenstraße und als der Offizier, die Akte zurückhaben will, stehen schon die Demonstranten vor der Tür, Andreas schlägt sich auf ihre Seite, kommt ins Fernsehen und wird als Dissident berühmt.

Er trifft dann noch einen amerikanischen Journalisten, den er von dem Mord erzählt und weil seine Eltern die Datsche verkaufen wollen und dort gegraben werden soll, hilft ihm Tom Aberant,  die Leiche zu holen und in einem Wald zu vergraben.

Pip ist in Bolivien und mit Andrea,s der weiter alle Frauen vögelt in einem Hotelzimmer. Dort kommt es aber zu Schwierigkeiten und so schickt er sie mit einer Spionagesoftwehr zu Tom Aberant in die USA. Er darf, weil ein berühmter Whistleblower geworden, nicht mehr dorthin und der ist, erfahren wird dann, wahrscheinlich nach ein paar weiteren hundert Seiten, Pips Vater.

Die Mutter heißt in Wahrheit Annabel und ist eine sehr neurotische Erbin, Tom wollte auch nie ein Kind, und lebt jetzt mit einer anderen Journalistin, die auch ein Kind von ihm wollte und mit einem gelähmgten Schriftsteller verheiratet ist. Die beiden nehmen Pip bei sich auf. Die Journalistin ist eifersüchtig  und Andreas auch hoch neurotisch und lebt in der Angst Andreas könnte ihn verraten. Er hat Pip also eingeschleust und zu Tom Aberant geschickt.

Der kommt dann nach Bolivien, sagt Andreas soll ihm in Ruhe lassen und der Tochter nicht sagen, daß er ihr Vater ist, sonst geht er zur Polizei. Andreas schickt die Nachricht aber an Pip und stürzt sich dann vor Toms Augen in den Abgrund und im letzten Kapitel, wo sich der Rahmen schließt, beginnt mir die Geschichte wieder zu gefallen, so daß ich meinen Vorrezenzenten zustimme, daß das Buch gewinnen würde, wenn man es auf zweihundert Seiten kürzt.

Pip nimmt nämlich energisch ihr Leben in die Hand, holt sich die ihr zuständigen Millionen, hilft dem schoizophrenen Mitbewohner, sein Haus, das ihm die Banken gestohlen haben, zurückzubekommen. Freundetsich auch mit Jason, das ist der, mit dem sie  zu Beginn nicht vögeln konnte, wieder an und versucht auch ihre Eltern zusammenzubringen, was, wie ich noch spoilern möchte, natürlich nicht gelingt.

Denn googlet man über Jonathan Franzen nach,  bekommt man zu lesen, daß er ein Spezialist für kaputte Beziehungen ist, beziehungweise immer solche in seinen Romanen beschreibt und ich merke noch an, daß noch zwei Bücher nämlich “Anleitung zum Einsamsein” und den Debutroman “Die 27 Stadt” auf meiner heurigen Leseliste habe. Mal sehen, ob ich dazukomme sie zu lesen.

Bücherschrankmotive

Ich habe ja versprochen, meinen Lesern im Jubiläumsjahr, zehn Jahre “Literaturgeflüster”, als kleine Vorbereitung auf das mögliche große Gewinnspiel, das dann folgt, etwas über meine selbstgemachten, also nicht nur geschriebenen, sondern, ach Schande, auch selbst herausgegebenen Büchern zu erzählen und da sind, seit ich blogge, höre und staune fünfundzwanzig Bücher erschienen, denn damals habe ich ja an der “Radiosonate” geschrieben.

Über die letzten dreizehn Bücher angefangen vom “Literaturgeflüster-Texte-Buch” oder den “Dreizehn Kapiteln” habe ich ja vor kurzem einen Artikel geschrieben.

Aber die Bücher vorzustellen, die während meines Bloggens entstanden sind, ist da sicher auch eine gute Idee.

Da gibt es einmal die “Radiosonate”, die Geschichte über eine depressive Frau deren Sozialkontakt aus zwei Radiostimmen, nämlich, die der Amanda Silberkandl und des Xaver Mayerhofer und deren Geschichten aufgeschrieben von der wenig erfolgreichen Schriftstellerin Elsa Eisenstein besteht.

Das Manuskript habe ich, glaube ich, ein wenig großspurig einem Verleger auf der ersten Buch Wien versprochen, der mir aber nicht geantwortet hat, so habe ich mit der Herausgabe gewartet und gewartet und das Buch dann gemeinsam mit dem “Haus”, die Geschichte über hundert Jahre Steinhof an Hand einer Psychiaterinnengeneration, drucken lassen,

Dann kam mein erster “Nanowrimo”, nämlich “Heimsuchung oder halb eins” und da habe ich schon über das Bloggen beziehungsweise über den Literaturbetrieb geschrieben.

Dann kam das Jahr 2010 und damit der erste offene Bücherschrank in der Neubaugasse und weil meine Bücher ja immer irgendwie autobiografisch sind, ob es meinen Kritikern gefällt oder nicht,  spielt der ab da in einigen meiner Bücher eine Rolle.

Weiß jemand was das erste Buch war, wo der offene Bücherschrank beziehungsweise seine Bücherwartin eine Rolle spielt? Der oder die könne das Buch dann gewinnen…

Aber halt, das weiß ich schon, daß meine Leser  auf meine Gewinnspiele nicht sehr happig sind und außerdem bin ich ein ungeduldiger Mensch und will auf keine Antwort warten, die dann nicht kommt.

Also löse ich das Geheimnis, das erste Buch mit dem Bücherschranksujet war “Mimis Bücher” und da geht es eigentlich um den “Ohrenschmaus”, der hier “Zungenkuß” heißt oder das Schreiben mit intellektueller Behinderung, den sogenannten Lernschwierigkeiten und der Plagiatskandal um Helene Hegemann den es damals gab, spielt in dem Buch auch eine Rolle,.

Das heißt, der passiert hier dem Schrifjtsteller Johannes Staudinger und JuSophie meine zweite Kritikerin, der ich das Buch zum Lesen gab, als ich sie 2011 bei der ersten Studentenlesung kennenlernte, hagt es fürchte ich nicht gefallen.

Mir aber schon, füge ich ganz unprofessionell, was ich ja auch angeblich bin, hinzu, zählt es doch zu meinen Lieblingsbüchern und ich habe daraus auch schon bei der “offenen Bücherschranklesung” in der Grundsteingasse gelesen.

Dann kam im Sommer 2010, glaube ich, geschrieben, die “Absturzgefahr”, wo es um eine Lehrerin und ihre Tochter Fritzi Jelinek geht und die kommt, das kann ich gleich verraten, auch in einem meiner anderen Bücher vor und darüber wird es wahrscheinlich noch einen Promotionsartikel geben.

Hier also nur so viel, daß es auch einen dementen Großvater gibt und der plündert die Bücherschränke und das beruht auch auf einer aktuellen Begebenheit. Hat es ja wirklich einen alten Mann gegeben, der offenbar die Bücherschränke ausräumte und Frank Gasser, den Begründer sehr verärgerte.

Bei den “Zwillingswelten” meinem nächsten Buch, spielen die Schränke, glaube ich, keine Rolle, es gibt hier aber eine pensionierte  Bibliothekarin als Heldin.

Dagegen geht die Selma, die “Frau auf der Bank” aus dem gleichnamigen Buch zu den Schränken, holt sich was heraus und hält als selbsternannte Stadtsheriffa, die Schränke auch in Schuß.

Dann kommt “Die Wiedergeborene”, das Buch, das 2012 erschienen, mich in eine “Schreibkrise” brachte, die dann letztendlich zum “Literaturgeflüster-Texte Buch” führte.

Dazwischen gibt es noch ein kleins dünnes Büchlein namens “Paula Nebel”, da geht es wiedermal, für mich auch sehr typisch, um eine alte Frau. Im “Novembernebel” schon früher erschienen und mein erstes “Digitaldruck.Buch” hatten wir das schon mal.

In “Kerstins Achterl” geht es um das Thema Sucht und wie man davon loskommt, sowohl vom Alkohol als auch von einer unbefriedigten Beziehung. Das gelingt der Kerstin durch die Bekanntschaft mit dem kleinen Hektor und dem alten Max. Bücher kommen, wenn ich mich nicht irre, nicht sehr viele darin vor und dann kommt 2013 erschienen und 2012 geschrieben mein zweiter “Nanowrimo, nämlich “Beim Sterben sollte man zu Hause sein”, da geht es um eine Pflegehelferin, ein uneheliches Kind, ein touffe junge Roma, eine alte Frau und einen alten Medienzar, der in einer Senorenresidenz lebt und es geht auch ein bißchen, um den Bücherschrank oder eigentlich um den “Wortschatz” am Margaretenplatz, denn Milka Horvath die Pflegehelferin in besagter Seniorenresidenz in der Kasimir Konstantin lebt, wohnt am Margaretenplatz und bezieht daher manche ihrer Bücher von dort unnd daher gibt es auch ein Bild vom Margaretenplatz am Cover zu sehen.

Dann kommt schon das “Literaturgeflüster-Texte-Buch” und wie es mit meiner Buchproduktion weitergeht, kann man in dem “Dreizehn-Bücher-Artikel” lesen.

Ich füge nur hinzu, daß die Laura Augustin aus den “Dreizehn Kapitel”, eine Bücherammlerin ist und in der “Brüderschaft” bedient sich Swetlana Alexewitsch aus den Schränken, das ist übrigens mein dritter “Nanowrimo”

Die Bücherschränke kommen auch wieder im “Schutzengelchen” vor, da gibt es nämlich einen Lebenskünstler namens Bruno Leitner und der wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen und bringt dazu den im Schrank gefundnen Krimi “Kilmousky” von Sybille Llewitscharoff mit und den bekommt das Geburtstagskind dann noch ein zweites Mal geschenkt.

Bücher spielen auch noch in anderen meiner Bücher eine  Rolle, der Bücherschrankt kommt aber, glaube ich in “Anna kämpft gegen das Vergessen” nicht vor, vielleicht aber in der “Pensionsschockdepression”, da müßte ich erst nachsehen, aber, ich glaube, da trägt meine Heldin Thekla Morgenstern ihre ausgelesenen Bücher hinein und die Fritzi Jelinek, das kann ich jetzt verraten, trifft sie in dem Buch dann auch, denn die macht ja in der Pfarre ihres platonischen Freundes Jjanusz Warszinski, einen Bibliotherapiegruppe und die fünfzehnjährige Yasmin Bilic und eine Selma, die in der Schule kein Kopftuch tragen darf und auch nicht Zahnärztin werden soll und deshalb verschwindet, gibt es auch.

Hier kommt auch schon eine Fatma Challaki vor und die treffen wir in anderer Form dann in der “Nika”, dem Adventkalender, wieder”. Dort freundet sie sich mit dem Afgahnen Hassan Arawani an und plündert mit ihm den offenen Bücherschrank, ich glaube den bei der Buchhandlung Kuppitsch, während Nikas Nachbarin Laura Augustin, schon bekannt aus den “Dreizehn Kapiteln” Clemens J. Setz “Die Stunde zwischen Frau und Gitarre” im Schrank gefunden hat und das Buch Nika zu Weihnachten schnenkt.

So, ich glaube, das wars. Hat jemand mitgezählt? Für den der hat und mir die Zahl verraten möchte in wievielen meiner Bücher die Bücherschränke eine Rolle spielen, gibt es  eines der Bücher nach Wahl zu gewinnen.

Veränderungen?

Ich weiß nicht so genau, ob ich im Juli 2009 zu bloggen angefangen habe, um damit literarisch aufzufallen? Wahrscheinlich ist mit dieseMöglichkeit beziehungsweise die Frage, warum das nicht geschah, erst später gekommen. Denn erstmals lief es ja ganz gut. Ich hatte sehr schnell eine Handvoll Kommentierer und  wußte, da ich wahrscheinlich auch eine Ponieren des literarischen Bloggen bin, nicht, wie sich das weiterentwickelt wird?

Und da ist die Antwort, wie ich sie mir schon einmal in meiner Büchermessie-Glosse und das war eine, gab, sowohl als auch, denn das Positive an meinem neuneinhalb Jahren bloggen ist ja zweifelsfrei das, daß ich dadurch, was mein Schreiben betrifft, selbstbewußter geworden bin.

Ich präsentiere  das und meine Bücher seither auch sehr genau, schreibe Artikel darüber und demnöchst werden noch ein paar diesbezügliche folgen, stelle meine neuen Bücher vor, mache Gewinnspiele, veranstalte neuerdings Leserunden, etcetera, was alles aber nicht so oder gar nicht läuft, weil das Netz wahrscheinlich doch nicht der Ort der literarischen Präsentation ist, vor allem wenn man so solo, wie ich unterwegs ist.

Denn da die richtige Leserschaft zu finden, die, wie ich an der Literatur interessiert ist, meine Bücher lesen und kommentieren will, ist nicht so leicht, beziehungsweise hat sich das, glaube ich, in den letzten neun Jahren auch sehr geändert.

Denn damals gab es nicht so viele literarische Blogs, da hat mich noch Christiane Zintzen, die es ja nicht mehr gibt, entdeckt und mich in der Bloggerwelt begrüßt, Paul Jaegg hat sich gemeldet und der damalige Leiter des “Residenz-verlages”….

Das gibt es, glaube ich, heute nicht mehr und die Leute kommentieren auch nicht mehr so, wie sie das vielleicht noch vor neun Jahren taten. Denn da hat sich ja auch Monika Helfer gemeldet, als ich “Maramba” gelesen habe und gesagt sie ist Paulas Mutter und Claudia Rossbacher, als ich geschrieben habe, daß ich mir ihr Buch jetzt doch nicht kaufen werde.

Jetzt gibt es die “Gefällt mir-Angaben” und da habe ich ein paar, aber derzeit eigentlich nur zwei regelmäßige Kommentierer und drei Spamer habe ich in den neun jahren auch gehabt und einige, die meine Artikel schlecht, unverständlich oder trottelig finden.

Nun ja, ich habe Recht- und Flüchtigkeitsfehler. Die Ersten, weil ich noch immer nicht davon überzeugt bin, warum ich jetzt beispielsweise “daß” nicht mit scharfen “ß” schreiben darf, die Flüchtigkeitsfehler entstehen, glaube ich, durch das schnelle Schreiben und da bin ich schon bei dem, daß mir mein Blog sehr gut gefällt.

Ich habe, als ich vor neuneinhalb Jahren zu bloggen angefangen habe, nicht gewußt, wie das werden wird?

Jetzt habe ich ein umfangreiches literarisches Archiv, habe über tausend Bücher besprochen und unzählige Veranstaltungen besucht und da sind wir schon beim nächsten thema oder bei der Frage, ob ich jetzt eineHobbyautorin bin, wie ja manche vielleicht abfällig meinen.

Ich sage nein, weil das für mich eben abfällig klingt und würde es für mich, als “Literatur ist meine Passsion” beschreiben, diesen Ausdruck habe ich einmal gefunden.

Schreiben als Lebenfsorm, Ilse Kilic hat mir da vehemt widersprochen, aber in den richtigen Brotgefurhabe ich ja, weil ich immer einen solchen hatte, nicht wirklich hineingewollt, aber in denLiteraturbetrieb, das schon und immer noch und da habe ich mich ab 1973 als ich mit meinen ersten Texten  vollkommen alleine da stand, mühsam vorangetastet, dann kam die erste und die zweite fertige Geschichte, dazwischen lagen einige Jahre des Scheitern oder Blockiertseins und die zweite die “Einladung” zum Tee” hatte dann, den zwei Leuten, denen ich sie  zeigte, nicht gut gefallen.

Die Monika, eine davon war hat mich trotzdem zum “Arbeitskreis schreibender Frauen” gebracht, wo die Kritik, die ich wahrscheinlich noch immer nicht, als konstrutiv empfinden würde, weiterging.

Ab da habe ich angefangen, wahrscheinlich mühselig und patschert, meine Texte an Verlage zu schicken und als da Abfuhren kamen, habe ich trotzizg gedacht “Macht  nichts, ich mache weiter und lasse mich nicht beirren!”, habe das auch so getan und bin, glaube ich, auch noch heute, vierzig Jahre später, immer noch so unterwegs.

Dazwischen kam mein Eintritt in die Grazer Autorenversammlung dem immer nöch größten österreichischen Schriftstellervereins, die Publikation der Hierarchien” bei der “Editon Wortbrücke”, beziehungsweise noch früher der halbe Kinderbuchpreis mit der “Güler” mit der ich ja ein oder zwei Jahre vorher einen Wettbewerb für ein nicht rollenkonformes Kinderbuch gewonnen habe.

Ich habe dann wahrscheibnlich wiederum sehr patschert, weil, wie man das Schreiben lernt, hat man damals nicht so leicht herausgefunden, beziehungsweise hieß es damals, das könne man nicht und Schreibschulen, kreative Writingskurse, Coaches und Writerstudios etcetera, hat es damals nicht gegeben, meine Texte an Verlage, beziehungsweise mich für Stipendien beworben und bei Absagen oder mehr oder weniger wohlweinenden Worte von Kollegen, daß ich noch nicht so weit sei, beim “Bachmann-Preis” lesen zu wollen oder mich da oder dort zu bewerben, immer noch trotzig  “Macht ja nichts, ich mache weiter!”, gedacht.

Das mache ich, wie schon erwähnt, immer noch, beziehungsweise schicke ich meine Texte nicht mehr an Verlage, denn ich mache meine Bücherr seit 2000 ja selber und habe schon über vierzig Stück davon und mich zumindest damals, ohne es zu wissen, wieder in ein Fettnäpfchen gesetzt, denn das durfte man ja damals nicht, während es heute auf den Messen ganze Hallen für die Selfpublisher gibt.

Aber die verlegen bei “Amazon” und das tue ich ja nicht, also wieder einmal nicht richtig drinnen und der Martin hat ja, glaube ich, auch vor Jahren, als ich ihm mein erstes selbstgemachtes Buch wahrscheinlich stolz zeigte gesagt: “Aha, ein illegales Buch!”

Aber, wie gesagt, ich habe vierzig Jahre versucht mich nicht zu beirren zu lassen, bin regelmäßig zu Veranstaltungen in die “Alte Schmiede” ins Literaturhaus etcetera, gegengen, habe geschrieben und gelesen, das letztere ich schon viel früher getan und wahrscheinlich gedacht “Das ist halt mein literarisches leben!” und wahrscheinlich auch Irgendwann kommt er noch der Erfolg!”

Rudolf B., den ich bei einem Workcamp in Hamburg in dem Jahr als in Wien die Reichsbrücke einstürzte, kennenlernte, hat mir ein paar jahre spätergeraten, ich solle halt für mich schreiben, als ich mich über das mangelnde Feedback beklagte. Damals habe ich das empört zurückgewiesen, heute versuche ich das zu tun, aber so ganz stimmt es nicht, weil der Erfolg ja und die Anerkennung trotzdem sehr wichtig ist, wie ich auch als Psychologin weiß.

Was aber nicht ist, kann vielleicht noch werden oder auch nicht und so habe ich 2009 angefangen zu bloggen und denke jetzt manchmal, das hätte es werden können und ist es aber trotzdem nicht und so folgten auf dem Blog auch bald die Artikel der Resignation.

Der Erste, glaube ich, ist erschienen, als sie mich damals beim “Alpha” hinausgeworfen haben. Das tuen sie inzwischen nicht mehr und ich habe jetzt auch sehr viele Anfragen von Verlagen, ob ich nicht ihre Bücher lesen möchte.

Dann kommen auch die Kritiker, die meinen, daß ich schlecht und unverständlich schreibe oder sich darüber mokieren, daß ich zum Beispiel Verlagsnamen unter Anführungszeichen setzte. Da bin ich immer ein bißchen hilflos und frage mich warum man das nicht darf und schreibe weiter, aber wenn man lange ignoriert wird, kommt wahrscheinlich doch die Depression, beziehungsweise die Frage, was man da verändern kann?

Und da ist mir leider nie etwas anderes einfallen, als daß ich zu schreiben aufhören müßte und das ist es ja nicht, was ich will, obwohl wenn man über vierzig Jahre über vierzig Bücher geschrieben hat, ist man ein bißchen ausgeschrieben und es fällt einer auch nicht mehr sehr viel Neues ein und wenn man in der “Alten Schmiede” oder im Lliteraturhaus meistens auf der falschen Seite sitzte, denn 2007 hat mich Silvia Bartl ja nicht mehr die “Mittleren” dort machen lassen oder, ich glaube, das war schon 2006 mit den “Prekären Verhältnissen” meine letzten “Textvorstellungen” habe ich, glaube ich, 2014 gehabt und in der “Gesellschaft für Literatur” kann man mit selbstgemachten Büchern auch nicht lesen, fragt man sich vielleicht doch, wieso gehe ich dann noch hin und höre den anderen zu und lese deren Bücher?

Das fragte ich mich manchmal, obwohl ich ja gerne zu Literaturveranstaltungen gehe und wahrscheinlich auch sehr bessessen Bücher lese, aber ich will  auch gehört werden und nicht immer überbleiben und wenn da von der anderen Seite nichts kommt, ist das schon ein resignatives Gefühl, vor allem, wenn man sich denkt, daß das wahrscheinlich so bleibt und sich nicht ändern wird, obwohl ich es ja versuche und inzwischen auch, glaube, daß ich gar nicht so schlecht bschreibe.

Aber das interessiert halt niemanden und ich falle literarisch nicht auf, während um mich herum die Literatursterne entstehen und es ist schon ein bißchen einseitig, wenn ich so viel lese, zu sovielen Veranstaltungen gehe, zu meinen aber niemand kommt und niemand meine Bücher gewinnen will.

Nun gut, ich muß ja nicht dorthin gehen, muß nicht schreiben und nicht lesen und wenn ich das denke, und das habe ich in den letzten Monaten manchmal, dann denke ich auch gleich danach, daß ich das nicht kann. Warum auch oder was sollte ich sonst tun? Aber so wie es ist, bin ich nicht ganz zufrieden..

Ein Teufelfskreis und etwas sehr Hoffnungsloses, obwohl es natürlich schon Veränderungen gibt, bald zehn Jahre Bloggen beispielsweise und bald auch fünfzig selbstgemachte Bücher, ein wahrer Berg von ungeselesenen und auch gelesenen angesammelten Büchern, ein enormes literarisches Wissen, auch ein literarisches Selbstbewußtsein, wie schon erwähnt und das mit dem Ausgeschriebenseit ist auch nicht  so arg, denn es gibt ja schon Pläne für mein neues “Work in progress”, obwohl ich derzeit mit dem Korrigieren der “Unsichtbaren Frau” nicht wirklich weiterkomme, weil ich derzeit viele Stunden habe und deshalb auch in der nächsten Zeit wahrscheinlich weniger zu literarischen Veranstaltungen komme, weil ich bis acht arbeite.

Ob das die Veränderungen sind, die mich weiterbringen, weiß ich nicht, vielleicht schon indirekt, denn ich denke ja öfter, daß ich einfach eine Zeit nichts schreiben, sondern auf Reaktkionen warten soll. Aber was soll ich machen, wenn die nicht kommen?

Vielleicht ist das Abwarten doch eine ganz gute Lösung. Inzwischen werde ich mein zehntes Bloggerjahr  mit einigen Promotionsartikel vorbereiten, das auch deshalb, weil ich ja täglich einen Artikel schreiben will, ja mein Markenzeichen ist die Quantität, auch wenn das angeblich als unprofessionell gilt und was blogge ich, wenn ich nicht in der “Alten Schmiede” war und pro Woche ja nur etwa drei Bücher lese?

Also mehr Artikel über mich und mein Schreiben? Das kostet aber auch Zeit, die mich, wie besipeielweise jetzt vom Korrigeren abhalten. Es ist aber spannend, daß mir soviel einfällt und ich bin ja, wie schon geschrieben mit meinen Blog sehr zufrieden und die Flüchtigkeitsfehler sind mir eigentlich egal.

Das Bloggeschichtenbuch

 

Hurrah, Hurrah, es ist da mein neues Buch, eigentlich ein kleines Bänchen, das aus den achtzehn Skizzen entstanden ist, die ich im Frühjahr zum Teil als Kurzgeschichtenprojekt beziehungsweise zur Romanrecherche  geschrieben habe.

Die Vorform der “Unsichtbaren Frau”, dem Folgeprojekt, die Geschichte von der älteren Dame, die  man jeden Abend mit einem Glas Wein in einer Pizzeria sitzen sehen kann.

So gibt es am Cover auch eine Pizza und ein Glas beziehungsweise Flasche Wein zu sehen.

Die Vorschau mit den Schreibberichten gibt es hier zu finden, die Gewinnspielfragen hat schon mein treuer Blogger Manfred Lagler-Regall aufgelöst.

Hurrah, hurrah, das Buch ist schon unterwegs, ich wünsche viel Freude beim Lesen und fordere wieder zu einer Leserunde auf.

Das habe ich schon bei meinem letzten Buch, dem “Vor dem Frühstück kennt dich keiner” gemacht und ein paar meiner Leser haben mir dazu ihre Meinungen geschickt.

So will ich es wieder probieren, stelle für den oder die, die das Buch lesen und mir einen möglichst persönlichen Kommentar dazu schreiben über den man dann diskutieren kann, wieder fünf  in Bücher zur Verfügung.

Bei Interesse bitte melden, bitte einen Kommentar, der die Leseeindrrücke etcetera dazu erfaßt und keine Rezension.

Rezensionen sind natürlich auch willkommen, die stelle ich dann in der rechten Spalte ein und nehme Anfragen dafür auch zur Verfügung.

Ganz interessant wäre vielleicht auch, das Buch mit den Bloggeschichten zu vergleichen, hier ist der Link, wo man zu den Geschichten kommen kann. Sie haben zum Teil noch andere Titel und eine, nämlich die “Angekommen” spielt auch noch an einen anderen Ort.

Vergleicht man das Buch mit den Geschichten wird man auch entdecken, daß sie in einer anderen Reihenfolge, also nicht chronologisch entstanden sind.

Vielleicht beides lesen und das Buch mit den Geschichten vergleichen, wäre auch ganz interessant, denn das Schreiben war für mich ja sozusagen ein Experiment, das ich sehr inspirierend gefunden habe.

Wie unterscheidet sich das Buch von meinen anderen Büchern, wäre vielleicht auch eine spannende Frage, denn ich habe bemerkt, daß durch das nicht chronologische Schreiben, vieles ausgespart ist und dadurch einen anderen Rhythmus bekommen hat.

Hier auch der erste Absatz, da man das erste Kapitel, die erste Geschichte “Krank im Bett”, die bei einer Schreibgruppe nach dem Schreibimpuls zum Thema Sucht, sowohl als Probekapitel auf der Website , als auch im Blog finden kann, gab es kein “Mimikry-Spiel”.

Ich will ihn aber meinen Lesern die nicht extra nachschauen wollen, als kleines Lesehäppchen und Animation zum Weiterlesen geben und er ist auch sehr kurz:

“Krank im Bett ”

 

Sie hatte von einem Glas Rotweis geträumt, von einem herrlichen Valpolicella aus der Toskana, den ihr Guiseppe, der Kellner im “Venezhzia” empfohlen hatte.”

Und für alle die es noch wissen wollen.

Mathilde heißt die Frau, die täglich ein Glas Wein in der Pizzeria “Venezia” trinkt. Ihre Zwillingsschwester Natalie hat ihr ihren Freund Moritz <lichternstern weggeschnappt und sich außerdem immer vorgedrängt, weil ihre Eltern mit Zwillingen überfordert waren und das Besondere ist eben die Entstehungsweise, daß der Text aus den achtzehn Bloggeschichten besteht, die ich im Mai und Juni im Rahmen von Annika Bühnemanns zehn Geschichten-Challenge geschrieben habe.

So das wars, ich freue mich sehr über das Buch und auch auf eine spannende Leserunde und bin auf Rückmeldungen sehr neugierig!