In der Nacht ist es wieder schlecht gegangen.

Also Notaufnahme im Kaiser Franz Josef was jetzt, wie vieles seit ich 1973 Psychologie studierte, anders heißt und ein komplett neues Haus ist.

Der Primar Wenisch wr der Meister beezüglich Corona, da gibt es ein eigenes Pressezentrum und sieht die Sache glaube ich, jetzt auch ein bißchen entspannter.

Jedenfalls trug er bei der Visite einen weißen Mantel, während die anderen, egl ob erster oder zweiter Obderarzt blaue Kittel trugen, offenbar um ihre Gleichheit zu beweisen.

Der Alfred ist ausflippt

Hat mit verschiedenen Hilfdiesten telfoniert und es sind auch einen Tag lang einige Heimhelfer gekommen. Die mich wuschen und auch andere Hillfsdienste machten, so der Herr Gerhard, der uns viel von seinen Klienten erzählte. Er hat sehr viele, die schon über hundert sind. Kaffee bei uns trank, weil das ja die Zeit war, wo ich eigentlich nur schlafen wollte.

Die Anna, die Behindertenbetreuerin ist, ist dann auch gekommen und hat sich mit unterhalten, denn sie hat dort, glaube ich, auch ein Praktikum gemacht.

Jetzt bin ich im KFJ, was auch anders heißt, denn De nächste Rettungsärztin hat mich ausgetrickst

Denn in der Nacht ist es wieder schlecht gegangen, so daß der Alfred die Rettung gerufen hat, die mich ins Spital “Sie sind schwer krank! mitnehmen wollte und dieses Spiel habe ich schon einmal gehabt, als es um die erste Zuweisung gegangen ist. Da kam zuerst die Polizei, aber die Amtsärzte hoben im Jänner gar nicht ab und ohne geht das nicht, so bin ich auf Revers zu Hause geeblieben.

Diesmal wollte ich auch nicht, aber wie soll ich in der Nacht wissen, wie späät es ist und wie welche Jahreszeit wir haben. Also KFJ, wo ich mich immer noh befinde und es eigentlich sehrr angenehm ist und ich ja auch gesund werden will.

Mit dem Taxi sind wir nach Hause gefahren

Weil ine junge ärztin meinte, daß ich mich selbst spritzen und die Tabletten einnehmen könnte. Die Schwester R. eine schwierige Person, meinte vorher, dß ich den notfallwagen bestellen muß, das hätte ich abeer sicher nicht gemacht, also alles selbst.

Die blaugekleideten Ärztin hat mir das Spritzen beigebracht, aber Trombose habe ich mir schon gespritz und meinen Vater insulin.

Jetzt passierte etwas seltsames, denn ich bin im AKH dreimal gestürzt und mußte dann auch Trombose spritzen. Bis das denen aufgefallen ist, ist die Flüßigkeit hinausgeloßen, ob das die Reakton des Körper war, der das zuviel nicht wollte?

Da bin ich dann einige Wochen geblieben, bis sie mich aus dem AKH entlassen haben.

Viel zu früh, wie sich herausstellte, denn ich hatte Vorhofflimmern, Kurzartmichkeit und konnte gar nicht gehen.

Das heißt, das mit dem Gehen hat erst zu Hause angefangen. Im AKH bin ich noch munter herumgelaufen. Zu Hause aber schwach, das Aufstehen ist ohne den Alfred nicht gegangen, was diesen sehr beuruhigt, der ständig

“So wird das nichts, du mußt etwas essen rief und wieder den Zuweiser vom neuen Hausarztsystem anrief und lange mit einem Herrn telefonierte, der ihn zu beruhigen und zum Geduld haben , riet.

Schon sehr lange im Spital

Jetzt bin ich schon ehr lange im Spital, zuerst auf der Hzerzstation im AKh auf der Notaufnahme, weil es mir seit November ja sehr schlcht gegangen ist. Ich hatte siebzig Kilo, jetzt habe ich fünfzig und mich sehr unansehlich gefunden und mit dem Gehen urde es dann auch immer shlechter, so daß mich alle im Spital haben wollten.

Ich wollte nicht, es war sogar die Polizei im Haus, aber im Jänner haben die Atsärzte gar nicht abgehoben und so bin ich zu Hause geblieben.

War es doch Corona?

Meine Leser mögen sich schon gewundert haben, was ist auf dem Blog los?

Keine oder nur sehr kurze Artikel hier, dabei ist das neue Jahr doch sicher interessant?

Den neuen Bloggerdeburtpreis gibt es, mit fast nur unbekannten Büchern, von denen ich “Birobitschan“ ,gelesen habe und den”Ohrenschmaus””.”, wo Anfang Jänner die Zoom-Sitzung mit dem neuen Juror Arno Geiger und Günther Kaindlsdorfer war und ich gerade noch die Laudiatio für einen der Preisträger schreiben konnte.

Denn ich bin krank und war das eigentlich schon im Jahr 22, als die Ruht zu uns zum Silvesterfeiern gekommen ist. Bbeziehungsweise fehlte mir die Kondition, denn da herrschten ja die Corona-Maßnahmen und man durfte ohne impfung und Maske fast nichts machen.

Das wurde dann besser und langsam aufgelöst. Da war dann schon der Ukraine-Krieg in Sicht und man gslt als Volksfeind, wenn man keine Sanktionen, sondern Frieden wollte und Alexander van der Bellen, den ich einmalbeigeistert gewählt habe, verhielt sich da äußerst angepast!

Ncht impfen?

Nein das geht nicht. Aber sonst sind alle Menschen gleich und dürfen nicht diskriminiert werden!

Im Sommer 2022, wollte der Alfred zuerst nach Kroatien und dann nach Ungarn mit der kleinen Lia, Anna und Andreas fahren.

“Kein Corona in Ungarn und Kroatien!”, habe ich getitel. Dann kam die Bundespräsidentenwahl mit fast lauter Spaßkanditaten.

“Wählen gehen ist Bürgerpflicht!”, meinte derPräsident, wieder freundlich lächelnd.

Aber wen soll man wählen, wenn es keinen Kanditaten gibt, die man will?

Die Herren von der FPÖ? Einen rührigen Schuhfabrikanten oder einen Arzt, der vor seinen Konzerten impft?

“Natürlich kommt die Maskenpflicht wieder”,, strahlte Sig Maurer, bei der Wahlparty.

Dabei wäre Ganze sehr einfach! Wer Maske will, trägt sie und wer das nicht will, nicht!

Wozu braucht es dazu eine Pflicht mit fünfhundert Euro oder so Strsfe, wenn man diese Pflicht nicht einhält?

Ich habe sie nie umgangen, bin noch am m letzten Tag zu Fuß gegangen, denn in Wien war das Maskentragen besonder streng und bei der BuchnWien, 2000 gab es ja keine und 2021 mußte man chon geimpft sein um hinzudürfen, bin ich auch immer von der Krongasse in den Prater zu Fuß egangen.

Es war aber schon hart und meine Kondition nahm immer mehr ab.

2023 sagte ich mir “Probiers, du kannst j auch mit der Straßenbahn fahren.”

Es wurde ein Kömpromiß, daraus. Hin zu fuß, mit der UBhn zurück. Am Sonntag war aber die die Rolltreppe am Praterstern kputt undd ich habe mich die nicht fahrende Rolltreppe hinufgeschleppt. Es ist aber schon vorher sehr schlecht gegngen.

Am Samstag oder Freitag wr mein literarisches Geburtstagsfest. 2000 und 2021 nicht. 2021 herrschte ja strenger Lockeown für Ungeimpfte und wir haben 2000 die Hilde. S zum zum Essen eingeladen und 2000 und 2001 sind die Ruth Aspöck und die Doris D. zum Essen gekommen.

Wir verbringen Weihnachten immer in Harland, gehen auf den Markt und auf die Rudolfshöhe, wo ich mir einmal den Knöchel gebrochen habe.

Das Radfahren ging schon vorher recht l schwer und polötzlich giing gar nichts mehr.

Nich Radfahren, nicht dieR udolfshöhe und ich hab in den letzten Jahren zwanzg kilo zugenommen.

Kar, der Alfred kocht gut, kauft immer Wein, koch fett und süß mu und genügend süß und und muß es auch sein.

Die süßem Schlatze, Sekt Orange am Morgen. Dann die süßen Spritzer, das Fläschen Sek am Morgen und Rotwein. Anderes trinke ich eigentlic nicht, abefr wenn ich im Literaturhaus allein herumgestanden bin, sind es oft schon zwei, drei Gläser geworden.

Als ich nicht mehr gehen konnte, habe ich mich dann doch, obwohl ich nach Corona eigentlich nicht wollte, ins Spital bringen lassen.

Ich habe im AKH, dem angebliche besten Spital, meinen WGPV-Vertrag gekündigt und gedacht, “Hej, du bist schon über siebzig und bekommst seit zehn Jahren eine Pensin. Also Zeit, ds Leben zu überdenken und neue Zeichen zu setzen.eien Vertrag aufgeben.

Ich habe mein ganze Lebem gearbeitet, ein Kind aufgezogen, es ist

Zeit, die letzten Jahre und ich rechne mit Zehn,  bewußt zu genießen.

“Also, liebe Patienten, wenn Sie n einem vollfinanzierten Kassenplatz inteeressiert sind, wenden Sie sich am besten morgen beim W GPV dafür an.

corona knn man so sagen, hat meine kondion gestohlen. Wir wohnen ja in wien und verbringen den sommer in Har4land und drei Jahe bin ich wegen dieser Maßnahmeen kaum aus dem Haus gekommen. Den S,mmer 22 dann schin nach Kraoatien und Ungarn undd eigentlicfh alles gut

Mitnichten, denn im Nov 21 mußte man ja wegen der maskenpflicht in den Prater zut Buch Wie laufen, das habe ich früher auch getan, aber im nächsten Jahr hbe ich schon gedscht, probier es erst einml und bin immer zur zurückgefahren

Ds mußte man am Prateratern austeigen und am etzen tag am sonntag nach meinen #geburtstag, war eine rlltrpppe kaptt und ich hinaifgelaufen und as die >Miaus, von da hing es berab und am zu

weihnaachten konnnte ich weder rdfhren noch atf die #rdudolfhöhe, nun gut ich hatt zwantig kilo zugenommen denn was tut man in der pandemie, wo der knzler schauen muß.l dß er alle seine #bürger ,kch frage mkch, vor was, rettet, Aöso trinkem, sufen, der Alfred kaufte auch immer brav nach, essen süß und fett, der alfred ist ein guter koch und fett muß sein.

also nichts mehr dvon, auf aköohol verzichten, auf Zucker auch und fast nicjhts mehr gegessen und damkit ht ess angefsngenm, dsß ich immer schächer wurde und njcht mehr zr bank gehen jonnte und der alfred rief zum Arzt, aber dort wollte ich nach den Corpnaerfahr5ungen icht hin. Der alfred hat dann doch einen orgbnisiert, der sgte sie streben sonst und als ich ich nicht mehr bloggen konnte,, ließ ich mich dann am 27 1 ins

aKh,Herzstatin einliefern, und d bn ich nun seit einigen Wochen, bin eine schwierige Klientin, bher5 ssonst mu’ich sagen, st ds die wichtigste erfagrung meines lebens, denn ich war ja noch nocht viel krnl, obohl ich einen medkzinischen Beruf habe.

Geboren bin ich 1953 im Krankenhaus ntürlich, die Aanna km dwnn in der <krongasse zuir Welt und 2010 der Knöchelbruch, der mit Corona endete, Und jetz5 das Herzraen un d un d die Venenenentz+ndungm und was noch alles, denn wkr wissen nicht sagen die ärtztem von alles ein bißchen und nn diweder alles gut

Die letzten zehn Jqahre u d egentlich alles viel besser als erwartet und ich nir grund pessimistisch, ml sehen wie es weitergeht, ich bin gespannt

Die neue Bloggerdebutliste

Den “Blogger Debutpreis” gibt es seit 2016. Seither bin ich auch in der Jury und weil es jetzt viele Debutpreise gibt, gibt es auch es viele Debuts. So ist meine Debutpreisliste schon ziemlich.ich voll. Es gibt auf den Buchpreislisten Debuts, auf der Öst, etecetera.

Dreizehn Bücher stehen schon darauf und da gibt es einige Schmankerl. Leider fehlt der Amir Gudarzi. Aber “Männer töten” ist schön und interessant.

Auf der Debutlonglist stehen etwas sechzig Bücher und ich dachte bei der Durchsicht. Außer denen auf meiner Liste, gibt es nicht viel Interessantes.

Also habe ich schon viel gelesen. Aber weit gefehlt. Die drei Debutfrauen haben da andere Vorstellung. Und so habe ich bei den fünf Büchern, die ich bis März lesen soll, nur “Birobidschan” von der dBp schon gelesen und dann folgt Grit Krügers “Tunnel”, noch nie etwas gehört. Jennifer Beckers “Zeiten der Langeweile”, Magdalena Saiger “Was ihr nicht seht” und Viktor Gallandis “Kaspar”.

Sicher interessant auch einmal ins Unbekannte einzutauchen und als nächstes werde ich Grit Krügeer “Tunnel” lesen und darüber berichten.

Vom Umgang mit Kritik

Daß ich mit Kritik nicht umgehen kann, sondern jeden, der sagt, daß er Mitleid mit meinen schlechten Schreiben hat, für einen Spamer halte, schreibt der Uli immer und so ganz unrecht hat er damit nicht.

Aber da müssen wir in das Jahr 1973 zurückgehen, wo ich im Mai meine Matura machte und dachte, jetzt werde ich Psychologie studieren und schreiben. Da habe ich mich im Sommer an eine Geschichte gemacht, die von einer Hure handelte, die am Nachmittag Kinder unterrichtete und die ist auch fertig geworden. Daß ich sie korrigieren sollte oder könnte, davon hatte ich, glaube ich, noch keine Ahnung und ich habe auch an keine Veröffentlichung gedacht, sondern den Text einem alten Herr gezeigt, der gleich mir mit dem Studium angefangen hat.

“Das ist eine schöne Broschüre!”, hat er freundlich gesagt und ich war verwirrt. War das doch eine Erzählung.

Am Tag studieren, am Abend schreiben und am Wochenende, habe ich gedacht, was natürlich nicht klappte. Denn eigentlich hatte ich keine Ahnung, wie man literarisch schreibt, war das ja die Zeit des experimentellen Schreibens. Es gab den “Charly Tractor” und den “Lexikonroman” und die GAV hat sich auch gebildet. Aber ich habe isoliert vor mich hingeschrieben. Versuch und Irrtum und war, glaube ich, 1977 oder 1978 so weit, daß ich das nächste fertigbrachte.

“Die Einladung zum Tee”, eine kurze Dreieckgeschichte, die ich zuerst der Monika und dann dem Gerhard zeigte. Beiden haben mir gesagt “Das ist nicht gut, aber wir wissen auch nicht wie es besser geht!”

Die Monika hat mich dann aber in den “Arbeitskreis schreibender Frauen” und dann zu meiner ersten Lesung in der “Alten Schmiede” gebracht. Das hat “Literatureck”, geheißen, der Vorläufer von den “Textstellungen” und man hat bei der Anmeldung gesagt bekommen, daß man kriitisiert werden wird. Da wurden zwei Autoren eingeladen in meinen Fall den Gustav Ernst und die Marie Therese Kerschbaumer, die ich schon vom Arbeitskreis kannte. Sie haben kritisiert. Sind dann was trinken gegangen und haben mich stehen gelassen. Das war 1980, glaube ich, und da gabs eine Ausschreibung für ein rollenspezifisches Kinderbuch “Mädchen dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen” und da habe ich mit meiner “Güler” gewonnen. Das Buch ist bei “Jugend und Volk” erschienen und hat den “Kinderbuch-Preis” bekommen. Den Halben, die andere Hälfte, die Christine Nöstinger, die in der Jury gesessen ist, mit ihren “Austauschkind”.

1987 bin ich in die GAV aufgenommen werden. Das habe ich, glaube ich, schon 1986 versucht, wurde aber vertagt.

Ich habe geschieben und geschrieben, die Texte wahlos an Verlage geschickt. Da kann ich mich erinnern, daß ich die “Hierarchien” an Residenz oder den Jochen Jung schickte. Keine Antwort. Dann kam der Gerald Bisinger, den ich gern mochte, brachte was von mir im Radio und sagte “Versuch es noch einmal!”, was den Jochen Jung erboste. Denn 1987 bin ich von Klinik, wo ich an der HNO Assistentin war weggegangen und die “Hierarchien” darüber geschrieben. Die ich an zweiundvierzig Verlage schickte, weil mein Stotterer Buch, das ich gemeinsam mit Edith Thabet schrieb, war schon da. Als das nichts wurde, habe ich, kann ich mich erinnern, an den Hofrat Unger geschriebeen und, um einen Zuschuß gegeben um das Ganze schon selber zu machen. Das habe ich dann den Jack Unterweger gezeigt, der damals in Krems-Stein interniert war und der hat das Buch dann gemacht und da waren die Kritiken interessant, denn in der “Literatur aus Österreich” stand “Das ist das Schlechteste was je geschrieben wurde und man versäumt nichts, wenn man es nicht liest!”

“Gut, das ist ein Anfängerbuch!”, habe ich gedacht, als ich es aber später wiedergelesen habe, gemerkt, “Das ist gar nicht so schlecht!”

Um Stipendien und Preise habe ich angesucht, aber nichts bekommen und Ausschnitte an Zeitschriften. Das hat manchmal geklappt. Als ich in die GAV aufgenommen wurde, hatte ich die “U-Bahngeschichten” im “Wespennest”. In der “Rampe” und im “Podium” ist einiges von mir erschienen. In den “Manuskripten” nicht.

So habe ich geschrieben und geschrieben und die Texte ausgeschickt. 2000 hat mir der Alfred , die “Wiener Verhältnisse” als “Digibuch” zum Geburtstag geschenkt und 2005 oder so habe ich aufgehört meine Texte auszuschicken, sondern sie selbst veröffentlicht, was damals noch eine umstrittene Pionierleistung war.

“Das darfst du auf keinen Fall machen, denn sonst bist du weg vom Literaturbetrieb!”, hat es damals geheißen. Ich habe in der GAV 2001 und von 2003 bis 2009 den “Tag der Freiheit des Wortes” organisiert. Die Frauenlesungen veranstaltet, aber damit aufgehört weil kaum Publikum zu den Lesungen gekommen sind.

Und wenn man seine Bücher selber macht und sie auf seinen Blog präsentiert, den es seit 2008 gibt, hat man kaum Feedback, sondern höchstens ein paar Spamer. Drei Große habe ich bisher gehabt und ein paar Keine, die immer wieder stichelen. Eigentlich recht wenig, denn ich antworte immer freundlich.

Die zweite Spamerin war die JuSophie, die ich im Literaturhaus bei der Studentenlesung kennenlernte. Die hat die “Mimi” und die “Zwillingswelten” sehr verrissen.

Aber ich bin professionellerer geworden. Es gibt die Vorschauen und die Leserunden, wo sich einmal, glaube ich, der Manfred Lagler-Regal, mein treuer Blogbegleiter, der selber schreibt, meldet und ein paar Leute von der Schreibgruppe “Westbahn spontan”, die die Ruth Aspöck für ihren damaligen Begleiter Robert Eglhofer gründete. Die Gruppe gibt es auch nicht mehr, wie auch mein langjähriges Highlight, die Lesung beim Volksstimmefest.

So schreibe ich für mich allein, wie mir Pastor B. Ende Siebzig glaube ich auch geraten hat, aber damals war ich nicht so weit, das anzunehmen, sondern habe gesagt “Aber die Jelinek tut das doch auch nicht!”

Gehe regelmäßig zum “Tag der offenen Tür” des “Writersstudio” und seit ein paar Jahren verfolge ich das Romanplanjahr der Jurenka Jurk und da kann ich sagen, das ist wirklich toll. Die will natürlich Kunden für ihre Ausbildungen finden bietet aber sehr viel an, wo man mitschnuppern kann und wenn man diszipliniert und genau ist, kann man da sehr viel lernen.

So weit so what, der Uli schreibt gelegentlich “Sie können nicht schreiben!”, was mich kränkt, obwohl ich, inzwischen mit Kritik umgehen kann und mich mit ihm darüber streite, ob ich jetzt eine Hobbyautorin bin oder nicht und ob man für eine Lesung Honorar verlangen kann?

Ich weiß, was der Kritik stimmt und was nicht, obwohl er mir das nicht glaubt.

Ich bin eine sozial und gesellschaftskritische Autorin, die es vielleicht mit der Sprache und der Rechtschreibung nicht so genau nimmt und so wird man wohl auch schreiben dürfen. Experimentell bin ich nicht, gehe aber viel zu Veranstaltungen, lese viele Bücher.

Auch da kann man viel lernen und beharre jetzt auf Lob und positives Feedback. Eigentlich unverschämt liebe Eva, wie kannst du nur?

Hund 51

Jetzt kommt ein Buch, das ich eigentlich schon im Sommer in Frankreich lesen hätte können, denn der dystopische Thriller des 1972 in Paris geborenen Laurent Gaude, hätte wunderbar zum Krimilesen im Auto oder auf den Campingplatz gepasst, wo ich mich stattdessen mit dem Morden in Altausseee oder im Lainzer Tiergarten beschäftigt habe.

Leider war mir das Buch von dtv nur angekündigt und noch nicht da, als wir unsere Taschen packten und als ich zurückgekommen bin, war ein Postzettel da und das Buch zurückgeschickt. Da gab es eine Diskussion um das Buch von Amir Gudarzi, das auch kommen sollte. Das ist dann zwischen dem deutschen und dem österreichischen Buchpreislesen, gekommen und den anderen Büchern die es gab und als es gekommen ist, habe ich es 2023 nicht mehr geschafft. es fertig zu lesen.

Also das erste Buch im neuen Jahr und kann nur lobend darauf hinweisen, obwohl ich mit dem Titel eigentlich nicht viel anfangen konnte. Beim Frankfurtsurfing habe ich ein bißchen darüber gehört, was mich aber nicht beeindruckt hat, weil es mir zu gewalttätig erschien. Jetzt kann ich schreiben, es ist gewaltvoll, aber spannend.

Was ist das Buch? Literarischer Cyberpunkt kann man bei “Deutschlandkultur” lesen. Ein Genre aus den Achtzigerjahren und dann wird das Buch ein wenig zerirssen. Nun ja, den Literaturwissenschaftlern zerreißt es das Herz, wenn es um Thriller geht.

Ein dystopischer Thriller würde ich schätzen und hinzufügen, dicht an die Wirklichkeit angelehnt, wie mein “2035”. Alles was da beschrieben wird, ist irgendwie schon da und wird nur ein bißchen zugspitzt.

Es geht also um Griechenland, das es nicht mehr gibt. Das Land liegt in Schutt und Asche. 2015 war das ja so weit und wird von einer Privatfirma namens GoldTex aufgekauft und die Bewohner in ein Wunderland namens Magnapolis verschickt. Dort gibt es drei Zonen. Zone 1 ist für die Intellektuellen und Mächtigen, Zone 2 für die mit einer Ausbildung und Zone drei gehört dann den Parias. Es gibt den sauren Regen, der dort herunterströmt, während die beiden anderen Zone eine Kimkuppel haben, die sie beschützt.

Wer ist nun Hund 51? Das ist ein Hilfspolizist namens Zem Sparak, der in Zone 3 zu Hause ist. Da wird von Sklaverei gesprochen und ein Detail am Rande, Laurent Gaudes Buch ist voll von solchen ist, daß das Kühlschrankzustellungssystem kaputt ist und so die Milchflaschen aus dem Schrank quellen und schon die ganze Straße bevölkern.

Zem Sparak ist ein bewußter Grieche, hat an den dortigen Demos teilgenommen, als es die noch gab, seine Freunde wegen seiner Freundin Lena verraten, die aber ohnehin schon von der Polizei gekappert wurde und nun tröstet er sich mit Beruhigunsdrogen, die ihn in das schöne Griechenland versetzten.

Es gibt aber einen Toten auf der Zone 3. Ein Mann, der von oben bis unten aufgeschlitzt wurde und als Zem Sparak, die Daten eingibt, wird er auf Zone 2 verweisen und mit einer Polizistin namens Salina Malberg zusammengebracht. Und nun wird, immer wieder von Rückblenden unterbrochen, recherchiert und recherchiert. Es gibt in der autoritären Wunderstadt eine Wahl und da beteiligen sich der Gesundheits- und der Sicherheitschef und die versprechen den Deklassierten wahre Wunder.

Der Ermordete hatte aber ein Implantat in sich, das hinausgerissen wurde und nun wird diskutiert, ob das echt war oder nicht? Denn man konnte sich auch an einer Lotterie beteiligen, um in die Zone 2 zu kommen und die die implantiert werden wollten saßen oft Fälschungen auf.

Es wird also recherchiert und ermittelt. Salina gerät in die Fänge, der darin Beteiligten, wird gefoltert und Zem Sparak klärt alles auf, recherchiert auch seine Vergangneheit und nimmt Salna dann zu sich, um sie aufzupäppeln und offenbar ein neues Leben mit ihr zu beginnen, wenn da nur nicht die vielen Milchflaschen wären.