Die neue Bloggerdebutliste

Den “Blogger Debutpreis” gibt es seit 2016. Seither bin ich auch in der Jury und weil es jetzt viele Debutpreise gibt, gibt es auch es viele Debuts. So ist meine Debutpreisliste schon ziemlich.ich voll. Es gibt auf den Buchpreislisten Debuts, auf der Öst, etecetera.

Dreizehn Bücher stehen schon darauf und da gibt es einige Schmankerl. Leider fehlt der Amir Gudarzi. Aber “Männer töten” ist schön und interessant.

Auf der Debutlonglist stehen etwas sechzig Bücher und ich dachte bei der Durchsicht. Außer denen auf meiner Liste, gibt es nicht viel Interessantes.

Also habe ich schon viel gelesen. Aber weit gefehlt. Die drei Debutfrauen haben da andere Vorstellung. Und so habe ich bei den fünf Büchern, die ich bis März lesen soll, nur “Birobidschan” von der dBp schon gelesen und dann folgt Grit Krügers “Tunnel”, noch nie etwas gehört. Jennifer Beckers “Zeiten der Langeweile”, Magdalena Saiger “Was ihr nicht seht” und Viktor Gallandis “Kaspar”.

Sicher interessant auch einmal ins Unbekannte einzutauchen und als nächstes werde ich Grit Krügeer “Tunnel” lesen und darüber berichten.

Literarische Kleindetails

“Wie ist es mit dem Jubiläumsjahr weitergegangen?”, habe ich vor zwei Wochen gefragt, nachdem das letzte Jahr vergangen ist und es nach der Lesung im “El Speta”, die auch nicht sehr überfüllt war und ich bei meiner dystopischen Geschichte von einer Frau unterbrochen wurde, die aber auch nicht viel zu sagen hatte.

Wie geht es weiter?, war die Frage und da war noch einiges offen.

“Die Toten” sind jetzt erschienen. Der Alfi korrigiert an der “Stalking-Geschichte” wo es um die Corona- Aufarbeitung geht und zwischen Weihnachten und Silvester habe ich einen Teil des “Schwurbler-Materials” aufnotiert. Nur ein Teil? Ja, natürlich. Denn es beginnt mit der Nationalratswahl2024 und die ist noch ein bißchen entfernt. Also mir diesbezüglich Zeit lassen und das derzeitigen Geschehen aufarbeiten.

Dann sind wir am ersten Jänner nach Wien gefahren und da stand als erstes die Ohrenschmaus-Jury- Sitzung an. Jetzt haben wir die Gewinner und ich muß noch eine Laudatio schreiben und Dieter Scheer vom Literaturhaus brauchte ein Bild von der verstorbenen Karin Jahn, das er im “Literaturgeflüster” fand und das Buch der Ruth “Begona, la Trigena”, das sie mir bei unseren Dezemberbesuch gab, wollte ich erst im Februar, wenn es an die Reihe kam, besprechen. Dann wollte der Cuba-Klub die Besprechung aber in ihrer Zeitung bringen und ich habe vorgezogen.

Ein unerfreuliches Ereignis gab es noch. Da hat sich vor einem Jahr jemand bei mir gemeldet und wollte den einen kritischen Corona-Text und zwischen Weihnachten und Silvester haben sich die bei mir gemeldet und “Leider, leider!”, mir geschrieben.

“Versuch es noch einmal!”

Nun ja, nun ja, ich schicke derzeit nur wenig bis gar nicht aus und konzentriere mich auf meinen Blog. Da kann das nicht passieren.

Richard Langthaler, der Witwer von der Bruni hat mir geschrieben, mich zu einer Veranstaltung eingeladen, wo er ein Buch mit Brunis Texten vorstellen will. Das will er mir schicken. Ja die Hilde hat einen eifrigen Nachlaßverwalter, wie das auch beim Sohn der Erika Mitterer ist.

Helena Adler, die negative Provinzschreiberin, ist nach schwerer Krankheit gestorben und das Jahr hat, wie immer seit einiger Zeit mit dem Romanplanjahr der Jurenka Jurk begonnen. Da werde ich zwar weder die Ausbildung machen, noch mich in die Schreibwerkstatt begeben, es war aber toll motivierend.

Was fehlt noch in den Jahresvorbereitungen?

Das Mail der deutschen Natonalbibliothek Leipzig, die immer meine Bücher wollen und jetzt die von der “Flora Faun”, an anforderten. Ich habe ihnen noch dazu den “Ukraine-Blues” und die “Toten” geschickt, die sie offenbar noch nicht auf ihrer Liste hatten.

Der Bloggerdebutpreis, wo ich ja 2016 ebenfalls Jurorin bin, werden meine Leser sagen.

Da hat sich vor einigen Tagen Bozena Bandura bei mir gemeldet und mich gefragt, ob ich wieder mitmachen will?

Natürich ja, selbstverständlich. Da habe ich vorgestern meine Liste durchgesehen. Da habe ich von den neunzig nominierten Debuts inzwischen zehn gelesen. Das sind hauptsächlich die, die auf den Buchpreis- oder Debutlisten standen und zwei habe ich noch ungelesen.

Das wäre erstens Andrea Heinischs “Henriettes Lächeln”, die im September, glaube ich, meinen Blog entdeckte, sich durchgelesen und mir aufmunterende Kommentare geschrieben hat. Ihre Premierelesung war am zweiten Oktober im Cafe Museum. Die habe ich versäumt, weil gleichzeitig Gerhard Jaschke in der “Alten Schmiede” war. Das Buch bei “Picus” aber angefragt, das jetzt an der Reihe ist, wenn ich Lina Nordqust “Mein Herz ist eine Krähe” ausgelesen habe. Dann kommt noch das Schweizer Bucherpreisbuch und dann geht es los.

Das zweite Ungelesen ist Johannas Seebauer “Nincshof“, das ich bei den O-Tönen hörte. Dann hat mir ja die Anna zum Geburtstag einen sechzig Euro Gutschein geschenkt, den ich beim “Thalia” vor der “Buch-Wien” einlösen wollte. Da wollte ich mir zwei Slowenen kaufen. Habe aber die “128 Kilometer nach Ljubljana” nicht bekommen.

Also hätte ich schon was zu Lesen, wenn das Buch auf die Shortlist kommt. Die wird nächste Wochhe bekannt gegeben. Dann habe ich bis März Zeit die fünf nominierten Bücher zu lesen und am 3.3. wird der Preisträger bekanntgegeben.

Also habe ich genug zu lesen und da tue ich derzeit sehr langsam. Wird sich aber ausgehen. Vielleicht habe ich auch schon ein paar Bücher gelesen. Ich bin gespannt.

Am 21. 3. wird die “Ohrenschmaus-Preisverleihung” im Raiffaisenhaus stattfinden und ich lade alle ein, die sich für das Schreiben von Menschen mit Lernstörungen interessieren.

Und jetzt weiter in das neue Jahr. Vielleicht wirds etwas mit den Schreiben. Würde mich freuen, die “Schwurblerin” ist ja jetzt dran und das ist eine spannende Sache und noch etwas habe ich zu berichten.

ich habe am Freitag ein Mail an den Bundeskanzler geschrieben, der ja der Meinung ist, trotz ein paar Kommunikationsfehler alles richtig gemacht zu haben, weil er Menschenleben retten wollte, weil das das Wichtigte ist. Aber mußte man das mit er Flex, mit solchen Maßnahmenl und das drei Jahre tun?

Die Befürchtung ist, daß es auf diese Art und Weise weitergeht, wenn im Mai der Who-Pandemievertrag kommt. Aber ich möchte in einem solchen Ton nicht mit mir umgehen lassen!

Mal sehen, ob eine Antwort kommt. Ich habe im Sommer einige Mail an den “Falter” , den “Standard” und den Herrn Rauscher geschrieben und keine Antwort bekommen. Das habe ich dann in der “Stalking-Story” beschrieben.

Also auf ins neue Jahr, lesen, schreiben und auch die kleinen Dinge beachten, wei ldie auch sehr wichtig sind!

Zoom-Jurytreffen

Ich habe ja schon geschrieben, daß mich die Corona-Krise noch mehr, als es schon war vom Literaturbetrieb weggebracht hat, für den Samstagabend gilt das nicht, denn da hätte ich gleich zwei Treffen gehabt, um sieben ein Zoom-Jury treffen, um sich über die fünf Shortlistbücher des Bloggerdebuts miteinander auszutauschen und um acht hat Jurenka Jurk ihr erstes Webinar bezüglich des Fünftagekurs “Plan dein Romanschreibjahr”, das mich noch bis sechsten begleiten wird, gegeben hat und das ich, wie in den letzten zwei Jahren wieder mitmachen möchte, obwohl ich mein Romanschreibjahr 2021 eigentlich schon geplant habe und da kann ich gleich spoilern, daß ich das Webinar, weil das Zoom-Treffen sehr lang war, fast versäumte, was aus den schon zitierten Gründen, aber wahrscheinlich nichts macht, obwohl die Teilnehmerfragen zu denen ich noch zurecht kam, sehr interessant waren

Der Bloggerdebutpreis, den die Frauen vom “Debut” ins Leben gerufen haben, gibt es seit 2016 und seitdem bin ich auch dabei und lese mich durch die Jahresdebuts und finde die fünf ausgewählten Bücher immer sehr interessant und unterschiedlich.

Die Shortlist wurde am dreißigsten November auch, Corona macht es offenbar möglich oder die Debutfrauen auch durch einen Zoom-Konferenz bekannt gegeben und da ich ich bezüglich Internet ein wenig altmodisch bin und auch einen veralteten Browser habe, kann ich bei den meisten Zoom-Konferenzen den Ton nicht hören und so war die Shortlist-Bekanntgabe ein ziemliches Rätselraten, weil Bozena Badura, die ich ja einmal in Essen kennenlernen konnte, die Bücher nur sehr kurz in die Höhe gehalten hat, ich konnte aber alle erraten und habe sie inzwischen alle gelesen und kann mir jetzt die Zoom-Konferenzen auch über Alfreds Laptop, wo der Ton funktioniert anhören, was die Frauen ein wenig verwirrte, da plötzlich ein unbekannter Teilnehmer anwesend war. Dann aber klappte, das heißt, ich konnte mich nicht direkt beteiligen, weil ich kein Mikro habe oder mich damit nicht auskenne, konnte diesmal aber gut zuhören, was die neun anderen Teulnehmer, der sechzehn Jurybloggern zu den Büchern zu sagen hatten, eine Facebookgruppe gibt es auch, da bin ich auch dabei, blogge die Bücher also sehr isoliert vor mir, gebe aber manchmal auf den anderen Blogs Kommentare und bekomme auch welche.

Zuerst wurde gefragt, wer schon welche Bücher gelesen hat, da stehen ja

1.Lucia Leidenfrost “Wir verlassene Kinder”

2. Deniz Ohde “Streulicht”

2.David Misch “Schatten über den Brettern”

4. Cihan Alcar “Hawaii” und

5. Amanda Lasker-Berlin “Elijas Lied” auf der Liste.

Mit der Diskussion über “Streulicht” wurde dann begonnen, das ja weil es auch auf der “Shortlist des Deutschen Buchpreises” stand und den “Akzente-Debutpreis” bekommen hat, das bekannteste ist und das hat, glaube ich, den meisten Bloggern gut gefallen. Mich hat es, das habe ich schon geschrieben, nicht so beieistert, weil ich die Bildungsdiskriminierung von Migrantenkindern nicht so ungewöhnlich fand und mich sonst auch nicht so sehr mit den Stil erwärmen konnte. Die Diskussion darüber war aber sehr lang und interessanterweise wurde dann noch über einige andere deutsche Buchpreisbücher diskutiert und sehr lange über Anne Webers “Heldenepos”, das bei den Diskutanten nicht so gut weggekommen ist. Ich habe es zwar auch nicht so ungewöhnlich aber sehr interessant gefunden, hatte keinen so besonders großen Einwand, daß es den Preis bekommen hat, obwohl ich mir eigentlich den Thomas Hettche erwartet hätte und einen Zusammenhang zwischen dem Epos und Deniz Ohdes Buch kann icheigentlich auch nicht so besonders sehen, war aber interessant, die Gedankensprünge zu verfolgen.

Dann wurde Cihan Alcars “Hawaii” besprochen, das mir recht gut gefallen hat. Da wurde die einfache Sprache diskutiert, die dieser junge Ex-Fußballer hat und dann kam für mich die Überraschung, nämlich die Verurteilung eines Buchs, das mir sehr gut gefallen hat, weil es Tabus bricht, die man sonst eigentlich nicht so auf den Buchpreislisten findet, wo es ja oft um den Sex und die Liebe der älteren Männern geht .

Bei “Elijas Lied” hat die sehr junge Autorin meiner Meinung nach ein sehr frisches Buch geschrieben, obwohl ich mit der Sexualbegleiterin, wie das jetzt zu heißen scheint, die in ein Pflegeheim am Abend arbeitet, während sie am Tag in einer Kantine jobbt und dann noch einen Freund in den oberen Etagen hat, nicht so viel anfangen konnte und dachte, das ist halt so bei den Debuts, daß man es da sehr überzeichnet macht. Das wurde, glaube ich, auch sehr dkritisiert und aufgezeigt, daß eine der beschriebenen Szenen schon woanders zu finden wären. Mich hat ja sehr beeindruckt, wie genau Amanda Lasker-Berlin, die neue Rechten- Szene beschrieben hat. Ich habe mir ja eine Weile Martin Sellners Videos angeschaut. Amanda Lasker- Berlin scheint das auch getan und daraus ihre Loth geformt zu haben. Am meisten hat mich aber die Beschreibung der Elija” und dabei bleibe ich, beeindruckt, denn wenn man seit 2007 Jurymitglied des “Ohrenschmauses” ist und da auch immer die Tanzeinlagen bei den Preislverleihungen sieht, weiß man ungefähr, wie es den jungen Frauen mit Down-Syndrom, die, glaube ich, oft noch immer keine Kinder bekommen dürfen, aber künstlerisch sehr gefördert werden, geht und so habe ich die Schilderung der Elija sehr realistisch gefunden und bleibe, auch wenn ich da vielleicht allein sein werde, dabei, daß ich das Buch für etwas besonderes halte.

Dann wurde David Misch besprochen, mit dem ich ja auch meine Schwierigkeiten hatte und eine ähnliche Dskussion erwartet hätte. Die kam dann auch, ist aber nicht so schlimm ausgefallen. Wahrscheinlich auch, weil solche Bücher vielleicht doch nichtso ungewöhnlich sind, als die Schilderung eines Down-Sndroms und als Letztes kam die Besprechung von Lucia Leidenfrosts “Wir verlassenen Kinder”, das ich ja schon im Frühling gelesen habe und das den meisten wieder sehr gefallen hat, so daß wir sehr gespannt sein können, wie die Entscheidung der Blogger ausfallen wird. Die dann am fünfzehnten Jänner, wo interessanterweise auch die “Ohrenschmaus-Jurysitzung ist, bekanntgegeben wird.

Ich kann da noch nichts voraussagen, aber sehr empfehlen, die Bücher selbst zu lesen und sich ein eigenes Urteil zu machen, ob es jetzt Deniz Ohde oder vielleicht doch Amanda Lasker-Berlin schaffen sollte?

Bloggerdebutshortlist 2019

Den Bloggerdebutpreis gibt es seit 2016, da werden von Bozena Anna Badura, Janine Hasse und Sarah Jäger vom Blog “Das Debut” zuerst die literarischen Neuerscheinungen auf einer Longlist zusammengesammelt, dann erstellen sie daraus eine Shortlist aus fünf  Titeln, die dann den teilnehmenden Bloggern, heuer sind es fünfzehn Blogs, die daran teilnehmen, bekanntgegeben werden und die haben dann die Qual der Wahl, das sogenannte beste Buch auszuwählen, das dann im Frühling den Preis in Essen entgegennimmt.

Ich bin, weil ich mich ja sehr für Literatur interessiere, sehr viel lese und auch gerne in Jurien bin, das vierte Mal dabei und habe jetzt zu meiner ohnehin noch sehr langen Leseliste, denn ich bin ja mitten drin beim österreichischen und beim Schweizer Buchpreis, noch drei Bücher dazu bekommen, denn zwei Bücher habe ich schon gelesen, waren ja heuer beim dBp und auch beim öst bzw. dem Schweizer Preis einige Debut dabei, die offensichtlich im Literaturbetrieb sehr wichtig sind und immer wichtiger werden.

So spriessen die Debutpreise ja auch wie Schwammerln aus dem Boden heraus, es gibt den “Franz Tumler-Debutpreis”, den Aspekte-Preis, den öst Debutpreis und und und…..

Und wir schauen uns einmal die Longlist 2019 an, die aus achtzig Titel besteht. Eine schöne Zahl, vierzehn davon, nämlich

  1. Emanuel Maeß  “Gelenke des Lichts”
  2. Miku Sophie Kühmel  “Kintsugi”
  3. Eva Woska-Nimmervoll “Heinz und sein Herrl”
  4. Angela Lehner “Vater unser”
  5. Tom Müller “Die jüngsten Tage”
  6. Guilia Becker “Das Leben ist eins der Härtestens”
  7. Philipp Böhm “Schellenmann”
  8. Katharina Mevissen “Ich kann dich hören”
  9. Ivna Zik “Die Nachkommende”
  10. Lola Randl “Der große Garten”
  11. Karen Köhler “Miroloi”
  12. Raphaela Edelbauer “Das flüssige Land”
  13.  Irmgard Fuchs “In den kommenden Nächten”
  14. Tonio Schachinger  “Nicht wie ihr”

Tanja Raichs “Jesolo”, die ja auf der öst Dp steht, lese ich gerade und dann habe ich noch

  1. Marco Dinic “Die guten Tage (öst Dp)
  2. Martin Peichl “Wie man Dinge repariert” (Alpha)
  3. Tabea Steiner “Balg (SchweizerBp) und
  4. Malte Borsdorf “Flutgebiet” ungelesen auf meiner Liste.

Meine Shortlistschätzung aus den schon gelesen Büchern wäred:

  1. Angela Lehner “Vater unser”
  2. Emanuel Maeß “Glenke des Lichts”
  3. Raphaela Edelbauer “Das flüssige Land”
  4. Karen Köhler “Miroloi” und
  5. Yannic Han Biao Federer “Und alles wie aus Pappmache”, das habe ich zwar weder gelesen, noch in meinen Regalen, aber beim “Leipzig-Surfen” davon gehört und beim “Bachmannpreis” hat Federer heuer auch gelesen.

Und nun, Trommelwirbel, die Shortlist der Debutblogfrauen

1.Katharina Mevissen “Ich kann dich hören”

2. Martin Peichl “Wie man Dinge repariert”

3.Nadine Schneider “Drei Kilometer”

4. Angela Lehner “Vater unser” und

5. Ana Marwan “Der Kreis des Weberknechts”

Wieder viel österreichlastiges, was sowohl die Autoren, als auch die Verlage betrifft. Zwei der Bücher habe ich schon gelesen, den Peichl mir von der “AlphaPreisverleihung mitgebracht und die beiden anderen Bücher als PDFs besorgt.

Jetzt heißt es also lesen, lesen, lesen, beziehungsweise sich mit den anderen Blogger und Bloggerinnen, es sind zum größteteils Frauen, darüber austauschen und am sechsten Jänner im nächsten Jahr wird dann der Gewinner, die Gewinnerin bekanntgegeben.

Ich tippe schon einmal noch ziemlich unbelesen auf Angela Lehner, ist die ja nicht nur auf der dBp-Longlist gestanden sondern hat seither auch sowohl den “Franz Tumler-Debutpreis”, als auch den “Alpha” und den öst Debutpreis gewonnen.

Aber was weiß man schon genau? Vielleicht erlebe ich noch Überraschungen. Das ist mir im Vorjahr mit der Marie Gamilscheg ja auch passiert, die hat allerdings auch den öst.Debutpreis aber nicht das Bloggerdebut gewonnen.

Wer mitschätzen möchte, kann mir ja seine Meinung kommentieren.

Würfelspiel?

Es ist soweit, die fünf  Shortlistbücher des Bloggerdebutpreises, wo ich schon das dritte Mal mitjuriere sind gelesen und ich bleibe ein wenig ratlos zuirück, denn es waren verdammt gute Bücher, die Bozena Anna Badura, Janine Hasse und Sarah Jäger aus den neunundsechzig Debuts des heurigen Jahres ausgewählt haben.

Meine Shortlist war ja ein wenig anders, ich hätte noch sehr gerne Wlada Kolosowa, Gunnar Kaiser, Hilmar Klute, Kai Wieland und und und dabei gehabt, war mit der Auswahl die sehr österreichisch ist, dann auch sehr zufrieden, denn David Fuchs Arzt- oder Praktikantenroman hat mir auch sehr gut gefallen, “Orchis”, hatte ich schon im Frühling gelesen, da, glaube ich, etwas von einem guten Buch gebloggt, kann mich aber nicht mehr so genau daran erinnern und dann habe ich “Alles was glänzt” gelesen, das ich vorher schon auf ein paar Lesungen hörte, da nicht sehr beeindruckt war und “Aha, wieder ein sprachspielerisches Buch gedacht!”

Dann habe ich gelesen und gedacht “Jetzt verstehe ich warum sie den öst Debutpreis bekommen hat und sie ist meine Favoritin!”

Danach den “Letzten Huelsenbeck” angefangen und gedacht “Uje, uje, wenn mir jetzt noch das Buch der Bettina Wilpert gefällt?” und es sprach einiges dafür, daß es das tuen könnte, dann muß ich am Ende würfeln, um meine Rangreihe den Hauptjuroren bekannt zu geben.

So weit kommt es nicht, ich habe meine Reihenfolge, hatte sie schon, nachdem ich den Christian Y Schmidt fast ausgelesen hatte, aber mindestens ein gutes Buch bleibt wieder über und das ist mir das letzte Jahr auch schon passiert.

Beim ersten Mal, wo man nur einen Namen sollte, wars, glaube ich, auf der einen Seite einfach, damit meine ich das Entscheiden “Und meine Winnerin is Shida Bazyar”, im Vorjahr mit dem dreistufigen Verfahren wurde es wahrscheinlich gerechter aber auch schwieriger, denn wie sollte ich reihen?

Julia Weber, Juliana Kalnay,Jovana Reisinger umd den poetischen Stimmen den Vorzug zu lassen und die realistischen journalistischen politischen Texte weglassen?

Ich habe es nicht getan und bei meinen Ranking ist das das Buch der Juliana Kalnay übergeblieben, das mir auch sehr gut gefallen  hat und jetzt habe ich meine schon getroffene Entscheidung wieder etwas releviert, beziehungweise, Buch fünf  Buch drei vorgezogen und mich dabei für ein brisantes Thema nämlich, die Mee too Debatte in einer literarisch schönen Sprache entschieden, dann folgt das österreichische Preidśdebut, danach David Fuchs mit seiner Krebsstation.

Also fünf Punkte für Bettina Wilpert “Nichts was uns passiert”

drei für Marie Gamilscheg “Alles was glänzt” und

einen für David Fuchs “Bevor wir verschwinden”.

Der”Letzte Huelsenbeck” hat mir aber auch sehr gefallen, ein starkes Buch mit seinem Drogen und Psychoseezessen, vielleicht aber doch nicht so literarisch, wie die drei erstgenannten und jetzt kann ich  mich nach und nach in das Hineinlesen, wie die dreizehn anderen Blogger sich entscheiden werden und bin gespannt.

Der letzte Huelsenbeck

Buch vier der Bloggerdebutshortlist und wieder kann ich mich über die Zusammenstellung der ausgewählten Bücher nur wundern, ein paar höchstpoetische, wie sie die Literaturwissenschaftler wahrscheinlich lieben, sind dabei und dann immer wieder das realistisch phantastisch oder was auch immer, Gegenstück, das war 2016 der  Uli Wittstock, mit seinen Rechtschreibfehlern, im Vorjahr wahrscheinlich “Oder Florida” und jetzt ist mit dem “Letzten Huelsenbeck”, ein solch irrwitziges und wahrscheinlich nicht poetisches Buch dabei, von dem ich mir aber lange nicht sicher war, auf welchen Platz in meiner Reihenfolge ich es stellen soll, wie ich überhaupt die heurige Shortlistauswahl, das Buch der Bettina Wilpert habe ich noch nicht gelesen, für sehr gut halte und ich liebe ja die realistischen Romanen, die vom Wahnsinn und vom Leben handeln, von den ICD Diagnosen und den Drogencocktails, bei den letzteren kenne ich mich nicht so aus und kann daher auch nicht unterscheiden, ob es sich in dem Buch, um eine reine Psychose oder um eine durch Drogen induzierte handelt.

Gut, das Daniel S. Drogen nimmt ist kein Geheimnis, das gibt er selber zu un schreibt darüber. Er ist auch in einer Anstalt, wie Joachim Meyerhoff aufgewachsen und er geht schon zu Beginn des Buches zu einem allerdings auch durchgeknallten Psychiater und läßt sich ohm einen Pharmacocktail verschreiben.

Das alles deutet auf ein enormes Fachwissen oder eine hervorragende Recherche des 1956 geborenen Christian Y Schmidt hin, der in verschiedenen Satire- und anderen magazinen arbeitete und sowohl in Berlin, als auch in Peking lebt.

Für einen Debutanten nicht  sehr jung, aber Ljuba Arnautovic ist noch älter und Daniel S., der Protagonist lebte auch mehrere Jahre in Asien und kommt zu Beginn des Buches von dort zurück, um an einem Begräbnis teilzunehmen.

Auffallend ist, daß er gleich zu Anfang an von seinem Tod spricht und später in seinen Tagebuchnotizen immer wieder davon schreibt, wieviele Tage er noch zu leben hätte. Später schreibt der ihm behandelte Psychiater dann von einem “Cotard-Syndrom”, keine Ahnung, ob es das wirklich gibt, da müßte ich erst googlen. Das sind aber die, die sich einbilden gestorben zu sein, aber  noch leben und bis man dahin kommt, geht es auf fast vierhundert Seiten auf eine irrwitzige Reise durch Berlin, durch eine Psychose,  einen permanenten Drogenrausch oder, wie man das auch nennen will.

Richard Huelsenbeck, auch da müßte ich erst googlen, war ein deutscher Dadaist und der letzte Huelsenbeck heißt das Buch, weil Daniel S. sich in den Siebzigerjahren, es ist auch ein Buch über dieseZeit, in der ich Psychologie studierte, mit der Elfi zwar einmal nach Amsterdam fuhr, aber nicht einmal einen Joint versucht habe, mit ein vier Freunden “Die Huelsenbecks” eine Dadagruppe gründete, in der er, wie die “Wiener Gruppe” Aktionen machte, wie beispielsweise einen Weihnachtsmann vom Dach zu schmeißen, der dann fast einen Kinderwagen getroffen hätte.

Der Höherpunkt der Aktionen war eine Amerikareise im Jahr 1978 der fünf. Dann trennte sich die Gruppe, Daniel S. ging als Reisejournalist nach Hongkong. Jetzt ist er zurückgekommen, steht am Grab seines Freundes Viktor und fängt sich zu erinnern an.

Das heißt, so einfach ist das nicht, denn zuerst schmeißt Ronny einen Lachsack in das offene Grab, es kommt zu einer Schlägerei, Daniel wird von einem Stein getroffen, daraufhin wird er wieder in der Anstalt, wo er aufgewachsen ist und später auch Pflegehelfer war, ob seine Eltern dort arbeiteten oder er nur nebenan wohnte, wurde nicht so klar, behandelt.

Er beginnt ein Tagebuch zu schreiben, nach Berlin, wo er eine Wohnung hat, zu reisen und seiner Vergangenheit auf die Spur zu kommen und die ist mehr als turbulent und wechselt auch mehrmals, die Perspektiven, so daß man sich sehr konzentrieren muß, um bei all den Wendungen auch mitzukommen und den Faden nicht zu verlieren.

Denn Daniel sauft und kifft gewaltig, sieht sich auch überall verfolgt, es tauchen irgendwie lädierte Kinder auf, er beginnt mit Vögel zu sprechen, sieht eine Claire, die die fünf eine Zeitlang auf ihrer Amerikareise begleitete, dann verschwunden ist und jetzt überall, wie der tote Viktor auftaucht und Daniel geheimnisvolle Botschaften zuruft.

Er versucht, weil er sich an das alles nicht erinnern kann, aber überzeugt ist, Claire damals in Amerika ermordet zu haben und jetzt von ihr oder ihrer Familie gerächt zu werden, auch die drei anderen noch lebenden Huelsenbecks, Ben, Ronny und Michi auf, wird da aber nicht fündig, denn sie entziehen sich und beginnen ihm nur Botschaften aus dem Netz zu senden oder ihn zu erpressen.

Es gibt auch Briefe, die er seiner früheren Freundin aus Amerika schickte, die er jetzt erforschen will und  fast am Ende, stopft er sich mit allem voll, was am Markt zu kriegen ist, er hat einen Superdealer, stellt sich auf die Straße, beginnt dort einen Armoklauf, so daß er in eine andere Anstalt eingewiesen wird und ein Professor Dr. Hans Pryzgodda schließlich einen Fallbericht über ihn schreiben kann.

Ein äußerst spannend geschriebenes Buch, wo ich die Psychose, die mir meine Freundin Elfi auch in den Siebzigerjahren, einmal erzählte, gut nachvollziehen konnte, wie das mit dem Beziehungswahn sein kann und wie ein solcher erlebt wird. Eine Satira auf den P.sychiatriebetrieb ist es sicher auch. Ein rassant geschriebenes Buch, das mir authentisch scheint. Literarisch ist es wahrscheinlich nicht zu nennen und jetzt bin ich auf die Bewertung der anderen Mitjuroren gespannt.

Viel Österreichisches auf der Bloggerdebutshortlist

Den Bloggerdebutpreis gibt es, glaube ich, seit drei Jahren. Jedenfalls bin ich seit 2016 in der Jury desselben der vom “Debut” vergeben wird. Drei Frauen, Anna Bozena Badura, Janine Hasse und Sarah Jäger sind das Team und sammeln alle Debuts des Jahres, aus denen sie dann zu Ende eine Shortlist aus fünf Kanditaten ermitteln, die an die Bloggerjury gehen, die dieses Jahr aus vierzehn Literaturbloggern besteht. Die lesen dann und vergeben Punkte und der Winner und der Zweitplazierte werden dann nach Essen in das Cafe Livres eingeladen, wo der Preis vergeben wird.

Eine spannende Sache, wie ich finde und ich bin, glaube ich, zufällig vor zwei Jahren, als ich wahrscheinlich Nele Pollatschek gelesen habe und die Bewerbungsfrist der Blogger eigentlich schon vorrüber war, auf das “Debut” gestoßen, habe geschrieben “Kann ich noch mitjurieren?”, was klappte und dann suchte ich aus der Shortlist von 2016 “Nachts ist es leise in Teheran”, das dann auch gewonnen hat aus und in Vorjahr war, wo “Das Genie” von Klaus Cäsar Zehrer die meisten >Punkte hatten, waren wir sogar in Essen bei der Preisverleihung.

Heuer ging es weiter und ich habe, da ich in diesem Jahr sehr viele Neuerscheinungen gelesen habe, auch sehr viele Vorschkläge für die lange Liste machen können, die dann aus neunundsechzig Romanen bestand.

Sechszehn davon habe ich gelesen, nämlich:

Gunnar Kaiser “Unter der Haut”

Florian Wacker “Stromland”

Gianna Molinari “Hier ist noch alles möglich”

Lukas Rietzschel “Mit der Faust in die Welt schlagen”

Kai Wieland “Amerika”

Denis Pfabe “Der Tag endet mit dem Licht”

Claudia Tieschky “Engele”

Donat Blum “Opoe”

Michel Decar “Tausend deutsche Diskotheken”

Wlada Kolosowa “Fliegende Hunde”

David Fuchs “Bevor wir verschwinden”

Barbara Rieger “Bis an Ende Marie”

Verena Stauffer “Orchis”

Hilmar Klute “Was nachher so schön fliegt”

Ljuba Arnautovic “Im Verborgenen”

Mareike Schneider “Alte Engel”

 

Mario Wurmitzer “Im Inneren des Klaviers”

Anne Reinecke “Leinsee”

Livia Klingl “Der Lügenpresser” und

Angelika Stallhofer “Adrian und Die  unzähbaren Dinge”

liegen noch ungelesen in meinen Regalen oder auf Alfreds Schreibpult und ich habe mir aus den von mir gelesenen Bücher natürlich meine persönliche Shortlist gemacht, die aus Wlada Koloswa, Gunnar Kaiser, Hilmar Klute, Gianna Molinari und David Fuchs bestehen würde.

“Amerika”, “Mit der Faust in die Welt schlagen” und das Buch der Ljuba Arnautovic waren aber auch sehr interessant.

Anna Bozena Badura, Janine Hasse und Sarah Jäger haben anders entschieden und

Christian Y Schmidt “Der letzte Huelsenbeck”

Marie Gamilschegg “Alles was glänzt”, die öst Debutpreisträgerin

David Fuchs “Bevor wir verschwinden”

Verena Stauffer “Orchis” und

Bettina Wilpert “Nichts, was uns passiert”, die glaube ich, den “Aspekte-Debutpreis” bekommen hat, auf die Shortlist gesetzt.

Sehr viel Österreichisches, wie ich mit Erstaunen feststellte und bis auf Christian Y Schmidt auch Bekanntes. Denn Bettina Wilpert habe ich auf dem “Blauen Sofa” bei meinem “Frankfurtsurfen” gehört.

Marie Gamilschegg bei den “O-Tönen” und bei der öst-Preisverleihung, ihr Buch auch im September angefragt und nicht bekommen.

jetzt kann ich es lesen, die Bücher von David Fuchs, der ja auch für den öst Debutpreis nominiert war und Verena Stuaffers “Orchis”, die ich auf dem ersten Blick mit Angelika Stallhofers “Adrian”, die ich ja bei den letzten “Wilden Worte” hörte, verwechelte, habe ich schon gelesen und jetzt geht es trotz meiner noch so langen Leseliste an das Shortlistlesen und  bin gespannt, wie die Bücher mir, sowie den anderen dreizehn Mitjuroren gefallen werden.

Deutsches Lesen zweiter Durchgang

Ich lese ja sehr viel deutsche Gegenwartsliteratur und auch Klassiker, wie das so schön heißt und, ab wann man auch immer Bücher als solche bezeichnet, ab einem bestimmten Alter oder auch Bestimmheitsgrad und nach Leipzig zur Buchmesse fahren wir seit den späten Neunzehnhundertneunzigerjahren. Nicht immer aber sehr regelmäßig, die Donau sind wir mit dem Rad einige Male abgereist und als wir das vor drei Jahren von Ulm nach Regensburg machte, habe ich, wie ich das seit ich blogge, ja regelmäßig tue, mir deutsche Bücher ins Gepäck gepackt, bin dann gleich am ersten Tag in einen Thalia Abverkauf gekommen und daher ab dann mit einer sehr vollen Büchertasche durch das Land gefahren, habe Gabriele Wohmann, Bernhard Schlinck etcetera gelesen.

Nach Leipzig nehme ich mir meistens nur ein Buch mit und komme dort dann nicht sehr zum Lesen, obwohl ich dann wieder meistens ganze Bücherstöße und Leseproben nach Hause schleppe und diesmal ist es ein bißchen anders, denn wir fahren ja nicht wie üblich erst am Mittwoch Morgen los, sonder sind schon am Samstag abgefahren, denn wir fahren über Essen, denn da wird ja am Montag der Blogger Debutpreis an Klaus Cäsar Zehrer vergeben, dem ich zwar nur einen Punkt gab und auch das erst nach überlegen, da ich ja ursprünglich brav und angepasst die poetischen Bücher rangreihen wollte.

Der Preis wird in Essen in einen Cafe verliehen und die Frauen vom Blog lädt die Bloggerjury zur Preisverleihung ein und organisiert auch eine Übernachtung. Im Vorjahr habe ich abgelenht, weil zu weit. Aber Essen läßt sich mit Leipzig wenn auch mit Umwegen und Extraübernachtungen verbinden und so geht das deutsche Lesen, wenn man es so nennen will, in die zweite Runde, denn ich habe mir von den acht Rezenskionsexemplaren, die derzeit auf meinen Jahresbücherstapel im Badezimmer liegen, die deutschen ausgesucht und das wären Tom Sallers “Wenn Martha tanzt”, an dem ich gerade lese”, Claudia Tieschkys “Engele” und Gunnar Kaisers “Unter der Haut” und das ist, höre und staune eines der von den Vorjahrs Bogbusterpreislonglistbücher und es ist auch noch sehr dick, so daß die Chance, daß ich es gelesen nach Wien zurückbringe, sehr gering ist, aber das deutsche Llesen geht bei mir ja, spätestens seit ich Buchpreisblogge und mich da die deutschen Verlage anschreiben, vorher habe ich mich eigentlich eher nicht getraut, sie anzufragen, weiter und da liegt noch einiges auf meinen Stapeln oder wird, beziehungsweise soll dazu kommen und dann ist es auch nicht immer so einfach zu entscheiden, was jetzt deutsches Lesen ist, gibt es da Erstens ja die Autoren mit nicht deutscher Muttersprache und da habe ich ja auch erst vor kurzem einen tollen Debutroman gelesen, den ich mir mindestens auf die nächste Debutpreisshortlist wünsche, als auch ständig die Verwechslungen zwischen der österreichichen Literatur, zumindestens habe ich schon gehört, daß Marlene Streeruwitz, als deutsche Autorin gilt oder sich jemand darüber wunderte, daß sie Österreicherin ist.

Nun ja, die österreichische Gegenwartsliteratur gibt es natürlich auch und die lese ich auch sehr gerne und weil es inzwischen auch den österreichichen Buchpreis gibt, bin ich  im Herbst ja dann gleich nach dem deutschen mit ihr beschäftigt und die ersten Verlage, die mir Rezensionsexemplare schickten, waren ja auch die österreichischen, denn die habe ich nach und nach angefragt.

Dann gibt es noch die Schweizer Gegenwartsliteratur und da hat sich bei mir in meinem Badezimmer momentat auch etwas angesammelt, denn es gibt ja die Idee im August in die Schweiz zu fahren und uns diese Städte anzuschauen, ob daraus etwas wird, weiß ich nicht, denn ich habe ja auch schon portugiesische Bücher vom Badezimmerstapel wieder weggeräumt, habe mir aber als es in der “Alten Schmiede” vor einiger Zeit einen Schweizer Abend gab, Jörg Steiners “Schnee bis in die Niederungen” gekauft weil das “Suhrkamp-Taschenbüchlein” nur fünf Euro kostete und habe dann als ich einmal in die Dokumentationsstele für ost und mitteleuropäische Literatur ging, im Bücherschrank ein paar Bücher aus Schweizer Verlagen gefunden und der Alfred hat mir zumindest vorsorglich nach dem der Reiseplan geschmiedet wurde Thomas Küngs “Gebrauchsanweisung für die Schweiz” aus der “Piper-Reihe” gekauft.

Aber das ist erst Schnee oder Sommerrregen von morgen, jetzt geht es ein bißchen durch Deutschland, obwohl Klaus Cäsar Zehrer Buch ja bei “Diogenes” einem Schweizer Verlag erschienen ist und ein “Diogenes-Bloggertreffen” habe ich mir auch in meinen Kalender aufgeschrieben und auf meinen Bücherstapel derzeit Connie Palmens “Du sagst es”, das Buch einer holländischen Autorin liegen habe, obwohl auf dem Beipackzettel  Antony Mc Carthen “Jack” stand.

Man sieht, das Lesen ist letztlich doch immer international und ich bin auch sehr gespannt, was ich mir diesmal aus Leipzig an Büchern zurückbringe?

Und wer es bemerkt hat, die Bodenseereise mit der Ruth fällt noch in diesen Aufzeichnung und die war ja auch sehr international mit manchmal mehrmaligen täglichen Grenzübertritten zwischen der Schweiz und Deutschland und da habe ich ja Martin Walser, Arno Geiger, Michael Köhlmeier und auch noch einiges andere gelesen.

Meine Blogger Debut Preis-Entscheidung

Die letzten zweieinhalb Wochen war ich intensiv mit dem Bloggerdebutpreislesen beschäftigt, nachdem ich  vorigen Oktober, nach dem ich gerade mit dem doppelten Buchpreislesen fertiggeworden bin, mich im letzten oder leicht verspäteten Moment für die Bloggerjury angemeldet habe.

Heuer war ich etwas früher dran und habe mich auch schon vorher mit den nominierten Bücher beschäftigt, das heißt schon im Frühjahr zwei gelesen, die Juliana Kalnay und den Tijan Sila,  war dann im Sommer wieder bei den O-Tönen wo es ja auch eine Debutlieste gab, habe Bücher vorgeschlagen und bei den Buchpreislisten waren auch einige Bücher darauf, die auch auf der Debutlongliste standen, so daß ich vor der Shortlistenbekanntgabe schon acht Bücher gelesen habe.

So hatte ich dann auch bald meine eigene Shortlist, die bestand dann auch aus Julia Webers “Immer ist alles schön”, das ich vorgemeldet bekommen habe, so daß ich es schon gelesen hatte, als ich meine Shortlist erstellte und sehr erstaunt war, auf der offiziellen vier Bücher zu finden, die vorher an mir vorbei gegangen waren.

Das ist jetzt vorbei. Ich habe alle fünf gelesen und wunderte mich wieder, wie im letzten Jahr, über die heterogene Auswahl.

Das heißt, so ganz hertogen ist sie nicht, waren ja drei sehr poetische, sprachlich anspruchsvolle Bücher von drei Debutantinnen, die auch schon anderen Debutpreise gewonnen haben, dabei und ich dnchte lange, meine Reihung, jetzt sollen wir ja drei Namen nennen und die mit fünf, drei und einen Punkt bewerten, weil ja im letzten Jahr mit nur einer Nennung Sonja Harters “Weißblende”, obwohl mir das Buch gut gefallen hatte, keine einzige Stimme  bekam.

Also habe ich gelesen und dachte lange, meine Auswahl wäre:

  1. Julia Weber “Immer ist alles schön”, weil mich die Metapher von dem Sozialarbeiter, der ein Riese ist und der erste Satz, daß sich der Sohn einen Urlaub ohne Alkohl wünscht und ihn doch nicht bekommt, sehr beeindruckt hat
  2. Juliana Kalnay “Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens”, weil mich auch hier die Poetik der Sprache, den magische Realismjus und das Haus-Thema, ich hatte damals gerade ein paar Bücher gelesen, die sich mit Häusern beschäftigten, sehr beeindruckt hat.

Dann habe ich aber als drittes Buch, die “Chronik” habe ich schon im Februar gelesen. “Alles ist immer schön” gleich nachdem ich das PDF bekommen habe, Klaus Cäsar Zehrers “Das Genie” gelesen. Eine fiktionale Biografie über ein Wunderkind und dachte, das ist mein Buch nummer drei, obwohl das Debut, des  1969 geborenen Journalisten, der dafür schon für den bayrischen Buchpreis nominiert war, eigentlich im Stil und Thema so überhaupt nicht zu den zwei oben Genannten passend.

Aber wer sagt, daß ein Debutpreisbuch immer ein poetisches Sprachexperiment sein muß? Niemand sagt das und die Vorauswahl war wohl auch bewußt heterogen und so habe ich zu Jovana Reisingers “Still halten” gegriffen und schwankte beim Lesen hin und her, denn jetzt das dritte sprachlich schöne sehr poetische Buch, wo ich auch viele österreichische Vorbilder erkannte, obwohl Jovana Reisinger in München geboren ist.

Es mir aber  ein bißchen zuviel Bernhard und Jelinek enthielt, obwohl die Wende in die persöbliche Psyche, das Burn- Out und das Absetzen der Tabletten, dann wieder gegeben war und für mich das Neue war, das ein Buch ja haben soll, um als literarisch zu gelten.

Aso doch Weber, Kalnay, Reisinger und die anderen Bücher halte ich, eine realistische Autorin, außen vor?

Denn da hatte ich  schon gehört, daß es bei Christian Bangels “Oder Florida” um einen DDR-Nachwenderoman geht und das ist ja ein Thema das mich interessiert. Allerdings bin ich nicht ganz so leicht in das Buch hineingekommen, vielleicht auch deshalb, weil ich vor kurzem “Peter Holtz” gelesen habe und mich in der letzten Zeit mehr mit den Patrioten von 2017, als mit den Neonazis von 1998 beschäftigte?

Das hat sich aber geändert, denn eine realistische Autorin soll und kann den Realismus und die politische Situation auch wenn sie schon von 1998 ist und die Welt sich inzwischen sehr geändert hat, vorne weglassen, also hier meine Reihung, wie folgt:

  1. Julia Weber “Alles ist immer schön”, weil das in dem Buch zwar gar nicht so ist, Julia Weber aber gelungen ist, ein sehr bedrückenden Thema  in einer poetisch schönen Sprache auszurdrücken und das auf eine Art und Weise tat, wie ich sie vorher noch nicht gelesen habe, immer noch von der Riesenmetapher beeindruckt bin und ich mich, als Psychologin und Psychotherapeutisch auch sehr für überforderte Mütter und vernachläßigte Kinder interessieren. Also fünf Punkte.
  2. Christian Bangel “Oder Florida” hier war es das Thema, weil mich DDR Romane sehr interessieren und wenn sich auch die Neonazis inzwischen in Patrioten umgewandelt haben und die Ossis wahrscheinlich mit dem Kapitalismus ein bißchen besser umgehen können, haben mir hier vor allem die Ideen mit mit “Mehr Sonne für Frankfurt!”, eine Wahl gewinnen,  der SPD einen Kaptilastien unterjubeln und den zum Bürgermeister machen zu wollen, sehr gefallen und da man wahrscheinblich immer noch “sowohl politische als auch gefühlvolle Bücher über Deutschland nach der Wende braucht”, vergebe ich hiermit dafür drei Punkte.
  3. Und zuletzt habe ich mich doch für Klaus Cäsar Zehrers “Genie” entschieden, weil die Psychologie das Geniethema natürlich sehr interessiert und es eine sehr spannende Geschichte war, zu erfahren mit welchen Ehrgeiz man Wunderkinder erzeugen kann und, wie die dann vereinsamen und siebzig Jahre nach ihrem Tod schon ganz vergessen sind. Also ein Punkt für die fiktionale Wunderkindbiografie von der ich viel gelernt habe und die mich ebenfalls sehr beeindruckt hat.

Das war es, kurz und bündig. Nach einigen Hin- und Herschwankungen und Umentscheidungen, was natürlich wieder dem geschuldet ist, daß man Bücher weder vermessen, noch wie Äpfel und Birnen vergleichen kann und eigentlich jede Einkastelung Unsinn ist und ich immer noch gerne auch “Liebwies”, “Tierchen unlimited” und und und auf der Liste haben möchte.

Jetzt bin ich gespannt auf das Voting der mitstimmenden Blogger und Bloggerinnen und natürlich, was am Ende dabei herauskommt.

Im Vorjahr hats gepasst, da hat mein Tip dann auch gewonnen, aber heuer kann natürlich alles ganz anders sein und letztlich ist es wahrscheinlich gut, die Bücher selbst zu lesen und sich sein eigenes Urteil zu bilden.

Still halten

Jetzt kommt Buch vier der heurigen Bloggerdebutpreis-Shortlist. Eine der anderen Mitjurorinnen hat, glaube ich, etwas von der ausgewogeneheit der Verlage geschrieben. “Limmat”, “Diogenes”, Verbrecher-Verlag, “Wagenbach” und “Piper”.

Daß die Auswahl für mich sehr überraschend war und die Bücher sehr unterschiedlich sind, habe ich schon geschrieben. Das stimmt aber, glaube ich, nur zum Teil, denn drei der vier, die ich jetzt gelesen habe, sind sehr poetisch und das Debut der mir bisher unbekannt gewesenen Jovana Reisinger, eine Filmemacherin, die 1989 in München geboren wurde und in Österreich aufgwachsen ist, hat es in sich.

Es sprüht, glaube ich, von literarischen Anspielungen und Vorbildern, ein weiblicher Thmomas Bernhard habe ich mir  an einer Seite angestrichen und mir sonst überhaupt an die hundert wunderschöner poetischer Sätze herausgeschrieben. Und immer schön, das kann ich gleich anmerken, ist hier auch nichts.

Sehr viel Jelinek würde ich bei den Anspielungen über die armen Frauen heraushören, dabei ist die Heldin, die namenlose Ich- Erzählerin, glaube ich, gar nicht so arm, sondern eine Täterin.

“Die Frau ist immer ein Opfer” und wenn man nach dem Neuen in dem Debut fragt, was ein gutes Buch ja haben muß, deren Autorin, glaube ich, sowohl Wolf Haas, “Das ist schon wieder nichts passiert!”, als auch Cornelia Travniceks “Chucks” gelesen hat: “Darf  man denn noch überhaupt  noch Ausflüge machen, wenn die eigene Mutter im Sterben liegt”,  denke ich, daß es der Sprung von der Bernhardschen und Jelinekschen Österreich Beschimpfung zu der eigenen Psyche ist, der das Buch neu macht, obwohl  wieder wahrscheinlich viel zu viel in es hineingepackt wurde und daher manches, wenn man es durchdenkt, nicht so sehr logisch, sondern widersprüchlich erscheint.

Aber das soll die Literatur ja sein, überhöht und poetisch und den Leser von einer Methaper zur nächsten jagen, bis er atmemlos liegenbleibt in dem Wald, wo die Krähen und Füchse kommen und die guten Innviertler Knödeln serviert werdeen.

Ja, richtig, das hätte ich jetzt fast vergessen, an den schönen Heimatroman von Petra Piuk kann das Buch auch erinnern, obwohl Jovana Reisinger wohl mehr  auf Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek anspielt und auch im Tonfall erhabener klingt. Dann wird das “Still halten” aber wieder alltäglich, wird zum Frauenleiden und dem,was der Durrchschnittsfrau wenn sie nicht aufpasst in diesem schönen Österreich oder auch Deutschland, jeden Tag passieren kann.

Die Heldin wird für ein Jahr krankgeschrieben, hat ein “Burnout” oder auch ein “Psychose”, das Diabolische an Jovana Reisingers Debut ist wohl, daß sie gekommt den Spagat von der Psychose zu den ganz normalen österreichischen Abgründen a la Bernhard “Es ist alles fürchterlicher, als das fürchterlichste!”, beziehungsweise, Petra Piuks schönen Heimatroman, wo das Grauen nur idyllisch ist, zieht.

Die Erzählerin wird also krankgeschrieben, soll still halten und sich erholen. Ihr Mann fährt daraufhin, wie sich das so gehört, zu einem Kongreß oder einem Symposium und läßt sie allein und dann ruft auch noch ein Pfleger aus einerm Krankenhaus an und verkündet ihr, ihre Mutter liegt im Sterben und sie soll sie doch, bitte schön, besuchen.

Das habe ich noch vergessen, die Erzählerin ist vom Land in die Stadt gekommen und soll jetzt wieder dort zurück in das Krankhenhaus und was dann passiert ist auch ganz schön diabolisch. Denn das arme schwache Weibchen, das Opfer a la Elfriede Jelinek entwickelt jetzt ganz eigenartig durchtriebene Kräfte, als sie beschließt, der Mann, der sie im Auto hinbringen könnte, ist ja weg und Bus und Bahn kommen offenbar erst später in Erwägung, zu Fuß dorthin zu gehen. Dafür kauft sie sich in der Buchhandlung der Frau Pola, die sie vorher im Gasthaus traf, eine Wanderkarte von Österreich und das wird sehr schön fillmschnittartig beschrieben, obwohl ich anmerke, dieser Platz auf dem die Heldin dann sitzt, ist nicht der einer Großstadt, sondern eines Dorfes.

Der Wirt taxiert sie, bevor er ihr das Schnäpschen bringt, der Sparkassendirektor schimpft mit der Putzfrau, aber die ist eine Medizinstudentin und läßt ihn nur lächelnd weiter gestieren. Frau Pola verkauft dieLandkarte und die Heldin wird nun wohl ein paar Tage brauchen, bis sie über “Maria Bitter und Maria Eldend nach Maria Schmoll, etcetera”, die Mutter erreichen wird.

Deshalb gibt sie auch ihr Vorhaben auf, geht in die Wohnung zurück und wartet auf den Anruf, daß die Mutter gestorben ist. Dann nimmt sie den Bus, kauft sogar Blumen und da gibt es wieder eine filmreiche Farce im Krankenhaus, wie die Pfleger und die Oberschwester mit der nicht wirklichen Anteilnahme und des  Mitleides umgehen.

Danach kommt der der zweite Teil, denn der Mann ist nicht da, der sie in die Stadt zurückbringen könnte. Im Krankenhaus kann sie, obwohl ihr das angeboten wurde, doch nicht schlafen. So kommt der Pfleger auf die Idee, sie soll doch in das Haus zu dem auch ein Wald gehört, der Mutter, das sie jetzt erben wird, gehen.

Ein Taxi bringt sie dorthin und dann beginnt sie, während sie auf die Abholung des Mannes wartet, der sich dafür Zeit läß, das Buch spielt von April bis Juli, einen Kampf mit der Natur, wie in der Beschreibung steht.

Und das ist auch eine Farce, beziehungsweise Thomas Bernhard in Reinkultur, allerdings, um wieder realistischer zu werden, steht an einigen Stelle geschireben, daß die Erzählerin ihre Tabletten abgesetzt hat.

Und wer sich schon voher über die scheinbare Herzlosigkeit am Totenbett der Mutter “Der Vater ist hin und die Mutter auch”, wunderte, bekommt jetzt Aufklärung.

Der Vater hat sich nämlich in einer Hütte am Wald erhängt und die Mutter hat daraufhin, wie der Pfleger später erzählen wird, der Tochter  die Schuld gegeben und sie in Hütten und Zimmer eingesperrt.

So fühlt sie sich von den Krähen, die überall lauern, bedroht. Es gibt aber einen Nachbarn, einen Förster namens Jäger, der ihr anbietet, sich statt ihr, weil die Frauen das nicht können, um den Wald zu kümmern. Der läßt also abholzen und bringt bei Besuchen tote Rehe mit. Die Heldin findet indessen in einer ihr verboten gewesenen Hütte im Garten fünfunddreißig Liegestühle und stellt sie dort auf.

Sie überlegt auch, ob sie eine Pension aufmachen soll? Vorerst schießt sie aber auf die Vögel, hat zwar Bezug zu der Katze, die ihr auch ein Kätzchen bringt, die kommt aber um. Ratten und Mäuse liegen im Haus. die toten Vögel werden immer mehr. Die Tiere werden zur Bedrohung. Der Pfleger taucht wieder auf. Läßt sich von ihr zuerst, weil das  das Los der Frauen ist, bekochen. Dann wird sie aber offebar von ihm und vom Förster im Wald erschossen und, als der Mann endlich kommt, um es sich im Eigentum der Frau gemütlich zu machen, macht sie ihm nicht mehr auf. Das stört ihm aber vorerst nicht und offensichtlich auch nicht die toten Tiere, denn er legt sich in einen der Liegestühle und beginnt die ländliche Idylle zu genießen.

Ein sehr abtrünniger Heimatroman. Ene Satire mit einer sehr schönen Sprache, könnte ich schreiben und mir überlegen, wer ist jetzt Platz drei bei meinem Rankig, wenn ich bei meiner schon gesetzten Reihung bleibe?

Der journalistische Roman über ein Genie oder Jovana Reisingers Österreich Beschimpfung, die vielleicht doch nicht nur so dahingeplappert und abgeschrieben ist, wie ich an manchen Stellen dachte?

Mal sehen, ein Buch habe ich noch zu lesen und da habe ich das, was ich bisher davon hörte, auch sehr interessant gefunden.

Die Shortlist, die Auswahl aus den vierundsechzig vorgeschlagenen Büchern sorgt also für Überraschungen und bleibt spannend und so soll es auch sein!