Statt Dichterloh-Festival zwischen Sagen und großartigen Leseklub hin- und hergeswitscht

In Zeiten, wie diesen ist ja alles anders und so gibt es ja in Zeiten, wie diesen wegen der neuen Virusmutationen Lockdowns open end und daher auch verlängter Veranstaltungstops, trotzdem hängen die Programme der “Alten Schmiede”, des Literaturhauses und der “Gesellschaft der Literatur” in meinem Praxiszimmer und ich habe mir vorige Woche das “Dichterlohfestival” als Livestreamprogramm ausgesucht. Das beginnt um neunzehn Uhr, aber da leider heute eine Stunde, macht ja nichts, denn es gab ja noch Alternativen. So habe ich entdeckt, die “Gesellschaft für Literatur” streamt um sechs die” Sagen reloided- Präsentation. Aber dann hatte ich um sechs auch noch eine Stunde. Macht ja nichts, steige ich zum Lesen in die Badewanne. Lesestoff gibts ja genug.

Dann habe ich noch in das Literaturhausprogramm geschaut, die heute auch streamten und zwar um acht, den “Großartigen Zeman-Stadlober oder Zemann-Hader-Leseklub featuring von Oliver” Welter, was ein wenig unverständlich klingt und, als Bild waren die drei zuletzt genannten mit roten Mäntel zu sehen.

Da muß ich zur Erklärung ein wenig ausholen. Die 1981 geborene Barbara Zeman hat den “Wartholzer -Literaturpreis” gewonnen. Da habe ich sie, da ich den damals sehr verfolgte, kennengelernt. Später hat sie den Roman “Immerjahn” geschrieben. Da war ich bei der Präsentation in der Literatur. Da war es, kann ich mich erinnern, sehr voll und ein Buffet hat es, glaube ich, auch gegeben. Später gab es, glaube ich, noch eine Veranstaltung, wo Barbara Zeman moderierte und im Dezember gab es auf der Literaturhaus-Facebookseite den großartigen “Zeman Stadlober Adventkalender”. Da gab es jeden Tag ein Fenster, wo Barbara Zeman immer in weihnachtlicher Kostümierung jeweils eine Exil-Bibliothekautorin vorstellte und Robert Stadlober hat jeweils ein Gedicht dazu gelesen und im Programm steht, daß Barbara Zeman in den Krisenzeiten des ersten Lockdown den “Großartigen Zeman Stadlober Leseclub” gegründet hat, der wie, weiterstand “Die besten Bücher der besten Autoren der Welt vorstellen”.

Und heute gab eine Lesung mit Musik und Kunst statt mit Robert Stadlober mit dem berühmten Kabarettisten Josef Hader und weil ich am Abend auch in Zeiten, wie diesen, literarisch etwas erleben will, habe ich mir den Leseklub aufgeschrieben und in meiner freien Stunde zwischen fünf und sechs, meine Mathilde korrigiert. Kurz vor sechs habe ich dann die Literaturprogramme gesurft und bin darauf gekommen, da gibt es ja die “Sagen-Veranstaltung. Aber da ruft ja die Klientin an, also die Seite wieder zugemacht und später, als die offenbar vergessen hat, wieder auf und sah Ursula Ebel Thomas Ballhausen vorstellen, der gemeinsam mit Sophie Reyer, ein “Sagen reloided-Buch” herausgegeben hat. Das heißt, die beiden haben vierzig Autoren ausgesucht und sich von ihnen Sagen nachdichten lassen. Sophie Reyer war aus Covid Gründen auf einem Bildschirm aus einem Nebenzimmer zu sehen. Die Beiden erklärten ihr Projekt und als sie damit fertig waren, setzten er und Ursula Ebel ihre Masken auf. Thomas Ballhaus verschwand ins Nebenzimmer oder sonstwohin. Ursula Ebel desinfizierte den Tisch setzte ihre Maske wieider ab. Es war schon eine FFP2, obwohl man die erst ab nächsterWoche braucht und stellte dann die 1964 in Salzburg geborene Margit Kreidl vor, die sich eine Sage aus den Neunzehnachtzigerjahren “Die schwarze Frau” ausgesucht aht und zwar soll da eine überfahrene Kellnerin verschiedenen Autofahrern erschienen sein. Die die Kirche und auch andere in Verwirrung setzte und Margit Kreidl hat Thomas Bernhard noch dazu gemischt und auch eines seiner Bücher mitgebracht in das sie dann ihre Maske deponierte und dazu sagte, sie wüsste, das dürfe man eigentlich nicht, würde es aber trotzdem tun.

Der Abstand kam in der neugedichteten Sage auch vor und der Ort St. Veit, wo die Geschichte spielt, wurde genau erklärt, weil eine der Sagenbedingungen die Verortung war, nach einer neuerlichen Desinfizierung kam, dann der letzte österreichische Buchpreisträger Xaver Bayer und stellte seine Basilisken-Neudeutung vor.

Inzwischen kam die neunzehn Uhr Klientin und dann war es schon Zeit für den wunderbaren Leseklub, wo die 1902 in Wien geborene und 1988 in Antibes gestorbene Alice Penkala, die nach dem Anschluß emigirieren mußte und unter verschiedenen Pseudonymen verschiedene Romane geschrieben hat. Barbara Zeman stellte die Autorin vor. Josef Hader las aus dem Roman “Schokolade aus dem Afrika-Corps”, der von einem nach Tanger aus Wien geflüchteten Zahnarzt handelte, der in seiner ärmlichen Wohnung, wo er mit seiner Frau Toni von Reis und Orangen lebte, verschiedene Besuche hatte. Der Musiker Oliver Welter sang und spielte dazu und dann gab es noch ein Gedicht von der nach Island emigrierten Melitta Urbancic und ich habe in meinem Praxis- und später in meinen Arbeitszimmer einen sehr abwechslungsreichen literarischen Abend erlebt. Es ist wirklich eine sehr verrückte Zeit und den Christian Steinbacher habe ich versäumt, habe aber immer noch ein ungelesenes Buch von ihm.

Zwei tote Dichter in Dichterloh

Dritter Abend des diesjährigen “Dichterloh-Festivals” und diesmal stellte Michael Hammerschmid, den 2006 verstorbenen Gerhard Kofler und den mir bisher unbekannten tschechischen Dichter Ivan Blatny vor und den 1949 in Bozen geborenen Gerhard Kofler kannte ich sehr gut, war er ja, glaube ich, nach Josef Haslinger bis zu seinem Tod Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung und da habe ich mit ihm, da ich ja in dieser Zeit sehr viele Veranstaltungen für die GAV organisierte, sehr gut kennengelert.

Kennengelert habe ich ihn, glaube ich, wirklich bei der ersten GV der IG-Autoren, bei der ich war, das muß etwa in den späten Achtzigerjahren gewesen sein und fand noch in der Annagasse in einem Pressezentrum statt, das Literaturhaus hat es noch nicht gegeben, da ist er, glaube ich, mit einer Aktentsche aufgetreten, hat ein Buch herausgenommen und das irgendjemanden, ich weiß nicht mehr genau ob der Gerhard Ruiss war, übergeben.

Ein sehr freundlicher, sehr kompromißbereiter Herr mit einem Schnurrbart und den hat auch Michael Hammerschmid erwähnt, seine Gedichte wurden nach seinem Tod, ich war auch auf seinen Begräbnis am Ottakringer Friedhof, das auch ein sehr kompromßbereites war, nämlich ein katholischer und ein evangelischer Priester und dann hat Robert Schindel noch das Kaddish gesprochen, in der “Alten Schmiede” vorgestellt und ich war mit ihm oder mit der GAV auch einige Male in Mürzzuschlag bei einem Fest für Ernst Jandl, Gerhard Rühm und Friederike Mayröcker, mehrtägige Literaturfestivals, wo man dann bei den jeweiligen Abend- oder Mittagessen zusammengesessen ist und ich kann mich erinnern, daß ich da mit ihm und Marie Therese Kerschbaumer in das Brahms-Museum gegangen bin und dann mit ihm noch bei Kaffee oder etwas anderen zusammengesessen bin und ein Erlebnis habe ich auch gehabt mit dem der Dichter gar nichts zu tun gehabt hat, denn es war in einer Deutschstunde der Anna in der Rahlgasse, wo die Praktikantin ihrer Lehrerin, Alexandra Millner, Texte von Werner Kofler ausgeteilt hat und die Anna sagte “Da gibt es noch einen Gerhard!” und Alexandra Millner fragte erstaunt “Woher kennst du den?”

“Von meiner Mutter, die ist nämlich in der GAV!” und da hat mich Frau Millner zu einer Lesung in die Rahlgasse eingeladen. Aber das nur nebenbei. Seine zweisprachigen Gedichte habe ich öfter bei der “Lyrik im März”, die damals noch in dem berühmten Hörsaal eins, im NIG stattgefunden hat, gehört und als ich einmal im Bruneck war, ich bin ich ja öfter mit der Anna und dem Alfred in Obergeil in den Semesterferien gewesen und spazierengegangen bin, während die anderen Schifahren waren, ein Klofler-Bändchen, zweisprachig natürlich, ich glaube aus der “Herbstpresse”, mitgehabt und es dort gelesen und jetzt ist bei “Haymon” ein Kofler-Band herausgekommen “in fließnden übergängen – in vasi comunicanti” und Michael Hammerschnmid hat etwas von frühen Gedichtbänden, die in Trilogien erschienen sind, erzählt.

Der 1993 in Innichen geborene Sprachkunststudent Gerd Sulzenbacher, hat die italiensichen Gedichte gelesen, Michael Hammerschmid, die deutschen, eines im Südtiroler Dialekt gab es auch und eines, wo der Dichter von seinem Leben in zwei Sprachen oder seiner Entscheidung zwischen zwei Fußballvereinen, spricht und da habe ich Gerhard Kofler, den kompromißbereiten, wiedererkannt und dann ging es von Südtirol, der GAV und Gerhard Kofler zu einem gänzlich unbekannten Dichter, der ein sehr interessantes Leben hatte, nämlich den 1919 in Brünn geborenen Ivan Blatny, der in den Vierzigerjahren mehrere Gedichtbände herausgebracht hat und dann nach England emgirierte. Dort hat er den Rest seines Lebens in der Psychiatrie verbracht und dort wahrscheinlich ähnlich, wie Robert Walser, seine Gedichte unentwegt auf Klopapier geschrieben, wo sie dann vom Klinikpersonal entsorgt wurden.

Eine tscheschische Jrankenschwester hat sie dann gesammelt und jetzt wurden einige Gedichte von Jan Faktor und Anette Simon in der “Edition Korrespondenzen” nochmals herausgegeben.

“Hilfschule Bixley” heißt der Band und der 1951 in Prag geborene Jan Faktor und die 1952 in Berlin geobrene Psychoanalytikerin Anette Simon wurden zugeschaltet. Es gab einen Film über das Leben Blatny. Annette Simon stellte sein Leben vor und las dann aus den Gedichten und am Schluß gab es noch ein Gespräch zwischen den beiden und Michael Hammerschmid und ich habe wieder einen interessanten Dichter kennengelernt und einen, der mich, glaube ich, sehr geföerdet hat, weil er mir im Rahmen der GAV immer wieder Lesungen ermöglicht oder mich zu Organisationen zum Beispiel in St. Pölten, von wo ich mir der kleinen Anna vor über dreißig Jahren nach Wien gependelt bin, ermöglicht hat und morgen wird es mit Christian Steinbacher, auch ein engagiertes GAV-Mitglied, das ich bei den damaligen Generalversammlungen weitergehen, aber da habe ich eine Stunde und werde daher ins Literaturhaus ausweichen.

Zur Genauigkeit poetischer Existenz

Das Lyrikfestival “Dichterloh”, das es seit einigen Jahren kuratiert von Michael Hammeschmid in der “Alten Schmiede” gibt, hätte eigentlich im Frühjahr stattfinden sollen.

Coronabedingt war das natürlich nicht möglich und wurde auf den Jänner verschoben und da kann es, weil wir uns ja im zweiten, dritten oder was auch immer Lockdown befinden, natürlich auch nicht live und mit Publikum stattfinden, also setzte sich Michael Hammerschmid vor den Laptop, hielt die Einleitung, daß es da vom elften bis sechundzwanzigsten Jänner einige Veranstaltung geben wird, wo die verschiedensten alte und junge Dichter aus den verschiedensten Ländern, vorgestellt werden.

Dann kam er zu der 1950 in Chemnitz geborenen und in Leipzig lebenden Angela Krauß, eine Freundin von Kerstin Hensel, glaube ich, die den “Bachmannpreis” gewonnen hat und von der ich in meinen Regalen auch einige Bücher, wie die “Überfliegerin”, “Kleine Landschaft” und die “Milliarden neuer Sterne” liegen habe und sagte, nach dem er sie und ihren bei “Suhrkamp” erschienenen Band “Der Strom”, der, glaube ich, in sechs Teilen, sowohl lyrische, als auch Prosatext enthält, vorstellte, “Hallo, Angela, ich freue mich, daß du da bist!” und ich dachte “Oh-?”

Dann kam man aber in das Wohnzimmer einer strahlend lächelnden Autorin, die mit großen Enthusiasmus aus ihrem blauen Buch las, in dem es, um einen Mäzen, der Veränderung der Welt, um ein französisches Restaurant und vieles anderes geht. Auch Michael Hammerschmid war begeistert von dem Schwung und erkundigte sich bei derAutorin, wie sie zu ihren Gedichten käme und Angela Krauß antwortete ihm, daß es ihre Lebensform sei und las am Schluß noch eines von ihren sieben Gedichten, das, glaube ich, im letzten Teil enthalten ist und sagte dazu, daß das die sieben Sachen wären, die man auf die Flucht, etcetera, mitnehmen würde. Der Koffer, der bereit stünde mit den sieben Sachen und las dann noch das Gedicht “Vorfreude”, das sozusagen auf die Vorfreude auf den 1939 in Oslo geborenen Dichter Jan Erik Vold und seine “Träumemacher Trilogie” übersetzt von Walter Baumgartner, hinwies und der Dichter las zuerst auf norwegisch drei Mediationen. Die Erste trug den Titel “Schnee”, dann ging es, um das Wasser und der dritte Text hieß “Gottesrepertoire”, die dann von Michael Hammerschmid auf Deutsch gelesen wurden.

Jan Erik Vold hat auch die Tagebücher der jüdischen Emigrantin Ruth Meyer herausgegeben und ich habe wieder zwei interessante lyrische Stimmen gehört. Angela Krauß habe ich ja schon ein bißchen gekannt, auch wenn ich die Bücher noch nicht gelesen habe.

Jan Erik Vold war mir ziemlich unbekannt und morgen geht es unter anderen mit der mazedonischen Dichterin Lidija Dimiskovka weiter, deren Gedichtband “Schwarz aufWeiß” ich ja im Frühling bei den Gewinnspiel auf der “AS-Facebookseite” gewonnen habe, obwohl ich mich ja gar nicht wirklich daran beteiligt habe.

Das verflixte Corona-Jahr

In diesem jahr war alles anders. Falsch, denn bei mir hat es ja schon 2019 mit den Veränderungen angefangen. Denn da habe ich mir ja im März den Knöchel gebrochen, war ein paar Tage im Landesklinikum St. Pölten, hatte sechs Wochen einen Gips, konnte daher nicht nach Leipzig fahren und die sechs Wochen bin ich zu keinen Veranstaltungen gegangen.

Auf der “Buch-Wien” war ich, aber nur auf der Eröffnung und am Donnerstag, denn da sind wir ja am Abend nach Basel gefahren um uns die “Buch Basel” und den “Schweizer Buchpreis” zu geben. Infolgedessen gab es kein Geburtstagsfest und heuer, ja, da kamen irgendwann, ich weiß es gar nicht mehr so genau wann,die Gerüchte von diesem Virus aus Wuhan, die ich anfangs nicht so ernstgenommen habe, weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß wir plötzlich in so massive Veränderungen und Zwangsmaßnahmen hineinkippen, die ich lange oder vielleicht noch immer als einen dystopischen Roman erlebte, beziehungsweise einen solchen darüber schreiben wollte.

Im Februar hat es ja noch ganz gut angefangen, da wurde die nominierten Bücher des “Leipziger-Buchpreises” verkündet und ich habe mich das erste Mal entschloßen, diese, nicht alle, die Sachbücher habe ich eher ausgelassen, anzufragen und zu lesen. Die Ruth hat uns nach Hinterthal in den Winterurlaub eingeladen. Da bin ich dann gleich, das heißt sogarein bißchen früher, zurück um an der GV der IG-Autoren teilzunehmen, habe da einen Antrag gestellt, daß die IG vielleicht etwas für die Selfpublisher tun könnte, denn die haben da ja auch noch ein eher konservatives Bild, ich habe dann gleich eine Anfrage für ein Interview bekommen. Da war die Leipziger Buchmesse, wo ich auch schon wieder akkreditiert war und mir Vertmine ausgemacht habe, abgesagt und dann ging es Schlag auf Schlag mit den Maßnahmen, dem ersten Lockdown, der Maskenpflich, dem Veranstaltungsstop, der Registrierungspflicht, etcetera.

Im sommer gab es dann ein paar Lockerungen. Eine kurze Zeit konnte man wieder ohne Maske einkaufen und ins Gasthaus gehen. Veranstaltungen gab es auch wieder und wir sind eigentlich relativ viel herumgefahren, haben den Sommer genoßen und ich habe geschrieben und geschrieben.

Im Blog Artikel über Corona mein persönliches Corona-Tagetuch. Sicher ein wichtiges Instrument die Situation zu verstehen und zu bewältigen und dann drei Texte darüber, immer in dem Versuch einen dystopoischen Roman darüber zusammenzubringen, was vielleicht wirklich nicht geht und eine Utopie ist, weil man ja mittendrinnen steht.

Aber diese Zwangsmaßnahmen, Tests, Maskenpflicht, Registrierungspflicht und die Diskussion darüber, ob ich jetzt mit meiner Großmutter Weihnachten feiern darf und ob die sechs Personen, die ich da sehe, aus einem Haushalt stammen oder nicht und ob die Polizei das kontrolalieren darf, was ja immer mit dem drohenden Zeigefinger diskutiert wird, halte ich schon für einschneiden Veränderungen, die sich ja auch beispielsweise in der Sprache ausdrücken, wo man plötzlich ganz ungeniert und ohne sich etwas darüber zu denken vom Isolieren und Wegsperren der Älteren, etcetera, gesprochen wird.

Schreiben kann man aber gut darüber und das ist auch eine Sache, die im Lockdown gut geht und da habe ich ja zum Jahresanfang zuerst mein sogenanntes Opus Magnum mein “Literaturgeflüsterbuch II” korrigiert, was insofern ganz spannend war, da mein erster “Nanowrimo” die “Heimsuchung” ja mitdem “H1N1-Virus” beginnt. Dann kam das “Fräulein No”, der vorletzte “Nanowrimo” und das zweite Buch das in diesem Jahr fertig geworden ist. Im Frühling habe ich schon das “Frühlingserwachen” geschrieben, was ja ursprünglich nur ein Buch über eine Dreierbeziehung beiziehungsweise, um die zwischen einer älteren Frau zu einem jungen Mann werden sollte.

Der Sommer war, wie beschrieben sehr intensiv. Wir waren am Wolfgangsee, im Künstlerdorf im Burgenland, bei den O-Tönen aber da nur weiter hinten, weil man da ja schon mit Maske hineingehen und sich registrieren mußte.

Im Herbst war dann die Wien-Wahl, wo sich der Alfred sehr für die Grünen engagierte. Ich war da auch auf ein paar Veranstaltungen, aber da kamen die auch mit der Maske und dem Angemeldetsein für die Veranstaltungen und richtig Volksstimmefest hat es leider auch keines gegeben und daher kein “Linkes Wort” aber da war nicht Corona schuld, sondern Christoph Kepplinger, der das nicht mehr organieren wollte, ansonsten habe ich diesem Jahr Corona bedingt kein einziges Mal gelesen und hatte auch kein Geburtstagsfest, weil da waren ja die Zahlen schon wieder hoch und der zweite Lockdown angesagt, aber vorher war ich neben einigen Demonstrationen auch bei der Sommerlesereihe im Cafe Prückl, als Zuhörerin, voriges Jahr habe ich mich ja dafür angemeldet und wurde nicht genommen. Heuer hab ich gar nicht angefragt, aber die Frau Danielczyk dort gegtroffen und der mein Opus Magnum schon vorhergeschickt, die ja eine sehr nette Frau ist und mich gleich aufgefordert hat, mich um die Buchprämie zu bewerben, die ich nicht bekommen habe. Was eigentlich logisch war, denn bei den Einrecihungsbestimmungen ist natürlich auch etwas von einem Verlag gestanden, denn selbstgemachtes nein, das wollen wir ja nicht, wie es ja immer noch überall heißt.

Ja und noch etwas hat es außer dem Selbpublisherinterview, was, glaube ich, für eine Diplomarbeit war, gegeben, nämlich das Interview mit Cornelia Stahl, die mich ja einmal lang langs ists her auf der anderen Buchmesse angesprochen hat und sich dann offenbar doch nicht entschließen konnte, mit einer Selfpublisherin zu reden. Corona hat es dann doch möglich gemacht und die Sendung im Radio Orange ist auch sehr schön geworden.

Im Sommer habe ich den sogenannten Sommer Corona Text “Das Notizbuch” geschrieben und weil das mit dem dystopischen Raum und den Erlebnissen einer Maskenverweigerin immer noch übrig geblieben ist, ist dann noch eine “Mathilde im Corona-Raum”, geschrieben im November mitein bißchen Schummeln im Rahmen des “Nanowrimos” daraus geworden und richtig, eine Einladung hätte ich noch gehabt und da ist Corona oder ich natürlich schuld, daß ich sie nicht angenommen habe, hat mich doch die Doris Kloimstein zu einem Skriptorium ins Stift Seitenstetten zu den Bibelwochen eingeladen, um dort mit anderen Literaten beziehungsweise bildenden Künstlern einen Text zu “Noahs Fest” zu schreiben. Da hätte ich aber auch schon Maske tragen müßen, also ist “Noahs Fest” für den Blog entstanden und da gibt es ja auch noch den “Corona-Ampel-Text”, die inzwischen ja sehr schnell und überall auf rot geschaltet worden ist.

Der zweite Lockdown2 kam, die Weihnachtsmärkte wurden wieder abgebaut und inzwischen soll man sich Massentesten lassen, damit man ein ungesörtes Weihnachtsfest feiern und dann langsam im Jahr 2021, wenn die Impfung kommt, durch den Tunnel wieder in das Licht hinausgehen 2kann und dazwischen muß man noch schauen, wie das mit der Impfung werden wird, die ja freiwillig werden soll, wie man ja auch nur freiwillig zur Massentestung gehen kann, aber dann wird man schon als “kriminell beschimpft, wenn man das nicht tut, als “faul und schuld daran, wennn hundert Leute ihren Arbeitsplatz verlieren, obwohl das ja nicht wirklich nachvollziehbar oder nachweisbar ist und, ich fürchte, das habe ich ja schon im April geschrieben, daß Corona mein literatirscher Abgesang werden kann.

Weiterschreiben werde ich zwar sicher, keine Frage, solange mir etwas einfällt, aber seit Oktober war ich bei keinen Veranstaltungen, weil man da ja schon die Maske brauchte und dann könnte ich, wenn das so bleibt, ja auch nicht lesen, weil mit Maske gehe ich nirgendwohin, wie ich immer behaupte. Es hat mich außer der Doris Kloimstein aber heuer auch keiner zu was eingeladen und beim Skriptorium gab es auch keine Lesung. Es soll aber eine Publikation mit den Texten entstehen und da hätte “Noahs Fest” ja noch eine Chance.

Mit der Doris Kloimstein habe ich mich im Sommer öfter auf dem Markt getroffen und mit ihr Bücher getauscht. Mit der Ruth habe ich mich auch getroffen und mit ihr einige literarische Mittagessen und Spaziergänge gehabt und als Jurorin darf ich zum Jahresausklag auch wieder gleich zweimal tätig sein.

Denn es wurde ja der “Ohrenschmaus” ja ocoroabedingt nicht wie vorgesehen, am 30. November vergeben, sondern verschoben. Die Texte sind aber inzwischen schon bei mir eingetroffen und wurden durchgesehen und da kann ich gleich spoilern, daß sich viele, der diesmal weniger Einreichungen mit dem Thema Corona beschäftigten.

Die Jurysitzung wird am fünfzehnten Jänner sein. Der Preis, wenn sich nicht wieder etwas verändert, im März vergeben und “Buchpreis” habe ich heuer auch wieder sehr viel und eifrig gelesen. Die Frankfurter Buchmesse hat online stattgefunden, die Buch-Wien gar nicht. Ich bin aber gerade sowohl mit den schweizern, den deutschen und den österreichischen Büchern fertig geworden und habe gerade meine persönliche Buchpreisliste veröffentlicht.

Jetzt folgen, wie meine Leser vielleicht ahnen, noch die Bloggerdebuts, denn da bin ich ja seit 2016 auch in der Jury und da auch der Gewinner am fünfzehnten Jänner bekanntgegeben wird, kann ich mir mit dem Lesen der drei noch nicht gelesen Büchern noch ein bißchen Zeit lassen und im neuen Jahr damit beginnen, denn ich lese ja zwei bis drei Bücher in der Woche. Also müßte es sich das ausgehen.

Es war also ein verflixtes Jahr. Eines, das ich nie für möglich gehalten hätte und noch immer für dystopisch halte und hoffe, daß ich bald wieder überall hingehen kann.

War ich ja jetzt fast ein halbes Jahr lang in keinem Geschäft, in keinem Restaurant und habe mir die Veanstaltungen per livestream angesehen. Die Maske will ich loswerden. Den Abstand kann ich ja beibehalten und auf das Küßen und das Hände geben auch verzichten und irgendwie werden wir wohl lernen müßen mit den Viren richtig umzugehen, weil uns sonst das, was uns im Jahr 2020 passierte, ja gleich wieder passieren kann und die Folgeschäden, da bin ich mir sicher, werden sich noch zeigen, wie neurotisiert und traumatisiert die Gesellschaft dadurch geworden ist. Ich höre öfter, daß da die Psychologen in Zukunft ein gutes Leben haben werden, was mich, da ich ja schon bald siebzig werde, wahrscheinlich nicht mehr so betrifft. Herausfinden, wie gefährlich dieses Virus wirklich war und, ob die Maßnahmen wirklich alle so angemessen waren und, ob man es nicht vielleicht doch anders machen hätte können, würde ich sehr gern. Aber auch das wird man wahrscheinlich erst in ein paar Jahren wissen.

Veza Canetti-Preisverleihung in W24

Den “Veza Canetti -Preis” gibt es seit 2014. Als Julia Danielcyck Literaturbeauftragte der Stadt Wien geworden ist, hat sie ihn eingeführt und von 2014 bis 2018 fand die Preisverleihung immer im Oktober, glaube ich, im Musa statt, 2014 an Olga Flor, 2015 an Sabine Gruber, 2016 an Ilse Kilic, 2017 an Lydia Mischkulnig, 2018 an Petra Ganglbauer. Man sieht die GAV-Frauen hatten hier Einfluß und 2019 an Rosa Pock der Witwe von H. C. Artmann. Da fand die Preisverleihung, glaube ich, schon im Rathaus statt, denn das Musa wurde ja umstrukturiert und ein Teil des Wien-Museums, so daß die Stadt Wien-Veranstaltungen jetzt ja in der “Alten Schmiede” stattfinden.

Da war ich dann schon nicht mehr dabei, weil die Verleihung, glaube ich, zeitgleich mit dem “Ohrenschmaus” stattfand und da habe ich ja eine Laudatio gehalten. Julia Danielcyck hat mich, glaube ich, als ich im letzten Jahr zur Eröffnung der “Buch-Wien” marschierte, darauf aufmerksam gemacht. Aber leider, leider und heuer ist ohnehin alles anders, Corona hat uns in den Händen und sperrt uns ein oder aus. Also nur mehr Livestreamveranstaltungen, bis wir dann vielleicht wieder einmal nach Absolvierung eines Schnelltests in die “Alte Schmiede” dürfen und noch vielleichter einmal die Masken fallen lassen können.

Noch ist es nicht so weit. So ist die Einladung der Stadt Wien doch an der Preisverleihung, denn heuer hat ihn die 1953 geborene Elisabeth Reichart bekommen, nur über das “W- 24-Portal” erfolgt. Da wurde die Preisverleihung, die, glaube ich, am dritte Dezember in Beisein der vier Frauen, der Stadträtin für Kultur Veronica Kaup-Hasler, die, die Veranstaltung eröffnete, Julia Danilcyck, die Elisabeth Reichart interviewte, derselben und der Laudatorin Christina Kaindl-Hönig erfolgt und ich, ich schreibe es wieder, die diesen Preis ja auch gerne haben würde, also meinen Anspruch darauf erhebe, wie es Mieze Medusa über Yasmin Hafedh bezüglich des Nobelpreis sagte, kenne Elisabeth Reichart schon sehr lange, obwohl ich ihr berühmtes Buch mit dem sie 1984 den Durchbruch schaffte “Februarschatten” nie gelesen habe. Ich habe aber einmal mit ihr gelesen, beziehungsweise an dem von Christine Haidegger im Liiteraturhaus Salzburg organisierten Symposium “Sichten und Vernichten”.

Ein paar ihrer Bücher habe ich gefunden oder billig gekauft zum Beispiel “Die unsichtbare Fotografin” aus der habe ich die Autorin, die gerade zehn Tage jünger ist, als ich, einmal bei “Rund um die Burg” lesen gehört.

“Das vergessene Lächeln der Amaterasu” habe ich, glaube ich, im Schrank gefunden und noch nicht gelesen und 2016 war ich bei Präsentation ihres Romanes “Frühstück bei Fortuna” in der “Alten Schmiede”. Ich habe das Buch angefragt, aber nicht bekommen. “Komm über den See” habe ich auch noch nicht gelesen, aber wahrscheinlich in meinen Regalen.

Heute also die “Veza Canetti-Preisverleihung”, an die studierte Historikerin und ein bißchen seltsam, das über eine Aufzeichnung zu sehen, wo alles ein bißchen abgehackt erfolgte. Zuerst eröffnete die Stadträtin, dann interviewte Julia Danielcyck, die Autorin und fragte sie zu ihren Bezug zu Veza Canetti. Den habe ich auch. Habe ich mir ja den “Oger” gekauft. War dann bei einigen Festen in der Ferdinandstraße, Judith Gruber-Rizy hat bei einem Tag der “Freiheit des Wortes”, glaube ich, das erste Mal ihre Pseudonyme Veronika Knecht und Veza Magd erwähnt, die ja sehr bezeichnet sind und die Mär, daß, der Elisas ihr Schaffen ein wenig unterdrückt haben soll, geht auch herum. In der “Alten Schmiede” präsentierte Julia Danielcyck einmal Veza Canetti in der Reihe der Grundbücher und Elisabeth Reichart erwähnte die Pseudonyme, erzählte, daß sie, als Veza Canetti endlich publiziert wurde, zu ihren Lebzeiten gab es, glaube ich, nur Artikel in der “Arbeiterzeitung”, sie ihre Werke las und dann kam die Theaterwissenschaftlerin Christina Kaindl-Hönig an das Podium und führte durch das Werk der Autorin. Die Bücher waren auch ein paarmal eingeblendet und richtig, Lyrikbände gibt es auch. Aus dem letzten hat Elisabeth Reichart dann gelesen. Dann überreichte die Stadträtin den Blumenstrauß, den die Autorin, glaube ich, mit bunter Maske entgegennahm. Julia Danielcyck präsentierte das Gruppenfoto und forderte oder war das die Stadträtin, die unsichtbaren Zuhörer auf, doch Elisabeth Reichart zu lesen. Denn jetzt hätte man die Zeit dazu. Ich wahrscheinlich nicht zu viel, denn ich lese mich gerade durch das Bloggerdebut und habe gestern drei Gedichtbände von Peter Paul Wiplinger zugeschickt bekommen, von denen ich einen allerdings schon hatte, fand es aber allemal sehr erfrischend mich auf diese Art und Weise durch mein Reichart-Archiv zu wühlen. Das Glas Wein und das Brot, das es im Musa im Anschluß gegeben hätte, fehlte zwar dabei und auch das Gespräch mit der Angela und dem Josef. Also können wir nur auf das nächste Jahr hoffen, wo man vielleicht wieder maskenlos ins Rathaus gehen kann und da bin ich schon gespannt, wer den Preis vielleicht bekommen wird und schlage wieder Julja Rabinowich oder Judith Gruber-Rizy dafür vor und wenn ich ihn vielleicht doch einmal bekäme, würde ich mir die Ruth als Laudlatorin wünschen.

Livestream statt Punsch und Kekse

Die Leseauslese der “Gesellschaft für Literatur” ist, kann man sagen ein Highlight des Literaturjahres. Im Sommer mit Bowle und Knabbereien, vor Weihnachten mit Punsch und Keksen und Katja Gasser und Cornelus Hell präsentieren jeweils ihre Lieblingsbücher der Saison abseits des Mainstreams und der Buchpreislisten und ich nehme eigentlich schon länger dran teil, obwohl ich ja sonst nicht so oft zu literarischen Bücherdiskussionen gehe, aber der Advent ist ja sowieso für mich immer ein Anreiz mir ein spezielles Weinachtsprogrammm zu geben über das ich dann auch bloggen kann und dasPlaudern oder auch daneben stehen nach der Veranstaltung, Punsch trinken, Kekse probieren ist ja etwas. was ich immer sehr goutiere.

Aber heuer, wir wissen es, ist alles anders und es hat ja schon im Juni nur einen Livestream beziehungsweise ein Video statt der Bowl gegeben und den Punsch kann ich mir ja selber machen. Ich habe ja ein spezielles Rezept, daß ich mir einmal von der “Ganzen Erde” abgewandelt habe. Rotwein, Organgensaft, Wasser, vielleicht ein bißchen Likör, Teepäckchen oder Glühfix, Orangenspalten und Gewürze und die Heimhilfe meiner Schwiergermutter hat wieder Lebkuchen und Käsebäckereien für uns gebacken. Also nachdem wir in Harland angekommen waren und ausgepackt haben, mit dem Laptop ins große Wohnzimmer setzen, wo ja schon die Bücherchristbaumbücher und der “Holmes Adventkalender” aufgestellt sind, die dritte Lockdown- verkündung die am 26. 12. hart durchgreifen soll, wurde auch schon verkündet. Aber Bücher kann man ja auch im Netz, nur nicht beim “bösen Amazon” bitte, bestellen, in den Schränken finden, etcetera und die Leseauslese der beiden Bücherexperten waren auch wieder speziell und ich kann gleich vermelden, ich habe obwohl ich bis dato ja schon hundertzweiundsechzig Bücher ganz und zwei halb gelesen habe, noch keines gelesen.

Eines aber inzwischen angefrat und von den anderen auch schon das eine oder andere gehört. Angefragt habe ich auch Sigrid Nunenz “Sempre Susan” ein Buch, der 1951 in New York lebenden Autorin über Susan Sonntag. Dann ging zu dem Buch des 1940 in Nizza geborenen britischen Autor Gabriel Josipovici “Wohin gehst du, mein Leben”, bei “Jung und Jung” erschienen, in dem er sowohl seine Reisen , als auch seine Beziehungen zu seinen Frauen beschreibt und wurde von wurde von den beiden Literaturexperten auch sehr gelobt.

Buch drei war Iris Hanakas “Echos Kammern”, das sowohl in Wien, als auch in Berlin spielt und ein Streifzug durch literarische Andektoten zu sein scheint. Ich habe von der 1962 in Würzburg geborenen Autorin, die auch auf der dBp stand “Treffen sich zwei” gelesen und habe, glaube ich, auch noch ein anderes Buch auf meinen Stapeln liegen.

Dann gings, diesemal ist es wirklich international zu der türkischen Autorin Elif Shafak, die, weil sie mit der türkischen Regierung in Clinch geraten ist, in London lebt und deren Roman “Schau mich an”, der in der Orignalsprache schon vor einigen Jahres erschienen ist. Es geht dabei, um die liebe zwischen einem kleinwüchsigen Mannes und einer dicken Frau und von Elif Shafak habe ich auch ein oder zwei Büchern auf meiner Bücherliste.

Dann wurde es lyrisc,h ging es doch zu dem “Büchner-Preisträger” Marcel Beyer von dem ich auch schon einiges hörte. Er hat auch eine Dissertation über Friederike Mayröcker geschrieben und das “Suhrkamp-Buch” heißt “Dämonenräumdienstnd”. Eine Zeile daraus “Nachmittags durch die DM-Filiale jedesmal ein Nahtoderlebnis”, was vor allem Katja Gasser sehr gefiel. Dann gings zu Dragica Rajcic-Holzner, die in der Schweiz lebenden kroatischen Autorin, die ich schon einmal in der “AS” erlebte. Sie hat mir auch einen Kommentar geschrieben. In Bern habe ich ein Buch von ihr in Bücherschrank gefunden und ein Jahr später die Autorin auch bei der “Buch-Basel” wieder gesehen. Der jetzt besprochene Roman “Liebe um Liebe” wurde von Katja Gasser zuerst kritisch beäugt, weil vielleicht zu kitschig. Dann war sie aber von dem harten Leben der Protagonistin begeistert und verglich das Buch mit Szilard Borbely “Die Mittelosen” das ja einmal auf der “Buch-Wien” von Cornelius Hell vorgestellt wurde und ich inzwischen auch auf meinen Regalen habe. Dann kam der Star der österreichischen Literaturszene nämlich Karl Markus Gauss mit seiner “Unaufhörlichen Wanderung” und den kenne ich ja auch sehr gut, habe schon was gelesen und auch schon öfter gebloggt, daß er mir mal einen Brief geschrieben hat und mich auch immer, wenn ich ihn sehe freundlich grüßt.

Zuletzt kam die Überraschung, nämlich die 1983 in Kassel geborene Jana Volkmann, die ich ja von der “Alten Schmiede” kenne, sie einmal da beim Desinfizieren der Tische beobachten konnte und ein Mail hat sie mir auch geschrieben, weil ich ja bei einem Gewinnspiel, bei dem ich eigentlich nur angefragt habe, ob ich mich noch beteiligen kann, einen Lyrikband gewonnen habe, den ich auch noch lesen muß, daß sie selber schreibt, habe ich nicht gewußt, beziehungsweise sie für eine Debutantin gehalten. Es gibt aber schon einige Bücher und das Buch “Auwald” wurde auch sehr gelobt. Es geht, um eine Frau, die dort aussteigt oder dadurch eine anderere Welt erlebt und ich bin nun sehr gespannt, ob es zu mir kommt, damit ich es lesen kann, ansonsten wartet ja noch das Bloggerdebutshortlistlesen beziehungsweise da drei Bücher auf mich und meine Leseliste habe ich heute auch aktualisiert und ein paar der dort enthaltenen Bücher auf das nächsten Jahr verschoben, da ich sie wahrscheinlich nicht mehr schaffen werde, aber hundertsiebzig Bücher werde ich wahrscheinlich in diesem Jahr gelesen habe und ein paar der Frühlings- oder besser Februar-Neuerscheinungen warten ebenfalls schon auf mich.

Solo für Yasmin Hafedh und Mieze Medusa

Für heute war der zweite Teil der dreiteiligen “Ist das Kunst oder kann das Rap?” mit Yasmin Hafedh, Sukini und Nora Gomringer angekündigt, kuratiert und moderiert von der wie das bei derartigen Veranstaltungen immer heißt “großartigen” Mieze Medusa.

Wir leben aber in seltsamen Zeiten in denen die Corona Schnüffelhunde wissenschaftlich erforscht werden, die Massentestungen nur zwei Millionen Menschen in die Teststraßen brachte, wofür es in Zukunft Anreizgutscheine geben soll und in Deutschland am Mittwoch der harte Lockdown von dem wir uns gerade vorsichtig befreit haben, ausgerufen wird. In diesen Zeiten kann man auch nicht von Deutschland nach Wien fahren und in einem Hotel übernachten.

Also war nur Yasmin Hafedh gekommen. Mieze Medusa saß wieder am Vortragstisch und berichete, was am am vorigen Donnerstag über Hip-Hop und Rap lernen konnte. Johanna Öttl stellte das zweite Mikrophon bereit und Mieze Medusa stellte zuerst die 1990 in Wien geborene Yasmin Hafedh vor, die ich als Poetry- Slamerin schon irgendwo gehört habe, die erklärte, sie würde sich der Workingclass zugehörig fühlen, die Unterscheidung zwischen E u U-Literatur unnötig finden. Sie war aber schon in New York bei den verschiedensten Rap- oder Poetry-Session und studiert hat sie auch, das aber offenbar nicht fertig, wie an einem Text präsentiert wurde, sondern mit Poetry Slam angefangen. Davon gab es dann ein paar Beispiele, Mieze Medusa stellte zwischendurch immer Fragen oder versuchte das Ganze theoretisch zusammenzufassen und vor den Rap- oderPoetryeinlagen, spielte sie immer die “Applaus-App” im Kopf ab, denn der “Alte Schmiede-Raum” war ja leer, beziehungsweise ist wahrscheinlich August Bisinger mit Maske und Kamera irgendwo herumgestanden und hat auf die elf Zuseher hingewiesen. Eigentlich sehr wenig Publikum für einen solchen Abend, wo ja der Rap und der Slam die Tausenden zusammenbringen, wie ja auch der Slam B im Literaturhaus, als es den noch gab, immer bewies.

Dafür, daß Yasmin Hafedh solo auftreten mußte, hat es aber eine Lösung gegeben, nämlich einen Teamrap, die unterschiedlichen Arten Gangsta-Rap, Bedeutungs-Rap, etcetera, hat Mieze Medusa vorher auch erklärt und die “großartige” Johanna Öttl hat das zweite Mikrophon bereitgestellt und so rappten oder slamten Mieze Medusa und Yasmin Hafedh gemeinsam und am Donnerstag gibt es, wie schon erwähnt einen dritten “wunderbaren! Abend, den dann der “wunderbare” Markus Köhle moderiert, aber auch in der “Gesellschaft” eine wahrscheinlich auch “großartige” Leseauslese mit Cornelius Hell und Katja Gasser, diesmal ohne Punsch und Kekse, wenn man die sich nicht daneben stellt.

Aber, wie schon erwähnt, es ist ein wirklich sonderbares Jahr, in dem ich mich wieder oder immer noch in einem Film vorkommen und darauf warte, daß die Klappe fällt und jemand schreit “Ende, aus!”

Aber das wird vermutlich nicht passieren, denkt man jetzt ja schon die stille Weihnacht, also eine Sperrung der Geschäfte nach Weihnachten, an und in Deutschland soll man ab morgen auch nicht mehr einkaufen gehen, damit die Zahlen nicht steigen und man eigentlich auch keine Geschenke braucht, weil man sich ja auch ohne auf das Fest besinnen kann.

Literatur gegen Rap

“Ist das Kunst oder kann das Rap?”, ist ein Projekt das Mieze Medusa in drei Teilen für die “Alte Schmiede” gestaltet hat und es ist eine der wenigen Veranstaltungen, die es aus der “Alten Schmiede”noch per stream zu hören gibt.

Literatur und Hip-Hop oder wie Mieze Medusas These, glaube ich, lautet, daß es jetzt eine Generation in der “Alten Schmiede” gibt, die mit Hip-Hop aufgewachsen ist oder für die der Rap ein Teil des Bildungskanons geworden ist.

Da gehöre ich wohl nicht dazu, kenne die 1975 als Doris Mitterbacher in Schwetzingen geborene Mieze <medusa aber glaube ich seit ihrem ersten roman “Freischnorcheln” wo sie glaube ich bei “Rund um die Burg” eingesprungen ist oder als Poetry Slamerin gemeinsam mit Markus Köhle, da hat sie Ilse Kilic, glaube ich, einmal im Literaturhaus präsentiert schon lange.

Am Volksstimmefest hat sie, glaube ich, gerappt, Poetry Slams organisiert und in der “AS” macht sie glaube ich jetzt auch die “Textvorstellungen” und heute der Beginn eines dreiteiligen Projektes in dem die Literatur mit dem Rap oder dem Hip Hop zusammengebracht werden soll, was Corona bedingt, glaube ich, nicht so einfach ist, weil nicht alle geplante Künstler auch kommen können. Nora Gomringer, die am Montag auftreten konnte, hat oder mußte absagen.

Heute aber Robert Prosser und das türkisch stämmige Geschwisterpaar Esra und Enes Özmen oder EsRap für mich bisher eher unbekannt, bin ich ja nicht mit Hip-Hop aufgewachsen.

Aber den 1983 in Tirol geborenen Robert Prosser habe ich 2009 in der “Gesellschaft” kennengelernt. Da hat er sein erstes bei “Klever” erschienenes Bändchen präsiert. Die beiden anderen “Klever- Bücher” wurden auch in der “AS” vorgestellt bis er dann mit seinem “Ulstein-Buch” “Phantome” auf der “Deutschen Buchpreisliste” landete und ich dachte “Wui, wie realistisch, so geht das also auch?”

Bis ich ihn dann auf der “Buch Wien” daraus rappen hörte.

“Gemma Habibi” eine Geschichte aus dem Boxermilieu ist im Vorjahr erschienen und daraus hat Robert Prosser auswendig live performed und Mieze Medusa erklärte in ihrer Einleitung, daß der Bezirk Ottakring das Rapper Duo EsRap und den Boxclub in dem Prossers Protagonist Lorenz geht, zusammenbringen könnte. Im Gespräch beantwortete Robert Prosser dann ein paar Fragen zu dem Buch und seine Syrienreise, dann kam das türkischstämmige Geschwisterpaar Enkel von Gastarbeitern. Ihre Raps sind im Internet zu finden, ein CD gibt es auch und die Geschwister performten einige ihrer türkisch-deutschen Lieder, erklärten was eine Arabeske ist und, daß sie einmal in das Jungendzentrum gegangen sind um dort Rap zu machen. Inzwischen kuratieren sie Festivals, haben auch studiert und sind offenbar nicht nur Mieze Medua bekannt und ich finde es spannend die Verjüngungskur in der “Alten Schmiede” zu erleben und bin auch auf die junge Poetry Slamerin Yasmin Hafedh, die am Montag auftreten wird, gespannt.

Am nächsten Donnerstag geht es dann mit Markus Köhle und der Reihe “Slammer. Dichter.Weiter” , weiter, aber da wird auch die “Weihnachtsleseauslese” aus der “Gesellschaft” gestreamt, so daß ich mich mit wahrscheinlich mit den zwei Hip-Hop Abenden begnügen werde und ein paar der EsRap-Songs habe ich mir auch im Netz angehört.

Kulturbelebung des Ballhausplatzes

Wir befinden uns derzeit ja im Lockdown light, also die Geschäfte und die Friseure haben aufgesperrt, die Lokale sind noch bis Jänner zu und Kulturveranstaltungen, außer Museums und Bibliothekbesuche gibt es auch nicht. Die “Alte Schmiede”, das Literaturhaus und die “Gesellschaft” haben oder bieten noch vereinzelt Veranstaltungen über Livestream an und da ich ja mit Maske zu keinen Veranstaltungen gehe, habe ich das Angebot in der letzten Zeit auch sehr genützt und bin auf diese Art und Weise sogar bis Berlin oder Salzburg gekommen, der Direktkontakt fehlt natürlich und das habe ich schon im April geschrieben, daß ich fürchte, daß dieser Lockdown auch mein literarischer Abgesang ist, so hatte ich in diesem Jahr keine einzige Lesung, Geburtstagsfest gab es keines und zu dem Skriptorium wo mich die Doris Kloimstein eingeladen hat, habe ich aus den oben genannten Gründen selber abgesagt.

Geschrieben habe ich dagegen so viel wie nie, drei Bücher sind in diesem jahr erschienen, drei Corona-Texte habe ich geschrieben und gelesen habe ich auch sehr viel. Sämtliche Buchpreislisen und dann auch noch das Zwischendurch, also kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Auf einigen Kulturdemos war ich auch. Aber da sitze ich ja auch zwischen den Stühlen, weil ich ja kaum oder keine literarischen Einnahmen habe und daher auch keinen Verdienstentgang, den haben die Künstler, die wegen dem Virus nicht auftreten dürfen mehr als ich und weil Künstler auch sehr kreativ sind, hat mir der Alfred, der sich ja derzeit sehr mit dem Vladimir Vertlib wegen der Corona-Frage matscht, ein Mail, beziehungsweise eine Einladung zur “Kulturverliebtheit am Ballhausplatz” geschickt und das ist etwas für mich, da ich mich ja, weil ich mit Maske nirgendwohin gehe mich ja schon monatelang im Lockdown befinde und eigentlich nur aus dem Haus gehe, wenn ich auf die Bank muß oder in Harland radfahren, ja vorige Woche war ich mit dem Alfred am Graben, habe dort die Ruth getroffen und mit ihr, weil man das da noch durfte, Punsch getrunken, in schönen Abstand von der Verkaufsstelle und auch untereinander und die Doris Kloimstein habe ich am Samstag in St. Pölten auch auf dem Markt getroffen und ihr das “Frühlingserwachen” übergeben, damit sie mich mal mit Maske sieht, aber sonst fehlen die Kulturkontakte wahrscheinlich schon ein bißchen, eine Livestreamveranstaltung ist da kein Ersatz, weil die persönliche Begegnung wegfällt, obwohl es bei mir mit der ohnehin nicht so weit her ist, aber immerhin eine spannende Idee, sich da am Feiertag eine Stunde auf den Ballhausplatz zu stellen und da den Gedichten anderer zuzuhören und das ist sich auch schön ausgegangen, weil mir knapp vor drei von Harland zurückgekommen sind, da habe ich für alle Fälle das “Frühlingserwachen” eingepackt, mich dann aber doch nicht getraut zu fragen, ob ich daraus lesen kann. Das ist auch ein bißchen meinProblem, daß ich da eher schüchtern bin und ich bin auch zu spät gekommen, habe also, als ich den Ballhausplatz erreichte, wo ich im letzten halben Jahr ja dreimal auf einer Demo war, gerade Applaus gehört und dann spielten zwei Leute glaube ich auf der Geige. Gerhard Ruiss habe ich stehen gesehen und etwa zwanzig oder fünundzwanzig zum Teil maskierte Personen und eigentlich keine Bekannte. Aber mit Maske erkennt man auch schlecht. Danach ist Susanne Scholl gekommen und hat drei Gedichte gelesen. Eine junge Frau hat eines aus einem dicken Buch von Rilke vorgetragen. Es standen auch vorwiegend Gedichte am Programm, also hätte ich mit meinerProsaerzählung ohnehin passen müßen, obwohl sich ja ein Gedicht von Richard Weihs darin befindet, das Buch mit den Corona-Gedichten ist ja noch nicht fertig. Dann kam wieder eine Musikeinlage, nämlich zu der Melodie von “Stille Nacht” etwa “Stille Kunst” mit Blick und Fingerzeig auf das Bundeskanzleramt von dem natürlich niemand Anteil nahm.Eine junge Frau hat ein Lied von einem Weihnachtsmann mit Burn-out gesungen und dann noch ein Gedicht mit ihren Lockdownerlebnissen vorgetragen.

Es war also schon ein bißchen weihnachtlich am Ballhausplatz und kalt auch, aber eine gute Idee, wenn es schon nicht in den Säen geht, seine Kunst im Freien zu präsentieren. Ein Beethoven-Stück gab es auch noch, denn heuer ist ja ein Beethovenjahr, was in dem ganzen Corona-Gedöns höchstwahrscheinlich ein wenig untergegangen ist und ich habe auch etwas Literarisches zu vermelden, nämlich gestern sowohl ein Mail von Vea Kaiser als auch von Günter Kaindlsdorfer bekommen, denn die sind jetzt auch in der “Ohrenschmaus- Jury” und da werden jetzt die Texte ausgeschickt. Der Preis wurde ja verschoben und wird erst im März verliehen, dafür, weil die Teilnehmer offenbar auch ein wenig deprimiert und entmutigt wurden, gibt es einen neuen Schokoladenpreis zum Thema “Mut”.

Da gab es ja schon so was Ähnliches vor kurzem, wo man nochmals einreichen kann und zwei Bücher für das Shortlist-Debut haben mich in Wien auch erwartet, als wir von Harland zurückgekommen sind. Da werde ich ja jetzt gerade mit der Deutschen- und der Schweizer, sowie der österreichischen Liste fertig, kann mich dann noch ein bißchen durch Corona-Literatur, die ich ja auch sehr spannend finde, lesen, bis die Bloggerdebutjshortlistbücher an die Reihe kommen und zweimal Texte durchsehen kann ich neben dem Korrigieren meines dritten Corona-Textes auch, es ist also doch schon etwas los.

Texte – Preis für junge Literatur

In der “Alten Schmiede” hätte heute eine Grundbuch-Vorstellung Franz Schuhs “Krückenkaktus” stattfinden sollen. Aber höchstwahrscheinlich lockdownbedingt, es dürften ja keine Veranstaltungen live stattfinden, fand auch kein Livestream statt, dafür eine für mich, die ich mich ja schon sehr lang für Literatur interessiere und mich, wenn mir das mancnhe nicht glauben, recht gut darin auskenne, eine für mich bisher unbekannte Veranstaltung, obwohl da, wie ich herausgefunden habe, offenbar die ganze Wiener oder österreichische Literaturszene daran beteiligt ist, aber ich gehöre wohl nicht dazu, also “Texte – Preis für junge Literatur”, ein Wettbewerb, der sich an Schüler zwischen vierzehn und neunzehn wendet und den es schon seit einigen Jahren gibt.

Aber, wie geschrieben, bisher an mir vorbeigegangen, vielleicht auch weil die Veranstaltung bisher im Burgtheater stattfand, aber aus wahrscheinlich wieder Corona-Gründen, fand das Finale, eine Lesung aus den Texten der fünfundzwanzig Finalisten, die aus über dreihundert Einsendungen ausgewählt wurden und dann die Preisverleihung.

Spannend, spannend, auf den Tischen der “Alten Schmiede” einmal eine gelbe Rose stehen zu sehen und für mich ebenfalls überraschend Christoph Braendle am Podium, denn der ist der Intemdant des Preises, ein Autor von dem sich bei mir schon einige Bücher angesammelt haben und den ich auch einmal bei den “Wilden Worten” hörte.

Der begrüßte, sprach die Einleitung und stellte dann die drei Schauspieler vor, die die Textproben der fünfundzwanzig Finalisten vorlas nämlich Dorthee Hartinger, Alexandra Henkel und Cornelius Obonya der auch an führender Stelle im Team steht.

Von den Texten und den Finalisten kann man auf der “Texte-Seite” ziemlich viel finden. Da gibt es die Texte, die man, glaube ich, im Vorfeld auch bewerten konnte. Es gab auch schon Lesungen in Schulen oder an anderen Orten. Es gab Workshops und Bilder von den Finalisten, die waren zwischen den Textproben auch immer wieder kurz zu sehen und zu hören und nach einigen Minuten gab es einen Gong und man konnte die nächste Textstelle hören.

Dann gab es wieder eine kurze Erklärung oder Beschreibung von dem was bisher geschah, das Rainer- Gmnasium im fünften Bezirk hat die meisten Texte eingeschickt und deshalb auch einen Preis bekommen. Dann wurden die Texte der drei Gewinner ganz gelesen, die kann man auch im Netz finden und also vioila

Platz drei: Bernadette Sarmann “Wir, und mehr”

Platz zwei: Hannah Unterthiner “Also verliert man nichts ” und

Platz eins: Milena Dörfler “an selbst”

Das Thema des heurigen Wettbewerbs war übrigen “Mut/Unmut/Übermut” und nach den Lesungen, kam immer die Jurybegründung und die Jury bestand aus zehn Personen darunter Überraschung, Hanno Millesi, Karin Ivancsics und Judith Fischer und die Siegerin Milena Dörfler war auch anwesend und konnte ihren Preis, eine Reise nach Zürich mit einem Theaterbesuch, wenn das wieder möglich ist, direkt entgegennehmen. Die beiden anderen jungen Frauen bekamen Burgtheaterkarten und interessant für mich, ich habe wieder was gelernt und vielleicht ein, zwei Namen kennengelernt von denen ich später vielleicht beim FM4-Preis, vielleicht in Klagenfurt oder auf einer Buchpreisliste etwas lesen oder hören werde und in die Internetseite kann ich mich, wenn ich Lust und Zeit habe, auch noch vertiefen.