Der vierte Krimi ist ein Thriller, also etwas härtere Urlaubskost. Eine Buchagentur hat mir, glaube ich, das Ullstein-Buch” angeboten und da Philipp Gravenbach 1978 in St. Pölten geboren wurde, bin ich neugierig auf den Autor geboren, der bei “Morawa” im September, glaube ich, auch mehrere Krimis moderieren wird.
Der Autor ist Jurist, hat in Berlin gelebt und jetzt wieder in NÖ. Das Buch ist, wie ich dem Text entnehme, ein Debut, obwohl der Einstieg wieder ziemlich schwierig war und ich länger brauchte herauszufinden, worum es in dem Thriller geht.
Dafür ist es ziemlich gewalttätig. Die Toten fliegen um, wie die Schnecken könnte man in etwa sagen und es geht um eine junge Türkin, die der Mafia-Gewalt ihres Onkels abstören will. Dazu muß sie aber einige Gewalttaten und Anschläge ausführen und der Vatikan spielt in dem Buch auch eine gewaltige Rolle. Da gibt es einen Kardinal und einen anderen höheren Geistlichen, die im Namen Gottes, die Welt retten wie sie sagen oder eigentlich zerstören wollen.
Denn Ostern naht und da ist der Petersplatz und der Dom immer voll mit Gläubigen und so muß sich Ishikli wie die Heldin heißt, sehr anstrengen ihre Bomben so zu werfen, damit niemand verletzt wird.
Es gibt auch einen ehemaligen Journalisten, der in die Sache verwecikelt ist. Eine Polizeibeamtin, die irgendwann entlassen wurde und jetzt wieder einsteigt namens Julia Freudensprung und noch einige Polizisten, die in dem Fall mitmischen und am Ende des Buches rät Philiph Gravenbach den Lesern doch nach Rom zu reisen und sich die Orte des Geschehens persönlich anzusehen.
“Das ist grundsätzlich immer zu empfehlen!”, schreibt er in der Danksagung, der inzwischen an der Fortsetzung arbeitet und andeutet, daß der nächste Teil in Paris spielen wird, wohin man natürlich auch reisen kann.
Aber ich bin ja gerade erst von Frankreich zurückgekommen und eigentlich kein besonderer Thriller Fan.
Der Titel ist übrigens eine Anspielung auf die “Göttliche Komödie”, die auf Seite 239 zitiert wird.