Buch acht der deutschen Longlist und das zweite Shortlistbuch “Drifter”, der 1970 in Berlin geborenen Ulrike Sterblich, das eigentlich weiter unten auf meiner Liste steht, da es da aber um eine geheimnisvolle Frau in einem gelben Kleid geht, die den zwei Freunden Wenzel und Kller in der U-Bahn begegnet, habe ich es vorgezogen, um Inspirationen für meine “Stalking-Story” zu bekommen, bei der ich ja steckte und o Wunder, ob das mit dem Buch etwas zu tun hat oder nicht, ich bin inzwischen weitergekommen, obwohl “Drifter” mit meinen eher biederen Schreibstil nicht zu vergleichen ist und ich kann gleich schreiben, daß mir das Buch sehr gut gefallen hat, wie auch das der Terezia Mora. Jetzt bin ich nur gepannt, wie es mir mit dem Gewinnerbuch geht, wo ja viele meinen, daß der Gewinn für sie unerwartet war.
Also “Drifter”, eine geheimnisvolle Geschicht, Berliner phantastischer Realismus mit der neuen Hipstersprache, spannend, spannend und ich hätte dem Buch den Gewinn gegönnt, habe aber vier andere von der SL noch nicht gelesen.
Der Ich-Erzähler heißt Wenzel Zahn und betreut das Socialmedia eines Rundfunksender,s sein Freund Killer, Marko Killmann ist ein erfolgreicherManager und die begegnen in der U-Bahn, die geheimnisvolle Vica im Glitzerkleid begleitet vom Hund Bello und in der Hand hält sie ein Buch des Starautors Drifter “Elektrokröte”, das noch gar nicht erschienen ist.
Ab da geht es rund. Wenzel wird von Blitz getroffen, schmeißt seinenJob hin und zieht wieder in das Haus seiner Mutter, wo die beiden Freunde auf aufgewachsen sind. Wenzel geht zu einer Party und trifft da Vica wieder, erfährt ihren Namen, sie nimmt ihm im Auto mit, weiß viel über ihn, dann feht ihm noch das Portemonnaie und als er es wieder bekommt, sind zweihundert Euro mehr daran.
Er bekommt dann von Vica oder ihrer Assistentin einen Auftrag, nämlich Wohnun gen in jenen Haus für sie zu suchen und Vica, die eine Frau Doktor und auch eine Herzogin ist ,errichtet dort ein Imperium.
So geht es rund und gipfelt in einer Party. Danach verschwindet Vica mit ihren Assistentn und in der Stadt geht es noch runder zu. In den Altersheimen verjüngen sich die Insaßen und aus den Zoos verschwinden Tiere. Wenzel hat auch den geheimnisvollen Drifter getroffen, der ihn bittet niemanden seine Identität zu verraten und das geheimnisvolle Buch, das vorher nicht zu bekommen war, erscheint.
Eine Satire auf den Literaturbetrieb hat ich irgendwo gelesen, so habe ich das gar nicht empfunden. Habe das Buch aber mit Vergügen gelesen und eine neue literarische Stimme entdeckt, die mir bisher unbekannt war.