
Die 1923 in Wien geborene Ilse Helbich ist, glaube ich, spät als Schriftstellerin herausgekommen. 2009 beim “Droschl-Verlag” und da hat sie jetzt inzwischen zehn Bücher herausgebracht und heute ihr letzter Band drei Erzählungen “Wie das Leben so spielt”.
Ich war schon einmal, glaube ich, bei einer Ilse Helbich Veranstaltung in der “Gesellschaft”, wo es so voll war, daß ich nur im Vorraum gesessen bin, habe deshalb, weil wieder eine sechs Uhr Stunde, wo die Klientin aber schon früher kam, den Alfred vorgeschickt, damit er mir einen Platz reservieren konnte. Aber die Sitze im Leseraum waren wohl alle reserviert, so daß ich wieder hinten gesessen bin, aber ganz gut gesehen habe.
Franz Schuh hielt die Einleitung und ich wundere mich ein bißchen weil die Texte ja eher konventionell angesiedelt sind und mir Anette Knoch, als ich einmal bei dem Poetry Slam im Cafe Stein lesen wollte, daß meine Texte zu konventionell sind. Nun ja, nun ja, vielleicht muß ich auch erst hundert werden, dann klappt es vielleicht mit der “Einladung zum Tee”, die ja dem Gerhard K., dem späteren Psychologieprofessor und der Monika J , der ewigen Psychologiestudentin nicht gefallen haben.
Nach der Einleitung hat die Schauspielerin Dörte Lyssewski, die Geschichte “Einfach so” gelesen, wo sich eine Frau und ein Mann zusammenfinden, der Mann das Haus renoviert und einem Kind Trompete spielen beibringt, dann kommt die Tochter und sagt, der Mann saß zwei Jahre im Gefängnis, aber alles geht gut aus.
Nachher gab es Wein und Brötchen vom “Schwarzen Kameel”, wo ich die guten mit dem Schinken und den Kren oder Zwiebel, gegessen habe.
Eine lange Autogrammschlange, der Alfred hat das Büchlein auch gekauft und signieren lassen, jetzt muß ich nur noch die zwei anderen Geschichten lesen.
