Die 1929 in Hustovice in Mähren geborene Ilse Tielsch ist am einundzwanzigsten Februar in Wien verstorben und deshalb gab es heute einen Gedenkabend für sie im Literaturhaus, den Helmut Neundlinger moderierte, Barbara Neuwirth, die jetzt im “Podium” tätig ist und in der Nähe von Unterretzbach sowie in in der Josefstadt lebt, Christian Teissl, der Vorsteher vom Schriftstellerverband, der sich, glaube ich, in der Kettenbrückengasse befindet und den Schweizer Fermin Suter, der ihren Nachlaß bearbeitet, eingeladen, ihre Erinnerungen an die alte Dame zu erzählen und ein paar Texte von ihr zu lesen.
“Wo habt ihr sie kennengelernt? Könnt ihr euch noch an sie erinnern?”, hat er jeden und jede gefragt und ich kann mich erinnern, daß ich einmal, lang langi st her, wahrscheinlich in den Achtzigerjahren als junge Mutter oder noch früher, Valerie Szabo , die ich ja im Arbeitskreis schreibender Frauen kennengelernt, wen sie mir für meine Texte empfehlen könnte? Ihr Mann, der berühmte Wilhelm Szabo hat ja nur meine Hand geküßt und sich für mein Schreiben nicht so interessiert, Ilse Tielsch empfohlen. Ich habe sie angeschrieben und ihr wahrscheinliche einen meiner Texte geschickt und als ich sie Jahre später bei einer “Podium” Veranstaltung wahrscheinlich in der “Alten Schmiede” getroffen habe, hat sie sich an mich erinnern könnten. Ene Rezension über eines meiner Bücher hat sie mir zwar nicht geschrieben. Se war aber, wie ich bei der Veranstaltung hören konnte und mich auch erinnern kann, eine sehr freundliche aufmerksame Frau, die sich für das Schreiben der anderen interessierte und sie nach Kräften förderte.
Das Lesetheater hat einmal eine Veranstaltung im Literaturhaus über Ilse Tielsch gemacht, da war sie anwesend, hat Bonbons, glaube ich, an die Lesenden verteilt und wenn ich mich nicht irre, die Geschichte, aus der Barbara Neuwirth gelesen hat, ausgeteilt.
Barbara Neuwirth hat Ilse Tielsch bei einer Veranstaltung kennengelernt, sich mit ihr befreundet und als ihr “Grundbuch in der “AS” vorgestellt wurde, war sie anwesend und hat, glaube ich, Texte der schon Erblindeten gelesen. Da war noch in Corona-Zeiten mit der Maskenpflicht, also habe ich gestreamt, habe sie aber öfter in der “Schmiede” gehört, wo auch ihr Buch über ihre mährische Kindheit vorgestellt wurde und sie war, wie Christian Teissl, der sieben Gedichte von ihr gelesen hat, erklärte, sowohl als Lyrikerin, als auch mit ihrter Trilogie sehr erfolgreich und aus der, beziehungsweise der “Ahnenpyramide” hat Fermin Suter ein Stück gelesen.
Dann gabs wieder Gespräche beim Wein. Ich habe mich mit einem Herrn, der sie, glaube ich, gut gekannt hat und dann noch mit ihrer Tochter, die sich interessiert mit dem “Atelier-Verleger” unterhalten hat, gesprochen.
Am Schluß dann noch mit Barbara Neuwirth und den Bücherschrank, wo ich sicher schon was von Ilse Tielsch gefunden habe, habe ich auch besucht.
Gleich zwei mit einer vollen Tasche, denn da habe ich im “Worttscatz” die Duplikate abgelegt, die ich von Main nach Wien geschleppt habe und mir dann in der Zieglergasse was geholt.
Also lesen, lesen, lesen. Ilse Tielsch, die eine sehr freundliche Frau war und sowohl im PEN, im Schriftstellerverband, als auch im “”Podium,” das sie mit Alois Vogel, der ja einmalTexte von mir im “Podium” gebracht hat, Paul Wimmer, der auch in der Krongasse wohnte und Doris Mühriger, gegründet hat oder auch etwas anderes.
Ich lese ja gerade “Wer hat Bambi getötet?”, mein letztes “LeipzigerBuchpreisbuch”, das während der “Buch Wien” im Literaturhaus vorgestellt wurde und korrigiere immer noch und mit Computerschwierigkeiten Peter Gstöttmeiers Stipendiumsbuch und es war heute wieder einmal sehr literarisch.