Nicht nur mit geliehener Zunge

Ein interessanter Abend in der “Alte Schmiede” von Dante aufwärts und wieder zurück könnte man so schreiben.

Begonnen hat es mit dem 1952 geborenenen Franz Josef Czernin und seinem bei “Hanser” erschienenen Gedichtband “geliehene zungen”.

Der Literaturprofessor Thomas Eder hat eingeleitet und Franz Josef Czernin hat sich durch seinen Gedichtband gelesen, wo es zu Dante zurückgeht und den Zirkus Krone beschreibt, etcetera und nach einer Pause ging es mit einem Essay von Theresia Prammer weiter, die sich mit den sogenannten “Wie- Metaphern” oder den “Similitudini” bei Dante beschäftigte und das sehr enthusiastisch tat.

Danach kam ein mir schon Bekannter auf den Lesetisch nämlich der 1982 in Boston geborene Paul-Henri Campell, den ich mit seinen “Körpergedichten” schon einmal bei “Dichterloh” hörte mit seinem neuen Gedichtband “Schnee ist das Blut der Geister”.

Er las sich aber auch durch seine zwei anderen Gedichtbände zum Beispiel durch die “Litanei über die Nieren”.

Anschließend gab es noch eine Diskussion, wie wichtig, die Sprache bei Dantes Metaphern ist und Sprache ist, wie Franz Josef Czernin betonte natürlich wichtig.

Die “Alte Schmiede” war sehr gut besucht. Herbert j. Wimmer habe ich gesehen, Ferdinand Schmatz und noch viele andere.

Wieder was gelernt. Auch, wie wichtig Dante für die heutigen Dichter ist und mit welchen Sprachmetaphern sie sich beschäftigen.