Nicht nur mit geliehener Zunge

Ein interessanter Abend in der “Alte Schmiede” von Dante aufwärts und wieder zurück könnte man so schreiben.

Begonnen hat es mit dem 1952 geborenenen Franz Josef Czernin und seinem bei “Hanser” erschienenen Gedichtband “geliehene zungen”.

Der Literaturprofessor Thomas Eder hat eingeleitet und Franz Josef Czernin hat sich durch seinen Gedichtband gelesen, wo es zu Dante zurückgeht und den Zirkus Krone beschreibt, etcetera und nach einer Pause ging es mit einem Essay von Theresia Prammer weiter, die sich mit den sogenannten “Wie- Metaphern” oder den “Similitudini” bei Dante beschäftigte und das sehr enthusiastisch tat.

Danach kam ein mir schon Bekannter auf den Lesetisch nämlich der 1982 in Boston geborene Paul-Henri Campell, den ich mit seinen “Körpergedichten” schon einmal bei “Dichterloh” hörte mit seinem neuen Gedichtband “Schnee ist das Blut der Geister”.

Er las sich aber auch durch seine zwei anderen Gedichtbände zum Beispiel durch die “Litanei über die Nieren”.

Anschließend gab es noch eine Diskussion, wie wichtig, die Sprache bei Dantes Metaphern ist und Sprache ist, wie Franz Josef Czernin betonte natürlich wichtig.

Die “Alte Schmiede” war sehr gut besucht. Herbert j. Wimmer habe ich gesehen, Ferdinand Schmatz und noch viele andere.

Wieder was gelernt. Auch, wie wichtig Dante für die heutigen Dichter ist und mit welchen Sprachmetaphern sie sich beschäftigen.

Schamrock-Salon der Dichterinnen

Das ist ja eine Veranstaltung, die Augusta Laar, die Gründerin des Schamrocksfestivals, seit einigen Jahren im Literaturhaus präsentiert, wo immer einige Autorinnen die Texte anderer vorstellen, beziehungsweise mit eigenen Texten darauf antworten.

Eine interessante Veranstaltung für literarisch Interessierte, wie mich, die sich ja seit Jahren mit der Literatur beschäftigt auch wenn das einige nicht für qualitätsvoll halten und diesmal stellten nach der Präsentation von Augusta Laar zu ihren Festival Petra Ganglbauer, Gerlinde Hacker, Alexandra Bernhard, Astrid Nischkauer und Monika Vasik fünf Wiener Dichterinnen, wie es hieß vor, obwohl ich einige gar nicht dafür gehalten habe.

Jeanne Ebner über die Petra Ganglbauer ,im Rathaus ja einmal eine Festrede hielt wurde beispielsweise in Sidney, Australien geboren und ist 2004 in Wien gestorben und da hat sie ganz in meiner Nähe, nämlich beim Mittersteig gelebt. Die 1958 in Graz geborene Petra Ganglbauer,“Veza Canetti-Preisträgerin” und ehemalige GAV-Präsidentin begann ihre Vorstellung damit, daß die meisten Leute Jeannie Ebner, gar nicht kannte oder wenn nicht sehr viel über sie wußten.

Da kann ich gleich wieder meinen literarischen Senf verstreuen. Denn irgendwo habe ich in der Bibliothek meiner Eltern “Die Wildnis früher Sommer” gefunden und da gibt es, glaube ich, ein Zitat “Die Liebe ist des Weibes ganzes Wesen, der Mann hat zwischendurch zu tun”, das ich, glaube ich, einen meinen Texten, mit dem ich mich noch um ein Stipendium bewarb, voranstellte und dann habe ich einmal mit Jeanne Ebner in der “Gesellschaft für Literatur” gesprochen , wo sie mir erzählte, daß sie sich vor den Insaßen des Mttersteigs fürchte und deshalb immer mit dem Taxi nach Hause fahre und einmal habe ich mit der Bezirksrätin Steininger eine Führung durch das literarische Margareten gemacht , da waren wir in der Zentagasse und in dem kleinen Park in der Nähe des Mitterteigs, der eigentlich ein Durchgang ist, ist Jeannie Ebner gesessen und hat eine Zigarette in der Hand gehalten. Sie war, wie Petra Ganglbauer referierte, mit Thomas Bernhard befreundet, der sich dann in “Holzfällen”, das, glaube ich, 1984 erschienen ist, lustig gemacht. Da kann ich mich noch erinnern, wie sich in der Teeküche in der II HNO-Sprachambulanz Dr. Biegenzahn, der einen anderen Protagonisten daraus kantte, darüber unterhielt.

Eine interessante fast vergessene Autorin, die Jeannie Ebner und die 1920 in Graz geborene und 2009 in Wien verstorbene Doris Mühringer bin ich schon vorige Woche im Literaruhaus beim Ilse Tielsch Abend begegnet und vorher glaube ich auch durch die Zeitschrift “Literatur in Österreich”.

Sie wurde vorige Woche und auch heute von Gerlinde Hacker von den feministischen Autorinnen, die sie vorstellte, in eine Reihe mit Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, Christine Lavant, etcetera, gestellt. So habe ich das bisher eigentlich nicht gesehen. Die Gedichte, die Gerlinde Hacker vorstellte, haben mich aber sehr beeindruckt und spannend auch, daß sie dann mit ihren Zitaten mit den eigenen Gedichten antworte und eine Kiste worauf “Nicht vergessen” stand und sie dann Christan Loidls Dissertation über sie herauszog hat es auch gegeben.

Die dritte im Bunde war die mir bisher unbekannte Alexandra Bernhard und die stellte auch eine mir bisher unbekannte Autorin vor und die, Gabriele von Baumberg, war, glaube ich eine echte Wiener Autorin, dort 1766 geboren und in Linz 1839 verstorben, eine Zeitgenossin Goethes und Schuberts und der hat auch ein Gedicht von ihr vertont.

Dann gabs eine Pause, wo ich mich mit Petra Ganglbauer unterhielt und das mit den Wiener Dichterinnen bezweifelte, denn Rose Ausländer und Trude Krakauer waren das doch nicht?

Rose Ausländer wurde 1901 in Czernowitz geboren und der Name TrudeKrakauer war mir zwar irgendwie bekannt, ich hätte sie aber für eine Deutsche gehalten.

War sie nicht, wie mir Augusta Laar gleich kontete, denn sie ist in die gleiche Schule ins Albert-Gymnasium, wie die 1989 geborene Astrid Nischkauer gegangen, die ich ich ja regelmmäßig im Literaturhaus, in der “Alten Schmiede”, etcetera sehe und die auch als Übersetzerin tätig ist und Trude Krakauer wure 1902 in Wien geboren und mußte 1938 nach Bogota emgirieren, wo sie auch starb und nie mehr nach Wien zurückkam.

Sieglinde Bolbecher bzw. die “Kramer- Gesellschaft” hat sie entdeckt und daher kenne ich wahrscheinlich ihren Namen und dann kam die 1960 in Wien geborene Monika Vasik, die ich auch oft bei Literaturveranstaltungen sehe und erklärte, daß sie zeigen wollte, warum sie Rose Ausländer für eine Wiener Autorin hält.

Gehörte Czernowitz, als sie geboren wurde, ja zur K und K Monarchie. Sie hat auch einige Zeit in Wien gelebt. Gestorben ist sie dann im “Nelly Sachs-Heim” in Deutschland und da hat sie in ihren letzten <lebensjahren ihr Bett oder Zimmer nicht mehr verlassen. Das habe ich gewußt, weil ich einmal eine Rose Ausländer-Ausstellung besuchte, die mich sehr beeindruckte, wo das erwähnte wurde und “Blinder Sommer”, den Lyrikband, der, wie Monika Vasik sagte, in einem Wiener Verlag erschienen ist, habe ich auch gelesen.

Eine sehr interessante Veranstaltung, wie es diese Woche überhaupt viele interessante Veranstaltungen gegeben hat, die mein literarisches Wissen aufgefrischt hat und es in der nächsten Zeit auch noch einige geben wird. Der “Jandl-Peis” wird vergeben und das “Bachmann-Lesen” findet auch nächste Woche statt.

Zum fünfzigsten Todestag von Christine Lavant

Diese Woche spricht der Kärtntner Literaturwissenschaftler in den “Gedanken für den Tag” in Ö1, über Christine Lavant, die am vierten Juni 1915 bei St. Stefan im Lavanttal geboren wurde und am siebenten Juni 1973 in Wolfsberg gestorben ist und im Juni 1973 hatte ich gerade meine Matura gemacht, habe an meiner ersten Erzählung geschrieben, mir Bücher gekauft und war in meiner philosophischen Krise und überzeugt, daß ich nun in den Literaturhimmel aufsteigen kann, sehr euphorisch.

Für Literatur habe ich mich ja wahrscheinlich schon immer sehr interessiert und von der Frau Professor Friedl, meiner Deutschlehrerin in der Straßergasse, auch ein profundes literarisches Wissen mitbekommen. So haben wir im vierten Jahrgang ein ganzes Jahr lang Goethes “Faust” durchgenommen was ich zuerst für einen Witz gehalten haben und von der damaligen Gegenwartsliteratur nicht will gehört, weil das Schuljahr schon im Mai zu Ende war und in dem Deutschlehrbuch kann ich mich erinnern, sind die Namen H. C. Artmann, Peter Handke, Ingeborg Bachmann, die am siebzehnten Oktober 1973 in Rom verunfallt ist, vorgekommen.

Ob auch von Christine Lavant etwas drinnen stand, kann ich mich nicht erinnern, habe mich aber seit Sommer 1973 sehr intensiv mit der Literatur beschäftigt, habe Bücher eingekauft, an eine Rilke- Lyrikausgabe kann ich mich erinnen und den “Mann ohne Eigenschaften” den ich im Sommer 1974 im Häuschen am Almweg h gelesen und wahrscheinlich nicht verstanden habe.

Adalbert Stifter habe ich während meiner Studetinnenzeit viel gelesen und Thomas Mann, den “Zauberberg” und den “Doktor Faustus” wahrscheinlich auch nicht viel verstanden und ein paar Jahre später, als ich schon den Willi von den “Logischen Denkern” kannte und mit ihm in den Volksgarten tanzen ging, Heimito von Doderers “Dämonen” und 1978 oder 1978 bin ich dann auf Vermittlung der Monika Jensen in den “Arbeitskreis schreibender Frauen” gekommen”, bin da irgendwann auf das Buch der Hilde Schmölzer “Frau sein und schreiben” gekommen und da war, glaube ich, ein Portrait der Christine Lavant , neben dem der Christine Busta, der Ilse Aichinger, der Barbara Frischmuth, der Friederike Mayröcker, etcetera, drinnen.

Eines von Elfriede Gerstl nicht und als ich die Hilde Schmölzerhttps://literaturgefluester.wordpress.com/2017/01/25/geburtstagsfeier-fuer-hilde-schmoelzer/te einmal danach fragte, antwortete sie mir, sie war damals noch nicht so berühmt oder ist ihr nicht so aufgefallen und über Christine Lavant habe ich wahrscheinlich einige Fernseh oder Radiosendungen gehört und gesehen und Lavant-Lieder gibt es auch.

Ob ich viel von ihr gelesen habe, weiß ich gar nicht so genau, habe aber einmal einen Lyrik-Band in einem der Bücherschränke gefunden und einmal ein Buch für die Anna bei der Anna Jeller gekauft. Eine Lesetheaterveranstaltung gab es auch einmal und dann die große Lavant-Ausstellung vor ein paar Jahren im Literaturhaus und da gibt es, glaube ich, immer noch die “Lavant-Lesen-Reihe”, wo ich, glaube ich, auch nicht besonders oft war.

Die Lavant ist unwidersprochen eine große Dichterin und Außenseiterin der Nachkriegslandschaft, die vielleicht jetzt auch ein bißchen in Vergessenheit geraten ist, aber der 1949 geborene Klaus Amann, der Leiter des Musil-Archivs in Klagenfurt, ist, glaube ich, ein begeisteter Lavant-Fan und bringt das “alte Weiblein” das vielleicht gar nicht so konservativ und katholisch war, wie man ihr unterstellen könnte, den literarisch interessierten Frühaufstehern wieder nahe.

Die als Christine Habernig geborene und als Christine Thonhauser verheiratete Thonhauser hat sich ab 1948 nach ihrem Heimattal umbenannt und ist immer krank und sehr schwächlich gewesen. Die Armut hat sie auch kennengelernt und sich durch Stricken durchs Leben gebracht.

1937 lernte sie ihren späteren Mann, den Kunstmaler Josef Habernig kennen und war auch mit dem Maler Werner Berg, der sie öfter portraitiert hat, befreundet.

Der Gedichtbänd “Die Bettlerschale” ist sehr bekannt. Dann gibt es noch “Das Wechselbälchen” und die “Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus”, das ich damals für die Anna besorgte.

Psychiatrieerfahrungen hat sie also auch gemacht. Aber 1979 den “Großen österreichischen Staatspreis für Literatur” bekommen. Es gibt seit 2015 eine “Internationale Christine Lavant Gesellschaft” und seit 2016 auchh einen “Christine Lavant Preis”, den schon Bodo Hell, Judith Schalansky, Maja Haderlap, Alois Hotschnig, etcetera, bekommen haben.

Grabtuch aus Schmetterlingen

Das zweite Buch das in der Abteilung Übersetzung für den “Leipziger Buchpreis” nominiert wurde, ist und das ist besonders fein, ein Gedichtband und dann noch dazu eines von einer jungen Syrierin, Lina Fatah , 1989 geboren, die seit 2013 in Wanne- Eickel lebt.

Brigitte Oleschinksi und Osman Yousufi haben den Band aus dem Arabischen übersetzt und interessant ist dabei, daß das im “Pendragon-Verlag” erschienene Buch zweisprachig erschienen ist. Man kann die Gedichte also sowohl in Deutsch als auch auf Arabisch, wenn man es kann, lesen und die junge Frau, die 2017 an einem Übersetzerworkshop “Poesie der Nachbarn” in Edenkoben teilgenommen hat, hat wirklich eine erstaunlich frischte starke Sprache.

Dort hat sie auch Jan Wagner, der, glaube ich, auch einmal in Leipzig mit dem Gedichtband “Regentonnenvariationen” gewonnen hat, kennengelernt und das Vorwort zu dem Band schrieb.

Ein Gedicht, das mir natürlich besonders gut gefällt, ist das, wie sie die Corona-Situation beschreibt, obwohl ich ja immer hörte, daß Corona-Gedichte niemand hören will.

“2020”

“Ich blieb zuhause./Ich blieb im Zimmer,/Ich blieb auf der Couch liegen,/denn als ich aufstehen wollte,/zog mich eine lange Wurzel zurück./Ich grüßte Kafkas Verwandlung/und rief ihm zu, ich sei inwischen/eine Pflanze geworden/

Ich wusch mir die Hände./Ich wusch mir die Hände./Ich wusch mir die Hände/bis zum Ende vom Lied”

Toll, sage ich und finde es nur schade, daß ich das Gedicht nicht auf Arabisch lesen kann, aber hier geht es ja um die Sparte Übersetzung, also weiter durch das Buch:

“Wozu brauchen sie Gedichte/” geht es weiter.

“Ein Wort an die Geliebte/ Ein Wort an die Mutter./Ein Wort an die Angst./Eins an die Trauigkeit./Der Einsamkeit die Maske abnehmen.”

Sehr scharfzüngig und gesellschaftskritisch die Gedichte der jungen Frau, die den Frieden folgendermaßen beschreibt:

“Reich uns die offene Hand:/sagt der Feind und schließt seine zur Faust/ Reiß dich zusammen:sagt die Kugel auf dem Weg durch den Körper

Aus der Haut von Mitgeschöpfen/nähen wir Taschen und Schuhe./Aus den Knochen basteln wir Schmuck./Dabei sind wir allerbesten Laune./Wir sind die Geschöpfe ganz oben/in der Hierarchie, die zum Spaß töten könnte.”

Oder bei “Amazonas”

“Amazonas mächtiger Fluss,/sie stehlen deinen Namen/für ein Überangebot an Träumen.

Gestohlener Name eines Flusses,/der vor den Soja-Plantagen flieht/in einen zurückweichenden Wald.”

Und das “Letzte Lied des Kaniarienvogels” wurde für den “Ruhrpott auf der Flucht vor seinen Zechen” geschrieben. Und so weiter und so fort mit den sehr schönen beeindruckenden Gedichten, bis man zu dem Titelgebenden Text kommt:

“Deine geschlossene Lider, Engel,/bedeckt ein Grabtuch aus Schmetterlingen.”

Ich bin, wie man wahrscheinlich merken konnte von der gesellschaftskritischen starke Stimme, der in Syrien geborenen jungen Frau begeistert, der ich den Preis wirklich sehr wünsche und, die einen solchen für ihre Gedichte schon bekommen hat.

Aber hier geht es um die Übersetzung, die mich ja beeindruckt hat und mich auch etwas ratlos zurückläßt, weil ich ja eigentlich von der Autorin sehr beeindruckt bin.

Dreißig Jahre Gedichtet

Wir leben im Monat März im Monat der Lyrik und da ist ja vor allem die “Gesellschaft für Literatur” sehr engagiert und hat ein ganzes Monat lang ein lyrisches Programm.

Einen vom Literaturkreis Podium herausgegebenen Lyrik-Folder gibt es auch und so bin ich heute in die “Gesellschaft” statt in die “Alte Schmiede” gepilgert, obwohl die Lautpoesie ja auch etwas eigentlich lyrisches ist und weil ich ja immer ein bißchen nostalgisch bin, vor drei Jahren, als alles begann, was jetzt vorüber ist, war eine Veranstaltung zur Lyrik im März, die letzte, wo ich in der Gesellschaft gewesen bin.

Manfred Müller lobte den Abstand, den das Publkim hielt und als ich dann noch einmal hin wollte, hat mich die Anwesendheitliste abgeschreckt, in die ich mich eintraagen hätten müssen, falls ich krank werde.

Das ist jetzt vorbei und ich bin auch derzeit ein bichen krank und in der “Gesellschaft” ist heute Anton G. Leitner aufgetreten, der 1961 geborene Müncher, der seit dreißig Jahren ein Lyyrik-Handbuch herausgibt und das letzte zum thema “offen” wurde heute vorgestellt.

Einmal vor Jahren war ich, glaube ich, schon bei einer diesbezüglichen Veranstaltung und diesmal moderierte Gerhard Ruiss, der vor ein paar Tagen auch seine “Kanzler-Gedichte” vorgestellt hat. Der interviewt den schlanken sechzigjährigen, der launig über seine Herausgebertätigkeit erzählte und erwähnte, daß er fünftausend Euro Corona-Hilfe zurückzahlen muß.

Dann trat Michael Hammerschmid mit seinen Kindergedichten auf. Das Prodzedere war so, daß jeder der Eingeladenen, drei eigene Gedichte und dann noch drei andere vorlesen durfte.

Dann kam eine junge mir bisher unbekannt junge Frau, die 1990 in Wien geborene Sophia Lunra Schnack. Danach trat wieder Anton G. Leitner auf und las zwei Gedichte über seinen vor kurzem verstorbenen Vater und, ich glaube, eines von Hans Eichhorn den Fischer vom Attersee, der inzwischen auch verstorben ist und Michael Hammerschmid hatte, glaube ich, auch ein Gedicht von Erwin Einzinger verlesen und der letzte war der 1965 in Win geboren Semier Insaif, den Gerhard Ruiss und auch ich, vom “Siemens-Literaturtechniktur-Preis” kannte und Gerhard Ruiss hat seine neuen “”Kanzlergedchte” glesen und Semier Insaif, der jetzt das “DichtFest” in der “AS” macht, improvisierte mit einer Mischung zwischen Deutsch und Farsi oder Arabisch, zwischen Gesang und Literatur und nachher gabs ,um das Fest zu feiern Snack und Getränke.

Kurt Neumann war da, Wolfgang Hermann wenn ich mich nicht irre und eine Journalistin mit der ich mich vor der Veranstaltung nett unterhalten habe. Nachher habe ich es mit einem Musiker getan, der wie er mir sagte, für mich beten wird, mal sehen ob das wirkt.

schlafbaum-variationen

Neue Gedichte des 1972 in München geborenen Nico Bleutge, der 2012 den “Erich Fried Preis” bekonnen hat, von wo ich ihn auch kenne. Seine “Drei Fliegen” – “über Gedichte” habe ich gelesen und jetzt ein neuer Band. In schöner Kleinschrift geschrieben, was manche Gemüter, siehe das “Literaturcafe” aufrege nmag und zum Duden greifen läßt.

Aber trotzdem schöne Sprache und zum Lesen sehr empfehlen, die drei Teile, die der Band, den ich als e pub gelesen habe, enthält.

“anfangen wieder”, beginnt der erste Teil gleich mit einem Langgedicht. Dann geht es zur “schneebeere” über, “schneebeere, leichthin weiße mit überhängenden zweigen- in mein zimmer ist ein fremder vogel gekommen” heißt es weiter “fuchshaft.sorge wetzte die steine”.

Dann geht es zu den dreiteiligen “funken”. “nehme die nase der kleinen/ zu meiner nase./ frage ich nicht: warum. geduld nur/ geduld. das läßt sich/ hören, das läßt sich strecken,”

Im zweiten Teil geht es sehr beeindruckend “ins klinikum”

“da ist der mann/der liegt in der klinik Regensburg/ da ist der raum/ da ist der plan/ da ist der film/ wo ist der mann?/ der liegt in der klinik Regensburg/ sechs tage lang/ der plan ist leer/ und ohne raum/ das war in der klinik in Regensburg”

Mit “hufe zählen” geht es weiter. Da ändert sich das Schriftbild, das sonst eher konventionell ist, einige Male, bevor es mit “pelzentbehrt” weitergeht.

“und drüben bleiben, lethe/und blüte, kein bleistift/ zwischen/den klappen-/ pelzentbehrt. heißt ohne/stachel”, bis es mit dem dritten Teil weitergeht.

Der ist dem titelgebenden Langgedicht gewidmet, wo sich plötzlich die Falken in den Schlafbäumen wiegen und sich plötzlich in den Lüften hunderte von Vögel befanden.

“natürlich kann es sein, daß ich mich falsch erinnere”, schreibt Nico Bleutge und das “daß” Kritiker, steht hier so geschrieben und kommt dann zu den Staren.

“die stare hattest du gemeint, nicht die flocken.die stare als könnten sie sprechen.”

“auf der schulter des bären sitzt ein kleiner falke” geht es weiter

“mit einem schnabel der langsam anwächst

an seiner spitze zwei schartige spitzen

aus grauen honiglicht”

“schon möglich, daß krähen/im kopf sind die dort nicht hin/gehören etwas zischt/in den büschen vielleicht/ein nest”

“nicht den wald aufessen!/ was ist los mit dir?/nur noch ein bißchen mehr”, uns so weiter und so fort mit den vogelreichen Versen, bis es zu den Anmerkungen geht, die verraten, daß Nico Beutge, die wichtigsten Anregungen von Elke Erb, Friedrich Hölderlin, Terezia Mora, Elisabeth Bishop, die auch das Motto für den dritten Teil gestiftet hat,Thomas Kling, Rosmarie Waldrop, Ilse Aichinger y und vielen mehr bekommen hat und ich habe mich wieder obwohl es noch gar nicht März ist in die schöne Sprache eines poetischen Lrikers einlesen können, aber Gedichte, merke ich an, kann man ja das ganze Jahr über lesen und sollte das auch tun.

Gin zu Ende, achtzehn Uhr

Knapp vor Weihnachten noch ein paar Gedichte, nämlich das Leseexemplar von Alexander Peer, das er mir Ende September in der “Alten Schmiede” übergeben hat.

Dank meiner Buchpreis-Listen hat das Lesen etwas gedauert, aber in der letzten Adventwoche passt es das Tempo etwas langsamer zu drehen und sich in die Gedichtewelt des 1971 in Salzburg Geborenen einlesen, dessen “Land unter ihnen” ich im “Wortschatz” gefunden habe, als ich vor einigen Jahren zum “Adventrundgang” aufgebrochen bin, den es nicht mehr gibt und es ist jetzt das zweite Leseexemplar in dem ich blätterte. Sogar das Zettelchen der damals gelesen Gedichte liegt darin. Bei “Limbus” dem kleinen feinen Lyrikverlag ist das Buch erschienen, ein Nachwort von Daniela Chana, von deren Erzählungen, ich sehr begeistert war, gibt es auch und immer wieder Fotografien des Autors von seinen Stipendienaufenthalten in Schottland, Wiepersdorf und seinen Reisen. So ist Alexander Peer auch einmal vor dem Thomas Mann-Haus in Nnida geestanden oder wahrscheinlich im Gegensatz zu mir hineingegangen und wenn man den Gin um achtzehn Uhr beendet hat, bleibt wahrscheinlich Zeit für die philosophischen Gedanken und die kann man in den kleinen feinen Büchlein finden. Also ziehen wir hindurch, lassen uns durch die schöne Sprache in der sie eingefangen sind, inspirieren und Alexander Peer ein wenig bei seinen Reisen begleiten und in seine Gedankenwelt eindringen.

“Wer für Gott lebt, lebt heute für Medien/oder Archive, Preise, Lobesreden”, heißt es da beispielsweise und dann kommen wir zu den Gedichten, die laut Alexander Peer “in der Mulde” hocken: “Einige trauen sich einfach nicht näher./ Soll ich mich vor dem Schreiben rasieren?”, endet es mit einer interessanten Frage und läßt mich spekulieren, ob die dann entstandenen Gedichte besser sind?

Aber wie machen es dann die Dichterinnen? Die haben “Frauenpower” entgegnet jetzt wahrscheinlich Alexander Peer und bekennt am Ende “Es gab Frauen, denen ich nachlief,/ ich wünschte, es wäre bei hundert Metern geblieben.”

Vorher wollte er schon wissen, ob die “Venus je ihr Willendorf” verlassen hat und “Hippokrates von seinem Eid” wußte? Wieder eine philosophische Frage denke ich und erfahre dann, daß “Wenn Architektur – wie Schelling meinte -/gefrorene Musik ist, ist dann/Lyrik verdammte Raumplanung?”

“Als Kind schraubte ich eine Uhr auf,/um darin die Zeit zu finden”, reimt Alexander Peer weiter und “So red ich mit gespalt´ner Zunge/ mein Leben lang”, heißt es in einen anderen Gedicht weiter.

“Wer bin ich?” heißt es im “Sinnsucher I”, da gibt die “Psychologie” die Antwort und dann geht es in der “Soziologie” und in der “Philiosophie” im Plural weiter.

Im “Elfenbeinwurm” heißt es “Die Vokale klingen auch mal anders,/wenn er schmatzt und/herzhaft kaut./ Dabei sind der Jürgen Habermas/und die Rosamunde Pilcher/ihm einerlei.”

Dazu gibt es ein schönes Bild der “Tafelfunde der vergessenen Bücher”, das Alexander Peer von seinem Schottland-Aufenthalt aufgenommen hat.

Die “Doppelte Doppel-Klimax” gibt es auch:

“Gescheit/Grscheiter/Gescheitert/ Gescheitert/Gescheiter/Gescheit”

“Mozart heilt alle Wunden./ Beethoven schlägt sie wieder” heißt es weiter, weil “Der Schlaganfall nicht nur/ ein medizinisches Ereignis/ ist”.

Dann heißt es in “Abdankungen”: “Erst schoss er sich öffentlich ins Knie,/ dann privat in den Kopf.”

Sozialkritisch, wie auch Daniela Chana bemerkte wird es im “Blumenbett” auch “Die Nelken passten schlecht ins Knopfloch/ der Working Poor im digitalen Rausch/ der neuen Zeit./Cyber-Präkariat/allezeit bereit./ Die Ich-AG schüttet/keine Dividenten aus.”

Interessant, interessant der philosophische Rundgang durch Aleanders Peers Gednken und seine Reise und schade, daß der Gin um achtzehn Uhr zu Ende ist oder vielleicht auch sehr gut, denn dann läßt es sich wahrscheinlich besser formulieren:

“Bevor der Tod kommt,/lass uns noch einmal in Bett gehen/ und Kinder zeugen, Essen zubereiten,/tanzen gehen, Filme sehen/ und uns so streiten, daß wir/uns verstehen.”

Gute Idee finde ich, Weihnachten läßt sich auf diese Art und Weisee vielleicht auch feiern.

Michael Donhausers Naturvariationen

Den 1956 in Vaduz geborenen Michael habe ich schon auf einigen Lesungen gehört, 2005 hat der den Jandl Preis bekommen. Kann sein, daß wir da in Neuberg an der Mürz gewesen oder vorbeigefahren sind und ein Buch von ihm habe ich auch einmal in der “AS” bekommen.

Jetzt habe ich aber länger nichts mehr von ihm gehört, aber heute hat er das literarische Programm für dieses Jahr in der “AS” abgeschlossen. Kurt Neumann, der ehemalige Leiter des Literaturprogramms oder “AS-Begründer,” der sich schon in Pension befindet, aber immer noch einige Veranstaltungen organisiert, hat moderiert und darauf hingewiesen, daß nicht nur, wie im Programm angekündet, der neue Gedichtband “Wie Gras” vorgestellt werden würde, sonder auch die 2013 erschienenen “Variationen in Prosa” der jetzt wieder aufgelegt wurde.

“Variationen in Prosa” schon 2013 in der “AS” vorgestellt und ich offenbar verpasst, handeln wie Kurt Neumann erklärte, sowohl von der Natur, als auch von den menschlichen Begegnungen und Variationen heißt, daß das Thema immer wieder wiederholt bzw. anders gestaltet wird und das neue Buch “Wie Gras”, was einem Bibelvers entstammen könnte oder auch von Brahms im “Deutschen Requiem vertont wurde, die junge FM hat auch einmal eine solche Zeile geeschrieben, deutet auf etwas hin und das wären wieder die Natur und die menschlichen Begegnungen, Wörter wie “Blätter” oder “Rosen” kommen vor, manchmal nur vereinzelt welche, wie “Maschinenlärm” und einmal oder zweimal der Name “Maria” und wer ist die?

Die Geliebte oder die Gottesmutter? Die Variationen wandeln ja ab und Michael Donahauser betonte auch die Musikalität, die ihm sehr wichtig ist. Am liebsten würde er seine Texte singen und der Untertitel des Bandes ist auch “Legenden”, also etwas Meditatives, wie in Trance gehen und als dann einer der Zuhörer von Romantik und Sehnsucht sprach. Wehrte Michael Donhauser ab und Kurt Neumann meinte, daß die Sehnsucht nach vorn gerichtet wäre, während die Fünfzeiler von Michael Donhauser, eine Rückbesinnung wäre und ein junger Mann hielt einen ganzen Vortrag zu Michael Donhausers Werken, es waren außer Astrid Nischkauer lauter mir unbekannte Personen im Publikum, die ich dem dialekt nach, zu Donhausers Bekanntenkreis zählen würde und wünschte sich dann von ihm ein Skizzenbuch und eine Dame einen anderen Raum, als den Schmiedesaal und da habe ich mich eigentlich auch gewundert, daß die Veranstaltung nicht im Keller stattfand, die Dame meinte, aber glaube ich, das Konzerthaus und es war eine interessante Veranstaltung, die was die Rückbesinnung und die Mediation betrifft, durchaus etwas Weihnachtliches an sich hat.

ich föhne mir meine wimpern

Buch drei der heurigen öst-Debutlist ist ein Gedichtband und das ist ja das Interessante an der österreichischen Buchpreisliste ist, daß auch Gedichte, Erzählungen und Essays, darin vorkommen und so gibt es bei den Debuts und das ist vielleicht ungewöhnlich, den Gedichtband der 1995 in Oberhausen geborenen Sirka Elspaß, die in Hildesheim kreatives Schreiben und in Wien an der Angewandten, Sprachkunst studierte und der hat mir während der Debutpreislesung in der Arbeiterkammerbibliothek sehr gut gefallen, denn Sirka Elspaß verwendet sehr ungewöhnliche Formulierungen, die vielleicht zwar nicht ins Herz gehen, aber sehr eindrucksvoll sind.

“Sirka Elspaß triff in ihrem Debut einen einzigartigen Ton zwischen Pop und Poesie, existentieller Wucht und müheloser Leichtigkeit. Emotionale Verletzungen, Momente der Einsamkeit und psychische Krisen werden in glasklare pointierte Bilder gefasst. So schön und so traurig, herzergreifend und klug, auch weil die Autorin weiß “niemand steht über den dingen/wir stehen alle mittendrin”, steht im Beschreibungstext.

Das achtzig Seiten Büchlein ist in vier Teile gegliedert, zwei sind der “Mutter” gewidmet, alles in Kleinschreibung, ohne Satzzeichen und manches ist dabei fettgedruckt und bei “Suhrkamp” ist das Ganze auch erschienen.

Beispiele gefällig? Also gleiten wir durch das Buch: “gedankengänge machen die tollsten moves” heißt der erste Teil und da beginnt es gleich mit der Geburt und das ist sehr witzig: “der arzt sagt/ ich sei zu großem imstande/ zum beispiel hunger haben/ich sage danke zur begrüßung/und gehe in den nächsten dönerladen”

Dann kommen ein paar der schönen Gedankenblitze, wie “woher weiss die schmerztablette wo es schmerzt”, “einen körper haben bedeutet enorme verantwortung/und niemand kommt auf die welt/und weiß wie es geht”, “ich hatte kein glück aber hätte ich es gehabt/ich hätte es behalten”, “du sahst nie aus wie romy schneider/aber hast immer so getan” oder “du du kannst nicht tiefer fallen als auf die matratze”

Bei den “MUTTER-Gedichten” heißt es beispielsweise:

“mutter/ wann nimmst du mich/ein zweites mal/auf/ich brauche/dich”

“mutter/komm/es wird dunkel/hol mich/heim” und im zweiten MUTTER-Teil:

“mutter wer macht mich jetzt/ erwachsen”

Einen “es gibt blumen die kommen einfach so/zwischen den steinen hervor” Teil, gibt es auch.

Interessant und spannend, ein frischer, vielleicht unverwechselbarer Ton. Den Debutpreis hat Sirka Elspaß Lyrik nicht gewonnen und jetzt abwarten, ob und was ich von der Autorin noch hören werde?

Stille Kometen

Wieder ein bißchen Lyrik, da habe ich meine zwei letzten Wochenenden bei experimentellen Lyrikfestivals verbracht, denn die Lyrik in Österreich scheint sehr experimentell zu sein, in der “Gesellschaft” bin ich auch vor kurzem bei einem Lyrik-Abend gewesen und vor zwei Wochen im Literaturhaus bei einer GAV-Veranstaltung, wo unter anderen Angelika Stallhofer ihren Gedichtband vorstellte, der von Andrea Zambori sehr schön illustriert wurde. Das blaue Buch ist in der “Edition ch” erschienen und Günter Vallaster, der Herausgeber hat es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt, Angelika Stallhofer, deren “Adrian” , ich gelesen habe, wie auch bei den “Wilden Worten” hörte, hat es mir auch für das “Literaturgeflüster” signiert.

Das Buch ist in fünf Teile geglieder “Brennen – Wasserstellen-Surren-Schlingen-Schwebebahn” und enthält meist sehr kurze Texte.

So finde ich bei “Brennen” “Vorsichtig setze ich ein Wort vor das andere” oder “Alle Lungen sind farbgleich alle Nieren alle Herzen und Hirne”, “Aus meinem Kopf wachsen Amseln aus meinem Mund fliegen Drosseln losgerissen singt der ewige Vogel”

Bei den “Wasserstellen” finde ich “Was ich werden wollte Groß und nieniert (nicht klein und kariert”, das hat mir schon bei der Lesung sehr gut gefallen, sowie unter “Herkunft: Der Schlaf ist mein Vater -die Müdigkeit meine Mutter -vielleicht bin ich nur geträumt” oder “Ich bin so müde ich bin ein Berg ihr könnt mich nicht versetzen ob ihr glaubt oder nicht”, sowie “Womöglich gibt es keinen roten Faden- vielleicht ist er grün oder gelb oder blau”

Bei “Surren” gibt es “Fragen- Was sag was schreib ich über den Krieg- mit welchem Wort soll ich mich vor den Frieden stellen – und soll ich es laden”

Bei “Schlingen” findet man die “Letzte Nacht: Ich habe letzte Nacht von Italien geträumt- es war schön aber ich habe mich darin verfahren” und dann gibt es “Paliano”, wo sich glaube ich, eine österreichische Stipendiumswohnung befindet, wo Angelika Stallhofer, vielleicht einmal war “Auf der Terasse tummeln sich die Eidechsen- das Rasen und Rennen- bin zu lanngsam für ihren Tanz”.

In der “Schwebebahn” gibt es die titelgebenden “Stillen Kometen: Wer liebt schon die stillen Kometen den glatten Stein die fahrige Bahn das Zickzack der Hände das Scherengeschlecht die Spitzen ungebundener Enden”.

Sehr schön ist auch das “Und vice versa- Einer hat das Salz -der andere die Wunde”. Die “Wildnis” gibt es auch “Ich denke jeden Tag an die Füchse und Eulen in deinem Haus und setze mich zwischen sie wenn ich nicht mehr kann”. Zum Schluß kommen noch die “Zweifel: Es gibt Tage da will ich dir einen Bären aufbnden -und Tage da habe ich Angst es ist schon geschehen”

Ein schönes Buch sowohl von der Ästhetik, als auch inhaltlich jeden sehr zu empfehlen, der sich ein bißchen in die moderne und auch allzu experimentelle Larik einlesen will.