In Ö1 gibt es offenbar eine neue Reihe, die von Edith Ulla Gasser gestaltet wird “Buch und Bühne” heißt e,r glaube ich ,und da werden schreibende Schauspieler oder wie so schön angekündet war “Doppelbegabungen” vorgestellt.
Da gibt ja zum Beispiel die Erika Pluhar, aber wahrscheinlich auch einige andere, die nach ihrer Pensionierung ihr Leben aufzuschreiben beginnen und die 1960 geborene Christa Nebenführ, die ich, glaube ich, in den Achtzigerjahren in dem Lesecafe der ÖH in der Berggasse, kennengelernt habe, als ich dort gelesen habe, war bis zu ihrem dreißigsten Lebensjahr Schauspielerin und hat an einigen deutschen Bühnen gespielt.
Jetzt macht sie Literaturfeatures in Ö1und bei “Milena” 2006 die “Blutsbrüderinnen” herausgegeben. Sie ist in der GAV und hat lange die Sommerlesereihe des “Podiums” kuratiert. Da hat sie einmal in den GAV-Nachrichten zum Texte einreichen aufgerufen und dann mir als ich das machte, lautstark erklärt, daß sie mich für eine schlechte Schreiberin hät. Ja sie kann ihre schauspielerische Ader und ihre extrovertierte Theatralik nicht vergerben und lacht mir auch zu laut.
“So hat es, glaube ich, auch in ihren Essay, den sie für Ö1 geschrieben hat “Fühlen und Denken oder: Die Illusion von Wahrheit” “Erst bin ich laut”, geheissen oder hat sie das in der Diskussion mit der Edith Ulla Gasser, dieauch einmal einen Text von mir genommen hat, geäußert.
Nach den Blutsbrüderinnen” ist dann zuletzt “Den König spielen die anderen” bei “Klever” erschienen, wo es um die Auseinandersetzung mit ihren Vater geht, mit dem sie, glaube ich, noch immer große Probleme hat.
Dafür hat sie, glaube ich, auch ein Stipendium der Stadt Wien bekommen. Ich war im Sommer bei einer Lesung im Weinhaus Sittl” und in der Buch Wien” habe ich heute erblättert, wird sie auch lesen. Interessant, interessant, da könnte man neidig werden. Die Ruth, die auch bei der Veranstaltung war, hat gesagt, sie ist es nicht und der Veranstalung wurde die Doppelbegabung Christa Nebenführ vorgestellt, bzw. wollte Edith Ulla Gasser von ihr wissen, ob sie das Aufgeben ihres Berufes bereut hat und Christa Nebenführ antwortete, glaube ich, daß sie darüber stehe und sie hat nach dem Essay auch aus ihrem “Vaterbuch” gelesen und einiges daraus erzählt.
dann ging es um die “Möse”, das ist eine Anthologie, die sie herausgegeben hat. Eine Seite aus den “Blutsbrüderinnen” wo es um das Theater geht, wurde auch gelesen und dann kamen noch zwei Gedichte.
Ein interessanter Parcour durch das literarische schaffen der Doppelbegabung. Ich habe wieder viel gelernt und außer der Ruth auch noch Christl Greller und Monika Vasik im Publikum gesehen.