Wieder auf ein Dicht-Fest

Denn das ist für eine, die sich gerade durch die Buchpreislisten liest ein Pflichttermin, natürlich auch wegen dem Wein und den Knabberein, die es nach der Lesung gibt, aber auch wegen der Lyrik, so daß ich heute nach meiner sechs Uhr Stunde wieder schnell hingehetzt bin und gerade zurecht kam, als Semier Insaif Elisa Asenbaum vorstellte, denn an dem hat ja Christine Huber, die diese Veranstaltung gründete, vor einiger Zeit schon abgegeben und Semier Insaif, den ich noch vom “Siemens- Lteraturpreis” kenne, wo ich ja jahrelange einen “Technik-Text” hingeschickt habe, ohne etwas zu kennen, bereit sich auf die Veranstaltung auch sehr genau vor und stellt jeden der Lesenden sehr genau uvor.

Also zuerst kam die 1959 geborene und mir bisher völlig unbekannte Unbekannte mit ihrem bei der “Edition fabrik.transit” ertschienenen Band “interirdisch” vor. Sie stand am Stehpult, las sehr langsam und genau ihre eher experimenntellen Texte und sprühte auch mit einem Spray herum. Nach der Veranstaltung beim Wein habe ich sehr nett mit ihr geplaudert und mir ihren höchstwahrscheinlich ebenfalls experimentellen Roman zeigen lassen.

Dann ging es mit dem Lyrik Debut des 1990 geborenen Benedikt Steiener weiter, der mir bisher auch unbekannt war. “spuren in einem” heißt sein Band, bei “Text/Rahmen” erschienen und, wie ich finde, genauso experimentell und sprachspielerisch.

Die 1978 geobrene Kirstin Schwab, auch noch nie von ihr gehört, offenbar bin ich keine Expertin der jungen lyrischen Stimmen stellte ihren “Löcker-Band” “Wir teilen unser Untergleichgewicht” vor. Dann gab es eine Pause zum Hirnauslüften und wahrscheinlich auch zum Plaudern und die 1987 geborene Manon Bazer war nicht anwesend, hatte aber eine Tonspur zu ihren noch nicht veröffentlichen “poetischen mediationen” geschickt, wo jedes ihrer Gedicht mit einer schon bekannten Verszeile von Paul Celan, Petra Ganglbauer, etcetzeera beginnt.

Die 1966 geborene Martina Jakobson, verlegte ihre Gedichte “Hier biegen wir ab” bei der “Edition ex lisz 12” und beschäftigte sich hier mit den Landschaften, beziehungsweise mit den Orten, Berlin, Odessa, Burgenland, etcetera und dann kam endlich einer den ich schon kannte, denn von dem 1984 gebnorenen Mario Hladicz habe ich schon einen Gedichtband gelesen.

“Tag der Motte” heißt sein Neuer. Ein Band, der mich sehr beeindruckt hat und Semier Insaif wies dann auf den Büchertisch, beziehungsweise auf die dort aufliegenden “Furchen” auf, wo er Rezensionen zu den vorgestellten Gedichtbänden veröffentlich hat und daruff hinwies, daß Lyrik viel zu selten besprochen wird.

“Lesen Sie Lyrik!”, rief er das Publikum daher auf. Aber dazu werde ich wegen meines dreifachen Buchpreislesen in der nächsten Zeit höchstwahrscheinlich nicht kommen.

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