Kein Weihnachtsmarkt am Karlsplatz aber Punsch und Kekse bei der Lese.Auslese

Eigentlich wollten wir ja heute mit der kleinen Lia auf den Christkindlmarkt am Karlsplatz und sie dort in ein Ringelspiel setzen. Sie ist aber krank geworden, so hat die Anna abgesagt und am Abend ging es wieder zur “Lese.Auslese” in die “Gesellschaft” zum traditionellen Saisonabschluß, wie Manfred Müller erklärte und erzählte, daß es die “Lese.Auslese”, wo immer die besten Bücher der Saison vergestellt werden, schon seit 2009 gibt. Bei einigen war ich , ich glaube bei der im Sommer 2010 das erste Mal, bei Corona habe ich gestreamt und mir den Punsch oder die Bowle nur vorgestellt und diesen Sommer, war ich, glaube ich, bei Lias Kindergartenfest in Harland und habe auch gestreamt.

Neun Bücher wurden von Katja Gasser und Cornelius Hell vorgestellt und die Bücherauswahl war sehr interessant, obwohl ich keines davon gelesen habe.

Begonnen hat es mit Klaus Amanns Christine Lavant-Buch, denn die feierte ja heuer, wie Manfred Müller sagte, ihren fünzigsten Todestag. Sie selbst wahrscheinlich nicht, aber die Nachfahren bzw. der Literaturbetrieb und dann ging es mit Gabriele Kögls “Brief vom Vater”, die ich später im Foyer gesehen habe, weiter. Auch ein Buch von unten, wie Katja Gasser euphorisch bemerkte.

Marica Bodrozic, die aus Dalmatien stammt, hat einen Essay über die “Mystische Fauna”, also das Verhältnis zwischen Mensch und Tier beschrieben, was, wie Ktj Gasser feststelle, wahrscheinlich wegen der Klimakrise derzeit sehr modern ist.

Drago Jancars “Als die Welt entstand”, habe ich mir ja auf der “Buch-Wien” vom Geburtstagsgutschein der Anna gekauft und muß es noch lesen und Julian Schutting, der ja als Jutta 1937 in Amstetten geboren wurde und ein begeisterte Fußgänger ist, hat “Auf vertrauten Umwegen”, datierte Blätter herausgebracht und dann blieb es bei Jan Wagner mit seinen “Steinen und Erden” lyrisch, beziehungsweise war das auch so bei der “Poesie” von Xaver Bayer, dem öst Buchpreisträger von 2020, von dem Katja Gasser in voller Begeisterung schwärmte und ihn sich als künftigen Buchpreisträger vorstellte.

Mal sehen, ob es soweit kommt und Laura Freudenthaler mit ihrem gattungslosen “Arson”, auch ein Umweltschutzbuch, wäre, wie Manfred Müller meinte, auch eine Anwärterin für diesen Preis und das beste Buch des Jahres und jetzt habe ich Sofia Andruchowytsch, die Tochter des Juri mit ihren “Geschichte von Uljana”, dem zweiten Teil einer Trilogie, wo man die heutige Ukraine gut verstehen kann, wie Manfred Müllerr meinte, vergessen.

Das war es dann und auf zu den Keksen und den Punsch, der von Manfred Müller schon wortreich angekündigt wurde und da war es im Foyer sehr voll. Annemarie Türk war da, Henrike Blum, Bruno Pisek, Gabriele Kögl, wie schon erwähnt, die sich selbst versäumte, Ljuba Arnautowic, Rhea Krcmarova die ich auch noch lesen muß und ich bin nach einem Becher Punsch und drei Keksen diesmal schnell gegangen, weil ich wegen meiner mangelnden Kondition diese Woche mit einer Zucker- und Alkohldiät begonnen habe, um wieder in Schwung und Form zu kommen.

Und jetzt der Einstieg in meinen Adventkalender, wo man bis zum Zwölften alle Fenster aus dem Jahr 2015 finden kann, der Dreizehnte kommt dann wahrscheinlich in den nächsten Jahren und das nächste offene Fenster wird, glaube ich, morgen sein.

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