Von der “Gesellschaft” in die “Alte Schmiede”

Der Vorteil der Livestream-Veranstaltungen ist ja, daß man sich den Hin und Rückweg erspart, meisten die Veranstaltungen auch nachsehen oder zurückdrehen kann und so kann ich mir am Abend, wenn ich die letzte Stunde um fünf Uhr mache, von einer Veranstaltung zur anderen switschen oder, was ich ja gerne tue, mir auch mehrere Sachen ansehen, was auch heute der Fall war und da gab es in der”Gesellschaft” sowie in der “Alten Schmiede” ein ganz unterschiedliches Programm.

Wir haben ja März und da gibt es in der “Gesellschaft für Literatur” ja immer die Lyrik im März, eine Veranstaltungsreihe, die, glaube ich, Wolfgang Kraus eingeführt hatte, um die Lyrik, die ja ein Stiefkind der Literatur ist, besser zu etablieren und das letzte Mal, als ich in der “Gesellschaft” war, war ich auch in einer solchen Veranstaltung, wollte dann noch zu einer anderen gehen, habe mich aber im Foyer umgedreht, weil ich mich schon damals nicht, für den Fall, daß ich krank werden sollte, registrien lassen wollte und heute erklärte Manfred Müller, der sich da sehr streng an die Covid-Regeln hält und immer die Maske aufsetzt, wenn er das Vortragspult für den nächsten Lesenden desinfiziert, sind Großveranstaltungen zu diesem Thema nicht möglich. Da meinte er wahrscheinlich solche, wo mehrere Lesende auftreten, weil Publikum gibt es ja ohnehin nicht mehr und so hat er für den Lyrik-Schwerpunkt und das ist interessant, zwei Lesende eingeladen, die eigentlich keine Lyrik geschrieben habe, das heißt eigentlich schon, aber die Bücher die sie präsentierten, waren Prosawerke.

Der Erste, das ist auch sehr interessant, war eigentlich ein Literaturwissenschaftler nämlich der 1952 geborene Wolfgang Müller-Funk, der sich offenbar seit er sich in Pension befindet, als Lyriker betätigt, jedenfalls hat er schon zwei Gedichtbände und, ich glaube, ich habe ihn auch schon mal bei einer Podium-Bände-Präsentation erlebt, jetzt hatte er aber und das ist nochmals interessant, eine meiner Meinung nach Essaysammlung, nämich, die Texte und Notizen in dem er ein Jahr beschreibt oder sie innerhalb eines Jahres geschrieben hat “365 Tage sind kein Jahr- Roman in lyrischer Prosa” heißt der etwas widersprüchige Titel und Wolfgang Müller-Funk hat aus den zwölf Abtelungen, die auch jeweilsdigitalen Abbildungen von seiner Frau hatten, jeweils zwei Textstellen gelesen. Manfred Müller betonte in der Einleitung, das Lyrische an den Texten. Wolfgang Müller-Funk erklärte noch, daß es eigentlich Lyrik werden hätte sollen, dann aber von ihm Roman genannt wurde, weil das eine Form ist, wo man ja alles hineingeben kann. Eine Definition, der ich widersprechen würde, ich bin aber keine keine Literaturwissenschaftlerin und interessant ist auch, daß Wolfgang Müller-Funk sich über den Essay habilitierte.

Also tagebuchartige Jahresbetrachtungen und er erzählte auch noch, daß er dabei nur wenig geschummelt hätte, sondern meistens seine Notizen wirklich Tag für Tag geschrieben hätte. Interessant also die intellektuellen Betrachtungen, wie er es, glaube ich, auch noch nannte, eines Intellektuellen und dann kam der 1960 in Feldkirch geborene Christian Futscher, den ich schon bei mehreren Veranstaltungen hörte, auch mit einem Prosaband, der sich “Mein Vater, der Vogel” betitelte und von einem Vater handelte, der ein komischer Vogel war oder einen solchen spielte, also während der Geburtstagsfeier seines Sohnes auf einen Baum kletterte und dort die Hände ausstreckte und “Ich kann fliegen!” rief, während sich der Sohn genierte und “Wenn du noch einmal so lustig bist, bringe ich mich oder dich um!”

Christian Futscher ließ seinen Erzähler später nicht mehr so genau wissen, ob er die erste oderzweite Form verwendet hat, ich denke die erste drückt wahrscheinlich, die größere Verzweiflung aus und leitete auch zu der anderen Veranstaltung in die “Alte Schmiede” über, die “Aus der Werkstatt” hieß und überraschenderweise von Raphaela Edelbauer moderiert wurde und da weiß ich nicht genau, ob das jetzt die neue Form der “Textvorstellungen” ist oder eine Sonderveranstaltung in der die 1990 geborene Raphaela Edelbauer, die ich ja einmal auf der “Buch Wien”, als sie, glaube ich, noch Studentin der Sprachkunst war, mit einem sehr experimentellen Werk hörte, daß ich mir fast von Ralph Klever abeschnorrt habe, vier Studenten der Sprachkunst und ihre jeweiligen Works in Progress vorgstellte. Denn inzwischen ist viel geschehen. Raphaela Edelbauer hat in Klagenfurt gelesen und ist mit im “Flüßigen Land”, das mir sehr gut gefallen hat, sowohl auf der deutschen also auch auf österreichen Shortlist 2019 des Bp gestanden. Jetzt ist sie offenbar auch Vortragende im Institut für Sprachkunst und unterrichtet dort das Romanschreiben und so stellte sie vier der Studenten vor, die Auszüge aus ihren noch nicht veröffentlichten und auch nicht fertigen Romanen lasen. Interessant, interessant und ein Kontrast zum falschen Lyrikabend der “Gesellschaft” und die erste Lesende war, die 1984 in der Schweiz geborenen Bettina Scheifflinger, deren Romanmanuskript “Erbgut” hieß und von der Geburt mehreren Generationen handelte. Raphaela Edelbauer erzählte im Gespräch etwas von einem Familienroman und, daß mehre Studenten solche schreiben würden und interessant an diesem ist, daß da die Geburten beschrieben werden. Die nächste Lesende hieß Lena Biertimpel und wurde 1991 in Hamburg geboren. Ihr Roman heißt glaube ich “Heimwehvogel” und handelt von einer Frau, die sich in die Psychiatrie einweisen läßt, was sehr genau beschrieben wurde. Das passte gut zum nächsten Text, dem des 1994 in Dresden geborenen Johann Voigt der trotz seiner Jugend schon eine beachtliche journalistische Laufbahn hinter sich hat in seinem Text einen Roboter artigen Erzähler beschreibt, der die Polizei haßt und das Ganze dissoziative Amnesnie nennt und sagte, als Rapheala Edelbauer fragte, was das sei, daß man das Nachgooglen solle, weil er kein Psychologe wäre. Nun Dissioziation ist die Abspaltung, wenn man Dinge wegschiebt, weil sie einem zuviel sind und man sie nicht verdrängen kann. Vergewaltungsopfer tun das oft und auch ich denke, daß ich, um die Pandemie auszuhalten, vieles dissoziere.

“Dann geht es mir besser!”, habe ich Doris Kloimstein, glaube ich, als Motto für ihre “Noahs Fest-Anthologie” geschrieben.

Der vierte Text der, der 1986 in Wien geborenen Maria Muhar ist auch sehr interessant und handelt von drei Personen, die in einer WG zusammen wohnen. Eine Alex, einen Daniel und einer Martha. Die Martha hat, glaube ich, eine Zwangsstörung, der Daniel ist ein Nachtschwärmer und die Alex eine Schriftstellerin und eine Szene, die Maria Muhar las, handelte und das ist ebenfalls sehr interessant von einem verregneten Volksstimmefest beziehungweise einer linken Wortlesung, die dort stattfand.

Interessant, interessant, Raphaela Edelbauer wiederholte noch die Titel der unvollendeten Werke, damit man sie sich merken und wenn sie erschienen sind kaufen können und ich fand sowohl den Einblick in die Romanwerkstatt in das was die Studenten dort schreiben, als auch die in die Lyrik die keine war, sehr interesssant.

Preis der Literaturhäuser 2020

Ziemlich genau zum Jahrestag ein Jahr Corona geht es um ein Jahr zurück, meine Corona-Eindrücke sind ja ziemlich genau in diesen Blog zu finden, so daß man dieses Jahr, seine Entwicklung und Veränderung gut nachvollziehen kann, geht es ein Jahr zurück, denn da wären wir ja in Leipzig gewesen und wären da auch auf das blaue Sofa zur Verleihung des “Preises der Literaturhäuser” gewesen, den damals Marlene Streeruwitz bekommen hatte.

Der “Preis der Literaturhäuser” wird ja seit 2012 von vierzehn Literaturhäusern, inzwischen ist auch Wien dabei, immer an einen Autor, eine Autorin vergeben wird, der oder die dann in diese vierzehn Literaturhäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz jeweils zu einer Lesung eingeladen werden. Da gibt es dann immer einen Folder, wo man die Termine ablesen kann, der dann in Leipzig auch verteilt wird. Der vom letzten Jahr ist irgendwie anders zu mir gekommen, weil wir ja nicht mehr nach Leipzig kamen und ist, glaube ich, lange auf meiner Pinwand in meinem Praxiszimmer gehangen und Marlene Streeruwitz ist, glaube ich, lockdownbedingt nicht zu ihrer Lesereise gekommen.

Sie hat sich anderswertig beschäftigt, nämlich einen Covid-Roman oder vierten Wahlkampfroman geschrieben, der mich irgendwie auch zu meinen ersten Covid-Text angeregt oder diesbezüglich unterstützt hat, sie dann mit ihrem Internetroman, der inzwischen auch bei “Bahoe-Books”erschienen ist, sowohl in der “Alten Schmiede” zu einer Lesung als auch bei der Literatur im Herbst, die Corona mäßig auch der “Alten Schmiede”statt fand, aufgetreten und ich bin ja, wie ich immer schreibe, nicht unbedingt,eine Marlene Streeruwitz Spezialistin, habe Dank der Bücherschränke und anderen Spendern, sehr viel fastalles von ihr gelesen, habe sie auch bei verschiedenen Lesungen gehört, verstehe nicht alles ihrer Radikalität, bin aber wahrscheinlich trotzdem sehr fasziniert von ihr.

Also heute in das Literaturhaus streamen, fast hätte ich das versäumt, weil die Veranstaltung nicht im Programm angekündet ist und es ist auch, soviel ich es verstanden habe, die heutige Veranstaltung der Ersatz für die vierzehn Lesungen und sogar die Preisverleihung, die ja, weil Leipzig im Vorjahr ausgefallen ist auch nicht stattgefunden hat und ob es schon einen Preisträger für 2021 gibt, weiß ich nicht, weil die Messe ja wieder ausfällt oder im Mai, glaube ich, halb digital oder wie auch immer stattfindet.

Also die Preisverleihung in Wien und da hat Hauke Hückstädt im Literaturhaus Frankfurt zuerst eine Grußbotschaft geschickt, dann kam Daniela Strigl als Laudatorin, also war es eine verspätete Preisverleihung und zählte MarleneStreeruwitzs Werk und ihre literarische Bedeutung in sieben Punkte auf und die Autorin erklärte,dann, daß sie der Preis, den sie ja offenbar nicht,wie geplant abgelesen hat, über das Jahr 2020 hinübergerettet hat,dennvomStaat hatsie nur siebenhundert Euro Entschädigung oder Umsatzersatz bekommen. Sie wird für ihre Romane wahrscheinlich schon Tantiemen und für ihre Lesungen auch Honora rbekommen haben und sie ist, glaube ich, auch eine die sichbezüglich Coronaengagiert. Ob sie auf Demos mitgeht, weiß ich nicht, sie hat aber einen Covi-d Roman geschrieben und offenbar auch einen Standard-Artikel, in dem sie sich kritisch äußerte und auch die Sprache in Corona-Zeiten thematisierte und da auch gleich in das Rechtsradikalen Eck gelandet ist.

Das passiert, wie ich gerade bei OE24- TV und von Marika Lichter hörte, jetzt ja sehr schnell, wenn man nur keine Maske, aus welchen Gründen auch immer.tragen, will ist man offenbar schon ein oder eine solche und Marlene Streeruwitz hat ja auch ihre eigene Meinung über die Testungen, bezog sich aber eher auf ihren Roman “Flammenwand”, der ja, glaube ich, 2019 erschienen ist und da ja auch auf der dBp-Liste stand,da war ich, wie das heute genannt wurde, bei der Lektoratslesung in der “Alten Schmiede”, habe das Buch gelesen und das interessante daran ist ja, daß Marlene Streeuwitz die politischen Geschehenvon schwarz-blau von 2018 in ihren Roman aufgenommen hat. Da hat sie einige Stellen daraus vorgelesen und nachher mit Stefan Gmünder, dem Standard- Literaturkritiker darüber diskutiert. Da war für mich wieder nicht alles zu verstehen, denn Marlene Streeruwitz zieht ja ihre Kreise sehr weit, ging gleich zu Franz dem ersten oder zweiten zurück und dann zu der Hausgewalt, die erst 1975 abgeschafft wurde und jetzt hat Covid, die Emanzipation, der Frau wieder um einige Stufen zurückgeworfen. Eine sehr interessante Diskussion also, ich kann das Nachsehen und Nachören des Videos, das vier Wochen auf der Literaturhausseite möglich ist, wirklich nur empfehlen und weil es ja eine Preisverleihung war, richtig Urkunde hat es keines gegeben, nur einen Blumenstrauß, der am Tischchen zwischen den zwei Lesepulten gestanden ist, gab es nachher ein Konzert oder ein Muskstück von Nina Simone, das sich Marlene Streruwitz offenbar ausgesucht hat. Eine interessante Veranstaltung also und jetzt bin ich gespannt, wer der Preisträger oder die Preisträgerin von 2021 ist und ob der oder die im Nai bekannt gegeben wird und 2022 ist ja Österreich überhaupt das Gastland in Leipzig und dann wird es sicher interessant, obwohl ich mit Test, Maske und was auch immer sicherlich nicht dorthin gehen werde.

Der vierte Hörspielfestivalabend

Während man hierzulande diskutiert, ab wann eine Veranstaltung eine Veranstaltung ist und ob ich jetzt eine Genehmigung brauche,wenn ich mich mit einem Freund zu seiner Freundin und seiner Schwester in den Stadtpark setze oder ob ich mich stattdessen testen lassen soll, um vor Ostern in den Schanigarten zu gehen, was aber wahrscheinlich ohnehin nicht passiert, weil die Zahlen zu hoch, sich die Mutanten mehren und die vielleicht doch nicht so Rechten demonstrieren, findet in der “Alten Schmiede” unter Ausschluß des Publkikums natürlich, das Hörspielfestival statt.

Zwei Abende habe ich davon schon gehört, einen ganz und einen nur zur Hälfte, den dritten habe ich wegen Frauentag und diesbezüglicher Literaturhausveranstaltung ausgelassen.

Aber heute wieder zu Annalena Stabauer in die “Alte Schmide”während wir vorher real nach Harland gefahren sind und da habe ich, wirklich und wahrhaftig, die Telefonnummern meiner Klienten mitgenommen, damit ich sie anrufen kann, wenn wir ab Montag, weil die Zahlen zu hoch, vielleicht nicht mehr testlos ausreisen können, nun ja, nun ja, und in der “Alten Schmiede” stellte die Hörspielautorin und Hörspielregisseurin Elisabeth Weilenmann, die, glaube ich, auch bei der “Hörspielgala” prominent aufgetreten ist, ein Hörspiel von Eberhard Petschinka aus dem Jahr 2000 nämlich “Casanova-Matador”, das sie in seiner Sinnlichkeit, als es ausgestrahlt wurde, sehr berührte.

Die Musik ist von Händel und es beginnt mit einem Film, wo der Casanova offenbar von einer Dame oder der Infantin Isabella verführtwird und führt dann nach Sevilla in die Neunzehnneunzigerjahre, glaube ich, wo ein Erbe zwischen einem Zwillingspaar aufgeteilt wird. Einer bekommt, die Stiere, der andere soll nach Amerika fliegen und dort den Casanova in einem Film darstellen. Die Stiere kommen dann, glaube ich, auch noch dazu. Elisabeth Weilenmann erzählte sehr engagiert den Inhalt und sagte dann immer, sie wolle nicht zu viel verraten.

Ja richtig, spoilern ist ja sehr verpönt, aber kann man sich das Hörspiel noch anhören ohne eine Genehmigung dazu zu haben?

Dann kam Helmut Peschina, den ich ja als Hörspielautor und Bearbeiter von den Hörspielnächten kenne und wieder haben mich die Namensähnlichkeit mit Eberhard Petschinka und Wilhelm Pevny, der auch noch dazu kommen könnte, verwirrt, aber Petschinka und Peschina sind zwei verschiedene Hörspielregisseure und Helmut Peschina hat sich ein vierzehnminütiges Hörspiel von Ernst Jandl und Friederike Mayröcker ausgesucht mit dem, die beiden, glaube ich, 1969 den “Hörspielpreis der Kriegsblinden” gewonnen haben oder für diesen Hörspielpreis viele Hörspiele produzierten. Das Hörspiel dauert vierzehn Minuten hat vierzehn Szenen, beginnt im Kreißsaal bei der Geburt und endet mit der Erschießung und dazuwischen gibt es sehr viele Jandl oder auch Mayröcker Sätze, wie zum Beispiel “Solange es Kinder gibt, wird es Kinder geben”oder “Der Junge wird zum Mann der Film regt ihn dazu an”, eine Kinoszene ist auch dabei.

Nach der Pause gab es ein Gespräch zwischen Peschina und Weilenmann, die ja vor kurzen in “Antigone a poem” ein hörspiel zusammen gemacht haben, denn Helmut Peschina ist ja ein begnadeter Hörspielbearbeiter, hat Roths, Doderers, etcetera Romane bearbeitet, aber auch eigene geschrieben, wo es zwei Textbeispiele gab, zum Beispiel “Ich doch nicht”, ein Stück über zwei Männer einen Schwulen und einen Hetero, die sich am Klo treffen und dann “Verschütt” das auch imTheater aufgeführt wurde, da gehen ein Mann und eine Frau von einer Bar in seine Wohnung, hören dort Musik und bauen sich auch eine Bar auf.

Über die Geräusche und die Pausen wurden diskutiert und die 1982 geborene Elisabeth Weilenmann hat sehr starke Themen in ihren Stücke beispielsweise in “Mein Körper ist ein Schlachtfeld” wo es um die Selbstverletzungen wie das Schneiden und das Ritzen geht.

Dann gab es noch ein Stück über Models “La vie enVogues” und eine Bearbeitung von Gabriele Kögls Text “Höllenkinder”.

Dann gab es ein Gespräch über Bearbeiten, Dialoge und wie man zu den Stücken kommt. Da berichtete Elisabeth Weilenmann von einem Buch “Das Geräusch einer Schnecke beim Essen”, das sie einmal fand, ein Hörspiel daraus machte und es dem passenden Sender anbot und hielt am Schluß nochein feueriges Plädoyer für das Hörspiel das bedroht ist eingestellt oder eingespart zu werden und forderte junge Stücke für junge Leute von jungen Autoren und Regiseuren und Helmut Peschina, der 1943 geborenen wurde und noch andere Hörspielverhältnisse kennt, stimmte ihr eifrig zu.

Gegenstimme mit Musik

Bei der diesjährigen “Hörspielgala” ist das Hörspiel des1983 in Schlierbach OÖ geborenen Thomas Arzt “Laue Nächte” auf Platz zwei der Publikumsauswahl gekommen, gleichzeigtig wurde auf seinen bei “Residenz” gerade erschienenen Debutroman “Die Gegenstimme” hingewiesen, der heute im Literaturhaus präsentiert wurde und Daniela Strigl, die moderierte, wies in ihrer Einleitung darauf hin, daß Thomas Arzt zu den bedeutensten jüngeren Autoren Österreichs gehört dessen Stück “Grillenparz” das nicht mit Grillparzer zu tun hat, sondern der Name eines oberösterreichischen Berges darstellt, 2011 im Schauspielhaus uraufgeführt und vorher in der dortigen Theaterwerkstatdt erarbeitet wurde.

Dann gibt es noch ein von Daniela Strigl erwähnte Stück namens “Alpenvorland” sowie eine “Else (ohne Fräulein)” und noch ein paar andere Sücke. Und jetzt der Debutroman und richtig Musik gab es auch, die von den 1994 geborenen Paul Schuberth, der zwischendurch improvisierte und auch ein Stück zu dem Buch geschrieben hat und dann noch einen Walzer spielte.

In dem Buch geht es u, den 10. April 1938 in dem es die Abstimmung zum Anschluß Österreichs an Deutschland gab und da ist ein Karl Bleimfeldner, der , in Innsbruck studierte in seinen Heimatdorf Schlierbach zurückgekommen, um mitzustimmen und das war. wie Daniela Strigl schon verraten hatte, der Großonkel des Autors und offenbar der einzige von den Dorfbewohnern, der gegen den Anschluß gestimmt hat und diesen Tag beschreibt Thomas Arzt in seinem Roman mit einer, wie Daniela Strigl auch erwähnte, besonderen, nämlich gehetzten hastigen Sprache. Ich denke, sie war ein wenig Dialekt gefärbt und die Dorftyen, die zur Wahl schritten, beziehungsweise davon zurückkamen und ergründen wollten, wer denn der eine Abtrünnige war, der Bürgermeister, seine Gattin, seine Tochter, das deutsche Mädel, der besoffene Schuster, Karls Vater, glaube ich, den Dorftrottel, der auch dagegen stimmen will, sich das dann aber nicht traute, beziehungsweise “Grüß Gott!”, stotterte, als er zum Hitlergruß aufgefordert wurde und das Besondere an der Lesung, Thomas Arzt hat sehr gut gelesen, füge ich hinzu, waren auch Bildauffnahmen, die einen Waldweg offenbar von dem Dorf Schlierenbach zeigte, denn es gab dort schon eine szenische Lesung. Der Roman war damals, wie Thomas Arzt später im Gespräch mit Daniela Strigl erwähnte, noch nicht fertig, sondern nur drei Kapitel stark und er war sich auch nicht sicher, ob er je fertig werden würde und Daniela Strigl wolllte dann noch wissen, ob Thomas Arzt nie daran gedacht hatte, ein Stück daraus zu machen? Was er vermeinte. Er hätte angst davor gehabt, daß es verheitzt wurde und es sich auch in den Vertrag schreiben lassen, daß das ein anderes tun würde.

“Ist Thomas Bernhards “Heldenplatz” verheitzt worden?”, hat Daniela Strigl dann noch promt gefragt, was wohl insofern zu verneinen ist, weil Thomas Bernhard so berühmt war, daß er sich wahrscheinlich alles leisten konnte.

Interessant und spannend wieder ein historischer Roman über die NS-Zeit und ein Stück Zeitgeschehen und die Diskussion führte dann auch in die Gegenwart zurück oder endete mit ihr und ich werde mir das Buch, ob meiner langen Leseliste wohl nicht anfragen, bin aber sehr gespannt, ob ich es einmal finden werde und was ich noch von dem jüngeren Dramatiker höre, weil ich ja nicht so oft ins Theater gehe und das ja derzeit gar nicht möglich ist.

Mutmacherinnen zum Frauentag

Gestern war wieder der internationaler Frauentag, den es glaube ich seit 1910 gibt und im Zuge diesen veranstaltet die 1977 geborene Helga Pregesbauer, inzwischen GAV-Mitglied, die ich einmal bei einer Lesung von Günther Vallaster im “Read!!ing!!room!!” kennenlernte, schon seit 2014 im Literaturhaus immer eine diesbezügliche Lesung, die ich, obwohl, sowohl an der Literatur also auch an den Frauen sehr interessiert, bisher versäumte.

Das heißt das letzte Jahr, am Montag den 8 März war ich dort, da hat mich die Ruth eingeladen und da war ja schon alles anderes. Corona als Pandemie definiert, die ersten Toten vor allem in Italien schreckten das ganze Land und ich habe einer meiner Klientinnen, die mich am Nachmittag fragte, ob sie mir die Hand geben darf? “Wie Sie wollen!”, geantwortet. War aber schon am Dienstag im Literaturhaus bei der Präsentation von Xaver Bayers späteren Buchpreis-Buch sehr irritiert, als der in die Gegend hustete und sich alle später beim tollen Käsebuffet drängten und am Freitag davor war es bei der arabischen Frauenlesung im Amerlinghaus sehrvoll.

Im Literaturhaus zum vorigen Frauengag gab es aber eine gute Stimmung, Erika Parovsky, die gerade aus Israel zurückgekommen war, erklärte, daß sie, weil am Flughafen fiebergemessen ganz gesund sei, Elfriede Haslehner gab mir die Hand und wir diskutierten wann die Geschäftsschließungen, die es schon in Italien gab, auch zu uns kommen würde?

“In zwei drei Wochen!”, habe ich vermutet. Es war aber schon am nächsten Tag so weit, daß Kanzler Kurz “Bleiben sie zu Hause!”, verkündete und inzwischen müßen wir FFP2-Masken tragen und die Veranstaltung im Literaturhaus, die von Helga Pregesbauer in verkleinerter Form wieder veranstaltet wurde, kann man nur über den livestream genießen.

Anne Zauner sprach Grußworte, desinfizierte für Helga Pregesbauer dann das Lesepult, die sich, wie sie sagte an ihre FFP2-Maske inzwischen schon so gewohnt hat, daß sie sie zum Herunternehmen vergessen hatte und begann in ihrer Einleitung mit Frieda Kahlo, die für sie ein feministischen Vorbild darstellt. Dann stellte sie die 1979 geborene Michaela Hinterleitner vor, die, glaube ich, dem fröhlichen Wohnzimmerkreis zuzurechnen ist, immer freundlich lächelt und die ich einmal in St. Pölten bei einem Sonnenpark-Lesefest hörte. Sie hatte einen sehr feminstischen Text oder Textteile, die mit dem Superwoman begannen, zu Adam und Eva oder eher zu der letzteren, die dem Adam einen Apfelstrudel backen hätte wollen, aber durch die Vertreibung aus dem Paradies daran gehindert wurde, überschwenkte und Helga Pregebauer erzählte dann in ihrer Überleitung zu der 1960 geborenen Gerda Sengstbratl etwas von der Hündin Laika, die der erste Mensch am Mond oder im Weltall war.

Gerda Sengstbratl hatte zwei Texte einen für die Corona-Anthologie und einen für den Frauentag. Da ging es sowohl sehr erotisch, als auch sehr feministisch zu und am Schluß kam wieder Gertraud Klemm, die 1971 geboren, glaube ich mit Gerda Sengstbratl aus den Schreibwerkstätten der Petra Ganglbauer kommt, aber inzwischen mit ihren Büchern wie “Aberland”, “Erbsenzählen” oder “Hippocampus” Karriere machte, auf den Buchpreislisten stand, bei den Ö-Tönen las und jetzt auf Wunsch von Helga Pregesbauer aus ihrem neuen noch nicht veröffentlichen Buch zwei Stellen las, wo es um eine Frauen-WG zu gehen scheint, in dem es sich Simone, eine Maren, eine Flora und eine Lilli gemütlich machten, die letzte kauft bei einem Gemüseverkäufer Kartotten und ärgert sich über seine sexistischen Anspielungen und Helga Pregesbauer freute sich, wie ich schon darauf, das ganze Buch zu lesen. Aber ich habe ja noch “Erbsenzählen” ungelesen auf meinen Lesestapel und habe unlängst erst ein “Standard- Video” gesehen in denen, die sehr engagierte Gertraud Klemm erzählte, wie man sich ohne auf die Demos zu gehen, gegen die Corona-Maßnahmen wehren könne und Helga Pregesbauer schloß die Lesung mit einem Rosa Luxemburg Zitat.

Wein und Gespräche gab es zumindestens für die etwa dreißig Online Zuhörer und innen nicht, im Literaturhaus aber erstaunlich lauten Applaus und für alle, die Hoffnung auf einen vielleicht wieder normaleren Frauentag im nächsten Jahr, aber bis dahin muß man wohl, nachdem ja erst vor kurzem, eine neue Verordnung erlassen wurde, daß ab nun auch Treffen von vier Personen, als Veranstaltungen gelten würde, einige Widerstände überwinden.

Vielleicht können mutige Frauen, wie Frieda Kahlo, Gertraud Klemm oder die berühmteste Prostiutierte der Welt, die Helga Pregesbauer auch noch erwähnte, dazu helfen, daß das etwas schneller geht. Ein frommer Wunsch ich weiß, aber da die Hoffnung ja als letztes stirbt, schreibe ich ihn auf.

Im Stuttgarter Schriftstellerhaus

Die 1966 in der SU geborene Olga Martynova, die seit 1990 in Deutschland lebt und 2012 den Bachmannpreis gewonnen hat, habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Kennengelernt habe ich sie, glaube ich, durch die Bachmannlesung, ihren 2010 auf der deutschen Buchpreisliste gestandenen ersten Roman “Sogar Pagageien überleben uns” habe ich bei diesem Augustin-Flohmarkt gekauft und inzwischen gelesen, den Lyrik-Band “Von Tschwirik und Tschwirka” habeich mir einmal um zwei Euro, glaube ich, aus der “Morawa-Bücherabverkaufskiste” gekauft, aber noch nicht gelesen und die Autorin selber mehrmals in Wien in der “Alten Schmiede” bei Lesungen erlebt. Aber jetzt gibt es ja keine Liveveranstaltungen und auch kaum Reisetätigkeit über die Grenze, also derzeit keine Olga Martynova in der “Schmiede”, die ich sogar einmal im Publikum bei einem “GedichtFest” gesehen habe.

Also hatte ich fast auf sie vergessen, wenn es nicht Wolfgang Tischer und das Literaturcafe gäbe, denn der hat mich auf einen Livestream aus dem Stuttgarter Schriftstellerhaus aufmerksam gemacht, denn Olga Martynova, die, glaube ich, auch einmal beim Schamrock-Festival gelesen hat und ihren Mann Oleg Jurek betrauerte, ist derzeit Stipendiatin des Stuttgarter Schriftstellerhauses und arbeitet dort an einem neuen Gedichtband und das Schöne an Zeiten, wie diesen, die ich, wie meine Leser wissen, ja nicht so schön finde, daß man zwar am Abend ab acht zu Hause bleiben soll und muß damit man sich nicht infiziert, aber auch gleichzeitig statt in die “AS” oder ins Literaturhaus auch ins Salzburger Literaturhaus, ins Stifterhaus oder wie jetzt ins Stuttgarter Schriftstellerhaus streamen kann, um sich das Gespräch mit der Autorin und der Geschäftsführerin des Schriftstellerhauses Astrid Braun anzuhören, was ich mit ein paar Ausfällen auch begierig getan habe, denn ich hatte eine sieben Uhr Stunde und bin daher erst nach dreiviertel zu dem Gespräch gekommen, das schon um halb acht begonnen hat.

Olga Martynova, die ihren Gatten Oleg Jurek ja 2018 verloren hat, ist eine lebhafte Diskutantin und erzählte gleich, daß ihr die Sprache in der sie schreibt egal sei, wichtig ist die Literatur. Sie schreibt oder hat ihre Gedichte aber in Russisch geschrieben, sie werden dann meist von Elke Erb, der letzten “Büchner-Preisträgerin” auf Deutsch übersetzt, ihre Romane “Sogar Papgeien überleben uns” und “Mörikes Schlüßelbein” sowie “Der Engelherd”, die ich noch nicht gelesen habe, auf Deutsch und dann gibt es auch einen Essayband “Über die Dummheit der Stunde” von dem ich, glaube ich, auch schon in Wien gehört habe.

Dann stellte Astrid Braun das Programm vor zuerst drei Gedichte auf Russisch, die dann von Wolfgang Tischer auf Deutsch gelesen wurden und da stürzte mir mein Computer wieder ein paarmal ab, so daß ich von dem ersten nicht viel mehr als den Namen Jelena Schwarz, die eine 2018 in Leningrad verstorbene Dichterin mitbekommen. Im zweiten Gedicht ging es dann um”Nachtigallen” dieses Wort kommt auch in der russischen Version vor, wie Olga Martynova meinte, daß sie bei ihren Schülerlesungen immer danach fragte.

Leider war die Tischer-Übersetzung schwer zu verstehen und dann ging es im dritten Gedicht um europäische Städte und auch um die Hygiene. Davon habe ich, weil ein neuerlicher Absturz auch nicht viel mitbenommen und dann ging es, glaube ich, um ein Gedicht, das ich vielleicht auch schon gehört habe, nämlich um die Wiener Kaffeehaäuser, die Olga Martynova, da sie ja öfter in Wien war, zu kennen schien. Sie erwähnte in ihrer sympathischen Art, daß das ihre Rache an die Leute sei, die ihr bei Lesungen immer erzählen würden, welche Sehenswürigkeiten sie bei ihren St. Petersburger Reisen gesehen hätte. So hat sie ein Gedicht über Wiener Kaffeehäuser geschrieben, die den Stuttgarter Literurhausbesucher wahrscheinlich nicht viel sagen.

Aber jetzt ist Olga Martynova Stuttgarter Stadtschreiberin und kann dort auch sowenig ins Kaffeehaus gehen, wie ich in Wien, aber das tue ich ohnehin nicht sehr.

Nur als Studentin war ich regelmäßig im Cafe Sperl und Cafe Jelinek, um dort zu schreiben und Olga Martynova bedauerte sehr, daß sie in keine Stuttgarter Kaffeehäuser gehen könne und fragte Astrid Braun, wie lange diese noch geschloßen wären und hoffte sehr, daß sie noch bis Ende April in ein solches gehen könne und im dritten Teil ging es, um den Gedichtband in deutscher Sprache an dem Olga Martynova offenbar im Stuttgarter Schriftstellerhaus arbeitet und eines aus dem “La Speranza-Zyklus”, der eine Auseinandersetzung mit der Trauer ist, das ein Motto von Eugenio Montale hat, der, glaube ich, seine Frau verloren hat, hat sie gelesen.

“Mich hat die Hoffnung verlassen, dass ich dich je wieder sehe”, beginnt das beeindruckende Gedicht und ich habe einen sehr interessanten Abend im Stattgarter Schriftstellerhaus erlebt, in das ich sonst nicht gekommen wäre, der mich wieder an Olga Martynova erinnerte, die ich ja eher mit der “Alten Schmiede”, als mit dem Literaturcafe verbinde,dem ich ja gelegentlich mehr oder weniger empört kommentiere.

Vierundzwanzigste Exilpreis-Verleihung online

Wenn man meine Literaturveranstaltungsberichte beobachtet, wird man merken, daß ich mich derzeit meistens ins die “AS” streame und gelegentlich in die “Gesellschaft”, während sie im Literaturhaus nicht so oft streamen und das Märzprogramm nur aus einem einzigen Blatt besteht.

Das stimmt, für die, die jetzt aufschreien nicht so ganz,denn gestern hat es eine Präsentation von Raphaela Edelbauers neuem Buch “Dave” gegeben, dazu hat mich sogar “Klett-Cotta” eingeladen, da war ich aber in der “AS” beim Hörspielfestival und vorige Woche war ein Slam B. Da gabs die Hörspielgala, aber jetzt, obwohl ich heute schon eine Buchbesprechung veröffentlicht habe, gab es wieder die “Exil-Preisverleihung”, die auch schon im vorigen Jahr stattfinden hätte sollen und die fand natürlich nur Online dafür aber mit einer besonderen Performance und Video-Botschaften statt und ich weiß nicht, ab wann ich die Exilpreisverleihungen verfolgt habe, vom Anfang an, wahrscheinlich nicht, da bin ich meistens immer etwas spät daranm bis ich das mitbekomme,ich war aber einige Male im vollgefüllten Amerlinghaus, wo es dann unten ein tolles Buffet gab und habe irgendwann auch angefangen mir die Anthologien abzuschnorren, so daß ich da schon eine ganze Sammlung habe.

Die Letzte habe ich natürlich nicht. Aber vielleicht finde ich sie in dem neuen Bücherschrank in der Stiftgasse wo es sehr viel von der “Edition Exil” gibt.

Dann gingen die Preisverleihungen zur “Buch-Wien” und im Literaturhaus gibt es auch schon lange Veranstaltungen, Preisleseungen, Jurorenlesungen, ecetera und einige der “Exil-Autoren”, die beim Preis gewonnen haben sind, inzwischen schon sehr berühmt geworden, wie Julija Rabinowich, Dimitri Dinev, Susanne Gregor, Ljuba Arnautovic etcetea etcetera.

Barbara Zwiefelhofer begrüßte,Jessica Beer führte durch das Programm, erzählte in ihrer Einleitung von der Wichtigkeit solcher Preise und Barbara Zwiefelhofer hatte vorher noch erklärt, daß es diesmal keine Musik und keine Politikerreden und auch nur eine Live-Preisträgerinn geben würde. Die anderen sandten Videobotschaften.

Dafür gab es ein Gespräch zwischen Jessica Beer, die früher Mal in der Hauptbücherei war und jetzt bei “Residenz” arbeitet und der 1951 geborenen Christa Stippinger,die ich ich ja einmal, lang lang ists her im “Arbeitskreis schreibender Frauen” kennenlernte. Damals ist ihr Roman “Der Tschusch” erschienen und mit ihrer Erzählung “Kress” hat sie auch einmal beim Arbeiterkammerpreis in Linz gewonnen. Die war dann in den “Manuskripten” abgedruckt, wurde sogar plagiert und ich habe das dann in “Augustin” entdeckt und sogar die Plagiatorin gekannt, weil ich mit ihrdamals in der Schreibwerkstatt der Gewerkschaft war

Jetzt schreibt Christa Stippinger, glaube ich, nicht mehr. Dafür ist sie aber in der “Edition Exil” aktiv und hat dafür heuer auch zweihundertdreißig Einreichungen bekommen. Es gibt da ja drei Prosapreise, einen Lyrikpreis, einen für Schulen, für die Jugend für die deutsche Muttersprache und für das Drama in Verbindung mit den “Wiener Wortstätten”.

Die Namen der Preisträger sind im Literaturhausprogramm zu finden, ihre Texte in der Anthologie, die Barbara Zwiefelhofer am Schluß der Veranstaltung stolz präsentierte und das Kaufen beim lokalen Buchhändler nicht beim bösen “Amazon” empfahl.

Aber vorher kamen noch die Videobotschaften der Preisträger. Den Dramatikerpreis hat Emre Akal mit seinem Stück “Hotel Pnk Lulu” gewonnen, das in Leipzig uraufgeführt werden wird. Dann haben noch Zarko Jankovic, Kristijan Jozef Miksche, Ioana Spataru, Sabine Schönfellner, Ganna Gnedkova, Amina Kurbanova, Ceren Yilmaz und die Schüler der WRG Feldgasse Preise gwonnen, die sich und ihre Texte kurz vorstellten

Der Hauptpreis ging an die 1999 in Nigeria geborene Precious Chibonam Nnebedum, die in Graz Pflegewissenschaften studiert und 2017 und 2018 Slam-Meisterin war. Der Juror Thomas Perle hat ihren Text “Gospel Road” gelesen, der von einer Schustunde in Lagos, der Flucht nach Österreich und den Handies, die dann alle mitschüler von ihr wollten, während ihre Mutter ihren Job verloren hat, handelt.

Die Preisträgerin in eimem roten Kleid, während die anderen schwarz trugen, performte dann einen zwei oder dreisprachigen Slamtext, der sowohl von Jessica Beer, als auch von Barbara Zwiefehofer sehr gelobt wurde, die sich schon auf das Buch freuten, das vielleicht im nöchsten Jahr präsentiert werden wird.

Videobotschaften der Geldgeber gab es am Schluß auch. Das Buffet fehlte natürlich auch, aber vielleicht wieder im nächsten Jahr, auf das sich schon alle freuten. Aber dann wird man wahrscheinlich schon den grünen Impfpaß brauchen.

Wieder Hör!Spiel!Festival

Und diesmal ganz gehört, so daß ich herausbekommen habe, wie das mit den Hörstücken am Beginn und den eingeladenen Autoren, die diesmal Friedrich Hahn und Renate Pittroff waren. Annalena Stabauer, die Kuratorin oder Moderatorin erklärte gleich, daß es diesmal um die Produktionsbedingungen geht und stellte dann den 1952 geborenen Friedrich Hahn den langjährigen “Textvorstellungs-Moderator” einmal hat er mich auch eingeladen vor, Mitglied des Literaturkreises Podium. Von da kenne ich ihn, glaube ich, weil ich einmal, lang lang ist her, in den Achtzigern wahrscheinlich, einen Text darin hatte oder war das eine andere Literaturzeitschrift, die er damals betreute, die “Dichtermeile” in der Porzellangasse hat er moderiert, da war ich, glaube ich, höchstens einmal, aber einmal in einem Theater in der Porzellangasse und er hat mich auch auf die Idee gebracht, daß ich zu meinen sechzigsten Geburtstag meine damals dreißig vorhandenen Bücher vorstellen könnte, denn er hat das auch einmal so gemacht und daher offenbarschon viele Bücher geschrieben. Einige habe ich gefunden, ob gelesen weiß ich jetzt gar nichtso genau. Er macht auch Schreibwerkstätten und legte dazu die Einladungskarten öfter in der “AS” auf, so daß ich sie mir mitgenommen habe.

Daß er auch Hörspielautor ist, habe ich auch nicht gewußt, aber ich bin ja, wie beschrieben, keine so besondere diesbezügliche Spezialistin und das Geheimnis mit der ersten Schiene des Abends besteht darin, daß sich die eingeladenen Autoren je ein Hörstück aussuchten, über das sie dann sprechen sollten.

Friedrich Hahn hat das mit Gerwalt Brandls “Turm von Babel” gemacht, das 1979 von Heinz Hostnig im norddeutschen Rundfunk produdziert wurde und Gerwalt Brandl, den kenne ich doch, habe ich gedacht. Friedrich Hahn hat dann etwas von seiner Maturaklasse erzählt und, daß er da in einer Galerie Gerwalt Brandl kennenglernt hat und mit ihm in einer Schreibgruppe schon damals ein Hörspiel herausgeben wollte. Ich verbinde den Namen des 1939 geborenen aber mit dem “Institut für Wiener Schreibpädagoik”, das die einzige Schreibwerkstattm die es in den Siebzigerjahren in der VHS Stöbergasse gab und das der Vorläufer des “Institut für Schreibpädagogik” ist, daß dann Petra Ganglbauer weiterentwickelt hat.

Das Stück das Friedrich Hahn ausgesucht hat, kann man, wie er sagte, nicht nacherzählen, ist es doch reine Sprachakrtobatik oder Lautpoesie. Er wollte dann Tonbeispiele haben, was nicht so einfach war, da das Budget das, der “AS” zur Verfügung stand, um sich die Rechte der Wiedergabe zu erkaufen, gerade für sechzig Sekunden reichte, trotzdem waren das fünf Ausschnitte, von denen ich aber nur gerade eines hörte, weil mir der Computer zwischendurch abstürzte. Friedrich Hahn las aber noch einen Text,den er darüber geschrieben hat und dann sein Vorwort, das er zu dem “Podiumportrait” von Gerwalt Brandl siebzigsten Geburtstag geschrieben hat, gelesen.

Dann kam die 1963 geborene Rente Pittroff, die ich eigenlich als Hörspielregisseurin von der “Langen Nacht” oder den “AS-Veranstaltungen” kenne, sie sprach wieder über ein Heiner Müller Stück,”Verkommene Ufer”, das der Regisseur Heiner Goebbels auf über eine Stunde aufgepäppelt hat, obwohl der Text nur aus zweieinhalb Seiten besteht.

Dann kam das Gespräch über die Produktionsverhältnisse, das Annalena Stabauer unter den Titel “Alles ist möglich, alles ist erlaubt?” gestellt hat. Annalena Stabauer begann diesmal mit Rente Pittroff, die einige Peter Pessl Stücke gemacht. Aus einem “Und doch nahe genug kein Wort” wurden Ausschnitte gebracht. Renate Pittroff erklärte dann auf Friedrich Hahns Frage, daß Peter Pessl,den ich ja auch sehr gut kenne, ihr seinen Text übergibt, so daß sie volle Freiheit hat, ein Hörspiel daraus zu machen. Das zweite Hörbeispiel war “Der Kopf des Vitus Bering” von Konrad Bayer, für das Renate Pittroff Regie geführt hat und und während ich mich noch wunderte, daß Annalena Stabauer zu ihrem Abend neben einem Autor auch eine Regisseurin eingeladen hat, kam ich darauf, daß Friedrich Hahn zwar der Autor seiner Hörspiele ist, hat diese aber offenbar im Gegensatz zu Peter Pessl, der nie ein Hörspielstudio betreten hat, auch selbst aufgeführt und zumindestens in einem als Regisseur fungiert hat. Er hat sich auch seine Schauspieler ausgesucht, so hat er in dem Stück über den schizophrenen Maler Adolf Wölfli “Adolfzwo und das ewige Kind Doufi” Gerwalt Brand, den Wölfli sprechen lassen und in dem Hörspiel über Jean-Luc Godard “Die Tage der weißen Steine” Vintila Ivanceanu. Beide Stücke sind schon in den Achtzigerjahren entstanden und dann wurde über Konrad Zobel und Alfred Treiber diskutiert, die ja früher in Ö1 für die Hörspiele verantwortlich waren und einen guten Draht zu ihren Autoren und Regisseuren hatten, während heute offenbar alles anders ist. Die Sendeplätze und Sendezeiten sehr gekürzt wurden und der ORF auch offenbar viel in die Sparte “Kunstradio” verlegt hat.

Wieder ein interessanter Abend wieder mit viel experimenteller Hörspielliteratur, während ich Friedrich Hahn eher füreinen realisitischen Autor halte, der auch viel Lebendigkeit und unkoventionelle Ansichten in die Diskussion hineinbrachte.

Das Imaginäre im Hörspiel

in der “AS” gibt es jetzt wieder das von Annalena Stabauer kurartierte “Hör!Spiel!Festival” Da war ich ja einmal am Sonntag dem achten März vor einem Jahr beim Vorspiel wo Annalena Stabauer unter anderen Frieda Paris und ihre Stücke präsentierte, bin lange in der Pause bei Soletti bei den beiden gestanden, am Klo hing schon das Schild, wie man seine Hände richtig wäscht und dann war ich, glaube ich, noch am Montag beim Frauentag im Literaturhaus und dann war es aus, denn dann kam schon Corona und Leipzig wohin wir fahren wollten, wurde abgesagt.

Die Hörspielgala hatte ich mir vor ein paar Wochen in Harland das zweite Mal per Livestream angeschaut und letzten Freitag in Wien die Radiohörspielgala und die Präsentation des Track5 -Kurzhörspielfestival habe ich mir vor ein paar Wochen auch in der AS per Livestream gegeben und ich wiederhole wieder, ich bin eigentlich kein Hörspielfan und keine diesbezügliche Spezialistin, höre mir die solchen eher aus Verlegenheit und Mangel an Alternativen an, bin bezüglich Literatur eher auf Romane spezialsiert und lese auch bevorzugt solche. Erzählungen nicht so gern, die sind mir zu kurz, da habe ich manchmal Schwiergkeiten mich so schnell von einem Text auf den anderen einzulassen, Gedichte auch eher selten und Theatertexte eher kaum, da lasse ich die die Stücke, wenn ich sie finde, im Bücherschrank oder trage sie, wenn ich sie schon genommen habe, auch mal zurück.

Das zu meinem Literaturgeschmack, bin ich ja eine, die schon seit dreißig jahre oder noch länger mehrmals in der Woche zu Literaturveranstaltungen geht oder richtig ging, denn das gibt es jetzt ja nur per Livestream und heute habe ich schon eine Rezension veröffentlicht, weil eine neunzehn Uhr Stunde und gedacht, das geht sich nichts aus, bis ich daraufgekommen bin, das Hörspiel Festival besteht aus zwei Teilen und der zweite beginnt um acht und dann geht es sich aus.

Soll ich es einschalten oder, wie geplant mit dem Ahmad Danny Ramadan und seiner “Wäscheleinenschaukel” in die Badezwnne gehen, habe ich überlegt, dann eingeschalten und schreibe gleich, ich habe es nicht bereut und der Abend war sehr sehr interessant!

Den ersten Teil habe ich, wie geschrieben versäumt und da haben zuerst Magda Woitzuck über die “Andouilette” gesprochen, das ist offenbar ein Hörspiel von Gion Mathias Cavelty und Michael Hammerschmid über Heiner Müllers “Hamlettmaschine”.

Als ich eingeschaltet habe, erkärte Annalena Stabauer gerade den zweiten Teil des Abends, wo es um das Imaginäre im Hörspiel ging und die Hörspiele der beiden Autoren ging und da war für mich interessant, daß der 1972 geborene Michael Hammerschmied, den ich als Lyriker, “AS-Moderator” und Kurator der “Poliversale” und des “Dichgterloh-Festivals” kenne, auch Hörspiele geschrieben hat.

Er hat aber schon einige und aus2 zwei, nämlich “Weißer Mund”, das, wie auch die der anderen Autoren der ersten Woche am Sonntag in einem Art Vorspiel eigentlich präsentiert werden, aber aus rechtlichen Gründen nicht gestreamt werden konnte und “Candide und Belphegar” wurden auch Textbeispiele gebracht. Mchael Hammerschmid scheint, wie in seiner Lyrik eher experimentell zu sein, während die 1983 geborene Magda Woitzuck, die ich 2008 bei einer Präsetation des Landes Niederösterreichs, wo sie Stipendiatin war kennenlernte, eher politisch und da auch sehr ungewöhnlich zu sein scheint. So hat sie 2010 bei der “Hörspielgala” oder war das noch die “Lange Nacht” mit ihren “Doggod” den Preis des künstlerisch anspruchsvollen Hörspiels gewonnen. Sie hat aber auch den Erzählband “Elis” und einen Roman geschrieben, den sie offenbar im MUSA vorstellte, sonst scheint sie aber eine sehr begnadete Hörspielautorin zu sein, die auch heikle Themen, wie den Krieg im Irak oder in Syrien thematisiert und da auch ungewöhnliche Bilderverwendet. So wie in dem 2017 gesendeten Hörspiel “Die Schuhe der Braut”, wo es um eine Braut ohne Kopf und um einen IS-Kämpfer geht, der nach Deutschland flüchtet und dort in einen Neoprenanzug am Seziertisch liegt, um den Krieg zu thematisieren.

Interessant, interessant und hat mich mehr angesprochen, als die sprachlich experimentellen Hörstücke und nachher war auch noch die Diskussion spannend, als es um das Imaginäre im Hörspiel und um die Frage, wo sich dieses befindet?, ging.

“Im Kopf!”, meinte Magda Woitzuck.

“In der Sprache!”, antwortete Michael Hammerschmid und das ist ja interessant, obwohl wahrscheinlich die meisten Hörspiele vorher irgendwie aufgeschrieben werden, bevor sie von einem Regisseur, bei den vorgestellten Beispielen waren es Götz Fritsch und Peter Kaizar, in Szene gesetzt werden.

Damit war der Abend beendet. Am Donnerstag geht es mit Friedrich Hahn und Renate Pittroff weiter und da werde ich mir höchstwahrscheinlich auch den ersten Teil ansehen können.

Wien-Reihe und Olga Flor

Die Wien-Reihe, wo seit Julia Danielczyk Literaturbeaufragte der Stadt Wien ist, monatlich die Stipendiaten und Preisträger der Stadt Wien im MUSA vorstellte, wurde, als das MUSA zum Wien-Museum wurde, zur Wien-Reihe in der “AS”, die ja auch von der Stadt Wien subventioniert wird, umfunktioniert und auch da wurden immer zwei Autoren oder Autorinnen im Gespräch mit Julia Daniczyck vorgestellte, die ihre Texte lasen, dann kam Corona und nun livegestreamt und heute, wo gerade wieder Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Maßnahmen bekanntgegeben wurden, war wieder etwas anders, denn nur eine Stipendiatin, nämlich die 1982 geborene Alexandra Koch, die ich schon einmal im MUSA hörte, die Schauspielerin und Dramatikerin, die seit 2012 auch schreibt, seit 2016 Sprachkunststudierte und jetzt mit ihrem Text “vattern muttern künd” wo die die Laute zu einer Kunstsprache verschoben wurden, ein Stadt Wien Stipendium bekommen hat. Julia Danielczyk fragte dann die Autorin einiges dazu, die erklärte, daß die Sprache in ihrer Prosa das Wichtigste für sie sei und daß die Handlung der Geschichten erst später komme komme. Es soll auch kein Rom an werden, sondern eine Prosasammlung, die in den weiteren zehn Monaten, die das Stipendkum noch dauert, noch anwachsen werden und dann beendete Julia Danielczyk nach einer guten halben Stunde die Veranstaltung, denn diesmal gab es etwas Besonderes in der Wien-Reihe, näömlich um neunzehn Uhr die Präsentation des neuen bei “Jung und Jung” erschienen Romanen “Morituri” von Olga Flor, die ja die erste Veza Canetti Preisträgerin der Stadt Wien und außerdem auch “Elias Canetti-Stipendiatin” ist, der von Alexandra Millner, Annas ehemaliger Praktikantin in der Rahlgasse, wie ich immer schreibe, die mich auch einmal zu einer Lesung eingeladen hat, Literaturkritikerin, Lehrbeau ftragte der Germanistik und viel mehr, von der ich schon länger nichts mehr hörte, vorgestellt wurde.Ich kenne den Namen der 1968 geborenen Olga Flor, die 2013 auch den “Wildgans-Preis” bekommen hat, seit in der GAV über ihre Aufnahme diskutiert wurde. Inzwischen hat sie sieben Romane geschrieben. “Erlkönig” war der erste, dann “Talschluß”,”Kollateralschaden”, stand, glaube ich auf einer Buchpreisliste,, bei der “Die Königin ist tot” war ich bei der Präsentation in der Hauptbücherei, “Ich in Gelb” habe ich gelesen, wie auch den “Klartraum”, der auf der öst Shortlist stand und auch bei den O-Tönen präsentiert wurde.”Die Politik der Emotionen” ist ein Essayband bei “Residenz” erschienen. Ich war ich bei der Präsentation im “Republikanischen Club”

Ich bin also bei Olga flor ziemlich eingelesen, obwohl ich mich nichtals ihr Fan bezeichnen würde, weil ich sie zu theoretisch und zu kompliziert, wie vielleicht auch Lydia Mischkulnig empfinde. Sie scheint aber auf sehr theoretische Art auch sehr politische und sehr realsitsch zu sein oder immer wieder auch solche Themen in ihre Texte aufzunehmen und “Morituri” was jaschon einmal vom Titel her sehr unverständlich klingt ist ihr neuerroman. Es heißt, die, die sterben müßen oder sterblich sind und die Gladiatoren haben den Cäsar im alten Rom auch einmal so begrüßt und am Cover ist eine bunte fleischfressende Pflanze zu sehen, was auch schon viel über das Buch und Olga Flors Schreibenweise zeigt.

Alexandra Millner hat die Personen vorgestellt. Da gibt es einen Maximillian, der ausgestiegen ist, seine Exfrau Sophie, seine Tochter Ruth, ein Nachbarpaar und eine Textschreiberin, die einen originellen Namen hat und es scheint, wie ich den gelesenen Stellen und dem Gespräch entnahm, um sehr viel zu gehen, was wieder mein Vorturteil Olga Flor ist sehr kompliziert bestätigte. Ich mag es da einfacher und strukturierter realsitsch, obwohl es auch, wie ich der “Jung und jung-Facebookseite” entnommen habe, um aktuellen Politiker, wie Kurz und Putin zu gehen scheint. Olga Flor hat sie wahrscheinlich zu Monarchen oder Dispoten verglichen und Flüchtlinge und rechtsradikale Politiker gibt es auch. Ich habe von dem Vorgelesen wieder nicht viel verstanden, aber vielleicht kommt das Buch wieder auf eine der Buchpreislisten, wo ich esdann wahrscheinlich lesen werde.